Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • Deutsch
  • Johanna Doderer

    von Stefanie Bräuml
    Johanna Doderer
    Namen:
    Johanna Doderer
    Geburtsname: Johanna Doderer
    Lebensdaten:
    geb. in Bregenz, Österreich
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin
    Charakterisierender Satz:

    „Musik ist für mich ein aus Tönen gemeißelter dynamischer Raum, der musikalische Ausdruck von Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart, meine Antwort auf die Bewegungen der Zeit.“


    (Johanna Doderer, in: Trailer Musiktage Mondsee 2012, https://www.youtube.com/watch?v=5qnEY-UlENg, zuletzt abgerufen am 22.11.2018)


    Profil

    Johanna Doderers kompositorisches Schaffen polarisiert. Ihr offenes Bekenntnis zur Tonalität, die spätromantischen, mitunter sakral anmutenden Anklänge in ihren Werken werden von den einen geliebt, von den anderen als reaktionär verunglimpft. Im Gegensatz zur Mehrzahl ihrer Kolleg*innen scheut Johanna Doderer nicht davor zurück, bei der Konzeption ihrer Werke auch an ihr Publikum zu denken, wie sie selbst nicht müde wird zu betonen. Die gebürtige Vorarlbergerin studierte zunächst am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch Klavier und entschied sich nach ersten privaten kompositorischen Studien bei Gerold Amann ganz für die Laufbahn als Komponistin. Es folgte ein Kompositionsstudium in Graz bei Beat Furrer, anschließend in Wien bei Erich Urbanner und Klaus-Peter Sattler (Diplom 2000). Als eine von wenigen ist es der alleinerziehenden Mutter eines Sohnes, deren Lebensmittelpunkt seit Ende der 1990er Jahre Wien bildet, von Beginn an geglückt, trotz konsequenter Beibehaltung ihrer künstlerischen Linie ausschließlich über ihre kompositorische Tätigkeit für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.


    Das umfangreiche und vielschichtige Werk der Komponistin umfasst derzeit sieben Opern (davon eine Kinderoper und zwei Kurz-Opern), Lieder, eine Messe, Chorwerke, zwei Sinfonien nebst anderen Werken für Orchester und Kammerorchester, Solokonzerte, Kammermusikwerke (darunter fünf Klaviertrios und fünf Streichquartette) und Solostücke, insb. für Akkordeon, Streichinstrumente und Klavier. Jüngst ist die Komponistin in Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Patrick (Regie) mit den beiden Musikfilmen „Break On Through“ und „alles fließt“ in Erscheinung getreten. Es sind besonders die großen Formen, die ihr liegen: „Beim Schreiben großer Werke habe ich gemerkt, wie leicht mir das fällt, aber die Kleinarbeit ist schwer für mich. Desto mehr Raum und desto größer die Form, umso leichter fällt mir die Arbeit.“ (Thurner 2000, 9)


    Johanna Doderer bevorzugt die Arbeit mit wenigen befreundeten Künstler*innen, mit denen sie die Mehrzahl ihrer Kompositionen gemeinsam erarbeitet: Ensembles wie der „Wiener Concertverein“, die „Camerata Academica Salzburg“, das „Klangforum Wien“, das „Pierrot Lunaire Ensemble“, das „Haydn Trio Eisenstadt“ oder das „Österreichische Ensemble für Neue Musik Salzburg“ und Künstler*innen wie die Sopranistin Sylvia Khittl-Muhr, die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, der Dirigent Ulf Schirmer oder in den letzten Jahren auch der Pianist Christoph Traxler zählen zu ihren Weggefährten. Die stete gemeinschaftliche Arbeit mit einem kleinen, in Freundschaft verbundenen Interpret*innen-Kreis ist Doderer ein großes Anliegen: „Die Künstler*innen, mit denen ich zusammenarbeite, wollen meine Musik aufführen, das ist eine entscheidende Voraussetzung für die Qualität der Interpretation.“ (Thurner 2000, 9)

    Orte und Länder

    Der Schaffensmittelpunkt der Komponistin blieb bislang stets ihrem Heimatland Österreich verhaftet. Ihre ersten Werke schrieb sie als Jugendliche in Bregenz, ehe zuerst Graz und seit 1996 Wien ihren Lebensmittelpunkt bildeten. Aufführungen von Werken Doderers finden weltweit statt (u. a. in New York, Teheran und Singapur); nichtsdestotrotz ist eine Konzentration auf Mitteleuropa (Paris, Rom, Budapest, München, London, Erfurt, Vilnius, Augsburg) mit Schwerpunkt auf Österreich (Wien, Eisenstadt, Salzburg, Linz, Bregenz, Innsbruck, Graz; Millstatt, Schwaz, Dornbirn, Sitzendorf, Grafenegg, Schönborn u. a.) festzustellen. In Österreich werden Doderers Werke häufig in renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Wien, dem Musikverein und der Wiener Staatsoper zur Aufführung gebracht.

    Biografie

    Geboren am 18. September 1969 in Bregenz, wuchs Johanna Doderer in Dornbirn in einer Familie auf, die großen Wert auf die literarische und musikalische Bildung der Kinder legte und den künstlerischen Ambitionen der Tochter mit Wohlwollen gegenüberstand. Über ihr Klavierstudium am Landeskonservatorium Feldkirch bei Melody Wu und Fuat Kent (1991 ̶1993) lernte sie ihren ersten Kompositionslehrer Gerold Amann kennen, der für sie zum entscheidenden Wegbereiter wurde: „Der Privatunterricht bei Gerold Amann war für meine kompositorische Arbeit der erste und wichtigste Schritt. In seiner Komponierstube habe ich Stunden erlebt, von denen ich heute noch profitiere. Vor allem den Respekt vor jeder einzelnen Note und das Ernstnehmen des inneren Hörens habe ich von ihm gelernt. Gerold Amann brachte mir bei, das Klavier einfach zu vergessen und zu schreiben.“ (Thurner 2000, 8) Gerold Amanns Desinteresse an Trends in der Neue Musik-Szene, das ihn ins künstlerische Abseits stellte, eint die einstige Schülerin und ihren Lehrmeister bis heute. Die beschränkten Möglichkeiten für eine kompositorische Ausbildung und Laufbahn im Bundesland Vorarlberg bewogen Doderer, nach Graz überzusiedeln, um an der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Beat Furrer Komposition zu studieren (1993 ̶1995). Über den Unterricht bei Furrer berichtet Doderer: „Er hat sich meine Werke angesehen, und dann wenige, jedoch sehr prägnante Fragen zu meinen Arbeiten gestellt.“ (Thurner 2000, 8) 1996 wechselte sie nach Wien und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Erich Urbanner Komposition und bei Klaus-Peter Sattler Film- und Medienkomposition. Im Jahr 2000 erhielt sie ihr künstlerisches Diplom.


