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Ruth Zechlin

Ruth Oschatz

* 22. Juni 1926 in Großhartmannsdorf bei Freiberg in Sachsen, Deutschland.
† 2. August 2007 in München, Deutschland.



„Bach ist und bleibt mein Zentrum. Die Tiefe, die Klarheit, die Wärme, die Unsentimentalität, die Größe seiner Musik sind für mich entscheidend und unerreichbar. Nur seine Musik kann ich in jeder Lebenssituation hören.“

(Ruth Zechlin, zit. n. Hermann Schmidt. „‚Ich mag alles, was kühn ist’. Gespräch mit Ruth Zechlin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 33)
Notenbeispiel Schriftprobe
Mediennachweis

Bild:
Mit freundlicher Genehmigung des Landesverbandes Deutscher Tonkünstler e.V

Noten:
Mit freundlicher Genehmigung des Landesverbandes Deutscher Tonkünstler e.V.

Handschrift:
Mit freundlicher Genehmigung des Landesverbandes Deutscher Tonkünstler e.V

Tätigkeitsfelder
Organistin, Cembalistin, Komponistin, Autorin

Orte und Länder
Die Organistin und Komponistin Ruth Zechlin wirkte zunächst in Leipzig, ab 1950 in Berlin. 1991 übersiedelte sie nach Bayern, wo sie zunächst in Griesbach, später in Pfaffenhofen, dann in Passau und zuletzt in München lebte.

Profil
Ruth Zechlin hat „sich kraft ihrer Persönlichkeit und ihres musikalischen Schöpfertums eine führende Rolle in der zeitgenössischen Musikwelt ganz Deutschlands“ erobert. Ruth Zechlin, hg. von Alexander L. Suder, Tutzing: Hans Schneider 2001, S. 11).

Biografie

Die am 22. Juni 1926 in Sachsen geborene Ruth Zechlin (Mädchenname Oschatz) studierte während und nach dem Zweiten Weltkrieg an der Leipziger Musikhochschule, zunächst bei Johann Nepomuk David (Tonsatz und Chordirigieren), später bei Karl Straube (Orgel), Günther Ramin (liturgisches Orgelspiel) und Wilhelm Weismann (Tonsatz). Ab 1950 wirkte sie in Berlin an der neu gegründeten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Dozentin u.a. für Tonsatz, Gehörbildung und Formenlehre. 1969 erhielt sie dort eine Professur für Komposition. Bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 1986 leitete sie eine Meisterklasse für Komposition, zu ihren Schülern zählten auch Georg Katzer und Hans-Jürgen Wenzel. 1991 übersiedelte Ruth Zechlin nach Bayern. Ihr Werkverzeichnis weist mehr als 300 Titel auf, Werke aller Gattungen sind vertreten. Die Komponistin bevorzugt eine linear-kontrapunktische Schreibweise, die sich dem Vorbild J. S. Bachs verdankt. Dodekaphonie, Klangflächen, Cluster, begrenzte Aleatorik, Collage- und moderne Spieltechniken finden in ihren Werken Verwendung, Techniken, mit denen sie ihre eigene Klangsprache schuf. Ihr vielseitiges Schaffen wurde mehrfach geehrt. Sie verstarb am 2. August 2007 in München, wo sie zuletzt lebte und arbeitete.
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Würdigung

Das Werk Ruth Zechlins ist formenreich und experimentierfreudig. Die Komponistin bevorzugt eine linear-kontrapunktische Schreibweise, die sich dem Unterricht bei Johann Nepomuk David und Wilhelm Weißmann, aber auch dem Vorbild Johann Sebastian Bach verdankt. Sie sucht den musikalischen Dialog mit dem Thomaskantor, indem sie seine Musik zitiert und fortsetzt, so in „Musik zu Bach“ für Orchester (1983) und „Musikalische Antworten auf Johann Sebastian Bach“ für Flöte und Orgel (1999). Zu Ruth Zechlins polyphoner Schreibweise gehört auch eine Vorliebe für isomelische Kanons.
In der Auseinandersetzung mit der Musik Hans Werner Henzes, György Ligetis, Witold Lutosławskis und Krzysztof Pendereckis eignete sie sich während der 1960er Jahre Techniken der zeitgenössischen Musik an, mit der sie ihre eigene Klangsprache schuf. Dodekaphonie, Cluster, Klangflächen, begrenzte Aleatorik, Collage- und moderne Spieltechniken finden in ihren Werken Verwendung.
Von Werken ihrer Komponistenkollegen hat Ruth Zechlin sich immer wieder inspirieren lassen. In den 1960er Jahren lernte sie auch den Komponisten Witold Lutosławski kennen. Mit ihm verband sie bis zu seinem Tode eine innige Freundschaft. Seine Musik gab ihr für das eigene Schaffen wichtige Impulse.
„Er wurde mir neben Hans Werner Henze zum Leitbild. Seine Art des Komponierens steht mir besonders nahe: einen Klang als Ausgangspunkt zu setzten und aus ihm sämtliche Mikrostrukturen herauszukristallisieren“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 43-44).

Den Komponisten Hans Werner Henze hatte sie bereits in den 1950er Jahren kennen gelernt. Die Freundschaft ist auch durch einen langjährigen Briefwechsel dokumentiert. 1992 setzte Ruth Zechlin ihr Gespräch mit Henze auch in Tönen fort. Ihre „3 Briefe an HWH“ für Oboe Solo sind Reflex auf eine neuerliche Begegnung im April 1992 sowie einen Brief Henzes von Februar desselben Jahres. Mit der Wahl einer solistischen Besetzung ist der intime Charakter eines Briefes adäquat wiedergegeben. Wie jeder Brief mit dem Namen des Briefschreibers endet, so schließt die Komponistin ihre musikalischen Briefe jeweils mit einer identischen neuntönigen Folge. Die Mitteilungen der drei Briefe lassen sich selbstverständlich nicht in Worte rückübersetzen, aber die Ausdrucksgehalte sind mit den Bezeichnungen „con spirito e sensibile“ – „con fuoco e brillantissimo“ – „con anima e amoroso“ vorgegeben. Aus wenigen Tönen eine vielfältige Musik zu gestalten, scheint das angestrebte Ziel beim Komponieren der „3 Briefe an HWH“ gewesen zu sein - eine Kunst, die Ruth Zechlin an der Musik Johann Sebastian Bachs bewundert.
Kreative Anregungen und Impulse lieferten der Komponistin auch die benachbarten Künste:
„Neben der Musik sind bildende Kunst und Literatur für mich lebensnotwendig. [...] Es hat mich immer gereizt, mir Kunstformen und Kunststile zu erschließen, bei denen ich weiterdenken darf und bei denen mich gewissen Symbole direkt ansprechen“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 10).

Zu den von ihr bevorzugten Schriftstellern zählen Thomas Mann, Robert Musil und Ingeborg Bachmann. Unter den Werken der bildenden Künstler sind es die barocken Skulpturen von Matyás Braun, die surrealistischen Bilder Salvatore Dalís und das Schaffen Friedensreich Hundertwassers, mit denen sie sich wesensverwandt fühlt (vgl. Ruth Zechlin, in: Mainka (Hg.) 1986, S. 11ff). Darüber hinaus schätzt sie grundsätzlich Kunst, die zum Denken anregt.
„Es kommt mir darauf an, daß mich etwas herausfordert, hinter die Dinge zu schauen, ob es sich nun um Musik, Literatur, Architektur oder Malerei handelt“ (Ruth Zechlin, zit. n. Mainka (Hg.) 1986, S. 10).

