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Grazyna Bacewicz

Grazyna Bacewiczówna, (verh.) Grazyna Bacewicz-Biernacka

* 5. Februar 1909 in Lodz, Polen.
† 17. Januar 1969 in Warszawa (Warschau), Polen.



„Natura – darząc mnie łaskawie zdolnościami kompozytorskimi – wyposażyła dodatkowo w coś, co pozwala na kultywowanie tych zdolności. Posiadam mianowicie maleńki, niewidoczny motorek, dzięki któremu w dziesięć minut robię to, co inni w godzinę: dzięki niemu też zamiast chodzić biegam, potrafię piętnaście listów napisać w pół godziny, nawet puls mi znacznie szybciej niż innym, a urodziłam się w siódmym miesiącu.”

„Die Natur, die mir in ihrer Huld die Gabe der Komposition geschenkt hat, gab mir dazu etwas, das die Kultivierung dieser Gabe gestattet. Ich habe nämlich einen kleinen, unsichtbaren Motor, dank dessen ich in zehn Minuten mache, wofür andere eine Stunde brauchen: dank seiner laufe ich, anstatt zu gehen, ich kann fünfzehn Briefe in einer halben Stunde schreiben, sogar mein Puls geht bedeutend schneller als bei Anderen, und ich wurde schon im siebenten Monat geboren.“

Grażyna Bacewicz, „Znak szczególny” [Sammlung autobiografischer Erzählungen], Warschau: Czytelnik, 1974, S. 25-26.
zitiert nach Małgorzata Gąsiorowska, „Bacewicz”, Krakau: PWM, 1999, S. 239.
(Übersetzung: d. Verf.)
Mediennachweis

Quelle unbekannt

Tätigkeitsfelder
Komponistin, Violinistin, Pianistin, Schriftstellerin, Dozentin für Violine, Harmonielehre und Kontrapunkt, Professorin für Komposition, Jurorin verschiedener Instrumental- und Kompositionswettbewerbe, Vizepräsidentin des Polnischen Komponistenverbandes (Związek Kompozytorów Polskich - ZKP)

Orte und Länder
Ihre Kindheit verbrachte Grażyna Bacewicz in Łódź. Hier erhielt sie auch den ersten Musikunterricht. Mit Aufnahme des Studiums wurde Warschau zu ihrem Lebensmittelpunkt.
Durch die litauische Nationalität ihres Vaters hatte Bacewicz eine tiefe innere Bindung zu Litauen und beherrschte auch die Landessprache. Sie konzertierte mehrfach in Kaunas, Litauen.
Zahlreiche Aufenthalte in Paris zeugen von der Affinität Bacewiczs zu diesem Ort als musikalischem Zentrum: 1932 gehörte sie der Kompositionsklasse Nadia Boulangers und der Violinklasse André Tourets an der École Normale de Musique an. Konzerte und Wettbewerbe waren weitere Anlässe, nach Paris zurückzukehren.
Konzertreisen führten sie außerdem in die damalige Sowjetunion, in die Ukraine und die Tschechoslowakei, nach Lettland, Rumänien und Ungarn, später auch neben Frankreich nach England und Belgien. Auch in ihrer Eigenschaft als Jurorin verschiedener Wettbewerbe und als Repräsentantin des Polnischen Komponistenverbandes besuchte Bacewicz viele Länder Europas und 1956 auch Indien.
Als Hochschullehrerin war sie an den Konservatorien in Łódź und Warschau tätig.

Profil
Grażyna Bacewicz ist die bedeutendste polnische Komponistin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die erste, die internationalen Ruf gewonnen hat. Ihr kommt das Verdienst zu, in einer sehr konservativen, patriarchalisch geprägten polnischen Musikwelt der Anerkennung von Komponistinnen vorgearbeitet zu haben. Bacewicz war eine mehrfach begabte Arbeiterin, die lange Zeit ihre Karriere als Geigerin und als Komponistin gleichzeitig verfolgte und ein Œuvre von über zweihundert Kompositionen der unterschiedlichsten Genres und Besetzungen hinterließ. Im Vordergrund stand naturgemäß ihre Beschäftigung mit Streichinstrumenten im Allgemeinen und mit der Geige im Besonderen. Viele ihrer Werke für Violine aber auch für Klavier brachte sie selbst zur Uraufführung. Auch als Lehrerin machte sie sich einen Namen, ihre pädagogische Violinliteratur findet in Polen noch immer Anwendung. Als Vizevorsitzende des Polnischen Komponistenverbandes ZKP machte sie sich um die Verbreitung der polnischen Musik in Europa und darüber hinaus verdient.

Biografie

Grażyna Bacewicz wurde am 5. Februar 1909 als drittes von vier Kindern ihrer Eltern Maria und Vincas Bacewicz in Łódź/Lodz geboren. Der Vater war ein exilierter litauischer Lehrer, die Mutter entstammte einer wohlhabenden polnischen Familie mit adeligem Hintergrund. Alle vier Kinder erhielten früh Violin- und Klavierunterricht, dazu Grundkenntnisse der Musiktheorie. Die weitere Ausbildung übernahm der Komponist Kazimierz Sikorski (1895-1986) an einer Lodzer Musikschule. Aus dieser Zeit stammen erste Kompositionen. Von 1928 bis 1932 studierte Bacewicz an der Musikhochschule in Warschau Komposition (Kazimierz Sikorski), Violine (Józef Jarzębski) und einige Semester Klavier (Józef Turczyński), kurze Zeit auch Philosophie an der Universität. Nach dem Diplom besuchte sie 1932 und 33 die Kompositionsklasse von Nadia Boulanger an der École Normale de Musique in Paris. Auch später besuchte sie häufig die französische Hauptstadt.
Noch bevor sie als Komponistin wahrgenommen wurde, erlangte Bacewicz Bekanntheit als Geigerin.
1936 heiratete sie den Arzt und Medizinprofessor Andrzej Biernacki († 1963); das Paar hatte eine gemeinsame Tochter: Alina Biernacka, geboren 1942, ist heute eine bekannte Malerin und verwaltet gemeinsam mit Grażyna Bacewiczs Schwester Wanda Teile des Nachlasses.
Zweieinhalb Jahre war Bacewicz Konzertmeisterin des damals jungen Orchesters des Polnischen Rundfunks.
Die Kriegszeit verbrachte Bacewicz weitgehend in Warschau, wo ihre Werke in konspirativen Konzerten in Cafés und Privatwohnungen gespielt wurden. Erst nach dem Warschauer Aufstand 1944 musste sie die brennende Stadt verlassen.
In der Nachkriegszeit wuchs trotz der allgemeinen geltenden sozrealistischen Zensur das Ansehen Bacewiczs. Sie wurde in Jurys verschiedener internationaler Instrumental- und Kompositionswettbewerbe berufen.
1954 erlitt Bacewicz einen schweren Autounfall, der sie zur Aufgabe ihrer Konzerttätigkeit und Konzentration auf das Komponieren bewegte.
Die Lockerung der Zensur 1956 nutzte auch Bacewicz zur Aneignung der bis dahin unzugänglichen Entwicklungen der westeuropäischen Musik. Als Repräsentantin des Polnischen Komponistenverbandes unternahm sie zahlreiche Reisen, und ihre Werke wurden europaweit bei Wettbewerben ausgezeichnet.
Von 1960 bis zu ihrem Tod war sie Vizepräsidentin des Polnischen Komponistenverbandes (ZKP).
1966 übernahm sie (nachdem sie schon 1945 als Dozentin für Violine und Musiktheorie am Konservatorium in Lodz tätig gewesen war) eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Warschau, wo sie 1967 zur ordentlichen Professorin ernannt wurde.
Grażyna Bacewicz starb am 17. Januar 1969.
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Würdigung

Grażyna Bacewicz arbeitete als Mehrfachbegabung sowohl als Komponistin als auch als Geigerin auf gleichermaßen hohem Niveau, außerdem war sie eine hervorragende Pianistin. Sie konzertierte bereits vor ihrem am Warschauer Konservatorium mit Auszeichnung bestandenen Konzertexamen als Geigerin in Kaunas (Litauen). Bis in die fünfziger Jahre hinein stand sie als Solistin auf Konzertbühnen in vielen Ländern Europas und trug dadurch wesentlich zur Verbreitung polnischer Musik bei. Übertraf zunächst ihre Bekanntheit als Solistin die der als Komponistin, konnte sie gerade durch diese Popularität auch ihre eigenen Werke dem Publikum zugänglich machen. So ebnete sie sich den Weg für den Beruf, der ihr schon früh der wichtigere war: das Komponieren.

