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    von Marina Lobanova
    Die Sängerin Medea Mei-Figner
    Namen:
    Medea Figner
    Lebensdaten:
    geb. in Florenz, Italien
    gest. in Paris, Frankreich
    Tätigkeitsfelder:
    Opern-, Konzert- und Liedsängerin (Mezzosopran, Sopran)
    Charakterisierender Satz:

    "Мысль о том, что я останусь в России и буду русской певицей, мне и в голову не приходила. Непостижимая судьба сделала милую Россию моей второй отчизной! Когда я приготовила партию Татьяны, я попросила […] Петра Ильича Чайковского дать мне указания. Он несколько раз прослушал меня, но не сделал мне никаких замечаний и, когда я от этого пришла в отчаяние, сказал, что я именно та Татьяна, которую он всегда желал видеть в олицетворении артистки, и что ему нечего мне указать".


    [„Ich kam einfach auf den Gedanken, ich könnte in Russland bleiben und eine russische Sängerin werden. Das unbegreifliche Schicksal machte das gute, alte Russland zu meiner zweiten Heimat! Als ich die Partie der Tatjana einstudiert hatte, bat ich [...] Peter Iljitsch Tschaikowsky, mich zu beraten. Er hörte mich etliche Male an, machte aber keine Bemerkungen dazu, und als ich daran schier verzweifelte, sagte er mir, ich sei eben die Tatjana, deren künstlerische Verkörperung er sich immer vorgestellt hatte, und dass es nichts gäbe, worauf er mich hinzuweisen habe.“]


    (Medea Mei-Figner zit. nach: Nadir Širinskij. "Sud'ba sdelala Rossiju moej vtoroj otčiznoj" [„Das Schicksal machte das gute, alte Russland zu meiner zweiten Heimat“], in: "Moskovskij žurnal" 2001, Nr. 2 ( http://rusk.ru/st.php?idar=800446)


    Profil

    Medea Mei-Figner war eine berühmte Sopranistin und Mezzosopranistin, die Triumphe in ihrer Heimat Italien sowie in ihrer zweiten Heimat Russland feierte. Sie war eine der Lieblingssängerinnen der Zarenfamilie und einer der Stars des Mariinski-Theaters in St. Petersburg. Medea Mei-Figner erwarb sich große Verdienste um das Opernschaffen von Peter I. Tschaikowsky. Sehr produktiv war ihre Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann, dem russischen Startenor Nikolaj Figner. Medea Mei-Figner war zudem auch eine brillante Konzert- und Liedsängerin.

    Orte und Länder

    Geboren in Florenz, Italien war die zukünftige Sängerin in ihrer Heimat ausgebildet. Blitzschnell wurde sie zum Weltstar und feierte größte Erfolge in Italien (Florenz, Turin, Modena, Genua, Milan, Bergamo, Bologna usw.) sowie weltweit, darunter in Spanien (Sevilla, Barcelona, Madrid), England (London: "Covent Garden"), Deutschland (Berlin) Südamerika (Buenos Aires, Montevideo, Rio de Janeiro, São Paulo) usw. Im Russischen Reich wurde sie eine Lieblingssängerinnen der Zarenfamilie und einer der Stars des Mariinski-Theaters in St. Petersburg; neben St.- Petersburg (bzw. Petrograd, später: Leningrad) trat sie in Moskau, Kiew, Odessa, Tiflis, Baku, Tula, Nischni Nowgorod usw. auf Ihre künstlerische Tätigkeit entwickelte sich sehr produktiv in Paris, wo Figner verstarb.

