Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Margarethe Siems

    von Peter Sommeregger
    Margarethe Siems als Marschallin in Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“. Fotografie von Hugo Erfurth, Dresden 1911.
    Namen:
    Margarethe Siems
    Lebensdaten:
    geb. in Breslau / Wroclaw,
    gest. in Dresden,
    Tätigkeitsfelder:
    Sängerin, Gesangslehrerin
    Charakterisierender Satz:

    „Den richtigen Kopfklang konnte ich aber nur von einer Sängerin lernen, die selbst im Vollbesitz ihrer Stimme und Technik war. Das war damals die Schülerin der Orgeni, die unvergleichliche Margarete Siems, von deren Stimme und Technik ich schon bei der Uraufführung der ‚Ariadne auf Naxos’ in Stuttgart hingerissen war. […] Es war ja geradezu unglaublich, was diese Frau konnte! Gleich ihrer Kollegin Lilly Lehmann sang sie die ‚Königin der Nacht’ ebenso wie die ‚Aida’ und die ‚Isolde’. [...] Es ist einfach unerhört, was die Siems kann. Sie singt glatt das tiefe D und setzt mühelos das dreigestrichene A darauf.“

    (Fritz Penzoldt (Hg.). Alt-Rhapsodie. Sigrid Onegin – Leben und Werk. Neustadt an der Aisch: Verlag Degener & Co., 1953, S. 270 ff.)


    Profil

    Margarethe Siems hat sich von der anfänglichen Spezialisierung auf Koloraturpartien dank ihrer fulminanten Technik bis zum dramatischen Fach weiterentwickelt. Die Bandbreite ihres Repertoires von der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“ bis zu Bizets Carmen, von der Zerbinetta aus Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ bis zu Verdis „Aida“ ist erstaunlich. Bleibend eingeschrieben in die Annalen der Operngeschichte hat sie sich durch die drei von ihr kreierten Strauss-Partien: die der Chrysothemis in „Elektra“ ,der Marschallin im „Rosenkavalier“ und der Zerbinetta in der ersten Fassung der „Ariadne auf Naxos“. Ihre Schallplatten gehören zu den begehrtesten Aufnahmen aus der Frühzeit dieses Mediums. Sie war zudem eine bedeutende Gesangspädagogin, aus deren Schule zahlreiche erfolgreiche Sängerinnen hervorgingen, als berühmteste die Altistin Sigrid Onegin.

    Orte und Länder

    Margarethe Siems wurde in Breslau geboren, und dort erhielt sie auch ihren ersten Geigen- und Klavierunterricht. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie in Dresden und Mailand, woran sich Engagements in Prag und später in Dresden anschlossen. Als Gast trat sie in der Folge u. a. in Berlin, Mailand, London und St. Petersburg auf. Ihre Tätigkeit als Gesangslehrerin führte sie später nach Berlin, Dresden und Breslau.

    Biografie

    Margarethe Siems wurde am 30. Dezember 1879 in Breslau als Tochter des Baumeisters Wilhelm Siems und seiner Frau Emma, geb. Thusa geboren. Sie besuchte zuerst in Breslau eine Töchterschule, wurde dann aber weiter privat unterrichtet und erhielt frühzeitig Geigen- und Klavierunterricht. Sie konnte alles im Stich lassen, nur um Musik zu hören oder selbst zu machen. Als Fünfzehnjähriger wurde ihr von den Professoren Flügel und Bohn in Breslau geraten, sich im Gesang ausbilden zu lassen.

    1899 kam Margarethe Siems zu Aglaja Orgeni nach Dresden zur Gesangsausbildung. Bereits im Herbst 1902 wurde sie von dem bekannten Theaterdirektor Angelo Neumann auf sechs Jahre unkündbar nach Prag verpflichtet.

    Ihre erste Rolle in Prag war die der Königin Margarethe in den „Hugenotten“ von Meyerbeer. Darüber berichtete die Prager Zeitung: „Man muß diese junge Dame, die nie zuvor die Bühne betreten hatte, füglich als ein stimmliches Phänomen bezeichnen. Ihr heller, schmiegsamer Sopran besitzt entgegen sonstigen Coloraturstimmen in der Mittellage ein sehr ansehnliches Volumen und den vollen Klang und Glanz unverbrauchter Jugendfrische. Der Klangcharakter der Quarte c-f der dreigestrichenen Oktave bildet das Merkwürdige, das Kostbar-Seltene an dieser Stimme. In diesem allerhöchsten Register schlägt Frau Siems mit einer fabelhaften Sicherheit und Leichtigkeit echte Flageolettetöne an, die völlig rund und wohllaut gebildet in der gebundenen Skala perlengleich aneinandergereiht sind und im staccato niemals spitz geraten. Dabei die klare Phrasierung der verständlichen Deklamation, der intelligenten Auffassung in Gesang und Spiel, der geschmackvollen Noblesse in Haltung und Gebärde. Dergleichen bringt nur ein echtes edles Theaterblut beim ersten Debut zuwege, und wir gratulieren dem Scharfblick Angelo Neumanns zu seiner Entdeckung, zu dem neuen Star, der unter seiner Obhut sein vollblühendes Talent rasch zur völligen Reife bringen wird.“