Das Werkverzeichnis Grażyna Bacewiczs umfasst über 200 Arbeiten. Der Schwerpunkt ihres kompositorischen Schaffens liegt auf der Musik für Streicher, was angesichts ihrer mehrere Jahrzehnte umfassenden Konzerttätigkeit als Geigerin nicht verwundert. Ihr Œuvre enthält jedoch Arbeiten für die unterschiedlichsten Besetzungen nach meist klassischen Formmodellen; Werke für großes Orchester und für Kammerorchester, Solokonzerte, Solosonaten, Streichquartette, Lieder mit Klavier und Orchester, Kinderlieder, weltliche und geistliche Chormusik gehören dazu.
Aus dem durch die Pariser Schule bei Nadia Boulanger in Bacewiczs Musik begründeten Neoklassizismus entwickelte die Komponistin über Jahre hinweg eine eigenständige musikalische Sprache. Die ihr zugänglichen Anregungen und technischen Errungenschaften integrierte sie nach und nach in ihr Schaffen, so dass es nirgends einen drastischen Schnitt gibt. In dem komplexer werdenden Klangrepertoire ist auch in späten Werken die persönliche Kennung nicht zu überhören.
Zentrale Gegenstände der Auseinandersetzung waren für Bacewicz die klassische Form und der Umgang mit Tonalität. Beide Aufgaben bewältigte sie mittels schrittweiser, zielgerichteter Verwandlungen.
Aus einer häufig als neoklassizistisch apostrophierten Klangsprache kommt Bacewicz in ihren späteren Kompositionen zu klangfarblichen, sonoristischen Verfahren.
Berücksichtigt man die dramatische historische Situation, vor der Bacewicz in Polen lebte und arbeitete und ihren eigenen Anspruch an ihre beiden Berufe sowie an ihre Aufgabe als Ehefrau und Mutter, so ist die Fülle, der Rang und der Gehalt ihres kompositorischen Werkes um so beeindruckender. Grażyna Bacewicz hat in einer patriarchalisch geprägten polnischen Musikwelt den Weg geebnet für ihre jüngeren Kolleginnen.
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Rezeption

Als Geigerin hat Grażyna Bacewicz seit Abschluss ihres Studiums regelmäßig in Polen und im europäischen Ausland konzertiert. Diese Konzerte bildeten unter anderem auch eine Möglichkeit der Präsentation eigener Kompositionen. Doch auch Werke für andere Besetzungen wurden oft bald nach ihrer Fertigstellung uraufgeführt. Unter ihren Werken sind nicht wenige Auftragskompositionen u.a. des Polnischen Rundfunkorchesters. Bacewicz wurde die erste polnische Komponistin, deren Schaffen auch außerhalb Polens hohe Anerkennung fand.
Bacewiczs Werke wurden in polnischen Zeitschriften wie der „Ruch muzyczny“ (Musikbewegung) besprochen. Die Zahl der ihr im In- und Ausland zuerkannten Preise und Auszeichnungen ist groß.
Die Kompositionen sind zu einem großen Teil im Druck erschienen (s. Werkverzeichnis) und viele von ihnen auf Aufnahmen festgehalten (s. Diskografie).
Als Geigerin erhielt sie eine lobende Erwähnung im Ersten Internationalen Henryk-Wieniawski-Wettbewerb. Viele ihrer Kompositionen wurden mit Preisen internationaler Wettbewerbe bedacht. Auch für ihr Lebenswerk wurde die Komponistin, Violinistin und Pädagogin geehrt.
In Polen stand ihre Bedeutung für das polnische Musikleben schon zu Lebzeiten außer Frage. Bis heute gehören ihre Werke zum Repertoire von Solisten und Ensembles. Im Ausland allerdings galt die Aufmerksamkeit überwiegend ihren männlichen Kollegen Witold Lutosławski, Krzysztof Penderecki, Tadeusz Baird und Henryk Mikołaj Górecki. Lediglich in Rundfunkkonzerten mit polnischem Schwerpunkt sind Bacewizcs Kompositionen auch in Deutschland wieder zu hören. Es ist zu hoffen, dass ihr vielseitiges, umfangreiches Werk von Orchestern und Solisten neu entdeckt wird.
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Werkverzeichnis

Grażyna Bacewicz selbst hat ihre eigenen Arbeiten nicht vollständig verzeichnet. Die folgenden Angaben beziehen sich auf das thematische Werkverzeichnis von Grażyna Briel (s. Literaturangaben). Unveröffentlichte Werke finden sich als Autografen oder Abschriften in der Nationalbibliothek in Warschau, in der Universitätsbibliothek Warschau, in der Zentralen Notenbibliothek des Polnischen Musikverlages in Warschau, in der Bibliothek des Polnischen Rundfunks, im Archiv der Warschauer Musikgesellschaft und in der Bibliothek der Jagiellonen-Universität in Krakau.
Die Werke sind innerhalb der Kategorien nach ihrer Entstehungszeit geordnet. Etliche der Werke sind von der Komponistin oder von Dritten für verschiedene Besetzungen bearbeitet worden, diese Versionen sind hier im Allgemeinen nicht verzeichnet.
Zu den Verlagen: PWM ist der Polskie Wydawnictwo Muzyczne in Krakau, der Verlag „Czytelnik“ sitzt in Warschau.

1. Instrumentalmusik

1.1 Kammermusik

1.1.1 Violine (mit und ohne Klavier), Werke für mehrere Violinen


Lied Nr. 1 für Violine und Klavier, beendet 26.11.1927, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier, Januar, 1929, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Andante für Violine und Klavier, um 1930, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Poème für Violine und Klavier, 1931, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Witraż” (Glasmalerei) für Violine und Klavier, 1932, UA: Warschau, 10.5.1934, PWM, 1999

Caprice (Nr. 1) für Violine und Klavier, 1932, UA: Warschau, 10.5.1934, unveröffentlicht

Caprice Nr. 2 für Violine und Klavier, 1932, UA: Warschau, 10.5.1934, unveröffentlicht

Thema und Variationen für Violine und Klavier, 1934, UA: Warschau, 10.5.1934, Towarzystwo Wydawnicze Muzyki Polskiej, 1936

Litauisches Lied, 1934, UA: Warschau, 10.5.1934, unveröffentlicht

Andante und Allegro für Violine und Klavier, 1934, UA: Warschau 10.5.1934, unveröffentlicht

Partita für Violine und Klavier, 1934, UA: Warschau, 27.5.1935, unveröffentlicht

Partita für Violine solo, April 1935, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Andante und Allegro für Violine und Klavier, Mai 1936, UA: Warschau, 1936, unveröffentlicht

Sonate Nr. 1 für Violine solo, 1941, UA: Warschau, 1941, PWM, 1978

Suite für zwei Violinen, 1943, UA: Warschau, 1943, PWM, 1950

Scherzo für Violine solo, 1945, UA: Lublin, 10.3.1945, unveröffentlicht

Legende für Violine und Klavier, September 1945, UA: Krakau, 10.10.1945, unveröffentlicht

Sonata da camera, für Violine und Klavier, 1945, UA: Lodz, 1945, PWM, 1951

Concertino für Violine und Klavier, 1945, UA: Lodz, 1945, PWM, 1946

Leicht Duette über volkstümliche Themen für zwei Violinen in der ersten bis dritten Lage, 1945, UA: unbekannt, PWM, 1946

Leichte Stücke für Violine und Klavier, Heft 1: in der ersten Lage, 1946, UA: unbekannt, PWM, 1946

Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier, August, 1946, UA: Lodz, 6.10.1946, PWM, 2000

Caprice (Nr. 3) für Violine und Klavier, 1946, UA: Warschau, 6.10.1946, PWM 1950

Sonate Nr. 3 für Violine und Klavier, Tadeusz Ochlewski gewidmet, Januar 1948, UA: Lodz, 15.2.1948, PWM 1950

