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  • Katharina Rosenberger

    von Torsten Möller
    Namen:
    Katharina Rosenberger
    Lebensdaten:
    geb. in Zürich, Schweiz
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Dozentin für Komposition
    Charakterisierender Satz:

    „Ein Klang ist nicht nur ein Klang; ein Klang ist ein Prozess. Es passiert so viel innerhalb eines Klangs, gerade auch in seinem Verlauf.“


    Katharina Rosenberger


    Profil

    Katharina Rosenberger lässt sich stark von Bildender Kunst inspirieren. Oft entstanden ihre Werke, seien es traditionell besetzte, elektronische Kompositionen, Klang- oder Videoinstallationen, anlässlich von Ausstellungen für Museen oder Galerien. Zentral für Rosenbergers Schaffen ist die skulpturale Auffassung des Klangs, die durch die intensive Beschäftigung mit der französischen „musique spectrale“ bestärkt wurde. Weniger traditionell geprägte Formverläufe im Sinne von An- und Entspannung oder der Folge verschiedener Dichtegrade des musikalischen Satzes sind entscheidend, sondern die konzentrierte Reihung von Klängen und deren Qualitäten.

    Orte und Länder

    Geboren ist Katharina Rosenberger 1971 in Zürich. Früh hat sie die Schweiz verlassen, um in London Komposition zu studieren bei Michael Finnissy. Nach ihrer Ausbildung, die sie mit dem englischen „Master of Music“ abschloss, zog Rosenberger in die Vereinigten Staaten, um beim renommierten französischen Komponisten Tristan Murail ihr Kompositions-Studium fortzusetzen. 2009 erhielt sie den Doctor of Musical Arts in Composition; aber bereits seit 2008 hat sie eine Stelle als Assistant Professor an der University of California in San Diego inne. Als Komponistin ist sie international tätig. Ihre Kompositionen werden in Amerika und der Schweiz gespielt, kommen jedoch auch in Frankreich, England oder Deutschland zur Aufführung.

    Biografie

    Katharina Rosenberger wurde am 23. Mai 1971 in Zürich geboren. Vor allem ihre Mutter war sehr musikalisch und förderte früh mit dem Vater, einem Feinmechaniker, die musikalische Ausbildung. Als Kind erhielt Rosenberger Klavierunterricht und wirkte in einem Züricher Kinderchor mit. In den frühen 1990er Jahren absolvierte Rosenberger ein Studium an der Jazzschule Zürich in den Fächern Gesang, Improvisation und Theorie. Danach studierte sie am Berklee College of Music in Boston (USA) das Fach „Komposition und Film“. Sie schloss dieses zwar mit dem Bachelor Degree ab, doch entsprach die Ausrichtung nicht ihren Interessen – zu sehr habe, so Rosenberger, die „emotionale und handlungsorientierte Ausrichtung“ die Komposition für den Film dominiert. Nach einigen Semestern im Fach „Experimental Filmmaking“ am Massachusetts College of Art setzte sie ihre Ausbildung bei Michael Finnissy in London fort. Nachdem sie den „Master of Music“ an der Royal Academy of Music erhalten hatte, vertiefte Rosenberger ihre Kompositions-Ausbildung an der Columbia University New York bei Tristan Murail, einem der wichtigsten Vertretern der französischen „musique spectrale“; 2009 erhielt die Komponistin an der Columbia University den Doctor of Musical Arts in Composition.

    Seit 2008 lehrt Katharina Rosenberger als „Assistant Professor“ an der University of California in San Diego (Department of Music). Vielfach ausgezeichnet für ihr Schaffen ist die Schweizerin heute eine gefragte Komponistin. Weltweit werden ihre vielfältigen Werke präsentiert; nicht nur im Rahmen von Festivals Neuer oder elektronischer Musik (Schweizer Tonkünstlerfest, Weimarer Frühlingstage), sondern auch in Museen oder Ateliers.

    Würdigung

    Die stilistische Öffnung zeitgenössischer Musik ist gerade in den letzten Jahrzehnten offensichtlich, aber in Katharina Rosenbergers Schaffen ist sie besonders ausgeprägt. Rosenberger komponiert sowohl Orchester- und Ensemblewerke als auch Klanginstallationen, Soundscapes oder Musik für Videoinstallationen. Hinzu kommt eine werkübergreifende Beeinflussung durch verschiedenste Sphären. Literatur dient ebenso als Stimulanz wie Natur, bildende Kunst oder auch Werke alter Renaissance-Meister wie Adrian Willaert (1490-1562) und Cipriano de Rore (ca. 1515-1565).

