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  • Lexikographie, Gender und Musikgeschichtsschreibung

    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Werk und Nicht-Werk: Begrifflichkeit und Nutzbarkeit

    Vortrag von Annegret Huber (Wien)
    28.5.2016 10:00-10:30, Fanny Hensel-Saal

    Abstract

    Was ein Werk ‚ist‘, hängt zunächst davon ab, was sich überhaupt dem wissenschaftlichen Zugriff darbietet. Anders gewendet sind es jedoch eben bestimmte Forschungsmethoden, die erst hervorbringen, was ein ‚Werk‘ sein soll, und dabei manche Formen der Musik bevorzugen. Dieser Komplex soll zunächst durchdacht werden; anschließend wird anhand einiger Beispiele erörtert, welche Fragestellungen und Wissenspraxen diesen Werkbegriff erweitern könnten und darüber hinaus auch Musiken erfassen würden, die nicht mehr unter diesem subsumiert werden können.

    Materialien (Deutsch)

    Videomitschnitt

    Präsentation

    Lizenz

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    Vita

    Annegret Huber ist Professorin für Musikwissenschaft am Institut für Analyse, Theorie und Geschichte (demnächst: Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung) an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; sie lehrt Analyse als Zentrales Künstlerisches (!) Fach in den Studiengängen Komposition/Musiktheorie, Dirigieren und Tonmeistereiausbildung. In ihrem Ausbildungsgang verbinden sich künstlerische (Klavier, Orgel), pädagogische (Schulmusik, Instrumentalpädagogik) und wissenschaftliche (Musiktheorie, Musikwissenschaft) Schwerpunkte.

    Forschungsinteressen: erkenntnistheoretische und kulturgeschichtliche Fragen zur Analyse von Musik und den entsprechenden Methoden in interdisziplinären Kontexten (z.B. Cultural Studies, Intermedialität, Interkulturalität, Musikpsychologie u.v.m.), historische und systematische Aspekte von Musiktheorie und dem Analysieren von Musik, historische Kompositionslehren, Musikanalyse und Wissenssoziologie, Musikanalyse und Medienphilosophie, Musikwissenschaftliche Gender Studies.

    Publikationen (Auswahl):

    Bärenreiter Basiswissen „Klaviermusik“, Kassel 2014.

    Das Lied ohne Worte als kunstübergreifendes Experiment. Eine komparatistische Studie zur Intermedialität des Instrumentalliedes 1830–50, Tutzing 2006 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 41).

    „Meisterinnenwerke und Meisteranalyse. Überlegungen zum Musikanalysieren in kulturwissenschaftlichen Kontexten“, in: Annette Kreutziger-Herr, Katrin Losleben (Hg.), History | Herstory. Alternative Musikgeschichten, Wien-Köln-Weimar 2009, 125-139.

    „Performing Music Analysis. Genderstudien als Prüfstein für eine Königsdisziplin“, in: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl (Hg.), Gender Performances. Wissen und Geschlecht in Musik • Theater • Film, Wien-Köln-Weimar 2011 (mdw Gender Wissen 2), 21-48.

    „Robert Schumann schenkt Clara Wieck ein Kochbuch. Etüde zur Anwendbarkeit der Kategorie Erinnerungsort beim Close Reading bekannter biographischer Quellen“, in: Christian Glanz, Anita Mayer-Hirzberger (Hg.), Musik und Erinnern. Festschrift für Cornelia Szabó-Knotik, Wien 2014, 299-308.