Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (95%)
  • Deutsch
  • Marjorie Hayward

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Marjorie Hayward
    Ehename: Marjorie Olive Lempfert
    Varianten: Marjorie Lempfert, Marjorie Hayward-Lempfert, Marjorie Lempfert-Hayward, Marjorie Olive Hayward, Marjorie Olive Hayward-Lempfert, Marjorie Olive Lempfert-Hayward
    Lebensdaten:
    geb. in Greenwich, England
    gest. in London, England
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin, Violinpädagogin, Kammermusikerin
    Charakterisierender Satz:

    „To both works the players brought the assurance, sensibility, and address that come of long experience and careful rehearsal, and also a sonority that, in the case of the leader especially, comes from a very fine instrument played with style.”


    „Beiden Werken brachten die Spieler jene Sicherheit, Empfindsamkeit und Gewandtheit entgegen, die aus langer Erfahrung und sorgfältigem Proben hervorgehen, und auch eine Klangfülle, die – besonders im Fall der Primaria – von einem sehr feinen, stilvoll gespielten Instrument herrührt.“


    („The Times London“ vom 5. September 1945 [S. 6] über ein Konzert des Marjorie Hayward String Quartet)


    Profil

    Marjorie Hayward studierte von 1897 bis 1906 Violine bei Emile Sauret an der Royal Academy of Music in London sowie bei Otokar Ševčík in Prag. Nach ihrer Rückkehr nach London konnte sie sich innerhalb kürzester Zeit als herausragende Musikerin im englischen Musikleben etablieren und wurde sowohl als Solistin wie als Kammermusikerin geschätzt. Sie trat als Solistin mit Amateurorchestern und professionellen Orchestern auf, gründete mehrere Kammermusikensembles, die sie zumeist über viele Jahre leitete, gab in den verschiedensten Besetzungen Rundfunkkonzerte und stand bei dem Label „His Master’s Voice“ unter Vertrag. Zudem arbeitete Marjorie Hayward als Violinpädagogin in London und unterrichtete ab 1924 als Professorin für Violine an der Royal Academy of Music.

    Orte und Länder

    Marjorie Hayward wurde 1885 in Greenwich bei London, England, geboren. Von 1897 bis 1903 studierte sie in London an der Royal Academy of Music Violine und setzte von 1903 bis 1906 ihr Studium in Prag fort. Anschließend kehrte sie nach London zurück und behielt dort ihren Wohnsitz bei.


    Konzertreisen führten Marjorie Hayward u. a. nach Prag, Berlin, Paris, Amsterdam und Den Haag.

    Biografie

    Marjorie Hayward wurde am 14. August 1885 in Greenwich bei London geboren. Über ihre Herkunft ist nichts Näheres bekannt.


    Marjorie Hayward erhielt ihren ersten Violinunterricht von Jessie Grimson und studierte von 1897 bis 1903 Violine bei Emile Sauret an der Royal Academy of Music in London. Nach ihrem ersten Studienjahr wurde ihr der „Messrs. Hill and Sons prize“ verliehen, der aus einer Geige mit Bogen und Kasten bestand, im Mai 1900 erhielt sie das „Sainton scholarship“ der Royal Academy of Music und ein halbes Jahr später gewann sie dort den „Hine prize“ (vgl. „The Times London“ vom 23. Juli 1898, S. 14; 10. Mai 1900, S. 8; 18. Dezember 1900, S. 9). Bereits während ihrer Studienzeit in England lag ein Schwerpunkt ihrer musikalischen Arbeit auf der Kammermusik sowie auf zeitgenössischen britischen Kompositionen. So führte sie z. B. bei einem Studenten-Konzert in der Londoner St. James’s Hall im November 1901 mit einem Ensemble das Streichtrio c-Moll, op. 9 Nr. 3, von Ludwig van Beethoven auf und spielte anschließend, von der Komponistin am Klavier begleitet, Werke von F. Margaret Bennett: „Beethoven’s rarely-heard trio in C for two violins and viola was played with very good ensemble by Miss Marjorie Hayward, Miss Marx Dickenson, and Miss Emily Wingfield, the first of whom led the work with most praise worthy decision. […] Miss Marjorie Hayward did full justice to a couple of effective and well-written pieces for violin and piano by Miss F. Margaret Bennett, who played the piano part.” („Beethovens selten gehörtes Trio in C-Dur [verm. c-Moll] für zwei Violinen und Viola wurde in einem sehr guten Ensemble von Miss Marjorie Hayward, Miss Marx Dickenson und Miss Emily Wingfield gespielt, von denen die erste das Werk mit bester Entschiedenheit anführte. […] Miss Marjorie Hayward wurde [auch] mehreren wirkungsvollen und gut geschriebenen Stücken für Violine und Klavier von Miss F. Margaret Bennett, die den Klavierpart spielte, vollauf gerecht.“ „The Times London“ vom 18. November 1901, S. 7)


