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Johanna Kinkel

geb. Johanna Mockel, Johanna Mathieux

* 8. Juli 1810 in Bonn.
† 15. November 1858 in London.



„Ein leuchtendes Beispiel, daß auch das Weib eine unerschrockene Kämpferin für Wahrheit und Recht und unermüdlich tätig sein kann auf den höchsten Gebieten geistigen Schaffens, dabei aber nicht nur jede Pflicht des häuslichen Lebens als Gattin und Mutter in edelster Weise erfüllen, sondern sogar für den materiellen Unterhalt der Familie mitsorgen kann.“

(Malwida von Meysenbug. Memoiren einer Idealistin. Hg. von Renate Wiggershaus, Königstein im Taunus: Ulrike Helmer Verlag, 1998. S. 241.)
Mediennachweis

Mit freundlicher Genehmigung des Stadtmuseums Bonn (http://www2.bonn.de/Stadtmuseum)

Tätigkeitsfelder
Komponistin, Pianistin, Musikpädagogin, Schriftstellerin, Chorleiterin

Orte und Länder
Johanna Kinkel erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in Bonn, die sie ab 1836 in Berlin weiterführte. Nach mehr als zwei Jahren kehrte sie nach Bonn zurück und lebte nach ihrer Emigration im Jahr 1851 in London.

Profil
Johanna Kinkels Schaffen war äußerst vielseitig. In ihrer Bonner Zeit als Leiterin des „Singkränzchens“ sowie als Pädagogin hochgeschätzt, in Berlin als Pianistin und Liedkomponistin bekannt geworden, erfuhr sie durch die Begegnung mit dem Theologen Gottfried Kinkel wichtige Anregungen. Als einzige Frau komponierte sie für den Bonner Dichterkreis „Maikäferbund“. Im Revolutionsjahr 1848 übernahm sie die Redaktion der „Neuen Bonner Zeitung“ und kämpfte für die Freilassung ihres inhaftierten Ehemanns.
Nach ihrer Emigration 1851 nach London unterrichtete sie und verfasste u.a. den Aufsatz „Friedrich Chopin als Komponist“, die pädagogische Abhandlung „Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht. Musiktheoretische Auseinandersetzungen“ sowie den kurz vor ihrem Tod fertiggestellten Roman „Hans Ibeles in London. Ein Familienbild aus dem Flüchtlingsleben“.
Johanna Kinkel war aufgrund ihres liberalen Denkens und Handelns oft Anfeindungen ihrer Umwelt ausgesetzt. Gerade in Bonn erregten die Scheidung von ihrem ersten Mann, ihr Übertritt zum Protestantismus und ihre Heirat mit Gottfried Kinkel, sowie ihre politische Aktivitäten großes Aufsehen.

Biografie

Johanna Kinkel, geboren am 8. Juli 1810 in Bonn, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Franz Anton Ries, der auch Beethoven unterrichtet hatte. Schon bald übernahm sie als Dirigentin die Leitung des von ihm gegründeten „Singkränzchen“. Nach dem Scheitern der ersten Ehe mit dem Musikalienhändler Johann Paul Mathieux ging sie – ermutigt durch Felix Mendelssohn Bartholdy – nach Berlin, um sich weiter ausbilden zu lassen. In der Großstadt fand sie schließlich den Nährboden, sich musikalisch-geistig weiterzuentwickeln. Sie studierte Klavier bei Wilhelm Taubert und Komposition bei Karl Böhmer. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich mit Musikunterricht und dem Komponieren von Liedern, die in Berlin erstmals veröffentlicht wurden. Zunächst wohnte sie im Haus Bettina von Arnims und erhielt bald Kontakt zu den angesehensten Salons der Stadt. Hier lernte sie u.a. Fanny Hensel kennen und nahm an den dortigen Sonntagsmusiken teil. Mit der Absicht, ihre Scheidungsangelegenheiten zu klären, reiste sie nach Bonn zurück, wo sie im Rahmen ihrer Tätigkeit für den dortigen Musikverein ihren späteren Ehemann, den Theologen Gottfried Kinkel (1815-1882), kennenlernte und ihre Rückkehr nach Berlin aufgab. Gemeinsam gründeten sie den kunstkritisch engagierten, literarischen Dichterkreis „Maikäferbund“.
Aus der Ehe mit Gottfried Kinkel gingen vier Kinder hervor: Gottfried (1844-1891), Johanna (1845-1863), Adelheid (1846-1927) und Herrmann (1848-1898). Während der Märzrevolution 1848 wirkte ihr Ehemann aktiv bei den Aufständen mit, während Johanna Kinkel die Redaktion der „Bonner Zeitung“ übernahm und über aktuelle revolutionäre Geschehnisse berichtete. Nach gelungener Flucht des im Zuge der Revolution inhaftierten Gottfried Kinkels ging die Familie nach London ins Exil. In der neuen Heimat trug sie als Musiklehrerin zum Unterhalt der Familie bei, daneben entstanden die musikpädagogische Schrift „Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht“, der Aufsatz „Friedrich Chopin als Komponist“ und weitere musiktheoretische Betrachtungen sowie der autobiografisch gefärbte Roman „Hans Ibeles in London. Ein Familienbild aus dem Flüchtlingsleben“.
Johanna Kinkel, deren Gesundheitszustand sich in Londoner Jahren immer mehr verschlechtert hatte, starb 1858 durch einen Sturz aus dem Fenster. Ob ihr Tod ein Unfall oder Selbstmord war, ist bis heute nicht sicher geklärt.
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Würdigung

