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    von Silke Wenzel
    Namen:
    Melanie Michaelis
    Lebensdaten:
    geb. in Wiesbaden, Deutschland
    gest. in München,
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin, Violinpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Ein herzerfreuendes Musizieren konnte man an dem Beethoven-Brahms-Abend hören, den Melanie Michaelis und Max Pauer veranstalteten. Nicht nur die Vortragsfolge Beethovens Geigensonaten c-moll op. 30, und A-Dur, Kreutzer, dazwischen Brahms’ G-Dur war mustergültig, sondern auch die Ausführung von jenem Kammermusik-Geiste getragen, der liebevoll alle innerlichen Schönheiten aufdeckt und doch, wo es sein darf, auch der virtuosen Betätigung Raum gibt.“


    („Allgemeine Musikzeitung“ vom 16. März 1917, S. 178)


    Profil

    Die Geigerin Melanie Michaelis studierte an der Hochschule für Musik in Berlin das Fach Violine bei Karl Markees und Joseph Joachim. Nach ihrem Studium debütierte sie 1906 mit dem Berliner Philharmonischen Orchester und konnte sich anschließend im internationalen Musikleben als Solistin und Kammermusikerin etablieren. Ab 1911 lebte Melanie Michaelis in München und wirkte dort als Violinistin und Violinpädagogin. Sie führte als Primaria das Michaelis-Streichquartett, das bis 1940 Bestand hatte, und leitete ein „Kammerorchester für altklassische Musik“.

    Orte und Länder

    Melanie Michaelis wurde in Wiesbaden geboren und erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung. Im Jahr 1898 begann sie an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin ein Violinstudium und konnte sich anschließend in Berlin als Violinistin etablieren. Spätestens 1911 ließ sich Melanie Michaelis dauerhaft in München nieder. Konzertreisen führten Melanie Michaelis u. a. nach Russland, Holland, England und in die Schweiz.

    Biografie

    Melanie Michaelis wurde am 20. April 1882 in Wiesbaden als Tochter von Arthur Michaelis (1859-1922), zu dieser Zeit Direktor des dortigen Konservatoriums, und seiner Frau Augusta, geb. Parlow, geboren. Sie besuchte eine „höhere Töchterschule“ in Wiesbaden und erhielt gleichzeitig von ihrem Vater Violinunterricht am Konservatorium.


    Von 1898 bis 1903 studierte Melanie Michaelis das Fach Violine an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin. Dabei wurde sie im ersten Jahr von Karl Markees unterrichtet und ab 1899 auch von Joseph Joachim. Im Wintersemester 1902/03 legte Melanie Michaelis die Reifeprüfung an der Hochschule ab, d. h. sie ließ sich in allen Unterrichtsbereichen vor dem versammelten Kollegium prüfen. In den Jahresberichten der Königlichen Hochschule für Musik Berlin hieß es zu den Regularien der Reifeprüfung: „Wenn die Schüler und Schülerinnen einen Grad der musikalischen Ausbildung erreicht zu haben glauben, dass sie fremder Leitung zu entrathen und ihre Weiterbildung selbst in die Hand zu nehmen im Stande sind, so können sie sich um ein Zeugniss der Reife bewerben. Zur Erlangung desselben ist eine Prüfung in allen Unterrichts-Gegenständen vor dem gesammten Lehrer-Collegium nothwendig.“ (Jahresberichte ab 1876/77, zit. n. Prante 1999, S. 39). 1902 erhielt Melanie Michaelis eine Violine aus der Joseph Joachim-Stiftung: „Während der Berichtszeit wurden aus der Dr. Joseph Joachim-Stiftung je eine Violine dem Studierenden der Hochschule Conrad Berner aus Jerichow und der ehemaligen Schülerin Melanie Michaelis aus Wiesbaden verliehen“ (Chronik 1902, S. 102). In den darauf folgenden Jahren 1904, 1905 und 1906 bewarb sich Melanie Michaelis um das begehrte Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Staatsstipendium, das mit 1500 Mark dotiert war und jährlich für alle Instrumente an den Musikhochschulen Deutschlands ausgeschrieben wurde. Dabei spielte sie 1905 das Violinkonzert D-Dur (op. 77) von Johannes Brahms und erhielt 300 Mark. Joseph Joachim schrieb in den Wettbewerbsunterlagen: „Sehr anerkennenswerthe Leistung. (Muß sich vor übermäßigem tremolieren und eilen in der Ausführung hüten!) Manche energische Stellen gelangen vorzüglich. Spielt rein. 300 Mark“ (Archiv der Universität der Künste Berlin, Bestand 1: Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia Nr. 5159 [1905], zit. n. Prante 1999, S. 49). Ein Jahr später spielte Melanie Michaelis an gleicher Stelle Joseph Joachims Variationen e-Moll (o. op.), und ihr Lehrer notierte: „Vorzügliches Spiel, technisch sicher und belebt. (Etwas zu schnell) Ohne Erfolg“ (ebd., Bestand 1: Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia Nr. 5160 [1905], zit. n. Prante 1999, S. 49).