    Von 1903 bis 1906 setzte Marjorie Hayward ihr Studium bei Otokar Ševčík in Prag fort. Sie kehrte anschließend nach London zurück und konnte sich innerhalb kürzester Zeit als Solistin wie als Kammermusikerin im dortigen Musikleben etablieren. Anfang September 1909 konzertierte sie in den Londoner Promenade Concerts mit Joseph Haydns Violinkonzert G-Dur, Hob. VII:a 4 („The Times London“ vom 2. September 1909, S. 9), spielte Mitte April 1910 eines der Violinkonzerte von Camille Saint-Saëns in der Londoner Queen’s Hall gemeinsam mit „The Strolling Players Amateur Orchestral Society” („The Times London“ vom 15. April 1910, S. 12) und trat im September 1910 wiederum in den Promenade Concerts mit Johann Sebastian Bachs Violinkonzert E-Dur, BWV 1042, unter der Leitung von Sir Henry Wood auf. „Quite the best performance of the evening […] was Miss Marjorie Hayward’s playing of Bach’s E major Concert. Miss Hayward created a favourable impression on her previous appearance at these concerts this year, but on this occasion she surpassed herself; her phrasing was particularly clear cut and her technique generally left little to be desired, whilst her style of playing altogether was marked by great breadth and animation.” („Die absolut beste Aufführung des Abends […] war Miss Marjorie Haywards Spiel von Bachs E-Dur-Konzert. Miss Hayward hinterließ bereits bei ihrem ersten Auftritt in diesen Konzerten dieses Jahr einen hervorragenden Eindruck, aber bei dieser Gelegenheit übertraf sie sich selbst. Ihre Phrasierung war besonders klar und ihre Technik ließ im allgemeinen wenig zu wünschen übrig, während ihr Spiel sich durch große Weite und Beseeltheit auszeichnete.“ „The Times London“ vom 17. September 1910, S. 11)

    Auch in späteren Jahren war Marjorie Hayward regelmäßig als Solistin zu hören. So spielte sie z. B. 1920 in den Promenade Concerts die Uraufführung von York Bowens Violinkonzert e-Moll, op. 33, unter der Leitung des Komponisten und im Oktober 1929 gemeinsam mit der Cellistin May Mukle das Brahmssche Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll, op. 102, in der Londoner Queen’s Hall.


    Konzertreisen führten Marjorie Hayward nach Prag, Berlin, Paris, Amsterdam und Den Haag. Über diese Tourneen ist bislang kaum etwas bekannt. Lediglich in Berlin lässt sich ihre Mitwirkung bei einem Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters nachweisen. Dort trat sie in einem Porträtkonzert der britischen Komponistin Ethel Smyth am 19. Dezember 1928 unter der Leitung der Komponistin sowie Bruno Walters auf. Gemeinsam mit dem Hornisten Aubrey Brain spielte sie das Konzert für Violine, Horn und Orchester A-Dur von Ethel Smyth. Auf dem Programm standen ferner die Ouvertüre zu „The Boatswain’s Mate“, zwei Chöre für gemischten Chor (Bruno Kittel’scher Chor) sowie Vorspiel und Liebesszene aus dem 2. Akt des Lyrischen Dramas „Das Strandrecht“ (vgl. Muck 1982, S. 233).

    mehr zu Biografie weniger zu Biografie

    Der eigentliche Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Marjorie Hayward lag jedoch im Ensemblespiel. Marjorie Hayward war eine passionierte Kammermusikerin, die in verschiedensten Besetzungen konzertierte, eigene Ensembles gründete und leitete und mit ihnen neben dem klassisch-romantischen Repertoire zahlreiche Uraufführungen von Werken britischer Komponistinnen und Komponisten spielte. Fast fünfzig Jahre lang widmete sie – teils als Primaria – ihre künstlerische Arbeit Ensembles wie dem Marjorie Hayward String Quartet, dem English Ensemble Piano Quartet, dem English String Quartet, dem Kameran Trio und dem Virtuoso Quartet.


