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  • Therese Hennes

    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Therese Hennes 1870. Fotografie von J. C. Schaarwächter, Berlin.
    Namen:
    Therese Hennes
    Lebensdaten:
    geb. in Wiesbaden, Deutschland
    gest. nach
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin
    Charakterisierender Satz:

    „At one of the recent Wednesday Concerts at the Crystal Palace, a young pianist, Fräulein Therese Hennes, made a most successful début in Mendelssohn’s G minor Concerto. Fräulein Hennes, who is, we understand, only fourteen years of age, is a pupil of Professor Kullak, of Berlin. In addition to a very excellent touch and great finish of execution, she possesses much genuine feeling, and an amount of musical intelligence rare in one so young. Her further appearances will be waited for with interest [...].“


    „In einem der letzten Mittwochskonzerte im Crystal Palace gab eine junge Pianistin, Fräulein Therese Hennes, ein sehr erfolgreiches Debüt mit Mendelssohns g-Moll-Konzert. Fräulein Hennes, die, soweit wir verstanden haben, gerade einmal 14 Jahre alt ist, ist eine Schülerin von Prof. Kullak in Berlin. Zusätzlich zu einem sehr exzellenten Anschlag und einer großartigen Technik besitzt sie sehr viel authentisches Gefühl und ein musikalisches Können, das selten ist bei einem derart jungen Menschen. Wir erwarten mit Spannung ihre weiteren Auftritte [...].“


    („The Musical Times“ vom 1. Mai 1877, S. 224)


    Profil

    Die Pianistin Therese Hennes konnte als eigenständige Musikerin zu keiner Zeit Fuß fassen, obwohl sie vermutlich tatsächlich eine herausragende Instrumentalistin war. Ihre Biografie galt jedoch bereits zu ihren Lebzeiten als ein Fanal für jene „Wunderkinder“, die von den Eltern – bzw. in diesem Fall vom Vater, die Mutter war früh verstorben, – narzisstisch missbraucht wurden. Der Vater, Aloys Hennes, hatte in Köln Klavier und Komposition studiert, unterrichtete als Klavierlehrer und erhielt 1881 eine Professur für Klavier am Scharwenka-Konservatorium in Berlin. Seine „Klavier-Unterrichts-Briefe: eine neue und praktisch bewährte Lehrmethode in 5 Cursen von den ersten Anfangsgründen bis zum Studium der größeren Etüden von Bertini, Czerny und der leichteren Sonaten von Haydn, Mozart und Clementi“, die er ab Anfang der 1860er Jahre in Wiesbaden zunächst im Selbstverlag publizierte, fanden allgemein Anerkennung. Sie erschienen in späteren Auflagen mehrfach bei Breitkopf & Härtel in Leipzig und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.


    Seine Tochter Therese Hennes sollte als Beispiel für die Effizienz der Methode dienen, was in der Presse zu Recht über mehrere Jahre hinweg scharf kritisiert wurde. Zudem bestand ein größerer Teil ihres Repertoires aus Kompositionen des Vaters. Einen Höhepunkt in der Auseinandersetzung zwischen Aloys Hennes und der Öffentlichkeit stellte seine Schrift „Therese Hennes and her Musical Education. A Biographical Sketch, translated from the German Ms. by H. Mannheimer“ dar, die 1877 anlässlich des Londoner Debüts von Therese Hennes bei Samuel Tinsley in London erschien. Darin beschrieb Aloys Hennes detailliert die pianistische Entwicklung seiner Tochter anhand des Repertoires seiner Unterrichtsbriefe und berichtete minutiös über ihre öffentlichen Auftritte und Erfolge. Ein letzter Beleg für einen Auftritt von Therese Hennes findet sich 1885. Danach verliert sich ihre Spur. Ihr Vater starb im Juni 1889 durch einen Sturz aus einem Fenster in Berlin.

    Orte und Länder

    Therese Hennes wurde in Wiesbaden geboren und wuchs dort auf. Im Jahr 1872 ließ sich die Familie in Berlin nieder, wo Therese Hennes an der „Neuen Akademie der Tonkunst“ studierte. Konzertreisen führten sie in zahlreiche deutsche Städte sowie nach London, Brüssel, Wien und Paris.