Formal gliedert sie ihre Werke nach schlüssig erscheinenden Proportionen, z. B. nach der Regel des „Goldenen Schnittes“. Mit graphischen, auch kolorierten Skizzen fixiert sie ihre ersten Ideen und schreibt Werktagebücher, die die Entstehungsprozesse dokumentieren.
Ihre Musik wurzelt in autobiographischen Erlebnissen, die im Werk verschlüsselt bleiben, aber Einfluss auf die Dramaturgie nehmen: Musik wird zum Protokoll psychischer Befindlichkeit. Darauf verweisen auch die Titel einiger Orchesterwerke: „Emotionen“ (1971), „Briefe“ (1978), „Metamorphosen“ (1982), „Kristallisation“ (1987) und „Stufen“ (1993).
Durch ihre Musik errang sie seit den 1960er Jahren große Anerkennung; fast alle ihre Kompositionen entstanden seither als Auftragswerke, darunter Orchesterwerke (Sinfonien Nr. 1 und 2, 1965 und 1966; „Kammersinfonie“, 1967), das Oratorium „Wenn der Wacholder blüht“ (Günter Deicke, 1960), die „Ode an die Luft“ für Mezzosopran und Orchester (Pablo Neruda, 1962), Streichquartette Nr. 1 bis 8 (1959/2001).
Ruth Zechlin geht in ihren Werken häufig vom Detail aus und entwickelt daraus Motive, Linien und komplexere Zusammenhänge. Dieser analytischen Art der musikalischen Entfaltung entspricht die Werkidee, musikalische Parameter in Einzelaktionen vorzuführen, um sie schließlich zu vereinen. Mehrere Kompositionen dieses Typs hat Ruth Zechlin geschaffen. In „7 Versuche und ein Ergebnis für Saxophonquartett“ (1988) führt Ruth Zechlin vor, womit sie komponiert: Einzelton, Klangfläche, Linie, Rhythmus. Das Ergebnis fasst alle vorgeführten Einzelaktionen zusammen.
Im November 1996 entstanden „5 Studien und 1 Collage“, für Kammerensemble, ein Werk das Dieter Cichewiecz, dem Leiter des Ensembles „das neue werk“ gewidmet ist. Schon der Titel verweist auf den formalen Verlauf der Komposition: der als „Collage“ gestaltete Schlusssatz nimmt das in „Studie 5“ entwickelte „Klangband“ zur „Grundlage für den Einsatz von Floskeln, Klängen, Punktualismen und Linien, die dem Hörer bereits bekannt sind. Das Stück endet demnach mit dem vollen musikalischen Spektrum“ - so formuliert die Komponistin in ihrer Werkeinführung (Ruth Zechlin, Booklettext zur CD Ruth Zechlin Stufen, hg. von der Akademie der Künste Berlin, 1997, S. 3).
Experimente mit theatralischen Formen finden sich in Werken wie „Szenische Kammermusik nach Heiner Müllers ‚Hamletmaschine’“ für fünf Instrumentalisten (1991). Die Kammermusiker schlüpfen dabei in die Rollen der Schauspieler, ohne sich theatralisch zu gebärden, die Bewegungen der Musiker im Raum sind Teil der Werkidee. Unter ihren Bühnenwerken sind zwei Kammeropern hervorzuheben: „Die Reise“ (Heiner Müller nach Motekiyo, 1992) und „Elissa“ (Hellmuth Matiasek nach Vergil, 2003/04).
Neben ihrer kompositorischen Laufbahn und ihrer pädagogischen Tätigkeit als Hochschullehrerin war Ruth Zechlin jahrzehntelang auch als konzertierende Cembalistin tätig. So versteht es sich von selbst, dass Werke für Cembalo einen relativ großen Anteil an ihrem Œuvre ausmachen. Erwähnt seien beispielhaft „Toccata und Passacaglia“ (1962), „Vier Inventionen“ (1969), „Im Salon der Rahel Levin“ (1985), ein Werk, mit dem Ruth Zechlin anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins der großen Salonière und Briefeschreiberin huldigte. Die Komposition „Ephitaph“ entstand im Juni 1973, auf Anregung von Siegfried Matthus, der für ein Programm der Veranstaltungsreihe „Kammermusik im Gespräch“, in der György Ligetis „Continuum“ für Cembalo erklingen sollte, ein weiteres Werk für dieses Instrument suchte. Ruth Zechlin, die als Interpretin vorgesehen war, fand beim Erarbeiten des Stückes „Continuum“, zu einer eigenen Komposition, um - so der Anspruch der Komponistin - ihr Instrument „vielseitiger und farbiger vorzuführen als es bei Ligeti möglich ist“ (Ruth Zechlin, zit. n. Allihn 1974, S. 429). Der Tod eines nahestehenden Freundes, der in die Entstehungszeit fiel, gab den Ausschlag, den Titel „Epitaph“ zu wählen. Formal orientiert sich die Komposition an Bachs „Chromatischer Fantasie“. „Epitaph“ ist in drei Abschnitte gegliedert, die sich hinsichtlich ihrer Tondichte, Rhythmik und Akkordik unterscheiden. Im Mittelteil – „tranquillo“, „legatissimo“ - entwickelt sich eine melodische Linie, während die beiden äußeren Abschnitte durch die Verwendung von Clustern, Klangflächen und massiven Akkordballungen geprägt sind.
Ein Werk aus neuerer Zeit sind die „Bicinien für Jacques“ (1992), die Ruth Zechlin dem niederländischen Cembalisten Jacques Ogg widmete. Strenge und Phantasie werden gleichermaßen in dieser zweistimmigen, Musikgeschichte reflektierenden Musik vereint.
Zu ihren zentralen Orgelwerken zählen „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz (1996), „Auferstehung“ (1998), „De Sanctissima Trinitate“ (1999).
Geistliche Musik bildet einen Schwerpunkt im jüngsten Schaffen Ruth Zechlins: „Triptychon 2000“ für Orchester (1997-1999), „Missa in honorem Sancti Stephani“ für 4 Solisten, 4-16 st. Chor, großes Orchester und Orgel (2003).
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Rezeption

Ihre Kompositionen haben eine weit reichende Rezeption erfahren und werden durch internationale Interpreten in folgenden Ländern aufgeführt: Australien, Ägypten, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Mittelamerika, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn, USA.
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Werkverzeichnis

Die Gliederung und Zusammenstellung des Werkverzeichnisses stammt von der Komponistin. Die Bezeichnung WN nach einem Werktitel ist ein Hinweis auf die von der Komponistin vergebenen Werknummern. Die im Werkverzeichnis als „Manuskript“ bezeichneten Werke sind Fotokopien von Autographen. Ein O hinter einer Werksangabe bedeutet, dass von diesem Werk ein Tonträger existiert (nähere Angaben in der Diskografie). Wenn die Uraufführung eines Werkes als Ursendung bei einer Rundfunkanstalt erfolgte, ist ein * bei der UA angegeben.
Befindet sich musikalisches Material nicht bei Verlagen oder in den Bibliotheken, erfolgte die Angabe in ( ).

