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Josephine Lang

Josephine Caroline Lang, verheiratete Köstlin

* 14. März 1815 in München, Deutschland.
† 2. Dezember 1880 in Tübingen, Deutschland.

„[Mein Lied verdankt] seine schlichte Melodie u. seine Entstehung dem moment[an]en Eindrucke Ihrer lieblichen Poesie ganz allein [...] Das Gedicht ist an u[nd] für sich schon Melodie! – Daß ich wirklich gestehen muß, daß es schon während dem Durchlesen sich zum Liede gestaltete ohne all’ mein Zuthun! Es ist dies halt ein wucherndes Unkraut, das sich bei mir, (selbst im Herbste des Lebens) nicht mehr ausrotten läßt, und mit meiner Natur u[nd] m[einem] Leben so verwoben ist, daß es zu meinen Lebensbedürfnissen gehört!“

[Brief Josephine Langs an Eduard Eyth, undatiert (aber wahrscheinlich um 1861), A: Eyth 28801, Deutsches Literaturarchiv, Marbach]
Hörbeispiel
Sechs Lieder op. 12, Nr. 5 Der Herbst („Raschelt’s schon im Laube“)
Notenbeispiel Schriftprobe
Mediennachweis

Bild:
Josephine Lang ca. 1842
von Carl Müller gezeichnet
Titelkupfer aus: Heinrich Adolf
Köstlin „Lebensabriß“

Hörbeispiel:
Op. 12, Nr. 5 Der Herbst
(„Raschelt’s schon im Laube“)
Private Aufnahme
Mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden (Sharon Krebs, Sopran und Harald Krebs, Klavier)

Notenbeispiel:
"Schmetterling" aus:
Drei Lieder Op. 8 (Nr. 1)

Schriftprobe:
Anfang des Liedes "Schmetterling"
Langs Manuskriptheft Mus.fol. 53f, S. 7r, Handschriftenabteilung
Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart
Mit freundlicher Genehmigung der Handschriftenabteilung der WLB

Tätigkeitsfelder
Sängerin, Pianistin, Komponistin, Pädagogin

Orte und Länder
Josephine Lang wirkte bis zu ihrer Verehelichung in München. Die einzige längere Reise unternahm sie 1838 in Begleitung ihrer Freundin Fanny Schinn nach Salzburg. Ansonsten scheinen ihre Reisen auf Kuraufenthalte in Kreuth und am Tegernsee und auf Besuche in Augsburg beschränkt gewesen zu sein. Im Jahre 1842 folgte sie ihrem Mann nach Tübingen, wo sie bis zu ihrem Tode lebte. Außer kurzen Besuchen in naheliegenden Kurorten unternahm Josephine Lang nach ihrer Ehe vermutlich keine Reisen.

Profil
Josephine Lang war eine ausgezeichnete Sängerin und Pianistin. Sie komponierte seit ihrem fünften Lebensjahr. Ihre erste Liedersammlung erschien 1831, als sie 16 Jahre alt war. Sie wurde von vielen großen Musikern ihrer Zeit geschätzt und gefördert. Als ausführende Künstlerin wirkte sie nicht nur in Privatzirkeln (Hauskonzerte und Salons), sondern auch als Hofkapellsängerin in München. Sie war hauptsächlich als „Lieder-Komponistin“ bekannt, obwohl sie auch einige Klavierstücke veröffentlichte.

Biografie

Josephine Lang, eine der produktivsten Liederkomponistinnen des neunzehnten Jahrhunderts, wurde 1815 in München geboren, wo sie schon in jungen Jahren für ihre Lieder und für ihre Ausführung derselben Berühmtheit erlangte. Im Jahre 1842 heiratete sie den Rechtsgelehrten und Poeten Reinhold Köstlin und folgte ihm nach Tübingen, wo er an der Universität außerordentlicher, später ordentlicher Professor der Rechte wurde. Als er 1856 starb, hinterließ er sie mit sechs Kindern, die sie hauptsächlich mit Gesangs- und Klavierunterricht ernährte. Sie versuchte zwar auch, sich wieder als Komponistin hervorzutun (während ihren letzten Ehejahren hatte sie immer weniger Zeit zum Komponieren gehabt), ihre Bestrebungen blieben jedoch fruchtlos, bis sie sich an zwei einflußreiche Freunde wandte, nämlich Clara Schumann und Ferdinand Hiller, die ihr halfen, die “harte[n] Verlegers Seele[n] zu erweichen.” Hiller veröffentlichte auch einen biografischen Aufsatz über Josephine Lang, der von vielen gelesen wurde und der Komponistin nicht nur das Interesse des Publikums, sondern auch finanzielle Unterstützung von mitleidigen Lesern einbrachte. Sie starb 1880 in Tübingen.
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Würdigung

Josephine Langs Lieder zeigen die Vielseitigkeit ihres Talentes und die „Reichhaltigkeit ihrer Palette“ (Rosenwald, „Das deutsche Lied zwischen Schubert und Schumann“ S. 63). Manchmal setzt sie einen Text einfach und sparsam, fast choralartig; manchmal hingegen komponiert sie vollklingende und virtuose Klavierparts. Manche ihrer Lieder sind Strophenlieder, andere durchkomponiert. Der Klavierpart fungiert zuweilen als pure Begleitung; es kann aber auch ein Dialog zwischen Singstimme und Klavier entstehen.
Felix Mendelssohn Bartholdy war, wie Josephine Lang selber sagte, ihr künstlerisches Ideal (Köstlin, Lebensabriß, S. 58). Die Verwandtschaft ihres Stils mit Mendelssohns wurde auch von einem zeitgenössischen Kritiker bemerkt, der weiter bemerkte: „Dennoch aber ist dieses Vorbild durch die Individualität der Künstlerin so weit modificirt und anderweitig reflectirt, dass von einer Nachahmung im gewöhnlichen Sinne des Wortes die Rede nicht sein darf“ (Allgemeine musikalische Zeitung, Band 48, Nr. 3, 21 Januar 1846, S. 36). Darüber hinaus übten die Werke von Robert Schumann, die sie durch Stephen Heller kennen gelernt hatte, einen gewissen Einfluss auf Josephine Lang aus. Man könnte Langs Lieder stilistisch zwischen denen Mendelssohns und Schumanns einordnen.
Josephine Lang vertonte Texte von Dichtern wie Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, Nikolaus Lenau, August von Platen, griff aber auch oft auf Textvorlagen von heute vollkommen unbekannten Dichtern zurück, wie Apollonius von Maltitz, Wilhelm von Marsano, Christoph August Tiedge u.a. Einige ihrer Liedtexte stammen auch von Dichterinnen, darunter Louise Brachmann, Agnes von Calatin, Helmine von Chézy und Therese von Niemeyer. Eine wichtige Quelle poetischer Texte waren die Gedichte ihres Gatten Christian Reinhold Köstlin, der unter dem Namen „C. Reinhold“ seine Werke veröffentlichte.
Unter den gedruckten Werken stellen die Lieder – neben einigen Klavierstücken – den größten Anteil dar. Zwar komponierte Josephine Lang auch Chorwerke und einige Kammermusikfragmente, die jedoch unveröffentlicht blieben.
Josephine Langs viel zitierte Aussage, „meine Lieder sind mein Tagebuch“, ist in der Tat bedeutungsvoll: Ihre Liedautographen geben häufig – ähnlich einem Tagebuch – sehr konkrete Einblicke in ihre derzeitige Gemütsstimmung oder ihren Gesundheitszustand. Ihre Textwahl ist auch in vielen Fällen biografisch motiviert. Zeitweise besaß das Liederkomponieren (d.h. „Tagebuch-Schreiben“) für Josephine Lang auch eine therapeutische Funktion, wie einem Brief an Ferdinand Hiller zu entnehmen ist: „Die göttliche Musik war allein im Stande, mich über das Schwerste was mich treffen konnte – hinüber zu tragen, und [sie] allein ist es, die mich im Drange so vielfacher Sorge u. Arbeit noch aufrecht erhält, und mir wie ein schützender Engel zur Seite steht – wo das harte Leben an Abgründe führt!“ (Josephine Lang an Ferdinand Hiller, Tübingen, 22. Oktober 1859, Hiller Nachlass 28 (709), Historisches Archiv der Stadt Köln).
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Rezeption

Dass Lang offenbar großen Eindruck auf ihre Zuhörer machte, bestätigen die Briefe Felix Mendelssohn Bartholdys, dem die 15-Jährige im Hause ihres Paten, Joseph Stieler, einige ihrer Lieder vorgetragen hatte. Dort überzeugte sie durch den Vortrag einiger ihrer Kompositionen, so dass Mendelssohn sich für die Verbreitung ihrer Kompositionen in München einsetzte: „Voriges Jahr waren alle die Anlagen wohl schon da; sie hatte kein Lied geschrieben, worin nicht irgend ein sonnenklarer Zug von Talent war, und da trommelten Marx und ich zuerst Lärmen in der Stadt unter den Musikern; es wollte uns aber keiner so recht glauben. Seitdem hat sie den merkwürdigsten Fortschritt gemacht. Wen die jetzigen Lieder nicht packen, der fühlt überhaupt gar Nichts.“ (Mendelssohn an seine Familie, Stuttgart, 7. November 1831). Mendelssohn arrangierte auch zwei ihrer Lieder für Männerchor und ließ sie in München aufführen.
Auch Stephen Heller, den sie einige Jahre später in Augsburg kennen lernte, zeigte sich von ihren Kompositionen und ihrer Vortragsweise beeindruckt. Er legte bei Robert Schumann, der 1838 eines ihrer Lieder in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ veröffentlichte, für sie ein gutes Wort ein.
Nikolaus Lenaus Reaktion zu Langs Vertonung eines seiner Gedichte wurde von Emma Niendorf beschrieben: „Auf seine Bitte mußte [Agnes von Calatin] es immer und immer wiederholen. Besonders die Stelle: ‚Scheiden mußt` ich ohne Wiederkehr‘, die er wundervoll gesetzt fand. Eine Thräne rollte aus seinem Auge, wie er so regungslos dasaß am Piano neben den Beiden [Lang und von Calatin].“ (Niendorf, Lenau in Schwaben, S. 48).
Im ereignisreichen Jahr 1848 setzte Friedrich Silcher eines ihrer politischen Lieder für Männerchor. Das Lied wurde im August des gleichen Jahres von der Tübinger Liedertafel vorgetragen.
Josephine Langs Lieder wurden in folgenden Jahren und Zeitschriften besprochen:
1835 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1838 in der Neuen Zeitschrift für Musik (in der auch, wie oben erwähnt, ein Lied als Beilage erschien)
1839 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1841 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1841 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung
1845 in Signale für die Musikalische Welt
1845 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1846 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung
1847 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1848 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung
1848 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1855 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1860 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1861 in der Deutschen Musik-Zeitung
1862 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1870 in der Neuen Zeitschrift für Musik
1872 im Musikalischen Wochenblatt
1873 in der Neuen Zeitschrift für Musik
Die Rezensionen waren nicht immer positiv, aber viele von ihnen bezeugen, dass Josephine Lang von der Kritik als Komponistin ernst genommen wurde. Die Rezensionen aus den Jahren 1838 bis 1848 fielen zumeist positiv aus, die von 1855 bis 1862 negativ. Josephine Langs spätere Veröffentlichungen (1863 bis 1880, d.h. zu ihren Lebzeiten) scheinen von der Kritik nicht beachtet worden zu sein.
Zwei Biografien der Komponistin erschienen bereits im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1867 widmete Ferdinand Hiller ihr einen seiner „Musikalischen Briefe“ in der „Kölner Zeitung“. Kurz nach Josephine Langs Tod schrieb ihr Sohn einen Lebensabriss, der 1881 bei Breitkopf & Härtel erschien.
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Werkverzeichnis

Josephine Langs Opuszahlen sind in großer Unordnung. Bei ihren sechs ersten Veröffentlichungen erschienen auf den Titelblättern keine Opuszahlen; die Komponistin hat die Opuszahlen 1 bis 6 nachträglich hinzugefügt, als sie im Jahre 1867 ein Verzeichnis ihrer Werke erstellte. Die Opuszahlen 7 bis 15 sind korrekt. Werke mit den Opuszahlen 16 bis 19 gibt es nicht. In der Folge 20 bis 30 fehlen die Opuszahlen 21 und 24. In der Folge 31 bis 39 gibt es wiederum Fehler: manche Zahlen wurden mehrfach vergeben, andere dagegen gar nicht. In seinem Werkverzeichnis fügte Heinrich Adolf Köstlin in Klammern regelmäßige Opuszahlen für die betreffenden Werke bei; diese sind in der heutigen Lang-Forschung beibehalten worden.

