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  • Margarita Wallmann

    von Martina Christl
    Die Choreographin Margarita Wallmann. Fotografie, um 1925.
    Namen:
    Margarita Wallmann
    Lebensdaten:
    geb. in Wien, Österreich
    gest. in Monaco,

    Tätigkeitsfelder:
    Tänzerin, Choreografin, Opernregisseurin
    Charakterisierender Satz:

    „The big man in the opera is a lady.“

    (United Press, New York, 1966)


    „Der große Opernmann ist eine Frau.“

    (Kessler, Sinah. In: Frankfurter Allgemeine. Beilage: Die Frau. 9. Dezember 1967)


    Profil

    Wallmann begann ihre Laufbahn als Tänzerin in Deutschland. Von 1931 bis 1939 war sie Choreografin und Regisseurin bei den Salzburger Festspielen, von 1934 bis 1938 Ballettchefin und Leiterin der Ballettschule der Wiener Staatsoper. 1938 emigrierte sie nach Argentinien, wo sie an das Teatro Colón in Buenos Aires engagiert wurde. 1949 kehrte sie nach Europa zurück. Regiearbeiten und Übernahme der Ballettleitung an der Mailänder Scala. Sie war eine der ersten Opernregisseurinnen, die eine bedeutende internationale Karriere machen konnte.

    Orte und Länder

    Margarita Wallmann studierte in Berlin, danach führten sie Tanz-Tourneen durch Deutschland, Holland, die Schweiz und Italien. Sie arbeitete in Rom, eröffnete eine Tanzschule in Berlin und gründete ein Tänzerkollektiv in Salzburg. Sie gewann mit der Choreografie des „Orpheus Dionysos“ (Musik: Gluck) den 1. Preis beim „Ersten Internationalen Tanzkongreß“ in München. Es folgten Einladungen als Gastlehrerin nach New York an die Denishawn-School und eine Vortragsreihe an der Columbia University und der Yale University. Sie trat regelmäßig bei den Salzburger Festspielen als Choreografin und Regisseurin auf, wurde ab 1933 an die Wiener Staatsoper berufen und blieb bis 1938 Ballettmeisterin/Direktorin des Wiener Staatsopernballetts in Wien. 1934 gab sie eine Gastregie am Covent Garden Theatre in London und unterzeichnete einen Filmvertrag als Choreografin bei Metro Goldwyn Mayer 1935 in Hollywood. An der Mailänder Scala arbeitete sie als Choreografin von 1936 bis 1938. 1937 unterschrieb sie einen Vertrag beim Teatro Colón in Buenos Aires, wo sie ab 1938 (nach ihrer Entlassung aus der Wiener Staatsoper aufgrund der 1938 erlassenen Rassengesetze) Ballettmeisterin am Teatro Colón und Choreografin an verschiedenen südamerikanischen Theatern war. Nach ihrer Rückkehr nach Europa arbeitete sie ab 1948 zuerst wieder als Choreografin, dann als Direktorin des Corps de ballets und schließlich als Regisseurin am Teatro alla Scala in Mailand. Von 1958 bis 1968 führte sie Regie an der Grand Opéra in Paris. Bei Opernfestspielen in Salzburg, Festspielen in Athen, Verona, Terme di Caracalla inszenierte sie als Regiegast. Daneben war sie für das italienische und französische Fernsehen tätig und zog nach Monte Carlo, wo sie sich 1988 zur Ruhe setzte.

    Biografie

    Am 22. Juni 1904 wurde Margarita Wallmann in Wien als älteste Tochter einer gutbürgerlichen Familie geboren. Es folgte eine Übersiedlung nach Berlin, wo sie Ballettunterricht bei Eugenia Eduardova, Fedorovna Nikolajeva, Olga Prebrajenska und Mathilde Ksesinskaja erhielt und 1919 einen ersten Soloabend in den Kammerspielen (Max Reinhardt) absolvierte. Daran anschließend führte eine Tournee sie durch Deutschland, Holland und die Schweiz, wo sie Mary Wigman kennen lernte. 1920 begann sie an der Oper in München eine Ausbildung bei Heinrich Kröller. Ab 1923 wechselte sie in die Tanzschule der Mary Wigman in Dresden, und mit der Wigman-Truppe tourte sie durch Deutschland, Holland und Italien; dort arbeitete sie mit Luigi Pirandello im Teatro delle Arti in Rom zusammen.


    1927 eröffnete Wallmann eine Tanzschule in Berlin, in der Wigman und Hanya Holm unterrichteten. 1930 trat sie mit dem ein Jahr zuvor gegründeten Tänzerkollektiv in Berlin und Salzburg mit der Wallmann-Choreografie des „Orpheus Dionysos“ (Musik: Gluck) auf und gewann mit diesem Stück den 1. Preis beim „Ersten Internationalen Tanzkongreß“ in München. Es folgte eine Einladung als Gastlehrerin an die Denishawn-School und eine Vortragsreihe an der Columbia University und der Yale University nach New York.


    Zwischen 1931 und 1937 trat sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen als Choreografin und Regisseurin auf und verkehrte in den Kreisen um Richard Strauss, Franz Werfel, Carl Zuckmayer, Max Reinhardt, Stefan Zweig, Bruno Walter und Arturo Toscanini.


    Von Erich Kerber wurde sie 1933 an die Wiener Staatsoper berufen und blieb bis 1938 Ballettmeisterin und Direktorin des Wiener Staatsopernballetts in Wien.


    1934 gab sie eine Gastregie am Covent Garden Theatre in London, wo sie Hugo Franz Robert Burghauser (Orchestersprecher/Präsident der Wiener Philharmoniker) heiratete, von dem sie sich jedoch einige Jahre später wieder trennte.


    Einen Filmvertrag bei Metro Goldwyn Mayer in Hollywood unterzeichnete sie 1935 und choreografierte Szenen im Film „Anna Karenina“ mit Greta Garbo.


    In Salzburg führte sie Regie bei Glucks „Orpheus und Eurydike“. Diese Inszenierung wurde in Wien übernommen. Bei der Übernahme der Produktion an die Wiener Staatsoper erlitt Margarita Wallmann einen schweren Bühnenunfall, der sie fast ein Jahr lang an den Rollstuhl fesselte und der ihre Karriere als Tänzerin beendete. An der Mailänder Scala arbeitete sie in der Folge von 1936 bis 1938 als Choreografin.