    Zu ihren ersten festen Ensembles zählte das Marjorie Hayward String Quartet mit Fanny Eveligh (2. Violine), Rebecca Clarke (Viola) und mukl1880 (Violoncello), das z. B. im März 1911 das Streichquartett g-Moll von Ralph Vaughan Williams im Rahmen der Dunhill Chamber Concerts aufführte („The Times London“ vom 13. März 1911, S. 11). In fast identischer Besetzung formierte sich Mitte der 1920er Jahre das English Ensemble Piano Quartet, das auch als „English Ensemble“ bezeichnet wurde und zu dem Kathleen Long (Klavier), Marjorie Hayward (Violine), Rebecca Clarke (Viola) und mukl1880 (Violoncello) gehörten. Über einen Auftritt des Ensembles in den Leighton House Concerts im Mai 1929, bei dem unter anderem Johannes Brahms’ Klavierquartett c-Moll, op. 60, auf dem Programm stand, schrieb ein Musikkritiker der Londoner „Times”: „The recently formed chamber music party of distinguished women executants, calling themselves the English Ensemble, gave a programme at one of the regular Leighton House concerts on Friday afternoon. Miss Kathleen Long (piano), Miss Marjorie Hayward (violin), Miss Rebecca Clarke (viola), and Miss Mukl (violoncello) are all soloists of established reputation, and all have had wide experience of ensemble playing. Their performance of Brahms’s piano Quartet in C minor showed that they can treat big music in a big manner. Their ensemble is an ensemble of understanding, not merely of time and notes, and the whole effect of their playing is musical.” („Das kürzlich von ausgezeichneten Musikerinnen gegründete Kammermusikensemble, das sich selbst The English Ensemble nennt, gab ein Konzert im Rahmen der regulären Leighton House Konzerte am Freitag Nachmittag. Miss Kathleen Long (Klavier), Miss Marjorie Hayward (Violine), Miss Rebecca Clarke (Viola), and Miss May Mukle (Violoncello) sind anerkannte Solistinnen und äußerst erfahrene Ensemblespielerinnen. Ihre Interpretation von Brahms’ Klavierquartett c-Moll zeigte, dass sie große Musik großartig spielen können. Ihr Ensemble ist ein Ensemble des Verstehens, nicht nur von Metrum und Tönen, und ihr gesamtes Spiel ist ein musikalisches.“ „The Times London“ vom 13. Mai 1929, S. 14) Das English Ensemble Piano Quartet trat im Februar 1934 in der Londoner Wigmore Hall mit den Klavierquartetten g-Moll, op. 25, von Johannes Brahms und Es-Dur, op. 51, von Antonín Dvoøák sowie dem Streichtrio G-Dur Ludwig van Beethovens auf und spielte im Jahr 1939 zwei Benefiz-Konzerte „in Aid of Morley College For Working Men & Women“, bei denen u. a. Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierquartett Es-Dur, KV 493, ein Trio von Rebecca Clarke, Franz Schuberts Forellenquintett und das Brahmssche Klavierquartett A-Dur, op. 26, auf dem Programm standen. Zudem musizierte es auch in größerem Kreis und erweiterte auf diese Weise das eigene Repertoire. So konzertierte es z. B. im Mai 1933 gemeinsam mit dem Kutcher Quartet im Rahmen der London Museum Concerts mit dem Sextet B-Dur, op. 18, von Johannes Brahms sowie Johan Svensdens Octet für Streicher A-Dur, op. 3 („The Times London“ vom 6. Mai 1933, S. 10). Das English Ensemble Piano Quartet bestand bis mindestens 1948 und konnte sein hohes Niveau über die Jahre halten. Dies zeigt u. a. eine Musikkritik aus dem Jahr 1942 (die Bratschistin Rebecca Clarke war mittlerweile von Winifred Copperwheat ersetzt worden) über ein Konzert in der Londoner Aeolian Hall, bei dem es mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierquartett Es-Dur, KV 493, Johannes Brahms’ Klavierquartett c-Moll, op. 60, sowie mit Franz Schuberts Forellenquintett auftrat: „This programme was one of quartets for piano and strings played by the English Ensemble […]; an admirable group of musicians. […] it was a performance which reminded one of the great days of chamber music performance in London.” („Das Programm für Klavierquartett wurde vom English Ensemble gespielt […]; eine wunderbare Gruppe von Musikerinnen. […] Es war ein Konzert, das als eines der großen Kammermusik-Ereignisse in London im Gedächtnis bleiben wird.“ „The Times London“ vom 27. Oktober 1942, S. 8)


