Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (100%)
  • Deutsch
  • Krystyna Moszumańska-Nazar

    von Danuta Gwizdalanka
    Die Komponistin Krystyna Moszumańska-Nazar.
    Namen:
    Krystyna Moszumańska-Nazar
    Geburtsname: Krystyna Moszumańska
    Lebensdaten:
    geb. in Lwów, Polen (ehemals Lemberg, heute Lviv, Ukraine)
    gest. in Kraków, Polen
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Professorin für Komposition, Rektorin der Musikakademie in Krakau
    Charakterisierender Satz:

    „W moim odczuciu w komponowaniu szalenie ważne są trzy komponenty. Po pierwsze: twórcza wyobraźnia. Po drugie: doskonale opanowana technika, której uczymy się w szkole, w akademii, a także – co warte podkreślenia – studiując i poznając partytury innych. I po trzecie: pasja, wewnętrzny imperatyw.”

    („Meiner Meinung nach gibt es beim Komponieren drei Elemente, die wahnsinnig wichtig sind: erstens die schöpferische Inspiration, zweitens eine vollkommen beherrschte Technik, die wir nicht nur in der Schule oder an der Akademie, sondern auch durch das Studium der Werke anderer Komponisten lernen, und drittens die Leidenschaft und der innere Imperativ.“


    Krystyna Moszumańska-Nazar in: Małgorzata Woźna-Stankiewicz. Lwowskie geny osobowości twórczej. Rozmowy z Krystyną Moszumańską-Nazar przeprowadziła Małgorzata Woźna-Stankiewicz [Gespräche mit K. Moszumańska]. Kraków: Musica Iagellonica 2007, S. 239.


    Profil

    Nach dem Abschluss des Studiums an der Krakauer Hochschule für Musik 1955 nahm Krystyna Moszumańska-Nazar ihre pädagogische Tätigkeit auf, zuerst im Musikgymnasium in Krakau, dann an der Hochschule für Musik. Bis 1987 wirkte sie Professorin für Kontrapunkt, Komposition und Instrumentation und von 1987 bis 1993 auch als Rektorin der Hochschule. Darüber hinaus war sie auch einige Jahre lang im Vorstand der Krakauer Abteilung des polnischen Komponistenverbandes tätig. Als Komponistin wurde sie mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ihre Werke werden von vielen Interpreten aufgeführt. Ihr Oeuvre umfasst ca. 70 Kompositionen.

    Orte und Länder

    Krystyna Moszumánska-Nazar lebte bis 1945 in Lemberg bzw. Lwów. Nach dem Anschluss der Stadt an die sowjetische Ukraine zog sie mit ihrer Familie nach Krakau, wo sie bis zu ihrem Tod im September 2008 wohnhaft war.

    Biografie

    Krystyna Moszumańska-Nazar wurde am 5. September 1924 im damals polnischen Lwów (ehemals Lemberg, heute Lviv, Ukraine) geboren. Nach den dramatischen Ereignissen während der sowjetischen und deutschen Besatzung verließ ihre Familie im Herbst 1945 Lwów (heute Lviv) und wurde nach Krakow (Krakau) repatriiert.


    Sie begann 1951 mit dem Studium des Klaviers an der Hochschule für Musik in Krakow, ein Jahr später auch mit dem der Komposition. 1955 schloss sie ihre Ausbildung ab und arbeitete anschließend als Lehrerin am Musikgymnasium in Krakow (1955-1963) und an der Hochschule für Musik (ab 1963). 1981 wurde sie zur Professorin berufen, und von 1987 bis 1993 leitete sie die inzwischen zur Musikakademie umbenannte Hochschule als Rektorin.

    mehr zu Biografie weniger zu Biografie

    Krystyna Moszumańska-Nazar wurde am 5. September 1924 im damals polnischen Lwów (Lemberg, heute Lviv, Ukraine) geboren. Den ersten Klavierunterricht (1931-1939) erhielt sie am Konservatorium in Lwów. Nach den dramatischen Ereignissen während der sowjetischen und deutschen Besatzung verließ ihre Familie im Herbst 1945 Lwów (heute Lviv) und wurde nach Krakow (Krakau) repatriiert.

