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Germaine Tailleferre

geb. Germaine Marcelle Taillefesse

* 19. April 1892 in Parc-Saint-Maur bei Paris, Frankreich.
† 7. November 1983 in Paris.



„Un art sans mollesse, mais non sans finesse. Une grâce alerte, fine et fière. Un sourire sans hauteur, mais non sans candeur.“

„Eine Kunst ohne Verweichlichung, aber nicht ohne Feinheit. Eine heitere Grazie, fein und würdevoll. Ein Lächeln ohne Arroganz, aber nicht ohne Offenherzigkeit.“

(Roland Manuel. „Esquisse pour un portrait de Germaine Tailleferre“ / „Portraitskizze über Germaine Tailleferre“. In: Revue Pleyel, 1926, S. 54.)
Mediennachweis

Quelle unbekannt

Tätigkeitsfelder
Pianistin, Organistin, Komponistin, Musiklehrerin, Klavierpädagogin, Malerin

Orte und Länder
Germaine Tailleferre lebte und arbeitete in Frankreich (Paris, Grasse und Saint-Tropez) und machte mehrere Reisen in die USA (u.a. nach Philadelphia und New York). Bei ihrer dritten Reise in die Vereinigten Staaten lernte sie im Jahre 1926 den amerikanischen Karikaturisten Ralph Barton kennen, den sie kurz darauf heiratete. Diese Ehe wurde jedoch 1930 wieder geschieden. Mit ihrem zweiten Ehemann, dem französischen Anwalt Jean Lageat (Hochzeit 1932) lebte sie von 1934 bis1937 in Leysin in den Schweizer Alpen. Er war an Tuberkulose erkrankt und besuchte dort ein Sanatorium.
1942 siedelte sie ganz nach Amerika über und blieb bis 1946 dort im Exil. Nach dem Krieg kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie die restlichen 37 Jahre ihres Lebens verbrachte.

Profil
Germaine Tailleferre gehörte zur „Groupe des Six“, der auch Georges Auric, Louis Durey, Arthur Honegger, Darius Milhaud und Francis Poulenc angehörten. Sie studierte am Pariser Konservatorium Komposition und gab schon früh Klavierunterricht, um das Studium finanzieren zu können. Ihr Lehrer war u.a. Charles-Marie Widor, dessen Kompositionsklasse auch Arthur Honegger und Darius Milhaud besuchten. Mit Milhaud verband sie eine jahrelange enge Freundschaft. Ihr Oeuvre umfasst ca. 238 Werke, Filmmusik zu 41 Filmen und mehreren Kurzfilmen und ein didaktisches Werk.

Biografie

Germaine Tailleferre wurde 1892 als jüngstes von fünf Kindern in Parc-Saint-Maur bei Paris geboren. Ihre Familie stammte aus der Normandie, die sich in Paris niederließ. Ihr musikalisches Talent wurde vom Zeichenlehrer ihrer Schwester entdeckt, auf dessen Flügel sie schon als Kind improvisierte. Mit der Unterstützung der Mutter erhielt Germaine Tailleferre Klavierunterricht und begann 1904 gegen den Widerstand des Vaters heimlich am Pariser Konservatorium zu studieren. Erst als ihr Name in der Zeitung stand, war ihr Vater überzeugt, und sie konnte ihre Studien mit seinem Einverständnis fortsetzen.
Während ihres Studiums erhielt sie eine Reihe von Auszeichnungen, so zum Beispiel 1913 den ersten Preis in Harmonielehre (Klasse von H. Dallier), 1914 den ersten Preis in Kontrapunkt (Klasse von G. Caussade; Fauré und Debussy waren in der Jury) und 1915 den ersten Preis in Klavierbegleitung (Klasse von A. C. Estyle). Von 1914 bis 1915 besuchte sie mit ihren Altersgenossen Darius Milhaud und Arthur Honegger u. a. die Kompositions- und Orgelklasse von Charles-Marie Widor.

Mit der Gründung der Gruppe der „Six“ im Jahre 1920 – zusammen mit Georges Auric, Louis Durey, Arthur Honegger, Darius Milhaud und Francis Poulenc – wurde Germaine Tailleferre von einem Tag auf den anderen über die Landesgrenzen hinaus berühmt, nicht zuletzt, weil sie die einzige Frau der Gruppe der „Six“ war. Ihren Plan, sich für den renommierten Prix de Rome zu bewerben, gab sie auf und widmete sich ganz ihren Aufgaben als „Dame des Six“.
Aus den Jahren 1918 bis 1921 stammen ihre ersten wichtigen Werke, das erste Streichquartett und „Jeux de plein air“ für zwei Klaviere. Ihre Kompositionen werden von Anfang an als heiter und unbeschwert beschrieben, als typisch französische, „des pages rayonnantes de jeunesse et d’inspiration“ („Jugend und Inspiration ausstrahlende Werke“) (Jourdan-Morhange, S. 154.).
Auch in ihren späteren Werken blieb sie dem neoklassizistischen Stil im Wesentlichen treu, auch wenn sie vom Impressionismus beeinflusst war und mit der Zwölftontechnik – unter anderem in ihrer „Sonate pour clarinette seule“ (1957/58) und in ihrer Oper „La Petite Sirène“ - experimentiert hat (vgl. Les mémoires de Germaine Tailleferre, S. 76 und Hacquard, S. 180.) Ihr war diese Zwölftonmusik zu mysteriös und komplex.
Sie hat mit Schriftstellern wie Paul Claudel und Paul Valéry zusammengearbeitet. Außerdem schrieb sie Auftragswerke, unter anderem für die Ballets Suédois, für einen Mäzen aus Marseille oder für Musiker, wie zum Beispiel für den
unglücklich geliebten Geiger Jacques Thibaut, den
Harfenvirtuosen Nicanor Zabaleta oder die Sängerin Jeanine Michaux.
In den 1960er Jahren begann sie, ihre Memoiren zu schreiben, welche aber erst 1986 publiziert wurden.

Als erfolgreiche Komponistin von immerhin 238 Werken und
über 40 Filmmusiken hatte sie in ihrem Privatleben weniger Glück: Ihre beiden Ehen scheiterten. Germaine Tailleferre starb 1983 im hohen Alter von 91 Jahren in Paris.
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Würdigung

Musikalischer Stil
Germaine Tailleferre hinterließ ein breitgefächertes Oeuvre von knapp 300 Werken und Filmkompositionen, davon ca. 238 Kompositionen (Kammermusik in unterschiedlichsten Besetzungen, Symphonische Werke, Vokalmusik, Ballette und andere Bühnenwerke und viele Transkriptionen eigener Werke) und Filmmusiken zu 41 Filmen und mehreren Kurzfilmen.

Schon früh hatte sie eine Vorliebe für die französische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und für die Musik Mozarts. An zeitgenössischen Musikern verehrte sie vor allem Strawinsky und Ravel, mit dem sie eine enge Freundschaft verband. Ihre eigenen Werke sind klassizistisch bzw. neoklassizistisch und impressionistisch geprägt. Es handelt sich hierbei um eine heitere Musik voller Charme, Spontaneität und Leichtigkeit. Germaine Tailleferre, die „Dame des Six“, blieb im Wesentlichen zeitlebens der neoklassizistischen Ästhetik der „Six“ treu.