    1937 unterschrieb sie einen Vertrag beim Teatro Colón in Buenos Aires. Während der Überfahrt nach Buenos Aires 1938 erfuhr sie von ihrer Entlassung an der Wiener Staatsoper (wegen der Rassengesetze). Zwischen 1938 und 1948 war sie Ballettmeisterin am Teatro Colón und Choreografin an verschiedenen südamerikanischen Theatern.


    Nach ihrer Rückkehr nach Europa arbeitete sie ab 1948 wieder als Choreografin am Teatro alla Scala in Mailand, wurde Direktorin des Corps de ballets der Scala und debütierte 1952 als Regisseurin an der Scala mit Richard Strauss‘ „Die Liebe der Danae“. Daraufhin arbeitete sie ausschließlich als Regisseurin. Während der Jahre von 1952 bis 1972 war sie Mitglied des stehenden künstlerischen Teams der Scala neben Nicola Benois und Gianandrea Gavazzeni. Außerdem ging sie eine Lebensgemeinschaft mit dem Ricordi-Verlagsdirektor Guido Valcarenghi (1893-1967) ein.


    Bei Opernfestspielen in Salzburg, Athen, Verona, Terme di Caracalla war sie Regiegast. Daneben war sie für das italienische und französische Fernsehen tätig.


    Nachdem sie aus dem Team der Scala ausgeschieden war, arbeitete sie im französischen Raum und zog nach Monte Carlo, wo sie sich 1988 zur Ruhe setzte.

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    Wallmanns Autobiografie „Balconate del cielo“ und viele Zeitungsberichte lassen darauf schließen, dass die Regisseurin aus der Musik heraus inszenierte. Sie ging von der Partitur aus und übersetzte Klangfarben in visuelle Farben, Rhythmus in Bewegung und spiegelte die musikalischen Inhalte in Gesten und Lichteffekten. Sie arbeitete nach dem Prinzip des intuitiven Erfassens der Partitur und kreierte daraus einen ästhetischen Entwurf für ihre Inszenierungen.

    Ihr Hauptaugenmerk lag auf der Bildhaftigkeit. Szenische Effekte erreichte sie vor allem durch Tableaus, die sich in Dynamik auflösten, um in einer Kollektivbewegung in einem Bild zu gipfeln. Sie bevorzugte das Arbeiten mit einem festen Ensemble, arbeitete vor allem mit Chor, Statisten und Ballett und war dem Starwesen gegenüber kritisch eingestellt.


    Wallmann ging Experimenten und tiefgreifenden Neuerungen in der szenischen Interpretation des ihr anvertrauten Repertoires weitgehend aus dem Weg. Dies hängt auch damit zusammen, dass Wallmann zumeist ein festes Mitglied des künstlerischen Teams zum Beispiel an der Mailänder Scala war und dort sowohl der Intendanz des Opernhauses, als auch dem Publikum verpflichtet war. Vom Erfolg ihrer Arbeit hing auch ihre Existenz ab, da sie keinen anderen finanziellen Rückhalt hatte.

    Zudem war sie von einer Oper als Gesamtkunstwerk überzeugt und strebte nach einem „ganzen Theater“, in das sie möglichst alle künstlerischen Gestaltungsformen einschloss: Musik, Tanz, Pantomime, Schauspiel, Gesang, Malerei (Kunstgeschichte), Architektur, Lichttechnik und Bühnenmaschinerie.


    Wallmann hatte großes Interesse an Kunstgeschichte. Auf diesem Gebiet bildete sie sich ständig weiter und ließ sich von Kunstwerken inspirieren, die sie dann auf der Bühne realisierte. Auch in Kritiken liest man immer wieder von der Bildhaftigkeit ihrer Regiearbeit, von Schaubildern, Reliefs oder Fresken, aber auch von Namen und Werken bekannter KünstlerInnen, an die ein Bühnenbild oder eine Gruppierung angelehnt sein könnte. Die geschmackvolle optische Komposition von Margarita Wallmann wurde immer wieder in Kritiken lobend erwähnt. Wallmanns Konzept lag ihrer Autobiografie zufolge hauptsächlich darin, das Publikum zu unterhalten, inspiriert durch das „Tableau vivant“ (lebendes Bild) gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Dieses ästhetische Ausdrucksmittel setzte sie vor allem gern an den Aktschluss, aber auch an den Beginn, wo sie mit gestellten Bildern Akte einleitete, die sich dann der Musik folgend in Bewegung auflösten. So war ihr beim Öffnen des Vorhanges bereits ein Szenenapplaus sicher. Als Beispiel ist Verdis „Don Carlos“ zu nennen, den sie 1966 für die Pariser Oper entwarf. Das Autodafé-Gemälde, den Kritiken zufolge eine getreue Reproduktion eines Velázques-Bildes, begeisterte das Publikum restlos.


    Aber auch der barocke Begriff des „Horror vacui“ (Abscheu vor der Leere) wird immer wieder in Kritiken über ihre Regiearbeiten genannt. Was im Sinne Wallmanns war, da sie die Gattung Oper als direkte Nachfolgerin der Barockoper ansah. Abgesehen von den Massen auf der Bühne, die zum Eindruck der Überfüllung führten, wurden auch der materielle Aufwand und der Luxus, mit dem sie ihre Kreationen ausstattete, als barocke Elemente betrachtet. „Ihre Inszenierungen tragen immer wieder die Marke „Operammergau [sic]“ …“ („Illustrierte Kronenzeitung“. 20.3.1962. Hans Weigl.), so hieß es über ihren „Don Carlos“ von 1962 in Wien. Ihre Inszenierungen werden immer wieder beschrieben als große Ausstattungsoper, aufwendig an Material und Menschenmassen, die sie mit strenger Hand und sehr gekonnt mit Hilfe von geometrischen Arrangements und mit streng formalen Einteilungen und Aufteilungen anordnete.


    Wiener Journalisten allerdings beklagten, dass das psychologische Moment und die genaue Ausarbeitung der Beziehungen der Figuren untereinander zu Gunsten des materiellen Aufwandes vernachlässigt wurden (vgl. Gabriela Masetti. Margarita Wallmann. Versuch einer Bilanz ihrer Karriere als Opernregisseuse. Grundlagen für ihre Inszenierungen und Kritikenspiegel an Beispielen von Aufführungen zwischen 1954 und 1970 in Europa. Diplomarbeit. Universität Wien: 1989).


