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Mary Krebs

Marie Krebs, Marie Krebs-Brenninger

* 5. Dezember 1851 in Dresden, Deutschland.
† 28. Juni 1900 in Dresden, Deutschland.



„Passagen von einfachster Struktur oder Passagen, die gebieterisch die höchste Geschicklichkeit des Spielers herausfordern, […] beide sind ihr gleich; beide behandelt und bewältigt sie mit gleicher Leichtigkeit; aber beide sind ihr auch, wie [Joseph] Joachim, von gleicher Wichtigkeit und sie verwendet auf die einen so viel Aufmerksamkeit als auf die andern. […] Ein Spiel wie das ihrige, der höchsten Vollkommenheit so nahe, und doch zugleich voll rührender Anspruchslosigkeit, ist eine seltene Erscheinung.“

(„Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274; englisches Original in: „The Times London“ vom 1. Juni 1874)
Mediennachweis

Bild:
Universitätsbibliothek Frankfurt a. M., Sammlung Manskopf, Signatur: S36_F01004.

Tätigkeitsfelder
Pianistin, Klavierbegleiterin

Orte und Länder
Mary Krebs wurde in Dresden geboren und behielt ihr Leben lang dort ihren Wohnsitz. In etlichen Jahren lebte sie einige Monate in London um zu konzertieren. Sowohl in Dresden als auch in London waren ihre Konzerte zwischen 1863 und 1885 ein fester Bestandteil des Musiklebens.
Konzertreisen führten Mary Krebs durch nahezu alle Länder Europas sowie in die USA.

Profil
Mary Krebs stammte aus einer Musikerfamilie und wurde vermutlich ausschließlich von ihren Eltern, dem Dresdner Hofkapellmeister Carl Krebs und der Dresdner Hofopernsängerin Aloysia Krebs-Michalesi ausgebildet. Bereits als Kind war sie eine international erfolgreiche Solistin und Kammermusikerin, die lange und weite Konzertreisen unternahm und dabei meist von ihrer Mutter begleitet wurde. Im Jahr 1886 – nach fast 25 Jahren ununterbrochener Konzerttätigkeit – heiratete sie den königlichen Stallmeister Theodor Brenning und zog sich weitgehend aus dem öffentlichen Musikleben zurück.

Biografie

Mary Krebs wurde am 5. Dezember 1851 in Dresden in eine Musikerfamilie geboren. Ihr Vater, Karl Krebs, war an der dortigen Hofoper als Kapellmeister angestellt und zudem ein anerkannter Pianist und Komponist, die Mutter, Aloysia Krebs-Michalesi, war Sängerin und ebenfalls an der Dresdner Hofoper engagiert. Mary Krebs wurde von frühester Kindheit an von den Eltern in Klavier und Gesang ausgebildet. Soweit bislang ersichtlich, blieben sie ihre einzigen Lehrer.

Mit neun Jahren trat Mary Krebs erstmals bei einer halböffentlichen Veranstaltung der „Dresdner Konzertgesellschaft“ auf und begann bereits drei Jahre später eine nahezu beispiellose Karriere als Pianistin: Ab ca. 1862 konzertierte sie über 25 Jahre lang – bis zu ihrer Heirat 1887 – weitestgehend pausenlos in Europa und den USA, häufig begleitet von ihrer Mutter, mit der sie viele Jahre lang gemeinsam in Konzerten auftrat.

