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  • Emma Brandes

    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Emma Brandes. Fotografie um 1870
    Namen:
    Emma Brandes
    Geburtsname: Emma Vick
    Ehename: Emma Engelmann
    Varianten: Emma Brandes-Engelmann, Emma Engelmann-Brandes
    Lebensdaten:
    geb. in Neubukow, Deutschland
    gest. in Berlin-Spandau, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Solistin, Kammermusikerin, Förderin (ideell)
    Charakterisierender Satz:

    „Meine musikalische Welt gewann durch das wachsende Interesse, das Emma Engelmann an mir nahm. Diese kleine rundliche Dame in den Fünfzigern wirkte immer so, als werde sie augenblicks von ihren altmodischen Korsetts erdrückt. In ihrem vollen Gesicht standen lebhafte, scharf blickende Augen, und in unstillbarer Emsigkeit ging sie nie, wenn sie statt dessen laufen konnte. Doch was war sie für eine großartige Pianistin! Sie spielte ganz schlicht, aber außerordentlich ausdrucksvoll; keine Spur der gewaltigen Kraft eine Carreño, keine Spur der ‚Gefühligkeit’ vieler Pianistinnen.“


    (Arthur Rubinstein über Emma Brandes, in: Arthur Rubinstein. Erinnerungen. Die frühen Jahre. Frankfurt a. M.: Fischer, 1976, S. 59)


    Die Pianistin Emma Brandes mit ihrem Mann Theodor Wilhelm Engelmann und dem Geiger Joseph Joachim (sitzend).

    Fotografie um 1898, Berlin (Privatbesitz)

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 8138422
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 116400323

    Autor/innen

    Silke Wenzel, Die Grundseite wurde im Oktober 2007 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 01.11.2007
    Zuletzt bearbeitet am 21.05.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Emma Brandes“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 21.5.2008
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/material/Emma_Brandes