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Barbara Strozzi

Barbara Valle (geb.)

* 1619 in Venedig, Italien.
† 11. November 1677 in Padua, Italien.



„Io non posso dubitare della vostra sentenza, signori Accademici, mentre havete decisa la questione a favore del Canto. So ben’io, che non haverei ricevuto l’honore delle vostre presenze, s’io la sessione passata le avessi invitate a vedermi piangere, non ad udirmi cantare.”

Ich kann nicht an eurem Entschluß zweifeln, meine Herren Accademici: Ihr habt die Frage zugunsten des Gesangs entschieden. Ich weiß sehr wohl, daß ich nicht die Ehre eurer Anwesenheit erhalten hätte, wenn ich euch letztes Treffen eingeladen hätte, mich weinen zu sehen anstatt singen zu hören. (La contessa del pianto e delle lagrime, S. 24, zitiert nach: Rosand, 1978, S. 279.)

Kommentar: Die von Strozzi geleiteten Debatten in den Accademia degli Unisoni (siehe Biographie) umfassten Themen wie Körper und Seele oder Natur und Kultur, etwa in der Frage, ob Tränen – Produkte der Natur – oder Musik – also die Kunst – die besseren Waffen in der Liebe seien. Barbara Strozzi entschied in einer Debatte die Frage, bevor Sie selbst zum Gesang überging, mit ihrer Antwort eindeutig zugunsten der Kunst: „Ihr wäret wohl nicht erschienen, wenn ich euch eingeladen hätte, mich weinen zu sehen, anstatt mich singen zu hören“.
Tätigkeitsfelder
Kammersängerin, Komponistin, Sängerin, Wortführerin in der Accademia degli Unisoni

Orte und Länder
Venedig, Italien

Profil
Barbara Strozzi ist durch ihre weltlichen Vokalkompositionen eine der Hauptvertreterinnen säkularer Kammermusik des 17. Jahrhunderts: Ihre Kantaten sind Meisterwerke der seconda pratica, in der ihr Lehrer Cavalli als Schüler Monteverdis sie ausgebildet hatte. Sie publizierte zwischen 1644-1664 in Venedig acht Bände ihrer Musik, die bis auf einen Band weltliche Vokalkompositionen – Madrigale, Arien und Kantaten –, enthalten. Diese brachte sie zum Teil selbst in Akademiekonzerten zur Aufführung.

Biografie

Als uneheliche Adoptiv- und höchstwahrscheinlich auch leibliche Tochter des Dichters und Intellektuellen Giulio Strozzi 1619 geboren, erhielt Barbara Strozzi im Hause ihres Vaters eine damals für eine Frau ungewöhnlich fundierte musikalische Ausbildung, etwa durch den Kompositionsunterricht bei Francesco Cavalli. In der von ihrem Vater gegründeten Accademia degli Unisoni brachte sie zeitweise einige ihrer später publizierten Kompositionen eigens zur Aufführung.
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Würdigung

Für die säkulare Kammermusik um die Mitte des 17. Jahrhunderts ist Barbara Strozzi eine der Hauptvertreterinnen und hierin vergleichbar mit Luigi Rossi oder Giacomo Carissimi. Mit ihrem Formenreichtum leistete sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kantate.
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Barbara Strozzi als Kurtisane