    Ein weiteres Quartett, das Marjorie Hayward von 1915 bis mindestens 1925 leitete, war das „English String Quartet“, zu dessen Gründungsmitgliedern – neben Marjorie Hayward – Herbert H. Kinsey (2. Violine), Frank Bridge (Viola) und Ivor James (Violoncello) gehörten; ab 1918 übernahm Edwin Virgo den Part der zweiten Violine (Stegmüller 2007, S. 101). Das Ensemble führte z. B. im Februar 1919 im Rahmen der „London Chamber Concert Society“ Frank Bridges Streichquartett e-Moll sowie gemeinsam mit dem Pianisten William Murdoch das Klavierquintett f-Moll, op. 34, von Johannes Brahms auf. Ein Kritiker der London Times rezensierte: „The programme began with Mr. Frank Bridge’s string quartet in E minor, the performance of which by the English String Quartet, under the impulsive leading of Miss Marjorie Hayward, was extremely successful in setting forth clearly its geniality and the characteristic skill shown by the composer in the unvarying aptness of the writing for the combination.” (Das Programm begann mit Mr. Frank Bridges Streichquartett e-Moll, dessen Interpretation durch das English String Quartet unter der impulsiven Leitung von Miss Marjorie Hayward äußerst erfolgreich war, indem es die Genialität, besondere Fähigkeit und das unveränderliche Geschick des Komponisten, für diese Besetzung zu schreiben, fortsetzte.“ „The Times London“ vom 19. Februar 1919, S. 5). Im November 1920 konzertierte das Quartett an gleicher Stelle mit einem Streichquartett Franz Schuberts sowie mit Edward Elgars Streichquartett e-Moll, op. 83 („The Times London“ vom 29. November 1920, S. 12).


    Im Jahr 1924 wurde Marjorie Hayward als Primaria des Virtuoso Quartet engagiert, das von dem Label „His Master’s Voice Gramophone & Co.” für Schallplattenaufnahmen gegründet worden war. Zu dem Streichquartett gehörten Edwin Virgo (2. Violine), Raymond Jeremy (Viola) und Cedric Sharpe (Violoncello). Das Ensemble trat z. B. im Oktober 1926 und im Oktober 1927 beim Festival of Chamber Music in Bradford auf. Gemeinsam mit weiteren Musikerinnen und Musikern spielte es dort 1926 Johannes Brahms’ Streichsextett G-Dur, op. 36, und Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ op. 4 („The Times London“ vom 6. Oktober 1926, S. 10). Weiterhin standen das erste Rasumowsky-Quartett Ludwig van Beethovens (F-Dur, op. 59 Nr. 1), Wolfgang Amadeus Mozarts Klaviertrio E-Dur, KV 542, und Gabriel Faurés frühes Klavierquartett c-Moll, op. 15, auf dem Programm. Im Juni 1927 spielte das Ensemble ein Porträtkonzert mit drei Streichquartetten (b-Moll, Es-Dur und e-Moll) des zeitgenössischen Komponisten John B. McEwen, wobei es sich bei zwei der Werke um Uraufführungen handelte: „The Virtuoso Quartet, led by Miss Marjorie Hayward, gave us an evening in which to enjoy his [Mr. McEwens’s] untrammelled and spontaneous mind. There was no moment when the interest flagged, but there were several which stood out above the rest.'94 („Das Virtuoso Quartet, geführt von Miss Marjorie Hayward, gab uns einen Abend, bei dem man sich an seiner [Mr. McEwens] Freiheit und Spontanität erfreuen konnte. Es gab keinen Moment, in dem die Spannung nachließ, aber mehrere, die aus dem ganzen herausragten.“ „The Times London“ vom 18. Juni 1927, S. 6). Das Virtuoso Quartet bestand in dieser Besetzung bis ca. 1939 (Stegmüller 2007, S. 237).


    Ab dem Jahr 1937 trat Marjorie Hayward gemeinsam mit der Pianistin Kathleen Markwell und der Cellistin Antonia Butler als Kamaran Trio auf, das zwar in Lexikonartikeln erwähnt wird, über dessen Konzerttätigkeit jedoch bislang nichts bekannt ist.