Polnischer Tanz, 1948, UA: Warschau, 1948, Wydawnictwo Muzyczne Arcta, 1949

Leichte Stücke für Violine und Klavier, Heft 2: in der ersten bis dritten Lage, 1949, UA: unbekannt, PWM, 1950

Polnische Caprice, 1949, UA: Warschau 1949, PWM 1950

Oberek für Violine und Klavier, Juni 1949, UA: Warschau 1949, PWM, 1950

Quartett für vier Violinen, Den Studenten des Musikkonservatoriums gewidmet, 1949, UA: Krakau, 13.2.1950, PWM, 1950

Melodie für Violine und Klavier, 1949, UA: Warschau, 15.4.1952, PWM, 1950

Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, Kiejstut Bacewicz gewidmet, August 1950, UA: Krakau, 26.9.1950, PWM 1952

Alter Tanz für Violine und Klavier, 1950, UA: Warschau, 1950, unveröffentlicht

Masowischer Tanz für Violine und Klavier, beendet 29.3.1951, UA: Warschau 1951, PWM, 1952

Sonate Nr. 5 für Violine und Klavier, Tadeusz Ochlewski gewidmet, 1951, UA: Krakau, 1951, PWM, 1954

Caprice (Nr. 2), für Violine solo, Januar-Februar 1952, UA: unbekannt, PWM, 1952

Slawischer Tanz für Violine und Klavier, Februar 1952, UA: Warschau, 15.4.1952, PWM 1953

Oberek Nr. 2 für Violine und Klavier, Februar 1952, UA: Warschau, 15.4.1952, PWM, 1952

Wiegenlied für Violine und Klavier, Tadeusz Ochlowski gewidmet, 1952 UA: 15.4.1952, PWM, 1952

Humoreske für Violine und Klavier, 1954, UA: Warschau, 1954, PWM, 1959

Partita für Violine und Klavier, September-Oktober 1955, UA: Warschau, 1955, PWM, 1957

Sonate (Nr. 2) für Violine solo, 1958, UA: Krakau, 9.3.1959, PWM, 1960

Vier Capricen für Violine solo, 1968, UA: Warschau 26.9.1970, PWM, 1969

1.1.2 Klavierwerke

Im Marschtempo, undatiert, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonatine Nr. 1, undatiert, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonate, undatiert, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Zwei Miniaturen, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Marsch, 1920er Jahre, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Thema und Variationen, 1924 UA: unbekannt, unveröffentlicht

Vier Präludien, 1924, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Zwei Präludien mit Fugen, 1927, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Drei Fugen, 1927, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Präludium, beendet 6.12.1928, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Allegro, Wanda Bacewicz gewidmet, 1929, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonate Nr. 1a, 1930, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Suite, 1930er Jahre, UA.: unbekannt, nicht erhalten

Trois Pièces charactéristiques, 1932, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Toccata, April 1932, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonatine (Nr. 2), 1933, UA: Warschau, 10.5.1934, unveröffentlicht

Kindersuite, 1933-34, UA: Warschau, 10.5.1934, PWM, 1966

Scherzo, 1934, UA: Warschau, 10.5.1934, PWM, 1999

Drei Grotesken, August 1935, UA: unbekannt, PWM, 1999

Drei Präludien für Klavier, 1941, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sonate Nr. 2a, Februar 1942, UA: Warschau, 1942, unveröffentlicht

Sonate Nr. 1, 1949, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Etüde, 1949, UA: Warschau, 4.11.1949, unveröffentlicht

Konzertanter Krakowiak, Stanisław Spinalski gewidmet, 1949, UA: Warschau, 4.11.1949, unveröffentlicht

Zwei Etüden, April 1952, UA: unbekannt, erste Etüde in „Klavieretüden für Doppelgriffe zeitgenössischer polnischer Komponisten“, PWM, 1959

Sonate Nr. 2, 1953, UA: Warschau, 17.12.1953, PWM, 1955

Rondino, Dezember 1953, UA: 24.2.1954, PWM, 1993

Sonatine (Nr. 3), 1955, UA: Lodz, 9.5.1955, PWM, 1977

Zehn Etüden, 1956, UA: Krakau, 21.5.1957, PWM, 1958

Kleines Triptychon, Regina Smendzianka gewidmet, 1965, UA: Helskini, 20.1.1966, PWM, 1965

„Rybki“ („Fischchen“), 1967, UA: unbekannt, in „Sammlung von Klavierminiaturen für Kinder“, Wydawnictwo Muzyczne Agencji Autorskiej, 1975

1.1.3 Andere Soloinstrumente

Sonate für Oboe und Klavier, Herrn Professor Seweryn Śnieckowski gewidmet, 1936, UA: Warschau, Oktober 1936, unveröffentlicht

Leichte Stücke für Klarinette und Klavier, 1948, UA: Warschau, 1948, PWM, 1950

„Z baby królowa” („Die Alte als Königin“), musikalischer Scherz, „Der besten Posaunistin der Operette in Dankbarkeit, G. Bacewicz“, vermutlich 1953, UA: unbekannt, Veröffentlichung nicht bekannt

Sonatine für Oboe und Klavier, Herrn Koen van Slogteren gewidmet, März 1955, UA: Warschau 1955, PWM, 1988

Esquisse für Orgel, Jean Guillou gewidmet, 1966, UA: Bordeaux, 8.6.1969, PWM, 1973

1.1.4 Streichquartett

Doppelfuge für Streichquartett, 1928, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Doppelfuge für Streichquartett, beendet am 24.11.1928, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Streichquartett, 1929-30, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Streichquartett, 1931, UA.: unbekannt, Diplomarbeit am Konservatorium Warschau, nicht erhalten

I. Streichquartett, 1938, UA: Paris, 26.4.1939, PWM, 1997 (Stimmen), 1999 (Partitur)

II. Streichquartett, 1943, UA: Warschau, 21.3.1943, PWM, 1998 (Stimmen), 2000 (Partitur und Stimmen)

III. Streichquartett, April 1947, UA: Krakau, 8.12.1947, PWM 1948

IV. Quartett, Mai 1951, UA: Liège, 21.9.1951, Edition Edgar Tyssens, Liège, 1952, PWM, 1987

V. Streichquartett, 1955, UA: Liège, Juni 1956, PWM, 1958 (Studienpartitur), 1999 (Partitur und Stimmen)

VI. Streichquartett, April, 1960, UA: Warschau, 19.9.1960, PWM, 1961 (Studienpartitur), 1983 (Stimmen)

VII. Streichquartett, 1965, UA: Łańcut, 15.5.1966, Moeck, 1967 (Partitur und Stimmen), PWM, 1957 (Studienpartitur)
Zu diesem Quartett existiert eine unveröffentlichte viersätzige Frühfassung von 1965 mit eigenständigen Außensätzen und leicht veränderten Mittelsätzen.

1.1.5 Andere Besetzungen

Fünf Stücke für Blockflötenquartett, um 1930, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Quintett für Bläser, beendet am 30.11.1932, UA: Paris, Mai 1933, PWM, 1978

Trio für Oboe, Violine und Violoncello, November 1935, UA: Warschau, März, 1936, PWM, 1999

Trio für Oboe, Klarinette und Fagott, 1947, UA: Krakau, 4.3.1948, nicht erhalten

I. Klavierquintett, August-September 1952, UA: Krakau, 16.11.1952, PWM, 1953

Zwei Stücke für Klarinette und Streichquartett, 1954, UA: Warschau, 22.12.1954, unveröffentlicht

Quartett für vier Violoncelli, 1963, UA: Warschau, 24.9.1964, PWM, 1965

„Inkrustation“ für Horn und Kammerensemble, Besetzungsvariante: Oboe, Harfe und Schlagzeug, 1965, UA: Posen, 27.4.1972, PWM, 1970

Trio für Oboe, Harfe und Schlagzeug (Bearbeitung von „Inkrustation“ für Horn und Kammerensemble), 1965, UA: Bennington (USA), 2.6.1974, PWM, 1973

II. Klavierquintett, Dem Warschauer Quintett gewidmet, 1965, UA: Salzburg, 23.5.1972, PWM, 1974

1.2 Werke für Soloinstrument und Orchester

I. Violinkonzert, Januar 1937, UA: Warschau, März 1938, unveröffentlicht

II. Violinkonzert, 1945, UA: Lodz, 18.10.1946, unveröffentlicht

III: Violinkonzert, 1948, UA: Danzig, 4.3.1949, PWM, 1950

Rapsodia polska (Polnische Rhapsodie) für Violine und Orchester, 1949, UA: Krakau, 3.2.1950, unveröffentlicht

