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  • Rosina Lhévinne

    von Marina Lobanova
    Namen:
    Rosina Lhévinne (transl.: Розина Яковлевна Левина)
    Geburtsname: Rosina Jakowlewna Bessie
    Varianten: Rosina Bessie, Rosina Bessie Lhévinne, Rosina Jakowlewna Lhévinne, Rosina Jakowlewna Bessie Lhévinne
    Lebensdaten:
    geb. in Kiew, Russisches Reich (heute: Ukraine)
    gest. in Glendale, Kalifornien (USA)
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Klavierprofessorin
    Charakterisierender Satz:

    "[...] a prima donna whose triumphs are in what her pupils do [...]"


    ("[...] eine Primadonna, deren Triumphe in dem bestehen, was ihre Schüler tun [...]")


    Winthroph Sargeant. "The Leaves of a tree", in: "The New Yorker”, 1963, January 12: http://www.newyorker.com/archive/1963/01/12/1963_01_12_037_TNY_CARDS_000270585


    Profil

    Rosina Lhévinne war eine legendäre Klavierpädagogin, die die Traditionen und Standards der russischen Klavierschule vermittelte und die Entstehung und Entwicklung der amerikanischen Klavierschule prägte. Sie war zudem eine engagierte Konzert- und Kammerpianistin.

    Orte und Länder

    Rosina Lhévinne wurde in Kiew geboren. Pianistisch ausgebildet wurde sie in Moskau, wo auch ihre Laufbahn begann. Nach ihrer Heirat folgte sie ihrem Ehemann nach Tiflis und Berlin; schließlich siedelten sich die Lhévinnes in den USA an (New York, Los Angeles, Denver), wo sie eine bedeutende Klavierschule gründeten.

    Biografie

    Rosina Jakowlewna Bessie wurde am 29. März 1880 in Kiew geboren. Sie stammte aus der Familie des wohlhabenden Juwelenhändlers Jakow (Jacque) Bessie, der aus Holland nach Russland gekommen war, um sein Geschäft zu erweitern, und seiner Frau, Maria Bessie, geb. Katch. Mit sechs Jahren begann Rosina Bessie mit dem Klavierunterricht. Von 1888 bis 1898 studierte sie Klavier am Moskauer Konservatorium, zunächst bei Sergej Michajlowitsch Remesow (1854-?). Als Remesow erkrankte, wurde Rosina Bessie Schülerin des Absolventen des Moskauer Konservatoriums und Lieblingsschüler des berühmten Pianisten und Dirigenten Wassili Iljitsch Safonow (1852-1918), Jossif Lewin (Iosif Arkad'evič Levin, Josef Lhévinne, 1874-1944).


    Von 1892 bis 1898 studierte Rosina Bessie bei Wassili Iljitsch Safonow. Ihr Studium schloss sie 1898 ebenfalls mit der Goldmedaille ab, und auch ihr Name wurde auf der Konservatoriums-Ehrentafel eingraviert. Kurz nach ihrem Studienabschluss heiratete sie Jossif Lewin (Josef Lhévinne). Von diesem Zeitpunkt an wurde ihre professionelle Karriere maßgeblich von der Tätigkeiten ihres Ehemannes bestimmt und ihnen untergeordnet: Rosina wurde Josefs Assistentin und Duo-Partnerin. Sie begleitete Josef Lhévinne nach Tiflis (ab 1936: Tbilissi) und dann von 1902 bis 1906 nach Moskau, wo er an den jeweiligen Konservatorien lehrte. 1906 fand sein erfolgreiches Debüt in der Carnegie Hall statt und anschließend eine große Konzerttournee in den USA. 1907, in Folge der Erschütterungen der russischen Revolution von 1905 und den nachfolgenden jüdischen Pogromen in der Ukraine, Polen, Bessarabien und zahlreichen anderen großen Städten wie Kasan usw., emigrierte das Künstlerpaar nach Deutschland. In Berlin etablierte sich Josef Lhévinne als einer der renommiertesten Pianisten und Klavierlehrer. Allerdings waren die Lhévinnes nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges aufgrund ihrer russischen Staatbürgerschaft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Sie verloren nach der Oktoberrevolution ihr ganzes gespartes Geld, das noch in den russischen Banken angelegt war, was wiederum eine existenzbedrohende Situation für das Ehepaar mit sich brachte.