A. Instrumentalmusik

a) Orchesterwerke

Musik für Orchester Nr. 1, WN 9 (1957) 9’ Internationale Musikbibliothek Berlin

Musik für kleines Orchester, WN 31 (1961) 18’ Internationale Musikbibliothek Berlin

Suite für Streichorchester, WN 42 (1964) 15’ Internationale Musikbibliothek Berlin

Sinfonietta für Kinder, WN 48 (1964) 13’ Verlag Neue Musik Berlin

1. Sinfonie für großes Orchester, WN 54 (1965) 32’ Breitkopf & Härtel
UA 1965 (Leipzig)

2. Sinfonie für großes Orchester, WN 62 (1966) 18’ Peters
UA 1966 (Potsdam)

Suite für Streichorchester, WN 70 (1967) 4’ Internationale Musikbibliothek Berlin

Kammersinfonie,WN 75 (1967) 12’ Peters O
UA 1968 (Leoben, Österreich)

Polyphone Meditationen für Streichorchester, WN 81 (1968) 12, Peters
UA 1968 (Leipzig)

Thema mit 5 Veränderungen für großes Orchester, WN 92 (1969)12’ Peters
UA 1971 (Berlin)

3. Sinfonie für großes Orchester, WN 103 (1971) 27’ Peters
UA 1972 (Berlin)

Emotionen fair Orchester, WN 107 (1971) 19’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1971 (Meiningen)

Kammersinfonie II, WN 120 (1973) 17’ Peters
UA 1974 (Stralsund)

Briefe für Orchester, WN 148 (1978) 13’ Peters
UA 1980 (Halle/S.)

Reflexionen für 14 Streicher, WN 151 (1979) 15’ Peters O
UA 1979 (Berlin)

Situationen für Orchester, WN 155 (1980) 13’ Peters O
UA 1981 (Berlin)

Musik für Orchester, WN 157 (1980) 12’ Peters O
UA 1981 (Berlin)

Metamorphosen für Orchester, WN 168 (1982) 13’ Peters O
UA 1983 (Berlin)

Musik zu Bach für Orchester, WN 175 (1983) 22’ Peters O
UA 1985 (Berlin und Leipzig)

Träume für Orchester, WN 204 (1987) 20’ Peters
UA 1988 (Berlin)

Kristallisation für Orchester, WN 205 (1987) 13’ Peters
UA 1989 (Köln)

Stufen für Orchester, WN 235 (1993) 14’ Lienau O
UA 1993 (Hamburg)

Orchestermusik - Hommage à Heidelberg und seine Manessische Handschrift WN 251 (1995) 12’ Ries & Erler
UA 1996 (Heidelberg)

Messe für kleines Orchester, WN 273 (1997) 14’ Manuskript
UA 2000 (St. Salvator/Griesbach)

Varianten zu Goethes „Märchen“ für Kammerorchester, WN 281(1998) 25’ Ries & Erler
UA 1999 (Schloss Zell a. d. Pram, Österreich)

Triptychon 2000 für Orchester, WN 287 (1999) 20’ Lienau
UA 2000 (Passau, Dom)

Varianten für Kammerorchester, „Der Weg nach Bethlehem“, WN 322 (2004) 12’ Niederbayerisches Ärzteorchester
UA 2005 (Deggendorf)

b) Konzerte

Violinkonzert 1963 (Violine und Orchester), WN 41 (1963) 16’ Breitkopf & Härtel
UA 1964 (Gera)

Concertino für Oboe und Kammerorchester, WN 87 (1969) 16’ (Rundfunk Berlin)
UA 1969 (Berlin)

Klavierkonzert (Klavier und Orchester), WN 123 (1974) 19, Peters
UA 1974 (Berlin)

Orgelkonzert I (Orgel und Orchester), WN 124 (1974) 18’ Peters
UA 1975 (Leipzig)

Orgelkonzert II (Orgel und Orchester), WN 129 (1975) 16’ Peters
UA 1975 (Frankfurt a.O.)

Kristalle für Cembalo und Streichorchester, WN 130 (1975) 16’ Peters
UA 1976 (Freiberg)

Dionysos und Apollo für Flöte (4), Streicher und Schlagwerk, WN 134 (1976) 13’ Peters
UA 1978 (Gera)

Prager Orgelkonzert (Orgel und Orchester), WN 156 (1980) 21’ Peters
UA 1981 (Prag)

Prager Vision für Orgel und Instrumente, WN 181 (1984) 11’ Peters
UA 1984 (Berlin)

Linien für Cembalo und Orchester, WN 200 (1986) 13’ Peters
UA 1988 (Schwerin)

Linien Il für Cembalo und Instrumente, WN 207 (1988) 13’ Peters
UA 1989 (Berlin)

Violinkonzert Hommage à György Kurtág (Violine und Orchester), WN 218 (1990/1991) 25’ Lienau O
UA 1994 (Chemnitz)

Venezianisches Cembalokonzert (Cembalo und Streicher), WN 242 (1994) 16’ Ries & Erler
UA 1995 (Flensburg)

Konzert für Schlagzeug und Streicher, WN 301 (2001) 25’ Ries & Erler
UA 2002 (München)

Konzert für Schlagzeug und Orchester, WN 310 (2002) 30’ Ries & Erler
UA 2003 (Kosalin, Polen)

c) Kammermusik

1. Große gemischte Besetzungen

Amor und Psyche, Kammermusik mit Cembalo, WN 64 (1966) 14’ (Komische Oper Berlin)
UA 1967 (Berlin)

Gedanken über ein Klavierstück von Prokofjew für Klavier und Kammer-Ensemble, WN 72 (1967) 10’ Breitkopf & Härtel
UA 1968 (Berlin)

Dynamische Studien für Kammer-Ensemble, WN 105 (1971) 9’ (Komische Oper Berlin)
UA 1971 (Berlin)

Stationen, Kammermusik für Bläserquintett und Tasteninstrumente (1 Spieler), WN 109 (1972) 15’ Internationale Musikbibliothek Berlin
UA 1974 (Berlin)

Hommages à PHL für Streichquintett und Schlagwerk, WN 118 (1973) 9’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1973 (Berlin)

Begegnungen, große Kammermusik, WN 140 (1977) 15’ Peters O
UA 1978 (Berlin)

Szenen für Kammer-Ensemble „Hommage à Shakespeare“ WN 147 (1978) 16’ Peters
UA 1980 (Schwerin)

Konstellationen für 10 Blechbläser, WN 186 (1985) 20’ Peters
UA 1986 (Eisenach)

Portrait für Kammer-Ensemble, WN 193 (1986) 17’ Peters
UA 1987 (Dresden)

Konfrontationen für Kammer-Ensemble, WN 194 (1986) 13’ Peters
UA 1986 (Halle a.d.S.)