    Am 9. Februar 1906 debütierte Melanie Michaelis mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von August Scharrer im Berliner Beethovensaal. Auf dem Programm standen das Violinkonzert D-Dur (op. 77) von Johannes Brahms, Joseph Joachims Variationen für Violine und Orchester e-Moll (o. op.) sowie Henri Wieniawskis Violinkonzert d-Moll (op. 22) (vgl. Prante 1999, S. 49; Muck 1982, S. 103). Die „Allgemeine Musikzeitung“ rezensierte: „Wohl wußte sie den geistigen Gehalt des Brahms’schen Konzerts nicht annährend zu erschöpfen, doch zeigten sich auch hier Spuren echter, wahrer Empfindung, und in technischer Beziehung wußte sie namentlich die nicht geringen Schwierigkeiten der Joachim’schen Variationen siegreich zu überwinden“, und im „Musikalischen Wochenblatt“ hieß es: „Die junge Geigerin Frl. Melanie Michaelis [...] verfügt über einen schönen, vollen Ton, spielt mit energischem Strich und mit anerkennenswertem, durchgeistigtem Vortrag. Mit dem Brahms’schen Violinkonzert, das neben Joachim’s Emoll-Variationen und Wieniawski’s Dmoll-Konzert auf ihrem Programm stand, hatte die junge Künstlerin sich eine zu schwere Aufgabe gestellt. Um den virtuosen Anforderungen des Werkes voll und ganz genügen zu können, fehlt es ihr noch an der nötigen sicheren Herrschaft über das Technische.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 16. Februar 1906, S. 120; „Musikalisches Wochenblatt“ vom 22. Februar 1906, S. 156) Ein weiterer Auftritt mit dem Berliner Philharmonischen Orchester fand am 19. Juni 1906 im Rahmen der alljährlichen Sommerkonzerte des Orchesters in Scheveningen statt (vgl. Muck 1982, S. 105). In den folgenden Jahren konzertierte Melanie Michaelis international und unternahm u. a. – möglicherweise von Wiesbaden aus – zwei große Konzertreisen durch Russland. Im Mai 1908 berichtete das „Musikalische Wochenblatt“: „Die Geigerin Melanie Michaelis – Wiesbaden absolvierte eine Anzahl Konzerte in Russland, u. a. in Petersburg, Riga, Charkow und errang überall grossen Erfolg.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 16. Mai 1908, S. 423). Eine weitere Russlandreise folgte 1911 (vgl. Müller 1954).