    1946 heiratete Krystyna Moszumańska-Nazar den Tierarzt Tadeusz Nazar, 1949 kam der Sohn Krzysztof zur Welt.

    In Krakau begann sie dann ihre Ausbildung im Klavierspiel an der Hochschule für Musik (heute Musikakademie), zunächst bei Jan Hoffman (Klavier). Da ihre Lösungen der Harmonielehre- und Kontrapunktaufgaben von großer Individualität geprägt waren, schlug man ihr vor, sich auch in Komposition unterweisen zu lassen. Das Studium dieses Faches schloss sie im Jahr 1955 bei Stanisław Wiechowicz ab. Gleich nach Abschluss ihrer Ausbildung nahm sie ihre pädagogische Tätigkeit auf, zuerst im Musikgymnasium in Krakau (1955-1963), wo sie Klavier, Gehörbildung und Theorie unterrichtete, und danach an der Hochschule für Musik, zunächst als Assistentin von Bolesław Woytowicz. 1980 erhielt sie den Titel der außerordentlichen, 1987 der ordentlichen Professorin.

    Ihre Musik wurde mehrfach preisgekrönt, u.a. zwei Mal beim Wettbewerb der GEDOK (Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen) in Mannheim: 1961 das Orchesterstück „Hexaèdre“, 1966 „Exodus“ für Orchester. In Buenos Aires erhielt die Komponistin 1962 die Goldene Medaille für das Stück „Musica per archi“. Diese Auszeichnungen lenkten erstmals große Aufmerksamkeit auf die Komponistin, und in der Folge wurde ihre Musik 1963 zum ersten Mal bei dem renommierten polnischen Musikfestival „Warschauer Herbst“ aufgeführt, was wiederum eine entscheidende Rolle für ihre Anstellung an der Hochschule für Musik in Krakau spielte.

    Von 1978 bis 1987 fungierte sie dort als Stellvertreterin des Rektors Krzysztof Penderecki; während der häufigen Abwesenheiten des Rektors trug sie die Verantwortung für die 1979 zur Musikakademie umbenannten Hochschule, was besonders in Zeiten von Solidarność und Kriegsrecht eine schwierige Aufgabe darstellte. 1987 wurde sie zum ersten Mal zur Rektorin gewählt, drei Jahre später zum zweiten Mal. Als Rektorin erreichte sie unter anderem, dass die Musikakademie in ein neues Gebäude umziehen konnte: Paradoxerweise war es der ehemalige Sitz des Regionalkomittees der kommunistischen Partei in Krakau.

    Als Professorin war sie bei den Studenten sehr beliebt. Nach ihrer Emeritierung 1993 setzte sie ihre pädagogische Tätigkeit fort und unterrichtete bis kurz vor ihrem Tod.

    Sie trug den Titel Doctor honoris causa der Krakauer Musikakademie und war Ehrenmitglied des polnischen Komponistenverbandes.

    Würdigung

    Die ersten, neoklassizistisch orientierten Werke von Krystyna Moszumańska-Nazar wie das „Concertino“, die zwei Ouvertüren oder das „Symphonische Allegro“ waren typisch für die polnische Musik der 1940er und 1950er Jahre. „Należę do pokolenia kompozytorskiego wychowanego na tradycji, na muzyce neoklasycznej, kiedy najwspanialszymi wzorcami byli Strawiński i Prokofiew.” („Ich gehöre zu jener Generation von Komponisten, die sich mit der Tradition der neoklassizistischen Musik und deren vollkommensten Vertretern Strawinsky und Prokofjew eng verbunden fühlte.“ Krystyna Moszumańska-Nazar, Autorefleksja [Autoreflexion]. In: Krystyna Kasperek. Krystyna Moszumańska-Nazar. Katalog tematyczny utworów [Werkverzeichnis]. Kraków: Akademia Muzyczna 2004, S. 149)