    In je eigenem Metier versteht es Rosenberger, sich gehaltvoll zu äußern. Zu Hilfe kommt ihr eine ebenso konzentrierte wie detailverliebte „Klangarbeit“. Weniger organisierte Formverläufe im Sinne vorab festgelegter Strukturen prägen die Werke, sondern die ausgesprochen organisch wirkende Folge von elektronischen oder instrumentalen Klangeigenschaften. Charakteristisch für ihre Musik ist das Ausklingen von Tönen oder Tongemischen und das behutsame Anschließen des Folgenden. Über ihren Lehrer Tristan Murail vermittelte Prinzipien der „musique spectrale, die objektive Analyse von Klangspektren mitsamt deren Kombinationen, sind offenbar.

    „Torsion“ für Klavier, 2008 entstanden, ist ein Beispiel. Nicht zielgerichtet, sondern eher schweifend ist der Verlauf. Eine unscheinbare, nach oben steigende Linie, bestimmt das homogene, mit viel Pedal gefüllte Klangbild. Rhythmik ist dem minutiösen und hoch sensiblen Erspüren des Klanglichen untergeordnet. Ungleich aufgerauter als „Torsion“ ist „parcours III“ für acht Instrumente und Elektronik (2008/10) angelegt. Mithilfe avancierter Techniken der Tonproduktion – Bartók-Pizzikati und Klappengeräusche der Bläser dringen immer wieder durch – entsteht ein dicht-impulsives Vexierspiel kleinster, ineinander verzahnter musikalischer Gesten. Trotz des verschiedenen Ausdrucksspektrums eint die Werke die integrative Tendenz; nicht an schroffen Gegensätzen ist Katharina Rosenberger gelegen, sondern am beständigen Festhalten eines einmal eingeschlagenen Wegs. Arnold Schönbergs Begriff vom Befolgen eines „Trieblebens der Klänge“ erhält eine eigene Bedeutung.

    Die Hinwendung zu anderen Künsten war früh ausgebildet. Vor ihrer eigentlichen Ausbildung zur Komponistin war Rosenberger bereits stark am Medium Film interessiert. Ihre Aussage, dass sie das Studium der Filmmusik nur ungern absolvierte, da es zu stark von der Filmebene ausging und deren emotionalen Gehalten, ist insofern bemerkenswert, als ein „objektiverer Gestus“ ihrer Musik gegenüber einem subjektiven Ansatz überwiegt.

    Die Faszination für Literatur spiegelt unter vielen anderen Werken der Komplex „Miniaturen nach E. E. Cummings“ (1999–2001) wieder. Besonders bedeutsam sind aber auch die Einflüsse aus der Bildenden Kunst. Klanginstallationen sind zentral. In der interaktiven Installation „Room V“ (2007), konzipiert für das Festival Les Musiques in Marseille, wird der Besucher zum Erzeuger von Computer generierten Klängen. Mit Kopfhörer ausgestattet, beeinflusst er – durchaus mit einem Dirigenten vergleichbar – sowohl Klangcharakteristiken als auch die Dynamik. Vier „Zonen“ bietet Rosenberger dem Besucher an. In einer kann er das Thema „Orchestration“ erkunden, indem er sich Notenpulten nähert, auf denen von Rosenbergers „Octuor No. 3“ für Flöte, Klarinette, Altsaxophon, Posaune, Violine, Viola, Cello und Kontrabass abgeleitete Partien liegen. Je näher der Sichtkontakt zu einer jeweiligen Stimme, desto lauter setzt sie sich vom gesamten Klangbild des „virtuellen Ensembles“ ab. In einer anderen Zone ist der mit Kopfhörer ausgestattete Besucher im Stande, einen Klang anzuhalten und tiefer in die Momentaufnahme einzudringen. Eine in Echtzeit produzierte Spektralanalyse filtert fünf dominante Frequenzen heraus, bis die lauteste stehen bleibt. Aus ihr wiederum entwickelt der Computer neue, selbstständige Klangtexturen.

