Harfe
Crotta/crwth/rotte
Drehleier
Laute
Fidel/vielle
Rebec/ribebe
Flöten/Pfeifen
Leier
Schlaginstrumente
Platerspiel und
Sackpfeifen
Portativ
Trommel
Horninstrumente
Trompete
Schalmei und Pommer
Trumscheit
Pauke
HarfeCrotta/crwth/rotte
Drehleier
Laute
Fidel/vielle
Rebec/ribebe
Flöten/Pfeifen
Leier
Schlaginstrumente
Platerspiel und
Sackpfeifen
Portativ
Trommel
Horninstrumente
Trompete
Schalmei und Pommer
Trumscheit
Pauke
wurde von Frauen gespielt
Mittelalterliche Harfen sind in ihrer Bauweise vielgestaltig. Gemeinsam ist ihnen allerdings, dass sie nicht mit einem Plektron, sondern mit den bloßen Fingern angezupft wurden. Aus Irland und England gelangten diese Instrumente spätestens im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Der Harfe kommt in den mittelalterlichen Epen eine hervorragende Rolle zu. Dies ist u.a. Ausdruck dessen, dass das Instrument praktisch von allen Bevölkerungsschichten zur Musikausübung genutzt wurde. Hofdamen und Minnesänger verwendeten es ebenso wie Spielfrauen. Die Harfe eignet sich als Beispiel für Studien zur Sozialgeschichte eines Instrumentes in besonderer Weise, da sie eine wechselvolle Entwicklung der Auf- und Abwertung - insbesondere aufgrund ihrer Benutzung durch Frauen - erfahren hat. Die mittelalterlichen Quellen enthalten zahlreiche Textstellen, an denen entweder von hochstehenden Harfenspielerinnen die Rede ist oder aber von sehr fähigen und musikalischen Harfnerinnen, die sich vor anderen Musikern auszeichneten, z.B. der spektakuläre Fall der Spielfrau • Agnes.
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