Szenische Kammermusik nach Heiner Müllers „Hamletmaschine“ für 5 Instrumente, WN 225 (1991) 18’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1991 (Berlin)

Alternativer Baukasten für Kammer-Ensemble, WN 233 (1993) 12’, Ries & Erler
UA 1993 (Nürnberg)

Akzente und Flächen für Schlagzeug-Ensemble, (5 Musiker) WN 236 (1993) 11’ Zimmermann
UA 1994 (Berlin)

circulation for percussion (for eight), WN 239 (1994) 10’ Zimmermann
Kontemplation für 12 Violoncelli, WN 240 (1994) 12’ Ries & Erler
5 Studien und 1 Collage für Kammer-Ensemble, WN 266 (1996) 12’, Ries & Erler O
UA 1997 (Potsdam)

Kontemplation und Aktivitäten für 9 Posaunen, WN 298 (2001) 10’ Manuskript
UA 2002 (Berlin)

Italienisches Diptychon für Kammer-Ensemble, WN 309 (2002) 25’ Ries & Erler
UA 2003 (Straubing)

2. Vier Instrumente

1. Streichquartett - 1959, WN 19 (1959) Breitkopf & Härtel
UA 1959 (Leipzig)

2. Streichquartett, WN 55/57 (1965) 10’ Breitkopf & Härtel
UA 1965 (Berlin)

3. Streichquartett, WN 97 (1970) 12’ Breitkopf & Härtel
UA 1971 (Berlin)

4. Streichquartett, WN 101 (1971) 17’ Breitkopf & Härtel O
UA 1971 (Berlin)

5. Streichquartett, WN 106 (19 7 1) 11’ Breitkopf & Härtel
UA 1972 (Frankfurt a.d.O.)

17 Kommentare nach van Gogh für Streichquartett, WN 113 (1973) 10’ (Rundfunk Berlin)

Dessau-Adaptation vom Lukullus-Fischweib für Streichquartett, WN 127 (1974) 2’ Manuskript

Impulse für Bläserquartett, WN 132 (1975) 7’ Manuskript
UA 1975 (Berlin)

6. Streichquartett, WN 141 (1977) 11’ Breitkopf & Härtel O
UA 1978 (Berlin)

Aktionen für 4 Solostreicher, WN 150 (1979) 16’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1980 (Berlin)

Diptychon - Strukturen für Vier, (FI., Ob., Engl. H., Pos.), WN 190 (1986) 13’ Peters
UA 1986 (Berlin)

7 Versuche und 1 Ergebnis für Saxophon-Quartett, WN 206 (1988) 15’ Ries & Erler O
UA 1989 (Berlin)

7. Streichquartett, WN 249 (1995) 12’ Ries & Erler

8. Streichquartett, WN 302 (2001) 15’ Ries& Erler
UA 2002 (Ingolstadt)

Responsio ad Krzysztoferum für Fl., Ob., 2 Violen, WN 315 (2003) 6’ Manuskript

3. Drei Instrumente

Trio, (Ob. Vla.,Vcl. ) WN 7 (1957) 15’ Collection Litolff O
UA 1957 (Berlin)

Kammermusik zu Kleists „Marquise von 0.“, (Ob., Vcl., Schlagw.) WN 126 (1974) 10’
Ries & Erler
UA 1974 (Frankfurt a.d.O.)

Harfentrio 1978, (FI., Vla., Harfe), WN 142 (1978) 18’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1979 (Berlin)

FI., Ob. und Cembalo, WN 159 (1980) 4’ Manuskript
UA 1982 (Fulda)

Katharsis für Ob., Vcl., Schlagwerk, WN 163 (1981) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1982 (Leipzig)

Con espressione per trio basso, (Vla., Vcl., Kb), WN 192 (1986) 5’ Manuskript

Spiel für Drei - für Violine, Violoncello, Klavier, WN 197 (1986) 10’ Manuskript
UA 1987 (Berlin)

Musik für drei Schlagzeuger, WN 252 (1995) 12’ Zimmermann O
UA 1996 (Saarbrücken)

Laudate Dominum, Psalm 150, für 2 Tromp. u. Orgel, WN 311 (2003) 10’ Manuskript

4. Zwei Instrumente

Sonatine für Flöte und Klavier, WN 7 (1955) 12’ Collection Litolff O
UA 1955 (Berlin)

Drei leichte Stücke für Violine und Klavier, WN 69 (1967) 2’ Hofmeister
Exercitien für Flöte und Cembalo, WN 114 (1973) 6’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1973 (Berlin)

Konstellationen für Klavier und Cembalo, WN 125 (1974) 6’ Manuskript
Canti amoris für Oboe d’amore und Cembalo, WN 149 (1978) 9’ Manuskript
UA 1980 (Kassel)

Erwartungen für Flöte und Fagott, WN 183 (1984) 5-50’ Peters
UA 1985 (Dresden)

Synthese für Orgel und Schlagwerk, WN 199 (1986) 14’ Manuskript
UA 1987 (Wien)

Verwandlungen für Klavier und Schlagzeug (Kammermusik für Kinder), WN 223a (1991) 5’ Manuskript

Dialog für Flöte und Schlagwerk, WN 254a (1995) 6’ Manuskript
UA 1996 (Ingolstadt)

Exercitien für Flöte und Cembalo II, WN 254b (1995) 6’ Manuskript
UA 1996 (Ingolstadt)

Ruhe und Bewegung für 2 Orgeln, WN 258 (1996) 11’ Manuskript
UA 1997 (Nürnberg)

Reminiszenzen -pro domo für Violine und Klavier, WN 260 (1996) 16’ Lienau
UA 1996 (Berlin)

Hommage à Henry Purcell für Blockflöte (Sopran/Tenor) und Cembalo, WN 269 (1997) 8’ Möseler
UA 1998 (München)

Epigramme für Violoncello und Kontrabass, WN 274 (1997) 20’ Ries & Erler
UA 1998 (Rheinsberg)

Aphorismen zu Goethes URWORTE. ORPHISCH für Oboe und Cembalo, WN 279 (1998) Manuskript
UA 1999 (Passau)

Musikalische Antworten auf Joh. Seb. Bach für Flöte und Orgel unter Verwendung der Ouvertüre h Moll (BWV 1067)
für Flöte und Orchester, WN 289 (1999) 20’ Ries & Erler
UA 2000 (Rheinsberg)

Gedanken zu Bach für Blockflöte und Orgel, WN 292 (1999)10’ Möseler
UA 2000 (München)

Passauer Konzert für Oboe und Orgel, WN 300 (2001) 25’ Manuskript
Postcommunio f. Vla u. Orgel WN 307 (2002) 9’ Manuskript

5. Solowerke

Suite für Flöte Solo, WN 102 (1971) 51 Manuskript
pour la flûte - Linien und Register, WN 119 (1973) 4’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1975 (Berlin)

5 Mobiles für Harfe Solo, WN 143 (1978) 6’ Peters
UA 1979 (Berlin)

3 Nachtstücke für Claudia, Flöte Solo, WN 152 (1979) 6’ Manuskript
UA 1986 (Berlin)

Beschwörungen für Schlagwerk Solo, WN 158 (1980) 15’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1981 (Dresden)

Variationen über das Kryptogramm GRET PALUCCA für Oboe Solo, WN 167 (1982) 2’ Manuskript
da capo per violino solo (Gedanken zu Paganini), WN 170 (1982) 12’ Ries & Erler
UA 1986 (Berlin)

Musik für Violoncello Solo, WN 174 (1983) 6’ Ries & Erler
UA 1986 (Berlin)

5 Mobiles für Harfe Solo II, WN 208 (1988) 5’ Peters
UA 1989 (Berlin)

Musik zu Kafka II für Schlagwerk-Solo, WN 229 (1992)15’ Zimmermann
UA 1992 (Heidelberg)

Drei Briefe an HWH für Solo-Oboe, WN 230 (1992) 13’ Zimmermann
UA 1993 (Stuttgart)

