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  • Nina Koshetz

    von Marina Lobanova
    Namen:
    Nina Koshetz (orig.: Кошец)
    Geburtsname: Nina Poray-Koshetz
    Lebensdaten:
    geb. in Kirilowka, bei Kiew (oder in Kiew),
    gest. in Santa Ana, Kalifornien,
    Tätigkeitsfelder:
    Russisch-amerikanische Opern- und Konzertsängerin, lyrisch-dramatischer Sopran, Filmschauspielerin
    Charakterisierender Satz:

    "Она обладала лирико-драматическим сопрано совершенно необыкновенного, волнующего, горячего тембра. [...] Ее называли Шаляпиным в юбке. Крупная, с выразительным подвижным лицом, она достигала своих вершин в «Кларе Милич» Кастальского, в Татьяне, Дездемоне".


    "Sie [Nina Koshetz] besaß einen lyrisch-dramatischen Sopran mit einem höchst außergewöhnlichen, aufregenden, leidenschaftlichen Timbre. [...] Man nannte sie ,Schaljapin im Rock‘. Von großer Statur und mit einem ausdruckvollen, lebhaften Gesicht errang sie Triumphe in Kastalskis ,Klara Militsch‘ und als Tatiana [in Tschaikowskis „Ewgeni Onegin“] und Desdemona [in Verdis „Otello“].“


    (Pawel Alexandrowitsch Markow. Kniga vospominanij [Erinnerungsbuch]. Moskau 1983, S. 340.)


    Profil

    Nina Koshetz war eine legendäre Sängerin, die zahlreiche russische Werke uraufführte. Besonders erwähnenswert sind ihre Konzertauftritte mit Rachmaninows Romanzen, darunter die ihr gewidmeten Romanzen op. 38 (1916), sowie ihre Mitwirkung bei der Uraufführung von Prokofjews Oper "Die Liebe zu den drei Orangen". Zudem trat Nina Koshetz in mehreren Filmen auf und wirkte als Gesangpädagogin. Sie galt als Kultfigur der russischen Emigration.

    Würdigung

    In seinen Erinnerungen an Sergei Rachmaninow hat ein Schüler von Arthur Nikisch, der Dirigent Alexander Borissowitsch Hessin (1869-1955), sehr treffend die Bedeutung und Stellung Nina Koshetz‘ im russischen Musikleben beschrieben:


    "Бывают особенно яркие художественные впечатления в жизни каждого человека, и к ним я отношу концерт, в котором пела Н. Кошиц и аккомпанировал Рахманинов. В ее исполнении была разлита исключительная теплота и задушевность, а в голосе было столько обаятельной красоты, столько нежности в тембре. Я редко встречал исполнителей со столь непосредственным ощущением композиторской мысли. В этом отношении исполнительское творчество Кошиц было до известной степени родственно Федору Ивановичу Шаляпину. Я бы сказал, что они артисты одной категории".


    ("Im Leben jedes Menschen gibt es besonders markante künstlerische Ereignisse; zu solchen zähle ich das Konzert, in dem N. Koshetz, begleitet von Rachmaninow, als Sängerin auftrat. Ihre Interpretation war von außergewöhnlicher Wärme und Herzlichkeit erfüllt, ihre Stimme war von ausnehmender Zärtlichkeit, von bezaubernder Schönheit und Feinheit des Timbres. Ich bin selten Interpreten mit solch unmittelbarem Gespür für die Intentionen des Komponisten begegnet. In dieser Hinsicht war Koshetz‘ Wirken als Interpretin allenfalls Fjodor Iwanowitsch Schaljapin vergleichbar. Ich würde sagen, sie waren Künstler gleichen Ranges." Alexander Borissowitsch Hessin. Iz moich vospominanij [Aus meinen Erinnerungen]. Moskau 1959, S. 170-171.)


    Nina Koshetz wurden die "Sechs Romanzen" op. 38 (1916) von Sergei Rachmaninow gewidmet.