Wenn die von David and Ellen Rosand vertretene These richtig sein sollte, dass das oben genannte Portrait Bernardo Strozzis tatsächlich Barbara Strozzi darstellt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie das Leben einer ehrenwerten Kurtisane geführt hat, zumal sie als unverheiratete Frau vier Kinder hatte. Sicher wissen wir es nicht, es spricht allerdings vieles dafür, dass jenes Gemälde die junge Sängerin darstellt: Der aus Genua stammende Maler des Portraits Bernardo Strozzi lebte in Venedig, er hat sowohl Giulio Strozzi, Barbaras Vater, als auch - mit hoher Wahrscheinlichkeit - Claudio Monteverdi portraitiert. Das Bild selbst stammt aus der Casa Sacredo. Nicolò Sacredo, der Prokurator und später Doge in Venedig war, wohnte zeitweise in der Nähe von Giulio und Barbara Strozzi, ihm ist auch Strozzis Opus 7 gewidmet. Daher liegt die Vermutung nahe, dass Sacredo das Bild als Portrait Barbaras in Auftrag gegeben haben könnte (Rosand, David und Ellen, 1981, S. 249-58). Der Blumenschmuck (Flora wurde zeitweise mit der Göttin der Kurtisanen identifiziert [Held, 1961]) und die entblößte Brust könnten die junge Frau als Kurtisane kennzeichnen; durch die Gambe und die Geige wäre damit die Dargestellte eine Personifikation der traditionellen Verbindung von Musik und Sexualität.
Die Rolle der cortigiana onesta entwickelte sich Ende des 15. Jahrhunderts in Rom in Anlehnung an die Hetäre, die schon in Griechenland als Trägerin der musikalischen Kultur galt. Diese kulturell überhöhte und gesellschaftlich anerkannte Form der Prostitution ist ein besonderes Phänomen der Zeit, das sich von Mätressen bei Hof und der herkömmlichen Prostitution in anderen großen Städten unterscheidet. Die ehrenwerte Kurtisane wurde zu einem Stereotyp der venezianischen Kultur im 16. Jahrhundert, berühmt geworden ist etwa die Lyrikerin und Kurtisane Veronica Franco. Die erotische Bedeutung, die man der Musik beimaß, machte diese zu einer Tätigkeit, die von ehrbaren Frauen im 16. Jahrhundert zunächst eher zu vermeiden war. Insofern wurde die Beschäftigung mit der Musik zu einem Privileg und Attribut der Kurtisanen. Gerade in Venedig hatte es schon lange Zeit eine enge Verbindung von weiblichem Musizieren und Kurtisanentum gegeben. Kurtisanen konnten ein unabhängiges Leben in Wohlstand erreichen, ohne mit extremer gesellschaftlicher Ächtung konfrontiert zu werden – für eine Frau aus einer unteren sozialen Schicht war dies sonst unerreichbar. Sie konnte sich vielleicht sogar eine Mitgift verdienen, um die Voraussetzung für eine respektable Heirat zu erfüllen. Oft war es allenfalls als Kurtisane möglich, im nicht-höfischen Kontext als gebildete Frau in eingeschränktem Maße selbstbestimmt zu leben. Wenn eine nicht adlige Frau zudem ihren kompositorischen Neigungen nachgehen wollte, scheint dies nach heutigen Erkenntnissen ohnehin nur entweder im Klosterkontext – beispielhaft sei hier die Nonne Isabella Leonarda genannt, die zwischen 1665 und 1700 als langjährige Äbtissin eines Klosters in Novara 17 Sammlungen geistlicher Werke in den Druck gab – oder als Kurtisane möglich gewesen zu sein.
Die Glanzzeit der Kurtisanen reichte bis in die beiden ersten Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts, zu Strozzis Lebzeiten nahm die gesellschaftliche Anerkennung des Kurtisanenstandes im Zuge gegenreformatorischer Bestrebungen wahrscheinlich bereits wieder ab. So können diverse Satiren auf die Accademia und ihre Freizügigkeit als moralische Kritik im Hinblick auf die mögliche Profession ihrer Wortführerin interpretiert werden. Wahrscheinlich hat sich Barbara Strozzi durch die Widmungen ihrer Musikdrucke eine Anstellung als Musikerin bei Hofe erhofft, möglicherweise war ihr aber durch das Kurtisanentum auch ohne eine solche Anstellung ein Leben in gewissem Luxus und als Komponistin gegeben.
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Rezeption

