Johanna Müller-Hermann

* 15. Januar 1868 in Wien, Österreich.
† 16. April 1941 in Wien, Österreich.



Tätigkeitsfelder
Komponistin und Hochschullehrerin

Orte und Länder
Johanna Müller-Hermann wurde 1878 Wien geboren und erhielt schon früh Musikunterricht, gemeinsam mit ihren beiden Geschwistern Albert und Tona. Sie besuchte die Lehrerinnen-Bildungsanstalt und unterrichtete an einer Wiener Volksschule. 1893 heiratete sie Otto Müller-Martini. Nach der Eheschließung setzte sie ihre Musikstudien mit Klavier- und Geigenunterricht sowie Unterricht in Komposition und Musiktheorie fort, u.a. bei Josef Labor, Guido Adler, Alexander Zemlinsky, Josef Bohuslav Foerster und Franz Schmidt. 1903 wurden ihre „Sieben Lieder“ op. 1 gedruckt. Von 1918 bis 1932 lehrte Johanna Müller-Hermann als Nachfolgerin ihres Lehrers Joseph Bohuslav Foerster als Professorin für Musiktheorie am Wiener Konservatorium. Sie starb 1941 in Wien.

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Quellen

1. Lexika

Geiringer, Karl und Marciano, Rosario. “Müller-Herman, Johanna”. In: The new Grove dictionary of women composers. Julie Anne Sadie (Hg.). London: Macmillan, 1996. S. 340.

Marx, Eva. „Müller-Hermann, Johanna“. In: 210 österreichische Komponistinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eva Marx und Gerlinde Haas (Hg.). Salzburg u.a.: Residenz, 2001. S. 280-283.

“Müller-Hermann, Johanna”. In: Komponistinnen aus 800 Jahren. Antje Oliver und Sevgi Braun (Hg.). Sequentia,1996.S. 293-295.

2. Notenausgaben

Viele ihrer Werke sind bei der Universal Edition verlegt.

3. CD

Alexander von Zemlinsky, Johanna Müller-Hermann, Streichquartette, Artis String Quartet, Nimbus 5604
Autor/innen:
Mugi Redaktion

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Sophie Fetthauer, Martina Bick
Zuerst eingegeben am 07.03.2010.
Zuletzt aktualisiert am 17.03.2011.