Einen nicht unwesentlichen Einfluss übten aber auch die impressionistischen Kompositionen Claude Debussys und Maurice Ravels aus, was sich u. a. in der Verwendung der Harfe zeigt, ein Instrument, das bei den Neoklassizisten eigentlich als zu „sentimental“ verpönt war. So schrieb sie unter anderem zwölf Etüden (1913-14), ein „Concertino“ (1927) für Harfe und Klavier und eine „Sonate für Harfe Solo“ (1953), ein Auftragswerk für den spanischen Harfenvirtuosen Nicanor Zabaleta: Stücke, die von Esprit und Zartheit leben.
Doch trotz der impressionistischen Einflüsse ist sie der neoklassizistischen Ästhetik im Wesentlichen treu geblieben, wohingegen sie sich von der Ästhetik der Nachkriegszeit distanzierte, die ihr zu „intellektuell“ wirke, wie aus einem Rundfunk-Interview aus dem Jahr 1976 hervorgeht: „Ich vermute, die heutigen Musiker sind viel stärker an Systematik interessiert. Die heutige Musik ist ohne Elan, sehr überlegt, gewollt. Ich finde das sehr interessant, aber sie macht mir kein Vergnügen, sie gibt mir keine Lebensfreude. Wenn ich demgegenüber an unsere Reaktion gegen die Impressionisten denke! Wir wollten eine fröhliche Musik, die funkelte!“ (Germaine Tailleferre, in: Musical Graffiti, ORTF, Paris 17.10.1976, zitiert nach Duhme-Hildebrand, 1991, S. 125–126.) Noch 1992 schrieb der Musikwissenschaftler Jean Roy über Tailleferres letztes größeres Werk, das „Concerto de la fidélité“ (1981) für Stimme und Orchester: „Diese Musik, in der alles nur Licht, Frische, scheinbare Leichtigkeit ist, wurde ihrem Titel absolut gerecht. Germaine Tailleferre hatte sich nicht verändert. Sie war immer noch diese Musikerin, bei der die Melodie wie aus einer Quelle floß, diese Künstlerin, die einen auserlesenen Geschmack und einen angeborenen Sinn für die wahren Proportionen hatte. … Was Ravel an der Komponistin schätzte, war dieser so sichere musikalische Instinkt und dieses vollendete handwerkliche Können, die sich bei ihr harmonisch verbanden.“ (zitiert nach Roster 1998, S. 340)
Nach Collets „Taufe der Six“ im Januar 1920 findet man eine konsequentere musikalische Konstruktion in ihren Werken: In den Jahren von 1917–1919/20 kann man eher von einer experimentellen Phase sprechen, während Anfang 1920 eine konstruktivistische Phase begann. (Vgl. Anders-Malvetti, S. 305.)

Außer der Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Paul Claudel („Sous les remparts d’Athènes“) und Paul Valéry „Cantate du narcisse“) an gemeinsamen Werken bzw. Bühnenwerken hat sich Germaine Tailleferre auch immer wieder an Gemeinschaftswerken mit anderen Musikern beteiligt: so zum Beispiel an dem schon erwähnten „Album des Six“, für welches sie ihre „Pastorale in D-Dur“, am 4. September 1919 komponiert, beisteuerte. Sie hat diese Komposition einem anderen Gruppenmitglied, ihrem Freund und Vorbild Darius Milhaud, gewidmet. 1921 verfasste sie zu dem Bühnenwerk „Les Mariés de la Tour Eiffel“, an welchem sich letztendlich die Six ohne Durey beteiligten, die beiden Kompositionen „Valse des Dépêches“ – die ursprünglich Durey komponieren sollte – und „Quadrille“. 1937 schrieb sie das Klavierstück „Au Pavillon d’Alsace“ für das Gemeinschaftswerk „A l’exposition“, an welchem sich neben Georges Auric, Darius Milhaud und Francis Poulenc noch Marcel Delannoy, Jacques Ibert, Henri Sauguet und Florent Schmitt beteiligten. Für das Gemeinschaftswerk „La Guirlande de Campra“ schrieb Germaine Tailleferre das Orchesterstück „Sarabande de Campra“. Es entstand zu Ehren von André Campra (1660-1744), der wie Milhaud aus Aix-en-Provence stammte. Sieben Musiker beteiligten sich an der Komposition, welcher ein Thema aus der Campra‘schen Tragödie „Camille“ von 1717 zugrunde liegt: Arthur Honegger, Daniel Lesur, Roland Manuel, Germaine Tailleferre, Francis Poulenc, Henri Sauguet und Georges Auric. 1952 fand beim Festival in Aix-en-Provence die Uraufführung des Werkes mit Hans Rosbaud als Dirigenten statt.

Pianistin, Begleiterin und Pädagogin
Als Pianistin hat sie auch eine Reihe eigener Kompositionen mit aufgeführt, so zum Beispiel die 1917 komponierten „Jeux de plein air“ für zwei Klaviere. Die Uraufführung dieses Werkes fand am 15. Januar 1918 in der „Société Musicale Indépendente“ in Paris zusammen mit dem berühmten Pianisten Ricardo Viñes statt. Rückblickend bezeichnete sie „Jeux de plein air“ als ihr erfolgreichstes Werk, welches ihr auch in Amerika zum Durchbruch verholfen hatte. In Boston und in New York hatte Serge Koussevitzky mit dem Boston Symphony Orchestra die Orchesterversion der „Jeux de plein air“ aufgeführt. Mit den Einnahmen konnte Germaine Tailleferre die Kur ihrer Mutter (wegen rheumatischer Beschwerden) finanzieren.
Auch das 1924 entstandene erste Klavierkonzert führte die Komponistin selbst auf. Sie spielte es bei einem Konzert zu Ehren des 10-jährigen Bestehens der „Groupe des Six“ im Théâtre des Champs-Elysées unter der Leitung von Darius Milhaud.

Auch als Liedbegleiterin ist sie in Erscheinung getreten und hat mehrere Konzertreisen mit Sängern unternommen. Anfangs mit einer schwedischen Sängerin (durch Schweden und Norwegen), später mit dem Bariton Bernard Lefort (unter anderem durch Deutschland, England und das damalige Jugoslawien). Auf diesen Tourneen – Anfang bis Mitte der 50er Jahre – gab das Duo Lefort-Tailleferre mehr als hundert Konzerte. Das Repertoire war breit gefächert. Die meisten Aufführungen waren jedoch den Werken Erik Saties und der Mitgliedern der „Groupe des Six“ gewidmet: „Ils sont présentés sous forme de causerie dialoguée, entrecoupée de mélodies et de pièces pour piano » („Diese [die Konzerte über Erik Satie und die Six] wurden in Form eines dialogisierten Gesprächs, durch die Aufführung von Klavierliedern und Klavierstücken unterbrochen, dargestellt.“; Hacquard, S. 165).