    Biografie

    Medea Mei wurde am 4. April 1859 in Florenz in die Familie eines armen Handwerkers hineingeboren. Ihre Mutter starb, als das Mädchen neun Jahre alt war. Mit 14 Jahren begann Medea Mei am Konservatorium in Florenz Gesang bei einem Professor namens Bianchi zu studieren. Später nahm sie Privatunterricht bei Heinrich Panofka (1807-1887) und bei Carlotta Carozzi-Zucchi (1831-1898). 1875 macht sie ihr Debüt auf der Opernbühne als Azucena in Verdis "Il trovatore". Zwischen 1877 und 1887 trat Medea Mei vor allem in Italien auf (Turin, Modena, Genua, Milano, Bergamo, Bologna) und feierte auf Gastspielreisen Triumphe in Spanien (Sevilla, Barcelona, Madrid) und in anderen europäischen Ländern, ebenso in Russland sowie in Südamerika. Zu ihren Bühnenpartnern gehörten die prominenten italienischen Tenöre Angelo Masini (1844-1926), Mattia Battistini (1856-1928), Francesco Tamagno (1850-1905) sowie ihr zukünftiger zweiter Ehemann, der russische Startenor Nikolai Nikolajewitsch Figner (1857-1918).

    Im Frühjahr 1887 erhielten Nikolai Figner und Medea Mei eine Einladung vom Hauptregisseur des Mariinski-Theaters in St. Petersburg, Gennadi Petrowitsch Kondratjew (1834-1905). Mit dieser Einladung und den darauf folgenden erfolgreichen Auftritten am Marientheater in St. Petersburg begann für die beiden Sänger eine glänzende Karriere auf der wichtigsten Opernbühne Russlands: Medea Mei erhielt 15000 Rubel und Nikolai Figner 25000 Rubel jährlich, während die anderen führenden Solisten des Marientheaters bestenfalls 12000 Rubel jährlich verdienten. Die beiden Sänger wurden bald auch die Lieblingssänger der Zarenfamilie.

    Am 8. Februar 1889 schloss das Künstlerpaar den Bund der Ehe, und Medea Mei wurde Medea Iwanowna Figner. Ihre beiden Kinder aus erster Ehe (nach anderen Quellen nur eine Tochter) blieben in Italien. Auch für Nikolai Figner, dem Nachkommen einer aus Deutschland stammenden Familie, der vor seiner professionellen Ausbildung zum Sänger ein Offizier des Zaren gewesen war, war es die zweite Ehe. Seine erste Ehe, aus der eine Tochter hervorgegangen war, wurde geheim gehalten, und nach der Trennung unterstützte der Sänger seine erste Familie auch weiterhin finanziell. Aus der Ehe mit Medea Mei-Figner gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor, Nikolai und Georgi sowie Lidia und Jewgenia (http://www.rusdeutsch-panorama.ru/jencik_statja.php?mode=view&site_id=34&own_menu_id=2859).

    Neben ihrem ständigen Engagement am Marientheater trat die Medea Mei-Figner in Moskau, Kiew, Odessa, Tiflis und Nischni Nowgorod auf, ebenso im Ausland, darunter 1887 in London (am Covent Garden Theatre), 1903 in Südamerika (zusammen mit Enrico Caruso), in Japan, Deutschland usw.

    Am 6. Dezember 1894 wurden Medea und Nikolai Figner mit dem Titel "Solisten seiner Kaiserlichen Majestät" ausgezeichnet. 1903 hatte Medea Mei-Figner eine leidenschaftliche Affäre, was 1904 zur Trennung führte. 1912 verließ Medea Mei-Figner das Mariinski-Theater. Von 1918 bis 1930 unterrichtete sie an verschiedenen Musikschulen in Petrograd/Leningrad. Ihr letzer Konzertauftritt fand am 15. November 1925 im Konzertsaal der Leningrader Philharmonie statt. 1926 wurde Medea Mei-Figner mit dem Titel "Verehrte Künstlerin der RSFSR" ausgezeichnet.

    1931 zog sie nach Paris, wo sie bis zu ihrem Tod 1952 lebte. Sie unterrichtete Gesang und trat sporadisch mit Romanzen russischer Komponisten im Konzert auf. Medea Mei-Figner starb am 8. Juli 1952.