Johanna Kinkel hinterließ nicht nur ein umfangreiches musikalisches, sondern auch ein musikwissenschaftliches, musikpädagogisches journalistisches und literarisches Œuvre.
Sie reüssierte zunächst mit Liedkompositionen, die auch in Fachkreisen geschätzt wurden. In der Zeit der 1848er Revolution tat sie sich mit Vertonungen eigener Dichtungen hervor, in denen sie politische Appelle formulierte. Zudem schrieb sie Bühnenwerke, die jedoch zum Teil verschollen sind und allesamt unveröffentlicht blieben.
Ihre musikpädagogischen Schriften wie die „Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht“ zeugen nicht nur von pädagogischer Weitsicht, sondern nehmen auch Stellung zur „Klavierseuche“ (5. Brief) der Salongesellschaft und dem damit zusammenhängenden Virtuosen- und Dilettantentum (6. Brief). Auch in ihren Musikerzählungen reflektierte sie die gängigen Geschlechterrollen im bürgerlichen Musikbetrieb sowie den romantischen Künstlertypus. In ihrer Novelle „Musikalische Orthodoxie“ beschrieb sie zudem ihre Loslösung von der alten Musik, war sie doch in Bonn bei Franz Anton Ries im „orthodoxen Lager“ aufgewachsen, in der ihr „Beethoven als musikalischer Gott und Rossini als Antichrist vor der Seele stand.“ (vgl. Weissweiler 1981, S. 219).
Ihr Weitblick hinsichtlich zukünftiger musikalischer Entwicklungen offenbarte sich in ihrem Aufsatz „Friedrich Chopin als Komponist“, in dem sie bemerkte: „Über Chopin ist der Geist einer neuen Musik gekommen; er hat sich ihm in Melodien offenbart, die ihn wie Träume der Zukunft umströmen. Die vorhandenen Intervalle sind fast zu breit, um seine ätherischen Intervalle wiederzugeben; darum schleichen sie widerstrebend durch die chromatischen Verhältnisse der Tonleiter und suchen nach den noch feineren Verhältnissen, die die enharmonische Verwechslung bietet. […] Er rüttelt eben schon an der noch geheimnisvoll verschlossenen Pforte der Vierteltöne, die dereinst späteren Jahrhunderten das sein werden, was uns jetzt die kleine Sekunde ist und was unsern Vorfahren die Terz war.“ (ebd., S. 226)
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Rezeption