DOMINO for Vic Pitt and his Double-bass, WN 248 (1995) 3-30’ Manuskript

in memoriam Witold Lutoslawski für Viola Solo, WN 256 (1995) 12’ Ries & Erler
UA 1996 (Flensburg)

Figurinen für Tom -für Oboe Solo, WN 276 (1997) 5’ Manuskript
An Aphrodite für Oboe Solo, WN 278 (1998) 6’ Manuskript
UA 1999 (Passau)

Studie für Tenorblockflöte, WN 283 (1998) 5’ Möseler
UA 1998 (München)

Mors et Resurrectio für Violine Solo, WN 304 (2001) 12’ Zimmermann
Lamento per Luciano Berio für Flöte Solo, WN 313 (2003) 5’ Manuskript
UA 2003 (Passau)

6. Werke für Klavier

Suite für Klavier, WN 1 (1953) 10’ Collection Litolff
UA 1953 (Berlin)

Sonatine für Klavier, WN 2 (1955) 10’ Collection Litolff
UA 1955 (Berlin)

Kleine Klaviermusik, WN 13 (1959 ) 12’ Breitkopf & Härtel
UA 1959 (Berlin)

Variationen für Klavier über Eislers „Einheitsfrontlied“, WN 26 (1960) 8’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1960 (Berlin)

Studie für Klavier, WN 122 (1974) 5’ Deutscher Verlag für Musik
UA 1976 (Berlin)

Stücke für Palucca für Klavier Solo, WN 135 (1976) 6’ Manuskript
UA 1983 (Berlin)

Miniatur für Klavier, WN 210 (1989) 3’ Manuskript
UA 1989 (Berlin)

3 Miniaturen für Klavier, WN 214 (1989) 9’ Manuskript
UA 1990 (Montepulciano, Italien)
Erstausgabe hg. v. Dieter M. Backes, Certosa Verlag

4. Miniatur für Klavier, WN 221 (1990) 3’ Manuskript
Klavierstück zum 25jähr. Jubiläum vom Zimmermann-Verlag, WN 299 (2001) 1,30’ Manuskript
UA 2001 (Frankfurt/M.)

7. Werke für Cembalo

Musik für Cembalo, WN 10 (1957) 12’ Manuskript
UA 1958 (Berlin)

Toccata und Passacaglia für Cembalo, WN 36 (1962) 8’ Breitkopf & Härtel
UA 1962 (Leipzig)

Kontrapunkte für Cembalo, WN 82/96 (1969) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1970 (Leipzig)

Epitaph für Cembalo, WN 116 (1973) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1974 (Berlin)

Requiem für K für Cembalo, WN 171 (19 82) 5’ Manuskript
UA 1982 (Halle/S.)

Job. Seb. Bach AIR (B WV 991) Fragment für Cembalo, Fassung von Ruth Zechlin, WN 171b (1982), 5’ Manuskript
UA 1982 (Halle/S.)

Hommage à Bettina von Arnim für Cembalo, WN 180 (1984) 5’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1984 (Leipzig)

Im Salon der Rahel Levin für Cembalo, WN 189 (1986), 10’ Peters
UA 1988 (Leipzig)

Fantasie, Interludium und Fuge für Spinett, WN 191 (1986) 10’ Manuskript
UA 1987 (Glauchau)

Diagonalen für Cembalo, WN 217 (1990) 7’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1990 (Stade)

Bicinien pour Jacques für Cembalo, WN 2 (1990) 7’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1998 (Saarbrücken)

Hommage à Joh. Seb. Bach für Cembalo - unter Verwendung der Kunst der Fuge“, WN 244 (1994) 7’ Manuskript
UA 1995 (Passau)

Hommage à Abraham à Santa Clara für Cembalo, WN 246 (1994) 7’ Manuskript
UA 1995 (Passau)

Inkarnation für Cembalo, WN 257 (1996) 7’ Manuskript
UA 1996 (Passau)

8. Werke für Orgel

5 Visionen für Orgel, WN 91 (1969) 6’ Manuskript
UA 1970 (Merseburg)

Wandlungen für Orgel, WN 111 (1972) 6’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1972 (Berlin)

Spektrum für Orgel, WN 117 (1973) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1974 (Frankfurt a.d.O.)

Orpheus für Orgel, WN 131 (1975) 7’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1976 (Rostock)

Genesis für Orgel, WN 161 (1981) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1981 (Kassel)

Evolution für Orgel, WN 164 (1981) 10’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1982 (Leipzig)

Traum und Wirklichkeit für Orgel, WN 172 (1982) 15’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1986 (Stralsund)

Glockenmusik für Orgel, WN 182 (1984) 5’ Manuskript
UA 1984 (Berlin)

Impulse für Orgel, WN 184 (1985) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1986 (Nürnberg)

Verkündigung für Orgel, WN 209 (1989) 12’ Manuskript
UA 1990 (Berlin)

Wider den Schlaf der Vernunft für Orgel, WN 212 (1989) 8’ Ries & Erler O
UA 1989 (Berlin)

Geistliches Triptychon für Orgel, (Dies irae, Inkarnation, Te Deum), WN 228 (1992) 28’, Ries & Erler
UA 1993 (Münster)

Orgelstudie aus dem Kryptogramm Klaus Hashagen WN 241 (1994) 3’ Manuskript
UA 1994 (Nürnberg)

Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz für Orgel, WN 262 (1996) 19’ Ries & Erler O
UA 1997 (Berlin)

Musik zu Epiphanie für Orgel, WN 264 (1996) 15’ Ries & Erler 0
UA 1997 (Münster)

Requiem für Gerd Domhardt für Orgel, WN 268 (1997) 5’ Manuskript
UA 1997 (Halle/S.)

Musik für Orgel, WN 275 (1997) 4’ Manuskript
Laudate für Orgel (aus den Kryptogrammen Gesualdo und Jürg Baur) WN 280 (1998) 10’ Schott
UA 1998 (Düsseldorf)

Auferstehung für Orgel, WN 284 (1998) 10’ Ries & Erler 0
UA 2000 (Scheyern/Obb.)

De Sanctissima Trinitate für Orgel, WN 290 (1999) 30’ Ries & Erler
UA 2000 (Passau)

12 Umgebungsklänge für Orgel zu 12 Gedichten von Helga Blindow, WN 292a (1999) 15’ Manuskript
UA 2000 (Münster)

Varianten zu „Grosser Gott, wir loben Dich“ für Orgel, WN 305 (2002) 18’, Manuskript
UA 2002 (Metten)

Laudatio Mariae für Orgel, WN 306 (2002) 28’ Manuskript
UA 2003 (Passau)

Orgelbüchlein für Christoph 1, WN 317 (2003) 12’, Bischöfliches Seelsorgeamt Passau

Ad Communionem,(2005), Ries & Erler, Berlin

Der Kreuzweg, (2005), Ries & Erler, Berlin

Orgelmesse, (2006), Edition Walhall, Magdeburg

B. Vokalmusik

a) geistlich

1. Chor und Soli mit Orchester

Triptychon zu Angelus Silesius für Sopran, Frauenchor, Flöte und Streichorchester, WN 294 (1999) 8’ Manuskript

Barockes Jubilate für Chor und Orchester, WN 296 (2000) 8’ Ries & Erler
UA 2000 (Passau, Dom)

MISSA in honoris sancti Stephani für 4 Soli, 4-16stimmiger Chor, großes Orchester und Orgel, WN 316 (2003/04) 50’ Ries & Erler
UA 2005 (Passau)

