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  • Karin Rehnqvist

    von Barbara Klaus-Cosca
    Namen:
    Karin Rehnqvist
    Lebensdaten:
    geb. in Stockholm, Schweden
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin
    Charakterisierender Satz:

    „Es ist oft hervorgehoben worden, dass die Musik Karin Rehnqvists aus der Spannung lebt, die zwischen der zeitgenössischen Kunstmusik und ihren Rückgriffen auf volksmusikalische Strukturen liegt. Das stimmt zwar, sagt aber viel zu wenig über das aus, was Karin Rehnqvists Musik eigentlich ausmacht […]: ihre Musik macht einfach Spaß!” (Miquel Cabruja: Kritik zu Arktis Arktis! (Vgl. http://magazin.klassik.com 25.07.07)


    Profil

    Karin Rehnqvist ist eine der bekanntesten Komponistinnen Skandinaviens. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch eine eigene Tonsprache aus, die ihren Vorrat sowohl in der traditionellen schwedischen Volksmusik als auch in den Wurzeln der europäischen Kunstmusik findet. Neben der Chormusik, durch die Karin Rehnqvist zur Musik fand und die ganz offensichtlich eine Gattung ist, für die sie besonders viel und gerne komponiert, sind Kammermusik und in letzter Zeit vermehrt sinfonische Konzerte die von Karin Rehnqvist bevorzugten Gattungen. Inspirationsquellen für viele ihrer Werke sind neben literarischen Werken (inkl. Bibel), eigenen Erfahrungen (z.B. Expedition in die Antarktis), Kuriositäten (rückwärts abgespielte Polka) auch Texte von und über Frauen. Die Komplexität ihrer Werke und ungewöhnliche Kompositionsideen führten Karin Rehnqvist schon früh zu internationalem Erfolg. Ihre Werke werden weltweit aufgeführt.

    Orte und Länder

    Karin Rehnqvist ist in Nybro aufgewachsen, einem Ort in der schwedischen Provinz Kalmar län und der historischen Provinz Småland. Von 1976-1980 studierte sie an der Königlichen Musikhochschule Stockholm zunächst Musikpädagogik, ehe sie ebendort von 1980-1984 ihr Kompositionsstudium absolvierte.

    Heute lebt und komponiert Karin Rehnqvist in Nacka in der Nähe von Stockholm (Schweden).

    Biografie

    Karin Rehnquist wurde am 21. August 1957 als zweite von drei Schwestern eines deutsch-schwedischen Elternpaares geboren. Ihr Vater Nils Rehnqvist war Geschäftsführer einer Industriefirma, ihre deutschstämmige Mutter Helga Rehnqvist war Psychotherapeutin. Sie wuchs in Nybro in der südschwedischen Provinz Småland auf. Ihr Interesse an Musik entwickelte sich schon während der Schulzeit, als sie anfing, im Kirchenchor von Nybro zu singen. Von 1976-1980 studierte Karin Rehnqvist zunächst Musikpädagogik an der Königlichen Musikhochschule Stockholm, danach absolvierte sie von 1980-1984 ebendort als erste Frau den 1947 neu eingerichteten Studiengang Komposition bei Gunnar Bucht, Brian Ferneybough, Sven-David Sandström, Arne Mellnäs und Pär Lindren (elektroakustische Musik). Schon während ihres Studiums übernahm sie die Leitung des Amateurchores „Stans Kör“ (Stadtchor), die sie bis 1991 innehatte und für den sie auch Kompositionen verfasste. Während ihres Studiums erhielt Karin Rehnqvist einen Studentenkredit und arbeitete als Chordirigentin und Kirchenmusikerin. Ihre bis in die Kindheit zurück reichende Erfahrung als Chorsängerin und später als Chorleiterein beeinflussten Karin Rehnqvist in einem gewissen Maße, sich dem Medium Stimme besonders zu widmen.