Außer op. 1 und op. 3 besitzt die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart Original-Drucke oder Xerokopien von allen veröffentlichten Werken Josephine Langs, einige sogar doppelt.


1 Vokalwerke

1.1 Sologesang mit Begleitung (veröffentlicht)

Bei den veröffentlichten Liedern wird nur der Drucktitel angegeben, außer in Fällen, in denen der Drucktitel mehr als einmal vorkommt. Die Textanfänge können auf der Webseite der Württembergischen Landesbibliothek (http://www.wlb-stuttgart.de) ermittelt werden. Das Entstehungsdatum der einzelnen Lieder befindet sich in Klammern nach dem Titel. Textdichter mit Fragezeichen konnten bislang nicht eindeutig bestätigt werden; eine Dichterbestätigung ist wichtig, da Josephine Langs Angaben zu Dichtern häufig nicht richtig sind.

Acht deutsche Lieder, [op. 1]. Der Prinzessin Maria Anna Leopoldine von Bayern gewidmet [nach Heinrich Adolf Köstlins Werkverzeichnis in seinem Lebensabriß, S. 97. München: Falter und Sohn, 1831]
1. An die Entfernte (1828). Text von Johann Wolfgang von Goethe
2. An den Frühling (1828). Text von Friedrich Schiller
3. Liebessehnen (1828). Text von Ludwig I, König von Bayern
4. Am Tag, wo freudiges Entzücken (1828). Dichter unbekannt
5. Wie lieb du mir im Herzen bist (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Gottfried Wilhelm Fink
6. Hexenlied (1828). Text von Ludwig Hölty
7. Abschied vom Herbst (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig I, König von Bayern
8. Das Wunderblümchen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Körner

Sechs teutsche [sic] Lieder, [op. 2]. Der Durchlauchtigsten Frau Erzherzoginn [sic] Friederike Sophie Dorothea von Oesterreich geborne Königliche Prinzessinn [sic] von Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet. München: Falter und Sohn, 1834
1. Lied zur Geburtstagsfeier der viel geliebten königlichen Mutter Karoline (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt
2. Seeligkeit (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Hölty
3. Lied („In der Hand die Himmelsgabe“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von A. v. Tromlitz (Pseudonym von Karl August Friedrich von Witzleben)
4. Lied („Leichte Lüfte, linde, süße“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ernst Friedrich Georg Otto, Freiherr von der Malsburg
5. Lied („An dem Ufer sitz’ ich da“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ernst Friedrich Georg Otto, Freiherr von der Malsburg
6. Die Abendglocke auf dem Berge (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Karoline Pichler

Vier deutsche Lieder, [op. 3]. Frau Sofie Dülken gewidmet [nach Heinrich Adolf Köstlins Werkverzeichnis in seinem Lebensabriß, S. 97]. München: Falter und Sohn, 1834
1. Der Wanderer (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Gottwalt (Pseudonym von Johann Georg Seegemund)
2. Auf der Alpe zu singen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von August Graf von Platen
3. Liebesgrüße (wahrscheinlich 1833). Text von Leopold Feldmann
4. Fee’n-Reigen (1830 oder früher). Text von Friedrich von Matthisson

Vier deutsche Lieder, [op. 4]. Dem Fräulein Delphine von Schauroth achtungsvoll gewidmet. München und Bern: Joseph Aibl, Erscheinungsdatum unbekannt, aber wahrscheinlich vor 1838
1. Schlummerlied (wahrscheinlich 1831). Text von Johann Georg Jacobi
2. Veilchen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Georg Jacobi
3. Ständchen („Aufgewacht, aufgewacht”) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm von Marsano(?)
4. Sehnsucht (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von August Graf von Platen

Vier deutsche Lieder, [op. 5]. Dem Fraeulein Josephine Berlinghoff achtungsvoll gewidmet. München: Falter und Sohn, 1834
1. Nähe des Geliebten (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe
2. Lied („Auf dem frischen Rasensitze”) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Georg Jacobi
3. Glückliche Fahrt (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe
4. Geistertanz (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich von Matthisson

Vier deutsche Lieder, [op. 6]. Dem Fräulein Franciska Schinn achtungsvoll gewidmet. München: F. A. Schäffer, Erscheinungsdatum nicht feststellbar, aber wahrscheinlich vor 1838
1. An ___ („Ich schnitt es gern in alle Rinden ein“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller (erste Strophe) und einem/einer unbekannten Dichter/Dichterin (zweite und dritte Strophe)
2. Lied („Liebe findet schnell die Worte“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Gottwalt (Pseudonym von Johann Georg Seegemund)
3. Frühzeitiger Frühling (vor 1830). Text von Johann Wolfgang von Goethe
4. Geisternähe (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich von Matthisson

Sechs Gesänge, op. 7. Der Frau Friederike Planat geb. v. Kerstorf hochachtungsvoll gewidmet. München: Joseph Aibl, 1838
1. Spinnerlied (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Georg Jacobi
2. Die freien Sänger (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich Förster
3. Frühlings-Ruhe (1833). Text von Ludwig Uhland
4. Im Herbst (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Justinus Kerner. Wurde später nochmal als op. 11/6 veröffentlicht.
5. Das Asyl (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig I, König von Bayern
6. Mein Plätzchen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

Schmetterling. In die Ferne. Ewige Nähe. 3 Lieder, op. 8. Der Frau Caroline von Hoesslin geb. v. Eichthal achtungsvoll gewidmet. Wien: Tobias Haslinger, 1838
1. Schmetterling („Frühlingsbote, Schmetterling“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von E.S.(?)
2. In die Ferne (1837). Text von Hermann Klätke
3. Ew’ge Nähe (1838). Text von Agnes von Calatin(?)

Sechs Lieder, op. 9. Der Frau Josephine v. Stieler geb. v. Miller freundlichst gewidmet. Leipzig: Friedrich Kistner, 1841
1. Lebet wohl, geliebte Bäume (1834). Text von Johann Wolfgang von Goethe
2. Frühlingsgedränge (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Nikolaus Lenau
3. Nach dem Abschied (1840). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
4. Am Morgen (1840). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
5. Lied („Freund ach, und Liebling“) (1838). Text von Johann Aloys Blumauer(?)
6. Komm Liebchen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Georg Jacobi

Sechs Lieder, op. 10. Dem Fräulein Agnes von Calatin liebend gewidmet von ihrer Freundin. Leipzig: Friedrich Kistner, 1841
1. Gedenkst du mein? (1841). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
2. Mignons Klage (1835). Text von Johann Wolfgang von Goethe
3. Die Schwalben (1835). Text von Christoph August Tiedge
4. Im Frühling (1839) Text von Wilhelm Wackernagel
5. Scheideblick (1840). Text von Nikolaus Lenau
6. Abschied („Ich liebte dich“) (1837). Text von Ernst Schulze

Sechs deutsche Lieder, op. 11. Den beiden Dichtern [Uhland und Kerner] freundlichst gewidmet. Leipzig: Friedrich Kistner, 1845
1. Antwort (1832). Text von Ludwig Uhland
2. Ruhetal (1833). Text von Ludwig Uhland
3. Frühlings-Ahnung (1832). Text von Ludwig Uhland
4. Abschied („Als wir schieden“) (1834). Text von Justinus Kerner
5. Sängers Trost (1834). Text von Justinus Kerner
6. Im Herbst (Entstehungsdatum nicht bekannt, aber vor 1838). Text von Justinus Kerner. Wurde schon als op. 7/4 veröffentlicht.

Sechs Lieder, op. 12. Ihrem Freunde Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet. Leipzig: Friedrich Kistner, 1845
Texte von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]
1. Am Wasserfall (1841)
2. Nachts (1841)
3. Abermals am See (1841)
4. O wärst du da (1841)
5. Der Herbst (wahrscheinlich 1841)
6. Die wandernde Wolke (1843)

Sechs Lieder, op. 13. Dem Herrn Franz Lachner achtungsvoll gewidmet. Mainz, Antwerpen, and Brüssel: B. Schott’s Söhne, 1847
1. Abschied („Sie hat mich still zum Abschied angeblickt“) (wahrscheinlich 1844). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
2. Der Wanderer an die Quellen (1837). Text von Heinrich Wenzel
3. Aus der Ferne (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt
4. Der Schmetterling („Der Schmetterling ist in die Rose verliebt“) (1838). Text von Heinrich Heine
5. An die Entfernte (1839). Text von Nikolaus Lenau
6. Namenlos (1838). Text von Apollonius von Maltitz

Sechs deutsche Lieder, op. 14. Den beiden Schwestern Louise Reinhard und Adelheid Köstlin liebend gewidmet. Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1848
Texte von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
1. Aus der Novelle: „Die Mathildenhöhle“ (1840)
2. Am Flusse (1841)
3. Gedenke mein (1840)
4. An den See (1840)
5. Vögelein (1842)
6. Auf dem See in tausend Sterne (1841)

Sechs deutsche Lieder, op. 15. Der Durchlauchtigsten Frau Herzogin Ludowika Wilhelmine geborne Königliche Prinzessin von Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1848
1. Den Abschied schnell genommen (1838). Text von Johann Ludwig Deinhardstein
2. Lied („Mag da draußen Schnee sich türmen“) (wahrscheinlich 1834). Text von Heinrich Heine (erste Strophe) und Ernst Meier(?) (zweite und dritte Strophe)
3. In weite Ferne (vor 1840). Text von J. G. Droysen
4. Lied („Lüftchen ihr plaudert“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von A.de M. (erste Strophe) und Lord Byron (zweite Strophe)
5. Der Winter (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Leopold Feldmann
6. Sehnen (1836). Text von Jos[ephine] Stieler(?) oder J. Schubert(?)