    Schon kurz nach ihrem Studienende erhielt Johanna Doderer das Stipendium der Wiener Symphoniker (2001), im darauffolgenden Jahr das Österreichische Staatsstipendium für Komponistinnen und Komponisten, den Kulturpreis der Stadt Feldkirch und den Kulturpreis der Stadt Wien in der Sparte Musik (alle: 2002). Ihre erste Oper „Die Fremde“ (DWV 28), die sie als Diplomarbeit einreichte und der der Medea-Stoff des antiken griechischen Dichters Euripides zugrunde liegt, gelangte 2001 im Museumsquartier in Wien zur Uraufführung und wurde von der Kritik größtenteils lobend aufgenommen. In den darauffolgenden Jahren konzentrierte sich Johanna Doderer auf Liedkompositionen und Solokonzerte, ehe im Jahr 2006 mit ihrer zweiten einaktigen Oper „Strom“ (DWV 29) auf Grundlage von Euripides’ Drama „Die Bakchen“ und der Kurz-Oper „Falsch verbunden“ nach einem Text von Daniel Glattauer sowie im darauffolgenden Jahr mit ihrer Ersten Symphonie (DWV 47) abermals großformatige Werke aus der Taufe gehoben wurden. Betrachtet man Johanna Doderers Werkverzeichnis, so scheint ihre enorme Schaffenskraft seitdem ungebrochen zu sein. Opern wie „Der leuchtende Fluss“ (2010, DWV 43), die Kurz-Oper „Papageno. Eine Ausflucht“ (2011, DWV 71), die Kinderoper „Fatima, oder von den mutigen Kindern“ (2015, DWV 81) und „Liliom“ (2016, DWV 83), Liederzyklen ̶ darunter „Rosa Lacrimosa“ (2013, DWV 89), Werke für großes und kleines Orchester ̶ bspw. ihre Zweite Symphonie „Bohinj“ (2014/15, DWV 93), in der ihre emanzipatorische Haltung gegenüber der musikalischen Moderne hörbar zutage tritt, Kammermusikwerke wie die fünf Streichquartette und fünf Klaviertrios sowie Solowerke verdeutlichen ihren kompositorischen Weg, der von weiteren Auszeichnungen wie dem mit 8 000 Euro dotierten Ernst Krenek Preis der Stadt Wien, der seit 1985 alle zwei Jahre an Komponist*innen und Musikschriftsteller*innen vergeben wird (2014), flankiert wird. Mit dem Musikfilm „Break On Through“ (frei nach Jim Morrison) weist ihr Oeuvre neuerdings auch Reminiszenzen an Songs und Persönlichkeiten aus dem Bereich der populären Musik auf.

    Momentan arbeitet Johanna Doderer gemeinsam mit Peter Turrini an einer neuen Oper, die vom Staatstheater am Gärtnerplatz (München) in Auftrag gegeben wurde. Sie wird in der Saison 2019/20 zur Premiere gelangen.

    Würdigung

    Johanna Doderers teils kompromissloser kompositorischer Weg, auf dem sie sich konsequent von der musikalischen Moderne emanzipiert, kommt schon in ihrem Frühwerk zutage. Erlebnisse und Eindrücke in der freien Natur bilden für sie eine der wesentlichen Inspirationsquellen. Schon „Rondane“ (DWV 26), eine ihrer ersten Kompositionen, die bereits 1991, in dem Jahr, in dem Doderer mit ihrem Klavierstudium am Vorarlberger Landeskonservatorium begann, im Radiokulturhaus Wien zur Uraufführung gelangte, beruht auf Eindrücken einer felsigen Landschaft in Norwegen. Doderer selbst bezeichnet das Werk als ein „Bewegungsstück“, das um eine Keimzelle kreist, die sich aus den Tönen c ̶ be ̶ as ̶ c speist. Das viertönige Motiv wird von den Instrumentalist*innen fortwährend wiederholt und im Unisono gespielt. Die verschiedenen Klangfarben, in denen das Motiv hörbar wird, entstehen durch unterschiedliche dynamische Angaben für die einzelnen Instrumentengruppen; unterschiedliche Tempoangaben bedingen Motiv-Verlagerungen, die ein Bewegungs- bzw. Raumgefühl evozieren.

    Das Spiel mit verschiedenen Zeitdimensionen und Bewegungsformen der Natur nimmt in Doderers schöpferischem Schaffen stets eine gewichtige Rolle ein, wie die Komponistin selbst immer wieder betont. (s. bspw. Thurner 2000, 9) Greifbar wird dies auch in ihren jüngeren Kompositionen, etwa im Fünften Streichquartett „Mattsee“ (DWV 106) , einem einsätzig konzipierten Auftragswerk, in dem das zunächst enorm reduzierte Klangmaterial sukzessive über synchron und dynamisch ineinander verwobene musikalische Linien zu einem dichten Klanggeflecht zusammenwächst. Auch hier gaben die Bewegungen des Sees und der umgebenden Landschaft den Impuls für Doderers Klangwelten, die vor dem Hintergrund des offenen Antisemitismus im Ferienort Mattsee nach dem ersten Weltkrieg einen dunklen Fleck der Geschichte der österreichischen Gemeinde thematisieren. (Viele der jüdischen Bewohner*innen und Gäste wurden aus Mattsee vertrieben, darunter 1921 auch Arnold Schönberg.)

    Ihre künstlerischen Intentionen bringt die Komponistin in einem Trailer zu den „Mondsee Tagen 2012“ auf den Punkt, für die sie als „composer in residence“ ihr viertes Streichquartett „Mondsee“ ̶ für das die Natur des Salzkammerguts die Inspirationsquelle bildete – schrieb: „Musik ist für mich ein aus Tönen gemeißelter dynamischer Raum, der musikalische Ausdruck von Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart, meine Antwort auf die Bewegungen der Zeit. Meine kompositorische Tätigkeit vergleiche ich gerne mit der Arbeit eines Bildhauers: der Bildhauer bearbeitet Stein, ich bearbeite Zeitebenen. Wenn das Werk fertig ist, sieht oder ahnt man durch die Struktur der Komposition, die Kraft und die Form des Materials, das der schöpferischen Arbeit zugrunde liegt.“ (Johanna Doderer, in: Trailer Musiktage Mondsee 2012, https://www.youtube.com/watch?v=5qnEY-UlENg, zuletzt abgerufen am 22.11.2018)

