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  • Luigia Polzelli

    von Christine Siegert
    Namen:
    Luigia Polzelli
    Geburtsname: Luigia Moreschi
    Ehename: Luigia Franchi
    Lebensdaten:
    geb. um in Neapel, Italien
    gest. in (Košice) Kaschau, (heute) Slowakei

    Es existieren widersprüchliche Angaben zu den Lebensdaten in der Sekundärliteratur. Luigia Polzelli wurde wahrscheinlich um 1760, möglicherweise aber bereits um 1750 geboren. Ebenso fraglich ist ihr Sterbejahr, das gelegentlich auf 1832 datiert wird.
    Tätigkeitsfelder:
    Sängerin
    Charakterisierender Satz:

    „Carissima Polzelli mia! in questo momento, che ho ricevuta la tua lettera, Io ti do la risposta; mi consolo, che tu ti trovi bene di salute, e che hai trovato un piccolo Teatro, non è per pagamento, ma per havere la pratica; io ti auguro tutta la prosperità, cioè una buona parte, ed un buon maestro, chi si darà l’istessa pena, come il tuo Haydn.“ (Joseph Haydn an Luigia Polzelli in Piacenza, London, 14. Januar 1792; zitiert nach Bartha 1965, S. 271)

    „Meine liebste Polzelli! In diesem Moment, in dem ich Deinen Brief erhalten habe, gebe ich Dir Antwort; es beruhigt mich, dass Du bei guter Gesundheit bist und dass Du ein kleines Theater gefunden hast, nicht wegen der Bezahlung, sondern um in Übung zu bleiben; ich wünsche Dir allen Erfolg, also eine gute Rolle und einen guten Kapellmeister, der sich die gleiche Mühe geben möge wie Dein Haydn.“


    Profil

    Die Sängerin Luigia Polzelli ist vor allem aufgrund der Beziehung zu Joseph Haydn bekannt, dessen Schaffen für das Musiktheater sie nachhaltig beeinflusste.

    Orte und Länder

    Luigia Polzelli wirkte hauptsächlich am Hof Fürst Nikolaus Esterházys in Eszterháza/Ungarn.

    Biografie

    Luigia Polzelli stammte aus einer Musikerfamilie. Ihre Schwester Cristina (Teresa) Negri war ebenfalls Sängerin. Um 1776 dürfte sie den Geiger Antonio Polzelli geheiratet haben; der älteste Sohn Pietro kam 1777 in Bologna zur Welt. 1778 ist sie als Sängerin in Correggio (nahe Reggio Emilia / Italien) nachgewiesen, im März 1779 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann von Fürst Nikolaus Esterházy „dem Prachtliebenden“ engagiert. Nach der Auflösung der Kapelle 1790 gingen sie nach Wien; nach dem Tod ihres Mannes 1791 kehrte Luigia Polzelli nach Italien zurück. Sie trat 1792 in Piacenza auf und ging dann offensichtlich nach Bologna, wo sie den Sänger Luigi Franchi heiratete. 1820 kehrte Luigia Polzelli nach Ungarn zurück; sie starb 1830 oder 1832 in Kaschau (Košice).

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    Schon bald nach ihrer Ankunft in Eszterháza scheint sich das Liebesverhältnis zwischen Luigia Polzelli und Joseph Haydn entwickelt zu haben, der als Kapellmeister in Esterházyschen Diensten stand. Dieser dürfte es auch gewesen sein, der Luigia und Antonio Polzelli durch eine Intervention beim Fürsten vor der Ende 1780 ausgesprochenen Entlassung bewahrte.


    In den folgenden Jahren musste die Sängerin Engagement und Familie verbinden. An mindestens 42 Opernproduktionen wirkte Polzelli mit; daneben brachte sie in Eszterháza fünf Kinder zur Welt: 1783 den Sohn Anton (†1855), 1787 Luigi Filippo (†1788), 1788 Gaetano Domenico; im Juni 1780 wird von der Geburt eines weiteren Kindes berichtet, das mit einem 1782 verstorbenen Mädchen oder aber mit Anna Polzelli identisch war, die 1789 in den Akten erwähnt wird. Vom weiteren Schicksal Annas und Gaetano Domenicos ist nichts bekannt.


    Pietro Polzelli (†1796) ging als zweiter Geiger von Emanuel Schikaneders Theater auf der Wieden nach Wien; auch Anton Polzelli zog es zunächst in die Habsburgische Metropole. 1803 kehrte er an den Esterházyschen Hof, der inzwischen wieder in Eisenstadt angesiedelt war, zurück. Anton plante möglicherweise, seine Mutter nach Eisenstadt zu holen; 1810 gelang es ihm, bei dem seit 1794 regierenden Fürsten Nikolaus II. eine Pensionszusage über 400 fl für sie zu erwirken. Die Vermutung, Anton sei der Sohn Haydns gewesen, lässt sich nicht bestätigen (allerdings auch nicht widerlegen). Nicole Restle (2007, S. 68) zieht sogar in Erwägung, dass Luigia Polzelli Haydn das Gefühl gegeben haben könnte, „mehrfacher Vater zu sein“.