    In ihrer Autobiografie (Wallmann, Margarita: Balconate … S. 122) erzählte sie folgende Anekdote: Ghiringhelli und Oldani, leitende Geschäftsführer der Scala, lehnten unter dem Vorwand eine Zusammenarbeit mit ihr ab, Wallmann hätte weder Zeit noch Lust, eine Oper zu inszenieren. Krauss wandte sich darauf direkt an die Regisseurin und musste erfahren, dass sie davon gar nichts wusste. Rechtfertigung der Intendanz für die eigenmächtige Entscheidung war die Befürchtung, dass in Italien niemand einem weiblichen Regisseur gehorchen würde. Man befürchtete einen Streik von Choristen und Sängern, da das Vorurteil bestand, dass eine Frau weder die Kraft noch die nötige Autorität aufbringen könnte, die Arbeit eines Regisseurs zu übernehmen. Oldani drohte auch noch damit, dass im Falle eines Misserfolgs ihre Stellung als Choreografin gefährdet und eine Vertragsverlängerung nicht mehr möglich wäre. Schließlich kam das Stück bei den Zuschauern ganz gut an und ihre Regie war erfolgreich. Zurückzuführen sind ihre erfolgreichen Regiearbeiten auf ihr Durchsetzungsvermögen und feinen Sinn für publikumswirksame und phantasievolle Arrangements. Mit Richard Strauss‘ „Die Liebe der Danae“ gelang ihr der Durchbruch, und in Folge führte sie nur noch Regie, nicht nur an der Mailänder Scala, sondern auch an der Oper in Rom und an vielen anderen internationalen Opernhäusern,Sommerfestspielen und Festivals.


    Bei Wallmann stand die Intention des Komponisten an erster Stelle. In Konfrontationen von Partitur und Libretto hatte ersteres die Vorrangstellung. Für sie war es wichtig, produktive und reproduktive Fähigkeiten zu vereinen, und sie sah sich gegenüber dem Werk zu Treue und Einhaltung des Stils verpflichtet. Allerdings galt es auch, im vorgegeben Rahmen (Musik und Text) so kreativ wie möglich zu sein und die Fantasie spielen zu lassen. Die Modernisierung einer Oper über die Regie hatte nach Ansicht der Wallmann keine Berechtigung. Die RegisseurInnen sollten sich ihrer Stellung als nachschaffende KünstlerInnen bewusst sein und dementsprechend agieren. Sie machte sich den Dienst an der Kunst zu ihrem Motto. „Servire l’arte e non servirsi di lei.“ („Der Kunst dienen, und nicht sich ihrer bedienen.“ Vgl. Wallmann, Margarita: Balconate … S. 126). Das Werk sollte nicht zur Selbstdarstellung des Inszenierenden missbraucht werden. Der nachschöpfende Künstler solle sich an die Vorgaben halten und innerhalb der gegebenen Grenzen seine Arbeit leisten.


    Sie brach mit ihren Bühnenraumkonzepten oft aus den konventionellen Gebräuchen aus, setzte mit ihren Methoden zur Führung der Chor- und Statistenmassen neue Akzente. Nur war sie nicht laut und provozierend in ihren Aktionen, sondern handelte immer mehr im Sinne einer Weiterentwicklung, als in einer revolutionären Umwälzung. Eine harmonische Ausgeglichenheit zwischen akustischem und optischem Erleben zu erreichen, war ihre Intention.


    Sie erregte nicht durch spektakuläre oder provozierende Inszenierungen Aufsehen, dennoch oder gerade deswegen war sie so erfolgreich.


    Wallmanns „Tosca“, erstmals aufgeführt 1958, läuft noch immer an der Wiener Staatsoper.


    Von ihren Regiearbeiten zu „Turandot“ aus dem Jahr 1967 und zu „Il Trovatore“ gibt es in der Biblioteca Communale in Mailand Videos.

    Würdigung

    Auszeichnungen:


    „Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Mailand“ für besondere Verdienste um die weniger bekannten Frühwerke Guiseppe Verdis,

    „Internationaler Preis: Luigi Illica“ für die Inszenierung von Werken von Puccini und Mascagni,

    „Goldenes Ehrenzeichen des Internationalen Verbandes der Verleger und Autoren“

    Rezeption

    Der Dirigent Bruno Walter schrieb über Margarita Wallmann: „Wenn ich von meiner Salzburger Aufführung und später Anpassung des dort Erreichten an die Wiener Staatsoper spreche, so muß ich Margerethe Wallmann rühmen, die ich auf Karlheinz Martins Empfehlung hin dafür als Ballettmeisterin gewonnen hatte. Wir haben von da an viel miteinander gearbeitet und mir wurde jede neue gemeinsame Aufgabe durch ihr waches Verständnis und ihre erstaunliche Fähigkeit zu phantasievoller tänzerischer oder pantomimischer Ausdeutung der Musik erleichtert. Mehr aber als Verstehen von Anregungen zeigte sich in ihrer ganz selbständigen Gestaltung der Trauerzeremonie im ersten Akt und der wilden Hades-Szenen im zweiten. Hier war alles ihrer eigenen Einfühlung in Glucks Musik und ihrer tänzerischen Phantasie zu danken, und ich werde ihre Leistung und die der von ihr mitgebrachten Tanzgruppe nicht vergessen. Sie blieb denn auch meine Mitarbeiterin in Salzburg und wurde es in Wien, als ich zusammen mit Kerber die Staatsoper übernahm. Der internationale Ruf, den sie sich erworben, führte sie schließlich als Ballettmeisterin an das Teatro Colón in Buenos Aires.“ (Walter, Bruno: Thema und Variationen. Erinnerungen und Gedanken. Stockholm 1974. S.455).



    Oper


    „Tosca“. Wiener Staatsoper. Wallmann-Inszenierung. Seit 03.04.1958. Am 27.06.2014 wurde „Tosca“ zum 574. Mal aufgeführt.

    Meistens wird diese Inszenierung vor Premieren eingesetzt, da das Bühnenbild der „Tosca“ das einzige schnell verfügbare im Haus ist.