    Bereits mit einer ihrer ersten Kompositionen, die noch während des Studium entstand, „Stråk“ (1980-1982), hatte Karin Rehnqvist einen ersten Erfolg, der den Beginn ihrer Karriere andeutete: Das Werk wurde 1982 auf dem Young Composers’ Festival UNM in Reykjavik uraufgeführt und während einer erneuten Aufführung 1983 in der Stockholmer Berwald Hall vom schwedischen Fernsehen übertragen. Durch ein live gesendetes Interview erhielt sie einen gewissen Bekanntheitsgrad.


    Mit einer weiteren frühen Komposition, dem Vokaltrio „Davids nimm” für drei Frauenstimmen (Uraufführung Musikhochschule Stockholm 1983), gelang ihr der internationale Durchbruch auf dem Tonbandforum „Rostrum of Composers“ der UNESCO 1985 in Paris. Mit „Davids nimm” begann Karin Rehnqvist ihre kompositorische Verbindung von schwedischer Volksmusiktradition und Kunstmusik. Grundlage dieser Komposition ist die Aufnahme einer schwedischen Polka, die rückwärts abgespielt und notiert wurde und von Frauenstimmen reproduziert und gesungen wird. Einem Interview zufolge, verdankt sie dieses Werk einer „plötzlichen” Inspiration: „I felt it right away: This is me! A sudden inspiration!” („Ich habe es sofort gefühlt: Das bin ich! Es war eine plötzliche Eingebung!“, Übersetzung: d. Verfass.) (Lundman, 1999, S. 23) Mit „Davids nimm” fand Karin Rehnqvist ihre eigene, unverwechselbare kompositorische Sprache, die sich bis heute in ihren Kompositionen wieder findet. Vor allem die Volksmusik mit ihren Techniken, Melodien und Texten diente und dient ihr als Inspirationsquelle für zahlreiche Kompositionen.


    Die Werke aus der zweiten Hälfte der 80er Jahre zeichnen sich durch starke Kontraste, Rückgriffe auf Alte Musik und Einbeziehung von schwedischer Volksmusik aus. Ein für diese Zeit repräsentatives Werk ist „Kast“ (1986-1987). Es wurde für das Neue Stockholmer Kammerorchester (SNYKO) geschrieben und 1987 auf dem Gaudeamus Festival in Amsterdam uraufgeführt: „‚Kast’ [is] a composition in which rapid fluctuations and contrasts of dynamics, tempo, articulation and tonal material provided ideas which she cultivated in concentrated form.“ (Schönfelder/Åstrand, 1993, S. 347) („‚Kast’ ist eine Komposition, in der schnelle Fluktuationen und Kontraste von Dynamik, Tempo, Artikulation und tonalem Material die Idee unterstützen, die sie [Karin Rehnqvist] in konzentrierter Form entwickelt hat.“ Übersetzung: d. Verf.)


    1994 gelang Karin Rehnqvist mit der Aufführung von „Puksånger – lockrop” (Auftragswerk für das Volksmusikfestival in Falu) für drei Frauenstimmen und Percussion aus dem Jahr 1989 auf den ISCM-Weltmusiktagen in Stockholm endgültig der internationale Durchbruch. In dieser Komposition spielt eine spezielle Gesangstechnik eine besondere Rolle: „kulning” – eine Art Lockruf, den schwedische Hirtenmädchen anwandten, um über weite Entfernungen zu kommunizieren: Ein lauter Klang, der in einer hohen Stimmlage produziert wird, ohne Vibrato. Diese Technik durchzieht mehrere ihrer Kompositionen: u.a. „Rädda mir us dyn” für Frauenstimme und Altsaxofon (1994), „Solsången” für Frauenstimme, 2 Sprecherinnen und Orchester (1994) und „Teile Dich Nacht” für gemischten Chor und Frauenstimme (2002). Für ihre Bemühungen um eine Annäherung von Kunstmusik an die Volksmusik und die herausragende Besonderheit ihrer Kompositionen erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Läkerol Arts Award (1996) und den Ehrenpreis der Stadt Stockholm (1999), den Rosenberg Award 2005/2006 und zuletzt den Alfvén-Preis der Königlich-Schwedischen Musik-Akademie im Juli 2007.


