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Waleria Wladimirowna Barsowa

Валерия Владимировна Барсова, geb. Waleria Wladimirowna Wladimirowa

* 1. Juni 1892 in Astrachan, Russisches Kaiserreich.
† 13. Dezember 1967 in Sotschi, Sowjetunion (heute: Russische Föderation).

Nach julianischem Kalender wurde Waleria Barsowa am 13. Juni 1892 geboren.

«Барсова – одна из крупнейших советских певиц. Обладала легким и подвижным красивым голосом серебристого тембра, блестяще развитой колоратурной техникой, высоким вокальным мастерством».

(„Barsowa gehörte zu den berühmtesten sowjetischen Sängerinnen. Sie besaß eine leichte, bewegliche und schöne Stimme von silbernem Timbre sowie eine brillant entwickelte Koloraturtechnik und hohe Stimmkultur.“)

W. I. SARUBIN. „Walerija Wladimirowna Barsowa“. Muzykal‘naja ėnciklopedija [Die Musikenzyklopädie], hg. von J. W. Keldysch. Bd. 1. Moskau 1973, Sp. 336.
Tätigkeitsfelder
Sopranistin, Opern-, Konzert- und Kammersängerin, Gesangspädagogin, Pianistin

Profil
Waleria Barsowa war eine berühmte russische/sowjetische Sängerin; sie gehörte zu den prominentesten Stars des Bolschoi Theaters in Moskau und einer der Lieblingssängerinnen Josef Stalins.