    Würdigung

    Medea und Nikolai Figner erwarben sich große Verdienste um die Opern Peter I. Tschaikowskys. Sie übernahmen bei der Uraufführung der Oper "Pique Dame" (1890) die Partien von Lisa und Hermann und bei der Uraufführung der "Jolanthe" (1892) die Rollen von Jolanthe und Godefroy de Vaudémont. Ihre Partien studierten sie unter Anleitung des Komponisten ein. Bei der Konzeption und Komposition dieser Werke berücksichtigte Tschaikowsky die stimmlichen und darstellerischen Möglichkeiten und Begabungen des Künstlerpaars. In seinen Skizzen zu "Pique Dame" schrieb der Komponist sogar an einer Stelle "Figner" statt "Hermann" (Polina Efimovna Vajdman. Fignery Nikolaj i Medeja; http://www.classic-music.ru/figner.html).

    Medea Mei-Figner hatte eine kräftige Stimme von großem Umfang und zarter Klangfarbe, die ihr erlaubte, Sopran- und Mezzosopranpartien zu übernehmen. Zugleich verfügte sie über eine große darstellerische Begabung und ein markantes dramatisches Temperament. Sie arbeitete kontinuierlich und mit großem Fleiß sowohl an ihrer Stimme als auch an einer korrekten russischen Aussprache. Bei der Erarbeitung einiger Partien wurde sie u.a. von den Komponisten Peter I. Tschaikowsky und Giacomo Puccini sowie von der berühmten Sängerin und Vokalpädagogin Carolina Ferni-Giraldoni (1839-1923) beraten. Ab 1900 trat sie auch in Opern Richard Wagners auf.

    Hohe Wertschätzung erfuhr auch ihre Interpretation der Carmen in Georges Bizets gleichnamiger Oper. So bezeichnete der Kritiker Eduard Alexandrowitsch Stark (Künstlername: Siegfried) ihre Darstelung dieser Rolle als "верх совершенства в смысле пластической выразительности, наряду с выразительностью музыкальной" ("Gipfelpunkt des plastischen Ausdrucks sowie der musikalischen Expression" (Ėduard Stark (Zigfrid). „Peterburgskaja opera i eë mastera“ [„Die Petersburger Oper und ihre Meister“]. Leningrad/Moskau 1940, S. 186-189).

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    Eduard Franzewitsch Naprawnik (1839-1916) widmete Medea Mei-Figner seine Romanze "Barcarola", op. 59 (1895).

    Der italienische Bildhauer Raffaello Romanelli (1856-1928) schuf eine Büste von Medea Mei-Figner, die sich im Museum des Marientheaters in St. Petersburg befindet.

    Nikolaj Nikolajewitsch Becker (1877-1962) malte etliche Porträts von Medea Mei-Figner; ihr Verbleib ist unbekannt.

    Medea Mei-Figner wurde mit den Titeln "Solistin seiner Kaiserlichen Majestät" (1894) und " Verehrte Künstlerin der RSFSR (1926) ausgezeichnet.

    Rezeption

    Medea Mei-Figner wurde von ihren Zeitgenossen sehr verehrt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Nikolaj Figner galt sie als Inbegriff des großen "kaiserlichen" Stils des Mariinski-Theaters in St. Petersburg. Nach der Oktoberrevolution von 1917 wurde im sowjetischen Kulturleben indes systematisch alles getilgt, was den Zarismus repräsentierte oder daran erinnerte. Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass Medea und Nikolaj Figner lange Zeit in Vergessenheit geraten waren.


    Die Perestroika brachte ein neues Interesse für die Geschichte des zaristischen Russlands mit sich, was auch wieder einige Aufmerksamkeit auf das Leben und Schaffen des Künstlerpaars Figners lenkte.

    Werkverzeichnis

    Schriften Medea Mei-Figners:


    Moi vospominanija [Meine Erinnerungen]. St. Petersburg 1912.