    Melanie Michaelis ließ sich 1911 in München nieder und blieb im internationalen Musikleben mehr als vierzig Jahre lang als Solistin, Kammermusikerin und Violinpädagogin präsent. Ende des Jahres 1911 debütierte sie in München und fand die Zustimmung des Münchner Korrespondenten der „Allgemeinen Musikzeitung“, der am 5. Januar – ohne nähere Angaben zum Konzert – schrieb: Es „behauptete sich in Ehren eine sehr begabte Kunstnovize, die jugendliche Geigerin Melanie Michaelis, deren Leistungen vorläufig im Technischen, speziell in der klangschönen Tongebung, den künstlerischen Schwerpunkt haben.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 5. Januar 1912, S. 12) Im Dezember 1912 spielte Melanie Michaelis in einem Volkskonzert in Nürnberg das Violinkonzert A-Dur (op. 101) von Max Reger (vgl. „Allgemeine Musikzeitung“ vom 20. Dezember 1912, S. 1383) und trat im Herbst 1913 gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Michaelis mit Johann Sebastian Bachs Doppelkonzert d-Moll (BWV 1043) für zwei Violinen und Streichorchester im Berliner Choralion-Saal auf: „Zu gleicher Zeit hatten sich die Geschwister Melanie und Hans Michaelis im Choralion-Saal [Berlin] zum Debut gemeldet. Sie begannen mit Bachs Doppelkonzert, das unter ihren Fingern keine tiefe Offenbarung wurde, aber durch gut abgetöntes, korrektes und sauberes Spiel Lob und Anerkennung verdiente. Melanie Michaelis zeigte dann in kleinen Solostücken von Paganini, Haydn und Tartini, daß sie über einen großen und schönen Ton verfügt, während das rein Manuelle hier und da noch des Schliffs und der Reifung bedarf. Das Programm wies ferner noch (als Novität) ein Divertimento für zwei Violinen und Klavier, sowie einige von Melanie Michaelis bearbeitete kleinere Werke alter Meister auf. Alexander Neumann war überall ein sachkundiger und umsichtiger Begleiter.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 24. Oktober 1913, S. 1861) Gemeinsam mit dem Pianisten Max Pauer unternahm Melanie Michaelis im Frühjahr 1917 eine Deutschlandtournee, bei der das Duo u. a. in Berlin und in Freiberg (Sachsen) auftrat. Auf den Programmen standen Werke von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms, darunter Beethovens Violinsonaten c-Moll (op. 30 Nr. 2) und A-Dur (op. 47) sowie Brahms’ Violinsonate G-Dur (op. 78). Aus Berlin berichtete die „Allgemeine Musikzeitung“: „Ein herzerfreuendes Musizieren konnte man an dem Beethoven-Brahms-Abend hören, den Melanie Michaelis und Max Pauer veranstalteten. Nicht nur die Vortragsfolge Beethovens Geigensonaten c-moll op. 30, und A-Dur, Kreutzer, dazwischen Brahms’ G-Dur war mustergültig, sondern auch die Ausführung von jenem Kammermusik-Geiste getragen, der liebevoll alle innerlichen Schönheiten aufdeckt und doch, wo es sein darf, auch der virtuosen Betätigung Raum gibt. Melanie Michaelis beherrscht ihr Instrument technisch in hoher Vollkommenheit […] und weist sich zugleich als ein beachtenswertes Geigentemperament aus, das freilich mitunter (c-moll-Sonate) ins all zu Stürmische ausartet und dabei ins Reißen des Tones verfällt.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 16. März 1917, S. 178) Aus Freiberg hieß es einige Wochen später: „Einen Beethoven-Brahms-Abend veranstalteten Melanie Michaelis und Max Pauer im Kaufhaussaale. Die technisch hoch entwickelte Geigerin und der Pianist erwiesen sich in der schönen Wiedergabe dreier Sonaten als vortreffliche Kammermusikspieler und wußten ihre Zuhörer in durchaus ungewöhnlicher Weise anzuregen.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 1. Juni 1917, S. 396)


    Bereits 1912 hatte Melanie Michaelis in München ein Streichquartett, das Michaelis-Quartett, gegründet, dem neben Melanie Michaelis als Primaria Toni Bloch (2. Violine), Emmy Vögeli (Viola) und Margarete Quidde (Violoncello) angehörten. Bei einem der ersten Kammermusikabende des Quartetts in München spielte das Ensemble gemeinsam mit dem Pianistin Hermann Zilcher Ludwig van Beethovens Klaviertrio B-Dur (op. 97), das Klavierquintett f-Moll (op. 34) von Johannes Brahms sowie ein Klavierquartett von Iwan Knorr (möglicherweise Es-Dur, op. 3). Die „Allgemeine Musikzeitung“ reagierte verhalten auf das neue Kammermusikensemble: „Minder günstig wirkte ein von der gleichen Künstlerin [Melanie Michaelis] mit Toni Bloch, Emmy Vögeli, Marg. Quidde und Hermann Zilcher veranstalteter Kammermusikabend, der außer dem Beethoven-Trio, op. 97, und dem Brahms’schen f-moll-Quintett ein reichlich konventionelles Klavierquartett von Iwan Knorr brachte. Es fehlte am ausgeglichenen Zusammenspiel; namentlich wirkte der sonst so feinsinnige Pianist Zilcher zu vordringlich.“ („Allgemeine Musikzeitung“ vom 5. Januar 1912, S. 12) Das Michaelis-Quartett blieb bis 1940 bestehen (vgl. Stegmüller 2002, S. 162). Darüber hinaus leitete Melanie Michaelis ab 1911 das „Kammerorchester für altklassische Musik“ in München (vgl. Müller 1929).


