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  • Malvine Brée

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Malvine Brée
    Geburtsname: Malvine Burstein
    Varianten: Malvine Bree, Malwine Brée, Malwine Burstein, Malwine Bree
    Lebensdaten:
    geb. in Jablunkau, Österreich-Schlesien, heute Jablunkov, Tschechien
    gest. in Wien, Österreich
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Klavierpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    " [...] Sie zeigte eine Kraft im Anschlag, die – soweit ich es erlebt habe – bislang nur von Rubinstein übertroffen wurde, und ihre Ausführung war durch und durch von Genauigkeit und ungewöhlicher Lebhaftigkeit geprägt, – die letztgenannte Eigenschaft war an einem derart drögen Ort wie der ehemals Hannoveraner, jetzt preußischen Insel Norderney besonders erfrischend.“


    (in: „The Athenaeum“ vom 23. September 1871, S. 401)


    Profil

    Die Pianistin Malvine Brée wurde von drei herausragenden Klavierpädagogen des 19. Jahrhunderts, von Carl Tausig in Berlin, von Franz Liszt in Weimar und von Theodor Leschetizky in Wien, ausgebildet. Dennoch beschränkten sich ihre Auftritte als Pianistin – soweit derzeit zu erkennen – weitgehend auf die Wiener Salonöffentlichkeit. Sie gründete in Wien eine eigene Klavierschule und wirkte gleichzeitig ab 1893 als Assistentin von Theodor Leschetizky, dessen Vorklasse in der „Leschetizky School of Pianists“ sie übernahm. Dort unterrichtete sie Pianistinnen und Pianisten wie Elly Ney, Czesław Marek, Ossip Gabrielowitsch, Arthur Schnabel und Paul von Wittgenstein. Der von ihr verfasste Band „Die Grundlage der Methode Leschetizky“ (1902) war weit verbreitet und erschien in mehreren Auflagen sowie in englischen und französischen Übersetzungen.

    Orte und Länder

    Malvine Brée wurde im österreichisch-schlesischen Jablunkau geboren. Ab Ende der 1860er Jahre studierte sie Klavier bei Carl Tausig in Berlin und bei Franz Liszt in Weimar. Spätestens nach ihrer Heirat (vor 1871) ließ sie sich gemeinsam mit ihrem Mann in Wien nieder.

    Biografie

    Malvine Brée wurde als Malvine Burstein in Jablunkau, damals Österreich-Schlesien, heute Jablunkov in Tschechien, in eine jüdische Familie geboren. Über ihre Herkunft und ihre frühe musikalische Ausbildung ist nichts bekannt. Ab ca. Ende der 1860er Jahre studierte Malvine Brée Klavier bei Carl Tausig in Berlin, möglicherweise an dessen „Schule des höheren Klavierspiels“ und setzte vermutlich nach Tausigs Tod 1871 ihr Studium bei Franz Liszt in Weimar fort. Im Jahr 1871 war Malvine Brée bereits mit dem Arzt und Schriftsteller Dr. Moritz Brée (1842–1916) verheiratet und wurde in Rezensionen und Briefen häufig mit dem Doktortitel ihres Mannes angesprochen. Anfang der 1880er Jahre nahm sie ihr Klavierstudium ein weiteres Mal auf und wurde eine Schülerin des Wiener Klavierpädagogen Theodor Leschetizky (vgl. Brée 1902, Widmungstext).