    Während des Zweiten Weltkriegs gründete Marjorie Hayward ein weiteres Marjorie Hayward String Quartet, zu dessen Mitgliedern Irene Richards (2. Violine), Anatole Mines (Viola) und mukl1880 (Violoncello) gehörten und das sich – wie alle Ensembles Marjorie Haywards – sowohl dem klassisch-romantischen Repertoire als auch neuen Werken zuwandte. Das Ensemble trat während des Krieges häufig in den National Gallery Concerts auf und gab dort u. a. mehrere Abende in der Reihe der Gerald Cooper’s Concerts of chamber music. In diesem Rahmen spielte es z. B. im Dezember 1943 ein Konzert mit Kammermusik Ludwig van Beethovens, im Februar 1944 einen Abend mit Streichquartetten von Joseph Haydn (D-Dur, op. 20 Nr. 4) und Antonín Dvoøák (Es-Dur, op. 51) sowie dem Klarinettenquintett h-Moll, op. 115, von Johannes Brahms, und im Januar 1945 konzertierte das Ensemble dort mit Joseph Haydns Streichquartett G-Dur, op. 50 Nr. 1, und dem Klavierquintett f-Moll, op. 34, von Johannes Brahms (vgl. „The Times London“ vom 6. Dezember 1943, S. 8; 5. Februar 1944, S. 6; 27. Januar 1945, S. 8). Auch hier wurde das konstant hohe Niveau des Ensembles von Publikum und Musikkritik anerkannt. Über einen weiteren Beethoven-Abend im September 1945 mit dem Streichquartett Es-Dur, op. 127, und dem dritten Rasumowsky-Quartett (C-Dur, op. 59 Nr. 3) schrieb die Londoner „Times”: „To both works the players brought the assurance, sensibility, and address that come of long experience and careful rehearsal, and also a sonority that, in the case of the leader especially, comes from a very fine instrument played with style.” („Beiden Werken brachten die Spieler jene Sicherheit, Empfindsamkeit und Gewandtheit entgegen, die aus langer Erfahrung und sorgfältigem Proben hervorgeht, und auch eine Klangfülle, die – besonders im Fall der Primaria – von einem sehr feinen, stilvoll gespielten Instrument herrührt.“ „The Times London“ vom 5. September 1945, S. 6) Der letzte bislang nachweisbare Auftritt des Ensembles – erweitert zu einem Quintett – fand im März 1949 in der Londoner Wigmore Hall statt. In Ralph Vaughan Williams’ „Phantasy Quintet“ und Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquintett g-Moll, KV 516, übernahm Marjorie Hayward die zweite Bratsche: „There was both pleasure and interest in the programme of chamber music given at Wigmore Hall on Monday by the Marjorie Hayward String Quartet“. („In dem Kammermusik-Konzert, das das Marjorie Hayward String Quartet am Montag in der Wigmore Hall gab, war beides, Freude und Spannung, vorhanden“. „The Times London” vom 23. März 1949, S. 7)


    Sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin machte Marjorie Hayward zahlreiche Aufnahmen für die BBC und für das Label „His Master’s Voice“. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire entstanden dabei auch Aufnahmen beliebter Melodien wie z. B. César Cuis „Orientale“, Frank Bridges „Gondoliera“ und Edward Elgars „Chanson de nuit“ sowie – gemeinsam mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern – Aufnahmen von beliebten Songs, darunter Guy d’Hardelots „Because“, Eric Coates „I Heard You Singing“ oder Paul Rubens „I Love The Moon“. Mehrfach übernahm Marjorie Hayward zudem die Violino obligato in Aufnahmen von Opernarien, so z. B. in einer Aufnahme der Arie „L'amero saro, Costante” aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Il re pastore” mit Elisabeth Schumann als Sopranistin unter der Leitung von George W. Byng oder in Charles Gounods „Salut! Demeure chaste et pur” aus „Faust” mit dem Tenor Tudor Davies unter der Leitung von Eugène Goossens. Ferner sind mehrere Aufnahmen erhalten, bei denen Marjorie Hayward von Gerald Moore am Klavier begleitet wird.


    Parallel zu ihrer Arbeit als Solistin und Kammermusikerin wandte sich Marjorie Hayward zunehmend der Musikpädagogik zu. Im Jahr 1922 spielte sie gemeinsam mit Henry Walford Davies eine Reihe von Schellak-Platten ein, die im Label „His Master’s Voice“ erschienen. Die Platten enthielten unter dem Titel „Melody Lectures” wissenschaftlich-künstlerische Abhandlungen über Melodiestrukturen, u. a. zu den Themen „Definitionen“, „Pentatonik“, „Ausgewogenheit“, „Kadenzierung“ und „Bewegung“. Ab 1924 lehrte Marjorie Hayward zudem als Professorin für Violine an der Royal Academy of Music. Über die Art ihrer Lehre sowie über ihre Schülerinnen und Schüler ist bislang nichts Näheres bekannt.


    Seit 1916 war Marjorie Hayward verheiratet mit Rudolph G. K. Lempfert, dem späteren Direktor des Metereologischen Instituts in London; das Ehepaar hatte eine Tochter. Marjorie Hayward starb im Alter von 67 Jahren am 12. Januar 1953 in London.


    Marjorie Hayward erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch den Titel „Fellow of the Royal Academy of Music“. Bis heute vergibt die Royal Academy of Music London den „Marjorie Hayward Prize“ für das beste Abschlusskonzert.

