Ehemalige Mitarbeiterinnen

Ellen Freyberg, M.A.

Studium Schulmusik, Musikwissenschaft und Linguistik in Weimar, Berlin, Basel, München. Magisterarbeit über den Einfluss des Futurismus auf die Musik Leo Ornsteins. Freiberufliche Tätigkeit als Dramaturgin, Klavierlehrerin, Chorleiterin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Freiberufliche Lektorin und Redakteurin.

Von Januar 2011 bis November 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Musik und Gender im Internet“, verantwortlich für die Redaktion der lexikalischen Artikel.

Arbeit an der Doktorarbeit über Musikalische Lyrik im Werk Aribert Reimanns, Betreuer ist Prof. Wolfgang Rathert, LMU München.

Kontakt:
ellen.freyberg[at]hfmt-hamburg.de

Julia Heimerdinger, M.A.

Julia Heimerdinger studierte Musikwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, Theaterwissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin und schloss ihr Studium 2003 mit einer Arbeit zu Neuer Musik im Spielfilm ab. Während des Studiums war sie u.a. Mitarbeiterin in der Musikabteilung des Podewil – Zentrum für aktuelle Künste Berlin, Produktionsassistentin der International Computer Music Conference (ICMC), der Off-ICMC 2000 und Assistentin des Ensembles zeitkratzer.

In ihrem laufenden Dissertationsprojekt (Martin Luther Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Wolfgang Auhagen) beschäftigt sie sich mit der Sprache der Analyse Neuer Musik.
Ein Forschungsschwerpunkt ist weiterhin das Thema Filmmusik (div. Aufsätze und Vorträge). Zudem unterrichtete sie 2008-2010 im Rahmen des Humanities Studiengangs an der TU Hamburg-Harburg Musikgeschichte (Art & Music Through The Centuries, in englischer Sprache, gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Daniel Koep bzw. Rainer Donandt).

Julia Heimerdinger war von 2007-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Beatrix Borchard und betreute u.a. den Bereich Multimedia des Forschungsprojekts MUGI.

Kontakt:
julia.heimerdinger[at]gmx.de

Publikationen (Auswahl)

I. Monographie

Neue Musik im Spielfilm, Saarbrücken: Pfau, 2007.

II. Herausgabe

Musikgeschichten – Vermittlungsformen. Festschrift für Beatrix Borchard, hg. von Martina Bick, Julia Heimerdinger und Krista Warnke, Köln: Böhlau, 2010.

III. Aufsätze

»I am compromised. I now fight against it.« Ligeti vs. Kubrick and the music for 2001: A SPACE ODYSSEY, in: The Journal of Film Music (in Vorbereitung).

 

Von ‚schreienden Dissonanzen‘ und ‚gedankenlesender Zwölftonmusik‘. Musikalische Modernen im Hollywoodkino am Beispiel von CREATURE FROM THE BLACK LAGOON (1954) und THE COBWEB (1955), in: Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung (in Vorbereitung).

»Affective sciences« und neue Musik. Eine kurze Bestandsaufnahme, in: Die Tonkunst 2/2010, S. 264-265.

Zeitkratzer and experimental programming, in: The Open Space Magazine, issue 5, fall 2003, S. 31-34.

Dr. des. Nicole K. Strohmann

studierte Schulmusik an der Folkwang Hochschule in Essen und Germanistik sowie Betriebswirtschaftlehre an der Universität Duisburg-Essen. Von 1999 bis 2002 arbeite sie am Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft an der Folkwang Hochschule bei Prof. Dr. Matthias Brzoska und von 2003 bis 2004 am Institut für Fremdsprachliche Philologien an der Universität Marburg bei Prof. Dr. Hermann Hofer. Mit beiden richtete sie im „Berlioz-Jahr” 2003 einen Internationalen Kongress zum Thema „Hector Berlioz und die Deutschen” aus (Kongressbericht: „Hector Berlioz. Ein Franzose in Deutschland”, hrsg. von M. Brzoska / H. Hofer / N. K. Strohmann, Laaber 2005). Es folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt in Paris an der Bibliothèque nationale. In dieser Zeit war sie Stipendiatin des DAAD und der Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung. Von 2005 bis 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und betreute redaktionell die lexikalischen
Seiten in dem von Prof. Dr. Beatrix Borchard geleiteten Forschungsprojekt „Musik und Gender im Internet”. Nicole K. Strohmann promovierte 2010 an der Folkwang Universität mit einer Arbeit über „Gattung, Geschlecht und Gesellschaft im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Studien zur Dicherkomponistin Augusta Holmès“.

