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    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Mary Krebs. Fotografie von Hanns Hanfstaengl, Dresden, o. D.
    Namen:
    Mary Krebs
    Ehename: Mary Krebs-Brenninger
    Lebensdaten:
    geb. in Dresden, Deutschland
    gest. in Dresden, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Klavierbegleiterin
    Charakterisierender Satz:

    „Passagen von einfachster Struktur oder Passagen, die gebieterisch die höchste Geschicklichkeit des Spielers herausfordern, […] beide sind ihr gleich; beide behandelt und bewältigt sie mit gleicher Leichtigkeit; aber beide sind ihr auch, wie [Joseph] Joachim, von gleicher Wichtigkeit und sie verwendet auf die einen so viel Aufmerksamkeit als auf die andern. […] Ein Spiel wie das ihrige, der höchsten Vollkommenheit so nahe, und doch zugleich voll rührender Anspruchslosigkeit, ist eine seltene Erscheinung.“


    („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274; englisches Original in: „The Times London“ vom 1. Juni 1874)


    Profil

    Mary Krebs stammte aus einer Musikerfamilie und wurde vermutlich ausschließlich von ihren Eltern, dem Dresdner Hofkapellmeister Carl Krebs und der Dresdner Hofopernsängerin Aloysia Krebs-Michalesi ausgebildet. Bereits als Kind war sie eine international erfolgreiche Solistin und Kammermusikerin, die lange und weite Konzertreisen unternahm und dabei meist von ihrer Mutter begleitet wurde. Im Jahr 1886 – nach fast 25 Jahren ununterbrochener Konzerttätigkeit – heiratete sie den königlichen Stallmeister Theodor Brenning und zog sich weitgehend aus dem öffentlichen Musikleben zurück.

    Orte und Länder

    Mary Krebs wurde in Dresden geboren und behielt ihr Leben lang dort ihren Wohnsitz. In etlichen Jahren lebte sie einige Monate in London um zu konzertieren. Sowohl in Dresden als auch in London waren ihre Konzerte zwischen 1863 und 1885 ein fester Bestandteil des Musiklebens.

    Konzertreisen führten Mary Krebs durch nahezu alle Länder Europas sowie in die USA.

    Biografie

    Mary Krebs wurde am 5. Dezember 1851 in Dresden in eine Musikerfamilie geboren. Ihr Vater, Karl Krebs, war an der dortigen Hofoper als Kapellmeister angestellt und zudem ein anerkannter Pianist und Komponist, die Mutter, Aloysia Krebs-Michalesi, war Sängerin und ebenfalls an der Dresdner Hofoper engagiert. Mary Krebs wurde von frühester Kindheit an von den Eltern in Klavier und Gesang ausgebildet. Soweit bislang ersichtlich, blieben sie ihre einzigen Lehrer.


    Mit neun Jahren trat Mary Krebs erstmals bei einer halböffentlichen Veranstaltung der „Dresdner Konzertgesellschaft“ auf und begann bereits drei Jahre später eine nahezu beispiellose Karriere als Pianistin: Ab ca. 1862 konzertierte sie über 25 Jahre lang – bis zu ihrer Heirat 1887 – weitestgehend pausenlos in Europa und den USA, häufig begleitet von ihrer Mutter, mit der sie viele Jahre lang gemeinsam in Konzerten auftrat.


    Am 15. Oktober 1863 gab Mary Krebs ihr erstes eigenes Konzert im Dresdner Hôtel de Saxe, gemeinsam mit der Königlichen Hofkapelle Dresden unter der Leitung ihres Vaters Carl Krebs. Dabei spielte sie das Klavierkonzert cis-Moll, op. 55, von Ferdinand Ries, eine a-Moll-Fuge von Johann Sebastian Bach, eine Fantasie über Stücke aus Gaetano Donizettis „Lucrezia Borgia“ von Carl Krebs, das „Perpetuum mobile“ op. 24 von Carl Maria von Weber sowie Franz Liszts Transkription des Walzers aus Charles Gounods „Faust“. Die Presse reagierte begeistert: „Die eigentliche musikalische Saison wurde diesmal durch ein Concert eines ganz außerordentlichen Musiktalentes, der noch sehr jugendlichen Tochter des Hofcapellmeisters Krebs, Fräulein Mary Krebs, auf eine recht würdige Weise eingeleitet. Die junge Pianistin beherrscht ihr Instrument bereits mit einer immensen Sicherheit; ihr Anschlag ist sauber und von einschmeichelnder Färbung, die Gänge und Tonleitern perlend und flüssig, der Vortrag musikalisch und mit Eleganz gepaart. […] Das ungemein zahlreich versammelte Publikum spendete überaus reichen, aber auch wohlverdienten Beifall.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 30. Oktober 1863, S. 150) Zwei Wochen später, am 3. November 1863, wiederholte Mary Krebs das Programm im Leipziger Musikverein „Euterpe“ und wurde dort ebenso positiv aufgenommen (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 13. November 1863, S. 170). Weitere Auftritte in den großen Konzertsälen Deutschlands folgten innerhalb kürzester Zeit: Am 9. Februar 1864 gab Mary Krebs ein weiteres eigenes Konzert in Hamburg, dem sich zwei Auftritte am dortigen Stadttheater anschlossen, und spielte im März 1864 als Solistin in einem Dresdner Hofkonzert. Sie konzertierte im gleichen Jahr nochmals in Hamburg und Bremen und wurde 1865 für eines der Leipziger Gewandhauskonzerte engagiert. Im Januar 1866 spielte Mary Krebs in Löwenberg mit der dortigen Hofkapelle Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur, op. 73, und Carl Maria von Webers Concertstück f-Moll, op. 79, und die „Neue Zeitschrift für Musik“ rezensierte: „Das größte Interesse nahm jedenfalls Frl. Mary Krebs in Anspruch […]. Die hochausgebildete Technik, die tadellose Correktheit im Spiel, das große Repertoire und das treue Gedächtniß, dabei auch das naive, kindliche Wesen der Künstlerin, erregten nach jedem Stücke stürmischen Applaus und Hervorruf“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 19. Januar 1866, S. 29). Im Alter von 14 Jahren, am 1. April 1866, wurde Mary Krebs zur „königlich-sächsischen Kammervirtuosin“ ernannt – anlässlich des vierzigjährigen Dirigenten-Jubiläums ihres Vaters (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 13. April 1866, S. 132).