    Neben Naturphänomenen bilden für die Komponistin literarische Vorlagen und Gemälde eine wichtige Inspirationsquelle. Der Roman „Die Merowinger“ ihres Großonkels Heimito von Doderer gab für Doderer etwa den Impuls zur Komposition des „Wutmarschs“ (2010, DWV 51) für Cello und Akkordeon, einen „Weckruf an alle gehemmten Wutbesitzer“ (ebda.), wie Doderer ihr Stück selbst beschreibt. Ihre Komposition „Die vier apokalyptischen Reiter“, ein Werk für Sprecher, Chor und Orchester (2013, DWV 77) nimmt hingegen die gleichnamigen Ölgemälde von Ernst Haupt-Stummer zur Grundlage. Nicht zuletzt nimmt Johanna Doderer in ihren Stücken aber auch immer wieder Bezug auf das Schaffen bedeutender Komponisten der europäischen Kunstmusikgeschichte: das Erste Klaviertrio (2000, DWV 31), dessen kompositorische Anlage sich in der Besetzung sowie in der rhythmischen und metrischen Gestaltung die Zahl Drei zum Ausgangspunkt nimmt, entstand in intensiver Auseinandersetzung Doderers mit dem Werk Dmitri Schostakowitschs; in dem neun Jahre später komponierten Zweiten Klaviertrio (2009, DWV 52), das von den Haydn Festspielen Eisenstadt anlässlich des 200. Todestags Joseph Haydns in Auftrag gegeben wurde, bearbeitet Doderer mit der in Haydns Werken spürbaren Fröhlichkeit und Lockerheit und zugleich tiefen Ernsthaftigkeit zwei der wesentlichen Ausdrucksqualitäten in Haydns Werk. Als ihre kompositorischen Vorbilder nennt Johanna Doderer neben Anton Bruckner und Arvo Pärt auch Dimitri Schostakowitsch (Thurner 2000, 8).

    Von Beginn ihrer schöpferischen Tätigkeit als Komponistin an lehnt Johanna Doderer die engen ästhetischen Maßstäbe der zeitgenössischen Kunstmusikszene ab: „Ich habe gemerkt, wie furchtbar langweilig der Betrieb der ernsten Musik ist. Dieser Kreis ist mir zu eng. Ich wollte weg, denn ich möchte mich dem allgemeinen Konzertpublikum stellen.“ (Thurner 2000, 8) Und sie macht klar: „Ich möchte Musik schreiben, die Spaß macht, die die Lust weckt, sie zu spielen und die Zuhörer*innen bewegt.“ (Doderer; Pichler; Ehardt 2016, 253) Greifbar wird diese Facette ihrer kompositorischen Haltung schon nach wenigen Minuten des aufmerksamen Hörens ihrer Werke, bspw. ihrer Zweiten Sinfonie.

    Trotz ihrer kompositorischen Produktivität verzichtet die Mutter eines mittlerweile erwachsenen Sohnes nicht auf Phasen der Erholung: Sobald die passionierte Kletterin und Pferdeliebhaberin eine Komposition fertigstellen konnte, belohnt sie sich selbst mit einer Karussellfahrt im Wiener Prater.


    Auszeichnungen


    2001: Stipendium der Wiener Symphoniker


    2002: Österreichisches Staatsstipendium für Komponistinnen und Komponisten


    2002: Kulturpreis der Stadt Feldkirch


    2002: Kulturpreis der Stadt Wien (Sparte Musik)


    2004: SKE Publicity Preis


    2004/05: Composer in Residence ꟾ Wiener Concert-Verein


    2012: Artist in Residence ꟾ Teheran (Iran)


    2012: Artist in Residence ꟾ Musiktage Mondsee


    2014: Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien


    2018: Composer in Residence ꟾ Millstätter Musikwochen

    Rezeption

    Johanna Doderer befindet sich in der glücklichen Lage, zu jener kleinen Schar lebender Komponist*innen zu zählen, deren Werk regelmäßig zur Aufführung gebracht wird. Die Forschung hingegen hat von der Komponistin bis dato kaum Notiz genommen (s. Forschungsbedarf). Interessanterweise wurde Johanna Doderer mit einem Teilkapitel, das neben einem Interview den „Wutmarsch“ und die Komposition „Astraios“ beinhaltet, als Repräsentantin für zeitgenössische Kunstmusik in die Österreich-Ausgabe des Lehrwerks „MusiX“ aufgenommen (Detterbeck; Schmidt-Oberländer 2018, 80 ̶ 81)

    Werkverzeichnis

    Anm.: Das vorliegende Verzeichnis beruht auf der von Johanna Doderer auf ihrer Homepage veröffentlichten Werkliste (Stand: 05.05.2014) und wurde durch weiterführende Recherchen ergänzt.



    A. VOKALMUSIK


    1. Oper


    Die Fremde, Oper in einem Akt, DWV 28, 70 min, T: Euripides (in einer Übersetzung von J. J. Donner), UA: Wien Museumsquartier 2001, Wien: Eigenverlag 2001.


    Strom, Oper in einem Akt, DWV 29, 110 min, T: Johanna Doderer und Euripides, UA: Wien Museumsquartier 2006, Wien: Eigenverlag 2006.


    Falsch verbunden, Kurz-Oper, DWV 43, 15 min, T: Daniel Glattauer, UA: Innsbruck Landestheater Tirol 2006, Wien: Eigenverlag 2006.


    Der leuchtende Fluss, Oper in drei Akten, DWV 43, 120 min, T: Wolfgang Hermann, UA: Oper Erfurt, 2010, Wien: Eigenverlag 2010.


    Papageno. Eine Ausflucht, Kurz-Oper, DWV 71, 20 min, T: Franzobel. UA Wiener Kammeroper 2011, Wien: Eigenverlag 2011.


    Fatima, oder von den mutigen Kindern, Kinderoper, DWV 81, 60 min, T: Rafik Schami und René Zisterer, UA: Großer Saal der Wiener Staatsoper 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    Liliom, Oper, DWV 83, 150 min, T: Josef E. Köpplinger, frei nach dem Bühnenstück „Liliom“ von Ferenc Molnár, UA: München Staatstheater am Gärtnerplatz 2016, Wien: Eigenverlag 2016.


    2. Lieder


    Für ein Obdach am Rand aller Sinne, Lied für Sopran und Klavier, DWV 21, 6 min, T: Christine Lavant, UA: Wien 2000, Wien: Eigenverlag 2000.


    Lieder für Bariton und Klavier, DWV 33, 12 min, T: Wolfgang Hermann, UA: München 2003, Wien: Eigenverlag 2003.


    Orchesterlieder für Mezzosopran, Klavierfassung, DWV 40, 23 min, T: Wolfgang Herrmann, UA: London Sounding 2005, Wien: Eigenverlag 2005.


    Liederzyklus für Sopran, Bariton und Klavier, DWV 58, 60 min, T: Antonia Pozzi, UA: Conservatorio di Milano 2009, Wien: Eigenverlag 2009.


    A Da, Liederzyklus für Sopran und Klavier, DWV 92, 20 min, T: Philippe Roessler, UA: Wien 2012, Wien: Eigenverlag 2012.


    Rosa Lacrimosa, Liederzyklus für Tenor und Klavier, DWV 89, 20 min, T: Christiana Schönborn-Buchheim, UA: Wien 2014, Wien: Eigenverlag 2013.