Am Bache, op. 20 (1850). [keine Widmung]. Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. Berlin: Schlesinger’schen Buch- und Musikhandlung, zw. 1852 und 1859

Auf der Reise, op. 22 (1837). Ihrer lieben Cousine Wilhelmine Koestlin freundlichst gewidmet. Text von Ludwig Bechstein. Stuttgart: Verlag der Ebner’schen Kunst- und Musikhandlung, 1855

Drei Lieder, op. 23. Ihrer lieben Cousine Wilhelmine Köstlin freundlichst gewidmet. Stuttgart: Verlag der Ebner’schen Kunst- und Musikhandlung, 1859
1. In Welschland (1849). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
2. Wenn du wärst mein eigen (1840). Text von Ida Gräfin von Hahn-Hahn
3. Der Himmel mit all’ seinen Sonnen wär’ mein (1837). Text von Josephine Stieler(?)

Sechs Lieder, op. 25. Ihrem lieben Schwager Carl Müller freundlich gewidmet. Leipzig: Friedrich Kistner, 1860
1. Frühlings-Glaube (1833; 1857 neu bearbeitet). Text von Ludwig Uhland
2. Winterseufzer (1838). Text von August Graf von Platen (erste Strophe), Textdichter der zweiten und dritten Strophe unbekannt
3. Barcarole (1839). Dichter unbekannt
4. Lied („Immer sich rein, kindlich erfreun“) (1834). Text von Schober(?)
5. Die Wolken (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Felix Köstlin(?)
6. Das Paradies (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich Rückert

Sechs Lieder, op. 26. Frau Clara Schumann freundlichst gewidmet. Leipzig: Friedrich Kistner, 1860
1. Wiegenlied (1859). Text nach Hoffmann von Fallersleben [August Heinrich Hoffmann]
2. Bei Nacht und Nebel (1847). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
3. Du denkst an mich so selten (1838). Text von August Graf von Platen
4. Frühes Sterben (1838). Text von Friedrich Mayer
5. Zusammen (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
6. Schilflied (1838). Text von Nikolaus Lenau

Sechs deutsche Lieder, op. 27. Ihrer lieben Schwägerin Frau Marie Jaeger freundlichst gewidmet. Stuttgart: Eduard Ebner, 1872
Texte von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]
1. Traumleben (1841)
2. An einer Quelle (1853)
3. Ob ich manchmal Dein gedenke (1841)
4. Frühling ist gekommen (1841)
5. Lebt wohl, ihr Berge (wahrscheinlich 1854)
6. Zu Tod möcht’ ich mich lieben (wahrscheinlich 1841)

Zwei Lieder, op. 28. Ihrer lieben Freundin Fräulein Franziska Ammermüller gewidmet. Wien: Carl Haslinger qm Tobias, 1861
1. Traumbild (1834). Text von Heinrich Heine
2. Herz, mein Herz so schweig auch du! (1835). Text von Josephine Stieler(?)

Lieder des Leids, op. 29. Herrn Obermedizinalrath Dr. Albert Zeller hochachtungsvoll zugeeignet. Texte von Albert Zeller. Bonn: N. Simrock, 1862
1. Leb’ wohl, leb’ wohl, du schöne Welt (1861)
2. Der Pfad, den du so oft gezogen (1861)
3. Gib dich dahin in Gottes Sinn (Entstehungsdatum nicht bekannt)

Zwei Lieder, op. 30. Der lieben Dichterin Frau Ottilie Wildermuth hochachtungsvoll zugeeignet. Texte von Ottilie Wildermuth. Stuttgart: Verlag der Ebner’schen Kunst- und Musikhandlung, 1864
1. Glockenblume (Entstehungsdatum nicht bekannt)
2. Wiegenlied in stürmischer Zeit (Entstehungsdatum nicht bekannt)

Disteln und Dornen, op. 33[34]. Dem Opern-Sänger Herrn Hans Schleich.
Heft 1. Hamburg: Verlag von G. W. Niemeyer, 1865
1. Du gleichst dem klaren blauen See (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Felix Kunde(?)
2. Wann sehen wir uns wieder (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt
3. Sprache der Liebe (1839). Text von [Vorname unbekannt] Kilzer
Heft 2. Hamburg: Verlag von G. W. Niemeyer, 1869
4. Sie liebt mich (1840). Text von Johann Wolfgang von Goethe
5. Herzens Reise (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Niklas Müller
6. Wenn zwei von einander scheiden (1864). Text von Heinrich Heine

Zwei Lieder, op. 34[35]. Fräulein Anna Gmelin freundlichst zugeeignet. Stuttgart: Eduard Ebner, 1865
1. Im reinsten Gold ich treu bewahr’ (1864). Text von Felix Kunde(?)
2. Die Blumen sind alle verblüht (1860). Text von Felix Kunde(?)

Drei Lieder, op. 34[36]. Ihrem lieben Vetter Herrn Theodor Köstlin freundlichst zugeeignet. Berlin: Schlesinger’sche Buch- und Musikhandlung, 1872
1. Mein Stern (wahrscheinlich 1840). Text von Koch(?)
2. Vöglein im Walde (1835). Dichter unbekannt
3. Blumentrauer (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Niklas Müller

Drei Lieder, op. 36[38]. Herrn Professor Dr. Felix von Niemeyer freundlichst zugeeignet. Leipzig und Winterthur: J. Rieter-Biedermann, 1866 oder 1867
1. Es sang vor langen Jahren wohl auch die Nachtigall (1863). Text von Clemens Brentano
2. Rausche, rausche, froher Bach! (1863). Text von Friedrich Oser
3. Seid mir gegrüßt! (1863). Text von Helene, Herzogin von Orléans, Prinzessin Helene Luise Elisabeth zu Mecklenburg-Schwerin

Sechs Lieder, op. 38[39]. Herrn Ferdinand Hiller freundlichst gewidmet. Leipzig und Winterthur, J. Rieter-Biedermann, 1867
1. Vorsatz (1864). Text von Robert Prutz
2. Der Liebe Bann (1862). Text von Niklas Müller
3. Schon wieder bin ich fort gerissen! (1839). Text von Heinrich Heine
4. Seit die Liebste mir entfernt (1851). Text von Heinrich Heine
5. Wie lieb du mir im Herzen bist! (1839). Text von Gottfried Wilhelm Fink
6. Seelied (1861). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]

Sechs deutsche Lieder, op. 40. Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Wilhelm von Würtemberg [sic] in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Stuttgart: Theodor Stürmer, 1867
1. Sonnenblick (1864). Text von Albert Träger
2. Mailied (1833). Text von Johann Wolfgang von Goethe
3. Im Wasser wogt die Lilie (1865). Text von August Graf von Platen
4. Lied („Wehe! So willst du mich wieder“) (1839). Text von August Graf von Platen
5. Und wüssten’s die Blumen (1864). Text von Heinrich Heine
6. Ständchen („Wach’ auf! Du schöne Träumerin“) (1865). Text von Julius von Rodenberg

Ich möchte heim!, op. 41 (1866). Ihrer Königlichen Hoheit der Herzogin Wilhelmine Eugenie von Württemberg in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Text von Carl Gerok. Leipzig und Winterthur: J. Rieter-Biedermann, 1867

Fünf Gesänge, op. 43. Ihrer Majestät der Königin Olga von Württemberg in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Stuttgart: Eduard Ebner, 1879
1. Hochzeitsgesang (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Matthias Claudius
2. Das Ständchen (1878). Text von Ludwig Uhland
3. Sommerfahrt (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Carl Gerok
4. Scheiden (1878). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]
5. Nur keinen Abschied (1878). Text von Albert Zeller

Fünf Lieder aus dem Trompeter von Säckingen, op. 45. Ihrer Königlichen Hoheit Pauline Erbgroßherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Texte von Josef Viktor von Scheffel. Weimar: T. F. A. Kühn, 1879
1. Lied des jungen Werner (Es hat nicht sollen sein.) (1870)
2. Lied des jungen Werner (Am Ufer blies ich ein lustig Stück.) (1869)
3. Einen festen Sitz hab’ ich veracht’t (1870)
4. Als ich zum erstenmal dich sah (1869)
5. Lied des Katers „Hiddigeigei“ (1869 oder 1870)

„Traumbild“ in: Sammlung von Musik-Stücken alter und neuer Zeit als Zulage zur neuen Zeitschrift für Musik, Leipzig, Heft 4 (November 1838) [später nochmal als op. 28/1 veröffentlicht]

[Neun Lieder] in: Lieder-Kranz gewunden von den vorzüglichsten Tonsetzern für eine Singstimme mit Begleitung des Piano-Forte in Commission, K. b. Hof Musikalien-Handlung von Falter & Sohn und Jos. Aibl in München, zw. 1840 und 1841
Heft 1, Nr. 2 Sprache der Liebe (1839) [später nochmal als op. 33[34]/3 veröffentlicht]
Heft 2, Nr. 3 Auf der Reise (1837) [später nochmal als op. 22 veröffentlicht]
Heft 4, Nr. 2 Der Schmetterling (1838) [später nochmal als op. 13/4 veröffentlicht]
Heft 5, Nr. 3 An die Thräne (1838). Text von Erdmann Hunger
Heft 6, Nr. 3 Wehe, so willst du mich wieder (1839) [um die gleiche Zeit auch in Lewald’s Europa veröffentlicht, und später nochmal als op. 40/4]
Heft 7, Nr. 2 Sie liebt mich (1840) [um die gleiche Zeit auch in Lewald’s Europa veröffentlicht, und später nochmal als op. 33[34]/4]
Heft 8, Nr. 3 Wenn du wärst mein eigen (1840) [später nochmal als op. 23/2 veröffentlicht]
Heft 10, Nr. 1 Ferne (vor 1840) [später nochmal als op. 15/3 veröffentlicht]
Heft 12, Nr. 3 Abschied vom See (1839) [um die gleiche Zeit auch in Lechners Landparthie]

[Zwei Lieder] anonym in: Leopold Lechners „Die Landparthie. Poetische Beschreibung des Würmsees und seiner Umgebung.” München, 1840 erschienen
1. Fischerlied (1839)
2. Abschied vom See (1839)

[Drei Lieder] als Musikbeilage in: Europa, Chronik der gebildeten Welt, August Lewald (Hg.)
Jg. 1840, Heft 22 Sie liebt mich (1840) [um die gleiche Zeit auch im Lieder-Kranz veröffentlicht, und später nochmal als op. 33[34]/4]
Jg. 1841, Heft 1 Lied („Wehe, so willst du mich wieder“) (1839) [um die gleiche Zeit auch im Lieder-Kranz veröffentlicht, und später nochmal als op. 40/4]
Jg. 1841, Heft 14 Namenloses (1838) [später nochmal als op. 13/6 veröffentlicht]