Biografie

Waleria Wladimirowna Barsowa (eig.: Wladimirowa) wurde am 1. (nach julianischem Kalender am 13.) Juni 1892 in Astrachan geboren. Ihr Vater war Angestellter in einer Druckerei, über die Mutter ist nichts bekannt. Waleria Barsowa besuchte das Gymnasium in Astrachan und wurde zugleich bei ihrer Schwester, Maria Wladimirowna Wladimirowa, in Gesang ausgebildet. Außerdem besuchte sie die Musikfachschule in Astrachan, an der sie Klavier, u.a. bei Arthur Kapp (1878-1952), studierte. Nachdem sie das Gymnasium mit dem Abschluss einer „Hauslehrerin“ absolviert hatte, ging sie 1909 nach Moskau und wurde als Studentin am Moskauer Konservatorium aufgenommen. Hier studierte sie Klavier bei Adolf Adolfowitsch Jaroschewski (1863-1911) und Anna Pawlowna Ostrowskaja (Ignatjewa) (1868-1942). Zugleich setzte sie ihre Gesangausbildung fort, weiterhin bei ihrer Schwester Maria, die schon zuvor nach Moskau umgezogen war, und ab 1917 bei dem prominenten Belcanto-Sänger und Lehrer Umberto Masetti (1869-1919). Sie schloss ihre Studien als Pianistin 1919 erfolgreich ab. Um ihr Studium bezahlen zu können, hatte sie auf Empfehlung des Konservatoriumsdirektors Michail Michajlowitsch Ippolitow-Iwanow (1859-1935) bereits seit längerem Privatunterricht in reichen Moskauer Kaufmannsfamilien gegeben. Zum selben Zweck trat sie seit 1916 im berühmten Moskauer Theater-Kabarett „Letutschaja mysch“ [Die Fledermaus“] auf, das von Konstantin Stanislawski, Wladimir Nemitrowitsch-Dantschenko und Nikita Fjodorowitsch Balijew (Nikita Balieff, 1876-1936) geleitet wurde. Hier erhielt sie ihren Künstlername Barsowa. Das war notwendig, weil es Konservatoriums-Studentinnen verboten war, während des Studiums auf der Bühne aufzutreten.
Durch ihre Auftritte auf der Bühne der „Fledermaus“ wurde der berühmte Kaufmann, Mäzen, Sängeramateur, Musik- und Theaterliebhaber Sergei Iwanowitsch Simin (1875-1942), der ein eigenes Operntheater in Moskau unterhielt, auf Barsowa aufmerksam. Simin lud Barsowa in sein Theater ein; ihr Debüt fand 1917 statt, und sie sang dabei die Gilda in Verdis „Rigoletto“.
1919 wurde Barsowa ebenso wie etliche andere SängerInnen des Simin-Theaters vom „Theater des Verbandes der Arbeiterorganisationen für künstlerische Aufklärung“ übernommen, das vom Theater-Regisseur Fjodor Fjodorowitsch Komissarschewski (1882-1954), einem Sohn des bekannten Sängers Fjodor Petrowitsch Komissarschewski und Halbbruder der Schauspielerin Wera Fjodorowna Komissarschewskaja geleitet wurde. F. F. Komissarschewski maß dem Theater synthetischen Charakter bei; er hielt Sänger für Schauspieler und forderte von ihnen perfekte Beherrschung der szenischen Darstellung, ein tiefgehendes Verständnis für Figuren und Dramaturgie, die Beherrschung der verschiedenen Gattungen sowie meisterhafte technische Kenntnisse. In seinem Konzept verband er die Ideen von Konstantin Stanislawski mit der experimentellen Suche nach konventionellem Theater. Es ging dabei vor allem um die Ideen, die der Dramatiker, Theaterregisseur und -reformator Nikolaj Nikolajewitsch Jewreinow (Nicolas Evreïnoff, 1879-1953) entwickelte und bei deren Verwirklichung Komissarschewski mitwirkte. Komissaschewskis Ideal waren vielseitige DarstellerInnen, die eine psychologisch überzeugende und markante, visuell eindrucksvolle Handlung vermitteln konnten. In seinem Theater sang Barsowa die Partie der Rosina in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, die Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“ und die Constanze in „Die Entführung aus dem Serail“, weiterhin Olympia, Giulietta, Antonia und Stella in Jaques Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“, Nedda in Leoncavallos „Pagliacci“, Gretel in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ sowie Frau Fluth in Otto Nikolais „Die lustigen Weiber von Windsor“.
1919 sprang Barsowa für die erkrankte Antonina Neshdanowa ein und trat auf der Bühne des Moskauer Hermitage-Theaters als Rosina in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ auf, gemeinsam mit Fjodor Schaljapin. Schaljapin war mit seiner Partnerin sehr zufrieden. Darüber hinaus arbeitete sie an Konstantin Stanislawskis Opernstudio, das ausgehend vom Bolschoi Theater organisiert worden war und dessen pädagogisches Ziel es war, ein Verschmelzen von Musik, Gesang, Rhythmik und Bewegung zum Zweck der Echtheit der schauspielerischen Darstellung zu erreichen. Stanislawskis Prinzipien sowie sein leidenschaftlicher Kampf gegen Theater- und Opernklischees und Routine inspirierten Barsowa zutiefst.
Von 1920 bis 1924 sang Barsowa auch im Musikstudio des MChT (des Moskauer Künstlerischen Theaters), das Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko leitete. Besonders erfolgreich war ihre Darstellung der Clairette in „La fille de Madame Angot“ von Charles Lecocq.
1920 wurde sie in die Operntruppe des Bolschoi Theaters aufgenommen. Nach den kleinen Partien der Mercédès in Bizets „Carmen“ und der Prilepa in Tschaikowskis „Pique Dame“ folgten ab 1924 die führenden Rollen im klassischen westeuropäischen und russischen Repertoire.
Von 1929 an trat sie auch im Ausland auf; ihre Konzerte in Deutschland, England, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, den baltischen Ländern, der Türkei, in denen sie klassische Arien sowie Lieder und Romanzen vortrug, wurden mit großem Enthusiasmus aufgenommen. Barsowa machte sich um die Aufführung zahlreicher klassischer als auch unbekannter und vergessener Werke in ihrem Land sehr verdient. Ihr Konzertrepertoire war enorm groß und bestand aus mehr als 600 Werken. Der Liedgesang lag Barsowa sehr, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr gut Klavier spielte und in ihrer Jugend ihre Schwester beim Gesangunterricht als Pianistin begleitet hatte.
Barsowa nahm am 16. April 1947 Abschied von der Bühne und dem Bolschoi Theater. Möglicherweise traf sie diese Entscheidung, weil sie als ältere Sängerin keine jungen Mädchen und Frauen mehr darstellen wollte; mit zunehmenden Alter litt Barsowa unter Diabetes und Gewichtsproblemen. Als Schauspielerin konnte sie den Widerspruch zwischen ihrem Äußeren und der gestellten künstlerischen Aufgabe nicht ignorieren.
Von 1950 bis 1953 lehrte sie Gesang am Moskauer Konservatorium (ab 1952 als Professorin).
Barsowa glaubte an sozialistische und kommunistische Ideen und engagierte sich sehr in der Öffentlichkeitsarbeit – nicht der Karriere wegen sondern aus Überzeugung. 1940 war sie in die Kommunistische Partei eingetreten. Sie war Volksdeputierte im Höchsten Rat der Sowjetunion.
Barsowa starb am 13. Dezember 1967 in Sotschi am Schwarzen Meer. Beerdigt wurde sie auf dem Zentralen Uspenski-Friedhof in Sotschi.
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Würdigung