    Würdigung

    Marjorie Hayward war eine herausragende Geigerin, die fast fünfzig Jahre lang im Londoner Konzertleben präsent war. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit lag dabei auf der Kammermusik, der sie einen großen Teil ihrer Zeit widmete. Das Umfeld, in dem sie sich in London bewegte, war zum einen den Musikerinnen bestimmt, die sich in der „Society of Women Musicians“ engagierten, wie z. B. den Komponistinnen Ethel Smyth und Rebecca Clarke, der Cellistin May Mukle und der Pianistin Kathleen Long, zum anderen von zeitgenössischen britischen Komponisten wie z. B. Frank Bridge, John B. McEwen und York Bowen.

    Über das Londoner Konzertleben hinaus war Marjorie Hayward zudem an den neuen Verbreitungsmedien für Musik interessiert. Sie leitete über 15 Jahre lang das Virtuoso String Quartet, das von der Schallplattenfirma „His Master’s Voice“ gegründet worden war, und trat regelmäßig mit ihren Ensembles im Rundfunk auf.

    Im Jahr 1924 erhielt Marjorie Hayward eine Professur an der Royal Academy of Music. Über ihre pädagogischen Tätigkeiten ist jedoch bislang nichts bekannt.

    Rezeption

    Eine heutige Rezeption der Tätigkeiten von Marjorie Hayward findet bislang nicht statt (zur zeitgenössischen Rezeption s. Kapitel „Biografie“).

    Werkverzeichnis

    Aufnahmen


    Ambrosio, Alfredo d’: Canzonetta, op. 1 Nr. 6 für Violine und Klavier (gemeinsam mit Kathleen Markwell; His Master‘s Voice o. D.)


    Braga, Gaetano. Serenata (Angels serenade) (BBC o. D.)


    Bridge, Frank. Gondoliera (His Master’s Voice o. D.)


    Cadman, Charles Wakefield. „At Dawning”, op. 29 Nr. 1 (gemeinsam mit Joseph Hislop und Percy Kahn; His Master’s Voice 1926)


    Coates, Eric. „I Heard You Singing” (gemeinsam mit Joseph Hislop und Pery Kahn; His Master’s Voice 1926)


    Cui, César. Orientale, op. 50 Nr. 9 (Bearbeitung für Violine und Klavier; His Master’s Voice o. D.)


    Denza, Luigi. „Si vous l’aviez compris” (gemeinsam mit Mummery Browning und Gerald Moore; His Master’s Voice o. D.)


    Elgar, Edward. Chanson de nuit, op. 15 Nr. 1 (gemeinsam mit Ernest Lush, BBC 1935)


    Elgar, Edward. La Capricieuse, op. 17 (gemeinsam mit Ernest Lush, BBC 1935)


    Fibich, Zdenko. Poem (His Master’s Voice o. D.)


    Franck, César: Sonate A-Dur, 3. und 4. Satz (His Master’s voice, um 1919)


    Gounod, Charles. „Salut! Demeure chaste et pur” aus „Faust” (gemeinsam mit Tudor Davies und einem unbekannten Orchester unter der Leitung von Eugène Goossens; His Master’s Voice 1923)


    Gounod, Charles. Ave Maria (gemeinsam mit Elsie Suddaby; His Master’s Voice o. D.)


    Hardelot, Guy d’. „Because“ (gemeinsam mit Walter Glynne; His Master’s Voice o. D.)


    Hubay, Jenö. Le Luthier de Cremone, op. 40 (gemeinsam mit Kathleen Markwell; His Master’s Voice o. D.)


    Massenet, Jules. Bearbeitungen aus „Thaïs” (gemeinsam mit Gerald Moore; His Master’s Voice o. D.)


    Mozart, Wolfgang Amadeus. „L'amero saro, Costante” aus „Il re pastore” (gemeinsam mit Elisabeth Schumann und einem unbekannten Orchester unter der Leitung von George W. Byng; His Master’s Voice 1926)


    Rubens, Paul. „I Love The Moon” (gemeinsam mit Walter Glynne; His Master’s Voice o. D.)


    Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41 (gemeinsam mit Mark Hambourg, Frank Bridge und Warwick Evans; BBC o. D.)


    Schubert, Franz. Litanei, D 343 (gemeinsam mit Paula Hegner; BBC 1926)


    Schumann, Robert. Klavierquintett Es-Dur, op. 44 (gemeinsam mit Mark Hambourg, Herbert Kinze, Frank Bridge und Warwick Evans; His Master’s Voice o. D.)


