Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Larisa Simakovich

    von Darya Lenz
    Porträt der Komponistin Larisa Simakovich (2011).
    Namen:
    Larisa Simakovich (transl.: Лариса Симакович)
    Lebensdaten:
    geb. in Baranovichi, Weißrussland
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Choreographin, Sängerin, Gesangslehrerin, Librettistin
    Charakterisierender Satz:

    Larisa Simakovich bezeichnet sich selbst als „Trägerin der weißrussischen Kultur“ (Interview mit der Komponistin).


    Profil

    Das künstlerische Schaffen der Komponistin ist durch die politische Situation in ihrem Heimatland geprägt. Ihr Interesse an geistlicher und volkstümlicher Musik ist Ausdruck einer inneren Flucht vor den politischen Gegebenheiten.

    Die Ästhetik Larisa Simakovichs und ihr musikalisches Schaffen finden im Genre dramatischer Bühnenaufführungen ihre praktische Entsprechung. Bei der Umsetzung ihrer Ideen kombiniert Larisa Simakovich Cluster, musikalische Aleatorik und neue instrumentelle Techniken mit den klassischen kompositorischen Mitteln wie z.B. der Polyphonie. In Folge solcher Synthesen entstehen in den Werken von Larisa Simakovich neue Formen und fächerübergreifende Genres, wodurch sie immer wieder in unterschiedlichen Rollenerscheint, z.B. als Komponistin, Choreographin, Regisseurin oder Sängerin.

    Orte und Länder

    Larisa Simakovich wurde 1957 in Baranovichi in Weißrussland geboren. Das musikalische Schaffen der Komponistin ist eng mit Minsk, dem Ort ihrer Ausbildung und Tätigkeit, verbunden. Larisa Simakovich absolvierte das Staatliche Weißrussische Anatolij-Lunacharskij-Konservatorium in Minsk im FachChorleitung bei Viktor Rovdo (1980) und im Fach Komposition bei Dmitrij Smolskij (1992). Seit 1993 ist sie Mitglied des Komponistenverbandes Weißrusslands. Ihre Werke wurden u.a.in Warschau, Danzig, Berlin, Witebsk, Gomel, undNesvij aufgeführt.

    Biografie

    Larisa Simakovich wurde 1957 in Baranovichi geboren. Ab dem Alter von sieben Jahren besuchte sie das musikalische Internat in Minsk (heute: Ivan-Ahremchik-College) und wohnte dadurch weit von ihrer Familie entfernt. Die Jahre der dortigen intensiven musikalischen Ausbildung gaben den Ausschlag für ihre Entscheidung, sich der Musik zu widmen: 1974 nahm sie ein Studium am Lunacharskij-Konservatorium in Minsk auf. Nach dem Abschluss 1980 im Fach Chordirigieren bei Viktor Rovdo arbeitete sie als Chorleiterin für das staatliche Komitee für Fernsehen und Radio(BTRC). Zusätzlich studierte Larisa Simakovich am Konservatorium Komposition bei Dmitrij Smolskij und erwarb im Jahr 1992 ihren Abschluss. In dieser Zeit gründete sie die Folklore-Theatergruppe „Gosziza“ beim Staatlichen Weißrussischen Fernseh- und Rundfunkkanal BTRC und begann gleichzeitig ihr drittes Studium am Konservatorium im Fach Choreographie bei Valentin Elizarjev. Finanzielle Gründe zwangen sie jedoch, dieses Studium abzubrechen.

    In den 1980er Jahren schuf Simakovich mit ihrer Theatergruppe „Gosziza“ eine neue Art des weißrussischen Balletts, die die Musikwissenschaftlerin Vera Gudzej-Kaštaljan als „Folk-Modern-Ballett“ bezeichnete. Mit ihrem ersten Ballett „Intuicyja mitu“ gewann sie den ersten Preis beim Festival in Vitebsk im Jahr 1994. Hier vermischte Simakovich modernen Tanz mit den altertümlichen weißrussischen Bräuchen. Die ganze Inszenierung basiert auf dem Reigentanz und erinnert an die altslawische heidnische Tradition. Das Werk wurde als Andenken an die Tschernobyl-Tragödie geschrieben.