Waleria Barsowa war eine vielseitig begabte Sängerin und Schauspielerin, die im Geiste der Schule Konstantin Stanislawskis und des synthetischen konventionellen Theaters Fjodor Komissarschewskis u. a. wirkte. Barsowa beherrschte zahlreiche Gattungen, angefangen von der Operette und Kabarett-Miniaturen bis hin zu den großen Partien des klassischen Opernrepertoires, was sehr ungewöhnlich für Opernsängerinnen ihrer Zeit war. Sie opferte ihr Privatleben ganz dem Dienst an der Kunst. In vielerlei Hinsicht verkörperte sie die Ideale der Gesellschaftsschicht der vorrevolutionären, nicht-adligen „Intelligenzija“, die ihre Mission im Dienst am Volke sah. Zugleich wurde Barsowa im Geist der vorrevolutionären Kunst Russlands ausgebildet, für die stark experimentelle Formen typisch waren. Dieser Umstand wurde in ihrer offiziellen Biografie stets verschwiegen, nicht zuletzt aus dem Grund, weil die junge Sängerin mit „dekadenten“ Künstlern und Emigranten wie Fjodor Komissarschewski, Nikita Balijew und Fjodor Schaljapin zusammengearbeitet hatte.

Barsowa trug den Titel „Volkskünstlerin der Sowjetunion“ (1937); sie erhielt den Stalin-Preis ersten Grades (1941), einen Lenin-Orden und einen Orden des Roten Banners der Arbeit.

Barsowa war Vorsitzende des Sektors Musiktheater der All-Union-Theatergesellschaft, Vorsitzende des Künstlerischen Rates der All-Union-Konzertvereinigung sowie Vorsitzende des Rates des Zentralen Hauses für Kunstschaffende.

1988 wurde das Museum „Datscha der Volkskünstlerin der Sowjetunion W. Barsowa“ in Sotschi eröffnet; in diesem Haus, das die Sängerin erbaut hatte, lebte sie von 1947 bis 1967 (http://afisha.web-sochi.ru/place/798/).

Seit 1990 wird ein Internationales Musikfestival zu Ehren von Waleria Barsowa und Maria Maxakowa in Astrachan durchgeführt.

Eine Straße in Astrachan trägt den Namen der Sängerin.
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Rezeption

Als junge Sängerin des Theater-Kabaretts „Die Fledermaus“ war Barsowa vom Publikum enthusiastisch gefeiert worden. Große Erfolge konnte sie als Sängerin und Schauspielerin im Simin-Theater, dem Komissarschewski-Theater sowie im Nemirowitsch-Dantschenko-Opernstudio verzeichnen. Die Truppe des Bolschoi Theaters in Moskau nahm sie anfangs eher zögerlich und zurückhaltend auf, da sie sich von Anfang an als überzeugte Vertreterin der Stanislawskis-Schule positionierte.
Barsowas Talent und ihre enorme Energie ermöglichten ihr den Durchbruch. Positive Auswirkungen auf ihre Karriere hatte auch Stalins besondere Vorliebe für klassische Musik und seine Verehrung ihrer Kunst. Ihm sollen Barsowas Bescheidenheit, ihre Hingabe und Aufopferung für die Musik und das Theater, ihre Verbindung zur Schule Stanislawskis sowie ihre temperamentvolle und technisch ausgereifte Gesangskunst sehr imponiert haben.