    1. «Ночью в саду у меня» [„In der Nacht in meinem Garten“], nach dem Gedicht von Alexander Blok.

    2. «К ней» [„An Sie“], nach dem Gedicht von Andrei Bely.

    3. «Маргаритки» [„Gänseblümchen“], nach dem Gedicht von Igor Severjanin.

    4. «Крысолов» [„Der Rattenfänger“], nach dem Gedicht von Waleri Brjussow.

    5. «Сон» [„Der Traum“], nach dem Gedicht von Fjodor Sologub.

    6. «Ау» [„Ahoi“], nach dem Gedicht von Konstantin Balmont.

    Rezeption

    Nina Koshetz genoss zu ihren Lebzeiten größte Popularität in ihrer russischen Heimat sowie nach ihrer Emigration in den USA. Eine der wenigen kritischen Stimmen gehörte der sowjetischen Publizistin Marietta Sergejewna Schaginjan (1888-1982), die zutiefst davon getroffen war, dass Rachmaninow sein Opus 38 nicht ihr, sondern der ersten Interpretin Nina Koshetz gewidmet hatte. Schaginjan hatte nämlich den Anspruch erhoben, als literarische Beraterin Rachmaninows gewürdigt zu werden, da sie angeblich seine Aufmerksamkeit auf die Gedichte von Alexander Blok, Andrei Beli, Igor Sewerjanin, Waleri Brjusow, Fjodor Sologub und Konstantin Balmont, die in Opus 38 vertont worden waren, gelenkt habe. Dies erklärt Schaginjans extrem negative und ausufernde Einschätzung des künstlerischen Wirkens von Nina Koshetz:


    "[...] в ее исполнении было что-то чувственное, цыгански-театральное и крайне однообразное." ("[...] es gab etwas Sinnliches, Zigeunerisch-Theatralisches und extrem Eintöniges in ihren Interpretationen." Vospominanija o Rachmaninove [Erinnerungen an Rachmaninow]. Hg. von Sarusch Apetowna Apetjan. Bd. 2. Мoskau 1974, S. 147.)

    Schaginjan veröffentlichte darüber hinaus Darstellungen von führenden Vertretern des russischen Symbolismus wie Sinaida Gippius oder Dimitri Mereshkowski, die sie als Gegner des Bolschewismus karikierte; auch Rachmaninow wurde von ihr nicht verschont (ebd., S. 149).

    Die Einschätzung Schaginjans wurde ihr zufolge von Nikolaj Medtners Ehefrau, Anna Michailowna, geteilt. Dies hinderte jedoch Nikolai Medtner offensichtlich nicht daran, als Klavierbegleiter Nina Koshetz‘ in zahlreichen Konzerten aufzutreten und ihre Erfolge zu teilen.

    Nach ihrer Emigration wurde der Name Nina Koshetz‘ als Inbegriff des Antibolschewismus in ihrer russischen Heimat tabuisiert. Dies war kaum verwunderlich, da die "proletarischen Musiker" bis zu Beginn der 1930er Jahre nach Kräften alles zu unterdrücken versuchten, was mit dem "Weißgardisten" und "Faschisten" Rachmaninow zu tun hatte. Auch die "vulgäre" und "sinnliche" "Zigeunermusik" wurde zum Politikum gemacht. Sergei Rachmaninow und Sergei Prokofjew, die mit dem Koshetz sehr produktiv zusammenarbeiteten, galten als "Faschisten" und "Weißgardisten" (zu ideologischen Klischees wie "Faschist" oder "Weißgardist" und zur Verfolgung der russischen Emigranten Rachmaninow, Prokofjew und anderer "ideologisch feindlicher" Komponisten der Sowjetunion in den 1920er und -30er Jahren s. Marina Lobanova. "Nikolaj Roslawez. Biographie eines Künstlers – Legende, Lüge, Wahrheit". Visionen und Aufbrüche. Zur Krise der modernen Musik 1908-1933. Kassel 1994, S. 45-62; dies. Nikolaj Andreevič Roslavec’ Schaffen und die Kultur seiner Zeit. Mit einem Vorwort von György Ligeti. Deutsche Übersetzung der Verfasserin (1995). Fr./M. 1997; vollständige Erstfassung: Nikolaj Andreevič Roslavec i kul’tura ego vremeni. St. Petersburg 2011; dies. "Vulgär! Zur Verurteilung der "leichten Musik" im Sowjetrussland der 1920er und 30er Jahre". Das Orchester 5/2002, S. 22-27).