    Die Jahre von 1989 bis 1994, die Larisa Simakovich an der Staatlichen Akademischen Theater für Oper und Ballett verbracht hatte, veränderten ihr Selbstverständnis und hatten großen Einfluss auf ihre weitere Entwicklung. Immer mehr beschäftigte sich Larisa Simakovich mit dem Ballett und mit Theatermusik. Sie schrieb Filmmusik (z.B. für „Da vas, sučasniki mae“ (1990)) sowie kleinere Kompositionen für die Verfilmungen verschiedener Bräuche (z.B. „Jablyčny spas“ (1999)).

    Nach dem Regimewechsel passte die beim Fernseh- und Rundfunkkanal etablierte Theatergruppe nicht mehr in die politischen Rahmenbedingungen und wurde von der Leitung des BTRC 1994 aufgelöst.

    Derzeit ist Larisa Simakovich als Chefredakteurin des Staatlichen Kammerorchesters Weißrusslands tätig. Seit 2001 arbeitet sie mit ihrer Theatergruppe „Gosziza“, die sich erneut zusammengefunden hat, an neuen choreografischen Projekten.

    Würdigung

    Eine genaue Würdigung der Tätigkeiten von Larisa Simakovich ist erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Die Bedeutung, die Larisa Simakovich der volkstümlichen Musik in ihrem Schaffen beimisst, hängt mit der zentralen Rolle von „Volksmusik“ sowohl für die gegenwärtigen Tendenzen innerhalb der weißrussische Musik als auch für Larisa Simakovichs eigene Biographie und Identität zusammen.

    Aber auch jenseits folkloristischer Anklänge ist die Musik der Komponistin so vielfältig und reich an anderen Einflüssen wie z.B. der geistlichen oder auch der avantgardistischen Musik, dass auch die volkstümlichen Elemente eine neue Geltung erhalten.

    Rezeption

    Die Kompositionen von Larisa Simakovich werden häufig in Spiel- und Dokumentarfilmen sowie bei theatralischen und choreographischen Aufführungen verwendet.

    Werkverzeichnis

    (Genaue Daten der Uraufführungen konnten nicht ermittelt werden)


    Vokalmusik


    1. Oper/Musical


    „Zacіrka“, Modern-Folk-Mysterienspiel (Ballett-Oper), T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2007,UA: Minsk 2007, Manuskript.


    „Kuccja“, rituell-zeremonielle Kammer-Mono-Oper für Sopran und Kammerorchester, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2008, UA: Witebsk 2008, Manuskript.


    „Dzen‘ Maksima Bagdanoviča“, modernes Mysterienspiel, T.:Libretto vonLarisa Simakovich, gewidmet Maksіm Bagdanovіch, Minsk, 2009, UA:Minsk 2009, Manuskript.


    „Apokryf“, Musical, T.: Libretto von Larisa Simakovich, basieren dauf Werken von M. Bogdanovich, zum 120. Geburtstag von Maksіm Bagdanovіch, Minsk, 2011, UA: Minsk 2011, Manuskript.


    „Ljucyjan Tapolja“, Rondo-Oper, T.: Libretto von Larisa Simakovich nach dem gleichnamigen Poem von Maksim Tank, zum 100. Geburtstag von Maksim Tank, Minsk, 2012, UA: Minsk 2012, Manuskript.


    „Dzjaǔčynka z zapalkami“, Kammeroper für Kinder, T.: Libretto von Larisa Simakovich und Boris Zhanchak nach dem Märchen von Hans Christian Andersen, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.



    2. Kantaten


    „Alehoryi Pryvjalebnaj panny“ für Sopran und Kammerorchester, d-Moll, T.: Boris Zhanchak, Minsk, 2002, UA: Minsk 2002, Manuskript.


    „Duch Zjamli“ für Chor, Bratsche und Glocken, g-Moll, T.: weißrussische Folklore, Minsk, 2003, UA: Minsk 2003, Manuskript.