Am 15. Oktober 1863 gab Mary Krebs ihr erstes eigenes Konzert im Dresdner Hôtel de Saxe, gemeinsam mit der Königlichen Hofkapelle Dresden unter der Leitung ihres Vaters Carl Krebs. Dabei spielte sie das Klavierkonzert cis-Moll, op. 55, von Ferdinand Ries, eine a-Moll-Fuge von Johann Sebastian Bach, eine Fantasie über Stücke aus Gaetano Donizettis „Lucrezia Borgia“ von Carl Krebs, das „Perpetuum mobile“ op. 24 von Carl Maria von Weber sowie Franz Liszts Transkription des Walzers aus Charles Gounods „Faust“. Die Presse reagierte begeistert: „Die eigentliche musikalische Saison wurde diesmal durch ein Concert eines ganz außerordentlichen Musiktalentes, der noch sehr jugendlichen Tochter des Hofcapellmeisters Krebs, Fräulein Mary Krebs, auf eine recht würdige Weise eingeleitet. Die junge Pianistin beherrscht ihr Instrument bereits mit einer immensen Sicherheit; ihr Anschlag ist sauber und von einschmeichelnder Färbung, die Gänge und Tonleitern perlend und flüssig, der Vortrag musikalisch und mit Eleganz gepaart. […] Das ungemein zahlreich versammelte Publikum spendete überaus reichen, aber auch wohlverdienten Beifall.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 30. Oktober 1863, S. 150) Zwei Wochen später, am 3. November 1863, wiederholte Mary Krebs das Programm im Leipziger Musikverein „Euterpe“ und wurde dort ebenso positiv aufgenommen (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 13. November 1863, S. 170). Weitere Auftritte in den großen Konzertsälen Deutschlands folgten innerhalb kürzester Zeit: Am 9. Februar 1864 gab Mary Krebs ein weiteres eigenes Konzert in Hamburg, dem sich zwei Auftritte am dortigen Stadttheater anschlossen, und spielte im März 1864 als Solistin in einem Dresdner Hofkonzert. Sie konzertierte im gleichen Jahr nochmals in Hamburg und Bremen und wurde 1865 für eines der Leipziger Gewandhauskonzerte engagiert. Im Januar 1866 spielte Mary Krebs in Löwenberg mit der dortigen Hofkapelle Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur, op. 73, und Carl Maria von Webers Concertstück f-Moll, op. 79, und die „Neue Zeitschrift für Musik“ rezensierte: „Das größte Interesse nahm jedenfalls Frl. Mary Krebs in Anspruch […]. Die hochausgebildete Technik, die tadellose Correktheit im Spiel, das große Repertoire und das treue Gedächtniß, dabei auch das naive, kindliche Wesen der Künstlerin, erregten nach jedem Stücke stürmischen Applaus und Hervorruf“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 19. Januar 1866, S. 29). Im Alter von 14 Jahren, am 1. April 1866, wurde Mary Krebs zur „königlich-sächsischen Kammervirtuosin“ ernannt – anlässlich des vierzigjährigen Dirigenten-Jubiläums ihres Vaters (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 13. April 1866, S. 132).
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Würdigung