In der älteren Rezeptionsgeschichte stößt man des Öfteren auf eine Bemerkung Emanuel Geibels, der über Johanna Kinkel schrieb: „Überhaupt ist das Übermaß ihr Fehler, und namentlich ist sie so reich mit Talenten begabt, daß sie in keinem Fach ein Genie ist.“ (vgl. Rieger 1988, S. 243) Dass Johanna Kinkels vielseitiges Schaffen auf ihre Lebensumstände zurückgeführt werden muss, wurde hier freilich nicht erkannt. Denn es ist gerade diese vielschichtige, ineinandergreifende Auseinandersetzung mit Musik, die in gesellschaftlichen Betrachtungen, musiktheoretischen Studien sowie pädagogischen Schriften zum Ausdruck kommt und die jedem Vorwurf des Dilettantismus Stand hält.
Da Johanna Kinkel sich eben nicht hauptsächlich komponierend etablieren konnte und sie in der weiteren Rezeption häufig nur in Zusammenhang mit Gottfried Kinkel wahrgenommen wurde, blieb ihre Würdigung als Komponistin lange Zeit aus. Erst mit Beginn der Gender Studies in den 1980er Jahren erfuhr auch Johanna Kinkel die ihr gebührende Anerkennung. Dabei stellte Eva Weissweiler fest, dass in der ersten Ausgabe der „Musik in Geschichte und Gegenwart“ (1949-1987) kein Eintrag über Johanna Kinkel zu finden war (Weissweiler 1981, S. 183). Diese lexikalische Lücke ist in der zweiten, neu bearbeitenden Ausgabe der „Musik in Geschichte und Gegenwart“ (1994-2007) nun zwar gefüllt, es bedarf allerdings weiterführender Forschungen, um ihre Kompositionen und ihr Lebenswerk überblicken und besser einordnen zu können.
Die Bonner Regionalforschung richtete schon weit länger ihre Aufmerksamkeit auf die Musikerin und nutzte die Jubiläen (2008 und 2010), um das Schaffen Johanna Kinkels zu würdigen. 2008 erschien beim Böhlau Verlag eine Biografie von Monica Klaus mit dem Titel „Johanna Kinkel. Romantik und Revolution“, welche u. a. auf der 689 Briefe umfassenden Korrespondenz der Eheleute Kinkel aus den Jahren 1840 bis 1858 basiert; diese wurde - ebenfalls von Monica Klaus - im selben Jahr gemeinsam mit dem Stadtarchiv Bonn veröffentlicht (3 Bände).
Aus Anlass ihres 150. Todestages fand u. a. am 15. November 2008 ein Festkonzert statt, das vom Stadtmuseum und Universitätsclub Bonn veranstaltet wurde. Die Ausstellung „Johanna Kinkel (1810-1858) und ihr kulturelles Umfeld in Bonn, Berlin und London“ im Ernst-Moritz-Arndt-Haus in Bonn (13. Mai bis 12. Juni 2009) beleuchtete erstmals umfassend Leben und Werk der Künstlerin.
Rund um Johanna Kinkels 200. Geburtstag fanden eine Buchvorstellung und Lesung („Johanna Kinkel. Eine Auswahl aus den schönsten Texten von Johanna Kinkel“, hrsg. vom Stadtmuseum Bonn), eine „Führung auf den Spuren von Johanna Kinkel in Bonn“, sowie eine moderierte Festveranstaltung am 10. Juli 2010 mit Lesung und Musik aus Texten und Musik von Johanna Kinkel, statt, die vom Stadtmuseum Bonn im Ernst-Moritz-Arndt-Haus veranstaltet wurde.
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Werkverzeichnis

Die folgenden Angaben stützen sich auf das von Ann Willison erstellte Werkverzeichnis, in: „Annäherung IX – an sieben Komponistinnen“, und auf Angaben in der MGG von 2003. Op. 2–5 sind nie erschienen, op. 1, sowie op. 6–16 und op. 18 sind unter dem Namen Johanna Mathieux publiziert, op. 17 und 19ff. unter Johanna Kinkel.

Vokalmusik:

Lieder
Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und der Frau Baronin Bettina v. Arnim geb. Brentano in tiefster Verehrung gewidmet von J. Mathieux op. 7, Berlin: Trautwein, 1838.

Gelbi’s Liebe, Text von Gisela von Arnim, 1838, Ms.

Sechs Gedichte von Emanuel Geibel für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und der Frau Emilie von Henning geb. Krutisch hochachtungsvoll zugeeignet von J. Mathieux op. 8, Berlin: Trautwein, 1838.

Gedicht von Heine, Es ragt in’s Meer der Runenstein, Berlin: Trautwein, 1838.

Das Schloss Boncourt, Gedicht von Adelbert von Chamisso für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte componirt und dem Andenken des verewigten Dichters gewidmet von J. Mathieux op. 9, Berlin: Trautwein, 1838.

Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte von I. Mathieux, [sic] op. 10, Berlin: Trautwein, 1839.

Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt und Fräulein Angela Oppenhoff gewidmet von Johanna Mathieux op. 6, Leipzig: Kistner, 1839.

Don Ramiro, Ballade von H. Heine für Alt oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und Fräulein Sophie Schloß gewidmet von J. Mathieux op. 13, Köln: Eck & Lefebvre, ca. 1840.

Drei Heine-Vertonungen im Sammelband Rhein-Sagen und Lieder, („Der Rheinstrom“, „Kölln“, und „Die beiden Brüder“), Bonn: Dunst, ca. 1840.

Der deutsche Rhein, Volkslied, gedichtet von Nicolaus Becker, komponirt von J. Mathieux, Bonn: Bach, ca. 1840.

Sechs Lieder für Alt oder Bariton mit Begleitung des Piano-Forte componirt von J. Mathieux op. 15, Köln: Jacob Eck & Lefebvre, 1841.

Sechs Lieder für Alt oder Bariton mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und der Frau Emilie von Binzer hochachtungsvoll gewidmet von J. Mathieux op. 16, Leipzig: Hofmeister, 1842.

Hymne auf den Tod des Marco Botzaris, Griechisches Volkslied mit Pianoforte- oder Guitarre-Begleitung arrangirt von J. Mathieux, (In’s Deutsche übertragen von Gottfried Kinkel.), Köln: Eisen, 1843.

Sechs Lieder für eine Singstimme mit Piano componirt und dem Fräulein Forstheim gewidmet von J. Mathieux op. 18, Berlin: Schlesinger, 1843.

Männerlied, T.: Gottfried Kinkel, ca. 1846, Ms. verschollen.