    Haydn hatte nach dem Tod von Luigias Mann Antonio aus London noch wenig pietätvoll kondoliert: „Quel che tocca al tuo povero marito, ti dico che la Providenza ha fatto bene di liberarti d’un gran peso, mentre è meglio d’esser al altro mondo, che esser inutile a questo. Il povero ha sofferto abbastanza. Cara Polzelli, forse forse arriverà quel tempo, nel quale noi due più spesso ci siamo augurati di stare chiudendo quatro [sic] occhi. Due son serrati, ma gli altri due – Basta tutto questo, che vuol nostro Dio.“ (Bartha 1965, S. 258–259. „Was Deinen armen Mann betrifft, sage ich Dir, dass die Vorsehung gut daran getan hat, Dich von einer schweren Bürde zu befreien, weil es doch besser ist, in der anderen Welt zu sein als unnütz in dieser. Der Arme hat genug gelitten. Liebe Polzelli, vielleicht, vielleicht wird jene Zeit kommen, die wir zwei uns so oft gewünscht haben, dass sich vier Augen schließen. Zwei sind geschlossen, aber die anderen beiden – Genug davon, wie unser Gott es will.“)


    Nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1800 erteilte Haydn Luigia ein förmliches Eheversprechen: „Io qui in fine sottoscritto prometto alla Signora Loisa Polzelli (in caso ch’io pensasse di rimaritarmi) io nissuna altra prenderei per mia moglie, che suddetta Loisa Polzelli: e se io resto vedovo, prometto alla suddetta Polzelli di lasciar dopo la mia morte ogni anno una pensione di tre cento fiorini, cioè 300 fl. in monetta di Vienna durante sua vita.“ (Bartha 1965, S. 344. „Ich, der am Ende Unterzeichnende verspreche Signora Loisa Polzelli [im Fall, dass ich mich wieder zu verheiraten gedenke], dass ich niemand anderen zur Frau nehmen werde als die obengenannte Loisa Polzelli, und wenn ich Witwer bleibe, verspreche ich der obengenannten Polzelli, ihr nach meinem Tod eine lebenslange Pension von jährlich dreihundert Gulden, das heißt 300 fl. in Wiener Währung, auszusetzen.“)


    Zum Zeitpunkt des Eheversprechens war sich Polzelli offenbar Haydns Zuneigung nicht mehr sicher. Tatsächlich hatte sich Haydn zumindest zwischenzeitlich von ihr distanziert. Rückblickend äußerte er gegenüber seinem Biografen Albert Christoph Dies über seine Londoner Bekanntschaft Rebecca Schroeter, dass er diese wenn er damals ledig gewesen wäre, „sehr leicht geheiratet hätte“ (Dies 1959, S. 134). Die Polzelli im Eheversprechen zugesagte Pension von 300 fl hat Haydn in seinem Testament um die Hälfte reduziert (Geiringer 1959, S. 134).


    Polzelli ging 1791 nach Italien zurück, wo sie an kleineren Theatern auftrat. Bedauerlicherweise ist über diese späten Jahre so gut wie nichts bekannt.

    Würdigung

    Schon das bescheidene Gehalt des Ehepaars Polzelli zeigt, dass sie nicht zu den Spitzenkräften des Esterházyschen Opernbetriebs gehörten. Während ihres gesamten Engagements erhielten sie 465 fl 40 xr plus Naturalien. Dennoch beeinflussten gerade die begrenzten Fähigkeiten der Sängerin Haydns Schaffen für das Musiktheater entscheidend. Zwar trat sie nur in zwei Opern des Komponisten (als Silvia in „L’isola disabitata“ und als Lisetta in „La vera costanza“) auf, doch schrieb Haydn für sie mehrere Einlage- bzw. Ersatzarien und bearbeitete weitere Nummern für sie. Gerade diese Bearbeitungen machen die stimmlichen und musikalischen Voraussetzungen der Sängerin deutlich.

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    Obwohl Polzelli über einen Tonumfang von etwas mehr als zwei Oktaven (von a bis h’’) verfügte, scheint sie die Mittellage stark bevorzugt zu haben. Aus diesem Grund transponierte Haydn zahlreiche Arien für sie; zum Teil kombiniert mit weiteren Modifikationen. Beispielsweise wurde in Pasquale Anfossis Oper „I viaggiatori felici“ aus der brillanten Schlusskoloratur der Arie „Dove mai s’è ritrovata“, die sich in Sechzehntelläufen zweimal zum c’’’ aufschwingt, nach mehreren Bearbeitungsschritten eine in Achteltriolen dahinfließende Linie, die gerade noch das g’’ erreicht (Notenbeispiel 1; vgl. auch Siegert 2006). Auch lag Polzelli ein Parlando-Ton offenbar eher als ausgedehnte Koloraturen oder ausgehaltene Hochtöne. So lässt sich aus der in Eszterháza verwendeten Aufführungspartitur von Anfossis „La finta giardiniera“ schließen, dass Haydn die pathetische Schlusswendung der Arie „Vorrei punirti, indegno“ auf zwei einfach-heitere Schlusstakte verkürzte (Notenbeispiel 2). Zudem unterstützte Haydn frei liegende Gesangslinien und Soloeinsätze instrumental. Dank der Berücksichtigung dieser Voraussetzungen gehörte Polzelli zu den konstantesten Sängerinnen am Esterházyschen Hof.