Im Laufe ihres Lebens hat Germaine Tailleferre zahlreiche Klavierschüler unterrichtet und bis ins hohe Alter an der Pariser Schola Cantorum Musik gelehrt, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Sie schrieb ein musikpädagogisches Werk „Vingt leçons de solfège à l’usage des débutants“ und ihre Memoiren, die 1986 in der „Revue internationale de musique française“ von Frédéric Robert veröffentlicht wurden.
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Rezeption

Erste öffentliche Konzerte gab Germaine Tailleferre, seitdem sie sich im Jahr 1917 zu den „Nouveaux Jeunes“ um Erik Satie gesellte. Durch den Kritiker Henri Collet, der im Januar 1920 sechs junge Musiker, die sich zufällig bei Darius Milhaud aufhielten, zur „Groupe des Six“ erklärte, wurde sie zur „Dame des Six“ und erregte als einzige Frau der Gruppe Aufsehen. Die Konzerte mit bi- und polytonaler Musik waren skandalumwoben; die ungewohnte, neue französische Musik wurde zu Beginn oft als „Kakophonie“ bezeichnet. Milhaud meinte dazu, dass er lieber Ablehnung spüre als Gleichgültigkeit, denn diese sei das Schlimmste überhaupt. Als erstes „Gruppenmanifest“ veröffentlichten die Sechs ein „Album des Six“, wozu jeder der Sechs ein – meist schon vorher komponiertes – Klavierstück beisteuerte.
Anderthalb Jahre später, am 18.6.1921, wurde das Bühnenwerk „Les Mariés de la Tour Eiffel“ von Jean Cocteau mit Orchesterstücken der Six (außer Louis Durey) in Paris uraufgeführt. Mit seinem Gedicht über die „Six“ trug Jean Cocteau zur Legendenbildung um die „Groupe des Six“ bei. Außerdem hatte Cocteau im Jahre 1918 die Aphorismensammlung „Le Coq et l’Arlequin“ („Hahn und Harlekin“, Auric gewidmet) veröffentlicht, in welcher er seiner Vorstellung von moderner Kunst und Musik Ausdruck verlieh. Die „Six“, Cocteau und Satie waren in den zwanziger Jahren in aller Munde, sie gaben zahlreiche Konzerte. Auch wenn nicht immer alle Mitglieder der „Six“ auf dem Programm standen, wurde direkt von der Gruppe gesprochen. Während Arthur Honegger und Darius Milhaud bald eigene kompositorische Wege einschlugen, profitierte Germaine Tailleferre vor allem von der großen Aufmerksamkeit, die der Gruppe entgegengebracht wurde; ohne diese wäre sie wahrscheinlich nicht so bekannt geworden.
Einige sprachen jedoch 1923 schon von dem Ende der „Six“. Erik Satie selbst meint im September 1923: „Il n’y a plus de Groupe des Six. (…) Mais …il y a six musiciens – de talent, indépendents, et dont l‘existence individuelle est incontestable, quoi qu’on dise ou fasse. ») („Es gibt keine Gruppe des Six mehr. Aber es gibt sechs talentierte, unabhängige Musiker, deren individuelle Existenz unbestreitbar ist, unabhängig von dem, was man sagt oder macht.“) (Erik Satie, Les feuilles libres, No. 33 septembre-octobre 1923, zitiert nach Roy 1994, S. 34.) Satie erwähnt hier sechs talentierte, unabhängige Musiker:
Er macht also in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Anschließend meint er jedoch triumphierend: „Les Six sont Auric, Milhaud et Poulenc.“ (Erik Satie, Les feuilles libres, No 33
Septembre-octobre 1923, zitiert nach Roy 1994, S. 34.)
Hier lässt er den Ältesten: Louis Durey, den Unabhängigsten: Arthur Honegger und die meistens von Selbstzweifeln geplagte Germaine Tailleferre einfach weg. Durey hatte sich selbst als Erster von der Gruppe losgesagt, als er sich nicht an dem Gemeinschaftswerk „Les mariés de la Tour Eiffel“ beteiligt hat. Honegger ging neben seiner Gruppenzugehörigkeit auch eigene Wege. Tailleferre scheint von Satie als Komponistin nicht ernst genommen worden zu sein, obwohl die Qualität ihrer Kompositionen durchaus mit der ihrer männlichen Kollegen vergleichbar ist, sich gut in die Ästhetik der „Six“ einfügt und von Satie 1917 sehr gelobt worden war. Es liegt also nicht an der Qualität ihrer Werke, sondern eher an der Tatsache, dass sie eine – unter Minderwertigkeitskomplexen leidende – Frau war. Wenn sie beruflich erfolgreich war, wurde ihr dies durch ihre beiden eifersüchtigen Ehemann vergällt.

Nach dem Abflauen des großen Interesses riefen sich die „Six“ vor allem durch Jubiläumskonzerte und -veranstaltungen immer wieder in Erinnerung: So auch zum 50-jährigen Jubiläum am 14. Februar 1970, das mit einem Konzert in Issy-les-Moulineaux in Anwesenheit der noch lebenden Mitglieder der „Six“, des 82-jährigen Louis Durey und der 78-jährigen Altersgenossen Darius Milhaud und Germaine Tailleferre begangen wurde. Dabei wurde unter anderem ihre „Partita“ für Oboe, Klarinette, Fagott und Streichorchester in einer Bearbeitung für Oboe, Klarinette, Fagott aufgeführt.
Einige ihrer Werke wurden auch in Amerika aufgeführt, so unter anderem ihre „Jeux de plein air“ in der Orchesterversion unter der Leitung von Serge Koussevitzky.
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Werkverzeichnis

Das Werkverzeichnis wurde nach Hacquard erstellt; in der 1. Klammer, soweit vorhanden, die Widmung; in der 2. Klammer, soweit bekannt, das Kompositionsdatum; danach in der 3. Klammer Verlag und Erscheinungsjahr; bei unveröffentlichten Werken noch der entsprechende Hinweis.


I. Instrumentalmusik für Soloinstrumente

Für Klavier zu zwei Händen:
L’Aigle de mers (unveröffentlicht)
Allegro (pour Mme Jane Mortui) (1919) (Musik Fabrik 1998)
Amazone ; A Mounette (unveröffentlicht)
Au Pavillon d’Alsace (R. Deiss 1937)
Barcarolle (unveröffentlicht)
Berceuse pour piano (1921) (unveröffentlicht)
Berceuse (à François Lang) (1936) (unveröffentlicht)
Berceuse (à Désiré Dondeyne) (unveröffentlicht)
Bretagne (1940) (Salabert 1940)
Cadences (1935) für das Konzert in e-Moll von Mozart (unveröffentlicht)
Cadences (1936) für das Konzert in D-Dur von Haydn (unveröffentlicht)
Chant chinois (unveröffentlicht)
Charlie Valse (à Charlie [Chaplin]) (1954) (unveröffentlicht)
Choral en si bémol majeur (à Désiré Dondeyne) (1977) (unveröffentlicht)
Choral en la mineur (à Désiré Dondeyne) (1978) (unveröffentlicht)
Coïncidences (unveröffentlicht)
Course des enfants (unveröffentlicht)
Dans la clairière (1952) (Philippo 1952)
Dans les rue de Vienne (unveröffentlicht)
Deux danses (à Vera Franceschi) (unveröffentlicht)
Deux pièces (2e pièce pour Mme Mortier) (1914, 1920) (unveröffentlicht)
Les deux timides (unveröffentlicht)
Enfantines (13 pièces pour piano, mit 13 unterschiedlichen Widmungen) (Henry-Lemoine 1993)
Escarpolette (à Elvire) (unveröffentlicht)
Fleurs de France (1930) (Henry-Lemoine 1962)
Hommage à Debussy (1920) (Musik Fabrik 1998)
Impromptus (Jobert 1912)
Larghetto (à Antoine Blondin) (Henry-Lemoine 1963)
Marche funèbre comique (unveröffentlicht)
Mémoires d’une bergère (unveröffentlicht)
Menuet en si bémol (unveröffentlicht)
Partita pour piano (1957) (Rongwen Music Inc. 1964)
Pastorale en ré majeur (à Darius Milhaud) (aus : Album des Six, 1919) (Demets 1920, Max Eschig 1948)
Pastorale en la bémol (à Ralph [Barton]) (1928) (Heugel1929)
Pastorale en ut (à Alfred Cortot) (1929) (Heugel1930)
Le Petit Chose (Choudans 1939)
Petite Suite pour piano (unveröffentlicht)
Pièce pour piano en ut majeur (unveröffentlicht)
Pièce pour piano en mi bémol majeur (unveröffentlicht)
Pour vos beaux yeux, madame (unveröffentlicht)
Prologue et Epilogue (unveröffentlicht)
Romance (à Mme Germaine Tassard) (1913) (Max Eschig 1924)
Rondeau (à Gunslay) (unveröffentlicht)
Sérénade (1979) (unveröffentlicht)
Seule dans la forêt (à Michèle Desgraupes-Giraudeau) (1951) (Billaudot 1958)
Sicilienne (à Ralph [Barton] (1928) (Heugel 1929)
Singeries (unveröffentlicht)
Sonate à la Scarlatti (unveröffentlicht)
Sonatine pour piano (à Jane Mortier) (1921) (unveröffentlicht)
Trois Sonatines pour piano (1975-78) (Henri-Lemoine 1993)
Suite pour piano (unveröffentlicht)
Tranquillo (unveröffentlicht)
Valse lente (Henri-Lemoine 1963)
Valse pour junambule (Philippo 1953)