    Biografie

    Therese Hennes wurde am 21. Dezember 1861 in Wiesbaden als Tochter des Komponisten und Klavierpädagogen Aloys Hennes (1827-1889) und seiner Frau, der Schriftstellerin Maria Clausnitzer-Hennes, geboren. Ihre Mutter starb, als Therese Hennes zwei Jahre alt war (vgl. Hennes 1877, S. 57). Ab Ostern 1868 besuchte Therese Hennes die Höhere Töchterschule in Wiesbaden und setzte ab Ostern 1872 ihre allgemeine Schulbildung am Voigtschen Institut in Berlin fort (vgl. Hennes 1877, S. 73).


    Ab dem Alter von drei Jahren erhielt Therese Hennes von ihrem Vater Klavierunterricht. Dabei wandte er eine Methode an, die er mehrere Jahre zuvor in seinen „Unterrichtsbriefen“ publiziert hatte. In seinem Bericht „Therese Hennes and her musical education“, der 1877 in London erschien, beschrieb Aloys Hennes detailliert die pianistische Entwicklung des so genannten „Wunderkindes“. Im Alter von zehn Jahre hatte sie demnach in seinem Unterricht bereits ein breites Repertoire erarbeitet, zu dem u. a. Stephen Hellers „Valse brillante“ op. 42 und einzelne Etüden aus dessen „30 Etudes progressives“ op. 46 gehörten, ebenso Etüden von Louis Köhler (aus op. 50), zweistimmige Inventionen von Johann Sebastian Bach und Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart und Muzio Clementi (vgl. Hennes 1877, S. 74).


    Am 9. Januar 1871 trat Therese Hennes erstmals öffentlich auf. Im Frankfurter Thalia Theater spielte sie u. a. die Etüde Nr. 1 aus den „84 Etüden“ op. 50 von Johann Baptist Cramer, eine der Klaviersonaten F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, Stephen Hellers Etude e-Moll aus op. 46 und die Nr. 2 aus den „Erheiterungen“ ihres Vaters (vgl. Hennes 1877, S. 75f.). Zwei weitere Konzerte in Frankfurt folgten am 12. und 18. Januar 1871 (ebd.). Während Aloys Hennes in seinem Buch die begeisterten Pressestimmen, u. a. der „Frankfurter Didascalia“ zitiert, zeigte sich das „Musikalische Wochenblatt“ überaus skeptisch. Empört über Aloys Hennes schrieb der Rezensent: „Die neunjährige ‚Claviervirtuosin‘ (!) Therese Hennes, Tochter des Componisten Aloy Hennes, Verfasser der [...] ‚Clavierunterrichtsbriefe‘ hat sich vor Kurzem in Frankfurt a. M. öffentlich hören lassen. Nicht zufrieden mit dem guten Erfolg, welchen das Spiel der Kleinen bei den Zuhörern und der dortigen Localpresse fand, beeilte man sich, die desfallsigen Berichte der letzteren zusammen zu stellen und gedruckt den Redactionen auswärtiger Blätter zu unterbreiten, welchen gleichzeitig Mittheilung des Repertoires des Wunderkindes [gemacht] wird. Der Umstand nun, dass 8 der circa 20 von demselben umfassten Nummern dem Hrn. Hennes ihre Entstehung verdanken, lässt diese Benachrichtigung als eine neue Reclame mehr für das pädagogische Talent [...] als das Talent des Töchterchens erscheinen und die Zukunft eines derartigen Wunderkindes besonders in Frage stellen.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 3. Februar 1871, S. 95)