Klavierkonzert, 1949, UA: Warschau, 4.11.1949, PWM 1949

I. Konzert für Violoncello und Orchester, Miloš Sadlo gewidmet, März 1951, UA: Warschau, 21.9.1951, PWM, 1953 (Klavierauszug), PWM, 1972 (Partitur)

IV. Violinkonzert, Professor Józef Jarzębski gewidmet, beendet 31.12.1951, UA: Krakau, 21.2.1952, PWM, 1953

V. Violinkonzert, April-August 1954, UA: Warschau, 17.1.1955, PWM, 1956

VI. Violinkonzert, 1957, UA: unbekannt, unveröffentlicht

II. Konzert für Violoncello und Orchester, Gaspar Cassadó gewidmet, 1963, UA: Warschau, 29. 9.1963, PWM, 1964

VII. Violinkonzert, Augustin Léon Arà gewidmet, 1965, UA: Brüssel, 14.1.1966, PWM, 1967

Konzert für zwei Klaviere und Orchester, 1966, UA: Warschau, 15.3.1968, PWM, 1968

Konzert für Bratsche und Orchester, Stefan Kamasa gewidmet, 1967-68, UA: Warschau, 20.6.1969, Edizioni Curci, 1969 (Klavierauszug), PWM, 1971 (Partitur)

1.3 Orchesterwerke

1.3.1 Symphonien


Symphonie, Dezember 1938, UA: unbekannt, unveröffentlicht, von der Komponistin verworfen

1. Symphonie, 1945, UA: Krakau, 28.5.1948, unveröffentlicht

2. Symphonie, Witold Rowicki gewidmet, beendet Januar 1951, UA: Warschau, 13.4.1951, unveröffentlicht

3. Symphonie, März/April 1952, UA: Krakau, 11.9.1952, PWM, 1954

4. Symphonie, Grzegorz Fitelberg gewidmet, 1953, UA: Krakau, 15.1.1954, PWM, 1955

1.3.2 Weitere Werke für Orchester

Trzy karykartury (Drei Karikaturen), „Dem lieben Professor Kazimierz Sikorski gewidmet“, beendet am 19.8.1932, UA: Warschau, 1933, unveröffentlicht

Convoi de joie, 1933, UA: Warschau, 1934, unveröffentlicht

Suite, 1931, UA: Riga, 15.3.1936, unveröffentlicht

Uwertura, 1943, UA: Krakau, 1.9.1945, PWM, 1947

Introduktion und Caprice, 1947, UA: Warschau, 25.2.1949, unveröffentlicht

Szkice ludowe (Skizze nach Volksweisen), 1948, UA: Warschau, 15.3.1950, nicht erhalten

Walzer, 1948, UA: Warschau, 15.12.1960, unveröffentlicht

Groteske, 1949, UA: Warschau, 1950, nicht erhalten

Suita tańców polskich (Suite polnischer Tänze), 1950, UA: Danzig, 1950, unveröffentlicht

Serenade, 1950, UA: Warschau, 4.9.1950, unveröffentlicht

Mazur, 1951, UA: Warschau, 15.1.1954, unveröffentlicht

Uwertura polska (Polnische Ouvertüre), „Professor Kazimierz Sikorski gewidmet“, April 1954, UA: Krakau, 10.12.1954, unveröffentlicht

Partita, September-November 1955, UA: Warschau, 17.5.1957, PWM, 1959

Oberek żartobliwy (Scherzhafter Oberek), 1956, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Wariacje (Variationen), 1957, UA: Warschau, 30.9.1958, PWM, 1960

Oberek noworoczny/konzertowy (Neujahrs-/Konzertoberek), Dezember 1959, UA: Warschau, 22. 2.1960, unveröffentlicht

Konzert für großes Sinfonieorchester, Witold Rowicki gewidmet, 1962, UA: Warschau, 17.9.1962, PWM, 1963

Musica sinfonia in tre movimenti, 1964-65, UA: Stockholm, 6.9.1965, PWM, 1966

In una parte, 1967, UA: Havanna, 2.10.1968, PWM, 1969

1.3.3 Kammerorchester

Uwertura, Entstehungszeit unbekannt, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Suita tańcowa (Tanzsuite), Entstehungszeit unbekannt, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Symphoniette für Streichorchester, Mai 1929, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Sinfonietta für Streichorchester, Dezember 1935, UA: Warschau 1936, unveröffentlicht

„Pod strzechą“ („Unter dem Strohdach“), 1945, UA: unbekannt, Czytelnik, 1946

Symphonie für Streichorchester, 1946, UA: unbekannt, unveröffentlicht
Suite, 1947, UA: unbekannt, unveröffentlicht

Konzert für Streichorchester, 1948, UA: Warschau, 18.6.1950, PWM, 1951

Drugi taniec polski (Zweiter polnischer Tanz), 1950, UA: Warschau, 14.10.1950, unveröffentlicht

Musik für Streicher, Trompeten und Orchester, Jan Krenz gewidmet, 1958, UA: Warschau, 14.9.1959, PWM, 1960

„Pensieri notturni“, 1961, UA: Venedig, 25.4.1961, PWM, 1961

Divertimento für Streichorchester, 1965, UA: München, 21.11.1966, PWM, 1967

„Contradizione“, 1966, Hanover (New Hampshire, USA), 2.8.1967, Moeck (gemeinsam mit PWM), 1967

1.4 Bühnenwerke, Ballette

„Z chłopa król“ („Der Bauer als König“), T.: Artur Marya Swinarski nach der Komödie „Z chłopa król“ von Piotr Baryka, September 1952-März 1952, UA: Posen, 25.7.1954, unveröffentlicht

„Esik w Ostendzie“ („Esik in Ostende“), Balletthumoreske in einem Akt, T.: Lech Terpiłowski nach dem Sketch „Słówka” (Wörtchen) von Tadeusz Boy Żeleński, 1964, UA: Posen, 18.10.1964, unveröffentlicht

„Pożądanie” („Begierde“), T.: M. Bibrowski nach dem Theaterstück „Le désir attrappé par la queue“ von Pablo Picasso, 1968 (unvollendet, ergänzt durch B. Madey), UA: Warschau, 18.3.1973, PWM, 1985

2. Vokalmusik

2.1 Lieder


„Chciałabym” („Ich möchte“), Lied Nr. 1 für eine Singstimme und Klavier, beendet am 26. 11. 1927, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Różowe w polu powje” („Rosige Ackerwinden“) für Sopran und Klavier, T.: unbekannt, August 1929, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Oj, matulu“ („Ach, Mütterlein“) für Sopran und Klavier, T.: Celina Danglówna, 1930, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Róże” („Rosen“) für Sopran und Klavier, T.: aus der arabischen Lyrik des 10. Jhdts., Ü. aus dem Französischen: Leopold Staff, 1934, UA: Warschau, 1934, PWM, 1988

„Mów do mnie, o miły“ („Sprich zu mir, oh Lieber“) für Sopran und Klavier, T.: Rabindranath Tagore, Ü.: Jan Kasprowicz, 1936, UA: Warschau, 21.10.1936, PWM, 1988

„Mamidło” („Trugbild“) für Tenor und Orchester aus „Drei Lieder“, T.: arabische Lyrik des 10. Jhdts., Ü. aus dem Französischen: Leopold Staff, 1938, UA: Warschau, 3.11.1938, unveröffentlicht
Alternativbesetzung: Sopran und Klavier, UA: Warschau, 1938, PWM 1988

„Inna“ („Andere“) für Tenor und Orchester aus „Drei Lieder“, T.: arabische Lyrik des 10. Jhdts., Ü. aus dem Französischen: Leopold Staff, 1938, UA: Warschau, 3.11.1938, unveröffentlicht
Alternativbesetzung: Sopran und Klavier, UA: Warschau, 1938, PWM 1988

„Samotność” („Einsamkeit“) für Tenor und Orchester aus „Drei Lieder“, T.: arabische Lyrik des 10. Jhdts., Ü. aus dem Französischen: Leopold Staff, 1938, UA: Warschau, 3.11.1938, unveröffentlicht
Alternativbesetzung: Sopran und Klavier, UA: Warschau, 1938, PWM 1988