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    Gleichzeitig mit ihren Auftritten und Erfolgen in Deutschland konnte sich Mary Krebs auch im englischen Musikleben als Pianistin etablieren. Im Jahr 1863 unternahm sie eine erste große Tournee durch England mit insgesamt 62 Konzerten und erhielt daraufhin einen dreijährigen Vertrag des englischen Konzertunternehmers Alfred Mellon, durch den sie mehrere Monate des Jahres an London gebunden war. Während ihres Londoner Aufenthaltes im Jahr 1864 präsentierte sie sich am 20. Juni 1864 Queen Victoria I. in Windsor Castle, gab ihr Debütkonzert im Crystal Palace und spielte im August 1864 Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur, op. 73, gemeinsam mit Mr. Mellon’s Orchestra in Coventgarden: „The great pianoforte concerto in E flat was a perilous adventure for so very young a performer as Mdlle. Marie Krebs. Nevertheless, she successfully braved the ordeal, played the whole from memory, and was twice called forward at the end, amid plaudits loud and long continued.” („Das große Klavierkonzert in Es-Dur war ein riskantes Unterfangen für eine so junge Interpretin wie Mdlle. Marie Krebs. Nichtsdestoweniger hielt sie der Nervenprobe stand, spielte das ganze Konzert auswendig und wurde zum Abschluss zweimal hervorgerufen, mitten in einen lauten und lang anhaltenden Beifall hinein.“ „The Times London” vom 26. August 1864, S. 7) Ein Jahr später, im August 1865, trat Mary Krebs gemeinsam mit ihrer Mutter wiederum in Alfred Mellon’s Concerts unter dessen Leitung auf und spielte dabei u. a. das Konzertstück f-Moll, op. 79, von Carl Maria von Weber: „[…] most brilliantly it was played, from first to last, by the gifted and indefatigable little pianist, who took the first and last ‘allegros’ at bravura speed, and whose spirit and energy never for one instant flagged. […] She has never obtained and never deserved a more decided success. („[…] es wurde von Anfang bis Ende brillant gespielt, von der begabten und unermüdlichen kleinen Pianistin, die das erste und letzte ‚Allegro‘ im Bravura-Tempo nahm und deren Esprit und Energie nicht einen Moment lang abflauten. […] Niemals zuvor hatte sie einen derart deutlichen Erfolg verdient und erhalten.“ „The Times London” vom 25. August 1865, S. 6). Im gleichen Konzert begleitete Mary Krebs auch ihre Mutter in einigen Liedern von Joseph Haydn.

    Im folgenden Jahr 1866 konzertierte Mary Krebs u. a. gemeinsam mit dem Geiger Henri Wieniawski, mit dem sie Ludwig van Beethovens Violinsonate A-Dur, op. 47, in Coventgarden interpretierte: „No less effective was the performance of the last two movements of the Kreutzer sonata [...] by that wonderfully clever young pianist, Mdlle. Marie Krebs, and M. Wieniawski, Poland’s great virtuoso on the fiddle, who played together with such spirit and brilliancy that the omission of the first movement, though perhaps inevitable, was certainly to be regretted.” („Nicht weniger wirkungsvoll war die Aufführung der letzten beiden Sätze der Kreutzer-Sonate durch diese wunderbare, intelligente junge Pianistin, Mdlle. Marie Krebs, und M. Wieniawski, Polens großem Violinvirtuosen, die mit soviel Esprit und Brillanz zusammen musizierten, dass das Auslassen des ersten Satzes, auch wenn vielleicht unvermeidbar, sicherlich zu bedauern war.“ „The Times London” vom 20. August 1866, S. 7) In weiteren Konzerten der Saison gab Mary Krebs u. a. nochmals Carl Maria von Webers Konzertstück f-Moll sowie das Capriccio b-Moll, op. 33 Nr. 3, für Klavier und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy, jeweils unter der Leitung von Alfred Mellon („The Times London vom 3. September 1866, S. 7; vom 11. September 1866, S. 10). Im November 1866 meldete die „London Times“, dass der Vertrag von Mary Krebs bei Alfred Mellon ausgelaufen sei.


    Nach ihren überaus großen Erfolgen in Deutschland und England begann Mary Krebs ab 1866 in ganz Europa zu konzertieren. Im November 1866 unternahm sie eine Konzertreise nach Wien und trat dort als Kammermusikerin in den Quartettsoiréen von Joseph Hellmesberger sen. auf, konzertierte als Solistin in einem der philharmonischen Konzerte und gab selbst zwei eigene Konzerte in der Philharmonie. Gemeinsam mit der Sängerin Adelina Patti bereiste sie im Januar und Februar 1867 Italien und Südfrankreich unter Leitung des Konzertunternehmers Ullmann. Die beiden Musikerinnen gaben innerhalb von zwei Monaten Konzerte in 24 Städten, darunter Triest, Venedig, Bologna, Florenz, Genua, Cannes, Arles, Avignon, Nîmes, Cette und Montpellier. Mary Krebs schloss diese Konzertreise im März 1867 mit mehreren Auftritten in Paris ab.

    Auch die folgenden Jahre waren von Konzerttourneen geprägt. Mary Krebs konzertierte in den Niederlanden (1869), u. a. in Amsterdam und Utrecht, in Prag, wo sie im April 1869 zum Ehrenmitglied des „Vereins zur Beförderung der Tonkunst in Böhmen“ ernannt wurde, und gab zahlreiche Konzerte in Deutschland, u. a. im Juni 1869 in Baden-Baden und am 31. Januar 1870 im Rahmen der „Virtuosenkonzerte“ in Berlin. Im Februar und März 1870 führte sie eine Konzertreise durch Deutschland, Österreich, Ungarn Holland und Belgien: Mary Krebs spielte in Frankfurt a. M., Kassel, Breslau und Prag sowie in Brüssel und mehreren holländischen Städten, darunter Amsterdam und Rotterdam. Auf den Programmen standen u. a. das Klavierkonzert Es-Dur von Franz Liszt, das Klavierkonzert g-Moll, op. 25, von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Klavierkonzert a-Moll, op. 54, von Robert Schumann (vgl. „Caecilia. Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland“ vom 15. März 1870, S. 47ff.; vom 15. April 1870, S. 71).