    Trotz ihrer herausragenden Ausbildung lässt sich eine Konzerttätigkeit Malvine Brées nur rudimentär belegen, überwiegend innerhalb einer Salonöffentlichkeit. Das einzige nachweisbare öffentliche Konzert gab sie im Sommer 1871 im Seebad der Insel Norderney. Auf dem Programm standen Carl Maria von Webers Konzertstück f-Moll op. 79, Frédéric Chopins Scherzo b-Moll op. 31 und Franz Liszts „Ungarische Rhapsodie“ Nr. 15, wie ein Korrespondent der britischen Zeitung „The Athenaeum“ berichtete: „During a recent sejourn at Norderney [...], I heard a young pianiste, Frau Dr. Malvine Brée, of Vienna, a pupil of the late lamented Taussig, of Berlin [...]. She did great credit to her celebrated teacher, and promises to achieve for herself a high position as a performer on the piano. She played Weber’s concert-piece, Scherzo in B flat, by Chopin, and Rakoczy Rhapsody by Liszt, and in each piece gained general and enthusiastic applause. She displayed a power of touch, so far as I can recollect only surpassed by Rubinstein, and her execution was marked throughout by correctness and unusual animation, - the latter quality being particularly refreshing in so dull a place as the whilom Hanoverian, now Prussian, island of Norderney.“ („Während eines Aufenthaltes auf Norderney vor kurzem [...] hörte ich eine junge Pianistin, Frau Dr. Malvine Brée aus Wien, eine Schülerin des jüngst beklagten Tausig aus Berlin [...]. Sie machte ihrem berühmten Lehrer alle Ehre, und verspricht, selbst einen hohen Rang als Pianistin zu erreichen. Sie spielte Webers Konzertstück, Scherzo in b von Chopin und die Rakoczy Rhapsodie von Lizst, und jedes der Stücke erhielt allgemeinen und begeisterten Beifall. Sie zeigte eine Kraft im Anschlag, die – soweit ich es erlebt habe – bislang nur von Rubinstein übertroffen wurde, und ihre Ausführung war durch und durch von Genauigkeit und ungewöhlicher Lebhaftigkeit geprägt, – die letztgenannte Eigenschaft war an einem derart drögen Ort wie der ehemals Hannoveraner, jetzt preußischen Insel Norderney besonders erfrischend.“; „The Athenaeum“ vom 23. September 1871, S. 401). In Wien veranstaltete Malvine Brée in ihrem Haus regelmäßig eigene Kammermusikabende. So gab sie z. B. am 6. Januar 1874 gemeinsam mit der Geigerin Eugenie Epstein und deren Schwester, der Violoncellistin Rudolphine Epstein, einen Trio-Abend. Auf dem Programm des Abends standen Ludwig van Beethovens Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3, Robert Schumanns „Phantasiestücke“ a-Moll für Klavier, Violine und Violoncello op. 88 sowie mehrere Stücke für Klavier solo, darunter Frédéric Chopins Fantasie f-Moll op. 49. Die „Allgemeine musikalische Zeitung“ rezensierte: „ Am 6. Januar veranstaltete Frau Malvine Brée (die Gattin des Musikschriftstellers Herrn Dr. Brée) und die beiden Schwestern Epstein (Eugenie: Violine, Rudolphine: Cello) einen Trio-Abend. Sie spielten das C moll-Trio von Beethoven, Phantasiestücke op. 88 von Schumann und einzelne Solopiècen. Frau Dr. Brée zeichnete sich besonders aus als tüchtige Pianistin durch den Vortrag der F moll-Phantasie von Chopin.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 4. Februar 1874, Sp. 76) Eugenie und Rudolphine Epstein waren Töchter des Wiener Pianisten Julius Epstein; zum weiteren Freundeskreis von Malvine Brée und ihrem Mann gehörten u. a. Anton Rubinstein, Richard Wagner, Mark Twain, Sophie Meier und Moritz Rosenthal (vgl. Artikel „Brée, Malvine“ 1957).


    Im Jahr 1878 traten Malvine Brée und ihr Mann aus dem Judentum aus (vgl. Staudacher 2009, S. 801).


    In Wien leitete Malvine Brée eine eigene Klavierschule, die über viele Jahre, mindestens bis 1908, Bestand hatte (vgl. Österreichische Statistik, Bd. 79, 1908, S. 256). Zusätzlich wirkte sie ab 1893 als Assistentin von Theodor Leschetizky an dessen „School of pianists“ in Wien und unterrichtete dort die Vorklassen, vermutlich in der Nachfolge Annette Essipoffs, die 1892 Wien verlassen hatte. Zu ihren dortigen Schülerinnen und Schülern zählten u. a. Elly Ney, Czesław Marek, Ossip Gabrielowitsch, Felix Salzer, Arthur Schnabel und Paul von Wittgenstein. Elly Ney, die ab Mai 1903 bei Theodor Leschetizky studierte, schrieb am 20. Mai 1903 an ihre Eltern: „Gestern hatte ich wieder Stunde bei Frau Dr. Brée. Sie ist ein reizender Mensch. [...] Frau Doktor ist sehr erstaunt über meine Fortschritte.“ (Ney 1957, S. 44) Und am 22. Mai 1903: „Heute morgen hat mir Frau Dr. Brée ausnahmsweise schon drei Stücke gegeben: Papillon von Grieg, La Fontaine von Henselt und das Spinnerlied von Mendelssohn.“ (Ney 1957, S. 45) Ausführlicher berichtete der tschechische Komponist, Pianist und Musikpädagoge Czesław Marek über den Unterricht bei Malvine Brée. Marek, der von Januar 1911 bis zum Frühjahr 1912 bei ihr studierte, erzählte in seinen Erinnerungen: „Frau Malwine Brée war in ihrer frühesten Jugend, ehe sie als Schülerin zu Leschetizky kam, Schülerin von Liszt. Sie hatte in Wien auch eine eigene Schule, in welcher sie einige von ihren Schülerinnen als Lehrerinnen beschäftigte. Bei den Lektionen, welche Leschetizky den von ihr vorbereiteten Schülern erteilte, war sie immer anwesend. Ihre bescheidene, anpassungsfähige Umgangsart war für Leschetizky sehr willkommen. [...] In ihrem Untericht beschränkte sich Frau Brée hauptsächlich auf Angaben des Fingersatzes und einiger weniger Spielbewegungen, daneben, gelegentlich, auch auf einige Pedalanweisungen, kurz auf diesen Lehrstoff, mit welchem sich Leschetizky selbst nicht oder nur höchst selten in seinen Lektionen befaßte. Frau Brée spielte mir nie vor, ihren Unterricht erteilte sie immer stehend, nie am Klavier oder auch daneben sitzend. Ihre sehr knappen Anschlagsanweisungen bezogen sich meistens nur auf einen Ton, einen Akkord oder, viel seltener, auf eine Figur. [...] Bei Frau Brée lernte ich einiges, womit sich Leschetizky in seinen Lektionen nicht abgeben wollte. Ich blieb auch später in freundlichem Kontakt mit ihr. Anläßlich meiner Klavierabende in Wien 1922 hat sie mich und meine Frau in einer sehr herzlichen Weise empfangen und hat auch diese Abende mit ihrer ganzen Schülerschar besucht.“ (Marek 1999, S. 80f.; vgl. auch Piano-Jahrbuch, Bd. 1 [1980], S. 82) Auch der Pianist Paul Wittgenstein studierte bei Malvine Brée und blieb ihr zeitlebens zugewandt. Nachdem er im ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte, verfasste er eine „Schule für die linke Hand“, die erst 1957 in drei Bänden bei der Universal Edition in Wien erschien, und die Malvine Brée „in Verehrung“ gewidmet ist.