Mary Krebs gehörte zwischen 1863 und 1886 zu den herausragenden, international bekannten Pianistinnen. Sie unternahm zahlreiche große Konzertreisen, die sie u. a. durch Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Belgien und die Niederlande, durch Skandinavien, das Baltikum und Russland sowie durch die USA führten. In London und Dresden waren ihre Konzerte viele Jahre lang ein fester Bestandteil des städtischen Musiklebens. Dabei trat sie gemeinsam mit zahlreichen Musikerinnen und Musikern ihrer Zeit auf, darunter Pianistinnen und Pianisten wie Agnes Zimmermann , Clara Schumann , Margarethe Stern , Laura Rappoldi-Kahrer und Anton Rubinstein, Geigerinnen und Geiger wie Henri Wieniawski, Joseph Joachim, Johann Lauterbach und Wilma Neruda sowie Cellisten wie Friedrich Grützmacher und Alfredo Piatti. Besonders anerkennend wurde in vielen Rezensionen ihre stilistische Breite hervorgehoben. In einer Rezension der „Times London“, die in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ in Übersetzung wiedergegeben wurde, hieß es z. B.: „Auch hat sie [Mary Krebs] eine Matinee in der St. James-Hall gegeben, in der sie nicht weniger als sechzehn Stücke in allen Stylarten frei aus dem Gedächtniß vortrug. Sie begann mit Beethovens Appassionata, und schloß mit der Etude infernale von Rubinstein, nachdem sie im Laufe des Concerts Stücke von Schumann, Bach, Rameau, Hiller, Scarlatti, Chopin, Seeling, Weber und Liszt zum Vortrag gebrachte hatte. Eine andere Matinée ist von ihr für den 11. angekündigt, in der sie nicht weniger als siebzehn Stücke von verschiedenen Componisten vorzutragen verspricht.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274) Die gleiche Rezension beschrieb auch mit prägnanten Worten, auf welche Weise Mary Krebs ihre Zuhörer faszinierte: „Wodurch diese junge Dame [Mary Krebs] besonderen Zauber auf ihre Hörer ausübt, das ist die Ruhe ihres Wesens. Der Eindruck, den sie am Piano macht, ist der einer Sybille, nicht einer Mänade, die ‚weit um sich schüttelt ihr goldenes Haar‘. Ruhig, in völliger Selbstbeherrschung sitzt sie da, wohl getragen von dem inneren Bewußtsein ihrer Macht, aber völlig vertieft in der Lösung ihrer Aufgabe, und einzig darauf bedacht, diese Macht gänzlich und allein zu gebrauchen, den Gedanken des Meisters, dessen Werk sie gerade vorträgt, ihren klaren, vollen Ausdruck zu geben. Ihre mechanische Fertigkeit ist erstaunlich, und doch, während sie die außerordentlichsten Schwierigkeiten wie ein bloßes Kinderspiel besiegt, verräth auch nicht das geringste Zeichen, daß sie sich bewußt ist, daß ihre Finger etwas besonders Wunderbares leisten. Passagen von einfachster Struktur oder Passagen, die gebieterisch die höchste Geschicklichkeit des Spielers herausfordern, wie groß diese Geschicklichkeit auch immer sein mag, beide sind ihr gleich; beide behandelt und bewältigt sie mit gleicher Leichtigkeit; aber beide sind ihr auch, wie [Joseph] Joachim, von gleicher Wichtigkeit und sie verwendet auf die einen so viel Aufmerksamkeit als auf die andern. Aber eben dadurch hinterläßt ihr Vortrag einen ebenso tiefen als angenehmen Eindruck, kurz, den Eindruck eines harmonischen, eng verschmolzenen Ganzen. Ohne die geringste scheinbare Anstrengung entlockt Frl. Krebs dem Instrumente den Ton in seiner prächtigsten Fülle. In ihrem forte oder fortissimo ist der Ton ebenso ungezwungen und wohllautend, als in ihrem piano oder pianissimo, und außerdem besitzt sie die seltene Kunst, abwechselnd aus dem einen in das andere allmälig hinüberzuschweifen, je nachdem der Sinn oder das vorherrschende Gefühl des Stückes es erheischt. […] Ein Spiel wie das ihrige, der höchsten Vollkommenheit so nahe, und doch zugleich voll rührender Anspruchslosigkeit, ist eine seltene Erscheinung.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274; englisches Original in: „The Times London“ vom 1. Juni 1874)
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Rezeption

Mary Krebs ist bis heute in Dresden und Umgebung als Pianistin bekannt. So erschien zu ihrem 100. Todestag ein Artikel in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“, und in Dresden-Strehlen, wo ihr und ihres Mannes ehemaliges Wohnhaus steht, wurde eine Straße nach Mary Krebs benannt. Das Gebäude, das 1999 saniert wurde und unter Denkmalschutz steht, befindet sich heute in der Mary-Krebs-Str. 1 (s. „Links“).
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Werkverzeichnis

Von Mary Krebs sind bislang keine Werke bekannt.
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Repertoire

Eine Repertoire-Liste kann aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellt werden. Nachzuweisen sind die Aufführungen folgender Werke:

Bach, Johann Sebastian. Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903
Bach, Johann Sebastian. Fuge a-Moll (keine Präzisierung möglich)
Bach, Johann Sebastian. Konzert für drei Klaviere (bzw. Cembali) BWV 1063
Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert c-Moll, op. 37
Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert G-Dur, op. 58
Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert Es-Dur, op. 73
Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate As-Dur, op. 26
Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate cis-Moll, op. 27 Nr. 2
Beethoven, Ludwig van. „Sonata appassionata“ f-Moll, op. 57
Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate E-Dur, op. 109
Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio B-Dur, op. 97
Beethoven, Ludwig van. Polonaise C-Dur, op. 89
Beethoven, Ludwig van. Violinsonate F-Dur, op. 24
Beethoven, Ludwig van. Violinsonate A-Dur, op. 47
Bennett, William Sterndale. Three Sketches
Bennett, William Sterndale. Klavierkonzert f-Moll, op. 19
Brahms, Johannes/Joachim, Joseph. Ungarische Tänze (o. op.)
Burgmüller, Friedrich. 25 Klavieretüden op. 100.
Chopin, Frédéric. Ballade g-Moll, op. 23
Chopin, Frédéric. Klavierkonzert f-Moll, op. 21
Chopin, Frédéric. Klaviersonate b-Moll, op. 35
Chopin, Frédéric. Klaviertrio g-Moll, op. 8
Goetz, Hermann. Klavierquintett c-Moll, op. 16
Goeth, Hermann. Klaviertrio op. 1
Goldmark, Karl. Klavierquintett B-Dur, op. 30
Joachim, Joseph. Romanze (keine Präzisierung möglich)
Krebs, Carl. Phantasie über Stücke aus Gaetano Donizettis „Lucrezia Borgia“
Liszt, Franz. Klavierkonzert Es-Dur
Liszt, Franz. Rapsodie hongroise (keine Präzisierung möglich)
Liszt, Franz. Transkription des Walzers aus Charles Gounods „Faust“
Liszt, Franz/Schubert, Franz. Paraphrase „Erlkönig“
Mendelssohn Bartholdy, Felix. Capriccio b-Moll, op. 33 Nr. 3
Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierkonzert g-Moll, op. 25
Mendelssohn Bartholdy, Felix. Tema con Variazioni D-Dur, op. 17, für Klavier und Violoncello
Mendelssohn Bartholdy, Felix. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 58
Mozart, Wolfgang Amadeus. Klavierkonzert d-Moll, KV 466
Mozart, Wolfgang Amadeus. Rondo a-Moll, KV 511
Raff, Joachim. Klaviertrio
Ries, Ferdinand. Klavierkonzert cis-Moll, op. 55
Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41
Schumann, Robert/Liszt, Franz. Warum?
Schumann, Robert. „Stücke im Volkston“ op. 102 für Violoncello und Klavier
Schumann, Robert. Carnaval op. 9
Schumann, Robert. Klavierkonzert a-Moll, op. 54
Schumann, Robert. Novelette (keine Präzisierung möglich)
Schumann, Robert. Variationen für zwei Klaviere op. 46
Weber, Carl Maria von. Klaviersonate C-Dur, op. 24
Weber, Carl Maria von. Grand Concert Es-Dur, op. 32
Weber, Carl Maria von. Konzertstück f-Moll, op. 79
Wüllner, Franz. Variationen für Klavier und Violoncello
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Quellen

Dokumente

Brief von Mary Krebs an Joseph Joachim vom 10. Januar 1881. Staatliches Institut für Musikforschung Berlin. Signatur: Doc. orig. Mary Krebs 1.


Literatur

Artikel „Krebs, Mary“. In: Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Hermann Mendel; August Reissman (Hg.). 6. Bd. Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1876. S. 147f.

Artikel „Krebs, Frl. Mary“. In: Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon. Moritz Rudolph (Hg.). Riga: Kymmel, 1890.

Artikel „Krebs, Mary“. In: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon. Paul Frank (Hg.). Bearbeitet von Wilhelm Altmann. 2. Aufl., Leipzig: Merseburger, 1926.

Artikel „Krebs, Mary“. In: Riemann Musiklexikon. Personenteil. Willibald Gurlitt (Hg.). 12. neubearb. Aufl. Mainz: Schott, 1959.

Ehrlich, Albert Payne (Hg.). Berühmte Klavierspieler der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Sammlung von 116 Biographien und 114 Portraits. Leipzig: Verlag von A. H. Payne, 1893.