[Drei Lieder] als Musikbeilage zu: Hauser, Franz. Gesanglehre für Lehrende und Lernende. Leipzig und Brüssel: Breitkopf & Härtel, [1866].
1. Auf der Alpe [schon 1834 als [op. 3]/2 veröffenlicht]
2. Lied [schon 1834 als [op. 5]/2 veröffenlicht]
3. Sehnsucht [schon vor 1838 als [op. 4]/4veröffenlicht]

1ste Julÿ (1844). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

A Ballad. Lied. „Let the flash split heav’n asunder“ (englische Übersetzung von op. 15/2. In: Lyra Anglo-Germanica, a collection of the latest and most select Vocal Gems of Germany with an English text rendered from the original by J. Wrey Mould, London: T. Boosey & Co., wahrscheinlich 1849

Abschied (Fragment) („So soll es wieder sein geschieden“) (1840). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Ach, ich denke (1840). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin] In: Josephine Lang. Lieder for Voice and Piano, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2006 und in: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Am Morgen [erste Vertonung] (1840). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

An einer Quelle [ungedruckte Vertonung] (1853). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Arie. (1868). Text von Thomas Aquinas (?). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Auf ein zerbrochnes Herz von Carneol (1839). Text von Lord Byron. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Blick nach Oben (1861). Text von Julius Hammer. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Blumengruß (1843) Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Da liegst du endlich still vor mir (wahrscheinlich 1849). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Deine blauen Augen (1838). Text von Heinrich Heine. In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Dem Königs-Sohn (1870). Text von Max von Schenkendorf. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Deutsches Lied von C. Reinhold. 1848 („Flieg’ auf, o deutscher Adler“) (1848). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008 erschienen

„Die Augen der Blinden werden aus dem Dunkel und Finsterniss sehen.“ Jes. 29. 18 (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Christian Fürchtegott Gellert (erste Strophe), Luise Henriette von Oranien, Churfürstin von Brandenburg (zweite Strophe), und Paul Gerhardt (dritte Strophe). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Die holden Wünsche blühen (1838). Text von Heinrich Heine. In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Die Liebende schreibt (1834). Text von Johann Wolfgang von Goethe. In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Dort hoch auf jenem Berge (1869). Text aus Des Knaben Wunderhorn. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Erinnerung (1839). Text von Lord Byron. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

„Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes.“ Hebr. 4. 9 (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Paul Gerhardt (erste vier Zeilen). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Getäuscht hat mich ein Schimmer (1864). Text von Joseph Christian Freiherr von Zedlitz. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

„Gott sei mir Sünder gnädig“ Luc. 18. 13 (1873). Text nach Leopold Franz Friedrich Lehr. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Heimath (1835). Dichter unbekannt. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Herbst-Gefühl (1872). Text von Carl Gerok. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Ich gab dem Schicksal dich zurück (1868). Text von Carl Stieler. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Ich hab’ dich geliebet (1838). Text von Heinrich Heine. In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Ich liebe dich und will dich ewig lieben (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Fr. von Weling (?). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Im Abendstrahl (1864). Text von Carl Stieler (?). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882 [später noch einmal erschienen in: Beilage zur Neuen Musik-Zeitung, Verlag von Carl Grüniger, Stuttgart-Leipzig, XXVI Jahrgang, 1905]

In Welschland [unvollständig Version mit Violoncello] (1849 oder später). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Lieb Kind (1834). Text von Johann Wolfgang von Goethe. In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Lied („Seit die Liebste mir entfernt“) (1835). Text von Heinrich Heine (eine andere Vertonung dieses Textes erschien als op. 38 [39]/4). In: Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u. a., Kassel: Furore Verlag, 2009

Lied („Wer es wüßte, wer es dächte“) (1840). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Meran 20 Sept. (Fragment) (1845). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Nachts (unvollständig) (1841). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Namenloses („Wenn auch alles Täuschung wäre“) (1838). Text von Apollonius von Maltitz. In: Josephine Lang. Lieder for Voice and Piano, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2006

[Neues deutsches Krieg-Lied] („Es regt sich im Kÿffhäuser“) zwei Fassungen (1848). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Ostern. Easter (1879 oder 1880). Text von Karl Heinrich von Bogatzky. In: Halleluja. Organ für ernste Hausmusik, 1882

Perle und Lied (1864). Text von Carl Egon Ebert. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Scheiden [Skizze] („Warum muß ach das Scheiden sein?“) (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Seebild (1868). Text von Carl Stieler (?). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

„Und noch von dir kein Wort” aus der Novelle: „Die Mathildenhöhle“ (1840). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder for Voice and Piano, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2006 erschienen, und in: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Wein’ aus deine Freude (1868). Text von J.C.K. [Josephine Lang?]. In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Wenn das Herz dir ist beklommen (Fragment) [An einer Quelle – erste Vertonung] (1840). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Wie glänzt so hell dein Auge (1866). Text von Agnes von Calatin (?). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882

Wie, wenn die Sonn’ aufgeht (1861). Dichter unbekannt (Josephine Lang entnahm den Text aus Tiede und Sturms „Unterhaltungen mit Gott in den Morgen- und Abendstunden auf jeden Tag des Jahres“; in diesem Buch werden die Autoren der Gedichte nicht angegeben.). In: 40 Lieder, Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882


1.2 Sologesang mit Begleitung (unveröffentlicht)

In der folgenden Liste von Langs unveröffentlichten Liedern sind alle betreffenden Bestände der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, sowie die bisher eingesehenen Bestände des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Sammlung Fellinger, und ein Lied in der Bodleian Library an der Oxford University einbezogen. Unvollständige Werke werden als solche bezeichnet. Fragmentarische Werke (d. h. mit einem Umfang von nur wenigen Takten) wurden nicht aufgenommen. Die unveröffentlichten Lieder werden nach Textanfang geordnet, da verschiedene Manuskripte oft unterschiedliche Titel tragen. Die Titel können auf der Webseite der Württembergischen Landesbibliothek ermittelt werden.

„A Bam kann oft blühen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Joseph Zuccarini

„Ach wenn ich doch ein Liebchen hätte“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Karl Müchler

„Allein im Walde sitz’ ich hier“ (1862). Text von Eduard Eyth

„Alles wo ich weil’ und gehe“ (1835). Text von Ernst Schulze

„Am Bach viel kleine Blumen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Am Tage denk’ ich still an dich“ (1868). Text von Ottilie Stieler

„Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Heinrich Christoph Hölty

„Blick’ ich in dein Aug“ (1869). Text von Medikus(?)

„Blühe liebes Veilchen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ernst Friedrich Georg Otto, Freiherr von der Malsburg

„Das ist die wehmuthvollste Zeit“ (1868; 1870 umcomponiert). Text von M. K. [Maria Köstlin?]

„Das Vöglein hat ein schönes Loos“ (1867). Text von Friedrich Oser

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Das wäre Liebe? Das wäre Liebe?“ (1836). Text von Ludwig Uhland (?)

„Dem schönen Tag sey es geschrieben“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe

„Der du voll Blut und Wunden“ (1871). Dichter unbekannt

„Der Eichwald brauset, die Wolken zieh’n“ – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich von Schiller

„Der Holdseeligste, wonnebang, singt uns fröhlichen Minnesang“ (wahrscheinlich 1880). Text nach Johann Heinrich Voß

„Der Nebel weicht, getroffen vom warmen Sonnenstrahl!“ (1874). Text von Felix J. Müller (?)

„Der Ort meiner Freude ist friedlich und kühl“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von J. St. [Josephine Stieler?]

„Des Abendsterns ersehnter Schein“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von August Graf von Platen

„Die dunkle Nacht ist nun entschwunden“ (1833). Text von Fernanda Pappell (?)

„Die dunklen Wolken hingen“– unvollständig (1839). Text von Nikolaus Lenau

„Die Freunde sie ziehen zum Thor hinaus“ (vielleicht 1879). Text wahrscheinlich von Josephine Lang

„Die kleinen Lieder die dem Herzen“ (1834). Text von Justinus Kerner

„Die Nacht war mit den Stürmen allein“ (1838). Text von Apollonius von Maltitz

„Die Winde sausen am Tannenhang“ (1835). Text von Ernst Schulze

„Du bist ja niemals fern von mir“ (1838). Text von G. Ph. R. (vielleicht Franz Friedrich Carl von Giech)

„Du bist jetzt nicht mehr warm umschlungen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Georg Maria (?)

„Du bist mir lieb“ (1879). Text von Julius von der Traun (Pseudonym von Alexander Julius Schindler)

„Du hast ja lang dein Herz vorausgesendet“ (1874). Text von Ottilie Wildermuth

„Du meine Galline!“ – Duett (um 1870). Text nach Päris Tarqino

„Dunkel rauscht des Stromes Quelle“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Aloys Schreiber

„Durch die ganze Schöpfung bebet ein geheimnißvoller Drang“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Martins (?)

„Ein Bächlein hört ich rauschen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Ein Blümchen blühet am moosigen Quell“ [und] „Es blühet ein Blümchen an moosigem Quell“ (wahrscheinlich 1834). Dichter unbekannt. Beide als Stammbuch-Einträge componiert/benutzt.

„Ein Christ kann ohne König nicht sein“ (1873). Dichter unbekannt

„Ein Knödel find’t ja schon das andere“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Ein Kränzlein möcht’ ich sehen gewunden um dein Haupt“ – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Ein Schifflein ziehet leise“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Uhland. Zwei unterschiedliche Vertonungen.

„Ein süß Geheimniß wohnt in meiner Brust“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Lord Byron

„Ein Veilchen blüht im Thale“ (1834). Text von Friedrich Kind

„Eine Mühle seh’ ich blinken” – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Einsam wandle deine Bahnen“ (wahrscheinlich 1870). Text von Viktor von Scheffel

„Es braust ein Ruf, wie Donnerhall“ (1841). Text von Max Schneckenburger

„Es ist bestimmt in Gottes Rath“ – unvollständig (1839). Text von Ernst Freiherr von Feuchtersleben

„Es ist eine alte Geschicht!“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Josephine Lang

„Es sang vor langen Jahren“ (1863). Text von Clemens Brentano (eine andere Vertonung dieses Textes erschein als op. 36[38]/1)

„Fern, o ferne bin ich wieder, bestes Mädchen“ (1853). Text von Anton Schlude (?)

„Fischlein in christallner Fluth“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Eleonore von Kersdorf(?)

„Friedlich durch zartes Grün“ (1853). Text von Rosa Bürkle

„Frisch auf, ihr Jäger“ (vor 1831). Text von Theodor Körner

„Gebrochen ist der Sturm“ (1867). Text von Albert Zeller

„Gott Vater, Sohn und Geist verleih’“ (1873). Dichter unbekannt

„Guten Morgen, schöne Müllerin“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Hans, Hans, hat a schöns Huderl“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Hätt’ ich tausend Arme zu rühren“– unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Heil und Segen für und für“ (1872). Text von Josephine Lang

„Herr, der du rufst dem Morgenroth“ (1867). Text von Friedrich Oser

„Hört Sionitinnen, meine Gespielen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Ich bin so hold den sanften Tagen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Uhland

„Ich denke dein wenn durch den Hain“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich von Matthisson

„Ich denke dein wenn mir der Sonne“ (1836). Text von Johann Wolfgang von Goethe

„Ich denke dein, im heil’gen Abendschimmer erscheinest du“ (1838). Dichter unbekannt

„Ich frage keine Blume“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Ich hab’ im Kreise der Lieben“– unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Adelbert von Chamisso.