    Von Oktober 1870 bis Juni 1872 unternahm Mary Krebs in Begleitung ihrer Mutter Aloysia Krebs-Michalesi eine große Konzerttournee durch die USA mit insgesamt mehr als 200 Konzerten, u. a. in New York, Chicago und New Jersey. Am 27. Oktober 1870 debütierte sie in den New Yorker „Nilsson Concerts“ mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll, op. 25 (vgl. „The New York Times“ vom 27. Oktober 1870), und gab – gemeinsam mit ihrer Mutter – am 23. November 1870 ein „Grand Concert“ in der New Yorker Steinway Hall (vgl. „The New York Times” vom 23. November 1870). Im Januar und Februar 1871 veranstaltete Mary Krebs vier eigene Solokonzerte in der New Yorker Steinway Hall, bei denen sie u. a. Robert Schumanns Carnaval, op. 9, die Ballade g-Moll, op. 23, von Frédéric Chopin, Ludwig van Beethovens Klaviersonaten E-Dur, op. 109, und cis-Moll, op. 27 („Mondscheinsonate“), dessen Polonaise C-Dur, op. 89, sowie eine Novelette von Robert Schumann und eine der ungarischen Rhapsodien von Franz Liszt spielte (vgl. „The New York Times” von 16. Januar 1871; vom 29. Januar 1871). Am 26. Januar 1871 trat Mary Krebs zudem in einem Konzert der „German Ladies’ Society” gemeinsam mit der Violinistin Fernande Tedesca, dem Tenor W. Candidus und ihrer Mutter Aloysia Krebs-Michalesi auf („The New York Times“ vom 26. Januar 1871). Ab dem 2. Oktober 1871 stand sie bei dem Dirigenten Theodor Thomas unter Vertrag und durchquerte mit dessen Orchester, dem Theodor Thomas Orchestra, die USA. Näheres über diese Tournee ist nicht bekannt.


    Nach ihrer Rückkehr aus den USA setzte Mary Krebs ihre Konzerte in Europa fort. Im Februar und März 1873 unternahm sie eine Konzertreise durch Deutschland und Holland und gab dabei am 4. Februar 1873 ein Konzert in Gotha, spielte am 11. Februar im Gürzenich in Köln und am 14. Februar in Utrecht, wo sie u. a. Franz Liszts Paraphrase von Franz Schuberts „Erlkönig“ spielte. Nach dem Konzert in Gotha wurde ihr zudem vom dortigen Herzog die Medaille für Kunst und Wissenschaft überreicht (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 7. März 1873, S. 114). Weitere Konzertreisen in den 1870er Jahren führten Mary Krebs – neben ihren regelmäßigen Konzerten in Deutschland – nach Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, in das Baltikum und durch Russland mit Konzerten in Paris, Prag, Riga, Mitau, Wenden, Wolmar, Dorpat, St. Petersburg, Moskau und Warschau (vgl. Morsch 1893, S. 165). Ein häufiger Kammermusikpartner war dabei der Cellist Friedrich Grützmacher, mit dem sie mehrere Tourneen unternahm. Mary Krebs spielte z. B. am 19. und 22. September sowie am 7. Oktober 1876 im Rigaer Gewerbeverein, trat gemeinsam mit Friedrich Grützmacher 1879 in Warschau auf, gab – wiederum gemeinsam mit dem Cellisten – im November und Dezember 1880 mehrere Konzerte in Kopenhagen und unternahm in den ersten Monaten des Jahres 1883 nochmals eine große Tournee durch Russland mit Konzerten in St. Petersburg und Moskau. Ende 1877 trat Mary Krebs mehrfach in Stuttgart auf, u. a. im vorletzten Abonnementconcert mit dem Klavierkonzert G-Dur, op. 58, von Ludwig van Beethoven sowie mit Carl Maria von Webers Polonaise (mit der Orchesterbegleitung von Franz Liszt), op. 21. Ferner gab sie dort ein eigenes Konzert, bei dem sie u. a. Wolfgang Amadeus Mozarts Rondo a-Moll, KV 511, Frédéric Chopins Klaviersonate b-Moll, op. 35, sowie mit Ludwig van Beethovens „Sonata appassionata“ f-Moll, op. 57, spielte (vgl. „Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 12. Dezember 1877, S. 795ff.).


    Auch der in ihrer Kindheit geknüpfte Kontakt zu England blieb erhalten. Zwischen 1874 und 1884 verbrachte Mary Krebs in der Regel die ersten Monate des Jahres in London und trat sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin regelmäßig in den Popular Concerts auf. Sie konzertierte dort mit Musikerinnen und Musikern wie z. B. den Pianistinnen zimm1847 und schu1819 , der Geigerin neru1838 , den Geigern Henri Wieniawski und Joseph Joachim sowie dem Cellisten Alfredo Piatti. Im Mai 1874 spielte Mary Krebs in der Philharmonic Society London unter der Leitung von William George Cusins Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Es-Dur, op. 73, sowie in der New Philharmonic Society dessen Klavierkonzert c-Moll, op. 37 („The Times London“ vom 11. Juni 1874, S. 10). Sie gab dort im Januar 1875 William Sterndale Bennetts Klavierkonzert f-Moll, op. 19, trat – ebenfalls im Januar 1875 – gemeinsam mit Wilma Neruda und Alfredo Piatti mit dem Klaviertrio g-Moll, op. 8, von Frédéric Chopin auf und spielte im März 1875 gemeinsam mit Joseph Joachim eine Violinsonate von Wolfgang Amadeus Mozart in der St. James's Hall („The Musical World“ 53 vom 20. März 1875, S. 199). Als Mary Krebs am 10. Januar 1876, wiederum im Rahmen der Monday Popular Concerts, gemeinsam mit Alfredo Piatti die Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 58, von Felix Mendelssohn Bartholdy aufführte, schrieb die „London Times“: „The opening concert […] at the St. James’s Hall was interesting, if only on two accounts – the re-appearance of a highly-accomplished German pianist, and that of an Italian artist who, by unanimous consent, has long been recognized as the foremost violoncellist in Europe. [...] Still more striking [...] was Mdlle. Krebs’ execution of the part in the second sonata, composed by Mendelssohn for pianoforte and violoncello – the in D major, one of his most individual and splendid contributions to the repertory of ‘chamber music’. In this her partner was Signor Piatti [...]. The performance was admirable. The two instruments were as one, so unerring was the precision on either hand, and so thorough the understanding between the two exponents.” („Das Eröffnungskonzert in der St. James’s Hall war mindestens aus zwei Gründen interessant – der erneute Auftritt einer hochgradig versierten deutschen Pianistin und der eines italienischen Künstlers der, nach einmütiger Meinung, lange Zeit als der führende Violoncellist Europas galt. […] Noch eindrucksvoller war Mdlle. Krebs’ Ausführung der Klavierbegleitung in der zweiten Sonate für Klavier und Violoncello von Mendelssohn – jener in D-Dur, die einer seiner eigenständigsten und großartigsten Beiträge zum Kammermusik-Repertoire ist. In dieser war Signor Piatti ihr Partner. Die Interpretation war bewunderswert. Die beiden Instrumente waren wie eines, so unfehlbar war die Präzision auf beiden Seiten und so vollkommen das Verständnis zwischen den beiden Interpreten.“ „The Times London“ vom 11. Januar 1876, S. 9) In den folgenden Jahren spielte Mary Krebs dort u. a. das Klavierkonzert f-Moll, op. 21, von Frédéric Chopin (April 1878), das Klavierquartett B-Dur, op. 41, von Camille Saint-Saëns – gemeinsam mit Antonio Zerbini, Wilma Neruda und Alfredo Piatti – (Januar 1879), das Klavierquintett c-Moll, op. 16, von Hermann Goetz (u. a. mit Joseph Joachim, April 1879) sowie, gemeinsam mit Alfredo Piatti, Variationen für Klavier und Violoncello von Franz Wüllner (Februar 1881). Im Februar 1882 trat sie mit Johann Sebastian Bachs Chromatischer Fantasie und Fuge BWV 903 und Ludwig van Beethovens Violinsonate F-Dur, op. 24, gemeinsam mit Wilma Neruda, auf („The Times London“ vom 7. Februar 1882, S. 11) und konzertierte im März 1882 mit dem Klavierkonzert cis-Moll, op. 55, von Ferdinand Ries im Crystal Palace. Im April 1882 spielte sie Felix Mendelssohn Bartholdys „Tema con Variazioni“ D-Dur, op. 17, für Klavier und Violoncello sowie ein Jahr später – im März 1883 – Robert Schumanns „Stücke im Volkston“ op. 102 für Violoncello und Klavier – beides gemeinsam mit Alfredo Piatti („The Times London” vom 5. April 1882, S. 12; vom 21. März 1883, S. 8). Von London aus bereiste Mary Krebs zudem andere Städte Großbritanniens. So gab sie z. B. Anfang Mai 1874 ein eigenes Konzert in Dublin, bei dem sie u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate f-Moll, op. 57, sowie einige Transkriptionen von Franz Liszt spielte, und unternahm im Februar 1884 eine kleinere Tournee mit Auftritten in Leeds und Edinburgh.