Härtwig, Dieter: Eine phänomenale Erscheinung. Erinnerung an die vor 100 Jahren verstorbene Dresdner Pianistin Mary Krebs. In: Dresdner Neueste Nachrichten vom 27. Juni 2000.

Lier, A. H. Artikel „Krebs-Brenning, Marie“. In: Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog. Bd. 5 (1903)

Morsch, Anna. Deutschlands Tonkünstlerinnen. Biographische Skizzen aus der Gegenwart. Berlin: Stern & Ollendorff, 1893.

Rappoldi-Kahrer, Laura. Memoiren. Nebst ungedruckten Briefen von Franz Liszt. Felix von Lepel (Hg.). Dresden: Nitzsche, 1929.

Schmidt, Otto. Marie Krebs-Brenning. Dresden o. J. [Diese Biographie stammt von 1892; sie wird in Lier 1903 erwähnt, konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden.]

SL [Schaal, Richard]: Artikel „Krebs, Karl August“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neu bearbeitete Ausgabe. Ludwig Finscher (Hg.). Personenteil Bd. 10. Kassel, Stuttgart u. a.: Bärenreiter und Metzler, 2003, Sp. 649f.


Konzertkritiken und Zeitungsartikel

Allgemeine musikalische Zeitung vom 11. November 1863, S. 775f.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 1. Juni 1864, S. 389f. (über Bremen)
Allgemeine musikalische Zeitung vom 14. September 1864, S. 633-635.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 4. März 1868, S. 79. (über Hamburg)
Allgemeine musikalische Zeitung vom 29. April 1868, S. 139-141.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 18. Januar 1871, S. 45f.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 12. Dezember 1877, S. 795-797.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 25. Dezember 1878, S. 827-832.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 22. Dezember 1880, S. 813f.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 14. Dezember 1881, S. 795-798.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 19. April 1882, S. 250-253.
Allgemeine musikalische Zeitung vom 8. November 1882, S. 718-720.

Caecilia. Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland vom 15. März 1870, S. 47-49.
Caecilia. Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland vom 15. April 1870, S. 71.

Dwight’s Journal of Music vom 3. Dezember 1870, S. 360.
Dwight’s Journal of Music vom 31. Dezember 1870, S. 373.
Dwight’s Journal of Music vom 11. Februar 1871, S. 400.
Dwight’s Journal of Music vom 8. April 1871, S. 6.
Dwight’s Journal of Music vom 8. April 1871, S. 7.
Dwight’s Journal of Music vom 22. April 1871, S. 16.
Dwight’s Journal of Music vom 3. Juni 1871, S. 38.
Dwight’s Journal of Music vom 16. Dezember 1871, S. 150f.
Dwight’s Journal of Music vom 13. Januar 1872, S. 167.
Dwight’s Journal of Music vom 20. April 1872, S. 222-224.

La Revue et Gazette musicale de Paris vom 17. März 1867, S. 85.

Musical Times Nr. 256 vom 1. Juni 1864, S. 306.
Musical Times Nr. 272 vom 1. Oktober 1865, S. 149.
Musical Times Nr. 283 vom 1. September 1866, S. 365.
Musical Times Nr. 375 vom 1. Mai 1874, S. 479-80.
Musical Times Nr. 408 vom 1. Februar 1877, S. 68.
Musical Times Nr. 409 vom 1. März 1877, S. 119f.
Musical Times Nr. 420 vom 1. Februar 1878, S. 79.
Musical Times Nr. 421 vom 1. März 1878, S. 146; 164.
Musical Times Nr. 422 vom 1. April 1878, S. 208-210.
Musical Times Nr. 423 vom 1. Mai 1878, S. 281f.
Musical Times Nr. 432 vom 1. Februar 1879, S. 80f.
Musical Times Nr. 433 vom 1. März 1879, S. 146f.
Musical Times Nr. 434 vom 1. April 1879, S. 206-208.
Musical Times Nr. 435 vom 1. Mai 1879, S. 262; 267.
Musical Times Nr. 456 vom 1. Februar 1881, S. 75.
Musical Times Nr. 457 vom 1. März 1881, S. 127; 136.
Musical Times Nr. 468 vom 1. Februar 1882, S. 78f.
Musical Times Nr. 469 vom 1. März 1882, S. 139f.
Musical Times Nr. 470 vom 1. April 1882, S. 201; 211; 216.
Musical Times Nr. 471 vom 1. Mai 1882, S. 262f.
Musical Times Nr. 481 vom 1. März 1883, S. 135-139.
Musical Times Nr. 482 vom 1. April 1883, S. 193f.; 203.
Musical Times Nr. 492 vom 1. Februar 1884, S. 80.
Musical Times Nr. 493 vom 1. März 1884, S. 150; 155f.
Musical Times Nr. 494 vom 1. April 1884, S. 219.
Musical Times Nr. 690 vom 1. August 1900, S. 548. (Nachruf)