    „Rusalčyn panjadzelak“ für Kammerchor, Solisten, Orchester und volkstümliche Singstimmen, a-Moll, T.: weißrussische Folklore, Minsk, 2004, UA: Minsk 2004, Manuskript.


    „Rasa pala na Kupala“ Kantate für Chor, Schlagzeug, Klavier, Oboe und volkstümliche Singstimmen, d-Moll, T.: weißrussische Folklore, Minsk, 2005, UA: Minsk 2005, Manuskript.



    3. Vokalinstrumentale Stücke


    „Serada ǔ čakanni kryvych večaroǔ“ musikalische Performance - Weihnachtsscherz für Chor und 25 Glocken, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2004,UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „S-Muzyka“ moderne Inszenierung für Trompetensolo, Sopran und volkstümliche Singstimmen, Klavier und Schlagzeug, T.: Libretto von Larisa Simakovich nach dem Gedicht von Jakub Kolas „Symon muzyka“, Minsk, 2006,UA: Minsk 2006, Manuskript.


    4. Chormusik - Chor a capella


    „Tri chorovye miniatjury v drevnich ladach“, Zyklus, T.: Boris Zhanchak und weißrussische Volkstexte, Minsk, 1986, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Kraj naš“, F-Dur, T.: Nikolaj Gusovskij, Minsk, 1986, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Sirockaja“, a-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1987, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „A na Kupala na Jana“, gis-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1987, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Iz belaruskich balad“, d-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1989, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Pry krajčyku“, g-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1989, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Zabaǔljanka“, h-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1990, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Aliluja“, Diptychon, f-Moll, T.: kanonische Texte, Minsk, 1993, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Panna Mahyja“, Gebet, D-Dur, T.: auf Texte von Jan Vislickij, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.



    5. Chormusik - Für Chor mit Begleitung


    „Sny Efrasinni“, Chorfresken, e-Moll, T.: auf Texte von Efrosinija Polockaja, Minsk, 2002, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Na Iërdani racė“, Chorfresken, c-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2002, UA: Minsk 2002, Manuskript.


    „Himny belaruskaha cjarėdnjavečča“, Chorkonzert, C-Dur, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2003, UA: Minsk 2003, Manuskript.


    „Belaruskaja mova“, f-Moll, T.: Arkadij Kuleshov, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Vesnavyja karahody“, Zyklus für Chor und Schlagzeug, d-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1989, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Ho-ho-ho, kaza“, D-Dur, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1990, UA: Minsk 1990, Manuskript.


    „Mesjacam-Soncam“, Konzert für Chor, Schlagzeug und Flöte, d-Moll, T.: Boris Zhanchak und weißrussische Volkstexte, Minsk, 1993, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Na talacė“, musikalisches Gemälde, f-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1993, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Išoǔ raëk“, Poem für Chor, Flöte und Glocken, G-Dur, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1993, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Na pačatak Rastva“ für Cembalo, Vibrafon, Flügel und Chor, E-Dur, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2010, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.



    6. Für Solostimme mit Begleitung


    „Dver‘“, Poem für Singstimme und Violine, d-Moll, T.: ohne Text, Minsk, 1987, UA: Minsk 1987, Manuskript.


    „Z belaha kryla“, für Singstimme, Violine und Flöte, h-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 1988, UA: Berlin 1988, Manuskript.


    „Vokal’nyj cikl na slova Garsia Lorki“, d-Moll, T.: Garcia Lorca, Minsk, 1988, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Scežka ǔ pjatnicu“, dramatische Szene aus einem Hochzeitsbrauch für Singstimme und Klavier, h-Moll, T.: weißrussische Volkstexte, Minsk, 2007, UA: Minsk 2007, Manuskript.


    „Što pryc’nicca…“, musikalische Novelle für Sopran und Klavier, AsDur, T.: Vladislav Syrokomlja, Minsk, 2012, UA: Neswij 2012, Manuskript.