    Durch das „Tauwetter“ änderte sich jedoch ab 1956 die politische Situation in Polen, und Musikerinnen und Musiker erhielten endlich die Möglichkeit, neuere, im Westen gebräuchliche Techniken und Stilrichtungen kennenzulernen. Von großer Bedeutung war für Krystyna Moszumańska-Nazar das Treffen mit Luigi Nono und Luciano Berio in Krakau 1958: „Poznanie dodekafonii przede wszystkim uwolniło mnie od obciążeń systemu dur-moll. Okres dodekafoniczny był niejako etiudą, otworzył przede mną nowe drogi poszukiwań w latach sześćdziesiątych.” („Die Bekanntschaft mit der Zwölftonmusik hat mich von den Zwängen des Dur-Moll-Systems befreit. Die Phase, in der ich Zwölftonmusik komponierte, war gewissermaßen eine Übung, die mir neue Wege für Experimente in den 1960er Jahren eröffnete.“ Krystyna Moszumańska-Nazar, Autorefleksja [Autoreflexion]. In: Kasperek, Krystyna. Krystyna Moszumańska-Nazar. Katalog tematyczny utworów [Werkverzeichnis]. Kraków: Akademia Muzyczna 2004, S. 149)

    Sonorismus, eine für die „polnische Komponistenschule“ der 1960er Jahre sehr typische Stilrichtung, war auch für Krystyna Moszumańska-Nazar sehr attraktiv. Sie komponierte daher besonders gern für Schlaginstrumente. In ihrem Oeuvre, das ca. 70 Werke umfasst, sind allein zwölf Kompositionen für Schlagzeug bzw. mit solistisch agierender Schlagzeuggruppe vertreten. Auch in vielen anderen Werken spielen die Schlaginstrumente eine wichtige Rolle: „Szczególnie interesowały mnie instrumenty o bliżej nieokreślonej wysokości dźwięku oraz traktowanie ich często wbrew dotychczasowemu przeznaczeniu, tzn. nie tylko rytmicznie, lecz quasi-kantylenowo” („Schlaginstrumente mit unbestimmten Tonhöhen waren für mich von besonderem Reiz, und ich benutzte sie häufig nicht ihrer traditionellen Bestimmung gemäß, d.h. nicht nur rhythmisch, sondern auch quasi-kantabel“. Krystyna Moszumańska-Nazar, Autorefleksja [Autoreflexion]. In: Kasperek, Krystyna. Krystyna Moszumańska-Nazar. Katalog tematyczny utworów [Werkverzeichnis]. Kraków: Akademia Muzyczna 2004, S. 150)

    Nach 1974 beginnen traditionelle und sonoristische Kompositionsmerkmale, wie Krystyna Moszumańska-Nazar selbst betont, sich in ihrer Musik anzunähern. Im Gegensatz zu anderen ihrer Kollegen jedoch, die die „polnische Schule“ durchlaufen hatten, ließ sie sich weder auf die traditionelle noch auf die postmodernistische oder gar die ostentativ pseuderomantische Richtung festlegen.

    Rezeption

    Die Erfolge bei Wettbewerben für Komponistinnen in Mannheim (1961) und Buenos Aires (1962) hatten in Polen die Aufmerksamkeit auf Krystyna Moszumańska-Nazar gelenkt. In den folgenden Jahren wurde sie mit weiteren Preisen ausgezeichnet, in Polen ebenso wie in Deutschland, wo sie 1966 zum zweiten Mal beim Wettbewerb der GEDOK in Mannheim eine Auszeichnung für das Orchesterwerk „Exodus“ erhielt.

    Nach der ersten Aufführung eines ihrer Werke beim Festival für Neue Musik „Warschauer Herbst“ (1963) wurde ihre Musik nicht nur dort regelmäßig aufgeführt, sondern kam auch bei anderen polnischen Festivals zu Gehör. Darüber hinaus wurden ihre Kompositionen in verschiedenen europäischen Ländern und in den USA gespielt.

    Krystyna Moszumańska-Nazar hat zahlreiche Vorträge über ihre Musik gehalten, auch in Deutschand (Leipzig und Nürnberg). Sie fungierte mehrfach als Jury-Mitglied bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim ARD-Wettbewerb in München 1990. Seit Grażyna Bacewiczs Tod 1969 gilt Krystyna Moszumańska-Nazar als bekannteste polnische Komponistin. Die meisten ihrer Werke sind veröffentlicht, hauptsächlich bei PWM (dem polnischen Musikverlag „Polskie Wydawnictwo Muzyczne“).