    1919 gelang es den Lhévinnes, nach New York auszureisen, wo Josef Lhévinne 1924 eine Professorenstelle an der gerade gegründeten Juilliard School of Music angeboten wurde. Seine Ehefrau erhielt eine Anstellung als seine Assistentin. Neben ihrer Tätigkeit an der Juilliard School unterrichtete Rosina Lhévinne u.a. auch an der Sommerfakultät der University of Colorado sowie an der Lamont Music School in Denver, die ihr 1939 den Ehrendoktortitel verlieh. Sie trat zudem im Klavierduo mit ihrem Ehemann auf.


    Nach dem plötzlichen Tod Josef Lhévinnes an einem Herzinfarkt am 2. Dezember 1944 übernahm Rosina Lhévinne seine Klavierklasse an der New Yorker Juilliard School, mit der sie nun selbst auch berühmt wurde. Darüber hinaus gab sie Meisterkurse am Los Angeles Conservatory, an dem sie 1960 zur Ehrendoktorin ernannt wurde, sowie am Aspen Musik Festival (Colorado) und an der University of California (Berkeley und Los Angeles). Am 17. November 1947 fand Rosina Lhévinnes Comeback auf der Konzertbühne statt, bei dem sie W. A. Mozarts Konzert in F-Dur für drei bzw. zwei Klaviere, KV 242, („Lodron-Konzert“) mit dem berühmten Klavier-Duo "Vronsky & Babin" (d.h.: Vitya Vronsky und Victor Babin) spielte.

    Rosina Lhévinne blieb auch im hohen Alter aktiv, vor allem als Klavierlehrerin, Beraterin und Vermittlerin der pianistischen Prinzipien Josef Lhévinnes.


    Rosina Lhévinne verstarb am 9. November 1976 in Glendale in Kalifornien.


    Josef und Rosina Lhévinne hatten zwei Kinder, Constantine "Don" Lhévinne (* 1906) und Marianna Lhévinne Graham (* 1918).


    (Die Biografie von Rosina Lhévinne wurde auf der Grundlage verschiedener Quellen verfasst. Vgl. dazu: Music Division. The New York Public Library for the Performing Arts. Music Division. 40 Lincoln Center Plaza. New York, New York 10023-7498. Rosina Lhevinne Papers:

    http://www.nypl.org/sites/default/files/archivalcollections/pdf/musjpb94-4.pdf, S. 2-3;

    http://jwa.org/encyclopedia/article/lhevinne-rosina)

    Würdigung

    Rosina Lhévinne repräsentierte die große russische Klavierschule des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die zahlreiche nationale Traditionen, darunter französische, deutsche und polnische vereinigte. Ihre pädagogischen Prinzipien übernahm sie vor allem von ihren Lehrern Wassili Safonow und Josef Lhévinne.


    Rosina Lhevine unterrichtete Studierende, die bereits sehr gut Klavier spielten, und brachte sie zur künstlerischen und pianistischen Perfektion. Es lag ihr sehr daran, den schöpferischen Horizont ihrer Schülerinnen und Schüler zu erweitern, und sie empfahl ihnen, nicht nur Kompositionen zu studieren, sondern sich auch mit verschiedenen Kunstrichtungen, Stilen, Kultur, Literatur, Poesie usw. vertraut zu machen. Sie förderte die künstlerische Individualität der Studenten und erstrebte nicht nur die vollkommene Beherrschung des Notentextes.


    Ihr Klangverständnis unterschied sich sehr vom abstrakten "perfekten" Klang, der zu allen Stilen und Kompositionen passte; sie erstrebte eine Verinnerlichung des Klanges, ein innerliches Hören, das konsequent im Klang realisiert werden sollte: "You imagine the sound you wish to produce, and then you produce it." [„Sie stellen sich den Klang vor, den sie erzeugen wollen, und dann sie lassen ihn erklingen.“] (Rosina Lhévinne, zitiert nach: Winthroph Sargeant. "The Leaves of a tree", in: "The New Yorker”, 1963, January 12, S. 6.)


    Rosina Lhévinnes Schülerinnen und Schüler gewannen die renommiertesten Klavierwettbewerbe und machten Karriere. Zu ihren Schülerinnen und Schülern gehörten u.a. die Pianistinnen und Pianisten Edward Auer, David Bar-Ilan, John Browning, Martin Canin, Harvey Lavan Van Cliburn, Misha Dichter, Arthur Gold, Garrick Ohlsson, Santos Ojeda, Ursula Oppens, Daniel Pollack und Ralph Votapek, der Dirigent James Levine und der Komponist John Towner Williams.