    Neben ihren internationalen Konzertreisen trat Mary Krebs auch regelmäßig in Dresden auf. Sie war bekannt dafür, ihre Konzerte in der Regel allein zu bestreiten. So veranstaltete sie z. B. am 7. November 1877 ein eigenes Konzert im Hôtel de Saxe und die „Neue Zeitschrift für Musik“ kommentierte: „Frl. Mary Krebs, mit vollem Recht das musikalische Schoßkind der Dresdner, bethätigte sich in einem von ihr am 7. Nov. im Hôtel de Saxe gegebenen Concert abermals als Künstlerin ersten Ranges. Sie gab auch diesmal ihr Concert à la Bülow ohne irgend welche anderweitige künstlerische Unterstützung. Sie gehört zu den Künstlerpersönlichkeiten, die Solches unternehmen dürfen und durchzuführen vermögen.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 7. Dezember 1877, S. 530) Am 30. Oktober 1879 spielte sie dort Ludwig van Beethovens Klaviersonate E-Dur, op. 109, Carl Maria von Webers Klaviersonate C-Dur, op. 24 sowie weitere Stücke von Johann Sebastian Bach, Johann Adolph Hasse, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin, Pietro Domenico Paradisi, Robert Schumann, Joachim Raff und Carl Krebs – „wie, das bedarf bei Mary Krebs keiner besonderen Erläuterung“, so der Rezensent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ (vom 24. Januar 1879, S. 50f.) Ein weiteres großes Konzert, das einen Eindruck von der musikalisch-stilistischen Breite von Mary Krebs vermittelt, wurde am 5. November 1880 als Erinnerungsfeier für ihren Vater veranstaltet, der am 16. Mai 1880 gestorben war. Auf dem Programm standen u. a. Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert d-Moll, KV 466, Werke von Joachim Raff, Anton Rubinstein und Carl Krebs, sowie abschließend das Klavierkonzert Es-Dur von Franz Liszt: „Ein Concert in großem Style gab Mary Krebs am 5. Nov. Im Gewerbehaussaale, zugleich eine Erinnerungsfeier zu Ehren ihres Vaters. Betheiligt waren die Kgl. Capelle unter Schuch’s Leitung und die Liedertafel, deren Gesänge Kößler dirigirte. Das Concert wurde eröffnet mit der schwungvollen und prächtig instrumentirten Ouverture der Oper ‚Agnes‘ von Carl Krebs, welcher Mozart’s Dmollconcert mit Cadenzen von Reinecke folgte, welches unter den Händen von Mary Krebs in seiner ganzen unvergänglichen Schönheit zur Geltung gelangte. Außerdem spielte sie La fileuse von Raff, […] Nocturno und Scherzo von Rubinstein, denen sie nach stürmischem Hervorruf die brillante, sehr effectvolle Octavenetude von C. Krebs zugab, und als Schlußnr. Liszt’s Esdurconcert. Dieses nach allen Seiten hin die höchsten Anforderungen an den Ausführenden stellende Werk gelangte durch die unfehlbare Technik der Künstlerin, durch deren Kraft und Schwung des Ausdrucks mit voller Wucht wirkend zu Geltung, sodaß die Composition großen und nachhalten Eindruck hinterließ.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 1. Januar 1881, S. 6)