    Instrumentalmusik


    1. Ballett


    „Intuicyja mitu“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1993, UA: Witebsk 1993, Manuskript.


    „Ėǔtanazija. Apošni rytual“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1996, UA: Witebsk 1996, Manuskript.


    „Nocional’nyj interes“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1997, UA: Minsk 1997, Manuskript.


    „Kalinaǔ most“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2000, UA: Grodno 2000, Manuskript.



    2. Folk-Modern-Ballett


    „Njaboga“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2001, UA: Witebsk 2001, Manuskript.


    „Njakrasa“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2001, UA: Minsk 2001, Manuskript.


    „Prynamsi“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2002, UA: Witebsk 2002, MIDI-Manuskript.


    „Duch Zjamli“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2003, UA: Minsk 2003, Manuskript.


    „Rusalčyn panjadzelak“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2004, UA: Gdansk 2004, Manuskript.


    „Ad-tulina“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2006, UA: Minsk 2006, Manuskript.



    3. Choreographische Miniaturen


    „Na Belarusi zima. Zima na Belarusi“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1995, UA: Minsk 1995, Manuskript.


    „Nezvarotnae“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1996, UA: Minsk 1996, Manuskript.


    „Alilyja“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1996, UA: Minsk 1996, Manuskript.


    „Althoryi Pryvjalebnaj panny“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1997, UA: Minsk 1997, Manuskript.


    „Jablyčny spas“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 1999, UA: Minsk 1999, Manuskript.


    „Dzyn-dzen“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2000, UA: Minsk 2000, Manuskript.


    „Šljacham večnasci“, T.: Libretto von Larisa Simakovich, Minsk, 2002, UA: Minsk 2002, Manuskript.



    4. Orchestermusik


    „Pačatak rodu“, symphonische Dichtung, d-Moll, Minsk, 1991, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Muravanka“, symphonische Dichtung, d-Moll, Minsk, 1992, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Blagaveščanne“, Pastorale, F-Dur, Minsk, 1992, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    Symphonie in B-Dur, Minsk, 1992, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Peč‘“, Weihnachtsfreske, g-Moll, Minsk, 1998, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Zbalelamu paǔstannju 1831 hoda. Štutharcki dzënnik“, symphonische Freske, a-Moll, zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin, Minsk, 2010, UA: Minsk 2010, Manuskript.



    5. Kammermusik


    „Poslanie“ für Kammerorchester, F-Dur, Minsk, 2001, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Vysla daždžoǔ – kupina smerci“ für Kammerorchester, a-Moll, Minsk, 2004, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Sem‘ p’es dlja pianista“, D-Dur, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Zjamnoe – Njabësnae“ für Kammerorchester, volkstümliche Singstimmen und Glocken, d-Moll, Minsk, 2005, UA: Warschau 2005, Manuskript.


    „Allungare“ für 17 Instrumente des Kammerorchesters, h-Moll, Minsk, 2006, UA: Minsk 2006, Manuskript.


    „Sjarod zimy abrys Šapėna“ für Cembalo, Flügel und Saiteninstrumente, C-Dur, zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin, Minsk, 2010, UA: Minsk 2010, Manuskript.


    „Dolce-kalychanka“ für Saiteninstrumente und zwei Flügel, a-Moll, Minsk, 2010, UA: Minsk 2010, Manuskript.


    „Panna“ für Zymbal und Kammerorchester, Des-Dur, Minsk, 2012, UA: nicht aufgeführt, Manskript.


    Duo für Zymbal, G-Dur, Minsk, 2012, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Čatyry zdziǔlenni Michaliny“, Symphonietta in vier Sätzen, E-Dur, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Skrutak. 15 obrazov Belorusskoj Reformacii“, Konzert für zwei Flöten und Kammerorchester, d-Moll, Minsk, 2013, UA: nicht aufgeführt, Manuskript.


    „Tanec-ščadravanec“, Konzerttheaterstück für Violine und Klavier, D-Dur,Minsk, 2013, UA: Tallinn 2013, Manuskript.