    Raum ist für Rosenberger eine wichtige Kategorie – das zeigt sich auch in den „madrigali notturni“ für vier Stimmen und Licht Design (2012/2013). Im Mittelpunkt des nächtlichen Vokalkonzerts steht Musik der beiden Renaissance Komponisten Adrian Willaert (1490-1562) und Cipriano de Rore (ca. 1515-1565). Es ist Willaerts anmutige und raffinierte Stimmführung sowie de Rores experimenteller chromatischer Stil, der Rosenberger besonders fasziniert. Beide Komponisten inspirieren zu einer eigenen intermedialen, kontrapunktischen und mikrotonalen Arbeit, die im Sinne eines „Dialogs der Geschichte“ zwischen den Werken Willaerts und de Rores interpoliert wird. Eine zentrale Idee der „madrigali notturni“ ist die Betonung der Architektur des jeweiligen Aufführungsortes. Inspiriert von der Praxis der venezianischen Mehrchörigkeit – für die insbesondere der Italiener Giovanni Gabrieli steht, die aber auch Adrian Willaert als Kapellmeister am St. Markus Dom in Venedig beförderte – stellt Katharina Rosenberger die Auswahl „mobiler Kompositionsteile“ frei zur Verfügung. Je nach Beschaffenheit des Aufführungsortes können sie genutzt werden, um jeweilige Architekturen und Räume gleichsam akustisch zu vermessen.

    Rezeption

    Preise/Stipendien/Auszeichnungen:


    1996 Youth Concerts at Symphony Hall Award, Boston, USA

    1997 Composition Achievement Award, Boston, USA

    1999-2000 Scholarship Award of Royal Academy of Music, London, UK

    1999 Achievement Award, Casinelli Vogel Stiftung, Zurich, Switzerland

    1999 Stipendien der Erna und Curt Burgauer Stiftung, Zürich

    1999 Manson Award, London, UK

    2000 Mosco Carner Composition Prize & Arthur Hinton Memorial Prize, London, UK

    2000 “Förderungspreis in Komposition”, Marianne & Curt Dienemann Stiftung, Luzern

    2000/02/03 Sommer Residenz Centre Acanthes, Villeneuve lez Avignons, France

    2001 “Londoner Werkjahr 2001” Artist Residency, Landis & Gyr Stiftung, Zug

    2001-2008 Faculty Fellowship Columbia University, Graduate School of Art & Sciences, NYC, USA

    2003 Eda Rappaport Composition Prize, New York, USA

    2006 Residency, GMEM, Centre National de Création Musicale, Marseille

    2006 "Mediaprojects 2005", Kulturministerium Bern

    2006/2007 Reidhall Fellowship, New York, USA

    2007 Residenz Camargo Stiftung, Cassis, France

    2007 "Musiktheater-Kredit" der Stadt Zürich

    2007 Auszeichnung mit einem Kompositionsauftrag der Pro Helvetia, Zürich

    2009 UCSD Senate Grant, San Diego, USA

    2010/2011 Hellman Fellowship, San Francisco, USA

    Werkverzeichnis

    A. Vokalmusik



    1. Bühnenmusik


    „WAX“. Soundscape für das Musiktheater „Sogni – Più belli della realtà svelata“ von Esther Flückiger nach dem Text „Die Wachsflügelfrau“ von Emily Hasler. In Zusammenarbeit mit Mela Meierhans (2002). UA Rom 31. Januar 2003


    „X – suite filante“ für drei Stimmen, Flöte, Saxophon, Violine, Cello, Kontrabass, Elektronik und Videoprojektion. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Ivan Talijancic, Dramaturgie: Iva Sanjek, Video: Antonio Giacomin (2007). UA Zürich 18. August 2007



    2. Stimme mit Orchester


    „Iphigenia in Aulis“. Lyrisches Drama für vier Solisten, Erzähler, Chor und Orchester in einem Akt nach Euripides, Libretto: Katharina Rosenberger, Steve Dooner (1997). UA Boston 8. Dezember 1997



    3. Stimme mit Instrumenten


    „Von Verrückten und Verdrückten. Kapitel 19 – Die Unbekannte“ für Sopran, Flöte, Klarinette, Harfe, Violine, Viola und Cello (1999/2000). UA Zug 26. Februar 2000


    „There are so many tictoc“ für Sprechstimme und Klavier (1999). Aus der Reihe: „Miniaturen nach E.E. Cummings“. UA unbekannt. Europäische Erstaufführung Berlin 11. November 2001


    „dying is fine(but Death“ für Sprechstimme und Klavier (1999). Aus der Reihe: „Miniaturen nach E.E. Cummings“. UA unbekannt. Europäische Erstaufführung Berlin 11. November 2001