    Rezeption

    Das Interesse an Luigia Polzelli war bislang fast ausschließlich durch ihre Beziehung zu Haydn motiviert. Dabei wurde häufig ein negatives Bild der Sängerin gezeichnet, die berechnend gewesen sei und Haydn ausgenutzt habe. So leitete bereits Carl Ferdinand Pohl seine Ausführungen über Polzelli ein: „Am 26. März 1779 wurde das Ehepar [sic] Polzelli auf zwei Jahre in die fürstliche Musikkapelle aufgenommen – ein Engagement, das für Haydn verhängnißvoll wurde“ (Pohl 1882, S. 89). Die Sängerin habe es nur zu gut verstanden, „Haydn’s Glut sowohl als seine Güte auszunutzen“ (ebd. S. 90). Leopold Nowak rückt Polzelli gar in die Nähe einer Prostituierten: „Sie jedoch, weniger tüchtig als Sängerin, aber um so mehr als Frau, ließ sich diese Liebe reichlichst bezahlen“ (Nowak 1959, S. 242). Eine sozialgeschichtliche Perspektive wirft auf ihr Verhalten ein anderes Licht. Es ist legitim, dass ihr ihre soziale Absicherung im Alter ein vorrangiges Anliegen war.

    Repertoire

    Luigia Polzelli sang fast ausschließlich Nebenrollen (seconda oder terza donna) in zahlreichen Repertoireopern, v. a. Opere buffe, des späten 18. Jahrhunderts.


    Rollen

    (Geringfügige Bearbeitungen sind im Folgenden nicht verzeichnet.)


    Donna Stella in Giovanni Paisiello, „La frascatana“ (Coreggio 1778; Eszterháza 1779?, mit Haydns [?] möglicherweise für Polzelli komponierter Einlagearie „D’una sposa meschinella“)


    Rosina in Gennaro Astaritta (?), „I visionari“ (Eszterháza 1779)


    Lisetta in Joseph Haydn, „La vera costanza“ (Eszterháza 1779?, 1785–1786)


    Nanina in Pasquale Anfossi, „La Metilde ritrovata“ (Eszterháza 1779, mit Haydns für Polzelli komponierter Einlagearie „Quando la rosa“)


    Lesbia in Giuseppe Gazzaniga, „L’isola d’Alcina“ (Eszterháza 1779, 1786, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Nel suo volto amor vi pose“)


    Modesta in Pasquale Anfossi, „Il geloso in cimento“ (Eszterháza 1779, 1785–1787)


    Sandrina in Giuseppe Sarti, „Le gelosie villane“ (Eszterháza 1779–1781, 1784)


    Lisetta in Johann Gottlieb Naumann, „Le nozze disturbate“ (Eszterháza 1779)


    Silvia in Joseph Haydn, „L’isola disabitata“ (Eszterháza 1779–1780, für Polzelli komponiert)


    Egle in Pasquale Anfossi, „La forza della donne“ (Eszterháza 1780, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Se provaste un pocolino“)


    Donna Artemisia in Giuseppe Gazzaniga, „La vendemmia“ (Eszterháza 1780–1781, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Più dell’onde“)


    Carlotta in Antonio Salieri, „La scuola de’ gelosi“ (Eszterháza 1780–1781, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arien „Gelosia d’amor è figlia“ und „Ognun sa che molti amanti“)


    Arminda in Pasquale Anfossi, „La finta giardiniera“ (Eszterháza 1780, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arien „Si promette facilmente“ und „Vorrei punirti, indegno“)


    Donna Eleonora in Pasquale Anfossi, „Isabella e Rodrigo“ (Eszterháza 1781)


    Giuletta in Gennaro Astaritta, „Il francese bizzarro“ (Eszterháza 1781)


    Donna Isabella und Lisetta in Vincenzo Righini, „Il convitato di pietra“ (Eszterháza 1781, mit der vermutlich von Haydn für Polzelli vorgenommenen Bearbeitung der Szene „Mora l’infido“ – „Mi sento nel seno“)


    Arminda in Niccolò Piccinni, „Gli stravaganti“ (Eszterháza 1781–1783, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arien „Che tortora io sono lontana“, „Una semplice agnelletta“ und der Szene „Care selve romite“ – „Dove vado sventurata“)


    Fatima in André-Ernest-Modeste Grétry, „Zemira ed Azor“ (Eszterháza 1782)


    Melissa in Tommaso Traetta, „Il cavaliere errante“ (Eszterháza 1782)


    Giacinta? in Giovanni Paisiello, „L’innocente fortunata“ (Eszterháza 1782)


    Graffiosa in Pasquale Anfossi, „Lo sposo disperato“ (Eszterháza 1782)


    Emilia in Pasquale Anfossi, „Il curioso indiscreto“ (Eszterháza 1782–1783, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Deh frenate i mesti accenti“)