Barbara Strozzis Ruhm zu Lebzeiten war so groß, dass sich noch Jahre nach ihrem Tod nicht nur komponierende Frauen immer wieder auf sie als Gewährsfrau beriefen.
So erzählt etwa Faustino Barieri aus Brescia, der über seine singende und komponierende Frau 1692 berichtet, mit Stolz, dass sich diese mit dieser Beschäftigung in die Tradition Barbara Strozzis stelle: „[...] e solo / Barbera Strozzi, già ben fe spicare, / Come anco la mia adesso, ambo pur rare, / Degni di fama in ver, e mi consolo.“ ([…] und allein Barbara Strozzi stach besonders hervor, sowie auch die meinige jetzt. Beide jedoch sind etwas Besonderes und wahrhaftig des Ruhmes wert, und ich tröste mich daran. Dubowy, 2002, S. 200).
Überliefert ist uns ebenso eine Anmerkung des englischen Komponisten deutscher Herkunft, John Christopher Pepusch, der für die berühmte Beggar’s Opera in London 1728 Ouvertüre und Generalbass komponiert hatte (für diesen Hinweis bedanke ich mich bei Silke Leopold). Er lobt in der Einleitung zu einem Kantatenbuch Barbara Strozzi für ihre geniale Verknüpfung von Rezitativ und Arie:
„There are some Compositions of a Lady, who live’d about sixty or seventy Years ago, whose Name was Barbara Strozzi; in which we have an Account that She, being the first who invented the Mixture of Recitative and Air, gave it to the Publick as a Trial whether that style would be acceptable […]” (Es gibt einige Kompositionen einer Dame, die vor ungefähr sechzig oder siebzig Jahren lebte; ihr Name ist Barbara Strozzi. Durch diese wissen wir, dass sie, die als erste die Mischung aus Rezitativ und Arie erprobte, diese vor das Publikum mit dem Versuch brachte, heraus zu finden, ob diese Manier angenehm sei).
Sie habe die spezielle Verknüpfung von Rezitativ und Arie initiiert, so Pepusch; daher bedankt er sich bei der Komponistin für dieses Novum; ihre Zugehörigkeit zum sogenannten „schönen“ Geschlecht läßt er dabei nicht unerwähnt: „[...] we cannot but be oblige’d to the Fair Sex for that Invention.“ (Wir haben in der Tat dem schönen Geschlecht diese Erfindung zu verdanken. Pepusch, Johann Christopher: “To the Lovers of Musick”, Faksimile, 1982. S. 2).
Erwähnung findet Strozzi weiterhin in den Lexika von Johann Gottfried Walther (Musikalisches Lexikon, 1732), Francois-Joseph Fétis (Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de la musique, 2. Auflage, 1884) und Hugo Riemann (Musik-Lexikon, 5. Auflage, 1900).
Durch die verstärkte Erforschung von Strozzis Werk seit Ende der 1970er Jahre werden ihre Kompositionen, wie die umfangreiche Diskographie und ein Blick auf Radio- und Festivalprogramme zeigt, häufig aufgeführt. Sie erfreuen sich gerade unter Sängern und Sängerinnen großer Beliebtheit.
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Werkverzeichnis

Von Barbara Strozzi sind uns mehr als 125 Einzelwerke überliefert, die die Kammersängerin und Komponistin zwischen 1644-1664 in acht Bänden publizierte. Außer einem Band enthalten alle Sammlungen weltliche Vokalmusik, Madrigale, Arien und Kantaten.
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Repertoire

Barbara Strozzi war Widmungsträgerin von zwei Sololiedbänden von Nicoló Fontei (1635/36), für die Giulio Strozzi die meisten der Texte schrieb, und aus denen Barbara Strozzi offensichtlich sang (Rosand, 1978, S. 253). Aus Fonteis Kompositionen lässt sich schließen, welchen Stimmumfang und welche Stimmqualität Strozzi als junges Mädchen gehabt haben muss. Zudem geben ihre eigenen Kompositionen, die sie selbst aufführte, Auskunft über ihre sängerischen Fähigkeiten, da ihr Repertoire offensichtlich größtenteils mit ihrem Werk identisch gewesen zu sein scheint.
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Literatur und Quellen

1) Quellen

A. Werke mit Opuszahl


Op. 1: Il primo libro de madrigali. Venedig: Alessandro Vincenti, 1644. [Firenze, Biblioteca Nazionale Centrale (Mus.Ant. 104). Bologna, Biblioteca del civico museo bibliografico musicale (BB366);. Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 2002]

Op. 2: Cantate, ariette e duetti. Venedig: Gardano, 1651. [Firenze, Biblioteca Nazionale Centrale (Mus.Ant. 30); Oxford, Christ Church Library; Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 2000].

Op. 3: Cantate, ariete a uno, due, e tre voci. Venedig: Gardano, 1654. [London, British Library; Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 2000].

Op. 5: Sacri musicali affetti. Venedig: Gardano, 1655. [Breslau, Universitätsbibliothek; Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 1998; Ellen Rosand (Hg.): New York: Da Capo Press, 1988].

Op. 6: Ariette a voce sola. Venedig: Gardano, 1657. [Bologna, Biblioteca del civico museo bibliografico musicale. (BB367); Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 1999].

Op. 7: Diporti di Euterpe, overo Cantate e ariette a voce sola. Venedig: Gardano, 1659 [Bologna, Biblioteca del civico museo bibliografico musicale (BB368); Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 1999; Piero Mioli (Hg.). Florence: Archivum Musicum, Cantata Barocca 3, 1980].

