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  • Ruth Schonthal

    von Martina Helmig
    Ruth Schonthal
    Namen:
    Ruth Schonthal
    Varianten: Ruth Schönthal
    Lebensdaten:
    geb. in Hamburg, Deutschland
    gest. in Scarsdale, USA
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Pianistin, Musikpädagogin, Professorin für Kompositionslehre.
    Charakterisierender Satz:

    "Verschiedene Kulturen haben meine Musik geprägt.” (aus ”Annäherung II – an sieben Komponistinnen”, Kassel: Furore 1987).


    Profil

    Das Exil sei für einen Künstler kein zufälliger Umstand, sondern die eigentliche Quelle seiner Kunst, hat Lion Feuchtwanger einmal gesagt – das trifft für Ruth Schonthal sicher zu. Musiksprachen aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten begegnen sich in ihren Kompositionen. Europäische Traditionen, die amerikanische Moderne und die mexikanische Folklore haben die Komponistin zu umfassenden Synthesen angeregt. Sie schmilzt Stilmittel aus der romantischen Klavierliteratur, Minimal Music oder Aleatorik in ihre eigene Musiksprache um, die dem Interpreten viele Freiheiten lässt und seine kreative Mitarbeit fordert.

    Orte und Länder

    Nach der Kindheit in Deutschland musste Ruth Schonthal im Alter von 14 Jahren vor den Nazis nach Schweden und Mexiko fliehen. Seit 1946 lebt sie in den USA.

    Biografie

    Im Berlin der 1930er Jahre galt Ruth Schonthal als "Wunderkind". Früh improvisierte sie am Klavier über alles, was sie hörte – ob es sich um Pferdegetrappel oder eine Bach-Invention handelte. Mit fünf Jahren wurde sie als jüngste Schülerin am Stern'schen Konservatorium in Berlin aufgenommen. Bald gab sie Konzerte in verschiedenen Ländern Europas. Mit elf Jahren musste sie die Schule verlassen. Die tägliche Schikane im nationalsozialistischen Staat war für das jüdische Kind unerträglich geworden. Auch vom Konservatorium wurde sie verwiesen. Ruth Schonthal musste ihre Ausbildung bei Privatlehrern fortsetzen.

    Ihre Familie floh vor den Nazis nach Schweden, dann über Russland und Japan nach Mexiko. Von da holte sie Paul Hindemith 1946 als seine Schülerin in die USA. 1958 zog sie mit ihrem Ehemann, dem Maler Paul Seckel, nach New Rochelle bei New York. Dort hat sie auch drei Kinder aufgezogen. Ihre Werke fanden zunehmend internationale Verbreitung. 1980 reiste sie nach 42 Jahren erstmals wieder nach Deutschland, wo sie einige Konzerte gab und Vorträge hielt. Die Wiederannäherung an ihr Geburtsland, in dem ihre musikalischen Wurzeln liegen, entwickelte sich zunächst zögerlich, dann aber immer intensiver. Inzwischen werden Schonthals Werke auch in Deutschland regelmäßig gespielt.

    Zuletzt lebte sie als Komponistin und Kompositionsprofessorin an der New York University in Scarsdale bei New York. In ihrem Haus in Scarsdale verstarb sie am 10. Juli 2006. Mehr als 130 Werke umfasst ihr Werkverzeichnis, unter anderem drei Opern, zahlreiche Orchesterwerke, Ballettmusik, Kammermusik, Klaviermusik und Lieder.

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    Ruth Schonthal begann im Alter von fünf Jahren, Klavier zu spielen sowie kleine Lieder und Tänze (Walzer) zu improvisieren. "Das Klavier zog mich an wie ein Magnet", erinnert sie sich. "Die Leute fragten mich immer, wie ich das mache, und ich habe die Frage lange nicht verstanden. Es ging mir wie einem Verrückten, der sich selbst normal findet. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich merkte, dass ich anders war, dass nicht alle Menschen Klavier spielten." 1930 erhielt sie als jüngste Schülerin am Sterns’chen Konservatorium der Musik in Berlin Klavier- und Theorieunterricht. In den folgenden Jahren gab sie Klavierkonzerte in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei.