    In den folgenden Jahren trat Therese Hennes, stets begleitet von ihrem Vater, u. a. im Könglichen Schauspielhaus in Wiesbaden auf (25. April 1871) und spielte in Privathäusern in Berlin, Leipzig und Weimar. Die von ihrem Vater protokollierten Auftritte geben einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit eines „Wunderkindes“ der Zeit. So spielte Therese Hennes in Berlin in den Häusern des preußischen Staatsministers Alexander von Schleinitz, des Hofkapellmeisters Wilhelm Taubert und bei den Musikprofessoren Theodor Kullak und Julius Stern. In Leipzig wurde sie dem Klavierbauer Julius Ferdinand Blüthner, dem Gewandhaus-Kapellmeister Carl Reinecke und dem Leipziger Stadtrat und Musikverleger Raymund Härtel vorgestellt, und in Weimar trat sie bei dem Hofkapellmeister Eduard Lassen und dem Komponisten und Musikpädagogen Carl Müller-Hartung auf. Ein weiteres Mal notierte das „Musikalische Wochenblatt“: „Therese Hennes, die kleine Wiesbadener Pianistin, wird wieder einmal in öffentlichen Blättern als Reclamemittel für ihres Vaters Unterrichtsbriefe benutzt. Schade um das nach uns gewordenen zuverlässigen Aussagen wirklich auffällige Claviertalent der kleinen Dame!“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 29. Dezember 1871, S. 16) Im Januar 1872 trat Therese Hennes in den Konzerten des Kölner Musikdirektors Robert Zerbe auf, wo sie u. a. Johann Sebastian Bachs dreisstimmige Invention Nr. 12 A-Dur BWV 798 und eine Etüde von Louis Köhler spielte. Sie konzertierte anschließend im dortigen Tonkünstler-Verein und gab ein eigenes Konzert vor einem jugendlichen Publikum. Weitere Stationen der Reise waren Düsseldorf, Elberfeld, Barmen, Krefeld, Gladbach und Aachen, mit Werken von Stephen Heller, Wolfgang Amadeus Mozart, Louis Köhler, Carl Reinecke und Joseph Joachim Raff (vgl. ebd., S. 81ff.). Konzerte in Darmstadt, Aschaffenburg, Würzburg, Worms, Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Nürnberg folgten.

    Im April 1872 zog die Familie nach Berlin, wo Therese Hennes von Juni 1872 bis vermutlich Frühjahr 1882 an Theodor Kullaks „Neuer Akademie der Tonkunst“ bei dessen Sohn Franz Kullak das Fach Klavier studierte. Zu ihren Kommilitoninnen gehörte auch die Pianistin Helene Geisler. Konzertreisen führten Therese Hennes 1872 nach Brüssel, Wien und Köln, und das „Musikalische Wochenblatt“ kommentierte lapidar: „Gegenwärtig machen gleich zwei Pianistinnen in dem kindlichen Alter von 11 Jahren und aus der trefflichen Schule des Prof. Kullak in Berlin durch ihr öffentliches Auftreten von sich reden: Therese Hennes und Adele aus der Ohe, Erstere in Cöln, Letztere in Hannover.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 31. Januar 1873, S. 79) Am 5. November 1873 debütierte Therese Hennes in der Berliner Singakademie. Das Programm umfasste Ludwig van Beethovens Klaviersonate F-Dur op. 10, eine Bourrée C-Dur von Johann Sebastian Bach, Robert Schumanns „Schlummerlied“ op. 124 Nr. 16, Carl Maria von Webers Polacca brillante E-Dur op. 72, Felix Mendelssohn Bartholdys Capriccio a-Moll op. 33 Nr. 1, Frédéric Chopins Polonaise C-Dur op. 3 und Theodor Kullaks „Rotkäppchen“ op. 50 sowie eine Konzertetüde von Charles Mayer. Weitere Debüts folgten, u. a. 1877 in London. Dort trat Therese Hennes im Crystal Palace als Solistin mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll op. 25 auf und konnte die englische Musikkritik überzeugen. Die „Musical Times“ rezensierte: „At one of the recent Wednesday Concerts at the Crystal Palace, a young pianist, Fräulein Therese Hennes, made a most successful début in Mendelssohn’s G minor Concerto. Fräulein Hennes, who is, we understand, only fourteen years of age, is a pupil of Professor Kullak, of Berlin. In addition to a very excellent touch and great finish of execution, she possesses much genuine feeling, and an amount of musical intelligence rare in one so young. Her further appearances will be waited for with interest [...].“ („In einem der letzten Mittwochskonzerte im Crystal Palace gab eine junge Pianistin, Fräulein Therese Hennes, ein sehr erfolgreiches Debüt mit Mendelssohns g-Moll-Konzert. Fräulein Hennes, die, soweit wir verstanden haben, gerade einmal 14 Jahre alt ist, ist eine Schülerin von Prof. Kullak in Berlin. Zusätzlich zu einem sehr exzellenten Anschlag und einer großartigen Technik besitzt sie sehr viel authentisches Gefühl, und ein musikalisches Können, das selten ist bei einem derart jungen Menschen. Wir erwarten mit Spannung ihre weiteren Auftritte [...].“; „The Musical Times“ vom 1. Mai 1877, S. 224)