    Der erste Kapellmeister in Prag war Leo Blech, mit dem sie bis zu ihrem Tod eine innige Freundschaft verband. Des Weiteren sang sie unter Arthur Bodanzky, Gustav Mahler, Egon Pollak und Otto Klemperer. Nach der Königin in den „Hugenotten“ waren es die Partien der Lucia di Lammermoor in Donizettis gleichnamiger Oper, die der Herzogin in „Robert le Diable“ von Meyerbeer, der Regimentstochter in Donizettis gleichnamigem Bühnenwerk und schließlich der Traviata in Verdis gleichnamiger Oper, in denen sie sich weitere Triumphe ersang.

    Direktor Angelo Neumann schickte sie zur weiteren Perfektionierung zu Mattia Battistini nach Mailand. In der Folge sang sie als einziges Ensemblemitglied in Prag die großen italienischen Partien in der Originalsprache. Im Dezember 1904 gastierte sie erfolgreich an der Berliner Hofoper. Man bot ihr sofort einen Vertrag an, aber Direktor Neumann in Prag entließ sie nicht aus ihrem dortigen Kontrakt. 1907 sang sie mit Enrico Caruso, Alessandro Bonci und Mattia Battistini in Prag. Die Kritik hob bei ihrer Gilda in Verdis „Rigoletto“ erstmals ihren ungewöhnlich schönen und atemreichen Kopfton hervor, der als „Siems’scher Kopfton“ bekannt geworden ist. In Prag kreierte sie die Mimi in Puccinis „La Boheme“ und die Titelrolle in dessen „Madama Butterfly“ unter der Leitung des Komponisten. 1905 wirkte sie an der Uraufführung der Oper „Zierpuppen“ von Anselm Goetzl mit. Von Prag aus gastierte sie 1906 und 1907 bei den Leipziger Gewandhauskonzerten unter Arthur Nikisch.

    In Prag gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des „Klub Deutscher Künstlerinnen in Prag“, dem außer ihr noch Hedda Sauer, Marianne Wulf, Ottilie Mercy, Melanie Glaser und die Malerinnen Karola Koenig, Frieda Sieburger, Mary Bredl-Ostermann und Ida Frank angehörten.

    1908 wurde sie als Nachfolgerin von Irene Abendroth an die Hofoper von Dresden verpflichtet, die sich schon während ihrer Prager Jahre außerordentlich für die Künstlerin interessiert hatte. Hier sang sie am 25. Januar 1909 in der Uraufführung der „Elektra“ von Richard Strauss die Partie der Chrysothemis, am 26. Januar 1911 die der Marschallin in der Uraufführung des „Rosenkavaliers“. Diese Rolle wurde zum größten Erfolg ihrer Laufbahn, sie kreierte sie noch an einigen anderen deutschen Bühnen und war 1913 auch Londons erste Marschallin. Als am 25. Oktober 1912 die Oper „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss im kleinen Haus der Stuttgarter Hofoper uraufgeführt wurde, verkörperte Margarethe Siems die Rolle der Zerbinetta, deren enorme stimmliche Anforderungen der Komponist in Hinblick auf ihre Stimme komponiert hatte.

    Von Dresden aus gastierte sie an vielen bedeutenden Opernhäusern wie Berlin, München, Wien, London, St. Petersburg und Mailand. Sie pflegte enge Freundschaften mit vielen ihrer berühmten Kollegen, speziell mit Leo Slezak. Sie wurde die Patentante von dessen, später selbst als Sängerin bekannt gewordener Tochter Margarethe.

    Von 1920 bis 1924 lehrte sie am Stern’schen Konservatorium in Berlin. Von 1926 an wirkte sie in Dresden als private Gesangspädagogin. Ihre Lieblingsschülerin war die später weltberühmte Altistin Sigrid Onegin. Bis 1925 trat Margarethe Siems noch am Dresdener und Berliner Opernhaus auf, ihren offiziellen Bühnenabschied feierte sie 1925 als Marschallin am Opernhaus ihrer Heimatstadt Breslau. Von 1926 bis 1937 gab sie noch Konzerte, anschließend nahm sie eine Professur am Konservatorium von Breslau an, allerdings unter der Bedingung, nicht in die NSDAP eintreten zu müssen und ihren Wohnsitz in Bad Landeck nehmen zu dürfen, wo sie inzwischen ein Landhaus erworben hatte.