    Werkverzeichnis

    Vokalwerke


    „Madonny polskie” (Polnische Madonnen), für Chor und Orchester, T: Jerzy Harasymowicz-Broniuszyc (in Polnisch) , 1974, UA: Kraków 3. April 1976, PWM Kraków 1977


    „Intonacje“, für 2 Chöre und Orchester, T: Władysław Broniewski (in Polnisch), 1968


    „Pieśń nad pieśniami” (Canticum canticorum; in Polnisch), für Sopran, Sprecher, kleines Männerchor und Kammerensamble, 1984, UA: Poznań 23. März 1984


    „Pater noster“ für Männerchor und Orgel, 1997, UA: Kraków 23. Mai 1999


    „Zdrada“ (Verrat), für Sopran (oder Tenor) und Klavier, T: Leopold Staff (in Polnisch), 1953

    „Bel canto”, für Sopran, Celesta und Schlagzeug, 1972, UA: Avignon 17. Juli 1973, PWM Kraków 1975


    „Wyzwanie” (Herausforderung) für Bariton und Kammerensamble, T: Dylan Thomas (in Polnisch, Übers.: Stanisław Barańczak), UA: Poznań 28. April 1977, PWM Kraków 1979


    „Sitowie” für Bariton und Klavier, T: Julian Tuwim, 1981, UA: Kraków, 26. März 1987. In: Księga Jubileuszowa Mieczysława Tomaszewskiego. Kompozycje i teksty wręczone Mieczysławowi Tomaszewskiemu w 60-lecie urodzin 9 grudnia 1981 roku. Malecka, Teresa (Hg.), Akademia Muzyczna Kraków 1984


    „Orfeusz i Eurydyka” für Sopran, Bartion, Sprecher und Kammerorchester, T: Czesław Miłosz, 2005, UA: Katowice 2005



    Orchesterwerke


    „Ouvertüre”, 1953


    „Ouvertüre II“, 1955


    „Allegro symfoniczne“, 1957


    „Hexaèdre”, 1960, UA: Kraków, 22. Juni 1962, PWM Kraków 1965

    (Auszeichnung beim internationalen Wettbewerb GEDOK 1961)


    „Musica per archi”, 1962, UA: Warszawa 22.September 1963, PWM Kraków 1964

    (Goldene Medaille von Helene Rubinstein bei Internationalen Wettbewerbe für Komponistinnen in Buenos Aires 1962)


    „Exodus”, 1964, UA: Poznań 21. April 1967, PWM Kraków 1970

    (2. Preis beim internationalen Wettbewerb GEDOK 1966)


    „Pour orchestre”, 1969, UA: Poznań 29. März 1973, PWM Kraków 1974


    „Rapsod (II)”, 1980, UA: Kraków 12. September 1980, PWM Kraków 1987


    „Sinfonietta” für Streichorchester, 1983, UA: Baranów Sandomierski 10. November 1986


    Konzert für Orchester, 1985/86


    „Fresk“ (Freske), 1988, UA: Kraków 25. November 1988


    „Fresk II“, 1992), UA: Kraków 26. Mai 1999


    „Fresk III „Lwowski” (Lemberger Freske), 1993, UA: Kraków 24. November 1994


    Dialog I und II, 1994, UA: Odense 23. November 1994


    „Leggiero e mobile“, 1996, UA: Kraków 23. Oktober 1997



    Werke für Soloinstrumente mit Orchester


    „Concertino” für Klavier und Orchester, 1951


    „Variazioni concertanti” für Flöte und Kammerorchester, 1965/1966, UA: Wrocław 21. Januar 1968, PWM Kraków 1967


    Konzert für Schlagzeug und Orchester, 1998, UA: Kraków 13. November 1998


    Konzert für Violine und Orchester, 2000, UA: Kraków 24. Oktober 2000



    Kammermusik


    Streichquartett, 1954


    3 Miniaturen für Klarinette und Klavier, 1957, UA: Kraków 1958, PWM Kraków 1959,1979


    5 Duette für Flöte und Klarinette, 1959, UA: Kraków 1959, PWM Kraków 1962,41982


    Trio für Violine, Viola und Violoncello, 1960


    „Interpretacje” für Flöte, Tonband und Schlagzeug, 1967, UA: Kraków 7. Februar 1968, PWM Kraków 1969