    Smyth, Ethel. Streichquartett e-Moll (gemeinsam mit May Mukle u. a.; BBC 1949)


    Stanford, Charles Villiers. Irish sketches, op. 154 (BBC 1935)

    Repertoire

    Eine Repertoire-Liste kann aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind die Interpretationen der folgenden Werke:


    Ambrosio, Alfredo d’: Canzonetta, op. 1 Nr. 6 für Violine und Klavier

    Bach, Johann Sebastian. Violinkonzert E-Dur, BWV 1042

    Bax, Arnold. Streichquartett Nr. 2 e-Moll

    Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio Es-Dur, op. 70 Nr. 2

    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett C-Dur, op. 59 Nr. 3

    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett Es-Dur, op. 127

    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett F-Dur, op. 59 Nr. 1

    Beethoven, Ludwig van. Streichtrio G-Dur, op. 9 Nr. 1

    Beethoven, Ludwig van. Streichtrio c-Moll, op. 9 Nr. 3

    Bowen, York. Violinkonzert e-Moll, op. 33 (Uraufführung 1920)

    Braga, Gaetano. Serenata (Angels serenade)

    Brahms, Johannes. Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll, op. 102

    Brahms, Johannes. Klarinettenquintett h-Moll, op. 115

    Brahms, Johannes. Klavierquartett A-Dur, op. 26

    Brahms, Johannes. Klavierquartett c-Moll, op. 60

    Brahms, Johannes. Klavierquartett g-Moll, op. 25

    Brahms, Johannes. Klavierquintett f-Moll, op. 34

    Brahms, Johannes. Sonate für Violine und Klavier d-moll, op. 108

    Brahms, Johannes. Streichsextett B-Dur, op. 18

    Brahms, Johannes. Streichsextett G-Dur, op. 36

    Bridge, Frank. Gondoliera

    Bridge, Frank. Streichquartett Nr. 1 e-Moll

    Cadman, Charles Wakefield. „At Dawning”, op. 29 Nr. 1

    Clarke, Rebecca. Trio (keine Präzisierung möglich)

    Coates, Eric. „I Heard You Singing”

    Cui, César. Orientale, op. 50 Nr. 9 (Bearbeitung für Vl. und Klavier)

    Debussy, Claude. Sonate für Violine und Klavier, L 140

    Denza, Luigi. „Si vous l'aviez compris”

    Dunhill, Thomas. Fantasy Trio

    Dvořák, Antonín. Klavierquartett Es-Dur, op. 87

    Dvořák, Antonín. Streichquartett Es-Dur, op. 51

    Elgar, Edward. Chanson de nuit, op. 15 Nr. 1

    Elgar, Edward. La Capricieuse, op. 17

    Elgar, Edward. Streichquartett e-Moll, op. 83

    Fauré, Gabriel. Klavierquartett in c-Moll, op. 15

    Fibich, Zdenko. Poem

    Friskin, James. Fantasie e-Moll

    Gounod, Charles. „Salut! Demeure chaste et pur” aus „Faust”

    Gounod, Charles. Ave Maria

    Hardelot, Guy d’. „Because“

    Haydn, Joseph. Streichquartett B-Dur, op. 50 Nr. 1

    Haydn, Joseph. Streichquartett D-Dur, op. 20 Nr. 4;

    Haydn, Joseph. Violinkonzert G-Dur, Hob. VII:a 4

    Hubay, Jenö. Le Luthier de Cremone, op. 40

    Ireland, John. Violinsonate (Präzisierung nicht möglich)

    Massenet, Jules. Bearbeitungen aus „Thaïs” für Violine und Klavier

    McEwen, John B. Streichquartett b-Moll

    McEwen, John B. Streichquartett e-Moll

    McEwen, John B. Streichquartett Es-Dur

    Moszkowski, Moritz. Ballade

    Mozart, Wolfgang Amadeus. „L'amero saro, Costante” aus „Il re pastore”

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Klavierquartett Es-Dur, KV 493

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Klaviertrio E-Dur, KV 542

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Streichquintett g-Moll, KV 516

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Violinsonate (keine Präzisierung möglich)

    Rubens, Paul. „I Love The Moon”

    Saint-Saëns, Camille. Klavierquartett B-Dur, op. 41

    Saint-Saëns, Camille. Violinkonzert (keine Präzisierung möglich)

    Schönberg, Arnold. Verklärte Nacht für Streichsextett, op. 4

    Schubert, Franz. Klavierquintett A-Dur, op. 114 (Forellenquintett)

    Schubert, Franz. Litanei, D 343

    Schubert, Franz. Streichtrio B-Dur, op. 99

    Schumann, Robert. Klavierquintett Es-Dur, op. 44

    Smyth, Ethel. Konzert für Violine, Horn und Orchester A-Dur

    Smyth, Ethel. Streichquartett e-Moll

    Stanford, Charles Villiers. Irish sketches, op. 154

    Svendsen, Johan. Octet für Streicher A-Dur, op. 3

    Vaughan Williams, Ralph. Phantasy Quintet

    Walton, William. Streichquartett a-Moll

    Quellen

    Sekundärliteratur


    Artikel „Hayward (Marjorie Olive)“. In: Black’s dictionary of music and musicians. L. J. de Bekker (Ed.). 1924 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Hayward, Marjorie”. In: A dictionary of modern music and musicians. A. E. Hull (Ed.). 1924 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Hayward, Marjorie (Olive)”. In: Grove’s Dictionary of Music and Musicians. 5th edition. Edited by Eric Blom. London: Macmillan & Co LTD, 1954. Vol. IV, S. 211.