2. Chor a cappella

Das Hohe Lied (Motetten), vierstimmig, WN 14/44 (1959/1964) 9’ Manuskript

Ave Maria für Chor a cappella, 4-12stimmig, WN 160 (1980) 4’ Manuskript

Angelus Silesius’ „Sprüche“ für gemischten Chor a cappella, WN 178 (1983) 8’ Manuskript
UA 1983 (Berlin)

Hommage à Bach für Chor a cappella, WN 185 (1985) 6’ Manuskript
UA 1986 (Nürnberg)

Messe a cappella, geschrieben 1945 als Ruth Oschatz, WN 237 (1993) 15’ Ries & Erler
UA 1996 (Berlin)

Geistliche Kreise für Chor a cappella 3-chörig, 24-stimmig, WN 253 (1995) 12’ Ries & Erler O
UA 1996 (Passau)

Sonnengesang des Franz von Assisi für 8-stimmigen Chor a cappella, WN 263 (1996) 10’ Ries & Erler
UA 1998 (Weimar)

Scheyerer Messe für Männerchor a cappella zur 2. Choralmesse - de Angelis, WN 293 (1999) 17’ Ries & Erler
UA 2000 (Scheyern, Obb.)

Te Deum für 4 st. Chor a cappella, WN 303 (2001) 12’ Ries & Erler
UA 2003 (Passau)

3. Sologesang mit Orchester

Das Hohelied für Tenor und Orchester, WN 153 (1979) 20’ Peters
UA 1980 (Leipzig)

Our Father für Sopran, Bariton und Orchester, WN 285 (1998) 10’ Manuskript

4. Sologesang und Instrumente

Das A und das O für Alt und Schlagwerk, (2. Fassung), WN 232 (1992) 17’ Manuskript

Aus dem Hohelied für Alt und Orgel, WN 234 (1993) 8’ Manuskript
UA 1994 (Kassel)

3 Lieder nach Texten der Hildegard von Bingen für Mezzosopran und Flöte, WN 261 (1996) 8’ Ries & Erler 0
UA 1997 (Leipzig)

Kantate für Stimme und Orgel, WN 286 (1998) 10’ Manuskript
Stabat Mater für Tenor und Orgel, WN 288 (1999) 20’ Manuskript
UA 2001 (Braunschweig)

Dies irae für Alt (Mezzosopran) und Orgel, WN 291 (1999) 15’ Ries & Erler
UA 2001 (Scheyern, Obb.)

Magnificat für Mezzosopran, Tenor und Orgel, WN 308 (2002) 20’ Manuskript

5. Sologesang

Das A und das O - 4. Kapitel Offenbarung des Johannes in der Übertragung von Walter Jens für Alt-Solo, 1.Fassung,
WN 219 (1990) 10’ Ries & Erler O
UA 1991 (Kassel)

Am Anfang war das Wort für Bariton-Solo, Walter Jens: Das Johannes-Evangelium (I,1-14), WN 312 (2003) 7’

Johannes-Evangelium I, 1-5 für Bariton-Solo, WN 319 (2004) 5’ Manuskript

Offenbarung 19, 4.8 für Bariton-Solo, WN 320 (2005) 4’

b) weltlich

1. Chor und Soli mit Orchester

Lidice-Kantate (Bariton, Chor, Orchester), WN 11 (1958) 18’ Verlag Neue Musik Berlin O
UA 1958 (Berlin)

Wenn der Wacholder blüht - Oratorium (Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor, Orchester), WN 23 (1960) 90’ (Rundfunk Berlin) O
UA 1961 (Berlin)

2. Chor und Instrumente

Apparition (Mallarmé) für Frauenchor und Flöte, WN 53 (1965) 5’ Manuskript

Fugue (Aragon) für Frauenchor und Flöte, WN 85 (1969) 1’ Manuskript

Aube (Rimbaud) für Frauenchor und Flöte, WN 86 (1969) 3’ Manuskript

Der Zauberlehrling (Goethe) für 4-stimmigen Chor und Klavier, WN 166 (1981), 10’ Manuskript
UA 1982 (Anklam)

Deux Poèmes pour choeur des femmes avec accompagnement d’une flûte, WN 267 (1997) 8’ Manuskript

3. Chor a cappella

Fünf Brecht-Gesänge für Kammerchor, WN 28 (1960) 10’ (Rundfunk Berlin)
UA 1961 (Berlin)

Aphorismen über die Liebe für gemischten Chor, WN 95 (1970) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1973 (Leipzig)

Der Sieg von Guernica für 4 Stimmen (Eluard/Hermlin) WN 133 (1975) 8’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1976 (Berlin)

4. Sologesang mit Orchester

Ode an die Luft (Neruda/Arendt) für Mezzosopran und Orchester, WN 34 (1962) 15’ Berliner Sinfonieorchester
UA 1962 (Berlin)

Canzoni alla notte für Bariton und Orchester nach Salvatore Quasimodo, WN 128 (1974) 18’ Peters
UA 1976 (Leipzig)

Kanzone für Bariton und Orchester nach einem Text von Leonhard Lechner (ca. 1580), WN 176 (1983) 8’ Peters
UA 1984 (Suhl)

5. Sologesang mit Instrumenten

Drei Liebeslieder aus den Carmina Burana für Sopran (Tenor) und Cembalo, WN 78 (1968) 7’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1968 (Berlin)

An Aphrodite für Alt, Bariton, Pantomime, 7 Musiker (Sappho, Homer, Anyte), WN 136 (1977) 20’ Peters
UA 1977 (Berlin)

Weiße Gedichte für Stimme und Instrumentalbegleitung nach Günter Kunert, WN 138 (1977) 4’ Manuskript 0

Verkündigung (Schwachhofer) für Bariton und Violoncello, WN 165 (1981) 2’ Gerike
UA 1982 (Berlin)

4 Lieder für mittlere Stimme und 6 Instrumente nach Claudia Paris, WN 177 (1983) 10’ Manuskript
UA 1985 (Berlin)

3 Shakespeare-Songs für Countertenor und Cembalo, WN 187 (1985) 13’ Manuskript
UA 1986 (Hamburg)

Monolog aus Romeo und Julia für Countertenor und Kammerensemble, WN 201 (1987) 7’ Manuskript

Varianten zu Michelangelo für Alt (Mezzosopran) und Violoncello, WN 202 (198 7) 10’ Manuskript
UA 1988 (Berlin)

Drei Bachmann-Gedichte für Mezzosopran und Gitarre, WN 211 (1989) 6’ Manuskript
UA 1995 (Stuttgart)

Frühe Kafka-Texte für mittlere Stimme und Instrumente, WN 222 (1990) 25’ Lienau
UA 1991 (Heidelberg)

Wider den Schlaf der Vernunft, II. Fassung, für Orgel und tiefe Stimme, WN 295 (2000) 20’ Manuskript
UA 1996 (Passau)

Hamlet-Fragmente für Streichquartett und Stimme (Bassbariton), WN 295 (2000) 20’ Ries & Erler O
UA 2002 (Köln)