Op. 8: Arie. Venedig: Gardano, 1664. [Bologna, Biblioteca dell’Accademia Filarmonica (manuscript version); Bologna, Biblioteca del civico museo bibliografico musicale. (BB422); Faksimile: Stuttgart: Cornetto-Verlag, 2000; Bologna: Antiquae Musicae Italicae Studiosi: Monumenta Veneta. Forni reprint, 1970].

B: Werke ohne Opuszahl

„Havete torto“. S, bc. Manuscript. [Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel. MS Collection of cantatas, fol. 34, 1681].

„Presso un Ruscello Algente“. S, bc. [Manuscript. Venedig, Museo Correr, busta 2.35].

C: Faksimileanthologie

Rosand, Ellen (Hg.): Cantatas by Barbara Strozzi [Faksimile] (Italian Cantata in the seventeenth century, Bd. 5). New York und London: Garland, 1986. [enthält Faksimiles der meisten, nicht aller Solostücke aus op. 2-8].

2) Editionen

A: Auswahl neuerer Editionen, alphabetisch, weitere bei Magner, 2003)


Archer, Gail (Hg.): Barbara Strozzi: Cantate, Ariette a una, due, e tre voci, Opus 3 (Recent researches in the music of the baroque era, Bd. 83). Madison: A-R-Editions, 1997.

Blankenburg, Elke M.: Barbara Strozzi: Proemio dell’opera; All Battior di Bronzo della sua crudelissima Dama; Canto di bella bocca, Dialogo in partenza, Il Primo Libro de Madrigali für zwei Stimmen und Basso Continuo. Kassel: Furore-Verlag, 1993.

Kim, Moonyoung: „A critical modern edition of Barbara Strozzi’s ‘I sacri musicali affetti’ (op. 5, 1655)”. D.M.A. Thesis, Manhattan school of music, 1995.

Kolb, Richard (Hg.): Barbara Strozzi: 14 Arien aus Op. II für Tenor oder Basso continuo. Kassel: Furore-Verlag, 1996.

Kolb, Richard (Hg.): Barbara Strozzi: L’Astratto. Kassel: Furore-Verlag, 1996.

Kosciensza, Andrew (Hg.): Barbara Strozzi: 5 Madrigals for 2-5 voices. Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing Company, 1998.

Schulenberg, David: Barbara Strozzi, Ardo in tacito foco. In: Music of the Baroque: An Anthology of Scores. New York: Oxford University Press, 2001.

Straus, Joseph N. (Hg.): Barbara Strozzi: Dessistete omai, pensieri; Hor che Apollo è a Teti in seno. Music by Women for Study and Analysis. Englewood Cliffs, NJ: Prentice-Hall, 1993.

Wong, Randall Kevin: Barbara Strozzi’s Arie op. 8 (1664): An edition and commentary. Dissertation Stanford University, 1992.

B: Privat erstellte Editionen zu Aufführungszwecken bieten an:

Pamela Dellal dellalsansom@earthlink.net
Susan Mardingly SJmardinly@aol.com
Deborah Roberts musicasecreta@aol.com

3) Sekundärliteratur

Bowers, Jane. “The Emergence of Women Composers in Italy, 1566-1700”. In: Women making Music, The Western Art Tradition 1150-1950. Jane Bowers und Judith Tick (Hg.). London: Macmillan, 1986. S. 116-167.

Camiz, Franca Trinchieri. "La Bella Cantatrice: I Ritratti di Leonora Barone e Barbara Strozzi a Confronto", Musica, Scienza e idee nella Serenissima durante il Seicento. Atti del convegno internazionale, Venezia, Palazzo Giustinian Lolin 13-15 dicembre 1993, ed. Francesco Passaore and Franco Rossi. Venice: Fondazione Ugo e Olga Levi, 1996. S. 285-294.

Glixon, Beth L. “More on the Life and Death of Barbara Strozzi”. In: The Musical Quarterly 83. 1999. S. 134-141.

Glixon, Beth L. “New Light on the Life and Career of Barbara Strozzi”. In: The Musical Quarterly 81. 1997. S. 311-335.

Inglis, Katherine. Le Musiche di Barbara Strozzi. Tesi di laurea, U. degli Studi di Pavia, Scuola di Paleografia e Filologia Musicale, 1987. Non-doctoral thesis.

Leopold, Silke. “Barbara Strozzi”. In: CD-Booklet Stupid Cupid. Cantate & Ariette di Barbara Strozzi. Maria Jonas, Stephan Rath. 1991 [nicht mehr lieferbar].