    Filme

    Ballettmeisterin: „Anna Karenina“. Regie Clarence Brown, mit Greta Garbo, Fredric March und Basil Rathbone. 1935. http://www.imdb.com/title/tt0026071/fullcredits#cast

    Choreographie: “Regina della Scala”. Regie Camillo Mastrocinque. 1937. http://www.imdb.com/title/tt0029474/fullcredits#cast

    Choreographie: “La donna piu bella del mondo”. Regie Robert Z. Leonard, mit Gina Lollobrigida, Vittorio Gassman, Robert Alda, Anne Vernon. 1955. http://www.imdb.com/title/tt0048006/fullcredits#cast

    Choreographie: „Aida“ Regie Clemente Fracassi (1917–1993), mit Sophia Loren/Renata Tebaldi, 1953. http://www.imdb.com/title/tt0045483/fullcredits#cast

    Regie: „Turandot (Oper)“ mit Birgit Nilsson, Dirigent Georges Prêtre, 1967 (Legato Classics) http://www.operone.de/opern/turanpucc.html

    Regie: „Lucia di Lammermoor“ mit Joan Sutherland, Alfredo Kraus, Dirigent Richard Bonynge, Aufzeichnung der Aufführung in der Metropolitan Opera in New York am 13. November 1982. Deutsche Grammophon DVD-Video 073 410-9 http://www.forumopera.com/v1/critiques/lucia_sutherland_dvd.html

    Interview: „Sagt, holde Frauen …“ Dokumentation. Regie: Franz Zoglauer mit Margarethe Wallmann, Christine Schäfer, Judith Holzmeister, Julia Stemberger, Susi Nicoletti, Esther Rethy, Sena Jurinac, Mirella Freni, etc, TV-Ausstrahlung am 05.08.1995, auf ORF2, 25 min, VHS, Produktion ORF, BR, 3sat

    https://www.univie.ac.at/film/php/videothek/videothek.php?action=detail&dokid=12929

    Repertoire

    Die Auflistung folgt dem folgenden Schema:


    Aufführungsort

    Tätigkeit Oper Komponist Aufführungs-Datum Dirigent


    Akropolis, Athen

    Reg* Norma Bellini, Vicenzo

    Reg* Turandot Puccini, Giacomo

    Reg Don Carlo Verdi, Giuseppe

    Reg Otello Verdi, Giuseppe


    Arena di Verona

    Reg/Cor L'Incoronanzione di Poppea Monteverdi, Claudio 8.6.1954

    Reg Aida Verdi, Giuseppe 1962


    Avignon

    Reg* Così fan tutte Mozart, Wolfgang Amadeus


    Bayerische Staatsoper, München

    Orpheus Dionysos Gluck/Emmel 1930


    Bukarest

    Reg* Amleto (UA) Bentoiu, Pascal 1975


    Chicago

    Reg* Carmen Bizet, Georges


    Communale, Venedig

    Reg* La Figlia del Regimento Donizetti, Gaetano


    Covent Garden, London

    Reg Les Dialogues des Carmélites Poulenc, Francis 1958

    Reg Les Dialogues des Carmélites Poulenc, Francis 1977/78

    Reg Les Dialogues des Carmélites Poulenc, Francis 1980/83

    Reg Schwanda der Dudelsackpfeifer Weinberg, Jaromir

    Reg Aida Verdi, Giuseppe


    Deutsche Oper Berlin

    Reg L'Incoronanzione di Poppea Monteverdi, Claudio 7.11.1963 Peters, Reinhard

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 6.2.1965 Hollreiser, Heinrich