Für Klavier zu vier Händen:
Bidule I (unveröffentlicht)
Image (1918) (Chester 1921)
Marchand d’oiseaux (1923) (Heugel 1923)
Marche burlesque (unveröffentlicht)
Parisiana (Musik Fabrik 1998)
Premières prouesses (à Mlles Marie et Thérèse de Kerveguen) (1911) (Jobert 1911, Henri-Lemoine 1955)
Sonatine (unveröffentlicht)
Suite burlesque (à Annick Morice) (1979) (Henri-Lemoine 1980)

Für zwei Klaviere:
Ballade (à Ricardo Vines) (1920) (Chester 1925)
Choral et variations (unveröffentlicht)
Caroline au pays natal (1951) (unveröffentlicht)
Caroline fait du cinéma (1953) (unveröffentlicht)
Concerto en ré majeur (à la Princesse Edmond de Polignac) (1925) (Heugel 1925)
Concertino (à Françoise Tailleferre) (unveröffentlicht)
Concerto pour deux pianos (unveröffentlicht)
Trois Etudes (1. À Marguerite Long ; 3. À François Lang) (unveröffentlicht)
Fandango (à Marianne Singer) (1920) (Musik Fabrik 1998)
Il était un petit navire (unveröffentlicht)
Intermezzo (à Jacques et Christian Tual) (Musik Fabrik 1998)
Jeux de plein air (1. À Marcelle Meyer ; 2. À Juliette Méerovitch) (1917) (Durand 1919)
Jota (unveröffentlicht)
Larghetto (unveröffentlicht)
Menuet en fa (unveröffentlicht)
Nocturne (unveröffentlicht)
La Nouvelle Cythère (1929) (Musik Fabrik 1998)
Paris-Magie (1948) (unveröffentlicht)
Perpetuum mobile et Promenade en canot (unveröffentlicht)
Prologue et Epilogue (unveröffentlicht)
Sonate pour deux pianos (1974) (unveröffentlicht)
Sonate pour deux pianos (Musik Fabrik 1998)
Toccata (1957) (Musik Fabrik 1998)
Deux valses (1. À Henri Sauguet ; 2. À Vittorio Rieti) (Henri-Lemoine 1928)

Für Orgel:
Choral pour orgue (unveröffentlicht)
Nocturne pour Orgue (1977) (Universal Ed. 1985)
Prélude et fugue (1998) (Musik Fabrik 1998)

Für Akkordeon:
Prélude et Java (unveröffentlicht)

Für Celesta:
Boîte à musique (unveröffentlicht)

Für Harfe:
Concerto f. Harfe u. Klavier (Heugel 1928)
Douze études pour harpe (1913-14) (unveröffentlicht)
Sonate à la Scarlatti (unveröffentlicht)
Sonate pour harpe (1953) (Nouvelles Editions Meridian 1957)

Für Violine:
Adagio (1924) f. Violine und Klavier (Heugel 1924)
Barcarolle für Violine und Klavier (unveröffentlicht)
Berceuse (1913) ) f. Violine und Klavier (Max Eschig 1924)
Pastorale en ut (1942) ) f. Violine und Klavier (Elkan-Vogel 1946)
Sonate No 1 (1921) ) f. Violine und Klavier (Durand 1923)
Sonate No 2 f. Violine und Klavier (Durand 1951)
Sonatine pour violon et piano (1973) (Billaud 1974)

Für Flöte:
Trois danses für Fl. u. Klav. (Musik Fabrik 1998)
Forlane (1972) für Fl. u. Klav. (Henri-Lemoine 1973)
Pastorale en ut (1942) für Fl. u. Klav. (Elkan-Vogel 1946)

Für Oboe:
Menuet für Oboe und Klavier (Musik Fabrik 1998)
Rondo (1972) für Oboe und Klavier (Henri-Lemoine 1973)

Für Klarinette:
Arabesque (1973) für Klarinette und Klavier (Henri-Lemoine 1973)
Menuet für Klarinette und Klavier (Musik Fabrik 1998)
Sonate pour clarinette seule (1957) (Ronwen Music Inc. 1958)
Trois danses für Klarinette und Klavier (Musik Fabrik 1988)

Für Saxophon:
Menuet für Saxophon und Klavier (Musik Fabrik 1988)

Für Horn:
Air de chasse für zwei Hörner (unveröffentlicht)

Für Trompete:
Choral (1972) für Trompete und Klavier (Henri-Lemoine 1973)
Gaillarde (1973) (für Trompete und Klavier (Henri-Lemoine 1973)

Für unbestimmtes Instrument und Klavier:
Courtes pièces pour lecture en clé de sol (unveröffentlicht)
Courtes pièces pour lecture en clé de fa (unveröffentlicht)

II. Kammermusik

Für Streicher:
Streichquartett 1918) (Durand 1921)
Streichquintett (unveröffentlicht)

Für Streicher und Klavier:
Fantaisie (Strq., Klav., 1912) (unveröffentlicht)
Trio (V., Vc., Klav., 1917)
Trio (V., Vc., Klav., 1978) (Henri-Lemoine 1980)

Für Bläser:
Chant et Pastourelle (Bläserquintett 1979) (unveröffentlicht)
Nocturne (für Flöte und Klarinetten- oder Saxophontrio) (unveröffentlicht)
Quatuor de saxophones (1995) (unveröffentlicht)

Für Holzbläser und Klavier:
Allegretto (FL., Ob., Kl., Klav.) (Musik Fabrik 1998)
Sérénade en la mineur (à Laurent Hacquard) (2 Ob., Klar., Fg., Cemb. 1977 ; Transskript. Für Klarinetten- und Saxophonquartette und Klavier) (Musik Fabrik 1998)
Sicilienne (Fl., 2 Klav., 1953) (unveröffentlicht)
Sonate champêtre (à Henri Sauguet) (für kl.- oder Saxophontrio u. Klav.) (unveröffentlicht)


III. Werke für Ensemble
Amertume – Angoisse – Jacasserie (extraits du film « Sans merveille » (Fl., Ob., Kl., Horn, Fg., Harfe, Celesta, Cemb. Strq.) (Billaudot 1969)
Divertissement dans le style de Louis XV (unveröffentlicht)
Etonnement (Ob., Fg., Klav., Cemb. Strq.) (Billaudot 1969)
Hommage à Rameau (à Georges Auric) (2 Klaviere und Schlagzeug, 1964) (Billaudot 1964)
Image (à Mme José-Maria Sert) (Fl., Kl., Celesta, Klav. Und Strq., 1918) (Chester 1921)
Impression, soleil levant (Fl., 2 Klav., Kb.) (unveröffentlicht)
Mon Cousin de Cayenne (Kl.- oder Sax.trio, Tromp., Schlagzeug u. Klav.) (unveröffentlicht)
Partita (Fl., Ob., Kl. und Streicher) (Chant du Monde)
Pastorale (unveröffentlicht)
Pastorale et nocturne (unveröffentlicht)
Petite Suite pour orchestre (1958) (Billaudot 1958)
Poésie chinoise (Célesta, Harfe, Streicher) (unveröffentlicht)
Rondo en mi bémol (Solo, Instr., Klav.) (unveröffentlicht)
Sarabande (aus : La Guirlande de Campra) (Salabert 1954)
Sonate d’A. Scarlatti (1725) (FL., Streicher, Harfe) (unveröffentlicht)
Sonate champêtre (Kl.- oder Sax.trio u. Str.) (unveröffentlicht)