Musical World vom 2. Juli 1864, S. 427f.
Musical World vom 13. August 1864, S. 513f.
Musical World vom 13. August 1864, S. 524.
Musical World vom 20. August 1864, S. 540.
Musical World vom 27. August 1864, S. 552.
Musical World vom 24. September 1864, S. 617f.
Musical World vom 15. Juli 1865, S. 435.
Musical World vom 19. August 1865, S. 511.
Musical World vom 26. August 1865, S. 529f.
Musical World vom 9. September 1865, S. 557.
Musical World vom 30. September 1865, S. 615.
Musical World vom 7. Oktober 1865, S. 632.
Musical World vom 20. Januar 1866, S. 45.
Musical World vom 26. Mai 1866, S. 334.
Musical World vom 25. August 1866, S. 541.
Musical World vom 1. September 1866, S. 553.
Musical World vom 15. September 1866, S. 591.
Musical World vom 20. Oktober 1866, S. 671.
Musical World vom 3. November 1866, S. 703.
Musical World vom 6. April 1867, S. 213.
Musical World vom 20. April 1867, S. 251.
Musical World vom 26. September 1868, S. 670.
Musical World vom 12. Dezember 1868, S. 842.
Musical World vom 18. Dezember 1869, S. 867.
Musical World vom 17. Dezember 1870, S. 833.
Musical World vom 25. März 1871, S. 175; 181.
Musical World vom 22. April 1871, S. 244.
Musical World vom 6. Mai 1871, S. 271.
Musical World vom 22. Juli 1871, S. 465f.
Musical World vom 10. Februar 1872, S. 89.
Musical World vom 22. März 1873, S. 184.
Musical World vom 7. März 1874, S. 148.
Musical World vom 25. April 1874, S. 269.
Musical World vom 2. Mai 1874, S. 287.
Musical World vom 16. Mai 1874, S. 311.
Musical World vom 6. Juni 1874, S. 364.
Musical World vom 13. Juni 1874, S. 387.
Musical World vom 19. Dezember 1874, S. 837.
Musical World vom 9. Januar 1875, S. 25.
Musical World vom 16. Januar 1875, S. 36.
Musical World vom 23. Januar 1875, S. 57; 61.
Musical World vom 23. Januar 1875, S. 63.
Musical World vom 6. Februar 1875, S. 990.
Musical World vom 27. Februar 1875, S. 147.
Musical World vom 20. März 1875, S. 199.
Musical World vom 27. März 1875, S. 211.
Musical World vom 1. Mai 1875, S. 285.
Musical World vom 22. Mai 1875, S. 348.
Musical World vom 5. Juni 1875, S. 375.
Musical World vom 17. Juli 1875, S. 490.
Musical World vom 18. Dezember 1875, S. 862f.