Sechs Lieder für eine tiefe Stimme mit Begleitung des Pianoforte componirt und dem Fräulein Josephine Hubar gewidmet von J. Mathieux op. 17, Berlin: Bote & Bock, 1847.

Sechs Lieder für Alt oder Bariton mit Clavierbegleitung componirt und Herrn Kapellmeister Dorn hochachtungsvoll gewidmet von Johanna Kinkel op. 19, Köln: Schloss, 1848.

Demokratenlied, Bonn: Sulzbach, 1848.

Am Gefängnißthurme von Rastatt, (Der gefangene Freischärler), T.: Johanna Kinkel, 1849, Ms. verschollen.

Der letzte Glaubensartikel, T.: Gottfried Kinkel, ca. 1850, Ms. verschollen.

Sechs Lieder für eine tiefe Stimme mit Pianoforte-Begleitung von Gottfried und Johanna Kinkel op. 21, Mainz: Schott, 1851.


Duette
Sechs Duetten für 2 weibl. Stimmen, ohne Begleitung, Ms., ca. 1838.

Drei Duetten für Sopran und Alt, Texte von C. Heine [sic] mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und der Frau Prof. Nanny Müller geb. Zeiller hochachtungsvoll zugeeignet von Johanna Mathieux op. 11, Berlin: Trautwein, 1839.

Drei Duetten für weibliche Stimmen, Text von Goethe und C. W. Müller aus Düsseldorf mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und den Fräulein Adele & Emily Thormann gewidmet von Johanna Mathieux, op. 12, Berlin: Trautwein, 1840.

[Duetten Arrangements], Ms., 1853.


Sonstige Vokalwerke
Die Vogel-Kantate, Musikalischer Scherz für fünf Singstimmen mit Klavierbegleitung in Musik gesetzt und dem Herrn Professor Lucas in Bonn freundschaftlich gewidmet von J. Mathieux op. 1, (S, S, A, A, B mit Klavier), Berlin: Trautwein, 1838.

[Chor der strickenden Damen], (Chor SSA mit einer Solo-Sopranstimme und Klavier), Ms., ca. 1838.

Trinklied, (T und Chor TTBB mit Klavier), Leipzig: Neue Zeitschrift für Musik, Bd. 9, Beilage (Sept. 1838) S. 8-9.

Hymnus in Coena Domini, Text aus dem 7ten Jahrhundert componirt und ihrem verehrten Lehrer Franz Ries gewidmet von Johanna Mathieux op. 14, (Chor SATB mit Klavier), Elberfeld: Arnold, 1840.



Bühnenwerke:
(alle unveröffentlicht)

Die Landpartie, komische Operette nebst einem Intermezzo, „Der Brautschatz“, T.: Johanna Mathieux, Ms. Klavierpartitur, ca. 1837.

Savigny und Themis oder Die Olympier in Berlin, Singspiel, Feb. 1838, Berlin.

Verrückte Komödien aus Berlin, Der Wettstreit der schottischen Minstrels, 1838, Ms. verschollen.

Das Malzthier, oder die Stadt-Bönnischen Gespenster, Singspiel in einem Akt, (Lokales Lustspiel in Bonner Mundart mit Liedern und Arien auf bekannte Opernmelodien), T.: Johanna Mathieux, 18. März 1840, Bonn.

Hänneschen als Wunderkind, (Lokalposse), ca. 1840, Ms. verschollen.

Friedrich der Rothbart in Suza, oder Vasallentreue, Liederspiel in drei Aufzügen, T.: Gottfried Kinkel, 1841, Ms. Partitur verschollen.

Otto, der Schütz, Liederspiel in einem Aufzug, T.: Johanna Mathieux, März 1841, Stiftungsfest es Bonner Maikäferbundes, Ms. Orchesterpartitur.

Die Assassinen, Singspiel in drei Akten, T.: Gottfried Kinkel, Ms. Orchesterpartitur, Ouvertüre Klavier vierhändig, 1843.

Jubiläum des Großvaters, Singspiel, T.: Johanna Kinkel, 1849.

The Baker and the Mice, Cantata for Children, (Komische Kantate), 1854, Ms. verschollen.

Die Fürstin von Paphos, Oper in zwei Akten mit einem Vorspiel, Ms. verschollen.

Gelegenheitsstücke, Mss. z. T. verschollen.


Pädagogische Werke:

Anleitung zum Singen, Übungen und Liedchen für Kinder von drei bis sieben Jahren von Johanna Kinkel op. 20, Mainz: Schott, 1849.

Tonleitern und Solfeggien für die Altstimme von Johanna Kinkel / Solfeggios for Contralto-Voice by Johanna Kinkel op. 22, London: Schott, 1852.


Schriften von Johanna Kinkel (Auswahl):

„Felix Mendelssohn“. In: Beilage zur Augsburger Allgemeinen Zeitung. 13.11.1847. S. 2529-2530.

Dä Hond on dat Eechhohn. Ä Verzellsche für Blahge. Bonn: 1849.