    „Implikacje” für 2 Klaviere und Schlagzeug, 1969


    „Quartetto per archi”, 1974, UA: Kraków 18. Dezember 1974, PWM Kraków 1975


    „Warianty” für Schlagzeug und Klavier, 1979, UA: Stalowa Wola 18. Mai 1979, PWM Kraków 1979


    Streichquartett Nr. 3, 1979, UA: Lusławice 1980, PWM Kraków 1985


    „Music for Five” für 5 Schlagzeugensembles, 1988-1990, Poznań 5. April 1991, PWM Kraków 1994


    „Un petit cadeau” für Flöte, Violoncello und Schlagzeug, 1993, UA: Kraków 12. Dezember 1994


    „Kwiaty” (Blumen) für 2 Flöte, Oboe, Klarinette und Klavier, 1995-1997, UA: Kraków 19. Mai 1997


    „Impresja“ für Streichquartett, 1998, UA: Rybna 13. Dezember 1998


    „Muzyka jesienią” (Musik im Herbst) für Klarinette, Glocken und Schlagzeug, 2001, UA: Kraków 24. Mai 2002


    Sonata per due viole, 2002, UA: Kraków 13. Juni 2003


    Streichquartett Nr. 4, 2003, UA: Warszawa 17. September 2004, PWM Kraków 2004


    „Musiquette” für 2 Trompeten und Schlagzeug, 2003


    „Konfiguracje“ für Violoncello und Klavier, 2005, UA: Kraków 2005


    „Novelette“ für Flöte und Klavier, 2006, UA: Kraków 2007, Akademia Muzyczna Kraków 2007



    Werke für Klavier solo


    Variationen, 1949, UA: Kraków 1949


    „Suita tańców polskich” (5 polnische Tänze), 1954, UA: Kraków 1955, Agencja Autorska Warszawa 1980


    Sonatine, 1957, UA: Kraków 1958, PWM Kraków 1960


    7 Bagatellen für Klavier, 1968-1971, UA: Kraków 1972, PWM Kraków 1975; Nr. 1 und 2 auch Moskau, Muzyka 1976


    „Konstelacje” für Klavier, 1972, UA: Mannheim 13. Oktober 1972, Tonos Darmstadt 1973


    „Grande valse d'anniversaire”, 2000, UA: Kraków 17. Oktober 2001


    „La valse musette”, 2003, UA: Kraków 13. Mai 2004


    „La valse à la main gauche”, 2003, UA: Kraków 31. Mai 2004


    „APigram” für Klavier, 2004, UA: Kraków 31. Mai 2004



    Werke für Schlagzeug solo


    3 konzertante Etüden, 1969, UA: Kraków 8. Dezember 1969, PWM Kraków 1974, 1998


    „From End to End Percussion”, 1976, UA: Berkeley 24. Mai 1978, Agencja Autorska Warszawa 1979


    Fantazja für Marimbaphon, 1987, UA: Wrocław 19. Februar 1988, Agencja Autorska, Warszawa 1991



    Werke für Violoncello solo


    Recitativo, 1991, UA: Kraków 21. Oktober 1994, PWM Kraków 1994


    „Moment musical” Nr. 4, 1996, UA: Kraków 2. Juni 1996


    „Happy day”, 2001, UA: Kraków 23. April, 2001, Editions Armiane Versaille 2005


    „Moment musical” Nr. 5, 2002, UA: Kraków 27. August 2002, Editions Armiane Versaille 2002



    Werke für andere Instrumente solo


    „Canzona” für Violine, 1986, UA: Kraków 1987, Brevis Poznań 1992


    „3 Moments musicaux” für Kontrabass, 1990, UA: Paris 26. Februar 1990, PWM Kraków 1994


    „Oratio brevis” für Orgel, 1995, UA: Kraków 10. März 1996, PWM Kraków 1997


    „Serpentine” für Oboe, 1997, UA: Kraków 31. Mai 1998, PWM Kraków 1999


    „Mouvement des sons“ für Cembalo, 2007




    Diskografie


    Bagatelle für Klavier

    Bettina Otto

    LP Sächsische Tonträger LC9930


    Dialog I und II

    Rundfunkorchester Krakau, Dir. Wojciech Czepiel

    CD DUX 0291


    „Fantazja”