    Gleichzeitig war Mary Krebs auch als Kammermusikerin umfassend in das Musikleben der Stadt eingebunden. Dabei trat sie regelmäßig in den Lauterbachschen Kammermusiksoiréen auf, die der Geiger und Konzertmeister der Königlichen Capelle, Johann Lauterbach, veranstaltete. Gemeinsam mit Johann Lauterbach und dem Cellisten Friedrich Grützmacher bildete Mary Krebs ein beliebtes Klaviertrio. So standen z. B. am 23. März 1874 die Klaviertrios von Frédéric Chopin (g-Moll, op. 8) und Ludwig van Beethoven (B-Dur, op. 97) auf dem Programm, im Januar 1880 erklang dort die Dresdner Uraufführung von Karl Goldmarks Klavierquintett B-Dur, op. 30 (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. April 1874, S. 142f.; vom 6. Februar 1880, S. 69), und über die Interpretation eines Klaviertrios von Joachim Raff schrieb die „Neue Zeitschrift für Musik“ im August 1885: „Einen sehr angenehmen und vollbefriedigenden Eindruck hinterließ das von Mary Krebs, Lauterbach und Grützmacher mit vollendeter Meisterschaft ausgeführte Trio von Raff.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 21. August 1885, S. 344) Mit zwei weiteren international bekannten Dresdner Pianistinnen, rapp1853 und ster1855 , spielte Mary Krebs 1885 im Dresdner Gewerbehaussaal das Konzert für drei Klaviere (bzw. Cembali) BWV 1063 von Johann Sebastian Bach. Ihre Kollegin Laura Rappoldi-Kahrer berichtete darüber in ihren Memoiren: „Mit Mary Krebs, Margarete Stern und meiner Wenigkeit kam im Jahre 1885 eine äußerst seltene Aufführung zu Stande und der große Gewerbehaussaal in Dresden konnte die Zuhörer kaum fassen, welche sich dazu einfanden. Wir trugen nämlich zu drei Klavieren mit Orchester das D=Moll=Konzert von J. S. Bach vor, und da wir alle drei den Titel ‚Königl. sächs. Kammervirtuosin’ führten, so war das Auditorium höchst gespannt, als wir alle drei Hand in Hand erschienen! […] Wie nun das Konzert zu Ende gespielt war, raste das ganze Publikum förmlich über unsere Dreieinigkeit sowohl, als über den besonderen Klangreiz dieses herrlichen und so selten gespielten Meisterwerkes.“ (Rappoldi-Kahrer 1929, S. 27f.)


    Ein Höhepunkt der pianistischen Laufbahn von Mary Krebs war ihr 1000. Konzert, das sie am 21. Oktober 1881 in Dresden unter Mitwirkung von Joseph Joachim sowie des Mannsfeldschen Orchesters gab. Dabei spielte sie vorwiegend Werke, die sie bereits bei ihrem ersten Konzert gespielt hatte: das Klavierkonzert cis-Moll von Ferdinand Ries, eine Fuge a-Moll von Johann Sebastian Bach, Franz Liszts Bearbeitung von Robert Schumanns „Warum?“ sowie Carl Maria von Webers „Perpetuum mobile“ und begleitete Joseph Joachim in der Violinsonate G-Dur, op. 30 Nr. 3, von Ludwig van Beethoven. Joseph Joachim spielte seinerseits eine eigene Romanze, Ungarische Tänze von Johannes Brahms in seiner Bearbeitung sowie dessen Violinkonzert D-Dur, op. 77. Im selben Konzert wurde ihr die goldene Medaille „virtuti et ingenio“ von Albert, König von Sachsen, verliehen (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 17. Februar 1882, S. 83). Am 10. Oktober 1881 hatte Mary Krebs an Joseph Joachim geschrieben: „Lieber Herr Professor, zunächst herzlichen Dank für Ihren lieben Brief – das Concert ist am 21ten October. Das Programm ist nun nach Ihrem Vorschlag so festgestellt:


    1.) Concert v. – Ries.

    2.) Sonate Gdur – Beethoven.

    ---

    3.) Concert – Brahms.

    4.) Fuge – Bach.

    Warum – Schumann.

    Perpetuum – Beethoven

    5.) Romanze – Joachim

    6.) Ungar. Tänze – Brahms Joachim


    Dass Sie eine große Nummer als Duo mit mir bestimmten, erfüllt einen unausgesprochenen Wunsch von mir, u. freue ich mich riesig darauf, nahm jedoch die Sonate, – der kürzeren Zeitdauer wegen – zuviel ist es mir keinesfalls, im Gegentheil – eine Freude noch einmal mehr mit Ihnen zu spielen – denn die zweite Nummer begleite ich natürlich.“ (Staatliches Institut für Musikforschung Berlin. Doc. orig. Mary Krebs 1.) Anlässlich des Jubiläums veröffentlichte die „Neue Zeitschrift für Musik“ zudem eine statistische Übersicht über ihre Konzerte: „Die tausend Concerte von Mary Krebs […] vertheilen sich folgendermaßen. In ihrer Vaterstadt Dresden gab sie nur 15 eigene Concerte, wirkte aber zu Wohlthätigkeitszwecken 61 mal mit, in Amerika spielte sie 257, in London 225, in den englischen Provinzen 168, in Italien und Frankreich 38 mal, in Deutschland, Holland, Oesterreich und Rußland 235 mal, sodaß sich die Gesammtziffer von 999 Concerten ergab, mithin das Concert im Gewerbehaussaale sich als das 1000ste darstellte.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 25. November 1881, S. 491)


    Am 13. April 1887 heiratete Mary Krebs den königlichen Stallmeister Theodor Brenning. Sie zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und lebte mit ihrem Mann auf dessen Gut in Strehlen, das sich im 19. Jahrhundert zu einem Wohnort der Dresdner Oberschicht entwickelt hatte; Theodor Brenning führte dort einen eigenen Rennstall. Mary Krebs gab in der Regel einmal jährlich ein größeres Konzert in Dresden und fand nochmals viel Beachtung, als sie am 18. Februar 1892 gemeinsam mit Anton Rubinstein im Dresdner Gewerbehaussaal die Variationen für zwei Klaviere op. 46 von Robert Schumann spielte.


    Mary Krebs starb am 28. Juni 1900. Sie wurde auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden-Friedrichstadt beigesetzt, wo sich auch heute noch ihr Grab mit einem Bildnismedaillon auf einer Stele befindet.