„Ich hab’ in guten Stunden“ (1863). Text von Christian Fürchtegott Gellert

„Ich liebe dich so inniglich“ (1841). Text von Franz Danzi

„Ich möchte wohl der Kaiser sein“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wilhelm Ludwig Gleim

„Ich wandre meine Straße“ (1873). Dichter unbekannt

„Ihr Blümlein alle, die sie mir gab“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Im Dorfe steht ein Kinderhaus“ (1879). Dichter unbekannt

„Im Herzen ist Feuer, im Herzen ist Gluth“ (1834). Text von Leopold Feldmann

„Im wunderschönen Monat Mai, da wird auch mir ein Knösplein prangen“ (1872). Text wahrscheinlich von Josephine Lang

„In deine Hand befehle ich mein Wohlsein und mein Leben“ (1864). Text von Christoph Christian Sturm

„Ins Blaue da schau ich oft lange hinein“ (1833). Text von Adolph Ritter von Tschabuschnigg

„In’s Feld! In’s Feld! Die Rachegeister mahnen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Körner

„Io credo che siete seriosa“ (1834). Dichter unbekannt

„Irrend im fremden Land“ (1837). Dichter unbekannt

„Junger Liebe Rosenschimmer“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig I, König von Bayern

„Kaum sah ich dich, so liebt’ ich dich“ (1836). Dichter unbekannt

„Kein Lämpchen scheint durch’s Fenster“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Martin Miller(?)

„Kennst du das Haus, wo leiser Orgelklang“ (wahrscheinlich 1879). Text von Therese von Niemeyer

„Kennst du das Land wo die Zitronen blühn?“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe

„Klag’ deine Noth dem lieben Gott“ (1866). Text von Albert Zeller

„Kommt a Vogerl geflogen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Volkslied

„Laß mein Aug den Abschied sagen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe

„Leb’ wohl! Lebe wohl! Fahr’ wohl!“ (1877). Text wahrscheinlich von Josephine Lang

„Lebe wohl! Du lieber Herr Schleich wie bist du groß und reich“ [und] „Seÿ gegrüßt o Band!“ (beide 1863). Beide Texte wahrscheinlich von Josephine Lang. Beide Gedichte wurden mit der gleichen Melodie versehen

„Lieb’ ist schön wie Morgen Röthe“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Louise Brachmann

„Lieb und Freundschaft wandeln unter“ (1837). Text von Christoph August Tiedge

„Mädle ruck ruck ruck“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text nach einem schwäbischen Volkslied

„Mag der Wind im Segel beben, der das Schiff“ (1834). Text von August Graf von Platen

„Meine Herde will ich weiden“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Albert Zeller

„Nachts auf’s Lager hingestreckt“ (wahrscheinlich 1835). Text von Martins

„Nichts über Ruh“ (1839). Text von Agnes von Calatin (?)

„Nimmer auf der Mauer, nimmer auf der Lauer!“ – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Noch einmal fühl ich jugendliches Leben“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Nun in Ergebung will ich harren“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von E. Betzfanger (?)

„O Traurigkeit. O Herzeleid“ (1876). Dichter unbekannt

„O weinet nicht! Ich bin Euch nicht gestorben“ (1874). Text von J. S. [Josephine Stieler ?]

„O wie bist du mir so theuer“ (1832). Text von Gellinger (?)

„Ob Sie meiner wohl gedenkt“ (1836). Text von Johann Nepomuk Vogl

„Ohne dich wie lange wird mir Stund und Tag“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Gottfried Herder

„Ohne Dich? Was wär’ die Erde!“ (1873). Dichter unbekannt

„Sah ein Knab ein Röslein stehn“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Wolfgang von Goethe

„Schlacht, du brichst an“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Körner

„Schlaf ein, mein Herz, schlaf ein“ (1869). Text von Sophie Landmann

„Schlaf mein klein Kikiken! Schlummer nur lind!“ (1872). Text wahrscheinlich von Josephine Lang

„Schlafe mein Kindlein und leg’ dich zur Ruh“ (1871). Text von Josephine Lang

„Schlafe nun süß mein lieber Dohl!“ (1874). Text von Josephine Lang

„Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!“ (1880). Text von Therese von Niemeyer

„Schläfst du schon? mein Liebchen“ (1834). Text von Leopold Feldmann

„Schnell entschwunden war der Traum“ (1835). Text von Pünder

„Schon schlummert stille rings die Natur“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Seh’ ich sie am Bache sitzen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Seid gegrüßt mit Frühlings-Wonne“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Uhland

„Seit ich liebe muß ich leiden“ (1837). Text von Johann Peter Eckermann

„So leb’ denn wohl du stilles Haus“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von J.C.K. [Josephine Lang]

„Still geh’ ich aufwärts durch den Wald“ (1861). Text von Eduard Eyth

„Strahle mit Wonne, leuchtende Sonne“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Würkert

„Süß athmen die Blüten“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Friedrich von Matthisson

„Süße, liebliche Vertraute“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Louise Brachmann

„Tanzt dem schönen Maÿ entgegen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Hölty

„Traget linde Lüftchen, traget“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Hell (Carl Friedrich Theodor Winkler)

„Und wenn die Mutta sagt” (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt

„Vertraue dich dem Licht der Sterne“ (1861). Text von Julius Hammer

„Viel Grüße, schöne frische von grünen Alpenhöh’n“ (1863). Text von Anastasius Grün (Anton Alexander Graf von Auersperg)

„Wallende Wogen auf Häuptern von Schaum!“ (1879). Text von Therese von Niemeyer(?)

„War es also gemeint“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Was sind des Lebens Freuden?“ (wahrscheinlich um 1833). Text von Ignaz Hub

„Wenn der Abendstern die Rosen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Helmine von Chézy

„Wenn der Sterne goldner Schimmer“ (1835). Dichter unbekannt

„Wenn du einst an deine Freunde denkest“ (1836). Dichter unbekannt

„Wenn ich ein Lied in Tönen leis“ (1868). Text von Ottilie Stieler

„Wenn ich einst im stillen Grabe“ (1834). Nach einem Eintrag von einem Gendarmen in einem Schlierseer Fremdenbuch

„Wenn ich im Traum dich sehe so freundlich und so mild“ (1839). Text von Koch(?)

„Wenn mich die Abendluft umscherzt“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von C[arl?]. A. von Lilien

„Wenn sich in Pallästen [sic]“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von August von Kotzebue

„Wenn sich von des Mittagshöhen“ (1838). Text von Apollonius von Maltitz

„Wie bettel arm ein Herz doch bliebe“ (1867). Text von Ernst Scherenberg

„Wie i bin verwichen“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von A. Schritt

„Wie zieht ein Wandrer leicht dahin“ (1863). Text von Albert Zeller

„Wie’s auch wild im Busen wogte“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ignatz G. Weinberg

„Wir ruhen vom Wasser gewiegt“ (1830). Text von Johann Gaudenz von Salis-Seewis

„Wir saßen so traulich zusammen [sic]“ – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Wilhelm Müller

„Wo ist des Sängers Vaterland?“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Körner

„Wo weilt die Seele“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Gaudenz von Salis-Seewis

„Wohl neigt nach goldner Sonne“ (1834). Text von Justinus Kerner

„Zur Feÿer die wir heute froh begehn“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). Dichter unbekannt


1.3 Chorwerke (veröffentlicht)

„Flieg’ auf o deutscher Adler“ für Männerchor [eine Umarbeitung des ursprünglichen Klavierliedes] (1848). Text von C.[hristian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008

Hochzeitlied [zweite Vertonung] für Frauenchor (1848). Text von C. [Christian] Reinhold [Köstlin]. In: Josephine Lang. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008 (Die erste Vertonung – ein Fragment, das nur aus 4 Takten der Singstimme besteht – ist auch in diesem Band veröffentlicht)


1.4 Chorwerke (unveröffentlicht)

Wie bei den unveröffentlichten Liedern werden auch hier die Chorwerke nach Textanfang geordnet, da verschiedene Manuskripte oft unterschiedliche Titel tragen. Die Titel können auf der Webseite der Württembergischen Landesbibliothek http://www.wlb-stuttgart.de ermittelt werden.

„Auf eines Berges Gipfel“ für Männerchor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Uhland

„Ave Maria! Ave Maria! Maria seÿ gegrüßt” drei Fassungen: für Frauenchor, für Männerchor und für gemischten Chor (1873). Dichter unbekannt

„Bekränzet die Tonnen und zapfet mir Wein“ für Männerchor [eine Umarbeitung des ursprünglichen Klavierliedes] (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Heinrich Christoph Hölty

„Bunt sind schon die Wälder“ für Männerchor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Gaudenz von Salis-Seewis

„Cyrie eleison“ für gemischten Chor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text aus der Messe

„Das Fischergewerbe bringt rüßtigen Muth“ für Männerchor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Johann Gaudenz von Salis-Seewis

„Deutsche Völker allesammt“ für Männerchor mit Klavierbegleitung (Entstehungsdatum nicht bekannt, möglicherweise 1848). Text von Müller von der Werra

„Hör’ uns Allmächtiger“ für gemischten Chor mit Klavierbegleitung (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Theodor Körner

„In dem Himmel ruht die Erde“ für Frauenchor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Robert Reinick

„Tanzt dem schönen Maÿ entgegen“ für gemischten Chor (Entstehungsdatum nicht bekannt). Text von Ludwig Heinrich Christoph Hölty


2 Instrumentalwerke

2.1 Klavierwerke (veröffentlicht)

Apollo-Marsch. Zur Gedächtnissfeier [sic] Schiller’s für das Pianoforte componirt und allen Schillerfreunden gewidmet (Entstehungsdatum nicht bekannt). In: Stuttgart: Über Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung, Festnummer zum Schillertage (10. November 1859), 1859

Elegie auf den Tod Ludwig Uhlands, op. 31 (1862). [ohne Widmung]. Stuttgart: G. A. Zumsteeg, 1863

Festmarsch, op. 31[32] (Entstehungsdatum nicht bekannt). Ihrer lieben Schwägerin Frau Emma Müller, geb. Stumm freundlich zugeeignet. Stuttgart: Verlag der Ebner’schen Kunst- und Musikhandlung, 1866

Zwei Charakterstücke, op. 32[33]. Ihrer geliebten Freundin Frau Caroline von Bergmaier geb. Stieler liebend gewidmet. Stuttgart: G. A. Zumsteeg, 1864
1. Nachtgesang eines Gondoliers (wahrscheinlich 1838)
2. Romanze (1838)

Lieder ohne Worte, [op. 35[37]]. In: Hallbergers Salon, Nr. 1 1860 erschienen, Nr. 2 1861
1. Lied ohne Worte (1841)
2. Lied ohne Worte (Entstehungsdatum nicht bekannt)