    „l(a“ für Mezzosopran und Schlagzeug (2001). Aus der Reihe: Miniaturen nach E.E. Cummings. UA Berlin 18. November 2001


    „n“ für Mezzosopran und Schlagzeug (2001). Aus der Reihe: Miniaturen nach E.E. Cummings. UA Berlin 18. November 2001


    „Kaspar Studien“ für Mezzosopran, Bassklarinette, Cello und Klavier (2000/01). UA Köniz 24. Mai 2002


    „aPhasis“ für Mezzosopran, Bassflöte und Bassklarinette (2002). UA Villeneuve 24. Juli 2002


    „Tinguely Machine 1a + 1b“ für Mezzosopran und Tuba (2008/09). UA Basel 1. April 2009


    „und die Gravitation verschwindet darin“ für Tenor, Klavier und Surround-Zuspielung (2009). UA Weimar 18. April 2009


    „TEXTUREN“ für Sopran, Flöte, Saxophon, Schlagzeug, Klavier, Violine und Elektronik Nach einem Text des Botanikers Michael Sundue (2010). UA San Diego 12. Januar 2011


    „the sky“ für Sopran und Schlagzeug (2012). Aus der Reihe: Miniaturen nach E.E. Cummings. UA San Diego 11. März 2012


    „n(o)w“ für Sopran und Schlagzeug (2012). Aus der Reihe: Miniaturen nach E.E. Cummings. UA San Diego 11. März 2012



    4. A capella


    „la chasse“ für zwei Mezzosoprane. (Bearbeitung von „la chasse“, 2007). (2009). UA Lausanne 18. September 2009


    „Invocazione dello spazzio“ für drei Stimmen (2009). UA Lausanne 18. September 2009


    „madrigali notturni“ für vier Stimmen und Licht Design (2012/13). Ortspezifische Komposition für eine bestimmte Architektur. Mit Madrigal-Bearbeitungen von Adrian Willaert und Cipriano de Rore sowie einer zeitgenössischen Response von Katharina Rosenberger. UA Basel 28. Juni 2013



    B. Instrumentalmusik



    1. Orchestermusik


    „mokume gane“ für Streichorchester (2002/03).


    „mokume gane“ für Orchester. (Bearbeitung von „mokume gane“ für Streichorchester) (2005). UA Nîmes 19. November 2005


    „PERIPHER“ für Orchester und Schlagzeug (2011/2012). UA La Chaux-de-Fonds 18. März 2012



    2. Musik für Ensemble


    „Le 11 passioni dell´anima“ für Blechbläser Quintett, elf Skulpturen und eine Mime. Inspiriert von Thomas von Aquin und seinen Studien der menschlichen Seele (2000). UA Vira Gamborogno 3. September 2000


    „white with rectangular objections“ für großes Ensemble (2000). UA London 3. November 2000


    „Camino de Estrellas“. Musik für ein Theaterstück von Nuria Alcorta für Streichquartett und Elektronik (1999). UA Version Streichquartett Prag 5. Dezember 2000


    „Anunit“ für großes Ensemble und improvisierte Gitarre (2001). London 27. Juni 2001


    „Xylodessia“ für Schlagzeug-Quartett (2001). UA New York 26. Januar 2002


    „s(S)treifen“. Bewegungsstudie I für Violine, Kontrabass und Klavier (2002). UA Paris Mai 2002


    „Octuor No. 3“ für Ensemble (2006/07). UA Marseille 5. Mai 2006


    „le miroir“ für Flöte und Sopran Saxofon (2007). UA New York 9. März 2008


    „la chasse“ für zwei Altsaxophone (2007). UA New York 9. März 2008


    „parcours III“ für Ensemble, Solisten-Quartett und Elektronik (2007/08). UA New York 6. Mai 2008


    „scatter 2.0“ für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Cello (2010). UA Zürich 19. November 2009


    „Luftsprung Fanfare“ für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Cello (2010). UA Zürich 19. März 2010


    „parcours III“ für Oktett mit Elektronik. (Bearbeitung von „parcours III“, 2007/08) (2010). UA New York 27. Juli 2010


    „Tinguely-Machine 2.0“ für Kontraflöte, Kontrabass Saxophon, und Contrabass Tuba (2010), UA Emmen 20. März 2011



    3. Soloinstrumente


    „ahom“ für Klavier (2002). UA New York 7. März 2003


    „ocean greyness“ für Altsaxophon (2003/04). UA New York 14. April 2004


    „zsOom“. Bewegungsstudie III für verstärkten Kontrabass (2003). UA New York 3. Mai 2004


    „torsion“ für Klavier (2008). UA Zürich 24. April 2009


    „phragmocone“ für Altsaxophon (2010). UA San Diego 12. Januar 2011



    4. Elektronische Musik. Multimedia


    „urapa“ Elektronische Musik (2001). UA Bordeaux 1. Februar 2003


    „untitled“ Elektronische Musik (2002). UA unbekannt.