    Dass sie die Musik zum Beruf machen würde, stand für sie nie in Frage, obwohl ihr Vater damals oft gesagt hat, dass ein Komponist es schwer hätte, eine komponierende Frau noch schwerer und dass ihr als jüdischer komponierender Frau ein ganz besonders harter Weg bevorstünde. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung durften die Freundinnen Ruth Schonthals nicht mehr mit ihr sprechen, und sie wurde als "Prototyp der jüdischen Rasse" vor die Klasse gestellt (Schonthal 1986 im Gespräch mit der Autorin). 1935 wurde Ruth Schonthal als Jüdin vom Konservatorium verwiesen. Sie nahm 1935-36 privaten Unterricht bei dem Schönberg-Schüler Walter Hirschberg und 1936-38 bei dem Pianisten Alfred Meizel.


    1938 ging Ruth Schonthal mit ihrer Familie ins Exil nach Stockholm. An der dortigen Königlichen Akademie wurde sie aufgrund ihrer außergewöhnlichen Begabung aufgenommen, obwohl sie das Mindestalter um zwei Jahre unterschritt und ausländische Schüler nur im Ausnahmefall berücksichtigt wurden. Sie studierte Komposition bei Ingemar Liljefors und Klavier bei Olaf Wibergh. 1941 floh die Familie ein weiteres Mal vor den Nazis. Sie ließ sich in Mexiko nieder. Ruth Schonthal setzte bei Manuel Ponce (Komposition) und Pablo Castellano (Klavier) ihr Studium fort. Ihre Kompositionen wurden regelmäßig in den Konzertsälen von Mexiko-City und im Rundfunk aufgeführt. Paul Hindemith lernte die junge Komponistin während einer Konzertreise durch Mexiko kennen. Sie nahm 1946 sein Angebot an, bei ihm an der Yale University zu studieren. 1948 hat Schonthal das Kompositionsstudium bei Hindemith abgeschlossen.

    Seit 1948 lebte die Komponistin und Pianistin in New York, 1958 zog sie nach New Rochelle (Westchester) bei New York, 2003 nach Scarsdale (Westchester) bei New York, wo sie 2006 verstarb. Sie unterrichtete Komposition, Theorie und Klavier an der Adelphi University (1974-77), an der New York University (seit 1977) und am Westchester Conservatory (seit 1976). Inzwischen findet ihre Musik internationale Verbreitung. 2003/04 fanden Aufführungen u.a. in New York, La Paz, Odessa, Wien, Amsterdam und Heidelberg statt. Schonthals Werke wurden von Oxford University Press, Furore (Kassel) und anderen Verlagen veröffentlicht. Schallplattenaufnahmen ihrer Musik erschienen unter anderem bei Orion und Leonarda.

    Preise: 1. Preis für Klavier am Conservatorio Nacional (1943), 1. Preis für Komposition an der Yale University (1948), Delta Omicron International Competition Award (1962), Finalistin in der New York City Opera Competition (1980), Heidelberger Künstlerinnenpreis (1994), mehrere ASCAP Music Awards und Meet the Composer Grants.

    Würdigung

    Musiksprachen verschiedener Kulturen und Zeiten treffen in Ruth Schonthals Kompositionen aufeinander. Aspekte aus 400 Jahren amerikanischer Musikgeschichte greift sie in ihrem Whitman-Liederzyklus "By the Roadside" auf. In dem Klavierwerk "Fiestas y Danzas" überlagern sich die 1960er Jahre in Amerika, in denen das Werk entstanden ist, mit der Erinnerung an die Mariachi-Folklore aus dem Mexiko der Vierziger. Das Interesse an Symbiosen ist ein besonderes Kennzeichen von Ruth Schonthals Kompositionsstil.


    Ruth Schonthal nutzt den weiten Erfahrungshorizont, den das Leben im Exil mit sich gebracht hat. Der künstlerische Elfenbeinturm ist ihr fremd. Sie möchte mit ihrem Publikum kommunizieren. Ihr Werk versteht sie als Abbild der komplexen menschlichen Gefühlswelt. Ihre Wurzeln in der deutschen Romantik von Brahms, Chopin und Schumann hat sie nie verleugnet. Nostalgie schwingt in vielen ihrer Werke mit. "Ich stelle mir manchmal vor, wie alles ohne dieses Horst-Wessel-Lied, die Uniformen und die blutigen Fahnen geworden wäre..." (R.S. 1986 im Gespräch mit der Autorin)