„Oto jest noc“ („Sieh, da ist die Nacht“), für Sopran und Klavier, T.: Konstanty Ildefons Gałczyński, 1947, UA: Warschau, 1948, PWM 1988

„Rozstanie“ („Trennung“) für Sopran und Klavier, T.: Rabindranath Tagore, Ü.: Jan Kasprowicz, 1947, UA: Krakau, 26.1.1948, PWM, 1988

„Smuga ciena“ („Schattenstreifen“) für Sopran und Klavier, T.: Władysław Broniewski, 1948, UA: Warschau, 1949, PWM, 1988

„Nad wodą wielką i czystą” („Am großen, klaren Wasser“) für Mezzosopran und Klavier, T.: Adam Mickiewicz, 1955, UA: unbekannt, PWM, 1988

„Dzwon i dzwonki” („Glocken und Glöckchen“) für Sopran und Klavier, T.: Adam Mickiewicz, 1955, UA:, Warschau, 7.11.1955, Lidia Skowron (sopr.), Kiejstut Bacewicz (pfte), Krakau, PWM

„Boli mnie głowa“ („Mir schmerzt der Kopf“) für Sopran und Klavier, T.: Grażyna Bacewicz, 1955, UA: Warschau, 1955, PWM, 1956

„Sroczka“ („Die kleine Elster“) für Sopran und Klavier, T.: volkstümlich, 1956, UA: Warschau, 1956, Maria Drewniakówna (sopr.), Kiejstut Bacewicz (pfte), Krakau, PWM

„Z tych pagórków“ („Von diesen Hügeln“), Kinderlied für Mädchenchor und Klavier, T.: Maria Czerkawska, 1959, UA: Breslau, Polnischer Rundfunk, 1979, eingespielt auf „Kinderlieder zeitgenössischer polnischer Komponisten“, Veriton SXV-793

“Stary szklarz” („Der alte Glaser“), Kinderlied für Singstimme und Klavier, T.: Roman Pisarski, 1960, UA: Warschau Polnischer Rundfunk, 22.10.1960, in „Wanderlieder“, PWM, 1978

„Gile“ („Dompfaffen“), Kinderlied für Chor und Instrumentalensemble, T.: Jadwiga Osińska, 1960, UA: Warschau, Polnischer Rundfunk, 24.2.1978, im „Begleitbuch zur Musikfibel für die erste Klasse“, Wydawnictwa Szkolne in Pedagogiczne, 1978

2.2 Chorwerke

„Kyrie eleison“, Doppelfuge für Chor a capella, T.: „Kyrie eleison“, beendet am 12.11.1928, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„De profundis clamavi ad te, Domine“ für Solostimmen, Chor und Orchester. T.: 130. Psalm, Ü.: Jan Kochanowski, 1932, UA: unbekannt, unveröffentlicht (Diplomarbeit am Konservatorium Warschau)

„Kantata olimpijska“ („Olympische Kantate“) für Chor und Orchester, T.: Pindar, aus der „Olympischen Ode“, Ü.: J. Wernikowski, 1948, UA: Krakau, 30.9.1949, Philharmonisches Orchester Krakau, D.: Witold Krzemieński

„Tryptyk“ (Triptychon) für Chor und Orchester, T.: volkstümlich, beendet am 9.2.1954, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Akropolis“, Kantate für Chor und Orchester, T.: Stanysław Wyspiański, 1964, UA: Krakau, 10.5.1964, unveröffentlicht

„Zaloty“ (Liebeswerben) für Chor a capella, T.: Adam Mickiewicz, 1968, UA: Arezzo, 22.8.1974, PWM 1975

2.3 Oper

„Przygoda króla Artura“ (König Arthurs Abenteuer), Funkoper in einem Akt, T.: Edward Fischer nach „König Arthur und seine Ritter vom runden Tisch“ von Sigrid Undset, 1959, UA: Warschau, 10.11.1959, unveröffentlicht

3. Musik für Theater, Film und Hörspiel

„Farfarello“, Hörspielmusik, T.: nach dem Fragment „Róży” (Rosen) von Stefan Żeromski, Bearb.: Marian Piechal, 1945, UA: Łódź, Polnischer Rundfunk, 16.9.1945, nicht erhalten

„O Janku co psom szył buty” (Von Jan, der den Hunden Schuhe nähte), Musik zu einem Schauspiel für Kinder, T.: nach dem Fragment „Kordian” von Juliusz Słowacki, 1945, UA: Łódź, 1945, nicht erhalten

„Konrad Wallenrod“, Hörspielmusik, T.: nach Adam Mickiewicz „Poem“, Bearb.: Aleksander Maliszewski, 1949, UA: Warschau, Polnischer Rundfunk, 7.4.1950, nicht erhalten

„Dżungla” (Dschungel), Musik zu einem Trickfilm, Fragment, vermutlich aus den 1950er Jahren, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Polonez na Czorsztynie“ (Polonaise auf Schloss Czorsztyn), Schauspielmusik, Fragment, T.: nicht bekannt, 1950-51, UA.: unbekannt, unveröffentlicht

„Nieboska Komedia“ („Die ungöttliche Komödie“), Schauspielmusik, T.: Zygmunt Krasiński, 1959, UA: Łódź, 19.6.1959, nicht erhalten

„Macbeth“, Schauspielmusik, T.: William Shakespeare, 1960, UA: Warschau, 10.11.1960, unveröffentlicht

“Troilus and Cressida”, Schauspielmusik, T.: William Shakespeare, 1960, UA: Krakau, 16.9.1960, unveröffentlicht

„Marysia i krasnoludki” („Maria und die Zwerge“), Filmmusik, T.: nach Maria Konopnicka, Bearb.: Zdzisław Skowroński, 1960, UA.: 25.2.1961, nicht erhalten

„Sprawa” („Der Prozeß“), Schauspielmusik, T.: nach Aleksander Suchowo-Kobylin, Adaption u. R.: Bohdan Korzeniewski, 1961, UA: Łódź, 22.10.1961, nicht erhalten

„Balladyna”, Schauspielmusik, T.: Juliusz Słowacki, 1965, UA: Warschau, 4.12.1965,

„Mazepa“, Schauspielmusik, T.: Juliusz Słowacki, 1965, UA: Zielona Góra, 30.1.1965, unveröffentlicht

4. Klavierauszüge und Transkriptionen

„Pieśń o Wszechbycie”, („Lied von der Allgegenwart“) Klavierauszug des dritten Satzes von „Odwiecznych piesni” op. 10 von Mieczysław Karłowicz, ca. 1930, UA: unbekannt, unveröffentlicht

„Harnasie“ („Die Bergräuber“) op. 55, Karol Szymanowski, Klavierauszug, 1933, UA: unbekannt, Édition Max Eschig, Paris, 1935

„Ze starej muzyki“ („Aus alter Musik“), Suite, Bearbeitung für kleines Orchester, 1946, Bearbeitungen von Werken Giuseppe Tartinis, Jean-Baptiste Lullys, Jean Philippe Rameaus u.a., UA: unbekannt, Czytelnik, 1946

Capriccio Nr. 24 a-Moll für Violine solo, Niccolò Paganini, Bearbeitung für Violine und Klavier, 1946, UA: Warschau, 6.10.1946, unveröffentlicht

Präludium op. 1 Nr. 1 D-Dur für Klavier, Karol Szymanowski, Bearbeitung für Violine und Klavier, 1947, UA: Warschau, 1948, Czytelnik, 1948

Nocturne C-Dur für Klavier, Edvard Grieg, Bearbeitung für Violine und Klavier, 1950, UA: unbekannt, Czytelnik, 1950

Auswahl von Werken Johann Sebastian Bachs, Wolfgang Amadeus Mozarts, Louis Spohrs u.a., Bearbeitung für Violine und Klavier, UA: unbekannt, Czytelnik, 1953

Tema con variazioni für Viola und Klavier nach dem „Capriccio Nr. 17” für Viola von Bartolomeo Campagnolego, Klavierstimme von Grażyna Bacewicz, Violastimme von Mieczysław Szaleski, PWM, 1954

5. Literarische Werke

Bis auf die Erzählungssammlung „Znak szczególny“ ist keines der literarischen Werke Bacewiczs veröffentlicht. Die Autographen sind in der Nationalbibliothek Warschau und im Ossoliński-Nationalinstitut der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Breslau zu finden.