„Erinnerungsblätter aus dem Jahr 1849“. In: Deutsche Monatsschrift für Politik, Wissenschaft, Kunst und Leben. Bd. 2.4. Bremen: 1851. S. 39-108.

Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht. Stuttgart, Tübingen: 1852. Reprotechnischer Nachdruck Straubenhardt, 1989.

„Musikalische Zustände und deutsche Musiker in London“. In: Londoner Morgenblatt für gebildete Leser Morgenblatt für den gebildeten Leser. Jg. 1853. Bd. 47.11. 13.3.1853. S. 261-263, Jg. 1853. Bd. 47.13. 3.4.1853. S. 309-312, Jg. 1853. Bd. 47.15. 10.4.1853. S. 359-360.

Hans Ibeles in London, Ein Familienbild aus dem Flüchtlingsleben. 2 Bde., Stuttgart: 1860. Reprint hrsg. von Ulrike Helmer, Frankfurt: 1991.

Erzählungen von Gottfried und Johanna Kinkel, Stuttgart: 1849 (2. Aufl. 1851, 3. Aufl. 1883), Darin: „Lebenslauf eines Johannisfünkchens; „Der Musikant. Eine rheinische Bürgergeschichte“; „Geschichte eines ehrlichen Jungen“; „Aus dem Tagebuch eines Componisten. Skizze“; „Ein Reiseabenteuer. Skizze“; „Musikalische Orthodoxie. Novelle.“

„Hausfrau und Künstlerin“. In: Feuilleton der Frankfurter Zeitung 30.11.1885.

„Über die modernen Liederkomponisten“. In: Der Maikäfer. Jg. 4. Nrn. 31 u. 32 (Der Maikäfer, Bd. 3, 1984)

„Das moderne Klavierspiel“. In: Der Maikäfer. Jg. 5. Nrn. 4,7,9 u. 12. (Der Maikäfer. Bd.3. 1984)

Gottfried Kinkel [jun.] (Hg.). „Aus Johanna Kinkel’s Memoiren“. In: Zeitgeist. Beilage zum Berliner Tageblatt. Nr. 39-47. 27.9.-22.11.1886.
Reprint in: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft. Bd. 8/9. 1996/97. S. 239-71.

„Friedrich Chopin als Komponist“. In: Deutsche Revue. Jg. 27. Bd. 1. 1902. S. 93-106, S. 209-223, S. 338-360.

Ulrike Brandt-Schwarze, Astrid Kramer, Norbert Oellers und Hermann Rösch-Sondermann (Hg.). Der Maikäfer. Zeitschrift für Nichtphilister. 4 Bde. 1840-1846. Bonn: 1982-1985.
(=Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn Bd. 30-33)

Des Weiteren Gedichte und Libretti sowie zahlreiche Theaterkritiken und Artikel in der Neuen Bonner Zeitung (1848-50).


Editionen: (Auswahl)

a) Einzelausgaben:

Der Kuß op. 10/3, Berlin: 1840.

Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt und der Frau Baronin Bettina v. Arnim geb. Brentano in tiefster Verehrung gewidmet von J. Mathieux op. 7, Berlin: Trautwein, 1838, Reprint. Hg. von Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995.

„Evening Song“, op. 7/1, o.O.: 1843
(=Gems of German Song. Bd. 6. Nr. 3)

Die Vogelkantate, Musikalischer Scherz für fünf Singstimmen mit Klavierbegleitung in Musik gesetzt und dem Herrn Professor Lucas in Bonn freundschaftlich gewidmet von J. Mathieux op. 1, Berlin: Trautwein, 1838.

Gerhard Rehm (Hg). Die Vogel-Kantate. (oder Hochzeitskantate) für 5 Stimmen und Klavier, (= Der Kinderchor, Reihe XII, D2, hg. von Günther Kretzschmar), Stuttgart-Hohenheim: Hänssler 1996.

Christa Roelcke (Hg.). Hymnus in Coena Domini für Soli, gemischten Chor und Orchester, bearbeitet von Christa Roelcke, Köln-Rodenkirchen: Tonger, 1994 (Bearbeitung von op. 14).


Ritters Abschied
1. How can I bear to leave thee!, story by F. Feist, verse melody by R. A. Keiser, Chorus by J. Kinkel, New York: 1906;
2. The Soldier’s Farewell – How can I bear to leave thee, Übersetzung von L. C. Elson, 1912 (= Choral Album 217) (bis vor ca. 1945 zahlr. Nachdrucke).

b) In Sammlungen:

„Wunsch“ op. 7/2, „An den Mond“ op. 7/5, „Römische Nacht“ op. 15/1. In: Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimmen und Klavier. Hg. von Eva Rieger und Käte Walter. ED 7810. Mainz: Schott, 1992.

„An den Mond“ op. 7/5, „Gegenwart“ op. 16/4. In: Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Hg. von Ann Willison Lemke. Kassel: 1999.