    Reg La forza del destino Verdi, Giuseppe 6.2.1970 Maazel, Lorin


    Festival San Remo

    Isabeau Mascagni, Pietro 18.1.1962 Serafin, Tullio


    Französisches Fernsehen

    Andrea del Sarto Daniel-Lesur, Yves


    La Fenice, Florenz

    Reg* La Figlia del Regimento Donizetti, Gaetano


    Maggio musicale fiorentino

    Reg Il Mercadante die Venezia (UA) Castelnuovo-Tedescho, Mario 1961

    Roberto il Diavolo Meyerbeer, Giaccomo 7.5.1968 Sanzogno, Nino


    Marseille

    Reg* Amleto (UA) Bentoiu, Pascal 1970

    Reg Die Teufel von Loudun Penderecki, Christophe 1971

    Reg Les Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 16.1.1976


    Metropolitan Opera, New York

    Reg Lucia di Lammermoor Donizetti, Gaetano 1964 Varviso, Silvio

    Reg La Gioconda Ponchielli, Amilcare 19.9.1966 Cleva, Fausto


    Monte Carlo

    Reg Der Rosenkavalier Strauss, Richard 1987

    Reg Madame Butterfly Puccini, Giacomo 1.3.1988

    Reg La Reine Morte (UA) Rossellini, Renzo

    Reg Otello Verdi, Giuseppe


    Nancy

    Reg Les Dialogues des Carmélites Poulenc, Francis Oktober 1976


    Nizza

    Reg Falstaff Verdi, Giuseppe 1981


    Opéra Comique, Paris

    Reg* Angelo del fuoco Prokofiev, Sergeij


    Opéra de Rouen

    Reg Antoine et Cleopatre (UA) Bondeville, Emanuel 1974


    Opéra National de Paris

    Reg Un Ballo in Maschera Verdi, Giuseppe 17.11.1958

    Reg Les Troyens Berlioz, Hector 1961 Dervaux, Pierre

    Reg Un Ballo in Maschera Verdi, Giuseppe 29.12.1961

    Don Carlos Verdi, Giuseppe 1963 Pretre, Georges

    Reg Don Carlo Verdi, Giuseppe 8.3.1966

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 1968, 1972

    Reg Don Carlo Verdi, Giuseppe 1975


    Orange

    Reg* La Forza del Destino Verdi, Giuseppe


    Piccola Scala, Mailand

    Reg L'Ippocrita felice (UA) Ghedini, Giorgio F. 10.3.1956 Votto, Antonino

    Reg Mitridate Eupatrore Scarlatti, Allessandro 11.5.1956 Sanzogno, Nino

    Il Campenello Donizetti, Gaetano 13.4.1957 Sanzogno, Nino

    Reg Il Campenello delle spaziale Donizetti, Gaetano 12.2.1962 Sanzogno, Nino

    Reg Il linguaggio die fiori Rossellini, Renzo 8.2.1963 Bellugi

    Reg Il Campenello (delle spaziale) Donizetti, Gaetano 13.4.1975

    Reg La ccuola delle mogli (UA) Mortari, Virgilio 17.3.1959 Bartoletti, Bruno

    Reg Didone ed Enea Purcell, Henry 6.5.1963 Materna, Bruno


    RAI Radio Televisione Italiana

    Reg Campane (UA) Rossellini, Renzo 19.5.1959

    Reg Medium Menotti, Gian Carlo 1956/57

    Reg* Turandot Puccini, Giacomo Pretre, Georges

    Reg* Manon Lescaut Puccini, Giacomo

    Reg Il Trovatore Verdi, Giuseppe Basile, Arturo


    Salzburger Festspiele

    Cor Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 15.8.1931

    Cor Orpheus Dionysos Gluck/Emmel August 1931

    Reg Das jüngste Gericht Händel /Emmel 22.8.1931 Kurtz, Efrem

    Cor Oberon Weber, Carl Maria von 12.8.1932

    Reg Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 1933 Walter, Bruno

    Reg/Cor Don Giovanni Mozart, Wolfgang Amadeus 4.8.1934

    Cor Le Nozze di Figaro Mozart, Wolfgang Amadeus 3.8.1934

    Cor Falstaff Verdi, Giuseppe 29.7.1935

    Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 1936 Walter, Bruno

    Cor Euryanthe Weber, Carl Maria von 18.8.1937

    Cor Dance Macabre / Der Totentanz Honegger, Arthur 12.8.1954

    Reg/Cor Persefone Strawinskij, Igor 11.8.1955 Märzendorfer, Ernst

    Reg Das Geheimnis der Geburt Martin, Frank 15.8.1960 Wallberg, Heinz


    Teatro alla Scala, Mailand

    Cor Iphigenie auf Tauris Gluck, Christoph Willibald 11.3.1937

    Cor Mosé Rossini, Giacchino 10.4.1937

    Cor Falstaff Verdi, Giuseppe 26.12.1937

    Cor Mefistofele Boito, Arrigo 26.12.1938

    Cor La Cenerentola Rossini, Giacchino 28.12.1946

    Cor Samson e Dalila Saint-Saens, Camille 26.1.1949

    Cor Les martyres de Saint Sebastien Debussy, Claude 23.5.1951

    Cor Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 7.4.1951

    Cor Guiditta Honegger, Arthur 14.6.1951

    Reg L'amore di Danae Strauss, Richard 8.12.1952 Krauss, Clemens

    Reg Medea Cherubini, Luigi 10.12.1953 Bernstein, Leonhard

    Reg L'Incoronanzione di Poppea Monteverdi, Claudio 1.6.1953 Giulini, Carlo Maria

    Reg Alceste Gluck, Christoph Willibald 4.4.1954 Giulini, Carlo Maria

    Reg Norma Bellini, Vicenzo 7.12.1955 Votto, Antonino

    Reg David (UA) Milhaud, Darius 2.1.1955 Sanzogno, Nino

    Reg La Fiamma Respighi, Ottorino 25.3.1955 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Giulio Cesare Händel, Friedrich 10.12.1956 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg La Figlia di Jorio Pizzetti, Ildebrando 24.3.1956 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Iris Mascagni, Pietro 23.5.1957 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg I dialoghi delle Carmelitane Poulenc, Francis 26.1.1957 Sanzogno, Nino

    Reg Un ballo in maschera Verdi, Giuseppe 7.12.1957 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg L'Assassinio nella Cattedrale (UA) Pizzetti, Ildebrando 1.3.1958

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 7.12.1958 Votto, Antonino

    Reg Ifigenia in Aulide Gluck, Christoph Willibald 5.6.1959 Conz, Bernhard

    Reg Hänsel und Gretel Humperdinck, Engelbert 15.12.1959 Votto, Antonino

    Reg Tosca Puccini, Giacomo 9.12.1959 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Otello Verdi, Giuseppe 7.12.1959 Votto, Antonino

    Reg Les Troyens / I Troiani Berlioz, Hector 27.5.1960 Kubelik, Raffael

    Reg Don Carlo Verdi, Giuseppe 13.12.1960 Santini, Gabriele

    Reg Il Calzare D'argento (UA) Pizzetti, Ildebrando 23.3.1961 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg La battaglia di Legnano Verdi, Giuseppe 7.12.1961 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Atlantida de Falla, Manuel 18.6.1962 Schippers, Thomas

    Reg La Favorita Donizetti, Gaetano 4.oder 5.1.1962 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 14.5.1962 Sanzogno, Nino

    Reg Semiramide Rossini, Giacchino 17.12.1962 Santini, Gabriele

    Don Carlo Verdi, Giuseppe 12.12.1963 Santini, Gabriele

    Reg Mefistofele Boito, Arrigo 4.3.1964 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Lucia di Lammermoor Donizetti, Gaetano 12.6.1964 Sanzogno, Nino

    Turandot Puccini, Giacomo 7.12.1964 Gavazzeni, Gianandrea

    Norma Bellini, Vicenzo 9.1.1965 Gavazzeni, Gianandrea

    La Favorita Donizetti, Gaetano 26.3.1965 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Clitennestra (UA) Pizzetti, Ildebrando 1.3.1965 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg La forza del destino Verdi, Giuseppe 7.12.1965 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Simone Boccanegra Verdi, Giuseppe 7.5.1965 Gavazzeni, Gianandrea

    Rigoletto Verdi, Giuseppe 9.12.1965 Molinari-Pradelli, Francesco

    Reg La leggenda del ritorno (UA) Rossellini, Renzo 10.3.1966 Sanzogno, Nino

    Reg Persefone Strawinskij, Igor 10.3.1966 Sanzogno, Nino

    Reg La vida breve de Falla, Manuel 2.2.1967 Materna, Bruno

    Reg L'Incoronanzione di Poppea Monteverdi, Claudio 13.1.1967 Materna, Bruno

    Reg Falstaff Verdi, Giuseppe 15.5.1967 Votto, Antonino

    Reg La Figlia del Regimento Donizetti, Gaetano 26.2.1968 Sanzogno, Nino

    Turandot Verdi, Giuseppe 16.4.1968 Pretre, Georges

    Un ballo in maschera Verdi, Giuseppe 18.4.1968 Votto, Antonino

    Orfeo e Euridice Gluck, Christoph Willibald 27.1.1969 Gerdes, Otto

    Luisa Miller Verdi, Giuseppe 20.3.1969 Molinari-Pradelli, Francesco

    Reg Luisa Miller Verdi, Giuseppe 20.5.1969

    Reg Lucrezia Borgia Donizetti, Gaetano 24.2.1970 Garcis, Ettore

    Reg Maria Stuarda Donizetti, Gaetano 13.4.1971 Cillario, Carlo Felice

    Reg Le Baccanti / Le Baccanti Ghedini, Giorgio F. 21.2.1972 Sanzogno, Nino

    Reg Don Pasquale Donizetti, Gaetano 16.6.1973 Bellugi

    Reg La Favorita Donizetti, Gaetano 28.1.1974 Verchi


    Scala/ Bolschoi-Theater, Moskau

    Reg Lucia di Lammermoor Donizetti, Gaetano 6.9.1964 Sanzogno, Nino

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 5.9.1964 Gavazzeni, Gianandrea