    In den folgenden Jahren trat Therese Hennes mehrfach in Berlin auf, meistens jedoch ohne Resonanz oder mit deutlicher Kritik. So notierte das „Musikalische Wochenblatt“ z. B. im Februar 1881 aus Berlin: „Von sonstigen Concerten deren Zahl Legion ist, citire ich die hauptsächlichesten. Im ersten Montagconcert des zweiten Cyklus sang eine Miss Elliot [...]. Sonst brachte dieses Concert noch Claviervorträge des Frl. Hennes, welche in ihrer Jugend bedeutend mehr versprach als dass sie gehalten.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 23. Februar 1881, S. 104) Am 19. März 1883 konzertierte Therese Hennes mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Franz Kullak im Rahmen der „Fünften Musikalischen Aufführung“ der Neuen Akademie der Tonkunst (vgl. Muck 1982, S. 4). Vermutlich handelte es sich dabei um das Abschlusskonzert ihres Studiums. Ein letzter Hinweis auf ein Konzert im April 1885 in Darmstadt findet sich in einer Rezension der „Musical Times“, die aus Darmstadt berichtete: „A so-called ‚Elite-Concert,’ given by the Cuban violin-virtuoso, Brindis de Salas, in connection with Madame Mathilde Zimèri, from London, as vocalist, and Fräulein Therese Hennes, of Berlin, as pianist, in no respect merited that pompous designation. Brindis de Salas is certainly a violinist displaying eminent technical skill, but he is a virtuoso rather than an artist. [...] Fräulein Hennes, the talented daughter of the well-known professor of Berlin, found in compositions of Chopin, Schubert, and Liszt, ample opportunity to show a more than ordinary power of execution.“ („Ein so genanntes ‚Elite-Konzert’, das von dem kubanischen Violinvirtuosen Brindis de Salas gemeinsam mit Madame Mathilde Zimèri, einer Sängerin aus London, und Fräulein Therese Hennes aus Berlin als Pianistin gegeben wurde, verdiente in keinerlei Hinsicht die hochgegriffene Bezeichnung. Brindis de Salas ist sicherlich ein Geiger, der über beträchtliche technische Fähigkeiten verfügt, aber er ist eher ein Virtuose als ein Künstler. [...] Fräulein Hennes, die begabte Tochter des bekannten Berliner Professors, erhielt in Werken von Chopin, Schubert und Liszt reichlich Gelegenheit, ihre mehr als gewöhnlichen technischen Fähigkeiten zu zeigen.“; „The Musical Times“ vom 1. April 1885, S. 220)


    Der weitere Lebensweg von Therese Hennes nach 1885 ist unbekannt. Ihr Vater Aloys Hennes starb im Juni 1889 in Berlin (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Juli 1889, S. 412).

    Würdigung

    Vor dem dargelegten Hintergrund kann die Pianistin Therese Hennes kaum zufriedenstellend gewürdigt werden. Abgesehen von den Schriften des Vaters deutet jedoch Verschiedenes darauf hin, dass sie tatsächlich auf dem Weg zu einer hervorragenden Musikerin war. Ihr Studium bei Franz Kullak an der „Neuen Akademie der Tonkunst“ in Berlin basierte sicherlich nicht auf ihrem Ruf als „Wunderkind“, und auch ihr Londoner Debüt 1877 wurde in der ansonsten überaus kritischen englischen Presse, wie dargestellt, positiv aufgenommen. Dennoch stand die Verbindung zu ihrem Vater und dessen Unterrichtsmethode stets im Vordergrund aller zeitgenössischen Beurteilungen. So hieß es bereits 1875, als Therese Hennes 14 Jahre alt war, in dem von Hermann Mendel und August Reißmann herausgegebenen „Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften“ über Aloys Hennes und seine Tochter: „Sein bedeutendstes, mit einem anerkennungswerthen Fleiss und Eifer betriebenes Werk sind die weitverbreiteten instructiven ‚Clavier-Unterrichtsbriefe’, welche einer neuen Methode für den Elementarunterricht Bahn brachen und, so vielfach sie auch angefeindet wurden, zahlreiche Auflagen erlebten und über Deutschland hinausdrangen. Im Interesse dieses Werkes und seiner talentvollen Tochter und Schülerin, Therese H., geboren 1861 zu Wiesbaden, welche als kleine Concertgeberin und Pianistin Aufsehen erregte, nahm H. seinen bleibenden Aufenthalt in Berlin, wo er gleichfalls als Musiklehrer wirkt.“ (Mendel/Reißmann Bd. 5, 1875, S. 196)