Hochzeits-Marsch, op. 42 (Entstehungsdatum nicht bekannt). Ihrer Königlichen Hoheit der Herzogin Wilhelmine Eugenie von Württemberg in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Stuttgart: Eduard Ebner, 1878

Gruß in die Ferne, op. 44 (1878). Der geliebten Freundin Frau Baronin Emilie von Samson gewidmet. Stuttgart: Eduard Ebner, 1879

Danse infernale, op. 46 (1878). Ihrem hochverehrten Freunde Herrn Baron Oscar von Samson Himmelstierna herzlich zugeeignet. Weimar: T. F. A. Kühn, 1879

Deutscher Siegesmarsch, op. 48 (1870). [ohne Widmung]. Leipzig: A. Michaelis, 1888

Zwei Mazurkas, op. 49 (Entstehungsdatum nicht bekannt). [ohne Widmung]. Leipzig: A. Michaelis, 1888

In der Dämmerung, Impromptu op. 50 (Entstehungsdatum nicht bekannt). Ihrem lieben Sohne Heinrich Adolf Köstlin gewidmet. Leipzig: A. Michaelis, 1888

Drei Klavierstücke. Frankfurt am Main: E.H. Schunke, 1890 oder früher
1. Arabeske (Entstehungsdatum nicht bekannt) [später nocheinmal erschienen in: Beilage zur Neuen Musik-Zeitung, Verlag von Carl Grüniger, Stuttgart-Leipzig, XXVI Jahrgang, 1905]
2. Der trauernde Humor. Menuett. (Entstehungsdatum nicht bekannt)
3. Heimweh (Entstehungsdatum nicht bekannt)


2.2 Klavierwerke (unveröffentlicht)

„Alraune“ Fantasie-Stück (Entstehungsdatum nicht bekannt)

Andenken [und] Erinnerung an schöne Stunden (1837). As-Dur

Der Feÿentanz. Eine Vision. Franz. Gallopp (Entstehungsdatum nicht bekannt). b-Moll

[Drei] Namen-Valzer [sic] zum Spas [sic] im Carneval (Entstehungsdaten nicht bekannt). C-Dur, F-Dur/d-Moll, a-Moll

[Drei Walzer] (Entstehungsdaten nicht bekannt). a-Moll, C-Dur, C-Dur

Eigen Gemüths-Stimmung (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur

Engelbert’s Valzer [sic] (Entstehungsdatum nicht bekannt). C-Dur/F-Dur

Fantasievalzer [sic] (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur/Des-Dur

Galloppade (Entstehungsdatum nicht bekannt). E-Dur

Galloppade Redovak (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur

Introduzione [Vorspiel, Thema mit Variationen] – unvollständig (Entstehungsdatum nicht bekannt). F-Dur

Jetterl Walzer (1877). Es-Dur

K. [oder R.] Walzer (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur

[Lied ohne Worte] „Auch ich nahm’ meine Hobel her“ (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur

Lied ohne Worte Motto: „Glaube, hoffe, liebe!“ (1836). D-Dur

Lied ohne Worte Hoffnung (1838). As-Dur

[Lied ohne Worte] O komm’ einmal! (1841). Es-Dur

[Lied ohne Worte] Ob du wohl meiner gedenkst! (1832). D-Dur

[Lied] ohne Worte Seufzer! (1838). a-Moll

[Lied ohne Worte] Trost (1837). C-Dur

Mazurka (1836). As-Dur

Mazurka (Entstehungsdatum nicht bekannt). D-Dur

Monferina[?] (1824). C-Dur

Namen-Walzer (1840). C-Dur

Nocturno (1880) – Fragment. As-Dur

Nouvelle Carière [sic] pour les Danseuses plus avancés [sic] (Entstehungsdatum nicht bekannt). D-Dur

[ohne Titel – einige Stücke] (Entstehungsdaten nicht bekannt). G-Dur, E-Dur, F-Dur

[ohne Titel – einige Walzer] (Entstehungsdaten nicht bekannt). B-Dur, E-Dur, A-Dur, F-Dur/B-Dur, G-Dur, C-Dur, B-Dur

[ohne Titel – Thema mit Variationen] – zwei (Entstehungsdaten nicht bekannt). Es-Dur, D-Dur

Redovak (Entstehungsdatum nicht bekannt). As-Dur

Samson-Walzer (1877). As-Dur

[Jetzt ist hier der Abstand zu groß!]

Scherzo (1837). a-Moll

Schuhwichs-Lied (1838). G-Dur

Sehnsuchtswalzer (1828). As-Dur

Tanz-Anwandlung (1837). F-Dur

Valz [sic] – zwei (Entstehungsdaten nicht bekannt). B-Dur, F-Dur

Valzer [sic] (1828). C-Dur

Valzer [sic] – mehrere (Entstehungsdaten nicht bekannt). As-Dur, zwei in C-Dur/F-Dur, Es-Dur

Valzer [sic] Walz burlesk Motto: Ewig Dein! (Entstehungsdatum nicht bekannt). e-Moll/C-Dur

Vamphirvalzer [sic] (Entstehungsdatum nicht bekannt). F-Dur

Verlassen (1878). a-Moll

[Vier Temperamente:] Der Sanguiniker, Der Melancholiker, Der Choeriker [sic], Der Phlegmatiker (Entstehungsdatum nicht bekannt). A-Dur, h-Moll/H-Dur, D-Dur/G-Dur, a-Moll

Walze burlesk. Erinnerung an meine schönsten Stunden! (Entstehungsdatum nicht bekannt). a-Moll

Walzer – mehrere (Entstehungsdaten nicht bekannt). H-Dur/E-Dur, C-Dur, zwei in G-Dur, Es-Dur


2.3 Kammer- und sonstige Instrumentalwerke (unveröffentlicht)

Erster Satz einer Sonate für Pianoforte und Violine (1838). Es-Dur

Menuetto [und Trio] für Streichquartett (Entstehungsdatum nicht bekannt). C-Dur

Nachruf in’s Jenseits [oder] Elegie für Violine mit Begleitung des Pianoforte (1876). G-Dur

[ohne Titel] für ein unbezeichnetes Soloinstrument und Klavier (Entstehungsdatum nicht bekannt). Es-Dur

[ohne Titel] für ein unbezeichnetes Soloinstrument und Klavier (Entstehungsdatum nicht bekannt). D-Dur

[ohne Titel] für ein unbezeichnetes Soloinstrument und Klavier (Entstehungsdatum nicht bekannt). E-Dur

[ohne Titel] für ein unbezeichnetes Soloinstrument und Klavier (Entstehungsdatum nicht bekannt). Ds-Dur

[ohne Titel] für ein unbezeichnetes Soloinstrument und Klavier (Entstehungsdatum nicht bekannt). A-Dur

[ohne Titel] für Streichquartett – unvollständig. F-Dur


2.4 Bearbeitungen von fremder Hand

Transcriptionen für Pianoforte von Carl Mayer. Nr. 2 Josephine Lang „Abschied“ [eine Bearbeitung von op. 10/6]. Leipzig: Fr. Kistner, 1862
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Repertoire

Bereits im Kindesalter trat Josephine Lang als Sängerin und Pianistin auf. Über ihren Auftritt im Hause ihrer Eltern schrieb sie: „Die Mutter lehrte mich schon im dritten Lebensjahre Lieder, die ich, wenn Leute zu Gast waren, vorsingen mußte ( Köstlin, Lebensabriß, S. 54). Mit elf Jahren spielte sie in einem „Museumskoncert … Variationen von Herz über »Donna del Lago«“ (Köstlin, Lebensabriß, S. 57).
Häufig trug Josephine Lang ihre Werke bei Münchener Soireen vor, nicht selten, indem sie sich selbst am Klavier begleitete. 1859 schrieb sie an Clara Schumann: „Meine Lieder hatten ihre Epoche so lange ich dieselben noch selbst überall sang.” (Rothenbach 26. [oder auch 16.] August 1859, Mus. Nachl. K. Schumann 5, 216, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin.). Was Josephine Lang mit „überall” meinte, ist nicht feststellbar. Nachzuweisen ist aber, dass sie in München, Augsburg, Kreuth und wahrscheinlich Tegernsee öffentlich sang. Welche Lieder anderer Komponisten Eingang in Josephine Langs Repertoire fanden, kann heute nicht mehr mit Bestimmtheit gesagt werden. In jedem Fall aber besaß sie Lieder- Abschriften von folgenden Komponisten (alphabetisch geordnet): [Johann Anton?] André, Carl Banck, Franz Danzi, A. Fesca, A. Hackel, Fanny Hensel, Conradin Kreutzer, Fr. Kücken, Franz Lachner, Leopold Lenz, Heinrich Marschner, [Vorname fehlt] Martins, Felix Mendelssohn, [Ignaz] Moscheles, [Vorname fehlt] Pentenrieder, [Vorname fehlt] Röth, Franz Schubert, [Johann Franz Xaver?] Sterkel, [Vorname fehlt] Tauber, Carl Maria von Weber, [Pierre?] Zimmermann.
In Jahre 1835 trat Josephine Lang in die Königliche Hofkapelle in München ein. Auch hier sind weitere Repertoire-Studien noch erforderlich.
Ebenso spärlich sind bislang die Informationen zu ihrem Konzertleben während ihrer Ehe (insbesondere öffentliche Konzerte außerhalb des Familienkreises). Nach dem Tode ihres Mannes begann sie, in Tübingen als Pädagogin zu arbeiten. Es ist möglich, dass sie im Zuge dieser Beschäftigung gelegentlich öffentlich auftrat. Im Dezember 1866 schrieb Josephine Lang an Ferdinand Hiller einen Brief, der den einzigen (bis jetzt auffindbaren) Hinweis auf ihre Tätigkeit als Dirigentin enthält: „[…] und [ich] voriges Jahr im Winter sogar in Gesellschaften als Musikerinn u. Dirigentin wirken konnte! d.h. nur in Privat-Zirkeln! Ich hatte das Glück den beiden württembergischen Prinzen Wilhelm u. Herzog Eugen (welche die Universität besuchten[)] Singstunden geben zu dürfen wobeÿ dann große Veranlassungen u. Feÿerlichkeiten aller Art mich zu neuen musikalischen Verpflichtungen riefen!” (Josephine Lang an Ferdinand Hiller, Tübingen, 5. Dezember 1866, Hiller Nachlass 36 (13), Historisches Archiv der Stadt Köln). Leider ließ sich bislang nicht feststellen, welches Repertoire alles bei diesen „Feÿerlichkeiten aller Art” benutzt wurde. Nur einen Hinweis gibt es (von ihrem Enkel stammend): „Den künstlerischen Höhepunkt bildete eine von Josefine Köstlin am Flügel geleitete zu Ehren der Prinzen veranstaltete Aufführung von Mozarts Singspiel Der Schauspieldirektor im Haus des hochangesehenen Professors der inneren Medizin, Dr. von Niemeyer, bei der Maria Köstlin [Langs Tochter] eine der Hauptrollen sang.“ (Richard Fellinger, „Ein jung gebliebenes hundertjähriges Tübinger Haus“, A: Fellinger, 54.744, Deutsches Literaturarchiv, Marbach)
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Quellen

a) Archive, Bibliotheken, Organisationen
Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Sammlung Fellinger (Bilder, Briefe, Familienpapiere, Manuskripte, Notenausgaben, Programmhefte, Zeitungsausschnitte)

