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Marjorie Hayward

Marjorie Olive Hayward, Marjorie Hayward-Lempfert, Marjorie Lempfert, Marjorie Olive Lempfert, Marjorie Lempfert-Hayward

* 14. August 1885 in Greenwich, England.
† 10. Januar 1953 in London, England.



„To both works the players brought the assurance, sensibility, and address that come of long experience and careful rehearsal, and also a sonority that, in the case of the leader especially, comes from a very fine instrument played with style.”

„Beiden Werken brachten die Spieler jene Sicherheit, Empfindsamkeit und Gewandtheit entgegen, die aus langer Erfahrung und sorgfältigem Proben hervorgehen, und auch eine Klangfülle, die – besonders im Fall der Primaria – von einem sehr feinen, stilvoll gespielten Instrument herrührt.“

(„The Times London“ vom 5. September 1945 [S. 6] über ein Konzert des Marjorie Hayward String Quartet)
Tätigkeitsfelder
Violinistin, Violinpädagogin, Kammermusikerin

Orte und Länder
Marjorie Hayward wurde 1885 in Greenwich bei London, England, geboren. Von 1897 bis 1903 studierte sie in London an der Royal Academy of Music Violine und setzte von 1903 bis 1906 ihr Studium in Prag fort. Anschließend kehrte sie nach London zurück und behielt dort ihren Wohnsitz bei.

Konzertreisen führten Marjorie Hayward u. a. nach Prag, Berlin, Paris, Amsterdam und Den Haag.

Profil
Marjorie Hayward studierte von 1897 bis 1906 Violine bei Emile Sauret an der Royal Academy of Music in London sowie bei Otokar Ševčík in Prag. Nach ihrer Rückkehr nach London konnte sie sich innerhalb kürzester Zeit als herausragende Musikerin im englischen Musikleben etablieren und wurde sowohl als Solistin wie als Kammermusikerin geschätzt. Sie trat als Solistin mit Amateurorchestern und professionellen Orchestern auf, gründete mehrere Kammermusikensembles, die sie zumeist über viele Jahre leitete, gab in den verschiedensten Besetzungen Rundfunkkonzerte und stand bei dem Label „His Master’s Voice“ unter Vertrag. Zudem arbeitete Marjorie Hayward als Violinpädagogin in London und unterrichtete ab 1924 als Professorin für Violine an der Royal Academy of Music.

Biografie

Marjorie Hayward wurde am 14. August 1885 in Greenwich bei London geboren. Über ihre Herkunft ist nichts Näheres bekannt.

Marjorie Hayward erhielt ihren ersten Violinunterricht von Jessie Grimson und studierte von 1897 bis 1903 Violine bei Emile Sauret an der Royal Academy of Music in London. Nach ihrem ersten Studienjahr wurde ihr der „Messrs. Hill and Sons prize“ verliehen, der aus einer Geige mit Bogen und Kasten bestand, im Mai 1900 erhielt sie das „Sainton scholarship“ der Royal Academy of Music und ein halbes Jahr später gewann sie dort den „Hine prize“ (vgl. „The Times London“ vom 23. Juli 1898, S. 14; 10. Mai 1900, S. 8; 18. Dezember 1900, S. 9). Bereits während ihrer Studienzeit in England lag ein Schwerpunkt ihrer musikalischen Arbeit auf der Kammermusik sowie auf zeitgenössischen britischen Kompositionen. So führte sie z. B. bei einem Studenten-Konzert in der Londoner St. James’s Hall im November 1901 mit einem Ensemble das Streichtrio c-Moll, op. 9 Nr. 3, von Ludwig van Beethoven auf und spielte anschließend, von der Komponistin am Klavier begleitet, Werke von F. Margaret Bennett: „Beethoven’s rarely-heard trio in C for two violins and viola was played with very good ensemble by Miss Marjorie Hayward, Miss Marx Dickenson, and Miss Emily Wingfield, the first of whom led the work with most praise worthy decision. […] Miss Marjorie Hayward did full justice to a couple of effective and well-written pieces for violin and piano by Miss F. Margaret Bennett, who played the piano part.” („Beethovens selten gehörtes Trio in C-Dur [verm. c-Moll] für zwei Violinen und Viola wurde in einem sehr guten Ensemble von Miss Marjorie Hayward, Miss Marx Dickenson und Miss Emily Wingfield gespielt, von denen die erste das Werk mit bester Entschiedenheit anführte. […] Miss Marjorie Hayward wurde [auch] mehreren wirkungsvollen und gut geschriebenen Stücken für Violine und Klavier von Miss F. Margaret Bennett, die den Klavierpart spielte, vollauf gerecht.“ „The Times London“ vom 18. November 1901, S. 7)