Forschungsschwerpunkte:
Französische Musikgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Oper und Musiktheater, Neue Kulturgeschichte, musikwissenschaftliche Genderforschung, Instrumentenbau und Rezeptionsgeschichte.


Kontakt:
nicole.strohmann[at]gmx.de


Publikationsliste

I. Monographie

Gattung, Geschlecht und Gesellschaft im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Studien zur Dichterkomponistin Augusta Holmès (= Musikwissenschaftliche Publikationen), Hildesheim, Zürich u.a.: Olms (Druck in Vorbereitung, 660 S.).


II. Herausgaben

Hector Berlioz. Ein Franzose in Deutschland (= Kongressband des Internationalen wissenschaftlichen Kongresses „Hector Berlioz und die Deutschen“), hg. von Matthias Brzoska, Hermann Hofer und Nicole K. Strohmann, Laaber: Laaber-Verlag 2004 (352 S.).

Berlioz-Festival. „Hector Berlioz und die Deutschen“ Essen 2003 (= Programmbuch zum Internationalen wissenschaftlichen Kongress, 16.-18.06.2003 Folkwang Hochschule, Essen-Werden), Essen: Carius 2003 (78 S.).

Giacomo Meyerbeer. Le Prophète. Edition – Konzeption – Rezeption (= Musikwissenschaftliche Publikationen, 33), Kongressband des Kongress–Festivals „Le Prophète“, 13.-17.05.2007 Folkwang Hochschule, Essen-Werden, hg. von Matthias Brzoska, Andreas Jacob und Nicole K. Strohmann, Hildesheim, Zürich u.a.: Olms 2009 (678 S.).


III. Aufsätze/Buchbeiträge

„Je rêve une édition allemande soignée – Überlegungen zu Weingartners Berlioz-Gesamtausgabe“, in: Hector Berlioz. Ein Franzose in Deutschland, hg. von Matthias Brzoska, Hermann Hofer und Nicole K. Strohmann, Laaber: Laaber-Verlag 2004.

„Zwischen ,französischer Eleganz‘ und ,deutscher Kraft‘: zur zeitgenössischen Presserezeption der Sinfonien Théodore Gouvys in Deutschland“, in: Théodore Gouvy (1819-1898). Kolloquium 8.-10. Juni 2006, hg. von Herbert Schneider und dem Institut Gouvy, René Auclair (= Musikwissenschaftliche Publikationen, Bd. 29), Hildesheim, Zürich u.a.: Olms 2008.

„Zur Professionalisierung weiblichen Komponierens im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Die Dichterkomponistin Augusta Holmès“, in: Kompendium Musik und Gender, hg. von Rebecca Grotjahn und Sabine Vogt (= Kompendien Musik, Bd. 5, hg. von der Gesellschaft für Musikforschung durch Detlef Altenburg u.a.), Laaber: Laaber-Verlag 2010.

„Musik und nationale Identität: Augusta Holmès’ politische Kompositionen als Spiegel individueller wie kollektiver Identitätsfindung während der ,Troisième République‘“, in: Überschreitungen – Transgressions, hg. von Thilo Karger, Wanda G. Klee und Christa Riehn, Marburg: Tectum 2010.

„Rome vue par les Français: Rompreisstipendiaten, Revue musicale und das römische Musikleben im 19. Jahrhundert“, in: Jahrbuch Musik und Gender, hg. von Rebecca Grotjahn und Sabine Meine (in Vorbereitung).