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    Der Spannungszustand zwischen Abwendung und Rückkehr zur Tonalität ist charakteristisch für Schonthal, wobei sie nicht unmittelbar in der Tonalität komponiert, sondern mit ihr. Dabei reicht das harmonische Spektrum von rein intervallisch konzipierten Klängen bis zu erweiterten und abgewandelten traditionellen Akkorden und Akkordfolgen. Schonthals melodische Linien sind in der Regel asymmetrische, dynamische Gebilde, die sich organisch aus Intervall oder Motivzellen entwickeln. Sie ordnen sich keinem metrischen Schema unter und weisen keine periodischen Bildungen auf. Einfluss auf Schonthals Melodik hat Paul Hindemiths Technik der melodischen Tonalität ausgeübt, speziell die der variablen Diatonie, die durch den Wechsel kurzer, oft fragmentarischer diatonischer Zusammenhänge entsteht. Rhythmus und Metrum sind den melodischen Linien oder Klangfolgen untergeordnet und passen sich ihnen an. In vielen Kompositionen verzichtet die Komponistin deshalb auf metrische Vorgaben. Während Schonthals frühere Werke traditionelle Formmodelle zur Grundlage haben, sind die Werke seit den 1960er Jahren überwiegend in freien Formen komponiert, die sich ausschließlich an der jeweiligen Intention der Komposition orientieren.

    Ein Zentralgedanke in Schonthals Werken ist der der Gestaltung eines komplexen und engmaschigen Netzwerks musikalischer Zusammenhänge, des Ausleuchtens der einem musikalischen Materialkomplex immanenten Möglichkeiten. Das kompositorische Konzept, das das Gewicht nicht auf einzelne zeitlich-lineare Entwicklungen legt, sondern auf die Einheit des Ganzen, in der alle Bestandteile in Verwandtschaft und Wechselwirkung miteinander stehen, ist von einer holistischen Betrachtungsweise geprägt.

    Schonthal beschäftigt sich in ihren Werken oft mit persönlichen Erfahrungen von allgemeiner Bedeutung, in den ”Nachklängen (Reverberations)” für präpariertes Klavier z.B. mit der Exilsituation, in dem Klavierstück ”Fragments From A Woman’s Diary” mit der traditionellen Frauenrolle, in ihrem 3. Streichquartett ”In Memoriam Holocaust”, dem Kammermusikwerk ”The Bells of Sarajevo” und in der Kantate ”The Young Dead Soldiers” mit den Schrecken des Krieges.

    Rezeption

    Schonthals Kompositionen haben in den vergangenen Jahrzehnten weltweite Verbreitung gefunden. Sie wurden unter anderem in London, Wien, Berlin, Amsterdam, Belgrad, Odessa, Mexiko-City, La Paz, Sidney und zahlreichen US-amerikanischen Städten aufgeführt. Zwei Fernsehsendungen wurden über Ruth Schonthal gedreht, Rundfunkanstalten in den USA und anderen Ländern spielen ihre Kompositionen. Seit den 1980er Jahren stößt Schonthals Musik auch in Deutschland auf zunehmendes Interesse.

    Werkverzeichnis

    Die Werkliste folgt dem ausführlichen Werkverzeichnis von Hannah Diekmann aus dem Jahr 2003. Zwei seitdem neu komponierte Werke sind mit Buchstaben statt Ziffern eingefügt.


    1. Bühnenwerke


    1) El Hijo de Malte 1952

    Ballettmusik für Klavier


    2) Totentanz 1952

    Ballettmusik für Violine, Klavier, Percussion

    UA: 1952, New York


    3) The Transposed Heads (1. Fassung) 1952

    Ballettmusik für Klavier nach Thomas Manns "Die vertauschten Köpfe"

    UA: 23. März 1952, New York


    4) The Transposed Heads (2. Fassung) 1952

    Ballettmusik für Orchester nach Thomas Manns "Die vertauschten Köpfe"

    UA: 1953, Mexiko-City


    5) The Courtship of Camilla (T: Alan Alexander Milnes "The Ugly Duckling") 1979-1980