    Contessa in Giuseppe Sarti, „Fra i due litiganti il terzo gode“ (Eszterháza 1783–1784, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Vorrei punirti, indegno“)


    Bellonia in Domenico Cimarosa, „Il falegname“ (Eszterháza 1783–1784)


    „Zauberin“ in „L’assedio di Gibilterra“ (Eszterháza 1783)


    Donna Isabella in Pasquale Anfossi, „I viaggiatori felici“ (Eszterháza 1784, 1787–1788, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Dove mai s’è ritrovata“)


    Ninetta in Francesco Bianchi, „La villanella rapita“ (Eszterháza 1784–1787)


    Bettina in Giuseppe Sarti, „I contrattempi“ (Eszterháza 1785, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Allor che mi vedranno“)


    Rosina in Pasquale Anfossi, „Il matrimonio per inganno“ (Eszterháza 1785–1786, 1788, mit Haydns für Polzelli komponierter Einlagearie „Signor, voi sapete“)


    Contessa in Mathias Stabinger, „Le astuzie di Bettina“ (Eszterháza 1785–1786)


    Betta in Domenico Cimarosa, „La ballerina amante“ (Eszterháza 1786)


    Mirandolina in Domenico Cimarosa, „Chi dell’altrui si veste presto si spoglia“ (Eszterháza 1786)


    Marinetta in Luigi Caruso, „L’albergatrice vivace“ (Eszterháza 1786)


    Rosina in Vincenzo Righini, „L’incontro inaspettato“ (Eszterháza 1786)


    Tortora in Pasquale Anfossi, „Il sordo e l’avaro“ (Eszterháza 1787)


    Robinetta in Pietro Alessandro Guglielmi, „La quakera spiritosa“ (Eszterháza 1787–1788, mit Haydns für Polzelli vorgenommener Bearbeitung der Arie „Per carità non s’alteri“)


    Erissena in Francesco Bianchi, „Alessandro nell’Indie“ (Eszterháza 1787–1788, mit Haydns für Polzelli komponierter Einlagearie „Chi vive amante“)


    ? in Domenico Cimarosa, „I due supposti conti“ (Eszterháza 1789)


    ? in Pasquale Anfossi, „Le gelosie fortunate“ (Eszterháza 1789)


    Lindora?/Circe? in Pasquale Anfossi, „La maga Circe“ (Eszterháza 1790)


    Clizia in Vicente Martín y Soler, „L’arbore di Diana“ (Eszterháza 1790)


    Merlina in Domenico Cimarosa, „L’impresario in angustie“ (Eszterháza 1790, mit Haydns für Polzelli komponierter Einlagearie „Il meglio mio carattere“)


    ? in Pietro Alessandro Guglielmi, „La pastorella nobile“ (Piacenza 1791/92)


    ? in Marcello di Capua, „Il conte di bell’umore“ (Piacenza 1791/92)

    Quellen

    Quellenpublikationen (in alphabetischer Reihenfolge):


    „Acta musicalia Nr. 36–Nr. 100“. In: Haydn Yearbook. Bd. 14. 1983. S. 9–128.


    „Acta musicalia Nr. 101 bis Nr. 152“. In: Haydn Yearbook. Bd. 15. 1984. S. 93–180.


    „Acta musicalia Nr. 201 bis 279“. Else Radant (Hg.). In: Haydn Yearbook. Bd. 18. 1993. S. 115–196.


    Bartha, Dénes. Joseph Haydn. Gesammelte Briefe und Aufzeichnungen. Kassel: Bärenreiter, 1965.


    Harich, Johann. „Haydn Documenta (I)“. In: Haydn Yearbook. Bd. 2. 1963/64. S. 2–44.


    Harich, Johann. „Haydn Documenta (II)“. In: Haydn Yearbook. Bd. 3. 1965. S. 122–152.


    Harich, Johann. „Haydn Documenta IV“. In: Haydn Yearbook. Bd. 7. 1970. S. 47–168.


    Landon, H. C. Robbins. The Collected Correspondence and London Notebooks of Joseph Haydn. London: Barrie and Rockliff, 1959.


    Landon, H. C. Robbins. „Haydniana (I)“. In: Haydn-Yearbook. Bd. 4. 1968. S. 199–206.


    Unpublizierte Quellen


    Esterházy-Archiv Forchtenstein (Österreich). Akten folgender Bestände (vgl. Lamkin 2007, S. 154–156): Acta Varia, Central Direction, Domainen Direction, Eisenstädter District oder Hof und Domainen Buchhaltung, General Cassa oder Hof- und Hauptzahlamts Rechnung, General Cassa Handbuch, Protocoll (Conventionale).


    Budapest, Országos Széchényi Könyvtár (Széchényi Nationalbiliothek Budapest), Musiksammlung. Acta musicalia (vgl. Pratl, Scheck 2004).


    Sekundärliteratur (in alphabetischer Reihenfolge):


    Bartha, Dénes, Somfai, László. Haydn als Opernkapellmeister. Die Haydn-Dokumente der Esterházy-Opernsammlung. Budapest: Verlag der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, 1960.