    Mit der Perestroika und insbesondere mit den Verbreitungsmöglichkeiten des Internets wächst das Interesse an Nina Koshetz auch in Russland zunehmend.

    Repertoire

    I. Bühnenwerke


    Alexander Porfirjewitsch Borodin

    "Fürst Igor": Jaroslawna


    César Cui (Zesar Antonowitsch Kjui)

    "Kapitanskaja dočka" [Eine Kapitänstochter]: Mascha


    Alexander Sergejewitsch Dargomyschski

    "Der steinerne Gast": Donna Anna


    Alexei Stepanowitsch Gluchowzew

    "Dni našej žizni" [Die Tage unseres Lebens]: Olga Nikolajewna


    Jacques-François-Fromental-Élie Halévy

    "La Juive": Rachel


    Anatoli Isaakowitsch Kankarowitsch

    "Syn Zemli" [Der Sohn der Erde]: Geliebte des Sohnes der Erde (Uraufführung)


    Michail Michajlowitsch Ippolitow-Iwanow

    "Ruf’" [Ruth]: Ruth


    Alexander Dmitriejewitsch Kastalski

    "Klara Militsch": Klara Militsch (Uraufführung)


    Ruggero Leoncavallo

    "Pagliacci": Nedda


    Modest Petrowitsch Mussorgski

    "Boris Godunow": Marina Mnischek


    Alexander Alexejewitsch Olenin

    "Kudejar": Nastja (Uraufführung)


    Robert Planquette

    “Les Cloches de Corneville”: Germaine


    Sergei Sergejewitsch Prokofjew

    "Die Liebe zu den Drei Orangen": Fata Morgana (Uraufführung)

    "Der feurige Engel": Renate (Konzerturaufführung etlicher Szenen)


    Giacomo Puccini

    "La bohéme": Mimi

    "La Tosca": Floria Tosca


    Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow

    "Schneeflöckchen": Kupawa


    Sergei Iwanowitsch Tanejew

    "Oresteia": Elekra


    Pjotr Iljitsch Tschaikowski

    "Eugeni Onegin": Tatiana

    "Pique Dame": Lisa

    "Die Zauberin": Nastassia "Kuma"


    Giuseppe Verdi

    "Otello": Desdemona



    II. Kammermusikwerke


    Romanzen und Lieder von A. Arenski, M. Balakirew, A. Borodin, C. Cui, A. Dargomyschski, M. Glinka, A. Gretschaninow, N. Medtner, M. Mussorgski, S. Prokofjew, S. Rachmaninow, N. Rimski-Korsakow, P. Tschaikowski, S. Wassilenko und mehrerer westeuropäischer Komponisten.



    III. Einspielungen von Nina Koshetz (Auswahl)


    Nina Koshetz hat zahlreiche Plattenaufnahmen gemacht. Zu den bekanntesten Sammlungen gehören die folgenden:


    The Nina Koshetz Edition – 1916-1941

    Lieder von M. Mussorski, P. Tchaikowski, N. Rimski-Korsakow, A. Gretschaninow, A. Warlamow, S. Rachmaninoff, A. Arenski, M. Ravel, F. Chopin usw.; Arien aus "Sadko" von N. Rimski-Korsakow, "Der Dämon" von A. Rubinstein, "Dobrynia Nikititsch" von A. Gretschaninow, "Der Jahrmarkt von Sorotschinzy" von M. Mussorgski, "Pique Dame" von P. Tschaikowski und "Fürst Igor" von A. Borodin. 1993 (Opal/Pavilion Records, 9855)


