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Maskierte Spielleute
aus: Roman de Fauvel, 14. Jh.
Bibliothèque Nationale Paris,
ms. français 146, fol. 36v
Instrumentenreigen

Trommel
wurde von Frauen wahrscheinlich eher selten gespielt

ntweder als schlichter einfellig bespannter Ring oder aber als längliche Trommel, die zweifellig bespannt wurde - die Trommel gehörte zweifelsohne zu den am meisten verwendeten und beliebtesten Instrumenten der Spielleute. Zusammen mit Saiteninstrumenten erklang sie normalerweise nicht. Dafür gehörte sie zu den unverzichtbaren Utensilien der sogenannten Schalksnarren. Mit Pfeifen, Spottgesängen und eben Trommeln trugen diese Künstler zur Unterhaltung bei. Eine weibliche "Schalksnärrin" ist jedoch nicht überliefert. Möglicherweise hat dies auch funktionale Gründe, denn zu den Aufgaben dieser Narren zählte beispielsweise auch die Anstachelung der Kampfeslust bei langwierigen Turnieren.
Größere "Tympana" hatten eine zweideutige Konnotation, da diese Instrumente aus dem Fell getöteter Tiere gemacht wurden. Die Trommel galt als "fleischlich" (tympanum est carnale).

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