    Botstiber, Hugo. „Haydn and Luigia Polzelli“. In: The Musical Quarterly. Jg. 18. 1932. S. 208–217.


    Botstiber, Hugo. „War A. Polzelli Haydns Sohn?“ In: Österreichische Kunst. Jg. 3. H. 3–4. 1932. S. 17–19.


    Dies, Albert Christoph. Biographische Nachrichten von Joseph Haydn. Wien: Camesianische Buchhandlung, 1810 (Reprint Berlin: Henschelverlag 1959).


    Eisenmann, Alexander. „Joseph Haydns Nachkommen“. In: Allgemeine Musikzeitung (Berlin). Jg. 59. 1932. S. 153–154.


    Geiringer, Karl. Joseph Haydn. Der schöpferische Werdegang eines Meisters der Klassik. Mainz: Schott, 1959.


    Genesi, Mario Giuseppe. „Teatri d’opera ducali a Piacenza alla fine del Settecento: Ricognizione storiografica. La presenza della mezzosoprano Luigia Polzelli protetta haydniana“. In: Archivio storico per le province Parmensi. Jg. 45. 1993. S. 191–217.


    Harich, Johann. „Das Opernensemble zu Eszterháza im Jahr 1780“. In: Haydn Yearbook. Bd. 7. 1970. S. 5–46.


    Harich, Johann: „Das Haydn-Orchester im Jahr 1780“. In: Haydn Yearbook. Bd. 8. 1971. S. 5–69.


    Jancik, Hans. „Polzelli“. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik. Friedrich Blume (Hg.). Bd. 10. Kassel, Basel, London, New York: Bärenreiter, 1962. Sp. 1432.


    Lamkin, Kathleen. Esterházy Musicians 1790 to 1809. Considered from New Sources in the Castle Forchtenstein Archives. (= Eisenstädter Haydn-Berichte. 6). Tutzing: Hans Schneider, 2007.


    Landon, H. C. Robbins. Haydn. Cronicle and Works. Bd. 2: Haydn at Eszterháza 1766–1790. London: Thames and Hudson, 1978. S. 49–50. Bd. 3: Haydn in England 1791–1795. London: Thames and Hudson, 1976. S. 59. Bd. 5: Haydn. The Late Years 1801–1809. London: Thames and Hudson, 1977. S. 50, 280, 337.


    Nowak, Leopold. Joseph Haydn. Leben, Bedeutung und Werk. Wien: Amalthea-Verlag, 1959.


    Pohl, Carl Ferdinand. Joseph Haydn. Bd. 2. Leipzig: Breitkopf und Härtel, 1882. S. 89–98.


    Pratl, Josef, Scheck, Heribert. Regesten der Esterházyschen Acta Musicalia und Acta Theatralia in Budapest (= Eisenstädter Haydn-Berichte. 4). Tutzing: Hans Schneider, 2004.


    Restle, Nicole. „,Viele Grüße an alle schönen Weiber!‘ Haydn und die Frauen“. In: Haydns Londoner Symphonien. Entstehung – Deutung – Wirkung. Renate Ulm (Hg.). Kassel: Bärenreiter, 2007. S. 65–71.


    Rice, John A. „Polzelli Family“. In: Haydn. David Wyn Jones (Hg.). (= Oxford Composer Companions). Oxford: Oxford University Press, 2002. S. 288–289.


    R[igotti], D[omenico]. „La Luigia di Haydn“. In: Rassegna musicale Curci. Jg. 26. H. 2. 1973. S. 22–25.


    Sartori, Claudio. I libretti italiani a stampa dalle origini al 1800. 7 Bde. Cuneo: Bertola & Locatelli Editori, 1990–1994.


    Schweikert, F. „Joseph Haydn und Luigia Polzelli“. In: Neue Musikzeitung. Jg. 13. H. 16–17. 1892. S. 186–187, 198–199.


    Siegert, Christine. „Die Fassungen der Arie ‚Dove mai s’è ritrovata‘ aus Pasquale Anfossis Oper ‚I viaggiatori felici‘“. In: Perspektiven und Aufgaben der Haydn-Forschung. Bericht über den Internationalen wissenschaftlichen Kongreß Köln, 23.–25. Juni 2005. (= Haydn-Studien. 9). München: G. Henle Verlag, 2006. S. 107–136.


    Siegert, Christine. „Joseph Haydns Bearbeitungen für das Fürstliche Opernhaus in Eszterháza“. In: Bearbeitungspraxis in der Oper des späten 18. Jahrhunderts. Bericht über die Internationale wissenschaftliche Tagung vom 18. bis 20. Februar 2005 in Würzburg. Ulrich Konrad, in Verbindung mit Armin Raab, Christine Siegert (Hg.). (= Würzburger musikhistorische Beiträge. 27). Tutzing: Hans Schneider, 2007. S. 55–79.