Bayerische Staatsbibliothek, München (Manuskripte, Notenausgaben, Sekundärliteratur)

Bodleian Library, Oxford (Briefe, Manuskripte, Notenausgaben)

Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar (Briefe, Familienpapiere, Manuskripte, Programmhefte, Sekundärliteratur)

Forschungszentrum Musik und Gender, Hannover (Manuskripte)

Pierpont Morgan Research Library, New York (Brief an Lang)

Staatsarchiv Ludwigsburg (Briefe, Patientenakte des Sohnes von Josephine Lang)

Sächsische Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (Manuskripte)

Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin (Briefe, Manuskripte, Notenausgaben)

Stadt- und Staatsbibliothek, Augsburg (Briefe)

Historisches Archiv der Stadt Köln (Briefe)

Stadtarchiv Stuttgart (Briefe)

Stadtarchiv Tübingen (Familienpapiere)

Universität der Künste Berlin (Notenausgaben)

Universitätsbibliothek Tübingen (Briefe, Manuskripte, Notenausgaben)

Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (Webseite, Bilder, Briefe, Familienpapiere, Manuskripte, Notenausgaben, Sekundärliteratur, Zeitungsausschnitte)


b) Neuere Notenausgaben
Josephine Langs Verleger zur ihrer Lebzeit sind oben im Werkverzeichnis angegeben und werden hier nicht noch einmal erwähnt. Folgende Drucke sind alle seit 1900 erschienen.

12 ausgewählte Lieder der deutschen Romantik, Hans Hermann Rosenwald (Hg.), Berlin-Charlottenburg: Edition Benno Balan, 1929.

Arabeske (Klavierstück rev. von M. Koch) und „Im Abendstrahl“ (Lied) in: Beilage zur Neuen Musik-Zeitung, Verlag von Carl Grüniger, Stuttgart-Leipzig, XXVI Jahrgang, 1905.

Frauen komponieren: 25 Lieder für Singstimme und Klavier = Female composers, Eva Rieger und Käte Walter (Hg.), Mainz, London, Madrid, New York, Paris, Tokyo, Toronto: Schott, 1992.

Gateway to German Lieder. An Anthology of German Song and Interpretation, John Glenn Paton (Hg.), Van Nuys, CA: Alfred Publishing Company, 2000.

Heinrich Heine: Das Heine Liederbuch, Babette Dorn und Jan-Christoph Hauschild (Hg.), Hamburg, 2005.

Historical Anthology of Music by Women, James R. Briscoe (Hg.), Bloomington, IN: Indiana University Press, 1987.

Johann Georg Jacobi in Vertonungen von Robert Schumann und Robert Franz u. a., Albert Raffelt (Hg.), Freiburg, 2000. Als Internetdokument der Universitätsbibliothek Freiburg: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/74

Lang, Josephine. Ausgewählte Lieder auf Texte von Heine, Goethe, Lenau u.a., Barbara Gabler (Hg.), Kassel: Furore-Verlag, 2009.

Lang, Josephine. Lieder for Voice and Piano, Harald Krebs (Hg.), Volume One and Volume Two, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2006.

Lang, Josephine. Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin, vorgelegt von Harald Krebs unter Mitarbeit von Sharon Krebs, Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg, Band 20, München: Strube Verlag, 2008.

Lang, Josephine. Selected Songs, Judith Tick (Hg.), New York: Da Capo Press, 1982 (= Women Composers Series; 11). Neue Herausgabe der Sammlung von 40 Liedern, 1882 von Breitkopf & Härtel herausgegeben, mit 12 zusätzlichen Liedern.

Lang, Josephine. „Lieder op. 23 Wenn du wärst mein eigen“, drei Lieder mit Pianoforte-Begleitung, Stuttgart, 1959.

New Historical Anthology of Music by Women, James R. Briscoe (Hg.), Bloomington, IN: Indiana University Press, 2004.

Nineteenth-century German Art Song, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2001.

Nineteenth-century German Keyboard Music, Einleitung von Martha Furman Schleifer, Bryn Mawr, PA: Hildegard Publishing, 2000.

Selected Nineteenth-century Women Composers in a Collection of Songs for Medium-high Voice and Piano, Mary Kay Little (Hg.), New York: [Verleger nicht genannt], 1990.

Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts = Inspired by Goethe, Ann Willison Lemke (Hg.), Kassel: Furore Verlag, 1999 (= Furore-Edition; 630).

Women Composers: A Heritage of Song, Carol Kimball (Hg.), Milwaukee, WI: Hal Leonard, 2004

Women Composers: Music Through the Ages, Sylvia Glickman und Martha Furman Schliefer (Hg.), Band 7, Composers Born 1800-1899, Vocal Music, New York: G.K. Hall & Co., 2004.


c) Ikonographische Quellen
In Bezug auf ikonographische Quellen schreibt der Sohn der Komponistin in seinem Artikel für die Allgemeine Deutsche Biographie: „Bildnisse sind vorhanden von Winterhalter, und Friedrich Dürk, ersteres im Besitz von Frau Dr. Maria Fellinger (Berlin), letzteres in dem von Dr. H. A. [Heinrich Adolf] Köstlin (Cannstatt); von Karl v. Müller (Paris, Frankfurt), im Besitz von Frau Therese Schleich (Berlin). Später von der Künstlerin aufgenommene Photographien geben ein falsches Bild, da sie die für sie charakteristische Bewegtheit des seelischen Ausdruck nicht wiederzugeben vermögen.“

Die drei erwähnten Bildnisse sind scheinbar alle verschollen. Das bekannteste Bild der Komponistin, das der Sohn auch in seiner Biographie wiedergegeben hat, ist vermutlich von Carl Müller. Das Bild ist zwar nicht signiert, ist aber in einem sehr ähnlichen Stil wie Carl Müllers Porträt von Christian Reinhold Köstlin, das im Marbach aufbewahrt wird (6520/26, Kunstsammlung, Deutsches Literaturarchiv, Marbach).

Ein Foto von einem verschollenen Porträt (wahrscheinlich von Winterhalter oder Dürk) ist im Besitz von Dr. Stefan J. Dietrich, Neu-Ulm. Auf diesem Porträt ist Josephine Lang mit ihrem Sohn Felix (als Kleinkind) abgebildet.
Auf Josephine Langs Grabstein im Stadtfriedhof Tübingen befindet sich eine Bronzemedaille mit Abbildungen von Josephine Lang und ihrem Ehemann. Sie wurde von Rudolf Dietelbach aus Stuttgart nach dem Tode Josephine Langs angefertigt.

Die Württembergische Landesbibliothek besitzt ein Foto von Josephine Lang im fortgeschrittenen Alter. Es wurde in dem Band klangwelten:lebenswelten. komponistinnen in südwestdeutschland wiedergegeben (S. 62). Auf der Josephine Lang-Webseite der Bibliothek ist eine Abzeichnung der Medaille vom Tübinger Stadtfriedhof zu sehen (von Jeliana Lang, Pforzheim). Weiter unten auf jener Webseite ist die oben erwähnte bekannte Zeichnung von Carl Müller zu sehen.

Das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Sammlung Fellinger besitzt folgende Bildnisse:
(1) Ein Porträt von Josephine Lang auf dem Deckel eines großen Albums. Es ist dies eine Abzeichnung des oben erwähnten Porträts von Josephine Lang mit Felix, aber das Kind fehlt auf der Abzeichnung.
(2) Ein Familienfoto von Josephine Lang mit ihren sechs Kindern.
(3) Ein Foto des oben erwähnten Carl Müller-Porträts.

Es ist möglich, dass Josephine Langs kleines Album (im Besitz des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Sammlung Fellinger) auch ein oder eventuell mehrere Porträts enthält. Leider sind die betreffenden Zeichnungen nicht als Bildnisse von Josephine Lang identifiziert.


d) Sekundärliteratur
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Schuler, Heinz. „Münchener Künstlerfamilien aus dem Mozartschen Freundeskreis“. In: Genealogie Band XIV, 28., Jg. 1979 (Musikgeschichte und Genealogie 60). S. 435-449.

Seibold, Wolfgang. „Wald aussen. Musik innen“. Clara Schumann in Wildbad 1859. In: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2009, München: Strube Verlag Edition 9086, 2009, S. 169-199.

Sietz, Reinhold (Hg). Aus Ferdinand Hillers Briefwechsel: (1826 - 1861), Beiträge zu einer Biographie Ferdinand Hillers. Festgabe zum 7. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft Köln, 23. - 28. Juni 1958. Köln: Luthe-Druck, 1958.

Sietz, Reinhold. “Lang, Josephine Caroline”.In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Band 8. Friedrich Blume (Hg.). Kassel: Bärenreiter, 1960. S. 179-180.

Strey, Karin. Die Lenau-Vertonungen von Josephine Lang (1815-1880). Magisterarbeit. Ludwig-Maximilians-Universität München, 1991.

Tick, Judith. Introduction. In: Josephine Lang: Selected Songs. New York: Da Capo Press, 1982. [ohne Seitenzahl].

Weissweiler, Eva. Komponistinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart: eine Kultur- und Wirkungsgeschichte in Biographien und Werkbeispielen. Überarbeiteter Neudruck. München: Deutscher Taschenbuch Verlag,1999. [S. 212-225].

Werner, Roberta Carol. The Songs of Josephine Caroline Lang: The Expression of a Life, Dissertation. University of Minnesota, 1992.

