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  • Orsola Aspri

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Orsola Aspri
    Geburtsname: Orsola Appignani
    Varianten: Orsola Aspri di Centi-Bolognetti, Ursula Aspri, Ursula Appignani, Ursula Aspri di Centi-Bolognetti
    Lebensdaten:
    geb. um in Rom,
    gest. in Rom,

    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Dirigentin, Sängerin, Gesangspädagogin

    Profil

    Die Komponistin, Sängerin und Dirigentin Orsola Aspri (auch Ursula Asperi) war ab Ende der 1820er Jahre im italienischen Musikleben präsent. Als Bühnensängerin trat sie in verschiedenen römischen Theatern in Opern u. a. von Gaetano Donizetti und Giacomo Meyerbeer auf, meistens in Hosenrollen. 1827 wurde ihre erste Oper „Le avventure di una giornata“ in Rom uraufgeführt, weitere Bühnenwerke folgten, zuletzt 1876 die Oper „Clara di Clevers“ im Teatro Comunale di Bologna. Darüber hinaus wirkte Orsola Aspri als Dirigentin und Gesangspädagogin in Rom und Florenz und war Ehrenmitglied zahlreicher Musikgesellschaften.

    Orte und Länder

    Orsola Aspri wurde in Rom geboren und wirkte in zahlreichen norditalienischen Städten, darunter Florenz, Ancona und Bologna. Datierungen ihrer Aufenthaltsorte sind derzeit nicht möglich. Sie starb in Rom.

    Biografie

    Orsola Aspri wurde 1807 als Adelaide Orsola Appignani in Rom geboren; die Namen ihrer Eltern sind nicht bekannt. Nach dem frühen Tod ihres Vaters heiratete ihre Mutter den Geiger Andrea Aspri, und Adelaide Appignani nahm den Namen ihres Stiefvaters an (vgl. Sansone 2001). Orsola Aspri wurde zunächst als Sängerin und Pianistin ausgebildet, und studierte anschließend das Fach Komposition bei Valentino Fioravanti, der zu dieser Zeit Kapellmeister am Petersdom in Rom war. In den folgenden Jahren trat sie mehrfach als Bühnensängerin in Erscheinung, vorwiegend in Hosenrollen. Im Jahr 1828 spielte sie die Rolle des Giuseppe in Giovanni Pacinis Oper „L’ultimo Giorno di Pompei“ in Rom unter der Leitung von Raffaele Muti Papazurri und sang 1833 unter der Leitung von Vincenzo Costaguti in Rom den Pagen Smeton bei einer Aufführung der Accademia Filarmonica von Gaetano Donizettis Oper „Anna Bolena“ im Palazzo Lancellotti. 1841 wirkte sie während des Karnevals in einer Aufführung von Giacomo Meyerbeers „Gli Anglicani“, einer italienischen Zensurfassung von „Les Huguenots“, im Teatro della Pergola in Florenz unter der Leitung von Alemanno Biagi mit.


    Bereits im Frühjahr 1827 wurde Orsola Aspris erste eigene Oper in einem Akt „Le avventure di una giornata“ im Teatro Valle in Rom uraufgeführt (vgl. u. a. Mendel 1870, Bd. 1, S. 315; Chiti 1996, S. 139). Aufführungen zweier weiterer Opern, „I riti indiani“ aus dem Jahr 1834 und „Francesca da Rimini“ von 1835, lassen sich derzeit nicht nachweisen. In den folgenden Jahrzehnten war Orsola Aspri in Italien erfolgreich als Sängerin, Komponistin und teils auch als Dirigentin tätig. Sie war Mitglied der beiden wichtigsten römischen Musikgesellschaften, der „Accademia Filarmonica“ und der „Accademia di Santa Cecilia“, die ihr 1842 die Ehrenmitgliedschaft antrug; im Jahr 1843 war sie ferner Ehrenmitglied der Gesellschaft „Casino dorico di Ancona“ und der „Accademia dei riuniti di Siena“ (vgl. Libretto „I pirati“, Library of Congress, Washington). In Rom und Florenz leitete sie jeweils für einen längeren Zeitraum verschiedene Orchester (so z. B. 1839, vgl. Sansone 2001). Zudem wirkte sie als Gesangspädagogin: zu ihren Schülern gehörte der Tenor Settimio Malvezzi (1817-1889).