5.1 Erzählungen

„Czy koleżanka nie zabłądziła?” [„Hat sich die Kollegin nicht geirrt?“)

„Czy smyczek to wędka?“ („Ist der Bogen eine Angelrute?“)

„Czy to pan doktór Piotrowski?” („Sind Sie Doktor Piotrowski?”)

„Czy zna panienka to?” („Kennt das Fräulein dies?“)

„Czym żywią się muchy?” („Wovon leben die Fliegen?“)

„Gaffa” („Fehltritt“)

„Gołębie serce” („Taubenherz“)

„Lissa“

„Przed laty” („Vor Jahren“)

„Opowieść fantastyczna” („Phantastische Erzählung“)

„Sport to zdrowie“ („Sport ist Gesundheit“)

„Tego nam trzeba było?” („War es das, was wir brauchten?“)

„Terapia“ („Therapie“)

„Wspaniała zabawa” („Ein wunderbares Spiel“)

„Zapłata” („Vergeltung“)

„Zdrada” („Verrat“)

„Znak szczególny“ („Das besondere Merkmal“), autobiografische Erzählungen, Warschau, Czytelnik, 1970 und 1974

5.2 Romane

„Dwie drogi“ („Zwei Wege“), 1943

„Powieść wojenna“ („Kriegsroman“), unvollendet, aus den 1960er Jahren

„Sidła“ (Die Falle), Kriminalroman, aus den 1960er Jahren

„Oporny hydraulik“ (Widerstrebende Hydraulik), Roman über Komponisten, aus den 1960er Jahren

5.3 Bühnenwerke
„Jerzyki albo nie jestem ptakiem“ (Mauersegler oder Ich bin kein Vogel), 1963, handschriftlich, UA: als Fernsehspiel 1968
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Repertoire

Als Geigerin spielte Grażyna Bacewicz vor allem das virtuose romantische Repertoire des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, wie z.B. Tschaikowski, Wieniawski, Szymanowski. Doch auch Werke des Barock fanden sich in ihren Programmen und natürlich häufig eigene Kompositionen.
Als Pianistin trat sie seltener auf, brachte jedoch einige ihrer Klavierwerke zur Uraufführung, so unter anderem ihre zweite Klaviersonate.
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Literatur und Quellen

Archive und Bibliotheken
Archiwum Warszawskiego Towarzystwa Muzycznego, Archiv der Polnischen Musikgesellschaft

Biblioteka Narodowa, Nationalbibliothek, Warschau

Biblioteka Polskiego Radia, Bibliothek des Polnischen Rundfunks, Warschau

Biblioteka Uniwersitecka, Universitätsbibliothek, Warschau
(Archiv polnischer Komponisten des 20. Jahrhunderts)

Biblioteka Uniwersitetu Jagiellońskiego, Bibliothek der Jagiellonen-Universität, Krakau

Centralna Biblioteka Nutowa Polskiego Wydawnictwa Muzycznego, Zentralbibliothek des Polnischen Notenverlags, Warschau

Polish Music Reference Center, University of Southern California, Los Angeles

Zakład Narodowy im. Ossolińskich – Polska Akademia Nauk, Ossoliński-Nationalinstitut – Polnische Akademie der Wissenschaften, Breslau

Primärquellen
Bacewicz, Grażyna. „Brief an den Bruder Witold vom 21. 3. 1947”. In: Ruch Muzyczny. Jg. 38. H 1, 1994. S. 1.

Bacewicz, Grażyna. „Brief an Tadeusz Ochlewski vom 7.4.1950”. In: Ruch Muzyczny, Jg. 13. H. 7. 1969. S. 7

Bacewicz, Grażyna. „Antwort auf einen Brief von Bohdan Wodiczki (1954)“. Ruch muzyczny“. Jg. 33. H. 3. 1989. S. 11

Bacewicz, Grażyna. „Äußerung im Polnischen Radio aufgenommen am 29. September 1964“. In: Ruch Muzyczny. Jg. 33. H. 3. 1989. S. 7-10.

Bacewicz, Grażyna. „Antwort auf einen Brief von Leon Markiewicz (1966)“. In: Ruch muzyczny. Jg. 33. H. 3. 1989, S. 13

Bacewicz, Grażyna. „Antwort auf einen unbekannten Fragebogen“. In: Ruch muzyczny. Jg. 13. H. 7. 1969, S. 4

Bacewicz, Grażyna. Skizze zu einer Vorlesung für Studenten der Musikhochschule Warschau. In: Ruch muzyczny. Jg. 13. H. 7. 1969. S. 6

Bacewicz, Grażyna. „Z notatek osobistych, listów i wypowiedzi”. In: Ruch Muzyczny. Jg. 26. H. 4. 1982. S. 4 f.

Bacewicz, Grażyna. Znak szczególny. Warschau: Czytelnik, 1970 und 1974

Bacewicz, Grażyna. „Z notatek osobistych, listów i wypowiedzi”. In: Ruch muzyczny. Jg. 26. H. 4. 1982. S. 4 f. In Englischer Sprache In:
Bacewicz, Wanda (Hg.). Wilk, Wanda (Übers.). “From Notes And Letters By Grażyna Bacwicz”. In: Polish Music Journal. Online Ausgabe Nr. 1. H. 2. 1998.
http://www.usc.edu/dept/polish_music/PMJ/issue/1.2.98/bacewicz_let.html

Sekundärquellen
Lexikoneinträge

Schaeffer, Bogusław. Bacewicz, Grażyna. In: New Grove Dictionary of Music and Musicians. Bd. 1. Stanley Sadie (Hg.). London: Macmillan, 1995. S. 772-774

Monografien
Briel, Grażyna. Thematisches Verzeichnis der Werke von Grażyna Bacewicz mit einem biografischen Essay. Dissertation der Universität Bonn 2000. Aachen: Shaker Verlag, 2001.

Gąsiorowska, Małgorzata. Bacewicz. Krakau: PWM, 1999.

Gąsiorowska, Małgorzata u. A. (Hg.). O Grażynie Bacewicz. Materiały z konferencji muzykologicznej pod redakcją Małgorzaty Gąsiorowskiej. (Material der Konferenz „Grażyna Bacewicz – Mensch und Werk” des ZKP, 9.-10.1.1989 in Warschau). Poznań: Brevis, 1998

Kisielewski, Stefan. Grażyna Bacewicz i jej czasy. Krakau: PWM, 1963

Rosen, Judith. Grażyna Bacewicz. Her Life And Works. Los Angeles: University of Southern California, 1984.

Shafer, Sharon Guertin. The contribution of Grażyna Bacewicz (1909-1969) to polish music”. Lewiston, NY: Mellen, 1992.

Shofner, Terree Lee. The two piano quintets of Grazyna Bacewicz. An analysis of style ans content. Dissertation. Madison: University of Wisconsin, 1996

Szoka, Marta (Hg.). Rodzeństwo Bacewiczów. Materiały z międzynarodowy sesji naukowej, Łódź ’95.Łódź: Akademia Muzyczna w Łodzi, 1996.

Thomas, Adrian. Grażyna Bacewicz. Chamber And Orchestral Music. Los Angeles: University of Southern California, 1985.

Essays und Artikel
Bacewicz, Kiejstut. „Mój brat Witold”. In: Ruch muzyczny. Jg. 30. H. 16. 1986. S. 17-20 und H. 17. 1986. S. 23-26.

Baird, Tadeusz. Ohne Titel (Nachruf). In: Ruch muzyczny, Jg. 13. H. 7. 1969. S. 5 f.