Neue Zeitschrift für Musik vom 23. Oktober 1863, S. 143.
Neue Zeitschrift für Musik vom 30. Oktober 1863, S. 150.
Neue Zeitschrift für Musik vom 13. November 1863, S. 170.
Neue Zeitschrift für Musik vom 26. Februar 1864, S. 74.
Neue Zeitschrift für Musik vom 30. September 1864, S. 355.
Neue Zeitschrift für Musik vom 19. Januar 1866, S. 29.
Neue Zeitschrift für Musik vom 13. April 1866, S. 132.
Neue Zeitschrift für Musik vom 4. Mai 1866, S. 160.
Neue Zeitschrift für Musik vom 10. Dezember 1869, S. 430.
Neue Zeitschrift für Musik vom 1. April 1870, S. 136.
Neue Zeitschrift für Musik vom 29. April 1870, S. 173.
Neue Zeitschrift für Musik vom 7. März 1873, S. 114.
Neue Zeitschrift für Musik vom 3. April 1874, S. 142f.
Neue Zeitschrift für Musik vom 3. Juli 1874, S. 274.
Neue Zeitschrift für Musik vom 25. November 1881, S. 491.
Neue Zeitschrift für Musik vom 17. Februar 1882, S. 83.
Neue Zeitschrift für Musik vom 21. August 1885, S. 344.

The New York Times vom 24. Oktober 1870.
The New York Times vom 23. November 1870.
The New York Times vom 7. Februar 1871.
The New York Times vom 18. Februar 1871.

The Times London vom 26. August 1864, S. 7.
The Times London vom 18. August 1865, S. 6.
The Times London vom 25. August 1865, S. 6.
The Times London vom 4. September 1865, S. 7.
The Times London vom 20. August 1866, S. 7.
The Times London vom 3. September 1866, S. 7.
The Times London vom 11. September 1866, S. 10.
The Times London vom 11. Juni 1874, S. 10.
The Times London vom 11. Januar 1876, S. 9.
The Times London vom 5. Januar 1882, S. 8.
The Times London vom 7. Februar 1882, S. 11.
The Times London vom 5. April 1882, S. 12.
The Times London vom 21. März 1883, S. 8.


Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Krebs-Brenning
Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia bietet eine kurzen Artikel über Mary Krebs.

http://www.deutschefotothek.de/obj32025082.html#|home
Anlässlich ihres 1000. Konzertes entstand eine Abbildung, die zwei Fotografien von Mary Krebs gegenüberstellte: eine aus der Zeit ihres ersten Auftretens und eine aus der Zeit des 1000. Konzertes. Die deutsche Fotothek stellt die Abbildung online zur Verfügung.

http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Strehlen/Strassen_Strehlen/strassen_strehlen.html
Die Internetseite des Dresdner Stadtteils Strehlen kommentiert die Benennung der Mary-Krebs-Straße.
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Forschung

Daten und Städte der Konzertreisen von Mary Krebs sind bei Hermann Mendel (Artikel 1876) sowie bei Anna Morsch (Morsch 1893) vergleichsweise umfangreich dokumentiert, wenn auch ohne weitere Angaben zum jeweiligen Programm und den teilnehmenden Musikerinnen und Musikern. Im Nachruf, der im 5. Band des „Biographischen Jahrbuchs und Deutschen Nekrologs“ von 1903 erschien (Lier 1903), wird auf eine Biografie mit den folgenden bibliografischen Angaben verwiesen: Otto Schmid: Marie Krebs-Brenning. Dresden, o. J. [1892]. Diese Biografie konnte bislang nicht aufgefunden werden.
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Forschungsbedarf

Der Forschungsbedarf zu Mary Krebs umfasst ihre gesamte Konzerttätigkeit. So sind bislang zwar zahlreiche Daten und Orte bekannt, jedoch kaum etwas über die Rezeption in den jeweiligen Ländern. Hierfür wären die im „Répertoire international de presse musicale“ verzeichneten Rezensionen und Artikel zu sichten und auszuwerten (vgl. „Literatur“). Interessant wäre auch die Frage nach ihren Interpretationen und ihrer Bedeutung für andere Musikerinnen und Musiker. Wie es bislang scheint, verstand sich Mary Krebs selbst ausschließlich als ausübenden Musikerin. Hinweise auf kompositorische oder pädagogische Tätigkeiten gibt es nicht.
Autor/innen:
Silke Wenzel, 7. September 2008

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Regina Back
Zuerst eingegeben am 12.09.2008