    Würdigung

    Mary Krebs gehörte zwischen 1863 und 1886 zu den herausragenden, international bekannten Pianistinnen. Sie unternahm zahlreiche große Konzertreisen, die sie u. a. durch Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Belgien und die Niederlande, durch Skandinavien, das Baltikum und Russland sowie durch die USA führten. In London und Dresden waren ihre Konzerte viele Jahre lang ein fester Bestandteil des städtischen Musiklebens. Dabei trat sie gemeinsam mit zahlreichen Musikerinnen und Musikern ihrer Zeit auf, darunter Pianistinnen und Pianisten wie Agnes Zimmermann , Clara Schumann , Margarethe Stern , Laura Rappoldi-Kahrer und Anton Rubinstein, Geigerinnen und Geiger wie Henri Wieniawski, Joseph Joachim, Johann Lauterbach und Wilma Neruda sowie Cellisten wie Friedrich Grützmacher und Alfredo Piatti. Besonders anerkennend wurde in vielen Rezensionen ihre stilistische Breite hervorgehoben. In einer Rezension der „Times London“, die in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ in Übersetzung wiedergegeben wurde, hieß es z. B.: „Auch hat sie [Mary Krebs] eine Matinee in der St. James-Hall gegeben, in der sie nicht weniger als sechzehn Stücke in allen Stylarten frei aus dem Gedächtniß vortrug. Sie begann mit Beethovens Appassionata, und schloß mit der Etude infernale von Rubinstein, nachdem sie im Laufe des Concerts Stücke von Schumann, Bach, Rameau, Hiller, Scarlatti, Chopin, Seeling, Weber und Liszt zum Vortrag gebrachte hatte. Eine andere Matinée ist von ihr für den 11. angekündigt, in der sie nicht weniger als siebzehn Stücke von verschiedenen Componisten vorzutragen verspricht.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274) Die gleiche Rezension beschrieb auch mit prägnanten Worten, auf welche Weise Mary Krebs ihre Zuhörer faszinierte: „Wodurch diese junge Dame [Mary Krebs] besonderen Zauber auf ihre Hörer ausübt, das ist die Ruhe ihres Wesens. Der Eindruck, den sie am Piano macht, ist der einer Sybille, nicht einer Mänade, die ‚weit um sich schüttelt ihr goldenes Haar‘. Ruhig, in völliger Selbstbeherrschung sitzt sie da, wohl getragen von dem inneren Bewußtsein ihrer Macht, aber völlig vertieft in der Lösung ihrer Aufgabe, und einzig darauf bedacht, diese Macht gänzlich und allein zu gebrauchen, den Gedanken des Meisters, dessen Werk sie gerade vorträgt, ihren klaren, vollen Ausdruck zu geben. Ihre mechanische Fertigkeit ist erstaunlich, und doch, während sie die außerordentlichsten Schwierigkeiten wie ein bloßes Kinderspiel besiegt, verräth auch nicht das geringste Zeichen, daß sie sich bewußt ist, daß ihre Finger etwas besonders Wunderbares leisten. Passagen von einfachster Struktur oder Passagen, die gebieterisch die höchste Geschicklichkeit des Spielers herausfordern, wie groß diese Geschicklichkeit auch immer sein mag, beide sind ihr gleich; beide behandelt und bewältigt sie mit gleicher Leichtigkeit; aber beide sind ihr auch, wie [Joseph] Joachim, von gleicher Wichtigkeit und sie verwendet auf die einen so viel Aufmerksamkeit als auf die andern. Aber eben dadurch hinterläßt ihr Vortrag einen ebenso tiefen als angenehmen Eindruck, kurz, den Eindruck eines harmonischen, eng verschmolzenen Ganzen. Ohne die geringste scheinbare Anstrengung entlockt Frl. Krebs dem Instrumente den Ton in seiner prächtigsten Fülle. In ihrem forte oder fortissimo ist der Ton ebenso ungezwungen und wohllautend, als in ihrem piano oder pianissimo, und außerdem besitzt sie die seltene Kunst, abwechselnd aus dem einen in das andere allmälig hinüberzuschweifen, je nachdem der Sinn oder das vorherrschende Gefühl des Stückes es erheischt. […] Ein Spiel wie das ihrige, der höchsten Vollkommenheit so nahe, und doch zugleich voll rührender Anspruchslosigkeit, ist eine seltene Erscheinung.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Juli 1874, S. 274; englisches Original in: „The Times London“ vom 1. Juni 1874)

    Rezeption

    Mary Krebs ist bis heute in Dresden und Umgebung als Pianistin bekannt. So erschien zu ihrem 100. Todestag ein Artikel in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“, und in Dresden-Strehlen, wo ihr und ihres Mannes ehemaliges Wohnhaus steht, wurde eine Straße nach Mary Krebs benannt. Das Gebäude, das 1999 saniert wurde und unter Denkmalschutz steht, befindet sich heute in der Mary-Krebs-Str. 1 (s. „Links“).

    Werkverzeichnis

    Von Mary Krebs sind bislang keine Werke bekannt.

    Repertoire

    Eine Repertoire-Liste kann aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellt werden. Nachzuweisen sind die Aufführungen folgender Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903

    Bach, Johann Sebastian. Fuge a-Moll (keine Präzisierung möglich)

    Bach, Johann Sebastian. Konzert für drei Klaviere (bzw. Cembali) BWV 1063

    Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert c-Moll, op. 37

    Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert G-Dur, op. 58

    Beethoven, Ludwig van. Klavierkonzert Es-Dur, op. 73

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate As-Dur, op. 26

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate cis-Moll, op. 27 Nr. 2

    Beethoven, Ludwig van. „Sonata appassionata“ f-Moll, op. 57

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate E-Dur, op. 109

    Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio B-Dur, op. 97

    Beethoven, Ludwig van. Polonaise C-Dur, op. 89

    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate F-Dur, op. 24

    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate A-Dur, op. 47

    Bennett, William Sterndale. Three Sketches

    Bennett, William Sterndale. Klavierkonzert f-Moll, op. 19

    Brahms, Johannes/Joachim, Joseph. Ungarische Tänze (o. op.)

    Burgmüller, Friedrich. 25 Klavieretüden op. 100.

    Chopin, Frédéric. Ballade g-Moll, op. 23

    Chopin, Frédéric. Klavierkonzert f-Moll, op. 21

    Chopin, Frédéric. Klaviersonate b-Moll, op. 35

    Chopin, Frédéric. Klaviertrio g-Moll, op. 8

    Goetz, Hermann. Klavierquintett c-Moll, op. 16

    Goeth, Hermann. Klaviertrio op. 1

    Goldmark, Karl. Klavierquintett B-Dur, op. 30

    Joachim, Joseph. Romanze (keine Präzisierung möglich)

    Krebs, Carl. Phantasie über Stücke aus Gaetano Donizettis „Lucrezia Borgia“

    Liszt, Franz. Klavierkonzert Es-Dur

    Liszt, Franz. Rapsodie hongroise (keine Präzisierung möglich)

    Liszt, Franz. Transkription des Walzers aus Charles Gounods „Faust“

    Liszt, Franz/Schubert, Franz. Paraphrase „Erlkönig“

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Capriccio b-Moll, op. 33 Nr. 3

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierkonzert g-Moll, op. 25

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Tema con Variazioni D-Dur, op. 17, für Klavier und Violoncello

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur, op. 58

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Klavierkonzert d-Moll, KV 466

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Rondo a-Moll, KV 511

    Raff, Joachim. Klaviertrio

    Ries, Ferdinand. Klavierkonzert cis-Moll, op. 55

    Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41

    Schumann, Robert/Liszt, Franz. Warum?