    Bereits 1985 wurde Karin Rehnqvist in die Schwedische Komponistenvereinigung (FSTI) gewählt, was zu vermehrten Kompositionsaufträgen führte. Seit 1997 ist sie Mitglied der königlich-schwedischen Musikakademie. Die Werkliste der Komponistin zeigt eine besondere Häufung von Chorwerken, was durch ihre Tätigkeit als Chorleiterin des Amateurchores Stans Kör von 1976-1991 in Stockholm erklärt werden kann. Doch auch viele ihrer Kammermusik- und Solokonzertkompositionen sind rhythmisch und strukturell vom Atem und der menschlichen Stimme geprägt: „Der Atemrhythmus, die Basis des Gesangs, durchzieht Rehnqvists Musik. [...] Ihr Ausgangspunkt ist die Stimme.“ (Myers 2001, S. 162).


    1999 hatte Karin Rehnqvist die Möglichkeit, an einer Arktis-Expedition teil zu nehmen. Diese Erfahrungen verarbeitete sie in ihrem Orchesterwerk „Arktis Arktis!“. Auch ihre Tätigkeit als „Composer-in-Residence“ für das Scottish Chamber Orchestra und gleichzeitig für das Svenska Kammerorkestern führte zu vermehrten Orchesterkompositionen.


    Im April 2006 wurde Karin Rehnqvist eine musikalische Retrospektive in Stockholm gewidmet, die vom Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Niklas Willén veranstaltet wurde.

    Karin Rehnqvist lebt in Nacka (Schweden), ist seit 1982 verheiratet und hat drei Kinder.

    Würdigung

    Als Komponistin gehört Karin Rehnqvist in Schweden zu den bekanntesten Vertretern ihres Faches. Ihre Kompositionen kommen nicht nur europaweit, sondern ebenso in den USA vor allem auf internationalen Musikfestivals zur Aufführung (ICSM Weltmusiktage Stockholm 1991, Amsterdam 1997, Seoul 2002, Warschauer Herbst Festival 2002, Donaueschinger Musiktage 2002 u.a. Présences Festival Paris 2004).


    Ihre Beliebtheit als Komponistin zeigt sich auch an der Anzahl der Auftragswerke innerhalb ihres Werkverzeichnisses. Die Bedeutung ihrer Kompositionen wird häufig in der Verbindung von Kunst- und Volksmusik gesehen, vor allem vor dem Hintergrund, dass in Schweden die Volksmusik eng zusammenhängt mit einem gewissen nationalem Selbstverständnis: „Die Volksmusik wird hier [in Schweden] nostalgisch, ein Teil der Mythosbildung um die Nation.“ (Wallrup, 1998, S. 52). Karin Rehnqvist befreit die Volksmusik ihrer Kompositionen aus dem Pathos des „miefigen Nationalismus” (Wallrup, 1998, S. 54) und benutzt Volksmusik als Technik und als Bindeglied zur Kunstmusik. Dabei spielt die vokale Musik eine besondere Rolle. Dies zeigt sich einerseits an der Anzahl ihrer Vokalkompositionen, andererseits an der Tatsache, dass sie viele ihrer Kompositionen für Sängerinnen schreibt, die sowohl in der Kunst- als auch in der Volksmusik tätig sind. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Texte von Frauen bzw. Texte über Frauen oder auch „Frauentexte” wesentlich zur Entstehung einiger ihrer Werke beigetragen haben; darunter u.a. „Puksånger – lockrop”, „Lamento – Rytmen av en röst” (1993), oder auch „Teile Dich Nacht” (2002): „Wenn ich für Frauenstimme schreibe, schreibe ich, was ich sagen will – als eine Ausdehnung meiner eigenen Stimme. Aber wenn ich für Männer schreibe, muss ich schreiben, was ich hören möchte, was ich von Männern für mich gesungen haben will.“ (Myers 2001, S. 162)