    In den folgenden Jahrzehnten blieb Melanie Michaelis im internationalen Musikleben präsent, auch wenn kaum konkrete Konzerte zu belegen sind. In seinem Buch „Was muß der Musikstudierende von Berlin wissen?“ von 1914 führte Richard Stern Melanie Michaelis unter der Rubrik „Bekannte Violinvirtuosinnen im In- und Ausland“ auf (vgl. Prante 1999, S. 48). Konzertreisen führten sie neben Russland 1922 auch nach Holland und 1924 in die Schweiz und nach England. Im Jahr 1929 wurde sie von der „Süddeutschen Konzertdirektion“ vertreten und war Mitglied im Münchner Tonkünstlerverein (vgl. Müller 1929). 1916 wohnte sie in der Franz-Joseph-Straße 14 (s. „Allgemeine Musikzeitung“ vom 5. Mai 1916, S. 287, Werbeanzeige) und 1929 in der Friedrichstr. 11 (vgl. Müller 1929).


    In den 1930er Jahren gehörte Melanie Michaelis zudem mit zu den bekanntesten Interpreten und Interpretinnen aktueller Musik. Unter der Überschrift „Wer interpretiert Neue Musik?“ veröffentlichte die Zeitschrift „Melos“ 1930 ein Repertoireverzeichnis von Melanie Michaelis mit aktuellen Kompositionen. Die dort verzeichneten Werke waren Hermann von Glencks „Konzertstück für Violine und Orchester“ von 1926, die „Kammersonate für zwei Violinen“ von Joseph Haas, Paul Hindemiths Sonate für Violine solo (op. 31 Nr. 1), eine von Arthur Honeggers Violinsonaten, die Violinsonate G-Dur (op. 9) von Rudolf Peters, Hans Pfitzners Violinsonate e-Moll (op. 27) sowie dessen Violinkonzert h-Moll (op. 34), Sergej Prokofjews Violinkonzert op. 19, die Violinsonate G-Dur von Maurice Ravel, Igor Strawinskys „Suite nach Themen, Fragmenten und Stücken von Pergolesi“, Ernst Tochs Violinsonate Nr. 2 (op. 44) sowie dessen „Divertimento für Violine und Violoncello“ (op. 37 Nr. 1) (vgl. „Melos“, Jg. 9 [1930], Heft 3, S. 152).


    Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit war Melanie Michaelis zudem ab 1911 auch als Violinpädagogin in München tätig. Zu ihren Schülerinnen und Schülern gehörte ihr Neffe, der spätere Komponist Giselher Klebe (1925-2009), der von 1932 bis 1936 von ihr unterrichtet wurde.


    Im Jahr 1954 war Melanie Michaelis nach wie vor in „Kürschners Musik-Kalender“ als „Violinvirtuosin und Violinpädagogin“ eingetragen und lebte zu dieser Zeit in der Äußeren Prinzregentenstr. 17 A (vgl. Müller-Asow 1954). Sie starb am 20. April 1969 in München.

    Würdigung

    Eine Würdigung der künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten Melanie Michaelis’ ist erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Eine Rezeption der Tätigkeiten von Melanie Michaelis findet derzeit nicht statt. Lediglich Inka Prante hat in ihrer Staatsexamensarbeit über die die Schülerinnen Joseph Joachims auf Melanie Michaelis aufmerksam gemacht (vgl. Prante 1999).

    Werkverzeichnis

    Von Melanie Michaelis sind keine Werke oder Bearbeitungen erhalten. Aus einer Rezension der „Allgemeinen Musikzeitung“ vom 24. Oktober 1913 geht jedoch hervor, dass Melanie Michaelis „kleinere Werke alter Meister“ bearbeitet hat (vgl. „Allgemeine Musikzeitung“ vom 24. Oktober 1913, S. 1861).

    Repertoire

    Eine vollständige Repertoireliste von Melanie Michaelis kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden, die folgenden Werke gehörten jedoch gesichert zu ihrem Repertoire:


    Bach, Johann Sebastian. Konzert für zwei Violinen und Orchester d-Moll, BWV 1043


    Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio B-Dur, op. 97

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violine und Klavier A-Dur, op. 47

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violine und Klavier c-Moll, op. 30 Nr. 2


    Brahms, Johannes. Klavierquintett f-Moll, op. 34

    Brahms, Johannes. Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 77

    Brahms, Johannes. Sonate für Violine und Klavier G-Dur, op. 78


    Glenck, Hermann von. Konzertstück für Violine und Orchester (1926)


    Haas, Joseph. Kammersonate für zwei Violinen


    Hindemith, Paul. Sonate für Violine solo op. 31 Nr. 1


    Honegger, Arthur. Sonate für Violine und Klavier (keine Präzisierung möglich)


    Joachim, Joseph. Variationen für Violine und Orchester e-Moll, o. op.