Von 1903 bis 1906 setzte Marjorie Hayward ihr Studium bei Otokar Ševčík in Prag fort. Sie kehrte anschließend nach London zurück und konnte sich innerhalb kürzester Zeit als Solistin wie als Kammermusikerin im dortigen Musikleben etablieren. Anfang September 1909 konzertierte sie in den Londoner Promenade Concerts mit Joseph Haydns Violinkonzert G-Dur, Hob. VII:a 4 („The Times London“ vom 2. September 1909, S. 9), spielte Mitte April 1910 eines der Violinkonzerte von Camille Saint-Saëns in der Londoner Queen’s Hall gemeinsam mit „The Strolling Players Amateur Orchestral Society” („The Times London“ vom 15. April 1910, S. 12) und trat im September 1910 wiederum in den Promenade Concerts mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert E-Dur, BWV 1042, unter der Leitung von Sir Henry Wood auf. „Quite the best performance of the evening […] was Miss Marjorie Hayward’s playing of Bach’s E major Concert. Miss Hayward created a favourable impression on her previous appearance at these concerts this year, but on this occasion she surpassed herself; her phrasing was particularly clear cut and her technique generally left little to be desired, whilst her style of playing altogether was marked by great breadth and animation.” („Die absolut beste Aufführung des Abends […] war Miss Marjorie Haywards Spiel von Bachs E-Dur-Konzert. Miss Hayward hinterließ bereits bei ihrem ersten Auftritt in diesen Konzerten dieses Jahr einen hervorragenden Eindruck, aber bei dieser Gelegenheit übertraf sie sich selbst. Ihre Phrasierung war besonders klar und ihre Technik ließ im allgemeinen wenig zu wünschen übrig, während ihr Spiel sich durch große Weite und Beseeltheit auszeichnete.“ „The Times London“ vom 17. September 1910, S. 11)
Auch in späteren Jahren war Marjorie Hayward regelmäßig als Solistin zu hören. So spielte sie z. B. 1920 in den Promenade Concerts die Uraufführung von York Bowens Violinkonzert e-Moll, op. 33, unter der Leitung des Komponisten und im Oktober 1929 gemeinsam mit der Cellistin May Mukle das Brahmssche Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll, op. 102, in der Londoner Queen’s Hall.

Konzertreisen führten Marjorie Hayward nach Prag, Berlin, Paris, Amsterdam und Den Haag. Über diese Tourneen ist bislang kaum etwas bekannt. Lediglich in Berlin lässt sich ihre Mitwirkung bei einem Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters nachweisen. Dort trat sie in einem Porträtkonzert der britischen Komponistin Ethel Smyth am 19. Dezember 1928 unter der Leitung der Komponistin sowie Bruno Walters auf. Gemeinsam mit dem Hornisten Aubrey Brain spielte sie das Konzert für Violine, Horn und Orchester A-Dur von Ethel Smyth. Auf dem Programm standen ferner die Ouvertüre zu „The Boatswain’s Mate“, zwei Chöre für gemischten Chor (Bruno Kittel’scher Chor) sowie Vorspiel und Liebesszene aus dem 2. Akt des Lyrischen Dramas „Das Strandrecht“ (vgl. Muck 1982, S. 233).
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Würdigung

Marjorie Hayward war eine herausragende Geigerin, die fast fünfzig Jahre lang im Londoner Konzertleben präsent war. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit lag dabei auf der Kammermusik, der sie einen großen Teil ihrer Zeit widmete. Das Umfeld, in dem sie sich in London bewegte, war zum einen den Musikerinnen bestimmt, die sich in der „Society of Women Musicians“ engagierten, wie z. B. den Komponistinnen Ethel Smyth und Rebecca Clarke, der Cellistin May Mukle und der Pianistin Kathleen Long, zum anderen von zeitgenössischen britischen Komponisten wie z. B. Frank Bridge, John B. McEwen und York Bowen.
Über das Londoner Konzertleben hinaus war Marjorie Hayward zudem an den neuen Verbreitungsmedien für Musik interessiert. Sie leitete über 15 Jahre lang das Virtuoso String Quartet, das von der Schallplattenfirma „His Master’s Voice“ gegründet worden war, und trat regelmäßig mit ihren Ensembles im Rundfunk auf.
Im Jahr 1924 erhielt Marjorie Hayward eine Professur an der Royal Academy of Music. Über ihre pädagogischen Tätigkeiten ist jedoch bislang nichts bekannt.
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Rezeption