    Oper in einem Akt

    Furore, Kassel


    6) Princess Maleen (T: Ruth Schonthal u. Wallis Wood) 1988-1989

    Oper in 2 Akten

    UA: 20. Mai 1989, White Plains, NY

    Furore, Kassel


    7) Jocasta (T: Helene Cicoux) 1996-1998

    Oper in 2 Akten

    UA: 30. Mai 1998, New York

    Furore, Kassel


    2. Filmmusik


    8) Lantern Love 1952

    Filmmusik für Flöte, Viola, Violoncello, Klavier


    3. Orchesterwerke


    9) Concierto Romantico 1941-1945

    für Klavier und Orchester

    UA: 21. Februar 1946 Mexiko-City


    10) 6 Preludes (2. Fassung) 1945-1946

    für Orchester

    UA: 31. Juli 1949, Mexiko-City


    11) The Transposed Heads (3. Fassung) 1952

    für Orchester

    UA: 27. Juli 1952, Mexiko-City


    12) Symphony in h 1954-1957

    für Orchester

    UA: 28. Mai 1961, Mexiko-City



    13) Sinfonia Breve 1963

    für Orchester


    14) Concerto for Piano and Orchestra No. 2 1977

    Furore, Kassel, 1997


    15) Music for Horn and Chamber Orchestra (1. Fassung) 1977-1978

    UA: 22. Februar 1980, New York

    Furore, Kassel, 1997


    16) The Beautiful Days of Aranjuez 1981-1983

    für Harfe und Streichorchester

    UA: 4. Dezember 1982, New Haven, CT

    Furore, Kassel, 1997


    17) Happy Birthday Variations 1983

    für Orchester

    UA: 13. November 1983, White Plains, NY

    Furore, Kassel, 1997


    18) Evocation 1984

    für Orchester

    UA: 12. Mai 1985, New York, NY


    19) Evening Music, Nocturnal Fantasy with Oceanwaves 1990-1991

    für Orchester und Tonband

    UA: 9. Mai 1992, White Plains, NY

    Furore, Kassel, 1997


    20) Soundtrack for a Dark Street 1992-1994

    für Orchester und E-Gitarre

    Furore, Kassel, 1997


    4. Kammermusik


    21) Syncopated Valse o.D.

    für Violine und Klavier

    UA: 21. Juni 1945, Mexiko-City


    22) Romanze für Violine und Klavier 1940-1941


    23) Capricho Español (2. Fassung) 1945

    für Klavier, Harfe und Streichorchester

    UA: 21. Juni 1945, Mexiko-City


    24) Marcia funebre 1957

    für zwei Celli und Klavier


    25) Sonata in e (1. Fassung) 1961-1962

    für Violine und Klavier

    UA: 12. April 1964, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    26) Serenade 1962

    für Streicher


    27) String Quartet No.1 1962

    UA: 12. April 1964, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    28) Sonata Concertante (1. Fassung) 1973

    für Violoncello und Klavier

    UA: 10. Februar 1981, Hofheim

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    29) Sonata Concertante (2. Fassung) 1975

    für Viola und Klavier

    UA: 20. September 1975, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    30) Sonata in e (2. Fassung) 1975

    für Klarinette und Klavier


    31) Sonata Concertante (3. Fassung) 1976

    für Klarinette und Klavier

    UA: 2. Mai 1977, New Rochelle, NY

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    32) Music for Horn and Piano (2. Fassung) 1978

    UA: 13. Juni 1978, New York

    Furore, Kassel, 1997


    33) Loveletters 1979

    für Klarinette und Violoncello

    Sisra Press, Washington DC, 1979


    34) Sonata in Two Movements 1988-89

    für Violoncello und Klavier

    UA: 4. August 1990, Spartanburg, SC

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1989

    Furore, Kassel, 1998


    35) A Bird’s Song About... 1991

    für Flöte und Klavier

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    36) Sonata for Viola and Piano 1991


    37) A Bird flew over Jerusalem 1987-1992

    für Flöte, präpariertes Klavier und Tonband

    UA: 11. April 1992, New York

    Furore, Kassel, 1997


    38) Abendruhe und süßer Traum 1993

    für Violoncello, Klavier und Vibraphon

    UA: 20. März 1994, Bad Wildungen

    Furore, Kassel, 1997


    39) String Quartet No.2 ‚In the Viennese Manner’ 1983-1996

    UA: 26. Oktober 1984, Paris

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    40) Ode to a Departing Swan 1996

    für Violine und Klavier

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    41) Bells of Sarajevo 1992-1997

    für Klarinette und präpariertes Klavier

    UA: 25. Februar 1998, Paramus, NJ

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    42) Divertimenti for Diverse Instruments for Young Virtuosi 1997

    Furore, Kassel, 2002


    43) String Quartet No.3 ‚Holocaust in Memoriam’ 1997

    UA: 21. April 2002, Washington, DC

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1998


    44) Final Ascencion 1999

    für mehrere oder vier Flöten

    Furore, Kassel, 2004


    45) Tristana 1999

    für Violine und Klavier

    UA: 7. Oktober 1999, Heidelberg

    Furore, Kassel, 2003


    46) Bouquets for Margaret M. 1999-2000

    für zwei Klaviere

    Furore, Kassel, 2003


    47) Concerto Piccolo 2000

    für Cembalo, Flöte und Fagott

    UA: Juli 2000, Manchester, VT


    5. Werke für ein Soloinstrument


    48) 7 Lyrical Pieces for Piano o.D.