IV. Konzerte
Ballade pour piano et orchestre (à Ricardo Vines) (1922) (Chester 1922)
Concertino pour flûte, piano et orchestre de chambre (à Jean-Pierre Rampal) (1952) (Pierre Noël 1952, Billaudot 1997)
Concerto grosso pour deux pianos, chœur mixte, quatuor de saxophones et orchestre (à Pierre Monteux) (Heugel)
Concertino pour guitare et orchestre de chambre (1964) (unveröffentlicht)
Concertino pour harpe et orchestre (à Ralph Barton) (1927) (Heugel 1928)
Concerto No 1 pour piano et orchestre (à la Princesse Edmond de Polignac) (1924) (Heugel 1924)
Concerto No 2 pour piano et orchestre (à Françoise Tailleferre) (1951) (unveröffentlicht)
Concerto pour violon et orchestre (à Yvonne Astruc) (1936) (2. Satz : Largo, Durand 1934)
Trois études pour piano et orchestre (1. À Marguerite Long ; 3. À François Lang) (1940) (unveröffentlicht)
Morceau symphonique (à Ricardo Vines) (unveröffentlicht)
Sinfonietta pour trompette en ut, timbales et orchestre à cordes (àAlfred Loewenguth) (1975) (Henri-Lemoine)


V. Symphonische Werke

Für Symphonieorchester
Choral et variations (à Désiré Dondeyne) (unveröffentlicht)
Final (unveröffentlicht)
Indicatif pour orchestre (unveröffentlicht)
Jeux de plein air (Elkan-Vogel / Durand 1926)
Ouverture (à la Princesse Edmond de Polignac) (1932) (Heugel 1934)
Quadrille (unveröffentlicht)
Suite pour orchestre (à Françoise Tailleferre) (1949) (unveröffentlicht)
Toccata (unveröffentlicht)

Für Blasorchester:
Bretagne (unveröffentlicht)
Choral (unveröffentlicht)
Choral et Fugue (à François Lang) (unveröffentlicht)
Hommage à Rameau (Billaudot 1992)
Marche (1976) (Molenaars Muziekcentrale 1981)
La Nouvelle Cythère (Musik Fabrik 1988)
Ouverture (unveröffentlicht)
Partita (unveröffentlicht)
Suite-Divertimento (aux Gardiens de la Paix de Paris et à Désiré Dondeyne) (1977) (Molenaars Muziekcentrale 1986)
Deuxième suite pour orchestre d’harmonie (Robert-Martin 1993)


VI. Ballette
Ballet des Parfums (unveröffentlicht)
Fleurs de France (Henri-Lemoine 1980)
Marchand d’oiseaux (à Marguerite di Pietro [Marie Blanche de Polignac]) (Heugel 1923)
La Nouvelle Cythère (Musik Fabrik 1988)
Parisiana (1953) (Musik Fabrik 1988)
Paris-Magie (1948) (Musik Fabrik 1988)


VII. Vokalmusik

Für Chor:
Aube (Solo S., gem. Chor, Klav. 1977) (unveröffentlicht)
Ave Maria (Frauenchor a cap., 1942) (unveröffentlicht)
Ban’da (Ch. Ohne Worte u. Orch., 1925) (unveröffentlicht)
Berceuse du petit éléphant (Ch. u. Hörner, 1925) (unveröffentlicht)
Chant des pagayeurs de l’Ouellé (Ch. u. Orch., 1925) (unveröffentlicht)

Lieder:
L’adieu du cavalier (Hommage à Francis Poulenc) (Apollinaire, St. u. Klav., 1963) (unveröffentlicht)
Le bateau en chocolat (St. u. Klav. 1963) (unveröffentlicht)
C’est facile à dire (Burgaud, St. u. Klav.) (unveröffentlicht)
Chanson de Firmin (unveröffentlicht)
Chanson du marin (unveröffentlicht)
Chanson du folklore de France (10 Lieder, St. u. kl. Orch., 1955) (Billaudot 1957) ou Chansons populaires françaises No. 1-5
Chant chinois (unveröffentlicht)
La chasse à l’enfant (Poème de Jacques Prévert) (à Margo Lion) (1934) (unveröffentlicht)
Le déjeuner sur l’herbe (Marcy, St. u. Klav., 1955) (unveröffentlicht)
L’enfant blond (Marcy, St. u. Klav., 1955) (unveröffentlicht)
Formeries (Tardieu, 3 Lieder) (pour Alix) (unveröffentlicht)
Histoires secrètes (St. u. Klav., 1957) (unveröffentlicht)
Lord Byron (2 Lieder, St. u. Klav., 1934) (unveröffentlicht)
Minuit (Cocteau, St. u. Klav.) (unveröffentlicht)
Nocturne (Bar. u. Ensemble) (unveröffentlicht)
Nocturne-Fox (2 Bar. u. Ensemble)
Onze chants (Pinget, 11 Lieder, St. u. Klav., 1961) (à Mrs. Alice Esty) (unveröffentlicht)
Paris sentimental (Lacloche, 6 Lieder, St. u. Klav., 1961) (4 unterschiedliche Widmungsträger) (unveröffentlicht)
Quadrille und Valse des Dépêches, aus: Les Mariés de la Tour Eiffel (1921) (Salabert 1921)


VIII. Bühnenwerke

Adalbert (Billaudot 1957)
L’assemblée des animeaux (1952) (unveröffentlicht)
Au paradis avec les ânes (Texte de Salmon) (à Darius Milhaud) (Billaudot)
La bohème éternelle (1952) (unveröffentlicht)
Le Cid (Corneille, 1978) (unveröffentlicht)
Les confidences d’un micro (1938) (unveröffentlicht)
Ici la voix (Texte de Hugnet) (à Pablo Picasso) (unveröffentlicht)
Madame Quinze (Pièce de Sarment) (1935) (unveröffentlicht)
Mon cousin de Cayenne (unveröffentlicht)
Sous les remparts d’Athènes (Claudel, 1927) (unveröffentlicht)
Le petit brin d’amour (unveröffentlicht)
Romance du prisonnier (Centore, St. u. Klav., 1957) (unveröffentlicht)
Une rouille à l’arsenic (Centore, St. u. Klav., 1957) (unveröffentlicht)
La Rue Chagrin (Centore, St. u. Klav., 1956) (Editions tropicales 1956)
Le secret (Silvestre, St. u. Klav.) (unveröffentlicht)
Six chansons françaises (6 Lieder St. u. Klav. 1930) (Heugel 1930)
Vocalise-étude pour voix élevée (St. u. Klav., 1929) (Leduc 1929)