    6. Filmmusik


    „Da vas, sučasniki mae“, Filmreihe aus drei Filmen, T.: Sergej Tarasov und Viktor Shevelevich, Minsk, 1990, 1991, 1992, UA: Minsk 1990, 1991, 1992, Manuskript.


    „Zapadnja dlja Zubra: fil’m pervyj „Jagajlo“ 1994, fil’m vtoroj „Vitovt“ 1995“, T.: Sergej Tarasov und Viktor Shevelevich, Minsk, 1994, 1995, UA: Minsk 1994, 1995, Manuskript.


    „Mirskij zamok“, T.: Vladimir Kolos, Minsk, 2003, UA: Minsk 2003, Manuskript.


    „Mirskij zamok“, T.: Oleg Lukashevich, Minsk, 2004, UA: Minsk 2004, Manuskript.



    7. Film-Ballett


    „Tam, dze Njamiga“, T.: Larisa Simakovich, Minsk, 2001, UA: Minsk 2001, Manuskript.


    „Njakrasa“, T.: Larisa Simakovich, Minsk, 2002, UA: Minsk 2002, Manuskript.


    „Njaboga“, T.: Larisa Simakovich, Minsk, 2003, UA: Minsk 2003, Manuskript.


    „Belarus‘ na kreste vekov“, T.: Sergej Tarasov, Minsk, 2007, UA: Minsk 2007, Manuskript.



    8. Musik für Theaterstücke


    „Kalyska čatyroch čaraǔnic“, T.: Vladimir Korotrevich, Minsk, 1981, UA: Minsk (Theater der jungen Generation), 1981, Manuskript.


    „Son na Kurgane“, T.: Janka Kupala, Minsk, 2003, UA: Witebsk (Witebsker Jakub-Kolos-Schauspielhaus), 2003, Manuskript.


    „Takoj dolgij sneg“, T.: Svetlana Bartochova, Minsk, 2004, UA: Gomel (Schauspielhaus), 2004, Manuskript.


    „Sny ab Belarusi“, T.: Vladimir Korotkevich, Minsk, 2008, UA: Minsk (Nationales Akademisches Janka-Kupala-Theater), 2008, Manuskript.


    „Safija Sluckaja“ Radiohörspiel, T.: Vladislav Syrokomlja, Minsk, 2010, UA: Minsk 2010, Manuskript.

    Repertoire

    Das Gesangsrepertoire von Larisa Simakovich umfasst Vokalmusik von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik

    Quellen

    Primärliteratur


    Simakovič, Larisa. „Ėffekt matyl’ka. O muzykal’nych festivaljach v Minske“. In: Mastactva. Nr. 10. 2009. S. 12-17.


    Simakovič, Larisa. „Njabesnaja Aida“. In: Mastactva. Nr. 9. 2007. S. 30-31.


    Simakovič, Larisa. „Arka avangarda“. In: Mastactva. Nr. 1. 2008. S. 42-43.



    Sekundärliteratur


    Cirkun, Ekaterina. „Rosa pala na Kupala…“. In: Minskij kur’er. Nr. 664. 2005. S. 6.


    Cmyh, Halina. „Charavaja i vakal’na-instrumental’naja muzyka“. In: Muzyka. Bd. 11. Tatjana Varfalameeva, Michail Pilipenko, Aljaksandr Lakotka (Hg.). = Belarusy. Minsk: Belaruskaja navuka, 2008. S. 688-698.


    Čurko, Julija (Hg.). „Linija, uchodjaščaja v beskonečnost‘“. Minsk: Polymja, 1999. S. 9-31.


    Čurko, Julija. „Belarus‘: tancujuc‘ use?“. In: Belarus‘. Nr. 7. 2001. S. 34-35.


    Čurko, Julija; Ulanovskaja, Svetlana. „Novaja belarusskaja charėagrafija: tanec madėrn”. In: Muzyka. Bd. 11. Tatjana Varfalameeva, Michail Pilipenko, Aljaksandr Lakotka (Hg.). = Belarusy. Minsk: Belaruskaja navuka, 2008. S. 588-594.