IV. Lexikonartikel

in: Lexikon der Oper. Komponisten – Werke – Interpreten – Sachbegriffe, hg. von Elisabeth Schmierer, Laaber: Laaber-Verlag 2002:
Bertin, Bizet, Boito, Calzabigi, Cammarano, Carmen, Cendrillon, Da Ponte, Erodiade, Esclarmonde, Goldoni, Halévy, Haym, Hofmannsthal, Holmès, La Esmeralda, La jolie fille de Perth, La Juive, La Montagne-Noire, Lamotte, Le Roi de Lahore, Les Pêcheurs de perles, Les Vêpres Siciliennes, Manon, Marmontel, Massenet, Mefistofele, Minato, Molière, Nabucco, Perrin, Quinault, Rinuccini, Rolli, Romani, Scribe, Sedaine, Simon Boccanegra, Striggio, Strozzi, Werther, Zeno

in: Lexikon der Violine, hg. von Stefan Drees, Laaber: Laaber-Verlag 2003:
Alban, Banks, Bernardel, Boumeester, Brescia, Chanot, Cremona, Cuypers, Dodd, Fichtl, Gand, Geigenbau,Geigenbauer, Gragnani, Grancino, Jacobsz, Jacquot, Klotz, Lupot, Mailand, Markneukirchen, Mirecourt, Mittenwald, Neapel, Neuner, Nürnberg, Postiglione, Rombouts, Silvestre, Stadlmann, Tecchler, Turin, Venedig, Widhalm, Willems

 

in: Klavierlexikon, hg. von Christoph Kammertöns und Siegfried Mauser, Laaber: Laaber-Verlag 2006:
Blanchet/Blanchet & Roller, Broadwood, Chickerin, Cristofori, Graf, Grotrian-Steinweg, Ruckers, Silbermann, Zumpe

in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Aufl. Personenteil, Bd. 13, 15 und 17, hg. von Ludwig Finscher, Kassel: Bärenreiter-Verlag 2005-2007:
Prumier, Sauret, Serres, Woldemar, Zimmermann

in: Das Beethoven-Lexikon, hg. von Heinz von Loesch und Claus Raab, Laaber: Laaber-Verlag 2008:
Konzerte in Wien

in: Reclam-Komponistenlexikon, hg. von Melanie Unseld, Stuttgart: Reclam 2009:
Bruneau, Chabrier, Charpentier, Chausson, Saint-Saëns

in: Lexikon Musik und Gender, hg. von Melanie Unseld und Annette Kreutziger-Herr, Kassel: Bärenreiter-Verlag 2010:
Holmès


V. Sonstige Veröffentlichungen

Programmheftbeiträge, Rezensionen, Kongress- und Veranstaltungsberichte, CD-Booklets, Übersetzungen (frz.-dt.)


VI. Vorträge (Auswahl)

2004 Symposium on Music in France (1830-1940), University of Melbourne, Australien: “The woman composer at the end of the 19th century: A social-historic portrait of Augusta Holmès”

2005 GfM, Universität München, Deutschland: „Vorstellung des Forschungsprojekts ,Musik und Gender im Internet‘“ (gem. mit Prof. Dr. Beatrix Borchard und Kirsten Reese)

2006 Universität des Saarlandes, Saarbrücken: „Zwischen ,französischer Eleganz‘ und ,deutscher Kraft‘: zur zeitgenössischen Presserezeption der Sinfonien Théodore Gouvys in Deutschland“

2007 Universität Hamburg, Deutschland: Winet-Symposium Bausteine des Lebens – Building Blocks of Life. Interdisziplinäres Symposium zu Forschungsmethodologie, Wissenschaftsethik und Genderperspektive: „Professionalisierung weiblicher Künstlerschaft im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts“

2008 Gastvortrag Folkwang Hochschule Essen, Deutschland: „Überlegungen zum Umgang mit Quellen am Beispiel des Quellenbestands zur Dichterkomponistin Augusta Holmès in der Bibliothèque Nationale in Paris“

2008 GfM, Universität Leipzig: „,Warum darf Yamina nicht sterben?‘“ Dramaturgie und historische Einschätzung der Oper ‚La Montagne noire’ von Augusta Holmès“

2009 GfM, Universität Tübingen: „Musik und nationale Identität: Augusta Holmès’ politische Kompositionen als Spiegel individueller wie kollektiver Identitätsfindung während der ‚Troisième République’“

2010 Université François-Rabelais de Tours, Frankreich: „Sur les aspects du genre, sexe et société dans la vie musicale en France au XIXe siècle. Les résultats principaux de la recherche scientifique dans le cadre de ma thèse de doctorat d’État“

2010 Disputationsvortrag Folkwang Universität Essen: „Gattung, Geschlecht und Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Studien zur Dichterkomponistin Augusta Holmès“

geplant für 2010 GfM, DHI Rom, Italien: „Rome vue par les Français: Rompreisstipendiaten, Revue musicale und das römische Musikleben im 19. Jahrhundert“

Kirsten Reese

ist als Komponistin/ Klangkünstlerin und als Wissenschaftlerin/ Autorin im Bereich zeitgenössische Musik tätig. Sie studierte Flöte, elektroakustische Musik, Musikwissenschaft u.a. an der Hochschule der Künste Berlin und an der Technischen Universität Berlin; 1992–1993 hatte sie ein Stipendium zum Studium in New York.