    Divan of Song, zwei Lieder für Tenor und Klavier, DWV 94, 12 min, T: Omar Khayyam, UA: ÖFK Teheran 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    3. Weitere Vokalwerke


    Der Verfall. Passion nach Texten von Georg Trakl für Sopran, gemischten Chor und Kammerorchester, DWV 3, 15 min, UA: Bregenz 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Klänge aus einer verlorenen Zeit für Alt, Chor, Viola und Gläser, DWV 12, 10 min, UA: Graz 1994, Graz: Eigenverlag 1994.


    Vergessene Erde für Chor, DWV 11, 4 min, UA: Dornbirn 1995, Graz: Eigenverlag 1995.


    Rot für Sopran und Streichquartett, DWV 12, 15 min, T: Reinhard Kräuter, UA: Graz 1996, Wien: Eigenverlag 1996.


    Feuerkreis für Sopran, Mezzosopran und Vokalensemble, DWV 16, 15 min, UA: Wien 1998, Wien: Eigenverlag 1998.


    Messe für Wilhelm Doderer, Werk für zwei Mezzosoprane und Orgel, DWV 30, 12 min, UA: Wien Michaelerkirche 2002, Wien: Eigenverlag 2002.


    Orchesterlieder, Werk für Mezzosopran und Orchester, DWV 40a, 12 min, T: Wolfgang Hermann, UA: Wien 2005, Wien: Eigenverlag 2005.


    Drei Chorstudien, DWV 46, 15 min, UA: Wien 2006, Wien: Eigenverlag 2006.


    Astraios, Werk für Sopran, Mezzosopran und Orchester, DWV 49, 20 min, T: Susanne Wolf, UA: Augsburg Eröffnung Mozartfest 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Mon cher cousin, Werk für Sopran und Orchester, DWV 49, 20 min, T: Susanne Wolf, UA: Augsburg Eröffnung Mozartfest 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Salve Regina, Werk für Sopran, Chor und Orchester, DWV 53, 24 min, UA: München Paradisi Gloria Festival 2009, Wien: Eigenverlag 2009.


    Sub Rosa, 3 Textvertonungen, für Sopran und Streichquartett, DWV 68, 20 min, T: Ingeborg Bachmann, UA: Hofburg Wien 2011, Wien: Eigenverlag 2011.

    Hasenleben, Werk für Sopran, Mezzosopran und Tenor, DWV 80, 20 min, T/Hintergrundbild: Christiana Schönborn-Buchheim, UA: Schönborn (Niederösterreich) 2012, Wien: Eigenverlag 2011.


    Die vier apokalyptischen Reiter, Werk für Sprecher, Chor und Orchester, DWV 77, 38 min, nach Ölgemälden von Ernst Haupt-Stummer, UA: Konzerthaus Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    I’m not there, DWV 87, 5 min, T: nach einer irischen Grabinschrift, UA: Graz Styria Cantat Helmut Liszt Halle 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Schubertlieder, Bearbeitung von 4 Klavierliedern von Franz Schubert für Mezzosopran und Streichquartett, DWV 78, 25 min, T: diverse, UA: Paris Salle Gaveau 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Berühmte Steine, Werk für Mezzosopran und Violoncello, DWV 84, 30 min, T: Martin Erben, UA: Konzerthaus Wien 2014, Wien: Eigenverlag 2013.


    New Carmina, Neuvertonung einer Auswahl von Texten aus den Carmina Burana für Chor, noch ohne Opus-Zahl, 13 min, T (Auswahl): Thomas Höft, UA: Helmut-Liszt-Halle Graz, Rum bei Innsbruck: Helbling Verlag [in Vorbereitung].


    „Ich weiß es, aber ich kann es nicht glauben“. Für Chor über „Mariä Himmelfahrt“ von Peter Paul Rubens aus Ganymed Nature“ von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf, DWV 120, 18 min, UA: Ganymed Nature Kunsthistorisches Museum Wien 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    Rosa Lacrimosa, Liederzyklus, Fassung für Sopran und Streichquartett, DWV, 20 min, T: Christiana Schönborn-Buchheim, UA: Eröffnungskonzert des Festivals hören: Sitzendorf 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    B. INSTRUMENTALMUSIK


    1. Werke für Orchester


    Ikarus für Streichorchester, DWV 9, 15 min, UA Radiokulturhaus Wien 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Rondane, Fassung für Orchester, DWV 26, 15 min, UA: Radiokulturhaus Wien 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Studie für Orchester, DWV 19, 6 min, UA: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 1999, Wien: Eigenverlag 1999.

    Fanfare, DWV 44, 1 min, UA: Bregenzer Festspiele 2006, Wien: Eigenverlag 2006.


    Erste Symphonie, DWV 47, 40 min, UA: Wien Palais Niederösterreich 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Der große Regen für Orchester, DWV 50, 10 min, UA: Eröffnung des Linzer Brucknerfestes 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Vision for Madrid, Orchesterstudie über ein Gemälde von Zaha Hadid, DWV 55, 15 min, UA: Kulturhauptstadt Linz 2009, Wien: Eigenverlag 2009.


    40 sec, Orchesterminiatur, DWV 49, 40 sec, UA: Radiokulturhaus Wien 2009, Wien: Eigenverlag 2009.


    Xanthos für Orchester, DWV 88, 24 min, UA: Musikverein Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Ein Walzer – für Orchester, DWV 86, 7 min, UA: Konzerthaus Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Zweite Symphonie „Bohinj“, DWV 93, 49 min, UA: CD Capriccio C5245 2015, Wien: Eigenverlag 2014/15.


    Ein andalusischer Traum, Werk für Orchester, DWV 121, UA: Grafenegg 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    2. Werke für Kammerorchester


    Eine Sonnenfinsternis für 6 Violinen, 3 Celli, 3 Kontrabässe, große Trommel, 2 Pauken, Gong, DWV 4, 20 min, UA: Radiokulturhaus Wien 1993, Graz: Eigenverlag 1993.


    Skumring für Instrumentalensemble, DWV 15, 15 min, UA: Wien 1995, Graz: Eigenverlag 1995.


    Rondane für Kammerorchester, DWV 20, 10 min, UA: Radiokulturhaus Wien 2000, Wien: Eigenverlag 2000.


    Tritsch Tratsch Polka, Bearbeitung des Originals von Johann Strauss, DWV 63, 5 min, UA: St. Paul’s Cathedral London 2011, Wien: Eigenverlag 2011.


    Für Streichorchester II, DWV 56, 15 min, UA: Konzerthaus Wien 2012, Wien: Eigenverlag 2012.


    Xanthos – Fragmente, Kammerorchesterfassung, DWV 88, 18 min, UA: Musikverein Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Mondsee – Streichorchesterfassung, DWV 82a, 15 min, UA: Konzerthaus Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    „like the sun“, Fassung für Kammerorchester, WoO, UA: Konzerthaus Wien Berio-Saal Dezember 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    3. Solokonzerte


    Bolero für 2 Klaviere und Orchester, DWV 36, 30 min, UA: Musikverein Wien 2004, Wien: Eigenverlag 2004.