    Artikel „Hayward, Marjorie”. In: British Music. R. Palmer (Ed.). 1948 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.


    Stegmüller, Jürgen. Das Streichquartett. Eine internationale Dokumentation zur Geschichte der Streichquartett-Ensembles und Streichquartett-Kompositionen. Wilhelmshaven: Florian Noetzel Verlag, 2007.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Marjorie Hayward [Nachruf]. In: The Musical Times, Vol. 94, No. 1320 (Feb., 1953). S. 85.


    The Times London vom 23. Juli 1898, S. 14.

    The Times London vom 10. Mai 1900, S. 8.

    The Times London vom 18. Dezember 1900, S. 9.

    The Times London vom 18. November 1901, S. 7.

    The Times London vom 9. März 1907, S. 7.

    The Times London vom 2. September 1909, S. 9.

    The Times London vom 15. April 1910, S. 12.

    The Times London vom 17. September 1910, S. 11.

    The Times London vom 13. März 1911, S. 11.

    The Times London vom 11. Dezember 1912, S. 11.

    The Times London vom 19. Februar 1919, S. 5.

    The Times London vom 15. März 1919, S. 7.

    The Times London vom 4. Juni 1919, S. 10.

    The Times London vom 29. November 1920, S. 12.

    The Times London vom 17. Juni 1921, S. 8.

    The Times London vom 9. Mai 1924, S. 12.

    The Times London vom 21. Januar 1925, S. 9.

    The Times London vom 6. Oktober 1926, S. 10.

    The Times London vom 16. Mai 1927, S. 12.

    The Times London vom 18. Juni 1927, S. 6.

    The Times London vom 5. Oktober 1927, S. 10.

    The Times London vom 3. Oktober 1929, S. 12.

    The Times London vom 6. Mai 1933, S. 10.

    The Times London vom 19. Februar 1934, S. 17.

    The Times London vom 27. Oktober 1942, S. 8.

    The Times London vom 6. Dezember 1943, S. 8

    The Times London vom 5. Februar 1944, S. 6.

    The Times London vom 4. September 1944, S. 7.

    The Times London vom vom 27. Januar 1945, S. 8.

    The Times London vom vom 12. Februar 1945, S. 8

    The Times London vom 7. Mai 1945, S. 6.

    The Times London vom 5. September 1945, S. 6

    The Times London vom 23. März 1949, S. 7.

    The Times London vom 12. Januar 1953, S. 8 [Nachruf].



    Links


    http://www.bl.uk/collections/sound-archive/cat.html

    Zahlreiche Rundfunk- und Schallplatten-Aufnahmen von Marjorie Hayward werden im National Sound Archive der British Library in London aufbewahrt.

    Forschung

    Zu Marjorie Hayward liegen bislang keine weiteren Forschungsinformationen vor; ein möglicher Nachlass ist nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sich Dokumente zu ihrer Biografie und ihren Tätigkeiten sowohl in der Royal Academy of Music in London als auch im Bestand der „Society of Women Musicians“, der in der Bibliothek des Royal College of Music unter der Signatur „GB 1249 Society of Women Musicians“ aufbewahrt wird, befinden.

    Forschungsbedarf

    Während die Konzerttätigkeiten und das künstlerische Umfeld sowie das Repertoire von Marjorie Hayward relativ gut zu erschließen sind, ist über ihre pädagogischen Tätigkeiten bislang nichts bekannt. Interessant wären auch die zahlreichen Aufnahmen kammermusikalischer Werke, die im National Sound Archive der British Library aufbewahrt werden und die sicherlich näheren Aufschluss über die Interpretationsweise sowohl des klassisch-romantischen Repertoires als auch der zeitgenössischen britischen Musik geben könnten. In diesem Rahmen wäre dann vermutlich auch die Rolle von Marjorie Hayward für das Londoner Musikleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts präziser zu bestimmen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 74061975
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 132400693
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 2. Juni 2008


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 03.06.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Marjorie Hayward“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 3.6.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Marjorie_Hayward