    Gleichzeitig sind ihre Werke durch einen ausgeprägten Humor gekennzeichnet und verraten ein Gespür für Ironie und Spott, der sich aber auch in das Gegenteil verkehren kann. Dies lässt sich z.B. an ihrer Komposition „Puksånger – lockrop“ (1989) nachvollziehen. Textgrundlage bilden verschiedene Texte – u.a. zwei schwedische Volkslieder, frauenfeindliche Sprichwörter aus Finnland und einer Textzeile aus einem Gedicht von William Blake. Rehnqvist vereint hier Elemente, die in ihren Kompositionen von Gewicht sind: „kulning“, schwedische Volksmusikweisen, Frauenthematik und phonetisch ausgeschriebene, nicht semantische Texte. Die frauenfeindlichen, finnischen Sprichwörter werden von den Frauenstimmen gemurmelt und führen sich selbst ad absurdum, da sie kaum verständlich sind. Unterbrochen werden diese Zeilen von melodiösen Volksmusikweisen, die durch „Wutausbrüche“ des kulning und der Percussion unterbrochen werden. (Vergl. u.a. Wallrup, 1998, S. 56).

    Rezeption

    Karin Rehnqvist ist mit ihren Kompositionen seit mehr als 25 Jahren sehr erfolgreich, nicht nur in Schweden, sondern europa- und weltweit. Davon zeugen ihre unzähligen Kompositionsaufträge der verschiedenen Kunstmusikfestivals (siehe oben), Instrumentalensembles und Orchester. Trotzdem scheint ihr Name außerhalb der schwedischen bzw. skandinavischen der Kunstmusikszene noch immer ein „Geheimtipp“ zu sein. Dies schlägt sich auch in der einschlägigen Fachliteratur nieder: Ein Großteil der Rezensenten und Wissenschaftler, die sich mit Karin Rehnqvists Werk auseinander setzen, sind Kenner und Insider der schwedischen Musikszene oder der Choralmusik und leben in Schweden. Ausnahmen bilden vermehrt Seminarangebote und daraus resultierende Seminar- und Magisterarbeiten von Absolventen von Musikhochschulen oder musikwissenschaftlichen Seminaren.

    Werkverzeichnis

    Das folgende Werkverzeichnis basiert auf der Übersicht unter: www.karin-rehnqvist.se; Myers 2001, S. 166


    ER= Edition Reimers, Stockholm

    MIC= Swedish Music Information Centre, Stockholm

    ES= Edition Suecia, c/o MIC, Stockholm


    A. Vokalmusik


    I. Chormusik


    I.1. Gemischter Chor


    IN KOMMER FAR (1985), MIC


    TILT (1985) Drama für gemischten A capella Chor. Text: Staffan Olzon. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter. Sveriges Körförbunds förlag.


    LJUSFÄLTEN (The fields of light) (1989) für gemischten Chor und Streich Trio ad lib, 1’20’’. Text: Edith Södergan. ER


    BARA DU GÅR ÖVER MARKERNA (When you but walk the ground) für gemischten Chor, 4’. Text: Bo Bergman. ER


    VISHETENS LOV (The Praise of Wisdom) für gemischten Chor und zwei Sprecher (Kinder), 18’. Sätze: 1. Från evighet, 2. Mätarlarven, 3. En broder mer, 4. Ej blir det natt

    Auftragswerk für Swedish Broadcasting Corporation for the Radio Choir. ER


    MÖRKRETS EVIGHET (The Eternity of Darkness) für Chor mit hohen Stimmen, gemischten Chor und Pauken, 5’. Ergänzender Satz zu Vishetens lov.