    Für Violine und Orchester, DWV 35, 45 min, UA: Musikverein Wien 2005, Wien: Eigenverlag 2005.


    In breath of time, Violinkonzert Nr. 2, DWV 62a, 30 min, UA: Vilnius 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Konzert für Akkordeon und Orchester, WoO, UA: Dornbirn 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    4. Werke für Tasteninstrumente


    running für Klavier und Percussion, im Auftrag des New Art Ensemble, WoO, 5 min, UA: Salzburg 2000, Wien: Eigenverlag 2001.


    Phantasien über den Grenzwald, DWV 34, 4 min, UA: Prein 2004, Wien: Eigenverlag 2004.


    Für Akkordeon und Streicher, DWV 45, 14 min, UA: Wien 2006, Wien: Eigenverlag 2006.


    Variation über den Krebsenteich, DWV 57, 6 min, UA: Wien 2008, Wien: Eigenverlag 2008.


    Wutmarsch, für Akkordeon und Cello, DWV 51, 4 min, UA: Austrian Cultural Forum New York 2010, Wien: Eigenverlag 2010.


    Fadensonnen, Werk für Bariton und Orgel, DWV 67, 15 min, T: Paul Celan, UA: Musik am 12ten Wien 2011, Wien: Eigenverlag 2011.


    Liszten to…Totentanz, Auftragswerk des Doblinger Verlages anlässlich des Liszt-Jahres 2011, DWV 76, 3 min, UA: Klangspuren Schwaz 2013, Wien: Doblinger Verlag 2011.


    Toccata, DWV 32, 5 min, UA Mondsee Festival 2012, Wien: Eigenverlag 2012.


    Akkordeontrio, DWV 56c, 12 min, UA: Wien 2012, Wien: Eigenverlag 2012.


    Die Farbe Rot, DWV 90, 10 min, UA: Kunsthistorisches Museum Wien Ganymed Goes Europe 2014, Wien: Eigenverlag 2014.


    Die Farbe Rot, Fassung für Violine und Akkordeon, DWV 90b, 10 min, Wien: Eigenverlag 2014.


    Break on Through (frei nach Jim Morrison), Fassung für Akkordeon und Cello, DWV 95, 10 min, UA: Musikverein Wien 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    „like the sun“, Fassung für Klavier vierhändig, derzeit noch ohne Opus-Zahl, UA: Remise Gauting bei München 2016, Wien: Eigenverlag 2016.


    5. Solowerke


    Für Orchester oder Violoncello solo, DWV 22, 10 min, UA: Rom Festival nuovi spazi 2000, Wien: Eigenverlag 2000.


    Violine Solo 2, DWV 48, 12 min, UA: Wien 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Werk für Bassklarinette, DWV 61, 8 min, UA: Wien 2009, Wien: Eigenverlag 2009.


    In breath of time, DWV 62, 60 min, UA: Austrian Cultural Forum New York 2010, Wien: Eigenverlag 2010.


    Für Violoncello Solo 2, DWV 70, 4 min, UA: Wien 2011, Wien: Eigenverlag 2011.


    Für Traversflöte. Michael Haneke gewidmet, DVW 85, 3 min, UA: Stadtinitiative Wien 2013, Wien: Eigenverlag 2013.


    Walzer für Schallplatte und Violine, DWV 90, 6 min, UA: Kunsthistorisches Museum Wien Ganymed Goes Europe 2014, Wien: Eigenverlag 2014.


    Vulkan. Violoncello solo, WoO, 8 min, UA Greven 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    Alles fließt für Klavier solo, DWV 109, 12 min, UA: Internationaler Beethoven-Klavierwettbewerb Musikverein Wien 2017, Wien: Ludwig Doblinger 2018.


    6. Kammermusikwerke


    Ziel für Violine und Violoncello. WoO, 2 min, UA: Konservatorium Feldkirch 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Zwiespalt für Flöte und Violoncello. WoO, 2 min, UA: Konservatorium Feldkirch 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Stück für zwei Violinen und Violoncello. WoO, 4 min, UA: Konservatorium Feldkirch 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.


    Fall 1 für Flöte, Violine und Violoncello, DWV 1, 4 min, UA: Konservatorium Feldkirch 1991, Feldkirch: Eigenverlag 1991.

    erwachen I, Zyklus für drei Geigen, DWV 5, 8 min, UA: Kunstuniversität. Graz 1993, Graz: Eigenverlag 1993.


    Psalm 1. Erstes Streichquartett, DWV 7, 18 min, UA: Wien 1994, Graz: Eigenverlag 1994.


    Brennpunkt für Streicher und javanische Gongs, DWV 6, 20 min, UA: Kunstuniversität Graz 1994, Graz: Eigenverlag 1994.


    Feuerkreis. Erstes Streichquintett, DWV 15, 16 min, UA: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 1997, Wien: Eigenverlag 1997.


    erwachen II, Zyklus für 3 Geigen, DWV 17, 10 min, UA: Radiokulturhaus Wien 1998, Wien: Eigenverlag 2001.


    Erstes Klaviertrio, DWV 31, 15 min, UA: Feldkirch Festival 2000, Wien: Ludwig Doblinger 2014.


    erwachen III, Zyklus für 3 Geigen, DWV 27, 20 min, UA: Minoritensaal. Graz 2001, Wien: Eigenverlag 2001.


    Silence, für Violine und Klavier, WoO, 10 min, UA: Turin 2001, Wien: Eigenverlag 2001.


    Silence II, für Violine und Violoncello, 9 min, UA: Klangspuren Schwaz 2002, Wien: Eigenverlag 2002.


    Psalm 2. Zweites Streichquintett, DWV 56b, 12 min, UA: Alte Schmiede Wien 2007, Wien: Eigenverlag 2007.


    Zweites Streichquintett. Erich Urbanner gewidmet, DWV 56b, 12 min, UA: Wien 2008, Wien: Eigenverlag 2008.


    Zweites Klaviertrio, DWV 52, 13 min, im Auftrag von Haydn 2009 zum 200. Todestag des Komponisten Joseph Haydn, UA: Haydn Festspiele Eisenstadt 2009, Wien: Ludwig Doblinger 2009.


    Drittes Klaviertrio, DVW 64, 13 min, im Auftrag von Harald Kosik zu den Gustav-Mahler-Jahren 2011 und 2011, UA: Budapest 2011, Wien: Ludwig Doblinger 2015.


    Wutmarsch. Drittes Streichquartett, DWV 69, 3 min, UA: Hofburg Wien 2012, Wien: Eigenverlag 2012.


    Mondsee. Viertes Streichquartett, DWV 82, 15 min, Auftragswerk der Musiktage Mondsee, UA: Mondsee Festival 2012, Wien: Ludwig Doblinger 2014.


    Morgen. Viertes Klaviertrio, DWV 79, 15 min, UA: Haydn Festspiele Eisenstadt 2013, Wien: Ludwig Doblinger 2014.