Biegański, Krzysztof. „Jeszcze raz o ‘VI Kwartecie’ Grażynie Bacewicz”. In: Ruch muzyczny. Jg. 4. H. 21. 1960. S. 7

Cisowska, Barbara. „’Pożądanie’. Ostatnie dzieło Grażyny Bacewicz”. In: Ruch muzyczny. Jg. 17. H. 13. 1973. S. 3-5

Dankowska, J. „Grażyna Bacewicz – twórca i dzieło”. In: Ruch muzyczny. Jg. 33. H. 6. 1989. S. 7-8

Gąsiorowska, Małgorzata. „Grażyna Bacewicz – Neoklasyk?”. In: Ruch muzyczny. Jg. 33. H. 3. 1989. S. 3-6

dies. „Folkloryzm w twórczości Grażyny Bacewicz: Inspiracja czy konwencja?”. In: Inspiracje w muzyce XX wieku: Filozoficzno-literackie, religijne, folklorem. Material der Polnischen Musikologischen Konferenz. Warschau: ZKP, 1993. S. 202-218

Harley, Maria Anna. “Bacewicz, Picasso and the making of Desire”. In: The journal of musicological research. Jg. 16. H. 4. 1997. S. 243-281

Lück, Hartmut. Grażyna Bacewicz. In: Neuland. Ansätze zur Musik der Gegenwart. Bd. 4. 1983/84. s. 111-127

Lutosławski, Witold. Ohne Titel (Nachruf). In: Ruch muzyczny. Jg. 13. H. 7. 1969. S. 5

Ochlewski, Tadeusz. Ohne Titel (Nachruf). In: Ruch muzyczny, Jg. 13. H. 7. 1969. S. 7

Rudziński, Witold. Ohne Titel (Nachruf). In: Ruch muzyczny, Jg. 13. H. 7. 1969. S. 12

Umińska, Eugenia. Ohne Titel (Nachruf). In: Ruch muzyczny, Jg. 13. H. 7. 1969. S. 8-11
Wenzlaff, Jutta. „...Technik ist wertvoll, denn sie gibt dem Komponisten die notwendige formal-technische Strenge; keine Inspiration bringt ohne diese Strenge ein musikalisches Werk hervor“. In: Annäherung an sieben Komponistinnen: Mit Berichten, Interviews und Selbstdarstellungen, Bd. V. 1988. S. 6-14
Wittig, Steffen. „Die Kompositionstechnik der letzten Schaffensperiode Grażyna Bacewicz (1960-69)”. In: Jeder nach seiner Fasson: Musikalische Neuansätze heute. Saarbrücken: Pfau, 1997. S. 56-104
ders. „Höhen und Tiefen. Die Kompositionstechnik der letzten Schaffensperiode Grażyna Bacewiczs von 1960 bis 1969“. In: MusikTexte: Zeitschrift für Neue Musik. H. 71. 1997. S. 15-26
Zieliński, Tadeusz A.. „VI Kwartet Grażyny Bacewicz”. In: Ruch muzyczny. Jg. 4. H. 18. 1960. S. 6

Zieliński, Tadeusz A.. „Pożądanie”. In: Ruch muzyczny. Jg. 33. H. 3. 1989. S. 11-14

Rundfunkbeiträge
Homma, Martina. „Musik Spezial. Polen“. SWR 2. Sendung vom 8. 4. 2002.

Diskografie (alphabetisch)
LP
Auswahl kleiner Violinstücke, G. Bacewicz (vn), K. Bacewicz (pf), MUZA (keine Nr.)

Bratschenkonzert, Stefan Kamasa (va), Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: Stanisław Wisłocki, MUZA SXL 0875

Cellokonzert Nr. 2, Gaspard Cassadó (vc), Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Krzemieński, MUZA W-877/8

Contradizione, Orchester der Nationalphilharmonie, Warschau, D.: W. Rowiecki, MUZA M-3XW 890

Divertimento, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: Karol Teutsch, MUZA SXL 0586
und Musica Polonica Nova I: Panorama 1944-1974, D.: Karol Teutsch, MUZA SXL 1134

Esquisse, J. Guillou (org), PHILIPS 6504 039

In una parte, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: S Wisłocki, MUZA SXL 0875

Kinderlieder polnischer Komponisten, MUZA SXV 793

Klavierquintett Nr. 1 & 2, Das Warschau Klavierquintett, MUZA SXL 0608

Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, Grażyna Bacewicz (vn), Kiejstut Bacewicz (pf), Muza XW-71 (Polskie Nagrania)

Klaviersonate Nr. 2, Regina Smendzianka (pf), MUZA SXL 0977
und N. Fierro (pf), AVANT AV 1012
und K. Zimerman (pf), MUZA SX 1510

Kleines Triptychon, Regina Smendzianka (pf), MUZA SXL 0977
und Rosario Marciano (pf), Turnabout TV 34685
und Virginia Eskin (pf), Musical Heritage Society HMS 4236
und Rosario Marciano (pf), FONO FSM 53 0 36

Konzert für Orchester, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowiski, MUZA XL 0274 oder SX 0274

Konzert für Streichorchester, Polnisches Kammerorchester, D.: J. Maksymiuk, MUZA SX 1256

Konzert für zwei Klaviere und Orchester, J. Maksymiuk und J. Witkowski (pf), Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: S. Wiłocki, MUZA SXL 0875

Musik für Streicher, Trompeten und Schlagzeug, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowicki, MUZA SXL 0171
und Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowicki, PHILIPS PHS 900-141 oder PHM 500-141
und Orchester des Polnischen Rundfunks, D.: J. Krenz, MUZA W 567
und Streichorchester der UDSSR, D.: Anosov, MELODIA D 013193-6

Musica sinfonica in tre movimenti, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowicki, MUZA XL 0274 oder SX 0274

Ouvertüre, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowicki, MUZA XL 0274 oder SX 0274

Pensieri Notturni, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: W. Rowicki, MUZA XL 0274 oder SX 0274

Quartett für vier Celli, A. Ciechański, J. Węsławski, R. Suchecki, M. Raczak (vc), MUZA W 969

Streichquartett Nr. 3, Wilanów Quartett, MUZA SX 1597

Streichquartett Nr. 4, Grażyna Bacewicz Quartett Warschau, MUZA SX 1598
und Parrenin Quartett, MUZA W 180

Streichquartett Nr. 5, Wilanów Quartett, MUZA SX 1597

Streichquartett Nr. 6, Parrenin Quartett, MUZAW 679

Streichquartett Nr. 7, Bulgarisches Quartett (Dimov Quartett), Harmonia Mundi HMO 34708
und Bulgarisches Quartett, Musical Heritage Society MHS 1889
und Dimov Quartett, MUZA M-3XW 716
und Grażyna Bacewicz Quartett Warschau, MUZA SX 1598

Violinkonzert Nr. 3, Grażyna Bacewicz (vn), Polnisches Rundfunkorchester, D.: Grzegorz Fitelberg, MUZA (ohne Nr.)

Violinkonzert Nr. 7, Piotr Janowski (vn), Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: Andrzej Markowski, MUZA M-3XW 1183

Zehn Etüden, Regina Smendzianka (pf), MUZA SXL 0977
und Virginia Eskin (pf), NR. 2 & Nr. 8, Musical Heritage Society HMS 4236

CD
Concertino für Violine und Klavier, auf „Violinkonzerte für Kinder“, DUX 2000, DUX0168A06054

Divertimento für Streicher, Kammerorchester der Nationalphilharmonie, D.: Karol Teutsch Olympia OCD 311, 1992

Divertimento für Streichorchester, D.: Łukasz Borowicz, DUX, 2003, DUX0433A07552

Esquisse für Orgel, auf „20 Jahre Orgelkonservatorium Liegnitz“, DUX, 2005, DUX0522A12296

Humoreske für Violine und Klavier, Krzysztof Jakowicz (vn), Joanna Bocheńska (pf), Polskie Nagrania PNCD 272

Klavierquintett Nr. 1, Warsaw Piano Quintet, Olympia OCD 310
Klaviersonate Nr. 2, Nancy Fierro (pf), Ars Musica Poloniae AMP 2001
Klaviersonate Nr. 2, Nancy Fierro (pf), Dorchester Classics DRC 1004

Klaviersonate Nr. 2, Krystian Zimerman (pf), Olympia OCD 392

Konzert für Bratsche und Orchester, Stefan Kamasa (va), Orchester der Nationalphilharmonie, D.: Stanisław Wisłocki, Olympia OCD 311

Konzert für Streichorchester, St. Michael Strings, D.: Tadeusz Wicherek, Alba

Konzert für Streichorchester, Polish Chamber Orchestra, D.: Jerzy Maksymiuk, Accord ACD 023

Konzert für Streichorchester, Amadeus Chamber Orchestra, D.: Agnieszka Duczmal, AMP st 104

Konzert für Streichorchester, Amadeus Chamber Orchestra, D.: Agnieszka Duczmal, Conifer Classics CDCF 246, 1995