Würz, Anton. „Eine vergessene Komponistin der Romantik, Die Münchnerin Josefine Lang“. In: Unser Bayern, Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung vom 16. Januar, 1967. S. 3-4.


e) Diskografie

Kassette
Women Composers: The Lost Tradition Found. New York: Leonarda, 1988. Verschiedene Künstler [Enthält 3 Lieder von Lang]


LP
Lieder. Leonarda, New York: Leonarda, 1981. Katherine Ciesinski (Mezzo-Sopran), John Ostendorf (Bass-Bariton), Rudolph Palmer (Klavier) [Enthält 3 Lieder von Lang]

Münchner Komponistinnen der Klassik und Romantik. Musica Bavarica (MB 902). Christel Krömer (Sopran), Werner Grobholz (Violine), Sylvia Hewig-Tröscher (Klavier), Monica von Saalfeld (Klavier), Jutta Vornehm (Klavier) [Enthält 9 Lieder von Lang]

The Music of the Primadonnas. Milano: Kicco Records, 1985. Patricia Adkins Chiti (Mezzo-Sopran); Gian Paolo Chiti (Klavier) [Enthält 2 Lieder von Lang]

Woman’s Work: Works by Famous Women Composers. Gemini Hall Records, 1975. Berenice Bramson (Sopran), Mertine Johns (Mezzo-Sopran), Michael May (Klavier und Cembalo), Vieuxtemps String Quartet [Enthält Langs op. 33[34]/4]


CD
30 Songs. Beilage zu Josephine Lang. Her Life and Songs, Oxford University Press (2007). Sharon Krebs (Sopran), Harald Krebs (Klavier), Pamela Highbaugh-Aloni (Violoncello)

Anklänge: Lieder von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Kassel: Salto Records Internat 2000. Lan Rao (Sopran), Micaela Gelius (Klavier) [Enthält 3 Lieder von Lang]

A Selection of Josephine Lang’s Goethe, Heine and Uhland Lieder. Beilage zur Dissertation Josephine Lang’s Goethe, Heine and Uhland Lieder: Contextualizing her Contribution to Nineteenth-Century German Song (2010). Aisling Kenny (Sopran), Judith Gannon (Klavier)

Das Lied im deutsche Südwesten. SWR Cavalli Records 2002. Christine Müller (Mezzo-Sopran); Thomas Bauer (Baritone); Ulrich Eisenlohr (Hammerflügel). [Enthält 5 Lieder von Lang]

:debut – Studentinnen der Hochschule für Musik Köln - Abteilung Wuppertal – singen Lieder von Komponistinnen. Cavalli Records [Enthält op. 15/1]

Feenreigen. Audite Musikproduktion 2002. Heike Hallaschka (Sopran); Heidi Kommerell (Klavier) [20 Lieder von Lang]

From the Treasure Chest of German Lied. Highwater Classics 2006 (HC51688). Susan Owen-Leinert (Sopran), Mark Ensley (Klavier), Carina L. Nyberg Washington (Klarinette) [Enthält op. 27/3]

Fugger Classics. Junge Elite und Legenden. 2004 im Zedernsaal auf Schloss Kirchheim. Die CD mit den Künstlern der Konzertreihe 2004. Bella Musica Edition [Enthält Langs Klavierstück Nachtgesang op. 32[33], Nr. 1 vorgetragen von Christoph Hammer]

Historical Anthology of Music by Women. Indiana University Press, Bloomington, IN, 1997. Verschiedene Künstler [Enthält [op. 6]/3]

In der Frühlingsmondnacht – Romantische Lieder. Bayer Records 2008. Martin Bruns (Bariton); Christoph Hammer (Hammerflügel) [enthält 3 Lieder von Lang]

Josephine Lang, Johanna Kinkel: Ausgewählte Lieder. Bayer Records [ohne Datum] (BR 100 248). Claudia Taha (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier) [Enthält 14 Lieder von Lang]

„Lieben muß ich, immer lieben...“ - Die Sehnsucht eines Königs. Lieder auf Gedichte von König Ludwig I. von Bayern. Oehms Classics 2003. Die Singphoniker (Christoph Hammer). [Enthält von Lang ein Klavierstück (op. 32[33]/1) und ein Lied (op. 7/5)]

Lieder von Josephine Lang. Deutsche Schallplatten (DS 1016-2) 1994. Dana McKay (Sopran), Thérèse Lindquist (Klavier) [23 Lieder von Lang]

Lullabies for Samantha. Private Ausgabe (KS-102) 1997. Sharon Krebs (Sopran), Sharon Stanis (Sopran), Patricia Kostek (Klarinette), Harald Krebs (Klavier) [Enthält op. 26/1]

Münchner Komponistinnen der Klassik und Romantik. Musica Bavarica (MB 902) 1997. Christel Krömer (Sopran), Werner Grobholz (Violine), Sylvia Hewig-Tröscher (Klavier), Monica von Saalfeld (Klavier), Jutta Vornehm (Klavier) [Enthält 9 Lieder von Lang]

Neue Liebe, Neues Leben. Lieder von Josephine Lang und Fanny Hensel. Private Ausgabe (TSO 01305) [2001]. Christine Cerletti (Sopran), Andrzej Pikul (Klavier) [Enhält 19 Lieder von Josephine Lang]

Traumbild Op. 28 Nr. 1. Private Aufnahme als Beilage zur Abiturarbeit von Cristina Burkert 2001. Elke Burkert (Alt), Cristina Burkert (Violoncello), Reinhard Maier (Klavier)

Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Salto Records International (SAL 7007) 1999. Elisabeth Scholl (Sopran), Burkhard Schaeffer (Klavier) [Enthält 5 Lieder von Lang]

Women’s Voices: Five Centuries of Song. Leonarda (LE 338). Neva Pilgrim (Sopran), Steven Heyman (Klavier) [Enthält Langs Frühzeitiger Frühling ([op. 6]/3)]

Zwanzig Lieder. Beilage zu Literatur in Bayern (München) 72 (Juni 2003). Sharon Krebs (Sopran), Harald Krebs (Klavier)


Links

http://www.wlb-stuttgart.de/index.php?id=1992
verantwortlich: Harald und Sharon Krebs, Württembergische Landesbibliothek
Sprache: Deutsch
Beschreibung: Josephine-Lang-Webseite der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart. Sie enthält eine Biografie, Bibliografie, Diskografie und das Verzeichnis der Manuskripte Josephine Langs. Das Verzeichnis kann als Gesamtliste eingesehen werden, oder aber nach Titel, Text-Inzipit, Jahrgang, Dichter, u.s.w. durchsucht werden.
Recherchiert am: 05.09.2012

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/74/
verantwortlich: Albert Rafferlt
Sprache: Deutsch
Beschreibung: Ein Projekt der Universitätsbibliothek Freiburg. Johann Georg Jacobi Vertonungen herausgegeben von Albert Raffelt. Enthält Noten von sechs Liedern Josephine Langs als pdf-Datei ([op. 4]/1, [op. 4]/2, [op. 5]/2, op. 7/1, und op. 9/6).
Recherchiert am: 05.09.2012

http://www.leonarda.com/compl.html
verantwortlich: Leonarda Productions
Sprache: Englisch
Beschreibung: Webseite der Leonarda-Einspielungen von Liedern von verschiedenen Komponistinnen. Auf dieser Seite kann man Auszüge von vier Josephine-Lang-Liedern hören (op. 15/5, WoO („Wie glänzt so hell dein Auge“), und zwei Einspielungen von [op. 6]/3).
Recherchiert am: 05.09.2012

http://www.recmusic.org/lieder/l/lang.html
verantwortlich: Emily Ezust
Sprache: Englisch
Beschreibung: Verzeichnis von Lieder-Texten. Enthält alle Texte der veröffentlichten Liedern Josephine Langs (alle mit englischen Übersetzungen, manche auch mit Übersetzungen in andere Sprachen).
Recherchiert am: 05.09.2012

http://sophie.byu.edu/?q=authors/josephine-lang
verantwortlich: Sophie Project, Brigham Young University, Women in German
Sprache: Englisch
Beschreibung: Ein Projekt der Brigham Young University (Office of Research and Creative Activities, College of Humanities, Women’s Research Institute, und Department of Germanic & Slavic Languages) Diese Seite enthält den Ansatz zu einer digitalen Bibliothek von Frauenmusik. Auf dieser Seite erhält man die Noten von vier Josephine-Lang-Liedern und kann sie auch hören (op. 34[36]/3, op. 15/3, op. 34[36]/1 und op. 40/5).
Recherchiert am: 05.09.2012

http://imslp.org/wiki/Category:Lang,_Josephine
verantwortlich: Project Petrucci LLC
Sprache: Englisch
Beschreibung: Ein Projekt mit dem Ziel, alle Noten im öffentlichen Raum zu einer virtuellen Bibliothek zu sammeln. Von Lang sind zur Zeit nur op. 10, op. 25, und ein gedrucktes Klavierstück aufgenommen worden, sowie Scans der beiden oben erwähnten Manuskripte aus der Sächsischen Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (zu einem Lied, das später als op. 28/1 erschien – mit handschriftlichen Korrekturen von Robert Schumann, und zu einem Walzer für Klavier).
Recherchiert am: 05.09.2012
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Forschung

Die Josephine Lang-Forschung wird derzeit intensiver von nordamerikanischen und irischen als deutschen Wissenschaftlern betrieben. In deutscher Sprache sind zwei sehr zu empfehlende Arbeiten erschienen, nämlich Andrea Hartmanns Behandlung von Josephine Langs Uhland- und Kerner-Vertonungen, und Karin Streys Magisterarbeit über Josephine Langs Lenau-Lieder. Die bislang umfangreichste Arbeit über Josephine Langs Leben und Werk ist die in englischer Sprache verfasste Dissertation von Roberta Carol Werner. Darin behandelt Werner hauptsächlich Josephine Langs gedruckte Werke. Bedauerlicherweise hat Frau Dr. Werner dem Sohn der Komponistin zuviel Glauben geschenkt und zahlreiche Ungenauigkeiten aus der Biografie des Sohnes in ihre Dissertation übernommen. Dies betrifft die Lebensdaten und -ereignisse sowie die Datierung der Werke Josephine Langs.

Ein aktuelles Buch (auch in englischer Sprache) über Josephine Lang, von Harald und Sharon Krebs erschien 2007 bei Oxford University Press. Dieser biografischen und musikanalytischen Studie ist eine CD mit 30 Liedern beigefügt.

Mit einer historisch-kritischen Ausgabe der Werke Josephine Langs ist ein Anfang gemacht. Der erste Band (Lieder nach Texten von Reinhold Köstlin) ist in der Reihe Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg im November 2008 erschienen.
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Forschungsbedarf

Josephine Langs Musikkenntnisse bedürfen weiterer Untersuchung. Ihre Briefe und Lied-Autographen liefern nur einige Hinweise auf die Musik, die sie kannte, schätzte und aufführte. Insbesondere bedarf das Repertoire, das sie als Kammersängerin in München vortrug, noch eingehendere Forschungen.
Drucke von Josephine Langs op. 1 und op. 3 sind auch noch nicht aufgefunden worden. In Josephine Langs persönlich aufgestelltem Werkverzeichnis von 1867 steht, dass sie ihre eigenen Hefte von „opp. 1, 2, und 3“ durch ihren Schwiegersohn an den Verleger (Falter & Sohn) zum Zweck einer zweiten Auflage geschickt habe. Dieses ist wohl der Grund, warum diese Liedersammlungen nicht in der Württembergischen Landesbibliothek zu finden sind. Die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin besaß op. 1 und op. 3, aber sie wurden leider im Krieg zerstört. Forschungen bei den verschiedenen Verlegern, die eventuell die Noten von Falter & Sohn erworben haben, waren bis jetzt erfolglos.
Auch eine historisch-kritische Ausgabe der Werke Josephine Lang steht noch aus, obwohl eine Anzahl von Neuausgaben bei amerikanischen und deutschen Verlegern erschienen ist.
Autor/innen:
Sharon Krebs , Die Grundseite wurde am 15. April 2005 verfasst.

Bearbeitungsstand:
Redaktion: Nicole K. Strohmann , (2005, 2006) , Regina Back , (2009) , Ellen Freyberg , (2011)
Zuerst eingegeben am 20.09.2005.
Zuletzt aktualisiert am 06.09.2012.