    Orsola Aspri veröffentlichte weitere Kompositionen, darunter eine Sinfonie für großes Orchester, die am 28. November 1834 in Rom uraufgeführt wurde, die Kantate „La redenzione die Roma“ und die Romanze für Gesang und Klavier „La Tomba“, deren Manuskript der Sängerin Carolina Ungher gewidmet ist. Ferner sind von ihr zwei Bearbeitungen für Gesang und Klavier von Opernarien bekannt: „Raggio d’amor parea“, eine „Romanza“ aus Gaetano Donizettis „Il furioso all’isola di San Domingo“, erschien 1833 in Rom und „Per te, per te, fra palpiti“ aus der Oper „La testa di bronzo“ von Giacomo Fontemaggi.


    Vor dem Jahr 1842 heiratete Orosla Aspri den Fürsten Girolamo Cenci-Bolognetti.


    Im Sommer 1843 wurde Orsola Aspris Oper „I Pirati“ nach einem Libretto von Giovanni Emanuele Bidera im Teatro Alibert in Rom uraufgeführt. Der römische Korrespondent der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ berichtete zwar von der Uraufführung, zeigte sich jedoch wenig begeistert: „Nur die neue Oper: ‚I Pirati’ von der hier gebürtigen Signora Maestra Orsola Aspri nei Conti Cenci-Bolognetti, kurzweg Aspri. Man erstaunt, wie eine Dame einen solchen schrecklichen Lärm habe componiren können oder wollen; man geht stocktaub aus dem Theater; die Sänger mit Scharlachgesichtern und Drosseladern, die zerplatzen möchten, haben zuletzt keinen Athem mehr; es fehlte nur noch ein Orchester von Maestro Berlioz, dann wäre aber auch das herrliche grosse Theater, wie einst Jericho, zusammengestürzt.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom August 1843, Sp. 638) Wenige Monate später rezensierte ein weiterer Korrespondent der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“, diesmal aus Orvieto, wo eine weitere Aufführung der Oper stattfand: „Zahlreiche Freunde applaudirten hier ungemein die neue Opera seria: I Pirati di Cadice, della Maestra Orsola Aspri nei Conti Cenci-Bolognetti aus Rom, und aus der Allgem. Musikal. Zeitung so ziemlich bekannt. Der Crescimbeni war ihre Rolle wenig anpassend; desto mehr that sich Tenor Carmelo Della Longa mit schöner und starker Stimme hervor. Der gerade hier anwesende Anfängerbassist Eurico Topai musste einen Andern ersetzen. Buffo Luigi Malagrida war der Beste.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 22. Mai 1844, Sp. 356)


    Über den Lebensweg von Orsola Aspri in den folgenden Jahrzehnten ist nahezu nichts bekannt. Im Jahr 1876 wurde eine weitere Oper von ihr, „Clara di Clevers“, im Teatro Comunale di Bologna uraufgeführt, anlässlich der Namensänderung des Theaters, das zuvor als Teatro di Via Nosadella firmierte (vgl. Sansone 1994, S. 20).


    Orsola Aspri starb am 30. September 1884 in Rom.

    Würdigung

    Orsola Aspri war – mit Unterbrechungen – fast fünfzig Jahre lang im italienischen Musikleben als Sängerin, Dirigentin, Komponistin und Gesangspädagogin präsent. Heute nahezu vergessen und kaum erforscht, gehörte Orsola Aspri im 19. Jahrhundert zu den wenigen Musikerinnen, die besonders auch in Deutschland lexikalisch erfasst und tradiert wurden, meist unter dem Namen Ursula Asperi. Carl Ferdinand Becker erwähnte bereits 1849 die Uraufführung ihrer ersten Oper in seinen „Tonkünstlern des 19. Jahrhunderts“, Carl Gollmick nahm sie 1857 in sein „Handlexicon der Tonkunst“ auf (Gollmick 1857), Hermann Mendel und August Reissmann widmeten ihr in dem von ihnen herausgegebenen „Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften“ von 1870 einen eigenen Artikel und Wilhelm Tappert erwähnte sie 1871 in seinem Aufsatz „Die Frauen und die musikalische Composition“ als Opernkomponistin (Tappert 1871). Selbst Robert Eitner wies 1900 ein möglicherweise autografes Manuskript von ihr in der Münchner Hof- und Staatsbibliothek nach, wenn auch im Glauben, es handele sich um einen Komponisten, zudem aus dem 18. Jahrhundert: „Aspri, Orsola, ein Komponist des 18. Jhs., von dem die B. M. im Ms. (Autograph?) La tomba, Romanza del Do. G. B. Canovai [...] besitzt.“ (Eitner 1959 [1900] S. 225). Über dieses lexikalische Wissen hinaus ist jedoch bislang über Orsola Aspris Leben und über ihre Werke kaum etwas bekannt.