    Am 27. November 1946 musste sie als Deutsche im Zuge der zwangsweisen Evakuierung binnen einer Stunde Bad Landeck verlassen, alle Besitztümer blieben dort zurück und sie verlor alles, was sie besaß.

    Sie ging wieder zurück nach Dresden, wo sie erneut als Gesangspädagogin an der Akademie für Musik wirkte, da sie nur eine minimale Rente erhielt. Trotz aller materiellen Verluste beschrieb man sie im Alter als fröhlichen und positiven Menschen. Eine enge Beziehung verband sie bis zu ihrem Tod mit der Kunsthistorikerin Gerda Weinholz. Margarethe Siems war nicht verheiratet, hatte aber dennoch ein Mädchen, Ingeborg, adoptiert. Diese Adoptivtochter starb siebenunddreißigjährig nach einer Operation im August 1950. Ein weiterer Schicksalsschlag traf Margarethe Siems, als im Februar 1952 auch noch ihre jahrzehntelange treue Hausdame Mathilde Mühlmann starb. Die Sängerin starb am 13. April 1952 in Dresden. Auf dem Johannisfriedhof in Dresden-Tolkwitz fand sie ihre letzte Ruhestätte.

    Würdigung

    Richard Strauss würdigte die Sängerin Margarethe Siems in einem Brief, den er wenige Wochen vor seinem Tod, am 12. August 1949, schrieb:

    „Frau Kammersängerin Margarethe Siems hat im Jahre 1911 die Rolle der Marschallin in meinem Rosencavalier zum erstenmale gesungen und dann die Rolle 320 x an allen großen Bühnen gesungen. Sie war vorbildlich für alle Marschallinnen, was Stimme und Spiel betrifft. In Stuttgart hat sie die schwere Partie der Zerbinetta in meiner Oper Ariadne aus der Taufe gehoben und auch hierin grosse Erfolge gehabt. Heute noch besitzt Frau Siems eine höchst kultivierte Stimme und ist als Gesangspädagogin auf das Wärmste zu empfehlen. Möge die junge Generation von ihrer mit bester Dresdner Tradition verbundenen Erfahrung für die Bühne viel lernen, das ist der Wunsch des Komponisten

    Dr. Richard Strauss“ (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, Nachlass Gerda Weinholz/Margarethe Siems, Mscr_Dred_App 2543).

    Dieser Brief, sicherlich auf Bitten der Adressatin geschrieben, zeigt deutlich die Wertschätzung des Komponisten für seine Interpretin. Allerdings lässt Richard Strauss die Uraufführung der „Elektra“ unerwähnt, in der Margarethe Siems die Rolle der Chrysothemis kreierte.

    Werkverzeichnis

    Schallplatten-Aufnahmen


    Margarethe Siems Königlich Sächsische Hofopernsängerin

    Symposium Records 1227/28


    The Sensational Margarethe Siems

    The Record Collector TRC 10

    Repertoire

    Opernpartien

    (gelistet nach Oper, Komponist, Rolle)