    49) [Didaktische Kleine Klavierstücke I] o.D.


    50) [Didaktische Kleine Klavierstücke II] o.D.


    51) Impressions from Spain o.D.

    für Klavier


    52) Kleine Impressionen für ganz junge Klavierspieler/innen o.D.

    Furore, Kassel, 2002


    53) Lilliputms o.D.

    für Klavier


    54) Shadow Plays (And Other Imitative Musical Divertissments) o.D.

    für Klavier


    55) Two Easy Pieces o.D.


    56) Violin Solos o.D.


    57) Sonate [in D-Dur] 1936

    für Klavier


    58) Sonatine in a-Moll 1939

    für Klavier

    UA: 1940, Stockholm

    Lundholms Musikförlag, Stockholm, 1941

    Furore, Kassel, 1998


    59) [Kleine Klavierstücke] 1939-1941


    60) Prélude ‚Pierrot Dansant’ 1940-1941

    für Klavier


    61) 6 Preludes (1. Fassung) 1944-1945

    für Klavier

    UA: 14. Februar 1945, Mexiko-City


    62) Capricho Español (1. Fassung) 1945

    für Klavier


    63) Wiegenlied 1945

    für Klavier


    64) Fugue for Piano (2 Voci) 1946-47


    65) Präludium und Fuge in F 1947

    für Klavier

    UA: Frühjahr 1948, Rochester, NY


    66) Präludium und Fuge in H 1947

    für Klavier

    UA: Frühjahr 1948, Rochester, NY


    67) Sonata in Es 1948

    für Klavier

    UA: 6. März 1949, New York


    68) 2 Pieces for Piano Four-Hands 1949


    69) Piano Sonata No. 2 1950

    UA: 28. Juni 1956, Mexiko-City


    70) Miniatures. Study and Recital Pieces for the Early Grades 1955-1961

    für Klavier

    E.C. Schirmer Music Company (früher: Galaxy Music Corporation), Boston, MA, 1982


    71) Fiestas y Danzas 1961

    für Klavier

    UA: 12. April 1964, New York

    Furore, Kassel, 1997


    72) Blue Preludes 1963

    für Klavier


    73) Sonata quasi un’Improvisazione 1964

    für Klavier

    UA: 18. Februar 1965, New York

    Furore, Kassel, 2002


    74) Minuscules. Early Grade Piano Pieces 1964-1973

    Carl Fischer, Inc., New York, NY, 1973


    75) Sonata Breve 1972-1973

    für Klavier

    UA: 15. Februar 1973, New York

    Furore, Kassel, 2000


    76) Near & Far. Thirteen Musical Scenes For The Older Student 1973

    für Klavier

    Carl Fischer, Inc., New York, NY, 1975


    77) Sonatensatz 1973

    für Klavier

    UA: 23. Mai 1974, New York

    Furore, Kassel, 1996


    78) Nachklänge (Reverberations) 1967-1974

    für präpariertes Klavier

    UA: 20. September 1975, New York

    Furore, Kassel, 1997


    79) Variations in Search of a Theme 1974

    für Klavier

    UA: 8. Mai 1975, Urbana, IL

    Oxford University Press, New York, NY, 1976


    80) Four Epiphanies 1975-1976

    für Viola solo

    UA: 24. September 1978, New York

    Oxford University Press, New York, NY, 1977


    81) Potpourri. 10 Piano Pieces in a (mostly) festive Mood 1975-1976

    Carl Fischer, Inc., New York, NY, 1976


    82) Fantasia in a Nostalgic Mood 1978

    für Gitarre

    UA: 13. November 1979, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 2001


    83) Gestures (Eleven Short Pianopieces) 1978

    UA: 12. Mai 1979, New York

    Hildegard Publishing Co, Bryn Mawr, PA, 1991


    84) In Homage of... (24 Preludes) 1978

    für Klavier

    UA: 24. September 1978, New York

    Furore, Kassel, 1997


    85) Bird Calls 1980

    für Klavier

    Oxford University Press, New York, NY, 1980


    86) Interlude for Harp 1980

    UA: 28. November 1980, Washington, DC

    Sisra Publications, Washington, DC, 1987


    87) Five Easy Pieces Chopin Never Wrote 1982

    für Klavier


    88) Fragments from a Woman’s Diary 1982

    für Klavier

    UA: 6. November 1982, Ithaca, NY

    Hildegard Publishing Co, Bryn Mawr, PA, 1997


    89) Three Elegies 1982

    für Klavier

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    90) 14 Inventions 1984

    für Cembalo oder Klavier

    UA: 20. Oktober 1984, Washington, DC

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    91) From North and South of the Border. 4 Didaktische Klavierstücke 1982-1985

