Farbsymbolik

ie Farbsymbolik des Hochmittelalters verbindet Braun als Erdfarbe mit Grün als Farbe des Lebens in der Natur (also eigentlich des vogelfreien Lebens) unter freiem Himmel. In späterer Zeit gerät Grün in den Ruch der Teufelsfarbe und wird mit Hexerei verbunden. Blut als "Lebenssaft" bildete den Hintergrund der Verwendung roter Farbe, die Lebensfreude symbolisierte. Während den Prostituierten teilweise direkt auferlegt wurde, rote Schleier zu tragen, taten die Spielleute dies gelegentlich auch freiwillig. Der Einsatz dieser Signalfarbe war unter ihnen sehr verbreitet.  

Musiker, die an bestimmten Höfen eine Zeitlang "fest" angestellt waren, passten sich in der Farbwahl üblicherweise an die am jeweiligen Hof geltenden Kleiderordnungen an (deren Farbstellungen in aller Regel auf den Farben des jeweiligen Familienwappens beruhten). Bei Festen oder kurzzeitigen Verpflichtungen wurden sie in die Livree der höfischen Bediensteten gesteckt.

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