Johanna Kinkel, Lieder, Band 1 (nach Texten von Goethe und Geibel). Hg. von L. Siegel, Bryan Mawr/Pa., 2000.
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Quellen

Briefe und Dokumente:

Bonner Zeitung. Bonn: 1848.

Böttger, Fritz (Hg.). Frauen im Aufbruch. Frauenbriefe aus dem Vormärz und der Revolution von 1848. Berlin: Verlag der Nation Berlin, 1977.

Brandt-Schwarze, Ulrike, Astrid Kramer, Norbert Oellers und Hermann Rösch-Sondermann (Hg.). Der Maikäfer. Zeitschrift für Nichtphilister. 4 Bde.1840-1842. Bonn: 1982-1985. (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn. Bd. 30-33)

„Brief von Johanna Kinkel aus dem englischen Exil an Kathinka Zitz“. In: Ariadne. Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung, H. 33, März 1998, S. 56f.

Goslich, Marie (Hg.). „Briefe von Johanna Kinkel“. In: Preußische Jahrbücher. Bd. 97. Heft 2. 1899. S. 185-222, Heft 3. S. 398-433.

Kinkel, Johanna. Compositionen. Sammelband mit 14 gedruckten Notenwerken (opp. 6-11, opp. 15-18, op. 21) (zwischen 1838 und 1851) und Teil einen hs. Liederheftes, 1856/57, S. 11-35.

Kinkel Johanna. Lecture on Mozart (1856/57), dt. von Monica Klaus. In:
Johanna Kinkel. Eine Auswahl aus ihrem literarischen Werk, zusammengestellt
von Monica Klaus, hg. von Ingrid Bodsch. Bonn 2010, S. 93-102.

Leppla, Rupprecht. (Hg.). „Johanna und Gottfried Kinkels Briefe an Kathinka Zitz. 1849-1861“. In: Bonner Geschichtsblätter. Bd. 12. 1958. S. 7–82.

Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bearbeitet von Ulrike
Brandt-Schwarze u.a., Abt. Handschriften und Rara. Bonn: 2001. (http://www.ulb.uni-bonn.de/die-ulb/publikationen/findbuecher-inhaltslisten/kinkel/view).

Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Überarbeitung der Stammtafeln zum Familienkreis. Bearbeitet von Monica Klaus, Abt. Handschriften und Rara. Bonn: 2002. (http://www.ulb.uni-bonn.de/die-ulb/publikationen/findbuecher-inhaltslisten/kinkel-01/view).

Neue Bonner Zeitung. Mit Beilage „Spartacus“. Bonn: 1849.

Rittershaus, Adeline. „Felix Mendelssohn und Johanna Kinkel. Ungedruckte Tagebuchblätter u. Briefe.“ In: Neue Freie Presse. Morgenblatt. Nr. 12806. 19.04.1900. Wien: 1900.

Rossi, Stefania (Hg.). Malwida von Meysenbug. Briefe an Johanna und Gottfried Kinkel 1849-1885. Bonn: 1982 (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn. Bd. 28).


Sekundärliteratur:

Althaus, Friedrich. „Erinnerungen an Gottfried Kinkel.“ In: Nord und Süd. Eine deutsche Monatsschrift. Bd. 24. Heft 71. S. 227-244.

Althaus, Friedrich. „Erinnerungen an Gottfried Kinkel.“ In: Nord und Süd. Eine deutsche Monatsschrift. Bd. 25. Heft 73. S. 54-75.


Asten-Kinkel, Adelheid von (Hg.). „Friedrich Chopin als Komponist“. In: Deutsche Revue. Jg. 27. Nr.1. 1902. S. 93-116, S. 209-23, S. 338-60.

Asten-Kinkel, Adelheid von (Hg.). „Johanna Kinkels Glaubensbekenntnis“. In: Deutsche Revue. Jg. 27. Nr. 4. 1902. S. 45-66.

Asten-Kinkel, Adelheid von (Hg.). „Johanna Kinkel über Mendelssohn“. In: Deutsche Revue. Jg. 28. Nr. 1. 1903. S. 89-100.

Ashton, Rosemary. Little Germany. Exile and Asylum in Victorian England. Oxford, New York: 1986.

Asten-Kinkel, Adelheid von. „Johanna Kinkel in England“ (mit Briefen von Johanna Kinkel). In: Deutsche Revue. Jg. 21. Bd. 1. 1901. S. 65-80, S. 178-192.

Asten-Kinkel, Adelheid von. „Friedrich Chopin als Komponist. Von Johanna Kinkel. Geschrieben 1855. Aus ihrem Nachlass.“ In: Deutsche Revue. Jg. 27. Bd. 1. 1902. S. 93-106, S. 209-223, S. 338-360.

Asten-Kinkel, Adelheid von. „Johanna Kinkels Glaubensbekenntnis“. In: Deutsche Revue. Jg. 27. Bd. 4. 1902. S. 45-66.