    Rosina Lhévinne wurde von Klavierpädagogen, Pianisten und Kritikern hochgeschätzt: "She was quite simply one of the greatest teachers of this century. With her passing, a whole concept of teaching and performing goes with her.” [„Sie war schlicht und einfach eine der größten Lehrerinnen dieses Jahrhunderts. Ihr Tod bedeutet das Ende eines ganzen Lehr- und Interpretationskonzepts."] (Peter Mennin; zit. nach: http://jwa.org/encyclopedia/article/lhevinne-rosina)

    Rezeption

    Film


    Mme. Rosina Lhévinne, Pianist and Master Teacher. Written and directed by Mark McCarty, University of California Extension Media Center. Berkeley: Dept. of Arts and Humanities, University of California Extension, 1964..


    Arkatov, Salome Ramras. The legacy of Rosina Lhévinne. Los Angeles, CA: Seventh Art Releasing, 2004, 2003. DVD video and VHS tape (im Internet: http://www.youtube.com/watch?v=zi-VsJcq6JY)



    Audio-Aufnahmen


    “Rosina Lhévinne Interview.” Voice of America Music Library Collection. April 3, 1970. Library of Congress. Sound Recording: Non-music, 1 sound tape reel: analog.



    Radio-Sendungen


    Neeley, Marilyn. “Legendary Piano Teachers of the Past: Olga Samarov, Heinrich Neuhaus, and Josef and Rosina Lhévinne.” Tape no. 1 in: A Celebration of Teachers and Students. Washington, D.C.: Music Teachers National Association Convention, 1994. Sound Recording (Non-music) 13 Cassette tapes, analog.


    Russkoe zarubež'e: Iosif i Rozina Leviny [Das russische Ausland: Josef und Rosina Lhévinnes]. Eine Sendung des Radiosenders "Orfej" [Orpheus] vom 10.05.2013 (im Internet: http://www.muzcentrum.ru/orfeus/programs/issue4143/).

    Werkverzeichnis

    Schriften von Rosina Lhévinne (Auswahl)


    Lhévinne, Josef and Rosina. “Four Hands that Play as Two”, in: "Etude" 51 (December 1933), p. 809-810.


    Lhévinne, Rosina. “From Student to Artist”, in: "Music of the West Magazine" (September 1948), p. 5-7.


    Lhévinne, Josef. Basic Principles in Pianoforte Playing. With a foreword by Rosina Lhévinne. New York: Dover, 1972.


    Lhévinne, Rosina mit Elihu Winer. Music is My Life, Outline. Los Angeles: Creative Management Associates, 1968.


    Lhévinne, Rosina. “Rubato in Life,” in: "Pan Pipes" (May 1960), p. 11.


    Lhévinne, Rosina. “The Spirit of Ensemble,” Ebd. (February 1949), p. 161-163.

    Repertoire

    Im Mittelpunkt von Rosina Lhévinnes Repertoire als Pianistin standen klassische und romantische Kompositionen. Eine sehr wichtige Rolle bei ihren Konzertauftritten spielten Klavierduos mit ihrem Ehemann.


    Diskographie


    Aspen Music Festival. Archive Recordings Season of 1960. CD mit Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 (Aspen Festival Orchestra geleitet von Izler Solomon; Rosina Lhévinne, Klavier);

    Aspen Music Festival. Archive Recordings Season of 1962. CD mit W. A. Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, K. 467 (Aspen Festival Orchestra geleitet von Walter Susskind; Rosina Lhévinne, Klavier);


    Aspen Music Festival. Archive Recordings Season. CD mit Franz Schuberts Sonate für Violine und Klavier A-Dur, D. 574, op. 162 (Eudice Shapiro, Violine und Rosina Lhévinne, Klavier);

    Chopin, Frédéric. Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 (Rosina Lhévinne, Klavier; Mitglieder der Alumni of the National Orchestral Association geleitet von John Barnett (Aufnahme von 1961). New York: Vanguard Classics, Omega Record Group, 1997, 1961. CD;


    Chopin, Frédéric. Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 (Rosina Lhévinne, Klavier; New York Philharmonic geleitet von Leonard Bernstein). H.V. Greenough Collection (Library of Congress), 1977, 1963. 2 Tapes: analog. Aufgenommen am 20. Januar 1963. Mit einem Interview mit Rosina Lhévinne.

    Quellen

    I. Bücher


    Jacobson, Robert M. Reverberations: Interviews with the World's Leading Musicians. New York: W. Morrow, 1974.