    Nina Koshetz – Complete Victor and Schirmer recordings 1928/29 and 1940 (and Odarka Trifonieva Sprishevskaya – Victor recordings)

    Lieder und Arien von A. Borodin, N. Rimski-Korsakow, M. Ravel, F. Chopin, A. Gretschaninow, S. Rachmaninow, A. Arenski, P. Tchaikowski usw. (Nimbus Prima Voce CD NI 7935-36)



    IV. Filme, in denen Nina Koshetz mitwirkte (Auswahl)


    "Casanova" (1927, Regie: Alexandre Volkoff): Countess Vorontzoff


    "Geheimnisse des Orients" (1928, Regie: Alexandre Volkoff): Fatme

    "Algiers" (1938, Regie: John Cromwell): Tania


    "The Chase" (1946, Regie: Arthur Ripley): Madame Chin


    "It’s a Small World" (1950, Regie: William Castle): Rose Ferris


    "Captain Pirate" (1952, Regie: Ralph Murphy): Madame Duval


    "Hot Blood" (1956, Regie: Nicholas Ray): Nita Johnny

    Quellen

    Literatur (Auswahl)


    I. Über Nina Koshetz


    Leonid Sabanejew. "Dygas, Damaev, Košic". "Teatral’naja gazeta" vom 01.02.1915, S. 5.


    Juli Engel. "Večer Niny Košic" [Ein Abend der Nina Koshez]. "Russkie vedomosti" vom 16.01.1916


    Alexander Borissowitsch Hessin. Iz moich vospominanij

    [Aus meinen Erinnerungen]. Moskau 1959, S. 170-171


    A. D. Kastal’skij. Stat’i, vospominanija, materialy [A. D. Kastalski.

    Aufsätze, Erinnerungen, Materialien]. Hg. vom D. W. Shitomirski.

    Moskau 1960


    Galina Wischnewskaja. "Amerikanskie vpečatlenija" [Die

    amerikanischen Eindrücke]. "Sovetskaja muzyka" 2/1962, S. 82—85


    Aleksander Il’ič Ziloti. 1863-1945: Vospominanija i pis’ma [Alexander

    Iljitsch Siloti. Erinnerungen und Briefe]. Leningrad 1963


    Juli Dmitrijewitsch Engel. Glazami sovremennika. Izbrannye stat’i o

    russkoj muzyke [Mit Augen eines Zeitgenossen. Ausgewählte Aufsätze

    von der russischen Musik]. 1898—1918. Мoskau 1971, S. 433—435;


    Jurij Wsewolodowitsch Keldysch. Rachmaninow i ego vremja

    [Rachmaninow und seine Zeit]. Мoskau 1973


    Vospominanija o Rachmaninove [Erinnerungen an Rachmaninow].

    Hrsg. von Sarusch Apetowna Apetjan. Bd. 1-2. Мoskau 1974


    S. Rachmaninov. Literaturnoe nasledie v 3 tomach [S. Rachmaninow. Literarischer Nachlass in 3 Bänden]. Hrsg. von Sarusch Apetowna Apetjan. Moskau 1980


    Pawel Alexandrowitsch Markow. Kniga vospominanij

    [Erinnerungsbuch]. Moskau 1983


    Nina Alexejewna Kriwoscheina. Četyre treti našej žizni [Vier Drittel

    unseres Lebens]. Paris 1984


    Natalia SATZ. Novelly moej żizni [Novellen meines Lebens], Bd. 1.