    Rezeption

    Eine Rezeption der Werke Orsola Aspris findet derzeit nicht statt, zur zeitgenössischen Rezeption vgl. Abschnitt „Biografie“ und „Würdigung“.

    Werkverzeichnis

    Ein Werkverzeichnis von Orsola Aspri kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Bekannt sind folgende Kompositionen:


    Bühnenwerke


    Le avventure di una giornata. UA: Rom, Teatro Valle, Frühjahr 1827. Rom: Michele Puccinelli, 1827 (Libretto).


    I riti indiani (1834, ohne Aufführung und nähere Angaben)


    Francesca da Rimini (1835, ohne Aufführung und nähere Angaben)


    I pirati. Melodramma Eroicomico, Libretto von Giovanni Emanuele Bidera. UA: Rom 1843, gewidmet Pietro Romani. Rom: Olivieri, o. J. (Libretto). Musikalische Einzelausgaben, darunter: Del padre l’imago: Romanza, Rom: Lit. Ambrosini, ca. 1850; Vergognatevi fratello: duetto con pianoforte, Rom: Lit. Ambrosini, ca. 1850.


    Clara di Clevers (UA: Bologna, 1876)



    Weitere Vokalwerke


    Redenzione di Roma. Cantata (1871), o. O., o. J.


    La Tomba: Romanza per canto e pianoforte, Text: Giovanni Battista Canovai, Firenze: Lorenzi, o. J.; Manuskript gewidmet Carolina Ungher.



    Instrumentalwerke


    Sinfonia a piena Orchestra. Klavierauszug: Rom: Leopoldo Ratti & Giovanni Battista Cencetti, o. J.


    Mehrere Klavierstücke



    Bearbeitungen


    Donizetti, Gaetano. Il furioso all’isola di San Domingo: Raggio d’amor parea, Romanza, ridotta con accompagnamento di pianoforte dalla sig.a Orsola Aspri Uccellini, Rom: Lit. Ratti, ca. 1833.


    Fontemaggi, Giacomo. La testa di bronzo: per te, per te, fra palpiti. Aria ridotta per pianoforte da Orsola Fabi Montani Aspri. Rom: Lit. Ratti, o. J.

    Repertoire

    Neben Aufführungen eigener Werke Orsola Aspris lassen sich lediglich drei von ihr gespielte Opernrollen konkret benennen: Giuseppe in „L’ultimo Giorno di Pompei“ von Giovanni Pacini (1828), Smeton in „Anna Bolena“ von Gaetano Donizetti (1833) und eine unbekannte Rolle in Giacomo Meyerbeers Bearbeitung seiner „Huguenots“, „Gli Anglicani“ (1841/42).

    Quellen

    Quellen zu Werken und Aufführungen von Orsola Aspri befinden sich in verschiedenen italienischen Bibliotheken, in der Library of Congress in Washington sowie in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, darunter:


    Aspri, Orsola. Sinfonia a piena orchestra, Klavierauszug. Rom: Ratta & Cencetti, o. J. Rom: Biblioteca musicale governativa del Conservatorio di musica S. Cecilia, Sign.: fondo/segnatura accademico – B 33 28.


    Aspri, Orsola. Einzelnummern für Gesang und Klavier aus der Oper „I pirati“, Rom: Lit. Ambrosini, ca. 1850. Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt.


    Aspri, Orsola. „La Tomba“ für Gesang und Klavier. Manuskript mit Widmung an Carolina Ungher, Rom: Biblioteca musicale governativa del Conservatorio di musica S. Cecilia.


    Libretto der Oper „Le avventure d’una giornata“, Musik: Orsola Aspri, Rom: Michele Puccinelli 1827. Biblioteca Casanatense, Rom. Mit weiteren Daten: Le avventure d’una giornata melo-dramma per musica in un solo atto da rappresentarsi nel Teatro Valle degl’Ill.mi signori Capranica la primavera dell’anno 1827. Musica della signora Orsola Asperi.