Eine heutige Rezeption der Tätigkeiten von Marjorie Hayward findet bislang nicht statt (zur zeitgenössischen Rezeption s. Kapitel „Biografie“).
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Werkverzeichnis

Aufnahmen

Ambrosio, Alfredo d’: Canzonetta, op. 1 Nr. 6 für Violine und Klavier (gemeinsam mit Kathleen Markwell; His Master‘s Voice o. D.)

Braga, Gaetano. Serenata (Angels serenade) (BBC o. D.)

Bridge, Frank. Gondoliera (His Master’s Voice o. D.)

Cadman, Charles Wakefield. „At Dawning”, op. 29 Nr. 1 (gemeinsam mit Joseph Hislop und Percy Kahn; His Master’s Voice 1926)

Coates, Eric. „I Heard You Singing” (gemeinsam mit Joseph Hislop und Pery Kahn; His Master’s Voice 1926)

Cui, César. Orientale, op. 50 Nr. 9 (Bearbeitung für Violine und Klavier; His Master’s Voice o. D.)

Denza, Luigi. „Si vous l’aviez compris” (gemeinsam mit Mummery Browning und Gerald Moore; His Master’s Voice o. D.)

Elgar, Edward. Chanson de nuit, op. 15 Nr. 1 (gemeinsam mit Ernest Lush, BBC 1935)

Elgar, Edward. La Capricieuse, op. 17 (gemeinsam mit Ernest Lush, BBC 1935)

Fibich, Zdenko. Poem (His Master’s Voice o. D.)

Franck, César: Sonate A-Dur, 3. und 4. Satz (His Master’s voice, um 1919)

Gounod, Charles. „Salut! Demeure chaste et pur” aus „Faust” (gemeinsam mit Tudor Davies und einem unbekannten Orchester unter der Leitung von Eugène Goossens; His Master’s Voice 1923)

Gounod, Charles. Ave Maria (gemeinsam mit Elsie Suddaby; His Master’s Voice o. D.)

Hardelot, Guy d’. „Because“ (gemeinsam mit Walter Glynne; His Master’s Voice o. D.)

Hubay, Jenö. Le Luthier de Cremone, op. 40 (gemeinsam mit Kathleen Markwell; His Master’s Voice o. D.)

Massenet, Jules. Bearbeitungen aus „Thaïs” (gemeinsam mit Gerald Moore; His Master’s Voice o. D.)

Mozart, Wolfgang Amadeus. „L'amero saro, Costante” aus „Il re pastore” (gemeinsam mit Elisabeth Schumann und einem unbekannten Orchester unter der Leitung von George W. Byng; His Master’s Voice 1926)

Rubens, Paul. „I Love The Moon” (gemeinsam mit Walter Glynne; His Master’s Voice o. D.)

Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41 (gemeinsam mit Mark Hambourg, Frank Bridge und Warwick Evans; BBC o. D.)

Schubert, Franz. Litanei, D 343 (gemeinsam mit Paula Hegner; BBC 1926)

Schumann, Robert. Klavierquintett Es-Dur, op. 44 (gemeinsam mit Mark Hambourg, Herbert Kinze, Frank Bridge und Warwick Evans; His Master’s Voice o. D.)

Smyth, Ethel. Streichquartett e-Moll (gemeinsam mit May Mukle u. a.; BBC 1949)

Stanford, Charles Villiers. Irish sketches, op. 154 (BBC 1935)
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Repertoire

Eine Repertoire-Liste kann aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind die Interpretationen der folgenden Werke:

Ambrosio, Alfredo d’: Canzonetta, op. 1 Nr. 6 für Violine und Klavier
Bach, Johann Sebastian. Violinkonzert E-Dur, BWV 1042
Bax, Arnold. Streichquartett Nr. 2 e-Moll
Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio Es-Dur, op. 70 Nr. 2
Beethoven, Ludwig van. Streichquartett C-Dur, op. 59 Nr. 3
Beethoven, Ludwig van. Streichquartett Es-Dur, op. 127
Beethoven, Ludwig van. Streichquartett F-Dur, op. 59 Nr. 1
Beethoven, Ludwig van. Streichtrio G-Dur, op. 9 Nr. 1
Beethoven, Ludwig van. Streichtrio c-Moll, op. 9 Nr. 3
Bowen, York. Violinkonzert e-Moll, op. 33 (Uraufführung 1920)
Braga, Gaetano. Serenata (Angels serenade)
Brahms, Johannes. Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll, op. 102
Brahms, Johannes. Klarinettenquintett h-Moll, op. 115
Brahms, Johannes. Klavierquartett A-Dur, op. 26
Brahms, Johannes. Klavierquartett c-Moll, op. 60
Brahms, Johannes. Klavierquartett g-Moll, op. 25
Brahms, Johannes. Klavierquintett f-Moll, op. 34
Brahms, Johannes. Sonate für Violine und Klavier d-moll, op. 108
Brahms, Johannes. Streichsextett B-Dur, op. 18
Brahms, Johannes. Streichsextett G-Dur, op. 36
Bridge, Frank. Gondoliera
Bridge, Frank. Streichquartett Nr. 1 e-Moll
Cadman, Charles Wakefield. „At Dawning”, op. 29 Nr. 1
Clarke, Rebecca. Trio (keine Präzisierung möglich)
Coates, Eric. „I Heard You Singing”
Cui, César. Orientale, op. 50 Nr. 9 (Bearbeitung für Vl. und Klavier)
Debussy, Claude. Sonate für Violine und Klavier, L 140
Denza, Luigi. „Si vous l'aviez compris”
Dunhill, Thomas. Fantasy Trio
Dvořák, Antonín. Klavierquartett Es-Dur, op. 87
Dvořák, Antonín. Streichquartett Es-Dur, op. 51
Elgar, Edward. Chanson de nuit, op. 15 Nr. 1
Elgar, Edward. La Capricieuse, op. 17
Elgar, Edward. Streichquartett e-Moll, op. 83
Fauré, Gabriel. Klavierquartett in c-Moll, op. 15
Fibich, Zdenko. Poem
Friskin, James. Fantasie e-Moll
Gounod, Charles. „Salut! Demeure chaste et pur” aus „Faust”
Gounod, Charles. Ave Maria
Hardelot, Guy d’. „Because“
Haydn, Joseph. Streichquartett B-Dur, op. 50 Nr. 1
Haydn, Joseph. Streichquartett D-Dur, op. 20 Nr. 4;
Haydn, Joseph. Violinkonzert G-Dur, Hob. VII:a 4
Hubay, Jenö. Le Luthier de Cremone, op. 40
Ireland, John. Violinsonate (Präzisierung nicht möglich)
Massenet, Jules. Bearbeitungen aus „Thaïs” für Violine und Klavier
McEwen, John B. Streichquartett b-Moll
McEwen, John B. Streichquartett e-Moll
McEwen, John B. Streichquartett Es-Dur
Moszkowski, Moritz. Ballade
Mozart, Wolfgang Amadeus. „L'amero saro, Costante” aus „Il re pastore”
Mozart, Wolfgang Amadeus. Klavierquartett Es-Dur, KV 493
Mozart, Wolfgang Amadeus. Klaviertrio E-Dur, KV 542
Mozart, Wolfgang Amadeus. Streichquintett g-Moll, KV 516
Mozart, Wolfgang Amadeus. Violinsonate (keine Präzisierung möglich)
Rubens, Paul. „I Love The Moon”
Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41
Saint-Saëns, Camille. Violinkonzert (keine Präzisierung möglich)
Schönberg, Arnold. Verklärte Nacht für Streichsextett, op. 4
Schubert, Franz. Klavierquintett A-Dur, op. 114 (Forellenquintett)
Schubert, Franz. Litanei, D 343
Schubert, Franz. Streichtrio B-Dur, op. 99
Schumann, Robert. Klavierquintett Es-Dur, op. 44
Smyth, Ethel. Konzert für Violine, Horn und Orchester A-Dur
Smyth, Ethel. Streichquartett e-Moll
Stanford, Charles Villiers. Irish sketches, op. 154
Svendsen, Johan. Octet für Streicher A-Dur, op. 3
Vaughan Williams, Ralph. Phantasy Quintet
Walton, William. Streichquartett a-Moll
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Quellen

Sekundärliteratur

Artikel „Hayward (Marjorie Olive)“. In: Black’s dictionary of music and musicians. L. J. de Bekker (Ed.). 1924 (verfügbar in wbis – world biographical information system).