    Siegert, Christine. „,...auf unser Personale (zu Esterház in Ungarn) gebunden‘. Bemerkungen zu Joseph Haydns Opernbearbeitungen am Beispiel von Pasquale Anfossis ‚La finta giardiniera‘“. In: Bericht über den Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung „Musik und kulturelle Identität“ vom 16. bis 21. September 2004 in Weimar. Detlef Altenburg (Hg.). Bd. 3. Kassel: Bärenreiter, im Druck.


    Siegert, Christine. „Rezeption durch Modifikation. Verbreitungswege italienischer Opern des späten 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum“. In: Oper im Aufbruch. Gattungskonzepte des deutschsprachigen Musiktheaters um 1800. Tagungsbericht Berlin 2004. Marcus Chr. Lippe (Hg.). (= Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft 9). Kassel: Gustav Bosse, im Druck.


    Siegert, Christine. „Losgelöst vom Autorwillen? Gattungstypische Distributionsphänomene der Opera buffa und Möglichkeiten ihrer Edition“. In: Autoren und Redaktoren als Editoren. Bericht über die Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition vom 22. bis 25. Februar 2006 in Weimar. Jochen Golz (Hg.). (= Beihefte zu editio). Tübingen: Niemeyer, im Druck.


    Siegert, Christine. „Polzelli, Luigia“. In: Haydn Lexikon. Armin Raab, Wolfgang Steinbeck (Hg.). Laaber: Laaber, Druck in Vorbereitung.


    Tank, Ulrich. Studien zur Esterházyschen Hofmusik von etwa 1620 bis 1790. (= Kölner Beiträge zur Musikforschung. 101). Regensburg: Gustav Bosse, 1981.


    Tenschert, Roland: Frauen um Haydn. Wien: Donau-Verlag, 1947.


    Verti, Roberto: Un almanacco drammatico. L’indice de’ teatrali spettacoli 1764–1823. 2 Bde. Pesaro: Fondazione Rossini, 1996.


    Walter, Horst. „Polzelli, Luigia“. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. Stanley Sadie (Hg.). London: Macmillan Publishers Limited, 1980. Bd. 15. S. 72–73.


    Walter, Horst. „Polzelli, Luigia“. In: The New Grove Dictionary of Opera. Stanley Sadie (Hg.). London: Macmillan Publishers Limited, 1992. Bd. 3. S. 1051.


    Walter, Horst. „Polzelli, Luigia“. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. Second Edition. Stanley Sadie (Hg.). London: Macmillan Publishers Limited, 2001. Bd. 20. S. 84.


    Walther, Susanne. „Eine Einlageszene Haydns in die Oper ‚Il convitato di pietra‘ von Vincenzo Righini“. In: Joseph Haydn und die Oper seiner Zeit. Bericht über das Internationale Symposion im Rahmen der „Haydn-Tage Winter 1988“ Eisenstadt, 8.–10. Dezember 1988. Gerhard J. Winkler (Hg.). (= Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland. 90). Eisenstadt 1992. S. 120–126.


    Zahn, Robert von. „Haydns musikalische Arbeit für die Gegebenheiten des Opernhauses“. In: The Eszterháza Opera House. Past and Future. János Malina (Hg.). Budapest, Leuven: International Opera Foundation Eszterháza, 2006. S. 59–79.

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    Quellen zu Aufführungen, an denen Luigia Polzelli beteiligt war:


    1. Librettodrucke (alphabetisch nach Opern sortiert)


    „Alessandro nell’Indie“ (Francesco Bianchi), Eszterháza 1787 (Weimar, Thüringische Landesbibliothek, Tb 61)


    „L’assedio di Gibilterra“, Eszterháza 1783 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, IM 1259)


    „Le astuzie di Bettina“, Eszterháza 1785 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 203.604; Rom, Conservatorio Statale di Santa Cecilia)


    „La ballerina amante“, Eszerháza 1786 (Wien, Österreichische Nationalbibliothek, 621754-A. THEAT.-S.)


    „Chi dell’altrui si veste presto si spoglia“, Eszterháza 1786 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága [Ungarische Schlösserverwaltung])


    „La Circe ossia L’isola incantata“ [= „La maga Circe“] (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1789 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtar, 204.050, Faksimile in Haydn Yearbook. Bd. 22. 1998, S. 1–25; Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „Il convitato di pietra o sia Il dissoluto“ (Vincenzo Righini), Eszterháza 1781 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 204.046; Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „La finta giardiniera“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1780 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 206.842)


    „La forza delle donne“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1780 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „La frascatana“ (Giovanni Paisiello), Correggio 1778 (Correggio, Biblioteca comunale)


    „Le gelosie fortunate“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1789 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „Le gelosie villane“ (Giuseppe Sarti), Eszterháza 1779 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „L’impresario in angustie“ (Domenico Cimarosa), Eszterháza 1790 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „L’incontro inaspettato / Die unvermuthete Zusammenkunft“ (Vincenzo Righini), Eszterháza 1786 (Wien, Gesellschaft der Musikfreunde, 9208 Textb.)


    „Isabella e Rodrigo“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1781 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, IM 9679)


    „L’isola d’Alcina“ (Giuseppe Gazzaniga), Eszterháza 1779 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 208.335)


    „Il matrimonio per inganno“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1785 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 206.879; Wien, Österreichische Nationalbibliothek, 621754-A. THEAT.-S.)