    „kaspar – or n(one)“ Elektronische Musik für einen Tänzer und Live-Video (2003). UA Brooklyn 6. April 2003


    „elevatoor“ Klanginstallation (2003). UA New York September 2003


    „Echo“ Ausstellungsstück für Spinett, Licht und elektronische Zuspielung (2004). UA New York 21. Oktober 2004


    „Room II“ Interaktive Klanginstallation zu Texten von Alfred Preisig (2004). UA September/Oktober Montey 2004


    „then“ Surround-Musik zu einem Video von Maria Mayer (2005). UA New York 10. Mai 2005


    „Icarus“ Elektronische Musik für das Tanztheater von Nina Hein, Video von Ana Martinez (2005). In Zusammenarbeit mit Brian Trash. UA New York August 2005.


    „Late Nite“ Soundscape für das Theaterstück von Matthias Lehmann (2005). UA Aarau 17. September 2005


    „Room V“ Interaktive Klanginstallation (2007). UA Marseille Mai 2007


    „The_Line“ Video/Sound Art, Video und Musik von Katharina Rosenberger (2007). Für die Kunstbuch Publikation DOC(K)S, 4. Edition, Frühling 2008, (Katalog und DVD), AKENATON, Campbell, Frankreich. UA „live“ Hong Kong, 14. Oktober 2009


    „nodes“ für Bassklarinette und Elektronik (2011). UA Zürich 20. Januar 2011


    „Interludes I – IV“ für Sprechstimme und Elektronik (2011). Für Portrait CD TEXTUREN hat[now]ART, Release Juli 2012


    „Portfolio“ für Flöte, Elektronik und Photographie (2012). UA San Diego 11. Oktober 2012

    Quellen

    Literatur


    Rosenberger, Katharina, „Perceptual spaces in PERIPHER. A new work for percussion and chamber orchestra“, in: sonograma 14 (2012).


    Rosenberg, Jason, „Spatial Relationships and Directionality in Katharina Rosenberger’s PERIPHER“, in: Sonograma Magazine 14 (2012).


    Montera, Jean-Marc, „Katharina Rosenberger untitled“ (2007), in: Leçon d’amour/Le son d’amour, Akenaton, Campbell 2008.


    Diskografie


    Katharina Rosenberger: „TEXTUREN“, Interpreten: Wet Ink Ensemble, HATHUT Records, hat(now)ART 186, CD 2012


    „Women Composers I“ HAT HUT Records Nr. hat(now)ART 182, CD 2011. Enthält: „scatter 2.0“ für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Cello (2010)


    Katharina Rosenberger / Mela Meierhans: Soundtrack zu „Sogni – Più della realtá svelate“, Schweizer Tonkünstlerverein, stv/asm 025


    Links


    http://www.krosenberger.ch/


    Website von Katharina Rosenberger. Enthält reichhaltige Informationen über die Komponistin und ihre Werke inklusive vieler Hörbeispiele.

    Forschung

    Von „Erforschung“ des Œuvres kann kaum die Rede sein. Wohl finden sich Kritiken ihrer CDs und ihrer Werke aus journalistischer Sicht. Analytisch musikwissenschaftliche Beiträge aber stehen noch aus.

    Forschungsbedarf

    Von entscheidender Bedeutung ist die holistische Betrachtung des Schaffens. Eine rein musikwissenschaftliche Analyse kann nur kleine Ausschnitte beziehungsweise einzelne Werke fruchtbar behandeln. Es wird darauf ankommen, den vielfältigen Einflusssphären Rosenbergers gerecht zu werden, ohne die akustische Ebene zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Strenge, als „wissenschaftlich“ erachtete Methoden sind dafür leider noch nicht entwickelt.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 184803385
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Torsten Möller


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 09.11.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Torsten Möller, Artikel „Katharina Rosenberger“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 9.11.2012.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Katharina_Rosenberger