    Schumann, Robert. „Stücke im Volkston“ op. 102 für Violoncello und Klavier

    Schumann, Robert. Carnaval op. 9

    Schumann, Robert. Klavierkonzert a-Moll, op. 54

    Schumann, Robert. Novelette (keine Präzisierung möglich)

    Schumann, Robert. Variationen für zwei Klaviere op. 46

    Weber, Carl Maria von. Klaviersonate C-Dur, op. 24

    Weber, Carl Maria von. Grand Concert Es-Dur, op. 32

    Weber, Carl Maria von. Konzertstück f-Moll, op. 79

    Wüllner, Franz. Variationen für Klavier und Violoncello

    Quellen

    Dokumente


    Brief von Mary Krebs an Joseph Joachim vom 10. Januar 1881. Staatliches Institut für Musikforschung Berlin. Signatur: Doc. orig. Mary Krebs 1.



    Literatur


    Artikel „Krebs, Mary“. In: Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Hermann Mendel; August Reissman (Hg.). 6. Bd. Berlin: Verlag von Robert Oppenheim, 1876. S. 147f.


    Artikel „Krebs, Frl. Mary“. In: Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon. Moritz Rudolph (Hg.). Riga: Kymmel, 1890.


    Artikel „Krebs, Mary“. In: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon. Paul Frank (Hg.). Bearbeitet von Wilhelm Altmann. 2. Aufl., Leipzig: Merseburger, 1926.


    Artikel „Krebs, Mary“. In: Riemann Musiklexikon. Personenteil. Willibald Gurlitt (Hg.). 12. neubearb. Aufl. Mainz: Schott, 1959.


    Ehrlich, Albert Payne (Hg.). Berühmte Klavierspieler der Vergangenheit und Gegenwart. Eine Sammlung von 116 Biographien und 114 Portraits. Leipzig: Verlag von A. H. Payne, 1893.


    Härtwig, Dieter: Eine phänomenale Erscheinung. Erinnerung an die vor 100 Jahren verstorbene Dresdner Pianistin Mary Krebs. In: Dresdner Neueste Nachrichten vom 27. Juni 2000.


    Lier, A. H. Artikel „Krebs-Brenning, Marie“. In: Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog. Bd. 5 (1903)


    Morsch, Anna. Deutschlands Tonkünstlerinnen. Biographische Skizzen aus der Gegenwart. Berlin: Stern & Ollendorff, 1893.


    Rappoldi-Kahrer, Laura. Memoiren. Nebst ungedruckten Briefen von Franz Liszt. Felix von Lepel (Hg.). Dresden: Nitzsche, 1929.


    Schmidt, Otto. Marie Krebs-Brenning. Dresden o. J. [Diese Biographie stammt von 1892; sie wird in Lier 1903 erwähnt, konnte jedoch bislang nicht aufgefunden werden.]


    SL [Schaal, Richard]: Artikel „Krebs, Karl August“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neu bearbeitete Ausgabe. Ludwig Finscher (Hg.). Personenteil Bd. 10. Kassel, Stuttgart u. a.: Bärenreiter und Metzler, 2003, Sp. 649f.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Allgemeine musikalische Zeitung vom 11. November 1863, S. 775f.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 1. Juni 1864, S. 389f. (über Bremen)

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 14. September 1864, S. 633-635.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 4. März 1868, S. 79. (über Hamburg)

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 29. April 1868, S. 139-141.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 18. Januar 1871, S. 45f.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 12. Dezember 1877, S. 795-797.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 25. Dezember 1878, S. 827-832.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 22. Dezember 1880, S. 813f.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 14. Dezember 1881, S. 795-798.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 19. April 1882, S. 250-253.

    Allgemeine musikalische Zeitung vom 8. November 1882, S. 718-720.


    Caecilia. Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland vom 15. März 1870, S. 47-49.

    Caecilia. Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland vom 15. April 1870, S. 71.


    Dwight’s Journal of Music vom 3. Dezember 1870, S. 360.

    Dwight’s Journal of Music vom 31. Dezember 1870, S. 373.

    Dwight’s Journal of Music vom 11. Februar 1871, S. 400.

    Dwight’s Journal of Music vom 8. April 1871, S. 6.

    Dwight’s Journal of Music vom 8. April 1871, S. 7.

    Dwight’s Journal of Music vom 22. April 1871, S. 16.

    Dwight’s Journal of Music vom 3. Juni 1871, S. 38.

    Dwight’s Journal of Music vom 16. Dezember 1871, S. 150f.

    Dwight’s Journal of Music vom 13. Januar 1872, S. 167.

    Dwight’s Journal of Music vom 20. April 1872, S. 222-224.


    La Revue et Gazette musicale de Paris vom 17. März 1867, S. 85.


    Musical Times Nr. 256 vom 1. Juni 1864, S. 306.

    Musical Times Nr. 272 vom 1. Oktober 1865, S. 149.

    Musical Times Nr. 283 vom 1. September 1866, S. 365.

    Musical Times Nr. 375 vom 1. Mai 1874, S. 479-80.

    Musical Times Nr. 408 vom 1. Februar 1877, S. 68.

    Musical Times Nr. 409 vom 1. März 1877, S. 119f.

    Musical Times Nr. 420 vom 1. Februar 1878, S. 79.

    Musical Times Nr. 421 vom 1. März 1878, S. 146; 164.

    Musical Times Nr. 422 vom 1. April 1878, S. 208-210.

    Musical Times Nr. 423 vom 1. Mai 1878, S. 281f.

    Musical Times Nr. 432 vom 1. Februar 1879, S. 80f.

    Musical Times Nr. 433 vom 1. März 1879, S. 146f.

    Musical Times Nr. 434 vom 1. April 1879, S. 206-208.

    Musical Times Nr. 435 vom 1. Mai 1879, S. 262; 267.

    Musical Times Nr. 456 vom 1. Februar 1881, S. 75.

    Musical Times Nr. 457 vom 1. März 1881, S. 127; 136.

    Musical Times Nr. 468 vom 1. Februar 1882, S. 78f.

    Musical Times Nr. 469 vom 1. März 1882, S. 139f.

    Musical Times Nr. 470 vom 1. April 1882, S. 201; 211; 216.

    Musical Times Nr. 471 vom 1. Mai 1882, S. 262f.

    Musical Times Nr. 481 vom 1. März 1883, S. 135-139.

    Musical Times Nr. 482 vom 1. April 1883, S. 193f.; 203.

    Musical Times Nr. 492 vom 1. Februar 1884, S. 80.

    Musical Times Nr. 493 vom 1. März 1884, S. 150; 155f.

    Musical Times Nr. 494 vom 1. April 1884, S. 219.

    Musical Times Nr. 690 vom 1. August 1900, S. 548. (Nachruf)


    Musical World vom 2. Juli 1864, S. 427f.

