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  • Lexikographie, Gender und Musikgeschichtsschreibung

    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
    Der grüblerische Kopf der Band – Diskursive Konstruktionen von Männlichkeit(en) im Musikgenre Indie

    Vortrag von Nadine Sanitter (Rostock/München)
    28.5.2016 09:30-10:00, Mendelssohn-Saal

    Abstract

    Mein Forschungsvorhaben untersucht, wie Männlichkeiten im Musikgenre Indie medial konstruiert werden. Bezug nehmend auf das Konzept der hegemonialen Männlichkeit von Raewyn Connell steht dabei die Frage im Mittelpunkt, ob sich Männlichkeit immer noch im Modus der Hegemonie, also in dem Streben nach Dominanz gegenüber Weiblichkeit und gegenüber anderen Männlichkeiten konstituiert oder ob sich neue, nicht-hierarchische Modi aufzeigen lassen. Dafür werden Musikzeitschriftenartikel zu ausgewählten Bands mittels eines an der wissenssoziologischen Diskursanalyse orientierten Vorgehens analysiert. Ziel ist dabei, die Denk- und Argumentationsmuster herauszuarbeiten, die die Diskurse zu Männlichkeit strukturieren. In meinem Vortrag möchte ich zentrale diskursive Argumentationsmuster am Beispiel der Kategorie Emotionalität verdeutlichten. Welche Emotionen werden vergeschlechtlicht und welche nicht? Auf welche Weise erfolgt eine ‚Vermännlichung‘ von Emotionalität? In welchem Verhältnis steht diese emotionale Männlichkeit zur normativen Anforderung der Kontrolle und Coolness?

    Materialien (Deutsch)

    Videomitschnitt

    Präsentation

    Lizenz

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    Vita

    Nadine Sanitter, M.A., studierte Politikwissenschaften, Soziologie sowie Neuere Geschichte und promoviert gegenwärtig an der LMU München zum Thema „Diskursive Konstruktionen von Männlichkeit im Musikgenre Indie“. Arbeitsschwerpunkte: Männlichkeitsforschung, Wissenssoziologie und Populärkulturforschung.