    Yorktown Music Press., New York, NY, 1985


    92) The Canticles of Hieronymus 1987

    für Klavier

    UA: 27. März 1988, Washington, DC

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1997


    93) Toccata and Arietta 1989

    für Klavier

    UA: 3. Juni 1990, Westport, CT

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Cornucopia Musiv, New Haven, CT, 1990

    Furore, Kassel, 2000


    94) The Temptation of St. Anthony 1989-1990

    für Orgel

    UA: 10. März 1991, Greenwich, CT

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Cornucopia Music, New Haven, CT, 1990

    Furore, Kassel, 1997


    95) Self-Portrait 1991

    für Klavier

    UA: 25. Oktober 1992, New York


    96) Improvisations in Three Interconnected Sections 1992

    für Violine

    UA: 18. September 1994, Heidelberg

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1998


    97) 65 Celebrations 1993-1994

    für Klavier oder Orgel

    UA: 30. April 1995, New Rochelle, NY

    Furore, Kassel, 1996


    98) Improvisation for Solo Cello 1994

    UA: 30. Mai 1997, New York

    Furore, Kassel, 1997


    99) Heidelberger Fanfare 1995

    Fanfare und 14 Variationen für Klavier

    UA: 6. August 1996, Heidelberg

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1996


    100) Fantasy-Variations on a Jewish Liturgical Theme 1993-1997

    für E-Gitarre

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 2002


    101) Japanese Sketches 1997

    für Klavier

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 2002 (Book I)


    102) Glockenläuten. From the Life of a Pious Woman ("for Gary Steigerwalt") 1999-2000

    für Klavier

    Furore, Kassel, 2003


    103) Five Oceanic Preludes 2000

    für Klavier

    Furore, Kassel, 2003


    104) Happy Birthday 2001

    für Klavier


    A) Contemplating the Oceanwaves (”for Josef Mayr”) 2004

    für Klavier

    UA: Juni 2005, Rom (geplant)


    B) Contemplating the Oceanwaves 2004

    für Klavier




    6. Werke für Sologesang


    105) Autum (T: Lucy G. Moses) o.D.


    für Singstimme und Klavier


    106) Jüdisches Lied (T: Fritz Schönthal) 1942

    Selbstverlag Fritz Schönthal, 1946


    107) [2 Lieder] (T: Federico García Lorca) 1943

    für Sopran und Klavier

    UA: 26. Mai 1946, Mexiko-City


    108) [2 Lieder] (T: Li-tai-po (Klabund)) ”in Liebe und Verehrung gewidmet meinem edlen, großen Meister Manuel M. Ponce und meiner gütigen, mütterlichen Freundin Clema"

    1945

    für Sopran und Klavier

    UA: 26. Mai 1946, Mexiko-City


    109) Early Songs (T: Rainer Maria Rilke) 1941-1946

    für Sopran und Klavier

    UA: 26. Mai 1946, Mexiko-City

    Southern Music Co, San Antonio, TX, o.D.


    110) Die Liebste sprach (T: Hugo von Hofmannsthal) 1946

    für Sopran und Klavier


    111) Epitaph (T: Robert Herrick) 1946-1947

    für Mezzosopran und Klavier


    112) Even such is Time (T: ?) 1946-1947

    für Sopran und Alt


    113) The Dolls (T: William Butler Yeats) 1947

    für Singstimme und Klavier


    114) Nine Lyric-Dramatic Songs (T: William Butler Yeats) 1949-1950

    für Mezzosopran und Kammerorchester

    UA: 27. Mai 1950, New York

    Furore, Kassel, 1998


    115) Songs for Children (T: Alan Alexander Milne) 1951

    für Sopran und Orchester


    116) La Belle Dame Sans Merci (T: John Keats) 1955

    für Sopran und Klavier


    117) Totengesänge (T: Ruth Schonthal) 1962-1963

    für Sopran und Klavier

    UA: 12. April 1964, New York

    Furore, Kassel, 2001


    118) Songs of Love and Sorrow (T: E. Dickenson, T.S. Eliot u.a.) 1977

    für Sopran und Klavier

    UA: 24. September 1978, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    119) By the Roadside (T: Walt Whitman) 1975-1978