    International bekannt wurde Malvine Brée mit ihrem Buch „Die Grundlage der Methode Leschetizky“, das erstmals im Februar 1902 im Verlag B. Schott’s Söhne in Mainz erschien. In 28 Unterkapiteln beschrieb Malvine Brée darin technische Grundlagen von Theodor Leschetizkys Schule, gab für die jeweiligen Anforderungen entsprechende Übungen und illustrierte den gesamten Band mit Fotografien der Hand Theodor Leschetizkys. Neben Kapiteln über die „Haltung am Klavier“ oder „Die Hand und ihre Haltung“ bespricht der Band u. a. „Diatonische Skalen“, „Akkorde“, „Arpeggien“, „Doppelgriffe“ und „Fingersatz“ sowie „Verzierungen“, „Dynamik“ und „Vortrags-Regeln“. In einem der letzten Kapitel „Vom Üben und Studieren“ befasste sich Malvine Brée ausführlich mit dem Auswendiglernen von Stücken und schrieb u. a. über das Üben: „Man erleichtert sich das Denken, wenn man das zu Übende zuerst ganz langsam spielt und dann erst schneller, wenn es sicher geht. Will es anfangs nicht gleich flott gehen, so glaube man nicht, dies dadurch erzwingen zu können, dass man vom Morgen bis zum Abend am Klavier sitzt. Das ist gesundheitsschädlich, und ausserdem ist es unmöglich seine Aufmerksamkeit so lange gespannt zu erhalten. Vier Stunden vernünftigen Übens tuns vollauf.“ Malvine Brée widmete das Buch „Meinem hochverehrten Meister Professor Theodor Leschetizky!“ und schrieb in ihrer Widmung: „Zwanzig Jahre sind es her seit ich die Ehre hatte, Ihre Schülerin zu werden, und mehr als zehn, dass Sie mich für wert halten, Ihre Assistentin zu sein. Ich sage Ihnen dies als Zeugnis hiefür, dass ich mich für berechtigt halten durfte, in diesem Buche zu veröffentlichen, was Sie mich durch die lange Zeit gelehrt und was ich selbst an hunderten Schülern erprobt habe.“ (Brée 1902, Widmung) Im Jahr des ersten Erscheinens, 1902, wurde „Die Grundlage der Methode Leschetizky“ in einer englischen und einer französischen Übersetzung verbreitet und erreichte 1910 bereits die vierte Auflage. 1927 wurde der Band nochmals in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht und 1997 erschien ein Reprint der englischen Übersetzung im New Yorker Musikverlag Dover mit einem Vorwort des Pianisten Seymour Bernstein.


    Spätestens in ihren letzten Lebensjahren war Malvine Brée vom immer schärfer werdenden Antisemitismus bedroht. So wurde sie z. B. 1929 im antisemitischen Lexikon „Sigilla veri. Lexikon der Juden“ als Klavierpädagogin in Wien verzeichnet (vgl. Eintrag „Brée, Malvine“ 1929).


    Malvine Brée starb am 3. Februar 1937 in Wien (vgl. „Wiener Zeitung“ vom 5. Februar 1937, S. 6).