Als Flötistin wirkte Kirsten Reese als Solistin und in Ensembles bei Konzertaufführungen, Rundfunkmitschnitten (Deutschlandradio, SFB) und Filmaufnahmen (arte/ ZDF) mit. 1998 gründete sie das Bläsertrio 'e-vent' (Flöte, Oboe, Klarinette) >> http://trio-e-vent.kulturserver-berlin.de mit dem sie regelmäßig Konzerte mit Uraufführungen von Auftragswerken durchführt. Sie konzipiert und

organisiert Konzertprojekte mit zeitgenössischer Kammermusik, seit 2001 ist sie Mit-Kuratorin der Klangwerkstatt in Berlin Kreuzberg.

Kirsten Reese komponiert elektroakustische Werke und Klanginstallationen; ie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise (Berliner Senat, Stiftung Kulturfonds, Künstlerinnenstiftung "Die Höge", Zonta Preis, Cité des Arts Paris).

Weitere Informationen unter
http://www.kirstenreese.de
http://mugi.hfmt-hamburg.de/Reese
http://mugi.hfmt-hamburg.de/multimediale_praes/rees1968.php

Musikwissenschaftliche Forschung, Publikationen und Radiosendungen:

1996 Diplom-Arbeit "Stefan Wolpe: 'Piece in Two Parts for Flute and Piano (1960)'", erschienen 1997 im Pfau Verlag, Saarbrücken; seitdem Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Lexika, CD-Booklets, Programmheften sowie musikwissenschaftliche Vorträge; Schwerpunkte: Komponistinnen (Johanna Beyer, Ruth Crawford Seeger, Nadia Boulanger), Musik der 20er und 30er Jahre, elektronische Musik, experimentelle amerikanische Musik, Musik und Medien

1998 Forschungsstipendium des Frauenforschungsprogramms des Berliner Senats zum Thema "Frauen als Pioniere der musikalischen Avantgarde in den Vereinigten Staaten von 1920 bis 1950"

 

seit 2000 Radiosendungen (WDR, DeutschlandRadio) u.a. über Kaija Saariaho, Lutz Glandien, Harry Partch, Ruth Crawford Seeger, Ute Wassermann

2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Musikhochschule Detmold/ Universität Paderborn, gemeinsam mit Prof. Dr. Beatrix Borchard Konzeption des Forschungsprojekts "Europäische Komponistinnen/ Musikerinnen im Internet"

2002–2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Mitarbeit an Konzeption und Aufbau des Forschungsprojekts "Musik und Gender im Internet", Leiterin des Bereichs "multimediale Präsentationen".

Dr. Sophie Fetthauer

geboren 1971 in Hamburg, Studium der Historischen und Systematischen Musikwissenschaft sowie der Neueren Deutschen Literatur an der Universität Hamburg, 1998 Magister Artium mit einer Arbeit über "Marc Neikrug: 'Through Roses'. Musiktheater im Kontext der Holocaustrezeption", 1998 Forschungsauftrag der Deutschen Grammophon Hamburg über die Geschichte des Unternehmens im "Dritten Reich", Forschungsarbeiten im Rahmen der Arbeitsgruppe Exilmusik an der Universität Hamburg zum "Reichs-Brahmsfest" 1933 in Hamburg, zur Komponistin Vally Weigl und zu Musik in DP-Camps n ach 1945, 2002 Abschluss der Dissertation über
"Musikverlage im 'Dritten Reich' und im Exil", seit Mai 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojekts "Musik und Gender im Internet" an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, November 2003 bis April 2004 und seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojekts "Online-Lexikon exilierter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit" am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg.

Schriftenverzeichnis und Projekte siehe unter:
http://www.sophie.fetthauer.de