    Mender, Mona. Extraordinary Women in Support of Music. Lanham, MD: Scarecrow Press, 2003.


    Schonberg, Harold C. The Great Pianists. New York: Simon & Schuster Inc., 1963.


    Wallace, Robert K. A Century of Music-Making: the Lives of Josef and Rosina Lhévinne. Bloomington: Indiana University Press, 1977.



    II. Dissertationen


    Bottazzi, Ana Maria Trenchi De. The Relaxationists (Lhévinne, Leschetizky, Cortot, Liszt, Matthay, Godowsky and Teresa Carreño), Their Concepts and Applications to the Study and Performance of the Four Chopin Ballades. D.M.A. diss., Julliard School, 1981.


    Tarrant, Fredrick. Pedagogical Contributions of Josef and Rosina Lhévinne, Artur Schnabel, and Isabelle Vengerova. M.M. thesis, Baylor University, 1988.


    Thompson, Matthew. The Russian School of Piano in America: the Pedagogy of Rosina Lhévinne. Honors Essay, Dept. of Music, University of North Carolina at Chapel Hill, 2003.


    Wallace, Robert Kimball. The Life and Times of Josef and Rosina Lhévinne: The Middle Years, 1904-1937. Ph.D. diss., Columbia University, 1972.



    III. Aufsätze (Auswahl)


    Barnhart, J. “Lessons with Lhévinne, Rosina”, in: Clavier 31 no. 7 (September 1992), p. 8.

    Black, W. “Rosina Lhévinne: A Memoir”, in: American Scholar 66 no. 1 (Winter 1997), p. 158-159.


    Canin, M. [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: The Piano Quarterly 25 no. 97 (1977), p. 47.


    “Clavier Photo Gallery,” in: Clavier 35 no. 4 (April 1996), p. 39-41.


    Goldberg, Albert. “The Lhévinnes’ Impact on the World of Piano Playing,” in: Los Angeles Times, November 23, 1969.


    “Good Times at Summer Camp,” in: Clavier 44 no. 3 (March 2005), p. 22-23.


    Hsu, Madeleine. “The Naked Face of Talent: Rosina Lhévinne,” in: American Music Teacher 31 no. 2 (1981), p. 26-28.


    Jacobson, Robert. “Landmark for Rosina Lhévinne,” in: Saturday Review, March 28, 1970, p. 57-59.


    Kolodin, I. “Rare Rosina Lhévinne”, in: Saturday Review 4 (January 8, 1977), p. 58.


    Lewis, Leonne. “Little Lady with a Russian Accent - Reflections of Rosina Lhévinne's Students,” in: Clavier 44 no. 4 (April 2005), p. 20-23.


    Id. “The Legacy of Rosina Lhévinn,” in: Clavier 44 no. 4 (April 2005), p. 24.


    Lipman, Jeaneane Dowis. “Rosina - A Memoir,” in: American Scholar 65 no. 3 (Summer 1996), p. 359-378.


    Mok, Michel. “The Lhévinnes Love, Honor and Play for Forty Years,” in: New York Post August 4, 1938.

    Novik, Ylda Farkas. “Rosina Lhévinne (1880-1976).” in: Clavier 16 no. 1 (1977), p. 11.

    [Rosina Lhévinne’s Obituary]. “Rosina Lhévinne”, in: The Musical Times 118 no.1608 (February 1977), p. 149.


    [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: High Fidelity and Musical America 27 (March 1977), p. 7.


    [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: Music Educators Journal 63 (February 1977), p. 109.


    [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: Music Educators Journal 63 (February 1977), p. 109.


    [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: Musica Judaica 2 no. 1 (1977/1978), p. 106.


    [Rosina Lhévinne’s Obituary], in: Symphony News 27 no. 6 (1976), p. 28-29.


    Oshima-Ryan, Yumiko. “Not Always by Memory”, in: Clavier 45 no. 9 (November 2006), p. 21.


    Rodd, S. “John Browning Remembers: Rosina Lhévinne,” in: Keyboard Classics & Piano Stylist 13 no. 6 (1993), p. 11-12.


    “Rosina Lhévinne Cited For Music Achievement,” in: New York Times, January 30, 1959, p. 32.


    “Rosina Lhévinne Cited; Pianist and Teacher to Get Jewish Federation Award,” in: New York Times, January 23, 1959, p. 17.