    Repertoire

    I. Opern (Komponist, Oper, Rolle):


    Georges Bizet:

    "Carmen": Carmen;


    Arrigo Boito:

    "Mefistofele": Margherita;


    Francesco Cilea:

    "Adriana Lecouvreur": Adriana Lecouvreur;


    Michail Glinka:

    "Ruslan und Ludmila": Gorislawa;


    Charles Gounod:

    "Faust": Marguerite;

    "Roméo et Juliette": Juliette;


    Ruggiero Leoncavallo:

    "Pagliacci": Nedda;


    Pietro Mascagni:

    "Cavalleria rusticana": Santuzza;


    Jules Massenet:

    "Werther": Charlotte;


    Giacomo Meyerbeer:

    "L'Africaine": Selica;


    Wolfgang Amadeus Mozart:

    "Don Giovanni": Donna Anna;


    Eduard Naprawnik:

    "Dubrowski": Mascha;

    "Francesca da Rimini": Francesca;


    Jacques Offenbach:

    "Les Contes d’Hoffmann": Giulietta;


    Giacomo Puccini:

    "La Bohème": Mimi;

    "Tosca": Floria Tosca;


    Anton Rubinstein:

    "Nero": Poppaea Sabina;


    Peter I. Tschaikowsky:

    "Pique Dame": Lisa;

    "Jolanthe": Jolanthe;

    "Jewgeni Onegin": Tatjana;

    "Die Jungfrau von Orléans": Jeanne d'Arc;

    "Opritschnik": Natalja;


    Giuseppe Verdi:

    "Aida": Aida; Amneris;

    "La Traviata": Violetta Valéry;

    "Otello": Desdemona;


    Richard Wagner:

    "Die Walküre": Brünnhilde;

    "Siegfried": Brünnhilde;

    "Götterdämmerung": Brünnhilde;

    "Tannhäuser": Elisabeth;

    "Lohengrin": Elsa von Brabant;



    II. Lieder:


    Medea Figner galt als meisterhafte Liedsängerin; besonders lagen ihr die Romanzen von Peter I. Tschaikowsky, Anton Rubinstein und Eduard Naprawnik.

    mehr zu Repertoire weniger zu Repertoire

    Medea Mei-Figner nahm mehr als 30 Schallplatten auf bei den Firmen "Grammophone" (1901, 1902), "Columbia" (1903), "Pathé" (1903), (1901, 1902), "RAOG" (Russische Grammophon-AG, gegründet 1911 von Nikolai Figner) und "Muztrest" (Moskau 1930).

    Ihre Archivaufnahmen wurden von den Firmen "Standing Room" (CD SRO 818 2; 1990) "Pearl" (Serie: "Singers of Imperial Russia, vol. 1; CD GEMM 9997-9; 1992) veröffentlicht.

    Quellen

    Literatur (Auswahl):


    Dvadcatipjatiletie (1887-1902) artističeskoj dejatel'nosti M. I. Figner i N. N. Fignera na imperatorskoj scene [25 Jahre (1887-1902) künstlerische Tätigkeit von M. I. Figner und N. N. Figner auf der kaiserlichen Bühne]. St. Petersburg 1902;


    N. N. Figner. Stat'i. Vospominanija. Materialy [Aufsätze. Erinnerungen. Materialien]. Hg. von L. Kutateladze. Moskua/Leningrad 1968;


    Abram Akimovič Gozenpud. Russkij opernyj teatr XIX veka [Das russische Operntheater des 19. Jahrhunderts]. 1873-1889. Leningrad 1973, S. 242—245;


    Vjačeslav Karatygin. "Koncert Medei Figner" [Ein Konzert Medea Figners], in: "Žizn' iskusstva" 1923, Nr. 50, S. 12—13;


    Viktor Kolomijcev. "M. I. Figner", in: "Teatr" 1923, Nr. 10, S. 15;


    Derselbe. "Medeja Figner", in: "Žizn' iskusstva" 1923, Nr. 10;