    Rezeption

    Malvine Brée ist bis heute als Klavierpädagogin bekannt. Ihr Buch „Die Grundlage der Methode Leschetizky“ wurde 1997 im New Yorker Verlag Dover nochmals aufgelegt, mit einem Vorwort des Pianisten Seymour Bernstein. Zur zeitgenössischen Rezeption vgl. Abschnitt „Biografie“.

    Werkverzeichnis

    Schriften


    Die Grundlage der Methode Leschetizky. Mit Autorisation des Meisters herausgegeben von seiner Assistentin Malwine Brée. Mainz: B. Schott’s Söhne, 1902 (und zahlreiche weitere Auflagen).


    Englische Übersetzungen:

    The groundwork of the Leschetizky method, translated by Theodore Baker. Mainz: Schott, 1902; Reprint: New York: Haskell House, 1969.


    The Leschetizky method: a guide to fine and correct piano playing. English translation by Arthur Elson, introduced by Seymour Bernstein. Mineoly, N. Y.: Dover Publications, 1997.


    Französische Übersetzung:

    Base de la méthode Leschetizky, publiée par M. Brée, traduite par S. Kleeberg. Eschig/Schott, 1902.

    Repertoire

    Ein Repertoireverzeichnis Malvine Brées kann aufgrund fehlender Forschungen derzeit nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:


    Beethoven, Ludwig van. Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3.


    Chopin, Frédéric. Fantasie f-Moll op. 49.

    Chopin, Frédéric. Scherzo b-Moll op. 31.

    Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie Nr. 15.


    Schumann, Robert. Phantasiestücke a-Moll für Klavier, Violine und Violoncello op. 88.


    Weber, Carl Maria von. Konzertstück f-Moll op. 79.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Brée, Malvine“, in: Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon, hg. v. Paul Frank, 12. Aufl., bearb. v. Wilhelm Altmann, 1926 (verfügbar im world biographical information system).


    Artikel „Brée, Malwine“, in: Musiklexikon, hg. v. Hugo Riemann, bearb. v. Alfred Einstein, 1929 (verfügbar im world biographical information system).


    Artikel „Brée, Malvine“, in: Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950, Bd. 1, 1957 (verfügbar im world biographical information system).


    Artikel „Brée, Malvine“, in: Deutsche Biographische Enzyklopädie, hg. v. Walther Killy, Bd. 2, 1995 (verfügbar im world biographical information system).


    Artikel „Brée, Malvine“, in: Oesterreichisches Musiklexikon, hg. v. Rudolf Flotzinger, Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2002, Bd. 1, S. 202.


    Eintrag „Brée, Malvine“, in: „Sigilla Veri“ (Ph. Stauffs Semi-Kürschner). Lexikon der Juden, -Genossen und -Gegner aller Zeiten und Zonen, insbesondere Deutschlands [...], hg. v. Erich Ekkehard, Erfurt: U. Bodung-Verlag, 1929 (antisemitische Publikation).


    Marek, Czesław. Komponist, Pianist, Pädagoge: Leben und Schaffen in Dokumenten, hg. v. Chris Walton, Winterthur: Amadeus-Verlag, 1999.


    Ney, Elly. Erinnerungen und Betrachtungen. Mein Leben aus der Musik, Aschaffenburg: Paul Pattloch Verlag, 1957.


    Niemann, Walter. Meister des Klaviers. Die Pianisten der Gegenwart und der letzten Vergangenheit. 9. bis 14. völlig umgearbeitete Auflage. Berlin: Schuster & Loeffler, 1921.


    Österreichische Statistik, hg. von der k. k. Statistischen Central-Commission, Wien, 1882–1918. Bd. 79 (1908).


    Staudacher, Anna L. „...meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben: 18000 Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868–1914 – Namen, Quellen, Daten, Frankfurt a. M.: Lang, 2009.



    Zeitungsartikel


    Allgemeine musikalische Zeitung vom 4. Februar 1874, Sp. 76.


    The Athenaeum vom 23. September 1871, S. 401.


    Wiener Zeitung vom 5. Februar 1937, S. 6.

    Forschung

    Im Nachlass von Czesław Marek in der Zentralbibliothek Zürich sind zwei Briefe und eine Karte von Malwine Brée erhalten (vgl. http://www.zb.unizh.ch/spezialsammlungen/musikabteilung/nachlaesse/einzelne-nachlaesse/003642/index.html.de, Stand: 21. Juli 2011). Briefe von Malvine Brée an Paul von Wittgenstein wurden 1957 der Theodor Leschetizky Foundation übergeben.


    Das Buch „Die Grundlage der Methode Leschetizky“ ist u. a. für die historische Interpretationsforschung von Bedeutung.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Malvine Brée umfasst ihre Biografie und ihre Tätigkeiten.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 19295698
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 143913034
    Library of Congress (LCCN): no98054263

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 07.11.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Malvine Brée“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 7.11.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Malvine_Brée