    “Rosina Lhévinne, at 85, Is Honored by Juilliard,” in: New York Times, March 30, 1965, p. 53.


    Schonberg, Harold C. “In Her Eighties -- Teacher Con Brio,” in: New York Times, April 2, 1961, SM18.


    Id. “In Her Head, a Century of Piano Playing,” Ebda, March 29, 1970, p. 93.


    Id. “Lady in Room 412,” Ebda, March 27, 1960, X9.


    Id. “Music View - Rosina Lhévinne, The Total Piano Teacher,” Ebda, November 21, 1976, p. 93.


    Id. “Undoctrinaire Inspiration; Mme. Lhévinne, Without Strict Views on Piano Technique, Stressed Beauty of Singing Tone,” Ebda, November 11, 1976, p. 44.


    Schubart, Mark. “A Birthday Greeting to Rosina Lhévinne,” in: Juilliard Bulletin, Spring, 1965, p- 51-52.


    Smith, Brooks. “The Lhévinne Legacy,” in: Clavier 20 no. 10 (1981), p. 37-38.


    Stein, Gladys. “Rosina Lhévinne: Personality Enigma,” in: The Piano Quarterly 33 no. 128 (1984/1985), p. 34.


    Wagner, Jeffrey. “The Pedagogical Family Tree,” in: Clavier 38 no. 5 (May/June1999), p. 47.


    Wallace, R. K. “A Century of Music-Making: the Lives of Josef and Rosina Lhévinne,” in: The Music Review 40 no. 2 (1979), p. 150.


    Id. “A Century of Music-Making: the Lives of Josef and Rosina Lhévinne,” in: Music Educators Journal 63 (February 1977), p. 24.


    Id. “A Century of Music-Making: the Lives of Josef and Rosina Lhévinne,” in: Clavier 16 no. 1 (1977), p. 8.

    Id. “A Century of Music-Making: the Lives of Josef and Rosina Lhévinne, in:” Pan Pipes of Sigma Alpha Iota 69 no. 4 (1977), p. 20.


    Id. “One Woman's Career: Liberation Through Limitation,” in: American Scholar 45 no. 3 (Summer 1976), p. 442-447.



    IV. Bibliographie


    http://www.keyboardpedagogy.org/NationalConferencePages/resources/historical/LhevinneBibliography.pdf.



    V. Links


    Winthroph Sargeant. "The Leaves of a tree", in: "The New Yorker, 1963, January 12: http://www.newyorker.com/archive/1963/01/12/1963_01_12_037_TNY_CARDS_000270585).


    Artikel "Rosina Lhévinne" in der Jüdischen Enziklopädie: http://jwa.org/encyclopedia/article/lhevinne-rosina.

    Forschung

    Rosina Lhévinne sind mehrere Aufsätze, Artikel und etliche Dissertationen und Bücher gewidmet (s. Quellen).

    Rosina Lhévinnes Nachlass befindet sich in der New York Public Library (The New York Public Library for the Performing Arts. Music Division. 40 Lincoln Center Plaza. New York, New York 10023-7498. Rosina Lhevinne Papers:

    http://www.nypl.org/sites/default/files/archivalcollections/pdf/musjpb94-4.pdf; siehe ebenso: Lhévinne, Rosina and Josef. “Clippings and Programs 1938-1943.” Microform. New York Public Library).

    Auch das Archiv der Julliard School halt Dokumente zu Rosina Lhévinne (Juilliard Graduate School, Faculty. “Scrapbooks, 1926-1946”, “Biographical files [ca. 1920]-1987”, "Rosina Lhévinne, Papers, 1871-1976”. Archival Material).

    Forschungsbedarf

    Trotz etlicher Studien besteht großer Forschungsbedarf bezüglich Rosina Lhévinnes Wirken und Nachlass, die in der deutschsprachigen Fachliteratur wenig bekannt sind. Einige Lebensumstände bleiben unklar und sind nur lückenhaft oder teilweise auch widersprüchlich beschrieben. Vor allem müssten ihre pianistischen Prinzipien in ihrer Verbindung zu Traditionen sowie zu ihrem Personalstil erforscht werden. Auch die künstlerischen Kontakte von Rosina Lhévinne wären eine Untersuchung wert.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 23532625
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 134444566
    Library of Congress (LCCN): n84021955
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Marina Lobanova, 4. November 2013


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 27.06.2014


    Empfohlene Zitierweise

    Marina Lobanova, Artikel „Rosina Lhévinne“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 27.6.2014.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Rosina_Lhévinne