    Libretto der Oper „I pirati“, Musik: Orsola Aspri, Rom: Olivieri, ca. 1843, Library of Congress, Washington, Signatur ML48 [S366]. Mit weiterführenden Daten: I pirati: melo-dramma eroi-comico in due atti: da rappresentarsi nel nobil teatro Alibert nella primavera del 1843 / parole di Giovanni Emmanuele Bidera italo-greco; musica della signora Orsola Aspri ne’conti Cinci Bolognetti romana, Socia onoraria dell congregaz. di S. Cecilia, del Casino dorico di Ancona e della Accademia dei riuniti di Siena, espressamente e graziosamente composta per l’attuale impresa.


    Libretto „Anna Bolena“, Musik: Gaetano Donizetti. Rom: Salviucci, o. J. Biblioteche della Fondazione Giorgio Cini, Venedig. Mit Nennung der Mitwirkenden.



    Literatur


    Allgemeine musikalische Zeitung vom August 1843, Sp. 638.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 22. Mai 1844, Sp. 356.


    Artikel „Asperi, Ursula“. In: Gollmick, Carl. Handlexicon der Tonkunst. Zweiter Theil: Galerie ausgezeichneter Musiker, Dilettanten und gefeierter Frauen aus älterer und neuerer Zeit, mit Hinweisung auf jüngere Talente. Offenbach a. M.: Joh. André, 1857.


    Artikel „Asperi, Ursula“. In: Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Hermann Mendel; August Reissman (Hg.). Bd. 1, Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1870. S. 315.


    Artikel „Aspri, Orsola“. In: Dizionario Enciclopedico Universale Della Musica e dei Musicisti. Alberto Basso (Hg.). Turin: Unione Tipografico – Editrice Torinese, 1985, Bd. 1, S. 159f.


    Artikel „Aspri, Orsola“. In: Enciclopedia della Musica. Claudio Sartori (Hg.). Mailand: Riccordi, 1963, Bd. 1, S. 128.


    Becker, Carl Ferdinand. Die Tonkünstler des 19. Jahrhunderts. Ein kalendarisches Handbuch zur Kunstgeschichte. Leipzig: Kösslingsche Buchhandlung, 1849.


    Chiti, Patricia Adkins. Donne in musica. Rom: Armando, 1996.


    Eitner, Robert. Biographisch-Bibliographisches Quellen-Lexikon. 2., verbesserte Auflage in 11 Bänden, Bd. 1, Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1959.


    Elson, Arthur. Women’s Work in Music. Boston: L. C. Page & Company, 1903.


    Sansone, Matteo. Artikel „Appignani, Adelaide Orsola“. In: The New Grove Dictionary of Women Composers. Edited by Julie Anne Sadie and Rhian Samuel. London: Macmillan Publishers Limited, 1994, S. 20.


    Sansone, Matteo. Artikel „Appignani, Adelaide Orsola“. In: The New Grove. Dictionary of Music & Musicians. Second Edition. Edited by Stanley Sadie. London: Macmillan Publishers Limited, 2001. Vol. 1, S. 787.


    Tappert, Wilhelm. Die Frauen und die musikalische Composition. Teil 2. In: Musikalisches Wochenblatt 2 (1871), S. 825-831.



    Links


    http://en.wikipedia.org/wiki/Adelaide_Orsola_Appignani (Stand: 17. Januar 2011)

    Die englische Wikipedia enthält einen kurzen Eintrag zu Orsola Aspri.


    http://www.internetculturale.it/moduli/opac/opac.jsp

    Der italienische Verbundkatalog verzeichnet mehrere Quellen zu Orsola Aspri, darunter auch ein Manuskript von „La Tomba“ und einen Klavierauszug ihrer „Sinfonie a piena orchestra“.

    Forschung

    Aus unbekannten Gründen ist Orsola Aspri unter ihrem Geburtsnamen „Adelaide Orsola Appignani“ in aktuelle Lexika eingegangen, insbesondere in „The New Grove Dictionary of Women Composers“ von 1994 und in „The New Grove. Dictionary of Music & Musicians” von 2001 (vgl. Sansone 1994; 2001). Im 19. Jahrhundert spielte dieser Name jedoch in der Öffentlichkeit keine Rolle. In Deutschland wurde Orsola Aspri häufig auch als Ursula Asperi bezeichnet; konkrete Verbindung zu Deutschland – über eine rege Rezeption hinaus – lassen sich derzeit nicht belegen.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Orsola Aspri umfasst ihre Biografie und ihre Tätigkeiten sowie analytische und kontextuelle Studien zu ihren Werken.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 89015182

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 16.08.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Orsola Aspri“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 16.8.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Orsola_Aspri