    LIVET É ETT TJOLAHEJSAN (Life’s a Faldera) (1996) Kanon für gemischten oder Chor mit hohen Stimmen. ER


    TILL ÄNGELN MED DE BRINNANDE HÄNDERNA (To the Angel with the firey hands) (2000) für gemischten Chor und Oboe. Auftragswerk der Southwest Missouri State University.


    TEILE DICH NACHT (2002) für gemischten Chor und weibliche Solostimme, 20’. Auftragswerk für den Südwestrundfunk und die Donaueschinger Musiktage 2002.


    NÄR NATTEN SKÄNKER FRID für gemischten a capella Chor. Text: Gunnar Björling. ER


    I HIMMELEN für gemischten Chor und Solostimmen, 4’. ER



    I.2. Chorwerke für Hohe Stimmen/Frauenchor


    SENAPSKORNET (Grain of Mustard) (1983) für einen dreiteiligen Chor mit hohen Stimmen, 3’. Text: Matthäus 13:31-32. Auftragswerke der Schwedischen Kirche.CG


    SURDEG (Sour dough) (1983) für Chor mit hohen Stimmen, Percussion, Streicher und Holzblasinstrumente, 3’. CG (siehe ‚Senapskornet’).


    DAVIDS NIMM (1984) für drei weibliche Stimmen und optionalen Frauenchor, 5’30’’. ES


    HÄR ÄR JAG. VAR ÄR DU?/Here am I. Where are you? (1989) für kräftigen Mädchenchor und Congas (alt.bongos/tablas/darboka), 6’. Schwedischer und Englischer Text. Auftragswerk für Musik i Väst. ER


    I HIMMELEN (In heaven’s hall) für Chor mit hohen Stimmen und Solostimmen (lange Version), 4’. ER


    I HIMMELEN für Chor mit hohen Stimmen und Solostimmen (Version ohne Solostimmen), 4’. ER


    LIVET É ETT TJOLAHEJSAN Kanon für gemischten oder Chor mit hohen Stimmen. ER


    LJUSFÄLTEN (The fields of light) (1989) für Frauenchor und Streichtrio ad lib, 1’20’’. Text: Edith Södergran. ER


    MOSTER ESTER (Aunt Ester) (1990) für Diskantchor. Text: Lennart Hellsing. Auftragswerk für Riksradion in Örebro. ER


    TRIUMF ATT FINNAS TILL (a triumph to exist) (1990) für Frauenchor, 10’. Text: Edith Södergran. Auftragswerke der Svenska Rikskonserter. ER.


    SÅNGER UR JORDEN (Songs from the earth) (1992) für Chor mit hohen Stimmen, 4’15’’, Text: Erik Blomberg. Geschrieben für Barnkörstämman i Skinnskatteberg 1992. ER


    VÄNNER OCH SOLEN (Friends and the Sun) (1992) für Chor mit hohen Stimmen, 3’5’’. Text: Johan Rehnqvist. Geschrieben für Barnkörstämman i Skinnskatteberg 1992. ER


    NÄR NATTEN ÄR SOM MÖRKAST Lucia Song für Chor mit hohen Stimmen und Bariton ad lib, 3’.


    KOM HIT, ALLA! (Come here, all!) Fanfare für Chor mit hohen Stimmen und zwei Trompeten. Geschrieben für Barnkörstämman i Skinnskatteberg. ER


    LJUS AV LJUS (Light of Light) für Kinderchor und Sinfonieorchester (2003), 15’.

    Texte aus dem Schwedischen Gesangbuch und der Bibel. Auftragswerk für Radio France, Swedish Radio und Rikskonserter. MIC


    VISHETENS LOV (The Praise of Wisdom) für Kinderchor , 18’. Sätze: 1. Från evighet, 2. Mätarlarven, 3. En broder mer, 4. Ej blir det natt.