    Scala, Mailand / Bruxelles

    Reg Tosca Puccini, Giacomo 20.6.1958 Gavazzeni, Gianandrea


    Teatro Bellini, Catania

    Reg Les Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 1959


    Teatro Colón, Buenos Aires

    Cor Iphigenie auf Tauris Gluck, Christoph Willibald 24.9.1937

    Cor Tannhäuser Wagner, Richard 10.9.1937

    Cor Mefistofele Boito, Arrigo 10.6.1938

    Cor Louise Chapentier, Gustave 28.6.1938

    Cor L'Incoronanzione di Poppea Monteverdi, Claudio 7.9.1938

    Cor Aida Verdi, Giuseppe 20.5.1938

    Cor Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 3.10.1939

    Cor Las Virgines del Sol (UA) Schiuma, A. 9.6.1939

    Cor Der Zigeunerbaron Strauß, Johann 1.9.1939

    Cor La Traviata Verdi, Giuseppe 25.5.1939

    Cor Macbeth Verdi, Giuseppe 23.6.1939

    Cor Samson e Dalila Saint-Saens, Camille 23.7.1940

    Cor Schwanda der Dudelsackpfeifer Weinberg, Jaromir 18.10.1940

    Cor La Damnatio du Faust Berlioz, Hector 20.5.1941

    Cor Lin-Calel (UA) d'Esposito, Arnaldo 12.8.1941

    Cor La Favorita Donizetti, Gaetano 1.9.1941

    Cor El Zar Saltan Rimski-Korsakow, Nikolai 10.6.1941

    Cor Die Fledermaus Strauß, Johann 19.10.1941

    Cor Die Meistersinger von Nürnberg Wagner, Richard 29.9.1941

    Cor Carmen Bizet, Georges 5.6.1942

    Reg Manon Massenet, Jules 24.7.1942

    Cor Manon Lescaut Puccini, Giacomo 24.7.1942

    Cor Salome Strauss, Richard 25.5.1942

    Cor Un Ballo in Maschera Verdi, Giuseppe 21.6.1942

    Cor Sadko Rimski-Korsakow, Nikolai 30.6.1944

    Cor La vida breve de Falla, Manuel 12.10.1946

    Reg/Cor Jeanne D'Arc au Bucher (UA) Honegger, Arthur 7.10.1947 Kleiber, Erich

    Cor Aida Verdi, Giuseppe 23.5.1947

    Cor La Forza del Destino Verdi, Giuseppe 25.7.1947

    Cor Erase un Rey (UA) Vicuña, Juan Casanova 12.9.1947

    Cor Fürst Igor Borodin, Alexander 6.7.1948

    Cor Andrianna Lecouvreur Giordano, Umberto 14.5.1948

    Cor Dafne Giordano, Umberto 17.9.1948

    Cor Armida Gluck, Christoph Willibald 3.9.1948

    Cor Così fan tutte Mozart, Wolfgang Amadeus 24.10.1948

    Cor Le Nozze di Figaro Mozart, Wolfgang Amadeus 21.10.1948

    Cor Daphne Strauss, Richard 17.9.1948

    Cor Der Freischütz Weber, Carl Maria von 5.10.1948

    Cor Astuzie femminile Cimarosa, Domenico 30.7.1949

    Reg Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 9.5.1957

    Reg L'Assassinio nella Cattedrale (UA) Pizzetti, Ildebrando 28.4.1967 Fabritiis De, Oliviero

    Reg I Pagliacci Leoncavallo, Ruggiero 21.6.1968 Bartoletti, Bruno

    Reg Cavalleria Rusticana Mascagni, Pietro 21.6.1968 Bartoletti, Bruno

    Reg Aida Verdi, Giuseppe 1968

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 1977

    Reg Werther Massenet, Jules 1979 Baudo, Serge

    Reg* I Capuleti e i Montechi Bellini, Vicenzo

    Reg* I Puritani Bellini, Vicenzo

    Reg* La Bohème Puccini, Giacomo

    Reg* Ariadne auf Naxos Strauss, Richard

    Reg* Nabucco Verdi, Giuseppe


    Teatro Communale, Florenz

    Reg Roberto il Diavolo Meyerbeer, Giaccomo Mai 1968


    Teatro delle Arti, Rouen

    Reg* Andrea del Sarto Daniel-Lesur, Yves


    Teatro dell'Opera, Rom

    Reg Medea Cherubini, Luigi 22.1.1954 Santini, Gabriele

    Reg Giulio Cesare Händel, Friedrich 26.12.1955 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Iris Mascagni, Pietro 26.12.1956 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Il ballo delle ingrate Monteverdi, Claudio 14.4.1956 Santini, Gabriele

    Reg La Fiamma Respighi, Ottorino 19.1.1956 Gavazzeni, Gianandrea

    Reg Persefone Strawinskij, Igor 1956 Santini, Gabriele

    Orfeo e Euridice Gluck, Christoph Willibald 29.12.1957 Capuana

    Reg Norma Bellini, Vicenzo 4.1.1958 Santini, Gabriele

    Reg L'Assassinio nella Cattedrale (UA) Pizzetti, Ildebrando 26.12.1958 Fabritiis, O.