6. Sologesang mit Klavier

Brecht-Lieder, WN 6 (1956 ) 10’ Internationale Musikbibliothek Berlin

Claudius-Lieder, WN 8 (1957) Manuskript

Drei Lieder nach Hafis für Bariton und Klavier, WN 15 (1959) 10’ Manuskript

Drei altenglische Lieder, WN 16 (1959) 5’ Manuskript

Vier Lieder für Sopran und Klavier (Günter Bruno Fuchs: „Zigeunertrommel“), WN 25 (1960) 10’ Verlag Neue Musik Berlin
Lied nach Brecht: Die Vögel, WN 46 (1964) 2’ Verlag Volk und Wissen Berlin

Sieben Borchert-Lieder für tiefe Stimme und Klavier, WN 47 (1964) 9’ Breitkopf & Härtel
UA 1965 (Berlin)

Ausflug machen (Rainer Kirsch), WN 51 (1964) 2’ Hofmeister
Terzine für tiefe Stimme und Klavier (Annemarie Bostroem), WN 56 (1965) 3’ Breitkopf & Härtel O
UA 1966 (Berlin)

Geschirmt sind die Liebenden (Nelly Sachs), WN 67 (1966) Manuskript
Schatten (Ingeborg Bachmann) für tiefe Stimme und Klavier, WN 76 (1968) 1’ Breitkopf & Härtel

Blau-gläserne Minute (Claudia Paris) für Mezzosopran und Klavier, WN 145 (1978) 3’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1981 (Berlin)

Gleichnis (Claudia Paris) für Mezzosopran und Klavier, WN 146 (1978) 4’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig O
UA 1981 (Berlin)

2 Lieder nach Claudia Paris (An den Tag, Verwandlungen in der Luft) für Mezzosopran und Klavier, WN 169 (1982) 5’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig

Drei Ernst-Bloch-Texte für tiefe Stimme und Klavier, WN 213 (1989) 4’ Manuskript
UA 1989 (Berlin)

4 Lieder für Alt und Klavier nach Gedichten von Claudia Paris, WN 250 (1995) 10’ Manuskript

Six Poems for Voice (Mezzo and Pianoforte) from John Gracen Brown, U.S. A., WN 297 (2000) 6’ Manuskript

7. Sologesang

Ein Lied der Liebe (Else Lasker-Schüler) für Alt-Solo, WN 195 (1986) 7’ Manuskript
UA 1987 (Berlin)

Dialog nach Salvatore Quasimodo (+ Übersetzung G. Selvani) für zwei ungleiche Stimmen, WN 220 (1997) 8’ Manuskript
UA 1991 (Heilbronn)

3 Gesänge nach Karin Kiwus für Mezzosopran Solo, WN 270 (1997) 8’ Manuskript
UA 1997 (Ludwigslust)

Einstimmige Gesänge für Alt (Mezzosopran) nach Texten von Karin Kiwus, Claudia Paris, Ingeborg Bachmann, Friederike Mayröcker, Else Lasker-Schüler (enthält WN 270 und 271), WN 272 (1997) 30’ Manuskript

8. Sprache und Musik

Keunergeschichten (Brecht) für Sprecher und (Staatsoper Berlin) Kammer-Ensemble, WN 63 (1966) 14’
UA 1966 (Berlin)

Studie für Oboe und Sprecher zu Wieland Försters Plastik „Das Paar“ mit dem Text von Franz Fühmann,
WN 162 (1981) 3’ Manuskript
UA 1981 (Berlin)

Musik zu Ingeborg Bachmanns „Brief in 2 Fassungen“ für Violine, Oboe, Posaune und eine Vorleserin,
WN 188 (1985) 11’ Manuskript
UA 1986 (Berlin)

Prometheus von Kafka für Sprecher, Klavier und Schlagzeug, WN 198 (1986) 11’ Peters
UA 1987 (Berlin)

Varianten zu Heiner Müllers „Der glücklose Engel“ für Sprecher und Kammer-Ensemble, WN 224 (199 1) 10’ VNM
UA 1997 (Ingolstadt)

Kanonische Umgebungen zu Heiner Müllers Der glücklose Engel 2 „ für Sprecher und 6 Streichinstrumente, WN 226 (1992) 3’ Verlag Neue Musik
UA 1997 (Ingolstadt)

C. Bühnenwerke

a) Oper

Reineke Fuchs, Oper für Schauspieler, nach Goethe, (Libretto Günter Deicke), WN 74 (1967) 120’ Deutscher Verlag für Musik Leipzig
UA 1968 (Berlin)

Sommernachtsträume (Die Salamandrin und die Bildsäule), Oper (Libretto Fritz Göhler nach Christoph Martin
Wieland), WN 215 (1990) 120’ Bärenreiter

Die Reise, Kammeroper, (Libretto Heiner Müller nach Motekiyo), WN 227 (1992) 52’ Verlag Neue Musik Berlin
UA 1998 (Saarbrücken)

Elissa, Kammeroper, (Libretto Hellmuth Matiasek), WN 318 (2004) 60’ Ries& Erler
UA 2005 (Passau)

b) Ballett

La vita, Konstellationen für Ballett, für Sinfonieorchester, WN 179 (1995) 55’ Peters
UA 1985 (Berlin)

Un baiser pour le Roi für Orchester, Musik zu Solotanz, WN 247 (1995) 11’ Ries & Erler
UA 1995 (Passau)

Die Geburt der blauen Blume für Kammer-Ensemble und Ausdruckstanz, WN 265 (1996) 15’ Ries & Erler
UA 1997 (Passau)

c) Schauspielmusik

2 Lieder für BAT (Wolf Biermann), WN 3 8 (1963) 4’ Manuskript
Schauspielmusik zu Mysterium buffo“ (Majakowski/Baierl), WN 73 (1967) 20’ (Volksbühne Berlin)
UA 1967 (Berlin)

d) Musik für das Fernsehen

Schatten eines Kämpfers (Sean O’Casey), WN 66 (1966) 10’ (Fernsehen der DDR)
UA 1966*

Egmont-Musik für großes Orchester, (Goethe), WN 121 (1974) 20’ (Fernsehen der DDR)
UA 1974*

e) Filmmusik

Kunstausstellung 1963 für Klavier, WN 39 (1963) 15’ (Dokumentarfilm Berlin)

Kunstausstellung 1963 für Kammer-Ensemble, WN 40 (1963) 25’ (Dokumentarfilm Berlin)

Rosa Luxemburg, WN 100 (1970) 12’ (Dokumentarfilm Berlin)

f) Hörspielmusik

Reineke Fuchs, Funkhörspiel, (Goethe/Deicke), WN 37 (1962) 60’ (Rundfunk Berlin)

7 Gespräche um Trinkgeld (Dost), WN 60 (1965) 7’ (Rundfunk Berlin)

Begegnung 1919 (Lewrenjow), WN 65 (1966) 4’ (Rundfunk Berlin)

Scardanelli-Hölderlin, (Hermlin), WN 99 (1970) 8’ (Rundfunk Berlin)

van Gogh (Matusche), WN 112 (1972) 3’ (Rundfunk Berlin)

Hüter der Bienen (Mallarmé), WN 112a (1973) 12’ (Rundfunk Berlin)
(Hörspielmusik für großes Orchester)

Adam und Eva (Peter Hacks), WN 154 (1979) 20’ (Rundfunk Berlin)

Händel-Windstille (Til Sailer), WN 173 (1982) 9’ (Rundfunk Berlin)
(Hörspielmusik für Orgel)

D. Lieder für ein Buch

Kinderlieder für Christoph für Singstimme und Klavier, 21 Lieder, WN 223b (1991) Peters