    für Sopran und Klavier

    UA: 20. September 1975, New York

    Oxford University Press, New York, NY, 1979


    120) The Solitary Reaper (T: William Wordsworth) (1. Fassung) 1978

    für Tenor, Flöte, Violine, Klavier und Violoncello

    UA: 24. September 1978, New York


    121) The Solitary Reaper (T: William Wordsworth) (2. Fassung) 1981

    für Sopran, Flöte, Violoncello, und Klavier

    UA: 19. Februar 1983, Washington, DC

    Furore, Kassel, 1998


    122) Operatic Cradle Song (T: Federico García Lorca) 1987

    Duett für Sopran und Alt und Klavier

    UA: 12. November [1987], Washington, DC

    Furore, Kassel, 2002


    123) Collages from Songs of my Childhood (T: deutsche Volkslieder) "In loving memory of Hannah Höch"

    1990-1991

    für Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello, Klavier, Synthesizer, Percussion

    UA: 3. Dezember 1990, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    124) Homage à García Lorca (T: Federico García Lorca) 1956-1992

    für Sopran, Flöte, Viola, Violoncello und Harfe

    UA: 28. Juni 1956, Mexiko-City und 13. Dezember 1993, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1993

    Furore, Kassel, 1998


    125) Trompetengesänge (T: Ruth Schonthal) 1993

    für Singstimme, Trompete, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagwerk

    UA: 15.-16. Oktober 1993, New York

    Furore, Kassel 2002


    126) Die Mauer (vorher und nachher) (T: Ruth Schonthal) 1994

    Ein deutsches zeitgenössisches Singspiel

    für Sprecher, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Percussion

    UA: 18. September 1994, Heidelberg

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 2002


    127) Six Times Solitude (T: Alan Alexander Milne) 1990-1996

    für Sopran und Klavier

    UA: 22. September 1990, New York

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, 1990

    Furore, Kassel, 1997


    128) Wildunger Liederzyklus 1992-1997

    für Mezzosopran und Klavier

    Vol. 1: Ingrids Lieder (T: Ingrid Olbricht)

    Vol. 2: Lieder auf Texte von Lotte Kottek

    UA: Ingrids Lieder: 20. März 1994, Bad Wildungen

    Fine Arts Music Co., Wykagyl, NY, o.D.

    Furore, Kassel, 1997


    129) Drei Liebeslieder (T: Lotte Kottek) 1995-1997

    für Mezzosopran und Klavier

    Furore, Kassel, 2000


    7. Chorwerke


    130) Man (T: John Davis) 1946-1947

    für fünfstimmigen gemischten Chor


    131) New Hampshire (T: Thomas Stearns Eliot) 1946 - 1947

    für vierstimmigen gemischten Chor


    132) Orpheus and Winter (T: Wiliam Shakespeare) 1946-1947

    für fünfstimmigen gemischten Chor


    133) The Young Dead Soldiers (T: Archibald MacLeish) 1987

    Kantate für 7stg. Kammerchor und Kammerorchester

    UA: 31. Oktober 1987, Unna

    Hildegard Publishing Co, Bryn Mawr, PA, 1994


    8. Bearbeitungen


    134) Manuel Ponces Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 1950. Vervollständigung und Orchestrierung nach dem Tod des Komponisten


    135) Vivaldis Sonate Nr. 5 für Violoncello and Klavier 1993

    UA: 31. Juli 1993, Bloomington, IL

    Repertoire

    Ruth Schonthals Repertoire als Pianistin umfasste in den 1930er bis 1950er Jahren Werke vom Barock (Bach) bis zur Moderne (Hindemith). In den vergangenen Jahrzehnten hat sie sich im Wesentlichen darauf beschränkt, als Interpretin eigener Werke aufzutreten.

    Quellen

    CDs


    ”Margaret Mills Plays Piano Works by Lowell Liebermann and Ruth Schonthal” (The Canticles of Hieronymus, Gestures, Self Portrait), Cambria CD-1094, 1993


    ”Character Sketches. Solo Piano Works by 7 American Women”, Nanette Kaplan Salomon, Klavier (Fiestas y Danzas), Leonarda LE 334, 1994


    ”Vive la Différence. String Quartets by 5 Women from 3 Continents”, Crescent String Quartet (1. Streichquartett), Leonarda LE 336, 1994


    ”Diverse Settings”, Esther Lamneck, Klarinette und Ruth Schonthal, Klavier (Bells of Sarajevo), Capstone CPS-8641, 1998