    Knorr, Iwan. Klavierquartett (möglicherweise Es-Dur, op. 3)


    Peters, Rudolf. Sonate für Violine und Klavier G-Dur, op. 9


    Pfitzner, Hans. Sonate für Violine und Klavier e-Moll, op. 27

    Pfitzner, Hans. Konzert für Violine und Orchester h-Moll, op. 34


    Prokofjew, Sergej. Konzert für Violine und Orchester op. 19


    Ravel, Maurice. Sonate für Violine und Klavier G-Dur


    Reger, Max. Konzert für Violine und Orchester A-Dur, op. 101


    Strawinsky, Igor. Suite nach Themen, Fragmenten und Stücken von Pergolesi


    Toch, Ernst. Sonate für Violine und Klavier Nr. 2, op. 44

    Toch, Ernst. Divertimento für Violine und Violoncello op. 37 Nr. 1


    Wieniawski, Henri. Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. 22

    Quellen

    Dokumente


    Archiv der Universität der Künste Berlin (UdK-Archiv)

    Bestand 1 Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia Nr. 5158 (1904)

    Bestand 1 Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia Nr. 5159 (1905)

    Bestand 1 Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia Nr. 5160 (1906)

    Jahresberichte der Königlichen Hochschule für Musik Berlin



    Literatur


    Artikel „Michaelis, Melanie“. In: Deutsches Musiker-Lexikon. Erich H. Müller (Hg.). 1929 [verfügbar in wbis – world biographical information system]


    Artikel „Michaelis, Melanie“. In: Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon. Paul Frank (Hg.). 12. Aufl., bearb. v. Wilhelm Altmann. 1926 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Michaelis, Melanie“. In: Kürschners Deutscher Musik-Kalender. Hedwig und Erich Hermann Müller von Asow (Hg.). Berlin: de Gruyter, 1954.


    Artikel „Melanie Michaelis“. In: Wikipedia Deutschland, http://de.wikipedia.org/wiki/Melanie_Michaelis, Stand: 28. Juni 2012.


    Chronik der Königlichen Akademie der Künste Berlin vom 1. Oktober 1901 bis zum 1. Oktober 1902, Berlin 1902.


    Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis. Geschichte. Satzung, Wettbewerbsrichtlinien, Preisträger, Stipendiaten. Hg.: Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin. Berlin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2001.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.


    Prante, Inka. Die Schülerinnen Joseph Joachims. Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Amt des Lehrers, Berlin. Unveröffentlichtes Typoskript, 1999.


    Stegmüller, Jürgen. Das Streichquartett. Eine internationale Dokumentation zur Geschichte des Streichquartett-Ensembles und Streichquartett-Kompositionen. Wilhelmshaven: Florian Noetzel Verlag, 2007.


    Stern, Richard. Was muß der Musikstudierende von Berlin wissen? VI. Jahrgang. Berlin 1914.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Allgemeine Musikzeitung vom 16. Februar 1906, S. 120.

    Allgemeine Musikzeitung vom 5. Januar 1912, S. 12.

    Allgemeine Musikzeitung vom 20. Dezember 1912, S. 1383.

    Allgemeine Musikzeitung vom 24. Oktober 1913, S. 1861.

    Allgemeine Musikzeitung vom 5. Mai 1916, S. 287.

    Allgemeine Musikzeitung vom 16. März 1917, S. 178.

    Allgemeine Musikzeitung vom 1. Juni 1917, S. 396.


    Melos, Jg. 9 (1930), Heft 3, S. 152.


    Musikalisches Wochenblatt vom 22. Februar 1906, S. 156.

    Musikalisches Wochenblatt vom 16. Mai 1908, S. 423.


    Links


    http://de.wikipedia.org/wiki/Melanie_Michaelis (Stand: 28. Juni 2012)

    Die freie Enzyklopädie Wikipedia enthält auch einen Artikel zu Melanie Michaelis.

    Forschung

    Im Familienarchiv von Giselher Klebe (Privatbesitz) befinden sich auch zahlreiche Dokumente zu Melanie Michaelis (vgl. Artikel „Melanie Michaelis“ in Wikipedia Deutschland, Stand 28. Juni 2012).

    Melanie Michaelis stand von 1909 bis 1931 in engem Briefkontakt mit Wilhelm Furtwängler. Die erhaltenen Briefe befinden sich in Privatbesitz (vgl. ebd.).

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Melanie Michaelis umfasst ihre Biografie sowie ihre Tätigkeiten.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 55277656
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 131354213
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 1. September 2010


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back und Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 22.09.2010
    Zuletzt bearbeitet am 28.06.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Melanie Michaelis“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 28.6.2012
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Melanie_Michaelis