E. Werke unter dem Namen Ruth Oschatz
Unter dem Namen Ruth Oschatz (bis 1952) wurden 114 Stücke komponiert. Daraus sollen folgende hier Erwähnung finden:

1933 Sonatine für Klavier (UA: 1994 Berlin)

1944 Passacaglia für Klavier

1944 Wer überwindet (Offenbarung) für Stimme und Orgel

1945 Messe für 4stimmigen Chor a cappella (UA: 1996 Berlin)

1946 Sonate für Klavier (UA: 1946 Leipzig)

1948 5 fernöstliche Lieder für mittlere Stimme, Flöte, Klavier (UA: 1948 Leipzig)

1949 Weinheber-Liederbuch für Sopran und Klavier (UA: 1949 Leipzig)

1950 Sonatine für Klavier

1943-1946 mehrere Motetten

1947/48 mehrere Kinderhörspielmusiken für den Sender Leipzig
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Repertoire

Zu Ruth Zechlins Repertoire als Organistin und Cembalistin stehen detailliertere Forschungen noch aus. Als Cembalistin spielte Ruth Zechlin sowohl englische Virginalmusik wie auch Werke moderner Komponisten, etwa „Continuum“ von György Ligeti. Als Organistin spielte sie bevorzugt Werke von Johann Sebastian Bach sowie eigene Kompositionen.
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Quellen

Primärliteratur (Auswahl)

Zechlin, Ruth. „Gedanken zu Pierrot lunaire“. In: Akademie der Künste der DDR (Hg.). Arnold Schönberg - 1874 bis 1951. Arbeitshefte Sektion Musik. Berlin 1973. S. 164-166.

Zechlin, Ruth. „Erinnerungen an Karl Straube“. In: Christoph Held, Ingrid Held (Hg.). Karl Straube. Wirken und Wirkung. Berlin: Evangelische Verlagsanstalt, 1976. S. 74-75.

Zechlin, Ruth. „Umfunktionierung von traditionellen Elementen“. In: Struktur und Form in der Zeitgenössischen Musik. (Wissenschaftliche Beiträge der Friedrich-Schiller-Universität Jena). Jena, 1981. S. 136-138.

Zechlin, Ruth. „Über meine Arbeit als Komponistin“. In: Venus Weltklang. Musikfrauen – Frauenmusik. Rita von der Grün (Hg.). Berlin/West: Elefanten Press. 1983, S. 148.

Zechlin, Ruth. „Gedanken zum Kompositionsunterricht“. In: Musikstudium-Musikpraxis. Beiträge zu Theorie und Praxis der Erziehung und Ausbildung von Musikern und Musikpädagogen in der DDR. Berlin: Verlag Neue Musik Berlin, 1988. S. 153-156.

Zechlin, Ruth. „Statement zur Musikwissenschaft“. In: Stefan Fricke (Hg.). Musikwissenschaft und Komponist. Saarbrücken 1990. S. 23.

Zechlin, Ruth. „Früher war ich eher skeptisch“. In: Neue Zeitschrift für Musik. Bd. 155. H. 4. 1994. S. 11-12.

Zechlin, Ruth. „Die Reise. Kurzanalyse“. In: Programmbuch Nr. 115 des Saarländischen Staatstheaters. Saarbrücken 1998. S. 64-65.

Zechlin, Ruth. „Geistliches Triptychon für Orgel“. In: 10 Jahre Schuke-Orgel in der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti zu Münster. Münster 1999. S. 60-61.

Zechlin, Ruth. „Braucht man Inspiration zum Komponieren?“. In: Sibylle Gienger, Martina Peter-Bolaender (Hg.). Frauen Körper Kunst. Frauen- und Geschlechterforschung in Musik, Tanz, Theater und Bildender Kunst. Kassel: Furore-Verlag, 1999. S. 34-43.

Zechlin, Ruth. „Wege zu Neuer Geistlicher Musik“. In: Bistumsblatt Passau. Nr. 19. 2000, S. 16.

Zechlin, Ruth. „Mein erster Bach“. In: Friedemann Kluge (Hg.). Begegnung mit Bach. Eine Benefiz-Anthologie zugunsten der Berliner Bach-Autographe. Kassel: Bärenreiter-Verlag, 2002, S.82-83.

Sekundärliteratur

a) selbständige Schriften

Annelore Mainka, Jürgen Mainka (Hg.). Ruth Zechlin. Situationen-Reflexionen. Gespräche, Erfahrungen, Gedanken. Berlin: Verlag Neue Musik, 1986.

Suder, Alexander L. (Hg.). Ruth Zechlin (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001

b) unselbständige Schriften (Auswahl)

Ahnsehl, Peter. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: Orpheus“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 26. 1976. S. 558-559.

Allihn, Ingeborg. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: ‚Epitaph’“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 24.1974. S. 428-429.

Allihn, Ingeborg. „Polyphonie des Schaffens. Über Ruth Zechlin“. In: Neuland/Ansätze zur Musik der Gegenwart. Herbert Henck, Gisela Gronemeyer u.a.(Hg.).Bd. 4: Komponistinen. 1983/1984. S. 141-147.

Altmann, Günter. ‚Ruth Zechlin. Ein Komponistenportrait’.In: Musik in der Schule

Amzoll, Stefan. „Musik im Film und Hörspiel. Zur Entwicklung der Hörspielmusik in der DDR“, in: Musik und Gesellschaft. Jg. 24. 1974. S. 621-627.

Bergunder, Karl Ernst. „Neue Werke unserer Komponisten. Ruth Zechlin: ‚Briefe für Orchester’“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 30. 1980. S. 621-622.

Braatz, Brigitte. „Wie die ‚Eislers’ zu Eisler fanden. Professor Ruth Zechlin und ihre Kabelwerker“. In: Kulturelles Leben. Jg. 19. H. 4. 1972. S. 14-15

Dasche, Michael. „Erfahrungen bei der Ausbildung unseres kompositorischen Nachwuchses. Aus Gesprächen mit Ruth Zechlin, Günter Kochan und Siegfried Köhler“. In: Musik und Gesellschaft. Jg. 30. 1980. S. 513-518.

Domhardt, Elke. „Ruth Zechlin. Lebensstationen einer deutschen Komponistin“. In: Ruth Zechlin. Alexander L. Suder (Hg.). (Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert Bd. 41). Tutzing: Hans Schneider 2001. S. 13-29.

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Links

http://www.ruthzechlin.de (Stand: 9. Juni 2008)
Homepage von Ruth Zechlin
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Forschung

Die gesamten Skizzen sowie graphische und verbale Konzeptionen befinden sich in der Staatsbibliothek Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung. Ebenso befinden sich dort die meisten Autographen der nach 1990 entstandenen Werke, dazu alle Jugendwerke (unter dem Namen Ruth Oschatz). Die Mehrzahl der zwischen 1950 und 1990 entstandenen Werke liegt in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden.
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Forschungsbedarf

Der Forschungsbedarf umfasst Analysen ihrer Werke, Untersuchungen zum Komponieren in der DDR und zur Rezeption ihrer Werke.
Autor/innen:
Marion Fürst, Diese Grundseite wurde im Dezember 2004 erstellt.

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Regina Back
Zuerst eingegeben am 24.06.2008.
Zuletzt aktualisiert am 26.06.2008.