    ”Reverberations. Adina Mornell plays Ruth Schonthal”, Adina Mornell, Klavier (The Canticles of Hieronymus, Self Portrait, Variations in Search of a Theme, Reverberations-Nachklänge, Sonatina), edel records LC 01738, Akademie der Künste, 0085162ACA, 1999 (auch Koch, USA 2003)


    ”Keyboard Expressions. Ruth Schonthal performed by Gary Steigerwalt”, Gary Steigerwalt, Klavier (Variations in Search of a Theme, Sonata Breve, Sonatensatz, Reverberations, Fragments from a Woman’s Diary), Cambria Master Recording, 2004


    ”Songs by Women” Susan Gonzales, Sopran und Marcia Eckart, Klavier (Early Songs (R.M. Rilke)) Leonarda 2004


    ”Berühren” Josef Mayr, Klavier (Toccata & Arietta) Toccata Wien 2004



    Werke auf LPs


    4 Epiphanies for Viola Solo, Paul Doktor, Viola, Orion ORS 83444


    Fragments from a Woman’s Diary, Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 85490


    In Homage of... (24 Preludes), Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 85490


    Loveletters, Esther Lamneck, Klarinette und Michael Rudiakov, Violoncello, Capriccio Nr. 1


    Music for Horn and Chamber Orchestra, Rimon Meir, Horn und Mitglieder des Israel Philharmonic Orchestra, Crystal Records


    Nachklänge (Reverberations) für präpariertes Klavier, Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 81413


    Sonata Breve, Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 81413


    Sonata Concertante, Maxine Neuman, Violonccello und Joan Stein, Klavier, Orion ORS 83444


    Sonata Concertane, Esther Lamneck, Klarinette und Gary Steigerwalt, Klavier, Opus One, Nr. 116


    Sonatensatz, Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 81413


    Streichquartett Nr. 1, The Crescent Quartet, Leonarda LP1-111. Neuedition als CD: LE 336


    Totengesänge, Berenice Branson, Sopran und Ruth Schonthal, Klavier, Leonarda LP1-106


    Variations in Search of a Theme, Gary Steigerwalt, Klavier, Orion ORS 81413



    Selbstständige Literatur


    Diekmann, Hannah. Die Komponistin Ruth Schonthal. Chronologisch-thematisches Werkverzeichnis, Magisterarbeit, Technische Universität Berlin, 2003.


    Helmig, Martina. Ruth Schönthal. Ein kompositorischer Werdegang im Exil. Hildesheim: Olms, 1994.


    Unselbstständige Literatur (Auswahl)


    Friedberg, Ruth. ”Ruth Schonthal”. In: American Art Song and American Poetry, Vol.III, New York: Scarecrow Press, 1991.


    Helmig, Martina. ”Ruth Schonthal”. In: Annäherung II – an sieben Komponistinnen, Brunhilde Sonntag und Renate Matthei (Hg.), Kassel: Furore, 1987, S. 26-33.


    Lewis, Thomas P. ”Ruth Schonthal”. In: Something About The Music. Guide To Contemporary Repertoire, Thomas P. Lewis (Hg.), London: Kahn & Averill, 1990.


    Peacock Jezic, Diane ”Ruth Schonthal – Emigré Composer and Teacher”. In: Women Composers. The Lost Tradition Found. New York: The City University of New York, 1988. Leider keine Seitenangaben, ich habe die Bücher nicht (mehr).


    Sperber, Roswitha, ”Im Exil”. In: Komponistinnen in Deutschland, Roswitha Sperber (Hg.). Bonn: Inter Nationes, 1996, S. 82-84.


    www.ruthschonthal.com

    www.furore-verlag.de

    www.komponistinnen.de

    Forschung

    Ruth Schonthals Vorlass liegt seit 1999 im Archiv der Akademie der Künste Berlin. Hannah Diekmann hat 2003 ein chronologisch-thematisches Werkverzeichnis erstellt. Schonthals Werke werden seit 1996 exklusiv vom Furore-Verlag in Kassel herausgegeben. Die Monografie ”Ruth Schönthal. Ein kompositorischer Werdegang im Exil” von Martina Helmig enthält neben der Untersuchung der Exilsituation eine ausführliche Biografie und umfangreiche Analysen ausgewählter Werke.

    Forschungsbedarf

    Untersuchungen der Werke (v.a. seit 1990), Beziehungen zwischen Musik und Malerei, Lehrtätigkeit.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 35261215
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 119205750
    Library of Congress (LCCN): n81016964
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Martina Helmig


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 15.12.2005
    Zuletzt bearbeitet am 29.02.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Martina Helmig, Artikel „Ruth Schonthal“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 29.2.2008
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Ruth_Schonthal