    Reg Les Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 17.3.1958

    Reg Amelia al Ballo Menotti, Gian Carlo 29.12.1959

    Reg Un ballo in maschera Verdi, Giuseppe 26.12.1959 Santini, Gabriele

    Reg Don Giovanni Mozart, Wolfgang Amadeus 5.2.1960 Gui, Vittorio

    Reg Il Vortice (UA) Rossellini, Renzo 2.1.1960 Fabritiis De, Oliviero

    Reg Otello Verdi, Giuseppe 26.12.1960 Capuana

    Reg Il Taburo di panna Fiume, O. 19.4.1962 Scaglia


    Teatro dell'Opera, Rom

    Reg La Stirpe di David (UA) Mannino, Franco 1962 Mannino, Franco

    Iris Mascagni, Pietro 9.12.1963 Serafin, Tullio

    Reg Campane (UA) Rossellini, Renzo 25.5.1963 Fabritiis De, Oliviero

    Reg Fidelio Beethoven, Ludwig van 13.2.1964 Maazel, Lorin

    Cor Wallenstein (UA) Zafred, Mario 18.3.1965 Fabritiis De, Oliviero

    Reg Roberto Devereux Donizetti, Gaetano 25.2.1966 Rossi

    Reg Lucrezia Borgia Donizetti, Gaetano 5.6.1967 Molinari-Pradelli, Francesco

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 19.1.1967 Mehta, Zubin

    Otello Verdi, Giuseppe 27.11.1968 Votto, Antonino

    Reg Clitennestra (UA) Pizzetti, Ildebrando 12.2.1969 Capuana

    Reg Così fan tutte Mozart, Wolfgang Amadeus 30.12.1970 Maag

    Reg La Favorita Donizetti, Gaetano 14.1.1971 Fabritiis De, Oliviero

    Reg Don Pasquale Donizetti, Gaetano 10.6.1972 Bartoletti, Bruno

    Reg La Reine Morte (UA) Rossellini, Renzo 5.4.1974 Pretre, Georges

    Reg Francesca da Rimini Zandonai, Riccardo 16.12.1975 Fabritiis

    Reg Salome Strauss, Richard 26.2.1977 Matacic von, Lovro

    Reg Jenufa Janacek, Leos 24.4.1975/76 Matacic von, Lovro


    Teatro G. Veri, Triest

    Reg Katia Kabanova Janacek, Leos 1976


    Teatro Massimo, Palermo

    Reg L'Assassinio nella Cattedrale (UA) Pizzetti, Ildebrando 7.12.1962


    Teatro Regio, Turin

    Reg Norma Bellini, Vicenzo 7.2.1967


    Teatro San Carlo, Lissabon

    Reg Les Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 1958


    Teatro San Carlo, Neapel

    Reg Il Vortice (UA) Rossellini, Renzo 8.2.1958

    Reg Les Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 1959

    Reg Saffo Paccini, Giovanni 1.4.1967

    Reg La Traviata Verdi, Giuseppe 18.1.1970


    Terme di Caracalla, Rom

    Reg Un ballo in maschera Verdi, Giuseppe 2.7.1964 Cillario, Carlo Felice

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 4.7.1971 Patané, Giuseppe

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 3.7.1974 La Rosa Parodi


    Théâtre des Champs-Élysées, Paris

    Reg Opéra di Aran Becaud, Gilbert 1962


    Triest

    Reg Die Teufel von Loudun Penderecki, Christophe 1972


    Wiener Staatsoper

    Reg Das jüngste Gericht Händel /Emmel 8.10.1933

    Cor Guiditta Lehar, Franz 20.1.1934

    Cor La Gioconda Ponchielli, Amilcare 29.5.1934

    Cor Eugen Onegin Tschaikowsky, Peter I. 10.4.1934

    Cor Un Ballo in Maschera Verdi, Giuseppe 28.3.1934

    Cor Der Corregidor Wolf, Hugo 24.4.1934

    Reg Orpheus und Eurydike Gluck, Christoph Willibald 17.11.1935 Walter, Bruno

    Reg Zar und Zimmermann Lortzing, Albert 14.9.1935

    Cor Die lustigen Weiber von Windsor Nicolai, Otto 29.9.1935 Weingerärtner

    Cor Tannhäuser Wagner, Richard 13.10.1935

    Cor Der Bettelstudent Millröcker, Carl 17.6.1936 Weingerärtner, Felix

    Cor Carmen Bizet, Georges 22.12.1937

    Cor Euryanthe Weber, Carl Maria von 23.9.1937 Walter, Bruno

    Cor Oberon Weber, Carl Maria von 19.5.1937

    Cor Djamileh Bizet, Georges 9.3.1938

    Cor Land des Lächelns Lehar, Franz 30.1.1938

    Cor Iwan Sergejewitsch Tarassenko (UA) Salmhofer, Franz 9.3.1938

    Reg Tosca Puccini, Giacomo 3.4.1958 Karajan von, Herbert

    Reg Mord in der Kathedrale Pizzetti, Ildebrando 9.3.1959 Karajan von, Herbert

    Reg Dialogues des Carmélites (UA) Poulenc, Francis 14.2.1959 Hollreiser

    Reg La Forza del Destino Verdi, Giuseppe 23.9.1960 Mitropoulos, Dimitri

    Reg Turandot Puccini, Giacomo 22.6.1961 Molinari-Pradelli, Francesco

    Reg Don Carlo Verdi, Giuseppe 18.3.1962 Fabritiis De, Oliviero


    Quelle: Masetti, Gabriela. „Margarita Wallmann. Versuch einer Bilanz ihrer Karriere als Opernregisseuse. Grundlagen für ihre Inszenierungen und Kritikenspiegel an Beispielen von Aufführungen zwischen 1954 und 1970 in Europa.“ Diplomarbeit. Wien: 1989


    * Angaben aus "Belcanto del cielo" und aus Telefonaten mit der Regisseurin.

    Quellen

    Autobiografie und Biografien


    Wallmann, Margarita: Balconate del cielo. Garzanti, 1976.


    Wallmann, Margarita: Coreografa e sue leggi. In: La Scala. 15. Dicembre 1949. Pag. 58-61.


    Kaufmann, Erika: L’unica donna-regista di fama internazionale apre la più fastosa stagione lirica del mondo. In: Il Visto. 11.Dicembre 1961. Pag. 14-16.


    Kessler, Sinah: Der große Opernmann ist eine Frau. In: Frankfurter Allgemeine. Beilage: Die Frau. Samstag, 9. Dezember 1967.


    Laffont, Robert: Les balcons du ciel. 1976.

    Neuausgabe unter dem Titel: „Sous le ciel de l'opéra. Mémoires“. Felin, 2004. ISBN 2-86645-562-2



    Literatur


    Amort, Andrea: Die Geschichte des Balletts der Wiener Staatsoper 1918-1942. Diss.phil. Wien: 1981


    Barigazzi, Giuseppe und Labroca, Mario. La Scala racconta. Milano: 1984.


    Bing, Sir Rudolf. 5000 Nights at the Opera. München 1973.


    Camano, Roberto. La historia del Teatro Colón 1908-1968. Buenos Aires: 1969. Bd. 1-3.


    Dupechez, Charles. Histoire de l’opéra de Paris. Un siècle au Palais Garnier 1875-1980. Paris: 1981.


    Farga, Franz. Die Wiener Oper von ihren Anfängen bis 1938. Wien: 1947.


    Fath, Rolf. Die Opernregie an der Wiener Staatsoper in der Zeit nach Gustav Mahler bis zu Wieland Wagner (1908-1965). Diss. phil. Wien: 1983.