    Sergej Jur'evič Levik. Zapiski opernogo pevca [Aufzeichnungen des Opernsängers]. 2. Aufl. Moskau 1962, S. 162-164;


    Daniil Il'ič Pochitonov. Iz prošlogo russkoj opery [Aus der Vergangenheit der russischen Oper]. Leningrad 1949, S. 157-161;


    Arkadij Michajlowitsch Pružanskij. Otečestvennye pevcy. 1750-1917. Slovar' [Vaterländische Sänger. 1750-1917. Lexikon]. Moskau 2000;


    Harold D. Rosenthal, John Hamilton Warrack (Ed.). The Concise Oxford Dictionary of Opera. Oxford University Press 1964, p. 255;


    Svetlana Ruclja. "Lučše penija ničego net na svete!" [„Auf der Welt gibt es nichts besseres als Gesang!“], in: "Sankt-Peterburgskie vedomosti" vom 18.12.2004


    Nadir Širinskij. Bogi sceny Rossijskoj Imperii [Götter der Bühne des Russischen Imperiums]. Moskau 2004;


    Derselbe. "Sud'ba sdelala Rossiju moej vtoroj otčiznoj" [„Das Schicksal machte das gute, alte Russland zu meiner zweiten Heimat“], "Moskovskij žurnal" 2001, Nr. 2 ( http://rusk.ru/st.php?idar=800446;


    Ėduard Stark (Zigfrid). Peterburgskaja opera i eë mastera [Die Petersburger Oper und ihre Meister]. Leningrad/Moskau 1940



    Links:


    Mei-Figner, Medea - Italian-Russian soprano, 1858 - 1952: http://www.cantabile-subito.de/Sopranos/Mei-Figner__Medea/hauptteil_mei-figner__medea.html; 


    Anna Sidjakina. Nikolaj i Medeja Fignery: http://www.conservatory.ru/files/60-67_musicus_03.pdf;


    Medea Mei Figner: http://oxfordindex.oup.com/view/10.1093/oi/authority.20110803100147973;


    Nadir Širinskij. "Sud'ba sdelala Rossiju moej vtoroj otčiznoj" [„Das Schicksal machte das gute, alte Russland zu meiner zweiten Heimat“], "Moskovskij žurnal" 2001, Nr. 2 ( http://rusk.ru/st.php?idar=800446);


    Polina Efimovna Vajdman. Fignery Nikolaj i Medeja; http://www.classic-music.ru/figner.html);


    Zu verschiedenen Mitgliedern der Familie Figner: (http://www.rusdeutsch-panorama.ru/jencik_statja.php?mode=view&site_id=34&own_menu_id=2859).

    Forschung

    Es liegt keinerlei Forschung zum Leben und Wirken Medea Mei-Figners vor. Die Einzelpublikationen sind vornehmlich Kritiken und populäre journalistische Beschreibungen.

    Forschungsbedarf

    Mit Medea Mei-Figner und ihrem Ehemann ist eine große Epoche der russischen Musiktheaters, insbesondere des Mariinski-Theaters in St. Petersburg, sowie das Opernschaffen von Peter I. Tschaikowsky und zahlreicher anderer Komponisten eng verbunden. Die detaillierte Erforschung der Biografie der Künstlerin in Italien und Russland, ihrer Bühnenauftritte in zahlreichen Ländern sowie ihrer künstlerische Verbindungen zu anderen Musikern steht noch aus.

    Etliche Materialien zur Biografie von Nikolaj Nikolajewitsch Figner sind im RGALI [Russisches Staatliches Archiv für Literatur und Kunst, Moskau] aufbewahrt. Es wäre sinnvoll, Recherchen in anderen Archiven Russlands, vor allem im Museum des Mariinski-Theaters in St. Petersburg, durchzuführen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 17416947
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 142628980
    Library of Congress (LCCN): n87120679
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Marina Lobanova


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 01.09.2014


    Empfohlene Zitierweise

    Marina Lobanova, Artikel „Medea Figner“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 1.9.2014.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Medea_Figner