Konzert für Streichorchester, Polish Chamber Orchestra, D.: J. Stanienda, Aperto CD 86421

Konzert für Streichorchester, Polnisches Kammerorchester, D.: Jerzy Maksymiuk, Olympia OCD 392

Konzert für Streichorchester, Symphonie Nr. 3, Krakauer Philharmoniker, D.: Roland Bader, Koch Schwann CD 3-1143-2

Konzert für Streichorchester, Sinfonia Varsovia, D.: Krzysztof Penderecki, Polonia APO 86 410/1

Konzert für zwei Klaviere und Orchester, Jerzy Maksymiuk & Jerzy Witkowski (pf), Orchester der Nationalphilharmonie, D.: Stanisław Wisłocki, Olympia OCD 311

Oberek Nr. 1 für Violine und Klavier, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011

Oberek Nr. 2 für Violine und Klavier, Krzysztof Jakowicz (vn), Joanna Bocheńska (pf), Polskie Nagrania PNCD 272

Oberek Nr. 2 für Violine und Klavier, auf „Encore!“, Midori (vn), Robert McDonald (pf), Sony Music SK 52568, 1992

Pensieri Notturni, Konzert für großes Symphonieorchester, Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: Witold Rowicki, Olympia OCD 311

Polnisches Capriccio, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011

Quartett für vier Celli, Bennington Cello Quartet, Opus One CD 148, 1995

Quintett für Bläser, Blasquintett Warschau, DUX, 1995, DUX0241

Sämtliche Klavierwerke, auf „Complete Published Piano Music“, Ewa Kupiec (pf), Hannsler, 2001

Sämtliche Streichquartette, Amar Corde Quartett, Acte Préalable, 1999/2004, AP0019-21

Sämtliche Werke für Oboe, Acte Préalable, 2001, AP0043

Sonate (No. 2) für Violine solo, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011
Sonate (Nr. 2) für Violine solo, Robert Szreder (vn), Pavane ADW 7266
Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011
Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, Wanda Wiłkomirska (vn), Paul Dan (pf), Ambitus amb 97 830
Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, Terri Pontremoli (vn), Anita Pontremoli (pf), 1992, Centaur CRC 2119

Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier, Edward Statkiewicz (vn), Aleksandra Utrecht (pf) , Olympia OCD 392

Sonaten für Violine und Klavier Nr. 3, 4 & 5, Partita für Violine und Klavier, Arnold Belnick (vn), Sergei Silvansky, (pf), 1996, Cambria CA 90717

Sonate für Violine und Klavier Nr. 5, auf „Boldly Expressive: Music by Women“, Albany, 2000

Streichquartett Nr. 3, auf „Polish String Quartets”, Penderecki String Quartet, Cala Records, 1996, Cala-United CAL 88014 und Cala-United CAL 88021

Streichquartett Nr. 3 & 5, Wilanów Quartett, Klavierquintett Nr. 2, Warsaw Piano Quintet, Olympia OCD 387 , 1993

Streichquartett Nr. 4, Maggini String Quartet, ASV CD 908
Streichquartett Nr. 4, The Wilster Quartet, Direct to tape DTR 9501, 1995

Streichquartett Nr. 4, Quartetto Dafo, DUX, 1999, DUX0142A02628

Streichquartette Nr. 4, Nr. 6 & Nr. 7, Fanny Mendelssohn Quartett, Trouba Disc, 1992, TRO-CD 04

Streichquartett Nr. 4 & 7, Grażyna Bacewicz Warsaw String Quartet, Olympia OCD 310

Vier Capriccios für Violine solo, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011

Violinkonzert Nr. 7, Roman Lasocki (vn), Polnisches Rundfunkorchester (Katowice), D.: Karol Stryja,
Olympia OCD 323 , 1993

Violinkonzert Nr. 7, Piotr Janowski (vn), Orchester der Nationalphilharmonie Warschau, D.: Andrzej Markowski, Olympia OCD 392

Volkstänze für Violine, Black Box Classics, 2001

Werke für Klavier, Anita Kochmalska (pf), Acte Préalable, APR0073A07939

Werke für Violine und Klavier (Concertino, Sonata da camera u.a.), Bartlomiej Niziol (vn), Pawel Mazurkiewicz (pf), DUX, 2004, DUX0486A10440

Werke für Violine und Klavier (Oberek Nr. 1, Polnische Caprice u.a.), auf “Polish Capriccio”, Chandos, 2004

Wiegenlied für Violine und Klavier, W. Szymczyńska (vn), B. Haid (pf), Chamber Sound CSCD 95011

Witraż, auf „The Polish Tradition“, Albany Records, 2005

Zehn Konzertetüden für Klavier, auf “XXth Century Polish Piano Music“, Acte Préalable, 1999, AP0016A05850

Zehn Konzertetüden für Klavier, Nr. 1, 3, 4, Harnisch (pf), AUR 31 4 73

Quellen zur Diskographie
Rosen, Judith. Grażyna Bacewicz. Her Life And Works. Polish Music History Series. Los Angeles. University of Southern California. 1984

Online Encyclopedia of Polish Music
http://www.usc.edu/dept/polish_music/VEPM/bacewicz/b-disc-f.html

Links
http://www.usc.edu/dept/polish_music/composer/bacewicz.html (Stand: 27.4.2004)

http://www.culture.pl/pl/culture/artykuly/os_bacewicz_grazyna (Stand: 27.4.2004)
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Forschung

Orte, an denen Material zur Forschung über Grażyna Bacewicz eingesehen werden kann, sind unter der Rubrik Archive und Bibliotheken aufgeführt. Wanda Bacewicz, die Schwester der Komponistin, bewahrt den Nachlass von Grażyna Bacewicz.
Biographie und Werkverzeichnis Bacewiczs sind durch Małgorzata Gąsiorowska bzw. Grażyna Briel ausführlich bearbeitet. Ihre Werke sind in großem Umfang ediert. Übersichten über einzelne Werkgruppen finden sich unter anderem in den Unterlagen zur Konferenz zum 80. Geburts- und 20. Todestag der Komponistin „O Grażynie Bacewicz” (s. Literaturverzeichnis). Der Frage der Klangfarbgenese und -evolution in Bacewiczs Musik hat sich Steffen Wittig gewidmet. Auch zur Frage des (Auto-)zitats in ihren Werken, die Adrian Thomas aufgeworfen hat, bezieht Wittig Stellung.
An der University of Southern California sammelt das “Polish Music Center – PMC” Manuskripte, Partituren und Aufnahmen polnischer (Musik Polish Music Center, Thornton School of Music; University of Southern California, 840 West 34th Street; Los Angeles, CA 90089-0851;Tel: (213) 821-1356 or (213) 740-9369; Fax: (213) 821-4040
URL:www.usc.edu/dept/polish_music; E-mail: polmusic@usc.edu). Das PCM gibt ein Journal, Essays und eine Monografienserie zu polnischer Musik heraus. Die “Freunde der Polnischen Musik“ an der USC widmen sich der Verbreitung des Wissens über polnische Musik mittels Vorträgen, Konzerten und Festivalswww.usc.edu/dept/polish_music/ourfriends/friends.html).
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Forschungsbedarf

Die oben genannte Untersuchung der Funktion von Selbstzitaten in Bacewiczs Werken wäre sicher einer eingehenden und vorurteilsfreien Untersuchung wert. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle edierten Werke von der Komponistin zur Veröffentlichung gedacht waren.
Tiefergehende Einzelanalysen ihrer Werke wären nicht nur in diesem Zusammenhang interessant. Auch das Problem, welcher Art eigentlich der Neoklassizismus ist, dem zumindest Bacewiczs frühes und mittleres Schaffen häufig zugeordnet wird, ist einer genaueren Betrachtung wert.
Die Frage der politischen Verortung der Komponistin (und deren mögliche Auswirkung auf ihr Werk) ist hochinteressant und gleichzeitig sehr schwer zu beantworten. Hier können Aussagen von noch lebenden Zeitgenossen vielleicht weiterhelfen.
Ferner wären interessant, welchen Einfluss ihre Reisen auf ihr Werk hatten.
Autor/innen:
Uta Nevermann-Körting

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Nicole K. Strohmann
Zuerst eingegeben am 29.03.2006