Magner, Candace A. “Barbara Strozzi: A Documentary Perspective”. In: The Journal of Singing 58/5. 2002. S. 393-403. [Kommentar: Bibliographie und Diskographie].

Mardingly, Susan. “Barbara Strozzi: From Madrigal to Cantata”. In: The Journal of Singing 58/5. 2002. S. 375-391.

Raney, Carolyn. “Strozzi, Barbara”. In: New Grove Encyclopedia of Music and Musicians. Stanley Sadie (Hg.). London: Macmillan, 1980. S. 294.

Rosand, David and Ellen. “Barbara di Santa Sofia” and “Il Prete Genovese”: On the identity of a portrait by Bernardo Strozzi. In: Art Bulletin 63/2. 1981. S. 249-58.

Rosand, Ellen. “Strozzi, Barbara”. In: New Grove Encyclopedia of Women in Music. Julie Anne Sadie and Rhian Samuel (Hg). New York: Macmillan, 1994. S. 440-442.

Rosand, Ellen. “Barbara Strozzi, virtuosissima cantatrice: The Composer’s Voice”. In: Journal of the American Musicological Society 31. 1978. S. 241-281.

Rosand, Ellen. “The voice of Barbara Strozzi”. In: Women Making Music, The Western Art Tradition 1150-1950. Jane Bowers und Judith Tick (Hg.). London: Macmillan, 1986. S. 168-190.

Rosand, Ellen. „Barbara Strozzi“. In: The New Grove. Dictionary of Music and Musicians. Stanley Sadie (Hg.). Bd. 24. London 2001. S. 606-607.

Steinheuer, Joachim. „Hofdame, Nonne, Kurtisane – Komponistinnen im 17. Jahrhundert“. In: Unerhörtes entdecken, Komponistinnen und ihr Werk II. Christel Nies (Hg.). Kassel: Bärenreiter, 1996. S. 39-50.

Steinheuer, Joachim. „Barbara Strozzi“. In: CD-Booklet Arie, Cantate & Lamenti. Ensemble Incantato, Mona Spägele. Classic Produktion Osnabrück 999533. 1998.

Steinheuer, Joachim. CD-booklet First Book of Madrigals, Op. 1. Orlando di Lasso Ensemble. Thorofon 2441/2. 2000.

Whenham, John: „Giulio Strozzi“. In: The New Grove. Dictionary of Music and Musicians. Stanley Sadie (Hg.). Bd. 24. London 2001. S. 607-609.

4) Umfangreiche Diskographie mit Hörbeispielen unter:

http://www.barbarastrozzi.com

5) Links

http://music.acu.edu/www/iawm/pages/strozzi.html
Auswahldiskographie mit Erläuterungen

http://barbarastrozzi.com/
Die aktuellste, ausführlichste und genaueste Page zu Strozzi mit Werkkatalog, Bildern, Diskographie, Bibliographie und Texten der Werke mit englischer Übersetzung; eingerichtet von Candace A. Magner

http://www.gymell.com/doc/strozzi.shtml
Kurze biographische Zusammenfassung und Erläuterung einzelner Werke, Auswahldiskographie

http://www.hoasm.org/VD/Strozzi.html
Kurze biographische Zusammenfassung, Auswahldiskographie
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Forschung

Die Forschung beschäftigte sich seit Ende der 1970er Jahre intensiver mit Strozzi, grundlegend waren hierbei die Aufsätze von Ellen Rosand. Beth Glixon erhellte durch ihre Archivfunde in den 1990er Jahren wesentliche biographische Hintergründe zum Leben der Komponistin. Wie die umfangreiche Diskographie und ein Blick auf Radio- und Festivalprogramme zeigt, erfreut sich Strozzis Werk unter Sängern und Sängerinnen großer Beliebtheit, daher sind auch viele Editionen primär für den praktischen Gebrauch entstanden.
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Forschungsbedarf

Bedarf besteht an kritischen Editionen, Analysen von Strozzis Werk und seiner Rezeption im Hinblick auf die Entwicklung musikalischer Formen. Auch eine genauere Untersuchung ihres geistigen Umfelds, namentlich der Akademie- und Opernkontext, versprechen interessante intertextuelle Zusammenhänge.
Autor/innen:
Antje Tumat, Diese Grundseite wurde im August 2004 erstellt.

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Sophie Fetthauer
Zuerst eingegeben am 26.05.2004.
Zuletzt aktualisiert am 12.08.2004.