Asten-Kinkel, Adelheid von. „Johanna Kinkel über Mendelssohn“. In: Deutsche Revue. Jg. 28. Bd. 1. 1903. S. 89-100.
Augusti, Bertha. Erinnerungsblätter aus dem Leben einer deutschen Frau. Köln: 1887.

Aus’m Weerth, Ernst. „Kinkel im Gefängnisse zu Spandau“. In: Deutsche Revue. Jg. 33. Bd. 4. 1908. S. 171-190.

Ayaydin Melanie. Johanna Kinkel. Reflexionen zum Musikleben ihrer Zeit. Magisterarbeit. Wien: 2013.

Beyrodt, Wolfgang. Gottfried Kinkel als Kunsthistoriker. Darstellung u. Briefwechsel. 1979. (=Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn. Bd. 23)

Beyschlag, Willibald. Aus meinem Leben. Bd. 1. Erinnerungen u. Erfahrungen der jüngeren Jahre. Halle an der Saale: 1896.

Blos, Anna. Frauen der deutschen Revolution 1848. Dresden: Kaden & Comp., 1928.

Boetcher Joeres, Ruth-Ellen. “The Triumph of the Women. Johanna Kinkel’s Hans Ibeles in London (1860)”. In: Euphorion. Bd. 70. Nr. 2. 1976. S. 187-197.

Bollert, Martin. „Kinkel vor dem Kriegsgericht.“ In: Preußische Jahrbücher. Bd. 155. Heft 3. 1914. S. 488-512.

Bollert, Martin. „Gottfried Kinkel im Zuchthause.“ In: Preußische Jahrbücher. Bd. 158. 1914. S. 405-430.

Brand, Bettina , Martina Helmig (Hg.). „…wie die Stimme, die aus ihrer innersten Seele spricht. Johanna Kinkels Vortrag über Beethovens früheste Sonaten inkl. op. 10“. In: Maßstab Beethoven? Komponistinnen im Schatten des Geniekults. München: Edition text+kritik, 2001. S. 159-174.

Brandt-Schwarze, Ulrike. Der Maikäfer. Zeitschrift für Nichtphilster, Jahrgang I (1840) und II (1841). Kommentar. Bonn: 1991. (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn Bd. 51)

Bröcker, Marianne. „Johanna Kinkels schriftstellerische und musikpädagogische Tätigkeit“. In: Bonner Geschichtsblätter Bd. 29. 1977. S. 37-48.

Büchter-Römer, Ute. „Ein rheinisches Musikfest muss man erlebt haben. Johanna Kinkel, Clara Schumann, Fanny Hensel und die Rheinromantik“. In: Romantik, Reisen, Realitäten. Frauenleben am Rhein. Bettina Bab, Marianne Pitzen (Hg.). Bonn: 2002. S. 52-57.

Busse, A. „Ein Brief Johanna Kinkels an Carl Schurz“. In: The German Review. New York. Bd. 5. Nr. 2. S. 183-187.

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Rundfunksendungen:

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Fringes, Sabine. Zum 200. Geburtstag von Johanna Kinkel. WDR 3 Variationen, 10.07.10

Höck, Jane. Kontrapunkt: Johanna Kinkel wird 200. WDR 3 TonArt, 08.07.10

Soltau, Heide. Todestag der Komponistin und Schriftstellerin Johanna Kinkel. WDR 5, 15.11.2008

Weissweiler, Eva. Wie einen Kampfgenossen. Zur politischen und künstlerischen Emanzipation der rheinischen Komponistin Johanna Kinkel. WDR 3, 23.02.1980


Tonträger:

Komponistinnen der Romantik: „An den Mond“ op.7,5; „Die Zigeuner“ op. 7,6; „Die Lorelei“ op. 7,4; „Die Geister haben‘s vernommen“ op. 6,3. Tuula Nienstedt, Alt und Uwe Wegner, Klavier. Schallplatte. Musica viva MV 30-1104, 1982. Wieder erschienen bei Christophorus, entrée series, CHE 0068-2, 1995.

Rhein-Sagen und -Lieder: „Die Goldene Brücke“ („Rheinsage op. 8,2; Arr. G. Massenkeil), „Der Rheinstrom“, „Kölln“ und „Die beiden Brüder“. Günther Massenkeil, Bass-Bariton; Monica Hofmann, Klavier und Werner Kämmerling, Gitarre. Aulos Schallplatten. PRE 68 543 AUL, 1987.

Josefine Lang, Johanna Kinkel. Ausgewählte Lieder: „Wunsch“ op. 7,2; „An den Mond“ op. 7,5; „Die Zigeuner“ op. 7,6; „Verlornes Glück“ op. 6,3; „Vorüberfahrt“ op. 7,3; „Nachtlied“ op. 7,1. Claudia Taha, Sopran und Heidi Kommerell, Klavier. CD Bayer Records, BR 100 248, 1995.