    Auftragswerk für Swedish Broadcasting Corporation for the Radio Choir. ER


    VISHETENS LOV (The Praise of Wisdom) für Frauenchor und zwei junge Solisten, 18’. Sätze: 1. Från evighet, 2. Mätarlarven, 3. En broder mer, 4. Ej blir det natt.


    Auftragswerk für Swedish Broadcasting Corporation for the Radio Choir. ER


    TILL ÄNGELN MED DE BRINNANDE HÄNDERNA – KONSERT (To the Angel with the firey hands - concert) (1990-2005) für Frauenchor, Sopran und vier Instrumente (fl., ob., 2 vc.). ER, MIC.



    I.3. Männerchor


    SÅNG UR SAGAN OM FATUMEH (1988) für Männerchor, 10’. Text: Gunnar Ekelöf. Auftragswerk für Orphei Drängar. MIC

    EJ BLIR DE NATT (Night will not come) (1996/2003) für Männerchor. Text: Verner Aspenström. ER

    STÖRRE OCH MINDRE (Greater and smaler) (2003) für Männerchor. Text: Nils Ferlin. Auftragswerk für Orphei Drängar. MIC



    II. OPERN


    SÖTSKOLAN (1999) (Beauty School) (Die Schönheitsfalle) Eine Horroroper für Kinder ab 10. 60’.Text: Kerstin Klein-Perski. Auftragswerk für Rikskonserter. ER


    PASSIONSSPEL (1999) für Radio oder Liveperformance für 7 Sänger, Chor, Perc. und Streichorch. Und Computer. Text: Staffan Olzon, 37’. MIC



    III. SONSTIGES


    GNISTOR (1991) für Frauenchor, Blechbläsersextett und Perc. Computer.


    „THE WITCHES“ in Macbeth (1992) für 3 Schauspielerinnen und Perc. Computer.


    C. ARRANGEMENTS TRADITIONELLER SCHWEDISCHER VOLKSMUSIK


    PP, UPP DU DRÄNGE, KÄRA MIN MOR for mixed choir and violin (violin part by Sven Ahlbäck) (1984). Ed Reimers


    IN KOMMER FAR, en folklig fars för kör (a popular farce for choir) (1985) SSAATB. MIC


    KÖRSNUSK (1986) SATB, TTBB. Bo Ejeby Förlag




    B. INSTRUMENTALMUSIK


    I.1. Orchesterwerke


    LAMENTO – RYTMEN AV EN RÖST (Lamento – Vibrations of a voice) (1993) für Orchester, 17’. Auftragswerk für das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. ER


    SOLSÅNGEN (Sun Song) (1994) für weibliche Stimme, 2 weibliche Sprecher und Orchester, 32’. Texte: Alte isländische Klagelieder aus dem 13. Jahrhundert, popularisierte wissenschaftliche Texte, Gedichte aus dem 20. Jahrhundert. Der Text der Solostimme muss immer in Schwedisch gesungen werden, die Texte der Sprecher können in eine andere, dem Publikum verständliche Sprache übersetzt werden. Englische, Niederländische und Isländische Übersetzungen liegen bereits vor.

    Auftragswerk für Länsmusiken i Västernorrland/Nordiska Kammarorkestern Sundsvall

    ER


    ARKTIS ARKTIS für Orchester (2000-01), 30’. 1. Breaking the Ice 2. Between Sky and Sea 3. Interlude in Dark 4. Yearning. MIC


    BREAKING THE ICE (aus Arktis Arktis!). Auftragswerk für das Swedish Chamber Orchestra und das Scottish Chamber Orchestra. MIC


    LJUS AV LJUS (Light of Light) (2003) für Kinderchor und Sinfonieorchester, 15’

    Texte aus dem Schwedischen Gesangbuch und der Bibel. Auftragswerk für Radio France, Swedish Radio und Rikskonserter. MIC