    Jan Pilch (Schlagzeug)

    LP Muza SX 2740


    „From End to End Percussion”

    Jan Pilch (Schlagzeug)

    LP Muza SX – 2464


    „Fresk (I)”

    National Symphony Orchestra of Ukraine, Dir. Igor Blaschkow

    LP Muza SX – 2856


    „Hexaèdre”

    Helsingin Kanponginorkesteri. Dir. Jordan Panula

    LP Muza XW 568, 1961 Nr. 219


    „Interpretacje”

    Barbara Świątek (Flöte), Janusz Stefański (Klavier)

    LP Muza M-3 XW 1034


    „Leggiero e mobile”

    Wind Orchestra of Royal Northern College of Music, Dir. Timothy Reinish

    CD Kronik des „Warschauer Herbst” 1999 (Nr. 42)


    4 Moments musicaux

    Dorota Imiełowska (Violoncello)

    CD Koch International Poland LC5680


    „Music for Five”

    Krakowska Grupa Perkusyjna (Das Krakauer Schlagzeugensemble)

    CD Accord ACD057 („The Space of Rhythm”)


    „Musica per archi”

    Polnische Rundfunkorchester, Dir. Jan Krenz

    LP Muza XW 869


    „Oratio brevis”

    Marek Stefański (Orgel)

    CD DUX 0225


    „Pour orchestre“

    Bulgarische Rundfunkorchester, Dir. W. Stefanow

    LP Muza M-3 XW 1882


    „Quartetto per archi”

    Kwartet Łazienek Królewskich

    LP Muza SX 1884


    „Rapsod (II)“

    Rundfunkorchester Krakau, Dir. Wojciech Czepiel

    VD DUX 0291

    und

    Orchester der Hochschule für Musik in Krakau, Dir. Wojciech Czepiel

    CD DUX 0148


    Recitativo

    Dorota Imiełowska (Violoncello)

    CD Koch International Poland LC5680


    Streichquartett Nr. 2

    Wilanow Streichquartett

    LP Muza SX 2175


    „Variazioni concertanti”

    Elżbieta Dastych-Szwarc (Flöte), Schlesische Philharmonie, Dir. Gianpiero Taverna

    LP Muza S-3 XW1660


    „Warianty”

    Roman Opuszyński, Jan Pilch (Schlagzeug)

    LP Muza SX 2177


    „Wyzwanie”

    Jerzy Artysz (Bariton), Philharmonie Poznań, Dir. Wojciech Michniewski

    LP Muza SX 1524

    Quellen

    Literatur


    Bücher


    Kasperek, Krystyna. Krystyna Moszumańska-Nazar. Katalog tematyczny utworów [Werkverzeichnis]. Kraków: Akademia Muzyczna 2004.


    Woźna-Stankiewicz, Małgorzata. Lwowskie geny osobowości twórczej. Rozmowy z Krystyną Moszumańską-Nazar przeprowadziła Małgorzata Woźna-Stankiewicz [Gespräche mit K. Moszumańska]. Kraków: Musica Iagellonica 2007.



    Aufsätze in Zeitschriften


    Marek, Tadeusz. Composer’s Workshop – Krystyna Moszumańska-Nazar, In: Polish Music 1974 Nr. 2, S. 10-13.


    Schiller, Henry. „Muzyka na smyczki” Krystyny Moszumańskiej-Nazar, In: Ruch Muzyczny 1963 Nr. 22, S. 13.


    Walaciński, Adam. Hexaèdre. In: Ruch Muzyczny 1965 Nr. 17, S. 9.



    Aufsätze in Sammelbänden


    Mizerska-Golonek, Ewa. Krystyna Moszumańska-Nazar „Madonny polskie“. In: Muzyka instrumentalno-wokalna kompozytorów krakowskich, Zeszyty Naukowe PWSM Kraków: PWSM 1979, S. 60-91.


    Mizerska-Golonek, Ewa. „Pieśń nad Pieśniami“ Krystyny Moszumańskiej-Nazar. In: Krakowska Szkoła Kompozytorska 1888-1988. Malecka, Teresa (Hg.). Kraków: Akademia Muzyczna 1992, S. 109-148.