    Gudzej-Kaštaljan, Vera. „ Nezvarotnae“. In: LiM. 26.09.2003. S. 10-11.


    Gudzej-Kaštaljan, Vera. „Belaruski balet: kampazitarskaja tvorčast‘“. In: Muzyka. Bd. 11. Tatjana Varfalameeva, Michail Pilipenko, Aljaksandr Lakotka (Hg.). = Belarusy. Minsk: Belaruskaja navuka, 2008. S. 594-626.


    Gudzej-Kaštaljan, Vera. „U hosci da ‚Goscicy‘“. In: Kul’tura. Nr. 38. 2003. S. 10.


    Klaskovskaja, Ol’ga. „U žycci ne chapae vysokich matėryj…” In: Narodnaja Volja. 02.09.2004. S. 4.


    Klokav, Igor‘. „Nastal’hia pa tancy“. In: Kul’tura. Nr. 4. 1997. S. 9.


    Kotychov, Vladimir. „Vitebskoe pritjaženie“. In: Balet. Nr. 3. 1995. S. 23-24.


    Kovalëva, Vialeta. „Mjaža tryvalasci na zlom“. In: Naša Niva. Nr. 10. 2001. S. 3-8.


    Kurejčik, Andrej. „Tancujuščie“. In: Belaruskaja gazeta. 26.07.2004. S. 31.


    Kuznecov, Igor. „I klassika, i avangard“. In: Večernij Minsk. 19.04.2005. S. 3.


    Mdzivani, Tatjana; Sergienko, Raisa (Hg.). „Kampazitary Belarusi“. Minsk: Belarus‘. 1997. S. 377-378.


    Trygubovič, Valentina. „Pačynaetcca novaja pasnja“. In: Čyrvonaja zmena. 05.07.1981. S. 3.


    Zavadskaja, Irina. „Chočetsa razmjat krylja“. In: Sovetskaja Belorussija. Nr. 93. 2003. S. 12.


    Zavadskaja, Irina. „Lučšij priznak talanta, ėto kogda čelovek znaet, čego on chočet”. In: Sovetskaja Belorussija. Nr. 21. 2003. S. 5.


    Links


    Webseite der Folklore-Theatergruppe „Gosziza“ unter Leitung der Komponistin Larisa Simakovich.

    http://www.ghostica.com/ru/lsru.html


    Kurzbiografien der Komponistin Larisa Simakovich

    http://www.kino-teatr.ru/kino/composer/post/42396/

    http://www.philharmonic.by/ru/ompositors/193-simakovich.html


    Beschreibung der Rondo-Oper „Lucyjan Tapolja“ von Larisa Simakovich

    http://afisha.tut.by/concert.php?cid=8991


    Die Erstaufführung des Mysterienspiels „Den‘ Maksima Bogdanoviča“, initiiert und inszeniert von der Komponistin Larisa Simakovich

    http://belapan.com/archive/2008/12/11/misteriya


    Die Filmmusik zu „Sjaljanskamu rodu njama peravodu" von Larisa Simakovich

    http://www.youtube.com/watch?v=BZsILZobPok&feature=youtu.be

    Forschung

    Die aktuelle Forschung über das künstlerische Schaffen von Larisa Simakovich wird bislang maßgeblich von der Musikwissenschaftlerin Vera Gudzej-Kaštaljan betrieben, die die Komponistin u.a. als Gründerin des modernen weißrussischen Balletts bezeichnet.

    Forschungsbedarf

    Die Verbindung von Avantgarde und weißrussischer Folklore und folglich die Synthese der Genres im Schaffen von Larisa Simakovich bieten sich an für zukünftige Forschungen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 45473864
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 132830019

    Autor/innen

    Darya Lenz


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Anke Charton und Regina Back
    Zuerst eingegeben am 27.04.2015


    Empfohlene Zitierweise

    Darya Lenz, Artikel „Larisa Simakovich“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 27.4.2015.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Larisa_Simakovich