Basses danses

ie bilden praktisch das Gegenstück zu den frischen und flotten Springtänzen Galliarde oder Saltarello. Basses danses waren Schreittänze, die den Musiker/innen insbesondere den Raum gaben, in freier Improvisation zu immer neuen musikalischen Formulierungen über das gegebene Thema bzw. Motiv zu finden. Als • Vortanz waren sie überall gebräuchlich. Bei der Notierung verzichtete man oftmals auf eine detaillierte rhythmische Abbildung und begnügte sich mit einfachen melodischen Notierungen. Dagegen sind die auszuführenden Tanzschritte gelegentlich sehr detailliert unterhalb der Noten angegeben. Aus ihnen lassen sich ebenfalls Hinweise zur Rhythmik ableiten. Die basses danses stellen historisch betrachtet eine Art Vorläufer der Pavane dar. Die Pavane reüssierte im Lauf der Jahrhunderte als beliebter höfischer Schreittanz auf geradem Takt.

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