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  • Ottilie Metzger-Lattermann

    von Gudrun Föttinger
    Ottilie Metzger-Lattermann als Carmen, Atelier Fr. Groth
    Namen:
    Ottilie Metzger-Lattermann
    Lebensdaten:
    geb. in Frankfurt am Main,
    gest. in Auschwitz,

    Ottilie Metzger wurde laut „Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters“ (Band 7, S. 469) am 15. Juni 1878 geboren. Ebenfalls den 15. Juni nennt ein umfassender Artikel, der 1905 im „Musikalischen Wochenblatt“ erscheint, während das als Standardwerk geltende Sängerlexikon von Kutsch/Riemens den 15. Juli nennt. Ebenfalls Juli wird im „Lexikon der Juden in der Musik“ (S. 185) genannt und auch der 2008 zur Ausstellung „Verstummte Stimmen“ erschienene Katalog nennt den Monat Juli (S. 87). Sie starb im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
    Tätigkeitsfelder:
    Opern- und Liedsängerin (Mezzosopran/Alt), Gesangslehrerin
    Charakterisierender Satz:

    „Eine Fricka, die leidenschaftlich ihr Recht verficht und doch im Ton nie die Göttin verleugnet.“ („Dresdner Anzeiger“ vom 28.01.1918)


    Portrait von Ottilie Metzger


    Mediennachweis: Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 79632473
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 116957468
    Library of Congress (LCCN): no96000084
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Gudrun Föttinger


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 05.09.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Gudrun Föttinger, Artikel „Ottilie Metzger-Lattermann“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 5.9.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/material/Ottilie_Metzger-Lattermann