    „Metilde ritrovata“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1779 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 287.725)


    „La quaquera spiritosa“ (Pietro Alessandro Guglielmi), Eszterháza 1787 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „La schiava riconosciuta“ [= „Gli stravaganti“] (Niccolò Piccinni), Eszterháza 1781 (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, 326.257)


    „La scola de’ gelosi“ (Antonio Salieri), Eszterháza 1780 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)


    „Il sordo e l’avaro“ (Pasquale Anfossi), Eszterháza 1787 (Rom, Conservatorio Statale di Santa Cecilia)


    „La vendemmia“ (Giuseppe Gazzaniga), Eszterháza 1780 (Budapest, Műemlékek Állami Gondnoksága)



    2. Notenmateriale (alphabetisch nach Opern sortiert)


    „L’albergatrice vivace“ (Luigi Caruso). Partitur (1. Akt) und einige Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-58)


    „Alessandro nell’Indie“ (Francesco Bianchi). Partitur und einige Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-44)


    „L’arbore di Diana“ (Vicente Martín y Soler). Partitur und fast vollständige Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-6)


    „Le astuzie di Bettina“ (Mathias Stabinger). Partitur (1. Akt), zwei Violin- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-31)


    „La ballerina amante“ (Domenico Cimarosa). Partitur, Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-54)


    „Il cavaliere errante“ (Tommaso Traetta). Partitur (1. Akt) und Violinstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-96)


    „Chi dell’altrui si veste presto si spoglia“ (Domenico Cimarosa). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-56)


    „La Circe“ [= „La maga Circe“] (Pasquale Anfossi). Partitur (1. Akt und Finale des 2. Akts), Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-57)


    „I contrattempi“ (Giuseppe Sarti). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-30)


    „Il convitato di pietra“ (Vincenzo Righini). Partitur, Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-84)


    „Il curioso indiscreto“ (Pasquale Anfossi). Partitur, Orchesterstimmen und ein Singstimmenheft (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-35)


    „I due supposti conti“ (Domenico Cimarosa). Partitur, Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-52)


    „Il falegname“ (Pasquale Anfossi). Partitur, Orchester- und fast vollständige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-12)


    „La finta giardiniera“ (Pasquale Anfossi). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-41)


    „La forza delle donne“ (Pasquale Anfossi). Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-100)


    „Fra i due litiganti il terzo gode“ (Giuseppe Sarti). Partitur, Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-4)


    „Il francese bizzarro“ (Gennaro Astaritta). Fragmentarische Partitur (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-88a)


    „Le gelosie fortunate“ (Pasquale Anfossi). Partitur und fast vollständige Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-40)


    „Le gelosie villane“ (Giuseppe Sarti). Partitur, Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-29)


    „Il geloso in cimento“ (Pasquale Anfossi). Partitur (1. Akt), Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-37)


    „L’impresario in angustie con farsa Il credulo“ (Domenico Cimarosa). Partitur, einige Orchester- und Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-50)


    „L’incontro inaspettato“ (Vincenzo Righini). Partitur und einige Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-83)


    „L’innocente fortunata“ (Giovanni Paisiello). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-76)


    „Isabella e Rodrigo“ (Pasquale Anfossi). Partitur, Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-42)


    „L’isola d’Alcina“ (Giuseppe Gazzaniga). Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-104)


    „Il matrimonio per inganno“ (Pasquale Anfossi). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-43)


    „La Metilde ritrovata“ (Pasquale Anfossi). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-38)


    „Le nozze disturbate“ (Johann Gottlieb Naumann). Partitur (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-16)


    „La quakera spiritosa“ (Pietro Alessandro Guglielmi). Partitur, Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-19)


    „La scuola de’ gelosi“ (Antonio Salieri). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-9)


    „Lo sposo disperato“ (Pasquale Anfossi). Orchester- und fast vollständige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-99)


    „Gli stravaganti“ (Niccolò Piccinni). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-81)


    „La vendemmia“ (Giuseppe Gazzaniga). Partitur und Orchesterstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-20)


    „I viaggiatori felici“ (Pasquale Anfossi). Partitur, fast vollständige Orchester- und einige Singstimmen (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-33)


    „La villanella rapita“ (Francesco Bianchi). Partitur, Orchesterstimmen und ein Singstimmenheft (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-39)


    „Zemira ed Azor“ (André-Ernest-Modeste Grétry). Partitur, Orchesterstimmen und ein Singstimmenheft (Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Ms. Mus. OE-7)



    Moderne Noteneditionen (für Luigia Polzelli komponierte oder bearbeitete Werke [alle von Joseph Haydn])


    Joseph Haydn Werke.

    Bd. XXV/9: L’isola disabitata. Günter Thomas, Christine Siegert (Hg.). München: G. Henle Verlag, in Vorbereitung [die Rolle der Silvia ist für Polzelli komponiert].


    Bd. XXVI/1: Arien und Szenen mit Orchster. 1. Folge. Robert von Zahn (Hg.). München: G. Henle Verlag, 2000 [enthält die für Polzelli komponierten Arien „D’una sposa meschinella“, „Quando la rosa“, „Signor, voi sapete“, „Chi vive amante“ und „Il meglio mio carattere“].