IX. Lyrische Werke
Allegro concertant (Les vaines paroles) (Tardieu, mittl. St., 2 Klav., Schlagzg. Trompete, Strquint., 1977) (Musik Fabrik 1988)
Le bel ambitieux (Opéra-bouffe, Centore) (Billaudot)
Cantate du Narcisse (Valéry, S., Bar., Frauenchor und Orch., 1943) (A cœur joie Lyon 1995)
Concertino pour chant et orchestre (à Janine Micheau) (S. et Orch., 1953) (Henri-Lemoine1982)
Concerto de la fidélité (à Pierrette [Funck-Brentano] et Bernard [Lefort]) (S. u. Orch., 1981) (Henri-Lemoine 1982)
Concerto des vaines paroles (Tardieu, Bar., Klav. U. Orch., 1954) (unveröffentlicht)
La fille d’opéra (Opéra-bouffe, Centore) (Billaudot)
Il était un petit navire (Satyre lyrique, Jeanson 1950) (unveröffentlicht)
Le maître (à Roger Nimier) (Kammeroper, Ionesco, 1959) (Billaudot 1974)
Le marin du Bolivar (Opéra-bouffe, Jeanson)
Monsieur Petitpois achète un château (à Mme Agathe Mella) (Opéra-bouffe, Centore) (Billaudot)
Parfums (Comédie musicale, Hirsch, Bouchor, 1951) (unveröffentlicht)
Pastorale provençale (Soli, Ch. u. Klav.) (unveröffentlicht)
La pauvre Eugénie (à M. Paul Gilson) (Opéra-bouffe, Jeanson) (Billaudot)
La petite sirène (Oper, Soupault (Billaudot)
La rentrée des foins (Jarlot) (unveröffentlicht)
Zulaina ou le fou raisonnable (Komische Oper, Hirsch) (unveröffentlicht)


X. Didaktisches Material
Vingt leçons de solfège à l’usage des débutants


XI. Filmmusik
L’Aigle des mers (1954), Dokumentarfilm von Jean Funke
Anatole (1966), Fernsehfilm von Jean Valère
Art et les Hommes, Dokumentarfilm für das Fernsehn von „Latouche“
Artisans ou Le Travail fait par le patron (1956), Dokumentarfilm von Georges Roze
Ban’da (1925), Dokumentarfilm
Bretagne (1940), Dokumentarfilm von Jean Epstein
Caroline au palace (1952), Film von Marco de Gastyne
Caroline au pays natal (1951), Film von Marco de Gastyne
Caroline du Sud (1952), Film von Marco de Gastyne
Caroline fait du cinéma (1953), Film von Marco de Gastyne
Ce cher vieux Paris (1950), Dokumentarfilm von Marco de Gastyne
Ces dames aux chapeaux verts (1946), Film von Maurice Cloche
Ce siècle à cinquante ans (1950), Dokumentarfilm von Denis und Roland Tual
Coïncidences (1946), Film von Serge Debecque
La croisière jaune (1933), Dokumentarfilm von André Sauvage
Les deux timides (1942), Film von Yves Allégret
Entre deux guerres (1953), Dokumentarfilm
Evariste Galois ou l’Eloge des mathématiques (1964), Film von Alexandre Astruc
Gavarni et son temps (1953), Dokumentarfilm von Marco de Gastyne
Gonfaron
Grandes personnes (1960), Film von Jean Valère
Homme, notre ami (1955), Dokumentarfilm von Marco de Gastyne
Impression, soleil levant (1970), Dokumentarfilm von Anatole Dauman
Jura, terre d’effort et de liberté (1936), Dokumentarfilm von Maurice Cloche
Kaïma, danseuse Ouled-Naïl
Les Marchées du Sud, Dokumentarfilm
La Parisienne
Pastorale inca (1931), Dokumentarfilm
Le Petit chose (1938), Film von Maurice Cloche
Les plus beaux jours (1956), Dokumentarfilm von Marco de Gastyne
Pour vos beaux yeux, madame
Provincia (1937), Dokumentarfilm von Maurice Cloche
Les requins sur nos côtes (1960), Dokumentarfilm von G.-A. Bollore
Les requins sur nos plages (1959), Dokumentarfilm von G.-A. Bollore
Robinson (1957), Film von Marco de Gastyne
Le Roi de la Création (1952), Dokumentarfilm von Marco de Gastyne
Sans mervielle (1964), Fernsehfilm von Michel Mitrani, Szenario und Dialoge von Marguerite Duras und Gérard Jarlot
Les Souliers (1935), Film von Paul Devred
Sur les routes d’acier (1938), Dokumentarfilm von Boris Peskine
Symphonie graphique (1937), Dokumentarfilm von Maurice Cloche
Torrents (in Zusammenarbeit mit Auric) (1946), Film von Serge de Poligny

Diverse wissenschaftliche Kurzfilme von Jean Painlevé


XII.Schriften:
Mémoires à l’emporte-pièce, gesammelt und veröffentlicht von Frédéric Robert, in : Revue internationale de musique française (RIMF) 7. Jg., Nr. 19 (Februar 1986), S. 6-82.
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Quellen

Sekundärliteratur
Anders-Malvetti, Ursula: Ästhetik und Kompositionsweise der Gruppe der Six. Studien zu ihrer Kammermusik aus den Jahren 1917-1921, Echternach Editions phi 1998.

Dies.: „Germaine Tailleferre (1892-1983)“. In: Clara Mayer (Hg.), Annäherung XII – an sieben Komponistinnen. Portraits und Werkverzeichnisse, Kassel: Furore-Verlag 2001, S. 121-148.

Auric, Georges: Quand j’étais là…, Bernard Grasset, Paris 1979

Ders : Vorwort zu „Le Coq et l’Arlequin“, Paris Editions Stock 1979.

Bierbaum, Angelika: „Germaine Tailleferre“. In: Komponistinnen von A–Z. Eine Sendereihe in 52 Folgen, Südwestfunk Baden-Baden o. J.

Bruyr, José: « Germaine Tailleferre ». In: L’écran des musiciens (2) 1933, S. 91-98.

Ders.: „Germaine Tailleferre“. In: Musica xxxvi 29.3.1957.

Chamfray, Claude: „Hommage à Germaine Tailleferre“. In: Le courrier musical, No. 39, 1972, S. 119.

Cocteau, Jean: Le Coq et l’Arlequin. Notes autour de la musique, Paris Editions de la Sirène 1918, wieder verlegt bei den Editions Stock 1979 (mit einem Vorwort von Georges Auric von 1978).

Ders.: Vocabulaire, Plaint chant et autres poèmes (1922-1946), Paris 1983, S. 123.

Ders.: Antigone, suivi de Les Mariés de la Tour Eiffel, Gallimard, Paris 1948.

Collaer, Paul: Darius Milhaud, Genève – Paris Editions Slatkine 1982.

Curtius, Ernst Robert: Die französische Kultur, München 2. Auflage 1975.

Duhme-Hildebrand, Brigitta: Die französische Musikerin Germaine Tailleferre (1892-1983): Leben und Werk unter dem Aspekt des Vergnügens an der Musik, Köln 1991.

Frémlot, Marcel: „Germaine Tailleferre“. In: Blume, Friedrich (Hg.): Musik in Geschichte und Gegenwart, Bd. 13, S. 62. München DTV und Bärenreiter-Verlag 1989.

Gelfand, Janelle: Germaine Tailleferre (1892-1983). Piano and Chamber works (thèse). University of Cincinnati College Conservatory of Music, 1999

Hacquard, Georges: Germaine Tailleferre. La dame des Six, Paris 1998.

Ders.: La vie trépidante de Germaine Tailleferre, la plus ,classique‘ des compositrices françaises, Paris 1998.

Hoérée, Arthur: „Germaine Tailleferre”. In: Sadie, Stanley (Hg.): The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Bd. 18, S. 527-528. London, Washington, Hong Kong, Macmillan Publishers Limited 1980.