    Musical World vom 13. August 1864, S. 513f.

    Musical World vom 13. August 1864, S. 524.

    Musical World vom 20. August 1864, S. 540.

    Musical World vom 27. August 1864, S. 552.

    Musical World vom 24. September 1864, S. 617f.

    Musical World vom 15. Juli 1865, S. 435.

    Musical World vom 19. August 1865, S. 511.

    Musical World vom 26. August 1865, S. 529f.

    Musical World vom 9. September 1865, S. 557.

    Musical World vom 30. September 1865, S. 615.

    Musical World vom 7. Oktober 1865, S. 632.

    Musical World vom 20. Januar 1866, S. 45.

    Musical World vom 26. Mai 1866, S. 334.

    Musical World vom 25. August 1866, S. 541.

    Musical World vom 1. September 1866, S. 553.

    Musical World vom 15. September 1866, S. 591.

    Musical World vom 20. Oktober 1866, S. 671.

    Musical World vom 3. November 1866, S. 703.

    Musical World vom 6. April 1867, S. 213.

    Musical World vom 20. April 1867, S. 251.

    Musical World vom 26. September 1868, S. 670.

    Musical World vom 12. Dezember 1868, S. 842.

    Musical World vom 18. Dezember 1869, S. 867.

    Musical World vom 17. Dezember 1870, S. 833.

    Musical World vom 25. März 1871, S. 175; 181.

    Musical World vom 22. April 1871, S. 244.

    Musical World vom 6. Mai 1871, S. 271.

    Musical World vom 22. Juli 1871, S. 465f.

    Musical World vom 10. Februar 1872, S. 89.

    Musical World vom 22. März 1873, S. 184.

    Musical World vom 7. März 1874, S. 148.

    Musical World vom 25. April 1874, S. 269.

    Musical World vom 2. Mai 1874, S. 287.

    Musical World vom 16. Mai 1874, S. 311.

    Musical World vom 6. Juni 1874, S. 364.

    Musical World vom 13. Juni 1874, S. 387.

    Musical World vom 19. Dezember 1874, S. 837.

    Musical World vom 9. Januar 1875, S. 25.

    Musical World vom 16. Januar 1875, S. 36.

    Musical World vom 23. Januar 1875, S. 57; 61.

    Musical World vom 23. Januar 1875, S. 63.

    Musical World vom 6. Februar 1875, S. 990.

    Musical World vom 27. Februar 1875, S. 147.

    Musical World vom 20. März 1875, S. 199.

    Musical World vom 27. März 1875, S. 211.

    Musical World vom 1. Mai 1875, S. 285.

    Musical World vom 22. Mai 1875, S. 348.

    Musical World vom 5. Juni 1875, S. 375.

    Musical World vom 17. Juli 1875, S. 490.

    Musical World vom 18. Dezember 1875, S. 862f.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 23. Oktober 1863, S. 143.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 30. Oktober 1863, S. 150.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 13. November 1863, S. 170.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 26. Februar 1864, S. 74.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 30. September 1864, S. 355.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 19. Januar 1866, S. 29.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 13. April 1866, S. 132.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 4. Mai 1866, S. 160.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 10. Dezember 1869, S. 430.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 1. April 1870, S. 136.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 29. April 1870, S. 173.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 7. März 1873, S. 114.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 3. April 1874, S. 142f.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 3. Juli 1874, S. 274.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 25. November 1881, S. 491.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 17. Februar 1882, S. 83.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 21. August 1885, S. 344.


    The New York Times vom 24. Oktober 1870.

    The New York Times vom 23. November 1870.

    The New York Times vom 7. Februar 1871.

    The New York Times vom 18. Februar 1871.


    The Times London vom 26. August 1864, S. 7.

    The Times London vom 18. August 1865, S. 6.

    The Times London vom 25. August 1865, S. 6.

    The Times London vom 4. September 1865, S. 7.

    The Times London vom 20. August 1866, S. 7.

    The Times London vom 3. September 1866, S. 7.

    The Times London vom 11. September 1866, S. 10.

    The Times London vom 11. Juni 1874, S. 10.

    The Times London vom 11. Januar 1876, S. 9.

    The Times London vom 5. Januar 1882, S. 8.

    The Times London vom 7. Februar 1882, S. 11.

    The Times London vom 5. April 1882, S. 12.

    The Times London vom 21. März 1883, S. 8.



    Links


    http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Krebs-Brenning

    Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia bietet eine kurzen Artikel über Mary Krebs.


    http://www.deutschefotothek.de/obj32025082.html#|home

    Anlässlich ihres 1000. Konzertes entstand eine Abbildung, die zwei Fotografien von Mary Krebs gegenüberstellte: eine aus der Zeit ihres ersten Auftretens und eine aus der Zeit des 1000. Konzertes. Die deutsche Fotothek stellt die Abbildung online zur Verfügung.


    http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Strehlen/Strassen_Strehlen/strassen_strehlen.html

    Die Internetseite des Dresdner Stadtteils Strehlen kommentiert die Benennung der Mary-Krebs-Straße.

    Forschung

    Daten und Städte der Konzertreisen von Mary Krebs sind bei Hermann Mendel (Artikel 1876) sowie bei Anna Morsch (Morsch 1893) vergleichsweise umfangreich dokumentiert, wenn auch ohne weitere Angaben zum jeweiligen Programm und den teilnehmenden Musikerinnen und Musikern. Im Nachruf, der im 5. Band des „Biographischen Jahrbuchs und Deutschen Nekrologs“ von 1903 erschien (Lier 1903), wird auf eine Biografie mit den folgenden bibliografischen Angaben verwiesen: Otto Schmid: Marie Krebs-Brenning. Dresden, o. J. [1892]. Diese Biografie konnte bislang nicht aufgefunden werden.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Mary Krebs umfasst ihre gesamte Konzerttätigkeit. So sind bislang zwar zahlreiche Daten und Orte bekannt, jedoch kaum etwas über die Rezeption in den jeweiligen Ländern. Hierfür wären die im „Répertoire international de presse musicale“ verzeichneten Rezensionen und Artikel zu sichten und auszuwerten (vgl. „Literatur“). Interessant wäre auch die Frage nach ihren Interpretationen und ihrer Bedeutung für andere Musikerinnen und Musiker. Wie es bislang scheint, verstand sich Mary Krebs selbst ausschließlich als ausübenden Musikerin. Hinweise auf kompositorische oder pädagogische Tätigkeiten gibt es nicht.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 40129138
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 116404078
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 7. September 2008


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 12.09.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Mary Krebs“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 12.9.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Mary_Krebs