    Mizerska-Golonek, Ewa: Krystyna Moszumańska-Nazar i jej muzyka na perkusję solo. In.: Muzyka polska 1945-1995. Droba, Krzysztof, Malecka, Teresa (Hg.). Kraków: Akademia Muzyczna 1996, S 183-198.


    Rasmunssen, P.E. At den polsko komponisten Krystyna Moszumańska-Nazar. In: „Dansk Musik Tidskrift“, Kopenhag 1994 Nr. 3/XI


    Cohen A.J.: International Encyclopedia of Woman Composers, Bd. 2, Books and Music, New York 1987


    Slonimsky N. (Hg.): Backer's Biographical Dictionnary of Musicians, G. Schirmer, New York 1991


    Antje O., Sevgi B.: Komponistinnen aus acht Jahrhunderten, Sequentia Verlag, Essen 1996


    Miklaszewska, Joanna. Moszumańska-Nazar Krystyna. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil, t. XII, Kassel 2004


    Thomas A.: Moszumańska-Nazar Krystyna, in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Bd. 17, London 2001



    Werkanalysen


    Brejza, Aleksandra. „Rapsod II“ Krystyny Moszumańskiej-Nazar. Bydgoszcz: Akademia Muzyczna 1988


    Dudek, E. Krystyna Moszumańska-Nazar - zarys monograficzny. Kraków: Akademia Muzyczna 1991


    Frączkiewicz, Teresa. Fuga w polskiej muzyce współczesnej, na wybranych przykładach z ostatniego dwudziestolecia, Kraków: PWSM 1977 (Ms)


    Long Ch. Ay-Chen: Selected Structural Elements and Aspects in „Bagatelles“ (1971) and „Konstellationen“ (1972) by Krystyna Moszumańska-Nazar, PhD, Denton: University of North Texas 1997


    Ryński, L. Osiągnięcia współczesnej perkusji na przykładzie wybranych utworów Krystyny Moszumańskiej-Nazar, Kraków: Akademia Muzyczna 1987


    Szymańska, G.: Muzyka na perkusję Krystyny Moszumańskiej-Nazar: analiza i interpretacja utworów wybranych. Kraków: Akademia Muzyczna 2002



    Links


    http://www.culture.pl/pl/culture/artykuly/os_moszumanska_nazar_krystyna (in Polnisch, Stand: Dezember 2008)


    http://www.pwm.com.pl/szczegoly.php?&Moszuma%F1ska-Nazar_Krystyna&aukcja=0&grupa_p=6&grp=&pwd[6]=364447&sortuj=sattr_83&grupuj=&przedm=283141&strona=2 (in Polnisch, Stand: Dezember 2008)

    Forschung

    Zur Musik von Krystyna Moszumańska-Nazar gibt es einige wenige Einzelstudien, die sich analytisch mit ihren Werken auseinandersetzen. Ihre Biografie wird sehr ausführlich in Małgorzata Woźna-Stankiewiczs Buch „Lwowskie geny osobowości twórczej. Rozmowy z Krystyną Moszumańską-Nazar przeprowadziła Małgorzata Woźna-Stankiewicz [Gespräche mit K. Moszumańska]” (Kraków: Musica Iagellonica 2007) vorgestellt (allerdings nur auf Polnisch). Ein detailliertes Werkverzeichnis liegt ebenfalls vor: Krystyna Kasperek: „Krystyna Moszumańska-Nazar. Katalog tematyczny utworów [Werkverzeichnis]” (Kraków: Akademia Muzyczna 2004).

    Forschungsbedarf

    Es wäre sehr interessant, die Musik und vor allem auch die Biografie von Krystyna Moszumańska-Nazar mit Musik und Biografien anderer europäischer Komponistinnen ihrer Generation zu vergleichen.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 107640506
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 124423248
    Library of Congress (LCCN): n81058213
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Danuta Gwizdalanka, 17. Dezember 2008


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 02.06.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Danuta Gwizdalanka, Artikel „Krystyna Moszumańska-Nazar“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 2.6.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Krystyna_Moszumańska-Nazar