    Bd. XXVI/3: Bearbeitungen von Arien und Szenen anderer Komponisten. 1. Folge. Christine Siegert (Hg.). München: G. Henle Verlag, in Vorbereitung [enthält die für Polzelli bearbeiteten Arien „Se provaste un pocolino“, „Più dell’onde“, „Gelosia d’amor è figlia“, „Ognun sa che molti amanti“, „Si promette facilmente“, „Vorrei punirti, indegno“ (Fassung von 1780), „Che tortora io sono lontana“, „Una semplice agnelletta“ und die Szenen „Care selve romite“ – „Dove vado sventurata“ und „Mora l’infido“ – „Mi sento nel seno“].


    Bd. XXVI/4: Bearbeitungen von Arien, Szenen und Ensembles anderer Komponisten. 2. Folge. Christine Siegert (Hg.). München: G. Henle Verlag, in Vorbereitung [enthält die für Polzelli bearbeiteten Arien „Deh frenate i mesti accenti“, „Vorrei punirti, indegno“ (Fassung von 1783), „Dove mai s’è ritrovata“ (Fassungen in Es-Dur und D-Dur), „Allor che mi vedranno“, „Nel suo volto amor vi pose“ und „Per carità non s’alteri“].


    „Dove mai s’è ritrovata“ (Fassung in C-Dur), in: Siegert 2006, S. 121–136.


    L’isola disabitata (Die wüste Insel). Azione Teatrale in due parti di P. Metastasio. H. C. Robbins Landon (Hg.). Kassel: Bärenreiter, 1982 [die Rolle der Silvia ist für Polzelli komponiert].


    Aria di Donna Stella [„D’una sposa meschinella“]. H. C. Robbins Landon (Hg.). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961.


    Aria di Errisena [sic] [„Chi vive amante“]. H. C. Robbins Landon (Hg.). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961.


    Aria di Merlina [„Il meglio mio carattere“]. H. C. Robbins Landon (Hg.). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961.


    Aria di Nannina [„Quando la rosa“]. H. C. Robbins Landon (Hg.). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961.


    Aria di Rosina [„Signor, voi sapete“]. H. C. Robbins Landon (Hg.). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961.


    Arien für Sopran I. H. C. Robbins Landon (Hg.). Karl Heinz Füssl (Klavierauszug). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961 [enthält die für Polzelli komponierten Arien „D’una sposa meschinella“, „Quando la rosa“ und „Signor, voi sapete“].


    Arien für Sopran II. H. C. Robbins Landon (Hg.). Karl Heinz Füssl (Klavierauszug). Salzburg: Haydn-Mozart Presse, 1961 [enthält die für Polzelli komponierten Arien „Chi vive amante“ und „Il meglio mio carattere“].


    Zwei Konzertarien. Alfred Orel (Hg.). Leipzig, Wien: Musikwissenschaftlicher Verlag, 1937 [enthält die für Polzelli komponierte Arie „Chi vive amante“].



    Diskografie (für Luigia Polzelli komponierte oder bearbeitete Werke [alle von Joseph Haydn]):



    CD


    „L’isola disabitata“. Linda Zoghby (Silvia), Orchestre de Chambre de Lausanne, Antal Dorati. Philipps: 432427-2. Auch in Philipps: 473851-2.


    „L’isola disabitata“. Yin Huang (Silvia), Padova Chamber Orchestra, David Golub. Arabesque Recordings: Z 6717-2.


    „L’isola disabitata“. Anke Herrmann (Silvia), Academia Montis Regalis, Alessandro De Marchi. Opus 111: OP 30319.


    „D’una sposa meschinella“ und „Chi vive amante“. Edith Mathis (Sopran), Orchestre de Chambre de Lausanne, Armin Jordan. Philipps: 432420-2. Auch in Philipps: 473851-2.


    „Chi vive amante“ und „Il meglio mio carattere“. Teresa Berganza (Sopran), The Scottish Chamber Orchestra, Raymond Leppard. Warner Classics: 4509984982.



    LP


    „L’isola disabitata“. Linda Zoghby (Silvia), Orchestre de Chambre de Lausanne, Antal Dorati. Philipps: 6700 119.

    Forschung

    Quellenmaterial zu Polzellis Zeit in Eszterháza in Forchtenstein und Budapest (s. „Unpublizierte Quellen“ unter der Rubrik „Literatur und Quellen“). Weiteres Material befindet sich vermutlich in italienischen und slowakischen Archiven.

    Forschungsbedarf

    Während Polzellis Wirken in Eszterháza und ihre Zusammenarbeit mit Haydn relativ gut erforscht ist, liegen die frühen Jahre in Italien und besonders die Zeit ab 1791 weitgehend im Dunkeln.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 81738659
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 137563809
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Christine Siegert, Die Grundseite wurde im Mai 2007 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 18.05.2007


    Empfohlene Zitierweise

    Christine Siegert, Artikel „Luigia Polzelli“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 18.5.2007.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Luigia_Polzelli