Viele Jahrzehnte lang wurde Barsowa als Ikone des Bolschoi Theaters und seines großen „imperialen Stils“ betrachtet. Nach der Perestroika zeichnete sich eine Tendenz ab, neben der Suche nach der historischen Wahrheit auch Pikanterien aus dem Leben der sowjetischen Führer zu (er)finden und zu exponieren. Neben seriösen Forschungsarbeiten erschienen auch weniger seriöse Publikationen in Stil der Klatschpresse, die Legenden verbreiteten. In manchen dieser Veröffentlichungen wurde Barsowa als eine von Stalins Mätressen dargestellt (siehe z. B. [Ohne Namen]. „Opernye divy tovarišča Stalina“ [Die Operndiven des Genossen Stalin]. „Tol’ko zvёzdy“ Nr. 41 vom 26.10.2012 (http://sobesednik.ru/print/72531).
Barsowa, die keine eigene Familie hatte, sehr zurückgezogen lebte und keine vollständige Autobiographie bzw. keine Memoiren hinterließ, war ein leichtes Opfer der sensationshungrigen Presse. Anderen Künstlerinnen der Stalin-Zeit ging es nicht besser, und Verwandte der Opfer protestierten heftig gegen solche Verleumdungen.

Die kürzlich publizierten Erinnerungen von Mitgliedern des inneren Kreises um Stalins, darunter die seiner Sicherheitsbeauftragten Nikolai Wlassik und Alexei Rybin, widerlegen viele dieser Vermutungen, Lügen und Gerüchte (Iwan Alexandrowitsch BENEDIKTOW, Alexei Trofimowitsch RYBIN: Rjadom so Stalinym [In der Nähe von Stalin]. Moskau 2010; Nikolai Wlassik, Alexei Rybin: Stalin. Ličnaja žizn‘ [Stalin. Das Privatleben]. Moskau 2012).

Es ist wichtig festzuhalten, dass Barsowa trotz ihrer enormen Energie eine kranke Frau war, die u. a. an schwerem Diabetes litt.

In den letzten Jahren, insbesondere durch die Verbreitungsmöglichkeiten im Internet, lebte die Erinnerung an diese Sängerin wieder auf. Zahlreiche Aufnahmen wurden aus Archiven geholt und zugänglich gemacht. Auch die Aktivitäten des Barsowa-Museums und des Barsowa-Festivals leisten gute Dienste zur Aufarbeitung ihres Nachlasses. Sowohl vom breiten Publikum wie auch von Spezialisten und Musikkennern wird die Sängerin als mustergültige Personifikation der russischen klassischen Gesangsschule geschätzt.
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Repertoire

I. Bühnenwerke

Georges Bizet:
„Carmen“: Mercédès

Léo Delibes:
„Lakmé“: Lakmé

Michail Iwanowitsch Glinka:
„Iwan Susanin“: Antonida
„Ruslan und Ljudmila“: Ljudmila

Charles Gounod:
„Faust“: Margarethe
„Roméo et Juliette“: Juliette

Engelbert Humperdinck:
„Hänsel und Gretel“: Gretel

Charles Lecocq:
„La fille de Madame Angot“: Clairette

Jules Massenet:
«Manon»: Manon

Giacomo Meyerbeer:
„Les huguenots“: Marguerite de Valois

Otto Nicolai:
„Die lustigen Weiber von Windsor“: Frau Fluth

Giacomo Puccini:
«La Bohème»: Mimì
«Madama Butterfly»: Cho-Cho-San

Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow:
„Der goldene Hahn“: Die Königin von Schemacha
„Sadko“: Wolchowa
„Das Märchen vom Zaren Saltan“: Zarentochter Schwan
„Schneeflöckchen“: Schneeflöckchen
„Die Zarenbraut“: Marfa