    WHEN THE EARTH SINGS (2004) ein Märchen für Schauspielerin, Orchester und Zuschauer, 35’; Libretto Kerstin Perski, Übersetzung ins Englische von Linda Schenck. Auftragswerk für das Swedish Chamber Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, The Västerås Sinfonietta, Nordic Chamber Orchestra Sundsvall, Gävle Symphony Orchestra, Malmö Symphony Orchestra, Gothenburgh Symphony Orchestra, Norrköping Symphony Orchestra. MIC


    PRELUDES FOR LARGE ORCHESTRA (2005-2006) für Sinfonieorchester. Auftragswerk für das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. MIC



    I.2. Werke für Streichorchester


    STRÅK (Strings) (1980-1982) für Streichorchester, 11’. MIC

    KAST (Sudden Changes) (1986-1987) für Streichorchester, 11’. Auftragswerk für das Svenska Rikskonserter for Stockholms Kammarorkester. ER



    I.3.Werke für Kammerorchester


    TAROMIRS TID (Time of Taromir) (1985-1987) für 11 Streicher, Flöte und Klarinette, oder 13 Streicher. 12’. Auftragswerk für Oskarshamnsensemblen. ER


    ANROP-INROP-UTROP (Invocation-Convocation-Avocation) (1997) für fl., ob., cl., fag., a-sax., coe., tpt., tbn., arpa, perc., 2vl., vla., vlc., cb. 16’. Auftragswerk für Rikskonserter Concerts Sweden. ER



    I.4. Solokonzerte


    SKRIN (Shouts) (1990) Konzert für Violine und Orchester. 32’. Violinpart von Sven Ahlbäck. Auftragswerk für Sveriges Riksradio. ER

    ON A DISTANT SHORE (2002) Konzert für Klarinette und Orchester. 18’. Auftragswerk für Swedish Chamber Orchestra und Scottish Chamber Orchestra




    II. Kammermusik


    TRE CHRISTOPHER ROBINSÅNGER (Three Christopher Robin Songs) (1978) für weibliche Stimme und Piano. MIC

    DANS (Dance) (1984) für Klavier. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter. MIC


    DAVIDS NIMM (1984) für drei weibliche Stimmen und optionalen Frauenchor, 5’30’’. ES


    LOD (Plummet) (1986) für Tenor-Blockflöte, Laute und Cello (alt. fl., harp, vic.), 7’. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter für Barock Modern. MIC


    TUBALUR (Tuba call) (1990) Eine kurz Fanfare für Tuba, 0,5’. MIC


    PUKSÅNGER-LOCKRUP (Timpanum Songs – Herding calls) (1989) für zwei weibliche Stimmen und Percussion, 23’. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter für das Falun Folk Musik Festival. ER


    ANDRUM (Breathing space) (1992) für eine weibliche Solostimme, 2 weibliche Sprecher, Posaune und Percussion (2plrs), 17’’. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter. ER


    DÅDRA – „an exploding chorale“l (1992) für Posaune und Percussion, 9’. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter. MIC


    STRÖMMAR (1992) für Basscimbalon. Auftragswerk für Svenska Rikskonserter. MIC


    POLSKA OV STÖVDELDANS (Reel and boot dance) (1993) Two piano pieces for children. MIC


    RÄDDA MIG UR DYN (Save me from sinking in the mire) (1994) für Frauenstimme und Alt-Saxofon, 3’. Texte: Psalmenbuch 69:15. ER


    VALV (Vaults) (1995-96) für Blechbläserquintett, 10’. Auftragswerk für Musik i Uppland for Linnékvintetten


    WINGS (1998) für Flöte solo, 10’. MIC


    JAG LYFTER MINA HÄNDER (I raise my hands) (1998) für weibliche Stimme und Alt-Saxofon, 4’. ER


    MUSIK TILL DEN SOVANDE (Music for a sleeper) (1998) für Bariton, Klarinette, 2 Violinen, Pauke, 10’. Auftragswerk für Rikskonserter. MIC