    Xanthos – Fragmente. Drittes Streichquintett, DWV 75, 15 min, im Auftrag von Harald Kosik, UA: Linz 4020 Festival 2013, Wien: Ludwig Doblinger 2014.


    Break On Through (frei nach Jim Morrison) für Violoncello und Klavier, DWV 95, 10 min, UA: Musikverein Wien 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    Tango für Streichquartett und Klavier, DWV 97, 13 min, UA: Mumuth Graz 2015, Wien: Eigenverlag 2015.


    Mattsee. Fünftes Streichquartett, DWV 106, 14 min, UA: Mattsee 2015, Wien: Ludwig Doblinger 2018.


    Millstätter See für Violoncello und Saxophonquartett, DWV 122, 12 min, UA: Stiftskirche Millstatt 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    Trio für Klarinette, Violine und Klavier, WoO, 16 min, UA: Bank Austria Kunstforum Wien 2018, Wien: Eigenverlag 2018.


    Fünftes Klaviertrio, Zehn musikalische Bilder über das Märchen „Das wandelnde Schloss“ nach dem Animationsfilm des Regisseurs Hayao Miyazaki und der Erzählung von Diana Wynne Jones, DWV 110, 20 min, UA: Esplanade Recital Studio Singapore 2018, Wien: Ludwig Doblinger 2018.


    7. Sonstiges


    Break On Through (frei nach Jim Morrison), Musikfilm mit der gleichnamigen Musik von Johanna Doderer, Regie: Patrick Doderer, Sebastian Kubelka, Musiker: Konstantin Manaev (Cello), Jürgen Haimbach (Schauspiel), Mikhail Mordvinov (Klavier), Dorothea Stockreiter (Schauspiel), Wien 2016/17, UA: Klavierwerkstatt Felix Lenz Wien 2017.


    Musikvideo „alles fließt“, Musikfilm von Johanna Doderer, Regie: Patrick Doderer, Sebastian Kubelka, Musiker: Jan Petryka (Tenor), Christoph Traxler (Klavier), UA: Klavierwerkstatt Felix Lenz Wein 2018.








    Quellen

    1. Primärquellen (ausgenommen Musikalien):


    Doderer, Johanna (2002): Die Bakchen. Freier Entwurf von Johanna Doderer nach dem Text von Euripides. Wien: Eigenverlag.



    2. Sekundärquellen:


    Thurner, Silvia (2000): „Mit meiner Musik greife ich gleichzeitig in existierende Zeiträume ein. Die Komponistin Johanna Doderer“. In: KULTUR. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 3, 8–9.


    Thurner, Silvia (2001/02): „Lustbetont zwischen Stillstand und Ekstase. Die engagierte Komponistin Johanna Doderer“. In: KULTUR. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 10, 16–17.


    Dobretsberger, Christine (2006): „Johanna Doderer“. In: Dies.: Mozarts Erben. Wien: Ibera-Verlag, 84 ̶ 97.


    Dorschel, Andreas (2013): „Ein Tag für Johanna Doderer. Die erfolgreiche Wiener Komponistin zu Gast an der KUG“. In: kugelschreiber. Magazin der Kunstuniversität Graz 16, 5.


    Doderer, Johanna; Pichler, Barbara; Ehardt, Christine (2016): „Na, das hat sich ausgezahlt! Nichts bekommen wir! Geschlechtsspezifische Krisenauswirkungen auf den E-Musik- und Filmsektor“. In: Felber, Silke; Humer, Verena; Weinzettl, Sabrina (Hg.): Kapital, Macht, Geschlecht: künstlerische Auseinandersetzungen mit Ökonomie und Gender. Wien: Praesens Verlag, 249 ̶ 256.


    Thurner, Silvia (2016): „Konzentriert auf das Wesentliche – beim Komponieren und im Leben“. In: KULTUR. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 8, 18–19.


    Detterbeck, Markus, Schmidt-Oberländer, Gero (2018): „Johanna Doderer eine erfolgreiche Komponistin“. In: Dies. (Hg.): MusiX. Arbeitsbuch für die 4. Klasse. Rum bei Innsbruck: Helbling Verlag, 80 ̶ 81.



    3. Zeitschriften/Rezensionen (Auswahl):


    Thumser, Regina (1998): „Kammermusikfestival im Stift Heiligenkreuz“: In: Österreichische Musikzeitschrift 53/11, 63 ̶ 64.


    Diederichs-Lafite, Marion (1998): „Einklang: Komponistenforum in Mittersill“. In: Österreichische Musikzeitschrift 53/11, 64 ̶ 65.


    Schweiger, Dominik (2000): „Musik zwischen Widerstand und Anpassung: Konzerte im Februar“. In: Österreichische Musikzeitschrift 55/4, 76 ̶ 79.


    Ender, Daniel (2001): „Rausch und Die Fremde“, in: Österreichische Musikzeitschrift 56/10, 63 ̶ 65.


    Günther, Bernhard (2002): „Runter von den Stilbäumen!“ In: Österreichische Musikzeitschrift 57/7, 20 ̶ 29.


    Suchy, Irene (2002): „Musiktheater-Szene: Abenteuer anstelle von „muffigem Schrank““. In: Österreichische Musikzeitschrift 57/10, 16 ̶ 21.


    Heher, Hannes (2002): „Die Kompositionsklasse Erich Urbanner: ein Plädoyer für Pluralismus und Toleranz“. In: Österreichische Musikzeitschrift 57/10, 26 ̶ 28.


    Heindl, Christian (2002); Ender, Daniel: „Konzerte“. In: Österreichische Musikzeitschrift 67/1, 94 ̶ 95.


    Mika, Anna (2004): „Bregenzer Festspiele“. In: Österreichische Musikzeitschrift 59/10, 51 ̶ 53.


    Höpfel, Jutta (2004): „Erl und Innsbruck“. In: Österreichische Musikzeitschrift 59/10, 53 ̶ 56.


    Strubinsky, Ursula (2004): „Gegen den Strom. Die Komponistin Johanna Doderer“. In: Zeitschrift der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (November 2004). Wien: Eigenverlag.


    Vujica, Peter (2005): „Johanna Doderer und ihr in der Antike wurzelndes Musiktheater“. In: Österreichische Musikzeitschrift 60/4, 38 ̶ 43.


    Goertz, Harald (2005): „Neue Philharmonie Luxemburg“. In: Österreichische Musikzeitschrift 60/8, 71 ̶ 72.


    Zernatto, Eva (2005): „Soundings im ACF London“. In: Österreichische Musikzeitschrift 60/8, 79.


    Cossé, Peter; Gayda, Thomas; Helmig, Martina; Klabacher, Heidemarie; Kramer, Gerhard; Schneider, Ilse (2006): „Konzertspiegel“, in: Österreichische Musikzeitschrift 61/11, 72 ̶ 76.