    Moskau 1985


    P. N.: "Košic Nina Pavlovna", Russkoe Zarubež’e. Zolotaja kniga

    ėmigracii. Pervaja tret’ XX veka. Ėnciklopedičeskij biografičeskij slovar’

    [Das russische Ausland. Das goldene Buch der Emigration. Das erste

    Drittel des 20. Jahrhunderts. Das enzyklopädisches biografisches

    Lexikon]. Moskau 1997, S. 312-313;


    N. F. Schirinski. "Nina Košic", "Moskovskij žurnal" vom 1.12.2003


    John B. Steane, "Koshetz (Koshits), Nina (Pavlovna)"; The Grove Book of Opera Singers, ed. by Laura Williams Macy, Oxford University Press, 2008, p. 255



    II. Zur Koshetz-Genealogie


    Iwan Koshetz. "Rod Košicev: lica odnoj peterburgskoj sem’i" [Koshetz-Geschlecht: Personen einer Petersburger Familie]. http://www.times248.ru/TIMES/times/times-023/pages-23/003-pages-tron.htm



    III. Über Marina Koshetz


    Myrna Oliver: "Marina Koshetz; Opera and Movie Star". "Los Angeles Times", 09.01.2001



    IV. Über die ideologische Verfolgung russischer Emigranten wie Rachmaninow, Prokofjew und anderen "ideologisch feindlichen" Komponisten in der Sowjetunion der 1920er und -30er Jahre


    Marina Lobanova: "Nikolaj Roslawez. Biographie eines Künstlers -- Legende, Lüge, Wahrheit", Visionen und Aufbrüche. Zur Krise der modernen Musik 1908-1933. Kassel 1994, S. 45-62


    Dieselbe: Nikolaj Andreevič Roslavec’ Schaffen und die Kultur seiner Zeit. Mit einem Vorwort von György Ligeti. Deutsche Übersetzung von der Verfasserin (1995). Frankfurt am Main 1997; vollständige Erstfassung: Nikolaj Andreevič Roslavec i kul’tura ego vremeni. St. Petersburg 2011


    Dieselbe: "Vulgär! Zur Verurteilung der "leichten Musik" im Sowjetrussland der 1920er und 30er Jahre", Das Orchester 5/2002, S. 22-27).



    Links


    http://www.rachmaninoff.org/board/viewtopic.php?f=5&t=492)


    http://rachmaninow.narod.ru/koshetz/koshetz.html


    Nina Koshetz auf der Internet Movie Database: http://www.imdb.com/name/nm0462516/


    Die Liste von Koshetzs Aufnahmen bei Nimbus Records:

    http://www.musicweb-international.com/classrev/2006/Oct06/Nina_Koshetz_NI7935.htm

    Nina Koshetz auf der Site von Cantabile-Subito: http://www.cantabile-subito.de/Sopranos/Koshetz__Nina/hauptteil_koshetz__nina.html


    Etliche Aufnahmen befinden sich auf der Site:

    http://vozmimp3.com/?string=%CD%E8%ED%E0+%CA%EE%F8%E8%F6

    Forschung

    Das Leben und die Tätigkeit von Nina Koshetz sind so gut wie unerforscht. Die wenigen biografischen Darstellungen enthalten zudem widersprüchliche Angaben. Aufgrund der politisch-ideologischen Lage gab es mehrere Jahrzehnte lang eine Unvereinbarkeit der sowjetischen Kultur mit den Auswirkungen der russischen Emigration. Akribische Quellenforschung ist deshalb notwendig, um erfundene Angaben und Legendenbildung von der historischen Wahrheit unterscheiden zu können.


    Eine Sammlung der Aufnahmen von Nina Koshetz befindet sich im Staatlichen zentralen M. I. Glinka Museum für Musikkultur: Russland, 125047, Moskau, Fadejew-Straße 4; Tel.: 007 495 7396226; Email: info@glinka.museum, Site: http://www.glinka.museum/

    Forschungsbedarf

    Eine sorgfältige Rekonstruktion des Lebens und des Schaffens von Nina Koshetz, ihrer Rolle in der Musik- und Opernkultur des vorrevolutionären Russlands und der russischen Emigration in Frankreich und den USA steht noch aus.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 12502692
    Library of Congress (LCCN): no90004655
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Marina Lobanova


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back


    Empfohlene Zitierweise

    Marina Lobanova, Artikel „Nina Koshetz“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom ...
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Nina_Koshetz