Hurard-Viltard, Eveline: Le groupe des Six. Ou le matin d’un jour de fête, Paris Méridiens Klincksieck 1987.

Jourdan-Morhange, Hélène: Mes amis musiciens, Paris Editions français réunis 1955.

Landormy, Paul : La musique française après Debussy, Paris 1943.

Lécroart, Pascal: Paul Claudel et la renovation du drame musical: étude des ses collaborations avec Darius Milhaud, Arthur Honegger, Paul Collaer, Germaine Tailleferre, Louise Vetch, Sprimont (Belgien), Mardaga 2004.

Ders.: „Les années vingt”. In: Revue internationale de musique française (RIMF) 10. Jg., Nr. 29 (Juin 1989).

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Mitgang,Laura: La Princesse des Six. A life of Germaine Tailleferre, B. A. dissertation, Oberlin College, Ohio 1982.

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Potter, Caroline and Robert Orledge: Germaine Tailleferre (1892-1983). A centenary appraisal. In : Muziek & Wetenschap (Dutch Quaterly for Musicology) Bd. 2, Nr. 2, Amsterdam 1992, S. 109-128.

RIMF, Nr. 29: Les années vingt, Champion – Slatkine Paris - Genève Juin 1989.

Ritter, Magdalena : « Verwirklichung der ästhetischen Positionen aus der Schrift Jean Cocteaus ,Le coq et l’arlequin’ in der Musik von Germaine Tailleferre », Wien 2009.

Roland-Manuel, Maurice: „Esquisse pour un portrait de Germaine Tailleferre”. In: Revue Pleyel, November 1926, S. 54-55.

Roy, Jean: „En souvenir de Germaine Tailleferre”. In: Diapason 386, Oktober 1992, S. 50-51.

Ders.: Le groupe des Six, Paris 1994.

Roster, Danielle: Allein mit meiner Musik. Komponistinnen in der europäischen Musikgeschichte, éditions phi Echternach 1995. Neuauflage als: Die großen Komponistinnen. Lebensberichte, Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig 1998 und die Übersetzung ins Französische: Les femmes et la création musicale: Les compositrices européennes du Moyen Age au milieu du XXe siècle. Paris Editions Harmattan 1998.

Dies.: „Die vergessene Sechste. Germaine Tailleferre und die ‚Groupe des Six‘“, In: Clarino 10/1991, S. 12-14.

Scherliess, Volker: Neoklassizismus: Dialog mit der Geschichte, Bärenreiter-Verlag (Bärenreiter Studienbücher Musik, Bd. 8) Kassel 1998.

Shapiro, Robert: Germaine Tailleferre. A Bio-Bibliography, Westport, Connecticut 1994.

Tailleferre, Germaine: Mémoires à l’emporte-pièce, gesammelt und veröffentlicht.von Frédéric Robert. In: Revue internationale de musique française (RIMF) 7. Jg., Nr. 19 (Februar 1986), S. 6-82.

Trickey, Samuel Miller: Les Six, Dissertation, Denton University Texas, USA 1955.
wysiwyg://20/http://fr.fortunecity.com/musique/laclef/90/tailleferrebiography.htm (Germaine Tailleferre Biographic Sketch, S. 1-5.)


Diskografie (Auswahl)
CDs:
Image; Streichquartett; Violinsonaten 1 & 2; Sonate f. Klar. solo: Arabesque; Forlane. Klaviertrio Siebler, Marshall, Gassenhuber, Eggebrecht, Fanny-Mendelssohn-Quartett u. a. TroubaDisc 01406.

Concertino für Harfe & Klavier; 6 chansons françaises; Vocalises pour voix élevée; Fleurs de France, Partita ; La Rue Chagrin ; Harfensonate. Art Nouveau Ensemble. Nuova Era7341.

Milhaud, Poulenc, Tailleferre, Honegger : Werke für Klarinette und Klavier. W. Grund, Klarinette und N. Popov, Klavier Gallo 573.

Les Mariés de la Tour Eiffel. D. Milhaud, Orchestre National de l’O.R.T.F. Adès 14.146-2 (und Durey: Les Soirées de Valfère op. 96).

Les Mariés de la Tour Eiffel. Katz, Ensemble Erwartung, Desgraupes. MP. und Honegger: Six Poésies de Jean Cocteau, Milhaud: Les machines agricoles. L’éventail de Jeanne ; Les Mariés de la Tour Eiffel. Philharmonia Orchestra, Simon. Chandos.

Germaine Tailleferre: Klavierwerke: Fleurs de France, Pastorale en la bémol, Romance, Patsorale en ut, Petite suite, Au Pavillon d’Alsace, Enfantines, Deux pièces pour piano, Partita, Sicilienne. Luba Timofeyeva, Klavier.

Le Groupe des Six. Werke für Querflöte und Klavier, Germaine Tailleferre: Pastorale Allegretto (1942) und Forlane (1972) u.a. Werke der anderen Mitglieder der Six.

Les Six: Musik für Klarinette und Klavier Tailleferre: Arabesque, (1922) und Sonate pour clarinet seule (1957) und andere Werke der Six. Victoria Soames Samek, clarinet – Julius Drake, piano.

Groupe des Six und Zeitgenossen, Oboe und Klavier; Tailleferre: Rondo (1973 ersch.) u. Werke von Milhaud, Poulenc, Auric, Migot, Jolivet, Barraud, Rivier und Bozza. Fabian Menzel, Oboe und Bernhard Endres, Klavier.
Music of Les Six für Klarinette und Klavier: Arabesque, Menuet und andere Werke von Milhaud, Honegger, Auric und Poulenc; Eric Wachmann, Klarinette und Ted Reuter, Klavier.

Les Six; Arabesque für Klarinette und Klavier, Rondo für Oboe und Klavier, und andere Werke von Milhaud, Auric, Honegger, Durey und Poulenc; Arundo-Donax Ensemble, Azzurra Music, 2002.

The Complete Works of Les Six for Flute & Piano: Forlane, Pastorale und andere Werke von Honegger, Milhaud, Poulenc, Auric und Durey. Emily Benyon, flute; Andrew West, piano; Hyperion CDA67204 73m DDD.

Harp Recital: Werke von André Caplet, Germaine Tailleferre, C. Ph. E. Bach, Heinz Holliger, Britten; Sarah O’Brien, Harfe; Audite/ 2007.02.14.

Concertos du XXe siècle. Werke von Williams, Tailleferre, Tomasi, Snell ; Foundation Philharmonique Orchestra, Editeur ASV.

Flötensonaten: 2. Sonate, Forlane und andere Werke von Poulenc, Tansman, Feld und Françaix; Richard Sherman, Flöte und Ralph Votapek, Klavier.

Concerto grosso für 2 Klaviere, Sänger, Saxophone und Orchester und andere Werke von Snyder und Poulenc; Clinton-Narboni Duo (Klaviere).

Klavierlieder: Six chansons françaises und andere Werke von Maurice Emmanuel und Jean Langlais; Enikö Butkai, Sopran und Till Alexander Körber, Klavier.

Streichquartette von Tailleferre, Milhaud und Ravel; Leipziger Streichquartett (Andreas Seidel: Violine, Tilman Büning: Violine, Ivo Bauer: Viola, Matthias Moosdorf: Violoncello.
Musique & art nouveau: Tailleferre: Pastorale en Ré (1919),

Romance (1913), Hommage à Debussy (1920) und andere Werke von Milhaud, Poulenc, Lili Boulanger, Ibert, Ravel, Debussy, und Satie.