    Repertoire

    Das Repertoire von Therese Hennes wurde in den ersten Unterrichtsjahren von ihrem Vater minutiös aufgezeichnet, so dass darauf auch ein didaktischer Überblick gewonnen werden kann (vgl. Hennes 1877). Zu den von ihr gespielten Kompositionen gehörten Werke von Frédéric Chopin, Franz Schubert, Franz Liszt, Joseph Joachim Raff und zahlreiche Werke ihres Vaters Aloys Hennes. Nachgewiesen sind ferner Aufführungen von:


    Bach, Johann Sebastian: Bourrée C-Dur

    Bach, Johann Sebastian: zwei- und dreistimmige Inventionen (u. a. die dreisstimmige Invention Nr. 12 A-Dur BWV 798)


    Beethoven, Ludwig van: Klaviersonate F-Dur op. 10


    Chopin, Frédéric: Polonaise C-Dur op. 3


    Clementi, Muzio: Klaviersonaten (keine Präzisierung möglich)


    Cramer, Johann Baptist: 84 Etüden op. 50


    Heller, Stephen: 30 Etudes progressives op. 46

    Heller, Stephen: I. Valse brillante op. 42


    Köhler, Louis: Etüden op. 50


    Kullak, Theodor: „Rotkäppchen“ op. 50


    Mayer, Charles: Konzertetüde (keine Präzisierung möglich)


    Mendelssohn Bartholdy, Felix: Capriccio a-Moll op. 33 Nr. 1

    Mendelssohn Bartholdy, Felix: Klavierkonzert g-Moll op. 25


    Mozart, Wolfgang Amadeus: Klaviersonaten (keine Präzisierung möglich)


    Schumann, Robert: „Schlummerlied“ op. 124 Nr. 16


    Weber, Carl Maria von: Polacca brillante E-Dur op. 72

    Quellen

    Dokumente


    Hennes, Aloys. Klavier-Unterrichts-Briefe: eine neue und praktisch bewährte Lehrmethode in 5 Cursen von den ersten Anfangsgründen bis zum Studium der größeren Etüden von Bertini, Czerny und der leichteren Sonaten von Haydn, Mozart und Clementi, Wiesbaden: Selbstverlag, ca. 1860ff.; spätere Auflagen und Übersetzungen, u. a. Leipzig: Breitkopf & Härtel; London: Novello & Co.

    Hennes, Aloys. Therese Hennes and her Musical Education. A Biographical Sketch, translated from the German Ms. by H. Mannheimer, London: Samuel Tinsley, 1877.



    Literatur


    Artikel „Hennes. Therese“. In: Lexikon der Frau. Zürich: Encyclios Verlag, 1954, Bd. 1, Sp. 1381.


    Artikel „Hennes, Aloys“. In: Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Hermann Mendel; August Reissman (Hg.). Fünfter Band. Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1875.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.



    Zeitungsartikel und Konzertrezensionen


    Musikalisches Wochenblatt vom 3. Februar 1871, S. 95.

    Musikalisches Wochenblatt vom 29. Dezember 1871, S. 16.

    Musikalisches Wochenblatt vom 31. Januar 1873, S. 79.

    Musikalisches Wochenblatt vom 23. Februar 1881, S. 104.


    The Musical Times vom 1. Mai 1877, S. 224.

    The Musical Times vom 1. April 1885, S. 220.

    The Musical Times vom 1. Juli 1889, S. 412.

    Forschung

    Zu Therese Hennes liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Die Biografie von Therese Hennes und ihre pianistische Entwicklung ist für die „Wunderkind“-Forschung interessant, insbesondere dank der detaillierten Dokumentation ihres Vaters.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 20.08.2014
    Zuletzt bearbeitet am 23.11.2017


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Therese Hennes“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 23.11.2017
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Therese_Hennes