Johanna Kinkel. An Imaginary Voyage through Europe. 32 Songs. Ingrid Schmithüsen, Sopran, und Thomas Palm, Klavier. cpo 777 140-2, 2006.

Johanna Kinkel. Lieder. Felicitas Bergmann, Mezzosopran und Véronique Pélisséro, Klavier. Rognes: Media Sound Art, 1999.

Anklänge. Lieder von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Lan Rao, Gesang, und Micaela Gelius, Klavier. NRW Vertrieb, EAN: 4028847070105, Kassel: Salto Records, 2000. [enthält 2 Lieder von Johanna Kinkel].


Links:

Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Findbuch. Bonn, 2001
http://www.ulb.uni-bonn.de/bibliothek/veroeffentlichungen&ausstellungen/veroeffentlichungen/Findbuch_Kinkel.pdf

Nachlass Gottfried und Johanna Kinkel. Überarbeitung der Stammtafeln zum Familienkreis. Bonn, 2002
http://www.ulb.uni-bonn.de/bibliothek/veroeffentlichungen&ausstellungen/veroeffentlichungen/ueberarbeitete_stammtafeln.pdf

Doppelbiographie über Johanna und Gottfried Kinkel, von Monica Klaus. Bonn, 2009
http://www2.bonn.de/stadtmuseum/inhalte/Kinkel_doppelbiographie.pdf
Auszug aus Fanny Lewalds Kapitel über Johanna Kinkel: Fanny Lewald. Zwölf Bilder nach dem Leben (siehe Literatur), November, 2007
http://www2.bonn.de/stadtmuseum/inhalte/Kinkel_johanna.pdf

Online-Fassung von „Acht Briefe an eine Freundin über Clavier-Unterricht”
(Stand 06.03.11)
http://www.koelnklavier.de/quellen/kinkel/_index.html

http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/s/d/15.11.2008-09.05/b/todestag-der-komponistin-und-schriftstellerin-johanna-kinkel.html
Hinweis auf den Radiobeitrag zum 150. Todestag Johanna Kinkels.
(Stand 06.03.11)

Hinweis auf den Radiobeitrag zum 200. Geburtstag Johanna Kinkels.
(Stand 06.03.11)
http://www.wdr3.de/variationen/details/artikel/wdr-3-variationen-53.html

Radiobeitrag von Jane Höck zum 200. Geburtstag Johanna Kinkels.
(Stand 06.03.11)
http://www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-30.html

Textdatenbank „The Lied, Art Song and Choral Texts Page“. Zu finden sind hier sämtliche Texte zu Johanna Kinkels Zyklus „Anleitungen zum Singen. Übungen und Liedchen für Kinder von drei bis sieben Jahren.“ op. 20, sowie eine alphabetische Reihung von Texten zu weiteren Liedern Johanna Kinkels, teilweise in mehrere Sprachen übersetzt.
(Stand 06.03.11)
http://www.recmusic.org/lieder/k/kinkel.html
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Forschung

Der Nachlass von Johanna und Gottfried Kinkel befindet sich in der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. Generell sind hier verschiedenste Briefwechsel, Urkunden und Dokumente, sowie Manuskripte der Gedichte und Manuskripte des „Maikäfers“ von den Jahrgängen 1-7 zu finden. Des Weiteren findet man Gottfried Kinkels Predigtmanuskripte von 1839-1841, das Manuskript von Gottfried Kinkels Tagebuch von 1840-1846 und des Bühnenwerks „Die Assassinen“, zudem der Abschiedsbrief an Kinkel von seinen Schülerinnen 1841 und die Amtsenthebung durch die Universität Bonn vom 12.07.1849.
Von Johanna Kinkel finden sich hier die Manuskripte zu ihrer „Musical History“ bzw. „Zur Geschichte der Musik“, „Notizen zum Klavier-und Gesangsunterricht sowie zur Ästhetik der Musik“, „Lecture on Mozart“, „Lecture on Beethovens Sonatas, incl. Op. 10“, „Lecture on Felix Mendelssohn“, „Notizen den Gesangsverein betreffend“, das Notenmanuskript zu „Die Assassinen“.
Weiteres Material findet sich im Stadtarchiv und der Stadthistorischen Bibliothek (StAB) Bonn sowie in der Landesbibliothek Stuttgart.

Detaillierte Informationen zum Quellenstandort in: Monica Klaus, „Romantik und Revolution“ Köln: Böhlau Verlag, 2008, S. 345f.
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Forschungsbedarf

Forschungsbedarf besteht in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der bislang zum großen Teil in Manuskripten vorliegenden Bühnenwerke sowie der Schriften und Briefe, um den Stellenwert Johanna Kinkels und ihre Bedeutung besser einordnen und würdigen zu können.
Autor/innen:
Melanie Ayaydin

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Ellen Freyberg
Zuerst eingegeben am 17.03.2011