    Braun, Andrea; Caravias, Claudius; Felber, Andreas; Höller, Christa (2006): „Festivalspiegel”. In: Österreichische Musikzeitschrift 61/11, 68 ̶ 72.


    Mertl, Monika (2007): „Tipps zu den Frühlings- und Sommerfestivals“. In: Österreichische Musikzeitschrift 62/3, 38 ̶ 53.


    Weberberger, Doris (2007): „…hoffnungslos, aber nicht ernst… ̶ Martha Schwediauer-Southwick“. In: Österreichische Musikzeitschrift 62/8, 40 ̶ 43.


    Diederichs-Lafite, Marion; Brunthaler, Kurt (2007): „Geleitworte“. In: Österreichische Musikzeitschrift 62/11, 1.

    Mika, Anna (2008): „Feldkirch-Festival“. In: Österreichische Musikzeitschrift 63/7, 59 ̶ 60.


    Höpfel, Jutta (2008): „Musik im Riesen, Wattens“. In: Österreichische Musikzeitschrift 63/7, 58 ̶ 59.


    Pernes, Thomas (2008): „Keine Stile mehr: Thomas Pernes im Gespräch mit Hans Dieter Klein“. In: Österreichische Musikzeitschrift 63/8, 61 ̶ 67.


    Huber, Annegret (2008): „Visionen ̶ Symmetrien: Schlüsselstrategien zu paritätisch verteilten Kulturräumen“. In: Österreichische Musikzeitschrift 63/11, 15 ̶ 26.


    Böck, Renate (2008): „Orchester ohne Frauen: passé! ̶ zur Situation österreichischer Symphonie-/ Kammerorchester“. In: Österreichische Musikzeitschrift 63/11, 50 ̶ 61.


    Dezsy, Thomas (2009): „Finales Grabenfest, Wien“. In: Österreichische Musikzeitschrift 64/1, 59 ̶ 60.


    Laubhold, Lars (2009): „bachfest Salzburg“. In: Österreichische Musikzeitschrift 64/1, 60 ̶ 62.


    Reininghaus, Frieder (2011): „Internationales Musiktheater“. In: Österreichische Musikzeitschrift 66/1, 100 ̶ 101.


    Seuss, Sabine (2011): „Paradisi Gloria 21. Works by Oriol Cruixent, Gerd Kuehr, Jooanna Wozny und Johanna Doderer, Chor des Bayrischen Rundfunks”. In: Österreichische Musikzeitschrift 66/2, 111.


    Reininghaus, Frieder (2011): „Johanna Doderer, The Glowing River“. In: Österreichische Musikzeitschrift 66/3, 101.


    Ender, Daniel (2011): „Bierernst, Blut und Ironie: Der dichte Musiktheaterherbst in Wien“. In: Österreichische Musikzeitschrift 66/6, 76 ̶ 79.


    Ender, Daniel; Reininghaus, Frieder (2012): „Musiktheater in Österreich“. In: Österreichische Musikzeitschrift 67/1, 92 ̶ 94.


    Lajta, Jakob (2014): „Apokalyptischer Reiter und barocker Gedächtnispalast“. In: Österreichische Musikzeitschrift 69/2, 79.



    4. Online-Quellen (Auswahl!):


    Baumgartner, Edwin (2014 ̶ ): „Doderer, Johanna: Klaviertrios“. CD-Rezension vom 14.10.2014, http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/musik/klassik_oper/671987_CD.html , zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Belfkih, Judith (2015 ̶ ): „Träume mit Zuckerguss“. Rezension vom 23.12.2015. In: Wiener Zeitung Online, https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/musik/klassik_oper/792592_Traeume-mit-Zuckerguss.html, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Doderer, Johanna: „Werkverzeichnis Johanna Doderer (Stand: 05.05.2014)“. In: Offizielle Webseite von Johanna Doderer. http://www.doderer.at/downloads/Johanna%20Doderer%20Werkverzeichnis_22022015.pdf, zuletzt abgerufen am 21.11.2018.


    Homepage des Konzertzyklus Ollawei, www.ollawei.at, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    Irrgeher, Christoph (2015 ̶ ): „Kinder verstehen Qualität“. Beitrag vom 18.12.2015. In: Wiener Zeitung Online, https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/791905_Kinder-verstehen-Qualitaet.html, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    „Johanna Doderer komponiert in Millstatt“. Beitrag vom 23.06.2018. In: Kärnten ORF.at, https://kaernten.orf.at/news/stories/2920651/, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    „Johanna DODERER, Komponistin“. In: Offizielle Webseite der Musiktage Mondsee, http://www.musiktage-mondsee.at/2011/08/johanna-doderer-komponistin/, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    „Johanna Doderer“. In: Online-Magazin des Klassik-Spezialhauses Granula. https://www.gramola.at/de/Magazin/Kuenstler/JohannaDoderer/, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    MICA: „Johanna Doderer“. In: Musikdatenbank des Music Information Center Austria. http://db.musicaustria.at/node/68708, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    Offizielle Webseite von Johanna Doderer. www.doderer.at, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    Petsch, Barbara (2015 ̶ ): „Doderer: ‚Ich war wild und nicht zu bändigen!‘“. Interview mit Johanna Doderer vom 19.12.2015. In: Wiener Zeitung Online, https://diepresse.com/home/leben/mensch/4891149/Doderer-Ich-war-wild-und-nicht-zu-baendigen, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Pfeiffer, Christian; Stark, Silvia (2018 ̶ ): „Neo-Obfrau Doderer: Schreibe nicht, um zu gefallen“. In: NÖN.at. Beitrag vom 25.08.2018, https://www.noen.at/hollabrunn/kulturinitiative-neo-obfrau-doderer-schreibe-nicht-um-zu-gefallen-hoerensitzendorf-kulturinitiative-kulturinitiative-hoerensitzendorf-johanna-doderer-110972138, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    „Portrait Johanna Doderer“. In: Offizielle Webseite der Styriarte, http://styriarte.com/artists/doderer/, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Rainer, Willi (2018 ̶ ): „Grandiose Uraufführung von Johanna Doderer“. Beitrag vom 29.08.2018. In: Neue Vorarlberger Tageszeitung, https://www.neue.at/kultur/2018/08/28/grandiose-urauffuehrung-von-johanna-doderer.neue, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Schoeller, Nora (2011 ̶ ): „Herzzeit. Johanna Doderer auf den Spuren von Ingeborg Bachmann und Paul Celan“. In: Online-Musikmagazin des Music Information Center Austria. https://www.musicaustria.at/herzzeit-johanna-doderer-auf-den-spuren-von-ingeborg-bachmann-und-paul-celan/, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    Schütz, Larissa (2018 ̶ ): „Musik für das Nicht-Gesagte“. Rezension vom 07.11.2017. In: Wiener Zeitung Online, https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/854716_Musik-fuer-das-Nicht-Gesagte.html, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Suchy, Irene (Moderatorin) (2017 ̶ ): „Gender. Komik. Subversion. Gespräch mit Johanna Doderer, Helga Utz, Susanna Zapke im Rahmen des Symposiums „Das Lachen ist der Ausnahmezustand“ Komik und Subersion im Musiktheater“ am 21.11.2017. In: Elfriede Jelinek und die Musik. Intermediales Wissenschaftsportal des Elfriede-Jelinek-Forschungszentrums, http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/wissenschaftsportale/musik/biographisches-kontexte/musikalische-kontexte/johanna-doderer-irene-suchy-helga-utz-susana-zapke/, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Thun, Michael (2018 ̶ ):„Johanna Doderer komponiert ‚Millstätter See‘“. In: meinbezirk.at. Beitrag vom 19.06.2018. https://www.meinbezirk.at/spittal/c-lokales/johanna-doderer-komponiert-millstaetter-see_a2700251, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.