Sonata Nr. 2 für Violine und Klavier, Pastorale für Violine und Klavier, Berceuse, Adagio, Sonatine für Violine und Klavier, Sonata Nr. 1 für Violine und Klavier; Werke für Klavier:

Romance, Impromptu, Pastorale in D-Dur, Pastorale in As-Dur, Pastorale in C-Dur, Hommage à Debussy, Rondo für Oboe und Klavier (Robert Ingliss: Oboe), Choral für Trompete und Klavier, Gaillarde für Trompete und Klavier (Raymond Mase: Trompete), Ruth Ehrlich: Violine und Marcia Eckert: Klavier.

Images, Quatuor, Forlane, Chansons populaires françaises, Sonate für Harfe, Deux valses, Gaillarde; Nicole A. Paiement: conductor.

Deux pièces pour piano (Larghetto et Valse lente), Concerto pour piano (3 mouvements), Pastorale en Lab pour piano, Partita (3 mouvements), Pastorale pour violon et piano, Concerto pour violon et piano, Impromptu ; Nicole Paiement : conductor.

Concertino für Harfe und Orchester (3 Sätze) und andere Werke von Saint- Saëns, Rodrigo und Castelnuovo-Tedesco; Nicanor Zabaleta: Harfe, Orchestre National de l’ORTF, Paris und andere Interpreten.

Klavierwerke: Impromptu, Romance, Pas trop vite, Pastorale in D-Dur, Hommage à Debussy, Très vite, Oastorale in As-Dur, Sicilienne, Pastorale in C-Dur, Fleurs de France, Chiens, Pastorale Inca, Au Pavillon d’Alsace, Bretagne, Larghetto, Valse lente, Fugue du parapluie, Pièce en forme Samba, Partita pour piano, Rêverie.

Streichquartette von Tailleferre, Debussy und Ravel ; Euridice Quartet (Caroline Strumphler, Henriëtte Luytjes, Eva Müller, Tanya Tomkins).

Werke für Violine und Klavier: Sonata Nr. 1, Sonata Nr. 2, Sonatina, Berceuse und eine Violinsonate von Ravel; Franco Mezzena: Violine und Bruno Mezzena: Klavier.
Intermezzo, Larghetto, Jeux de plein air, Toccata, Suite burlesque, Deux valses, Fandango, La nouvelle Cythère, Image, Sonate ; Clinton-Narboni Duo (Klaviere)

Klaviermusik: Impromptu, Romance, Pas trop vite, Pastorale in D-Dur, Hommage à Debussy, Très vite, Pastorale in As-Dur, Sicilienne, Pastorale in C-Dur, Fleurs de France, Chiens, Pastorale Inca, Au pavillon d’Alsace, Bretane, Larghetto, Valse lente, Fugue du Parapluie, Partita für Klav.,

Kammermusik: Trio für Klav., Vle. und Vc., Berceuse für Vle und Klav., Sonate Nr. 1 für Vle und Klav., Adagio für Vle und Klav., Sonate Nr. 2 für Vle und Klav., Sonatine für Vle und Klav.

Concertino für zwei Gitarren und Orchester und Werke anderer Komponistinnen, 1. Gitarre: Chris Bilobram, 2. Gitarre: Christina Schumann, Klavier: Reinhard Wolschina
Hommage à Rameau f. 2 Klaviere und Schlagzeug ; Suite burlesque f. Klavier vierh. ; Premières Prouesses f. Klavier vierh. Orvieto, Maioli, Tammittam Percussion Ensemble. Dynamic (und Maderna : Konzert f. 2 Klaviere & Instrumente ; Serenata per un Satellite, Donatoni : Cloches III).

Klaviertrio (1978). Clementi-Trio Köln. Largo. (und Milhaud: Klaviertrio (1968); Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 op. 8; Roslavets: Klaviertrio Nr. 3 (1921)).

Adagio, Berceuse, Pastorale, Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier, Sonatine für Violine und Klavier, Valse lente, Seule dans la forêt, Larghetto und Werke von Poulenc; Raimund Lissy: Violine und Jan Latham-Koenig: Klavier

Trio für Violine, Violoncello und Klavier, Calme sans lenteur, Sonate Nr.1 für Violine und Klavier, Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier, Sonatine für Violine und Klavier, Berceuse für Violine und Klavier, Adagio für Violine und Klavier, Pastorale für Violine und Klavier; Cristina Ariagno: Klavier, Massimo Marin: Violine, Manuel Zigante: Violoncello

Violinsonaten Nr. 1 & 2; Sonatine f. Violine & Klavier; Andantino f. Violine & Klavier. Franco u. Bruno Mezzena. Dynamic (und Ravel: Violinsonate).

Alle Werke f. Fl. u. Klav. Emily Beynon: Fl. u. Andrew West: Klav. Hyperion (und Werke von Poulenc, Auric, Tailleferre, Durey, Honegger, Milhaud).

Harfenkonzert / Zabaleta, Larde, Orchestre National de l’O.R.T.F., Martinon. DGG (und Saint-Saëns: Morceau de Concert op. 154; Boieldieu : Harfenkonzert; Ravel : Introduction & Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette, Streichquartett).

Sonate f. Harfe. Isabelle Moretti, Harfe. HMF (und Casella : Sonate op. 68, Hindemith : Sonate (1939), Dussek: Sonate, C. Ph. E. Bach : Sonate Wq. 139).

Concertino f. Harfe u. Orchester. Benet, Cheng, Women’s Philharmonic, Falletta. Koch (und C. Schumann:
Klavierkonzert op. 7, F. Mendelssohn: Ouvertüre (1831), Boulanger: D’un soir triste, D’un matin du Printemps).


Links
http://www.musicologie.org/Biographies/t/tailleferre.html
[aktuelle Verweise auf Artikel, Dokumente, Bilder usw. im Internet]
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Forschung

Erschienen sind bisher mehrere Biografien: eine deutsche von Brigitta Duhme-Hildebrand und eine französische von Georges Hacquard, die sich ausschließlich und umfangreich mit Leben und Werk der Komponistin Germaine Tailleferre auseinandersetzen. In den deutschen Abhandlungen über die „Groupe des Six“ – unter anderem von Ursula Anders-Malvetti - und der amerikanischen Dissertation „Les Six“ von Samuel Miller Trickey (siehe Quellen) gibt es auch einige Werkanalysen, wohingegen es in den französischen Büchern und Schriften kaum musikanalytische Studien der Werke Germaine Tailleferres gibt. Ein weiteres wichtiges Buch über die „Groupe des Six“ stammt von Evelyne Hurard-Viltard.
Die Rolle Germaine Tailleferres als einziger Frau innerhalb
der „Groupe des Six“ wird in einem sehr knappen Artikel von Danielle Roster dargelegt.

Viele Quellen zu Germaine Tailleferre befinden sich in der „Bibliothèque nationale de France“ in Paris.

Eine wichtige Adresse ist die „Association Germaine Tailleferre“. (Präsident: Georges Hacquard)109, rue Notre-Dame-des-Champs. F-75006 Paris.
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Forschungsbedarf

Es gibt noch ca. 130 unpublizierte Kompositionen von Germaine Tailleferre, die noch nicht analysiert worden sind.
Ein lohnendes Projekt wäre somit die Erstellung einer kritischen Gesamtausgabe der veröffentlichten und der noch nicht publizierten Werke Germaine Tailleferres.
Außerdem steht noch eine detaillierte Studie zu Tailleferres Rolle als Frau innerhalb der „Six“ an.
Autor/innen:
Ursula Anders-Malvetti

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Ellen Freyberg
Zuerst eingegeben am 09.12.2011