Gioacchino Rossini:
„Il barbiere di Siviglia“: Rosina

Pjotr Iljitsch Tschaikowski:
„Pique Dame“: Prilepa

Giuseppe Verdi:
„Rigoletto“: Gilda
„La traviata“: Violetta Valéry
„Il trovatore“: Leonora


II. Konzertrepertoire

Barsowas Konzert- und Liedrepertoire schloss über 600 Werke ein, darunter Arien von Johann Sebastian Bach, Vincenzo Bellini, Giulio Caccini, Marc-Antoine Charpentier, Félicien-César David, Gaetano Donizetti, Christoph Willibald Gluck, Georg Friedrich Händel, Nicolas Isouard, Jean-Baptiste Lully, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Giovanni Battista Pergolesi, Giacomo Puccini, Jean-Philippe Rameau, Gioacchino Rossini, Giuseppe Verdi, Lieder und Romanzen von Anton Arenski, Ernest Chausson, César Cui, Alexander Dargomyschski, Claude Debussy, Alexander Glasunow, Edvard Grieg, Joseph Haydn, Michail Ippolitow-Iwanow, Nikolai Medtner, Sergei Rachmaninow, Max Reger, Franz Schubert, Robert Schumann, Sergei Tanejew, Richard Strauss, Sergei Wassilenko, Carl Maria von Weber sowie zahlreiche armenische, aserbaidschanische, georgische, kirgisische, russische, ukrainische und weißrussische Volkslieder.
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Quellen

I. DOKUMENTE

Eine große Sammlung mit Dokumenten befindet sich in der Museum-Datscha der Volkskünstlerin W. Barsowa in Sotschi.
http://v-barsova.narod.ru/; (http://afisha.web-sochi.ru/place/798/).
Russland, Sotschi, Tschernomorskaja-Straße 8.
Tel.: 007 8622 62 19 88.


II. EIGENE SCHRIFTEN

Waleria BARSOWA. „Moja žizn‘“ [Mein Leben]. „Ogonёk“ 1936, Nr. 18


III. LITERATUR

W. I. SARUBIN. „Walerija Wladimirowna Barsowa“. Muzykal‘naja ėnciklopedija [Die Musikenzyklopädie], hg. von Ju. W. Keldysch. Bd. 1. Moskau 1973, Sp. 335-336

G. POLJANOWSKIJ. W. W. Barsowa. Moskau 1981

Gjuljara ISKANDEROVA: Waleria Wladimirowna Barsowa.
http://zhurnal.lib.ru/g/gjuljara_i/barsova.shtml

Konstantin Alexandrowitsch SALESSKIJ: Imperija Stalina. Biografičeskij ėnciklopedičeskij slovar‘ [Das Imperium Stalins. Das biographisch-enzyklopädisches Lexikon]. Moskau 2000

Iwan Alexandrowitsch BENEDIKTOW, Alexei Trofimowitsch RYBIN: Rjadom so Stalinym [In der Nähe von Stalin]. Moskau 2010

Nikolai Wlassik, Alexei Rybin: Stalin. Ličnaja žizn‘ [Stalin. Das Privatleben]. Moskau 2012


IV. LINKS

http://www.russian-records.com/: Der Katalog enthält die Aufnahmen Barsowas.

http://get-tune.net/?a=music&q=%E1%E0%F0%F1%EE%E2%E0: Über diese Site sind Aufnahmen Barsowas zu hören.

"Barsowa Valeria",www.operissimo.com
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Forschung

Es gibt bislang nur offizielle Lebensbeschreibungen Barsowas oder die erwähnten „sensationshungrigen“, aber unseriösen Publikationen, deren Darstellung einseitig und unzutreffend ist.
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Forschungsbedarf

Notwendig ist die gründliche Erforschung der künstlerischen Biografie Barsowas und der verschiedenen Perioden ihres Wirkens. Von besonderem Interesse sind ihre Verbindungen zur Schule und Methode Konstantin Stanislawskis sowie zum russischen experimentellen Theater der 1910er Jahre, vor allem zur Praxis des Theater-Kabaretts und des konventionellen und synthetischen Theaters.
Autor/innen:
Marina Lobanova

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Regina Back
Zuerst eingegeben am 14.05.2013