    Farjese, Vittorio und Tgnelli, Jole. Dal Costanzi all’opera. Croniche, recensioni e documenti in 4 volumi. Roma: 1977/78.


    Gatti, Carlo: Il Teatro alla Scala. Milano: 1964.


    Gatti, Guido M. (Hg.). Cinquanta anni di opera e balletto in Italia. Roma: 1954.


    Gavazzeni, Gianandrea (Hg). La forma dinamica dell’opera lirica. Regie del Teatro alla Scala 1947-1984. Milano: Silvana, 1984


    Hadamowsky, Franz. Salzburger Festspiele 1842-1960. Ausstellung. Salzburg: 1960


    Hadamowsky, Franz. 50 Jahre Salzburger Festspiele. Ausstellung. Salzburg: 1970.


    Liebermann, Rolf. Und jedermann erwartet sich ein Fest. Fankfurt/Main-Berlin-Wien: 1981.


    Long, Fianne. La Scala. Vita di un teatro. S.1. 1982.


    Masetti, Gabriela. Margarita Wallmann. Versuch einer Bilanz ihrer Karriere als Opernregisseuse. Grundlagen für ihre Inszenierungen und Kritikenspiegel an Beispielen von Aufführungen zwischen 1954 und 1970 in Europa. Diplomarbeit. Universität Wien: 1989


    Prawy, Marcel. Die Wiener Oper. Wien: 1965


    Ricci, Giuliana. Duecento anni di Teatro alla Scala. La Scenografia. Milano: Gutenberg, 1977.


    Seebohm, Andrea (Hg). 50 anni del Teatro dell’Opera. 1928 Roma 1978. Roma 1979


    Tintori, Giampiero. Divagazioni scaligere. Milano: Nuove ed. 1975.


    Tintori, Giampiero.Duecento anni di Teatro alla Scala 1778-1977. Milano: Gutenberg, 1979


    Toepfer, Karl. Emire of Exstasy: Nudity and Movement in German Body Culture, 1910-1935. Berkeley: University of California Press, 1997, S 290 books.google (english)


    Tognelli, Jole (Hg). 50 anni del Teatro dell’Opera. 1928 Roma 1978. Roma 1979.


    Walter, Bruno. Thema und Variation. Erinnerungen und Gedanken. Stockholm: 1947.


    Witeschnik, Alexander. Wiener Opernkunst. Wien: 1961.


    Wolff, Stéphane. L’opéra au Palais Garnier (1875-1962). Paris, Genève: 1983.



    Filme/Videos


    Ballettmeisterin: „Anna Karenina“. Regie Clarence Brown, mit Greta Garbo, Fredric March und Basil Rathbone. 1935. http://www.imdb.com/title/tt0026071/fullcredits#cast


    Choreographie: “Regina della Scala”. Regie Camillo Mastrocinque. 1937. http://www.imdb.com/title/tt0029474/fullcredits#cast


    Choreographie: “La donna piu bella del mondo”. Regie Robert Z. Leonard, mit Gina Lollobrigida, Vittorio Gassman, Robert Alda, Anne Vernon. 1955. http://www.imdb.com/title/tt0048006/fullcredits#cast


    Choreographie: „Aida“ Regie Clemente Fracassi (1917–1993), mit Sophia Loren/ Renata Tebaldi, 1953. http://www.imdb.com/title/tt0045483/fullcredits#cast


    Regie: „Turandot (Oper)“ mit Birgit Nilsson, Dirigent Georges Prêtre, 1967 (Legato Classics) http://www.operone.de/opern/turanpucc.html


    Regie: „Lucia di Lammermoor“ mit Joan Sutherland, Alfredo Kraus, Dirigent Richard Bonynge, Aufzeichnung der Aufführung in der Metropolitan Opera New York am 13 November 1982. Deutsche Grammophon DVD-Video 073 410-9 http://www.forumopera.com/v1/critiques/lucia_sutherland_dvd.html


    Interview: „Sagt, holde Frauen …“ Dokumentation Regie: Franz Zoglauer mit Margarethe Wallmann, Christine Schäfer, Judith Holzmeister, Julia Stemberger, Susi Nicoletti, Esther Rethy, Sena Jurinac, Mirella Freni, etc, TV-Ausstrahlung am 05.08.1995, auf ORF2, 25 min, VHS, Produktion ORF, BR, 3sat

    https://www.univie.ac.at/film/php/videothek/videothek.php?action=detail&dokid=12929



    Links


    Aufführungen unter Wallmanns Regie an der Wiener Staatsoper. Digitales Archiv der Wiener Staatsoper:

    http://db-staatsoper.die-antwort.eu/search/person/3053


    Kurzbiografie über Wallmann im online Austria Forum:

    http://austria-forum.org/af/AEIOU/Wallmann%2C_Margarethe


    Kurzbiografie über Wallmann im online Musiklexikon der Österreichischen Akademie der Wissenschaft:

    http://epub.oeaw.ac.at/ml/musik_W/Wallmann_Margarete.xml


    http://en.wikipedia.org/wiki/Margarete_Wallmann


    http://de.wikipedia.org/wiki/Margherita_Wallmann


    Wallfrau – a new work from Renato Zanella, Oct. 10. 2008, uncoy.com

    3sat Kulturzeit 9. Oktober 2008 3sat.de/mediathek 4.42 min:

    http://www.youtube.com/watch?v=TFNAxdS28NI

    Forschung

    Margarita Wallmann sind mehrere Aufsätze, Artikel, Kritiken, Diplomarbeiten und Dissertationen gewidmet (siehe Quellen).

    Forschungsbedarf

    Trotz etlicher Studien besteht Forschungsbedarf bezüglich Wallmanns Wirken und ihrem Nachlass. Auch eine Übersetzung ihrer Biografien aus dem Italienischen ins Deutsche und die Digitalisierung ihres Nachlasses wären wünschenswert.


    Georges Prêtre (* 14. August 1924 in Waziers bei Douai), französischer Dirigent, arbeitete mit Wallmann zusammen, und als ein noch lebender Wallmann-Zeitzeuge könnte er eventuell Auskunft über ihre Zusammenarbeit geben.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 19799975
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 117126780
    Library of Congress (LCCN): n97859272
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Martina Christl


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 02.09.2014


    Empfohlene Zitierweise

    Martina Christl, Artikel „Margarita Wallmann“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 2.9.2014.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Margarita_Wallmann