    Die Stumme von Portici/La muette de Portici (Auber)Elvira

    Der schwarze Domino/Le Domino noir (Auber)Angela

    Die Afrikanerin/L‘Africaine (Meyerbeer)Inès

    Die Hugenotten/Les Huguenots (Meyerbeer) Margarete de Valois, Valentine

    Dinorah (Meyerbeer) Dinorah

    Robert der Teufel/Robert le Diable (Meyerbeer) Isabella

    I Puritani (Bellini) Elvira

    Norma (Bellini) Norma

    Die Entführung aus dem Serail (Mozart) Konstanze

    Die Hochzeit des Figaro (Mozart) Susanna, Gräfin

    Don Giovanni (Mozart) Donna Anna, Donna Elvira

    Die Zauberflöte (Mozart) Königin der Nacht, Pamina

    Dame Kobold (Scheidemantel, nach Mozart) Angele

    Aida (Verdi)Aida

    Ein Maskenball/Un ballo in maschera (Verdi)Oscar, Amelia

    Troubadour/Il trovatore (Verdi) Leonora

    Falstaff (Verdi) Alice Ford

    La Traviata (Verdi) Violetta Valere

    Rigoletto (Verdi) Gilda

    Oberon (von Weber) Rezia

    Der Freischütz (von Weber) Agathe

    Das Rheingold (Wagner) Freia

    Die Walküre (Wagner) Gerhilde, Helmwige, Waltraute, Sieglinde

    Siegfried (Wagner) Stimme des Waldvogels

    Götterdämmerung (Wagner) 3. Norne

    Rienzi (Wagner) Irene

    Tannhäuser (Wagner) Elisabeth, Venus

    Undine (Lortzing) Bertalda

    Madama Butterfly (Puccini) Cho-cho-san

    La Bohème (Puccini) Mimi

    Mignon (Thomas) Philine

    Hoffmanns Erzählungen/Les contes d‘Hoffmann (Offenbach) Olympia, Giulietta, Antonia

    Elektra (R. Strauss) Chrysothemis

    Der Rosenkavalier (R. Strauss) Marschallin

    Ariadne auf Naxos (R. Strauss) Zerbinetta

    Die lustigen Weiber von Windsor (Nicolai) Frau Fluth

    Die Regimentstochter (Donizetti) Marie

    Lucia di Lammermoor (Donizetti) Lucia

    Die Königin von Saba (Goldmark) Astaroth

    Der Barbier von Sevilla/Il barbiere di Siviglia (Rossini) Rosina

    Wilhelm Tell/Guillaume Tell (Rossini) Mathilde

    Faust (Gounod) Margarethe

    Die Fledermaus (J. Strauß) Adele

    Die Jüdin/La Juive (Halévy) Eudoxie

    Der Corregidor (Wolf) Mercedes

    Aschenbrödel (Blech) Cinderella

    Carmen (Bizet) Carmen

    Le Donne curiose (Wolf-Ferrari) Rosaura



    Konzertrepertoire


    R. Strauss:

    Cäcilie

    Gang durch die Dämmerung

    Heimliche Aufforderung


    Beethoven:

    Sopransolo aus der Symphonie Nr. 9


    Weingartner:

    Liebesfeier


    Dell’Aqua:

    Villanelle


    Proch:

    Thema und Variationen

    Quellen

    K. J. Kutsch/Leo Riemens. Großes Sängerlexikon. Bern und München: K. G. Saur, 1999, Bd. 5, S. 3239.


    Fritz Penzoldt (Hg.). Alt-Rhapsodie. Sigrid Onegin – Leben und Werk. Neustadt an der Aisch: Verlag Degener & Co., 1953, S. 270 ff.


    Horst Seeger. Opernlexikon. Berlin: Henschelverlag, 1989, S. 597.


    J. B. Steane. The Grand Tradition. New York: Charles Scribner‘s Sons, 1974, S. 82 f.

    Forschung

    Ihren eigenen Angaben zufolge musste Margarethe Siems bei ihrer Vertreibung aus Bad Landeck praktisch ihren gesamten Besitz zurücklassen. Lediglich persönliche Erinnerungsstücke, etwa private und Bühnenfotos, sowie eine umfangreiche Sammlung von Kritiken in Form von Zeitungsausschnitten gelangten mit ihr nach Dresden. Die Freundin ihrer späten Jahre, die Kunsthistorikerin Gerda Weinholz, bewahrte diese Sammlung bis zu ihrem eigenen Tod 1989 auf. Sie ist Teil des Nachlasses Gerda Weinholz, der der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden übergeben wurde und unter der Signatur Mscr_Dred_App 2543 archiviert ist.

    Das Historische Archiv der Sächsischen Staatsoper Dresden ist im Besitz einer Reihe von Fotografien sowie einer Sammlung von Kritiken und Zeitungsausschnitten.

    Weitere Bestände in Archiven oder Bibliotheken sind nicht bekannt.

    Forschungsbedarf

    Für die Zeit zwischen 1937 bis 1946, während der Margarethe Siems am Breslauer Konservatorium Gesang unterrichtete, fehlen konkrete Angaben über mögliche Auftritte, nähere Details über ihre Lehrtätigkeit und Hinweise, wie sie das Kriegsende in ihrem Haus in Bad Landeck erlebte. Es fehlen auch Angaben, welche Besitztümer Margarethe Siems zurücklassen musste, als sie im November 1946 aus dem nun zu Polen gehörenden Bad Landeck vertrieben wurde und nach Dresden ging.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 44499827
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 117367133
    Library of Congress (LCCN): no92029929
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Peter Sommeregger, 28.4.2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 02.02.2010


    Empfohlene Zitierweise

    Peter Sommeregger, Artikel „Margarethe Siems“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 2.2.2010.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Margarethe_Siems