Artikel „Hayward, Marjorie”. In: A dictionary of modern music and musicians. A. E. Hull (Ed.). 1924 (verfügbar in wbis – world biographical information system).

Artikel „Hayward, Marjorie (Olive)”. In: Grove’s Dictionary of Music and Musicians. 5th edition. Edited by Eric Blom. London: Macmillan & Co LTD, 1954. Vol. IV, S. 211.

Artikel „Hayward, Marjorie”. In: British Music. R. Palmer (Ed.). 1948 (verfügbar in wbis – world biographical information system).

Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.

Stegmüller, Jürgen. Das Streichquartett. Eine internationale Dokumentation zur Geschichte der Streichquartett-Ensembles und Streichquartett-Kompositionen. Wilhelmshaven: Florian Noetzel Verlag, 2007.


Konzertkritiken und Zeitungsartikel

Marjorie Hayward [Nachruf]. In: The Musical Times, Vol. 94, No. 1320 (Feb., 1953). S. 85.

The Times London vom 23. Juli 1898, S. 14.
The Times London vom 10. Mai 1900, S. 8.
The Times London vom 18. Dezember 1900, S. 9.
The Times London vom 18. November 1901, S. 7.
The Times London vom 9. März 1907, S. 7.
The Times London vom 2. September 1909, S. 9.
The Times London vom 15. April 1910, S. 12.
The Times London vom 17. September 1910, S. 11.
The Times London vom 13. März 1911, S. 11.
The Times London vom 11. Dezember 1912, S. 11.
The Times London vom 19. Februar 1919, S. 5.
The Times London vom 15. März 1919, S. 7.
The Times London vom 4. Juni 1919, S. 10.
The Times London vom 29. November 1920, S. 12.
The Times London vom 17. Juni 1921, S. 8.
The Times London vom 9. Mai 1924, S. 12.
The Times London vom 21. Januar 1925, S. 9.
The Times London vom 6. Oktober 1926, S. 10.
The Times London vom 16. Mai 1927, S. 12.
The Times London vom 18. Juni 1927, S. 6.
The Times London vom 5. Oktober 1927, S. 10.
The Times London vom 3. Oktober 1929, S. 12.
The Times London vom 6. Mai 1933, S. 10.
The Times London vom 19. Februar 1934, S. 17.
The Times London vom 27. Oktober 1942, S. 8.
The Times London vom 6. Dezember 1943, S. 8
The Times London vom 5. Februar 1944, S. 6.
The Times London vom 4. September 1944, S. 7.
The Times London vom vom 27. Januar 1945, S. 8.
The Times London vom vom 12. Februar 1945, S. 8
The Times London vom 7. Mai 1945, S. 6.
The Times London vom 5. September 1945, S. 6
The Times London vom 23. März 1949, S. 7.
The Times London vom 12. Januar 1953, S. 8 [Nachruf].


Links

http://www.bl.uk/collections/sound-archive/cat.html
Zahlreiche Rundfunk- und Schallplatten-Aufnahmen von Marjorie Hayward werden im National Sound Archive der British Library in London aufbewahrt.
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Forschung

Zu Marjorie Hayward liegen bislang keine weiteren Forschungsinformationen vor; ein möglicher Nachlass ist nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sich Dokumente zu ihrer Biografie und ihren Tätigkeiten sowohl in der Royal Academy of Music in London als auch im Bestand der „Society of Women Musicians“, der in der Bibliothek des Royal College of Music unter der Signatur „GB 1249 Society of Women Musicians“ aufbewahrt wird, befinden.
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Forschungsbedarf

Während die Konzerttätigkeiten und das künstlerische Umfeld sowie das Repertoire von Marjorie Hayward relativ gut zu erschließen sind, ist über ihre pädagogischen Tätigkeiten bislang nichts bekannt. Interessant wären auch die zahlreichen Aufnahmen kammermusikalischer Werke, die im National Sound Archive der British Library aufbewahrt werden und die sicherlich näheren Aufschluss über die Interpretationsweise sowohl des klassisch-romantischen Repertoires als auch der zeitgenössischen britischen Musik geben könnten. In diesem Rahmen wäre dann vermutlich auch die Rolle von Marjorie Hayward für das Londoner Musikleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts präziser zu bestimmen.
Autor/innen:
Silke Wenzel, 2. Juni 2008

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Regina Back
Zuerst eingegeben am 03.06.2008