    Thurner, Silvia: „Johanna Doderer“. In: Offizielle Webseite der Musikdokumentationsstelle des Landes Vorarlberg. http://mudok.at/?avada_portfolio=johanna-doderer, zuletzt abgerufen am 22.11.2018.


    Trailer zur Oper „Der leuchtende Fluss“ von Johanna Doderer. https://www.youtube.com/watch?v=cPy0L9nvPtA, zuletzt abgerufen am 23.11.2018.



    5. Diskographie:


    Erwachen II für drei Violinen. Jacqueline Kopacinski, Patricia Kopatchinskaja, Kinga Voss (alle: Violine). Komponistenforum Mittersill, ein klang records 1998.


    Portrait CD Johanna Doderer. Patricia Kopatchinskaja (Violine), Wiener Concert Verein, Ulf Schirmer (Dirigent), Andres Orozco Estrada (Dirigent). ORF 2004.


    Johanna Doderer. Bolero für zwei Klaviere und Orchester, Rondane für Orchester. ORF Edition Zeitton 2006.


    Mon Cher Cousin. Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer (Dirigent). Oehms Classics 2008.


    Paradisi Gloria. Münchner Rundfunkorchester, Chor des Bayrischen Rundfunks, Ulf Schirmer (Dirigent). BR Klassik 2009.


    Der leuchtende Fluss. Oper in drei Akten. 2 CDs. Philharmonisches Orchester Erfurt, Walter E. Gugerbauer (Dirigent). Quinton 2010.


    The Piano Trios. Klaviertrio Nr. 1, 2, 3, 4. Dalia Dedinskaite (Violine), Gleb Pysniak (Violoncello), Ole Christian Haagenrud (Klavier). Capriccio 2014.


    Komponistinnenporträt Johanna Doderer. Interview vom 08.10.2014. Johanna Doderer (Interviewte), Thomas Leibnitz (Interviewer). Wien: Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek 2014.


    Sinfonie Nr. 2 “Bohinj”. Violinkonzert Nr. 2 „In Breath of Time“. Anne Schwanewilms (Sopran), Yury Revich (Violine), Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ariane Matiakh (Dirigentin). Capriccio 2015.


    Tanzmusik für Fortgeschrittene. Live aufgenommen im Wiener Konzerthaus am 07.11.2013 im Rahmen von Wien Modern. RSO Wien, Cornelius Meister (Dirigent). ORF 2015.


    Celliphonia. Ana Topalovic (Violoncello). Synesthesia 2015.


    Mein Leben ist die Musik. Live-Mitschnitt vom Kulturfest Traisental 2017. Duo Arcord: Nikola Djoric (Akkordeon), Ana Topalovic (Cello), Auner Quartett, Ferhan und Ferzan Önder, Capriccio 2017.


    Heavy. Édua Zádory (Violine). genuin: 2017.


    DVD


    Sieben Operellen: Abkürzungen und Beschleunigungen. 7 Kurzopern (u. a. Falsch verbunden v. Johanna Doderer und Daniel Glattauer). Videomitschnitt der Wiener Premiere am 24.03.2007 im Jugendstiltheater am Steinhof. Kristine Tornquist (Regisseurin). Leif Klinkhardt (Dirigent).

    Wien: Sirene Operntheater 2007.


    Fatima, oder von den mutigen Kindern. Kinderoper an der Wiener Staatsoper. Aufzeichnung der UA vom 23.12.2015. Henry Mason (Regisseur), Benjamin Bayl (Dirigent), Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper. Wien: belvedere 2018.






    Forschung

    Johanna Doderers wenn auch nicht gänzlich aktuell gehaltenen, so doch informationsreichen Homepage (www.doderer.at) sind wesentliche biografische und werkspezifische Informationen zu entnehmen. Da die Komponistin bislang weder in einschlägigen Nachschlagewerken wie der „Musik in Geschichte und Gegenwart Online“ oder in Komponistinnen-Lexika (die teils vor dem „Durchbruch“ der Künstlerin publiziert wurden) Eingang fand, gewinnen die Auskünfte auf ihrer Homepage an Bedeutung. Bei weiterführendem Interesse an Johanna Doderer sollten auch die unzähligen einschlägigen Beiträge in der Österreichischen Musikzeitschrift (deren Erscheinen mit dem Frühjahr 2018 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde) konsultiert werden.

    Forschungsbedarf

    Obgleich Johanna Doderer zum kleinen Kreis etablierter und arrivierter Komponistinnen aus dem deutschsprachigen Raum der Gegenwart zählt, steht eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrem Werk gegenwärtig noch aus. Im Gegensatz zu Kolleginnen wie Isabel Mundry (der u. a. in der von Ulrich Tadday herausgegebenen Publikationsreihe „Musik-Konzepte“ ein Sonderband gewidmet wurde), Iris ter Schiphorst (deren Werk von Susanne Binasʼ schon 2003 in den von ihr herausgegebenen Bänden „Europäische Komponistinnen“ und „Erfolgreiche Künstlerinnen. Arbeiten zwischen Kultur und Eigensinn“ Berücksichtigung fand) oder Olga Neuwirth (deren Oeuvre eines der zentralen Forschungsthemen des Musikwissenschaftlers Stefan Drees ausmacht), stoßen wir hinsichtlich Johanna Doderer auf wissenschaftliches Brachland. Einzig am Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz, das am 10. Dezember 2012 einen „Tag für Johanna Doderer“ ausrichtete, scheint ein wissenschaftliches Interesse an ihrem Werk gegeben zu sein. Vielleicht hat das scheinbare oder tatsächliche Desinteresse vonseiten der Forschung mit der ausdrücklichen Hinwendung Johanna Doderers zur Musiksprache vor 1945 zu tun – vielleicht sind dafür aber auch andere Gründe ausschlaggebend.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 81638477
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 1159964947

    Autor/innen

    Stefanie Bräuml


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Silke Wenzel
    Zuerst eingegeben am 11.04.2019


    Empfohlene Zitierweise

    Stefanie Bräuml, Artikel „Johanna Doderer“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 11.4.2019.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Johanna_Doderer