    SÅ GÅR EN DAG (And so one day passes) (2000) für Solostimme. 4’. Text: Neander (1766), JO Wallin (1814). Auftragswerk für Edition Reimers, ER


    INTERLUDES (2000) für Kantele [= Zupfinstrument aus Finnland] 10’. Auftragswerk für Ritva Koistinen. MIC


    OCK AV TÖRNEN (...and also thorns) (2001-02) für Saxofonquartett und weibliche Stimme. 21’. Auftragswerk für Rikskonserter. MIC


    ICE MUSIC FANTASY (2003) für Sopran, Sprecher, Eis-Instrumente (Flöte, Percussion, 2 Celli, Bass) und einem Publikum mit warmen Fausthandschuhen. 7’. Auftragswerk für Swedish Polar Research. Uraufgeführt im Eishotel Jukkasjärvi


    ICE MUSIC FANTASY (2003), kurze Version, s.o., 5’


    BEGINNING (Begynelsen) (2003) für Klaviertrio, 15’. Auftragswerk für BBC und Royal Philharmonic Society. MIC


    WAS SOMEBODY CALLING? (2006) Happening für 2 Sänger, drei Blechblasinstrumente und „hawkers“ (Straßenmusiker) ad lib. (2 Folksinger, Horn, Trompete, Posaune). Komponiert für das Stockholm Concert House



    III. Elektroakustische Musik


    MUSIK FRÅN VÅRT KLIMAT (Music from our climate (1982), 11’20’’.

    RÅKAR (Drive Ice) (1983), Bühnenmusik Ballett. MIC

    Quellen

    1. Primärliteratur

    Rehnqvist, Karin: „Aglaria Pidhol garia Ananus Qepta“: On the death of Arne Mellnas, in: MusikTexte – Zeitschrift für Neuen Musik, Nr. 96 (Februar 2003), S. 77.


    Rehnqvist, Karin. „Una människor ny musik. Handlednin i komposition. Rikskonserter. Stockholm: 1998. (Lehrbuch)


    Rehnqvist, Karin. „Det stora vilda“. om min resa i Arktis. Polarforskningssekretariatets årbok (Ms. Manuskript)1999.


    Rehnqvist, Karin. „Musik en fysisk konstart“. In: Euterpe Jg. 2, Nr. 3/ 1993, S. 34-36.



    2. Sekundärliteratur


    Bergendal, Goran. „Karin Rehnqvist“. 33 nya svenka komponister. Stockholm: Kungliga Musikaliska Akademien Skriftserie Nr. 94, 2001. S. 246-255.


    Broman, Per F.: „New Music of Sweden". In: White, John (Hrsg.): New Music of the Nordic Countries, Hillsdale, NY: Pendragon Press 2002. S. 445-588.


    Borman, Per F.: „Gender, ideology, and structure: Pedagogical approaches to the music of Karin Rehnqvist”. In: College music symposium (Zeitschrift USA), 2004, Nr. 44, S. 15-27.


    Brown, Svend. „A composer of fiery inspiration“. In: Nordic Sounds Jg. 1. 2006. S. 20-21.


    Cabruja, Miquel: Kritik zu Arktis Arktis!, [verfügbar in:

    http://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=review&REID=4266&RECID=6284&CFID=3549335&CFTOKEN=84899047, recherchiert am: 25.07.07].


    Hambraeus, Bengt. „The Sound of ‘kulning’“. In: Womans Land. Aspects of Twentieth Century Performance Practice. The Royal Swedish Academy of Music (Hg.), No. 86. 1997. S. 74-76.


    Hofsten, Ingela. „En svensk Bartók“. In: Lira Jg. 3. 2002. S. 12-14.


    Isacson, Kay. „Jag tycker com lite skit i musiken“. In: Folkmusik & dans. Jg. 3. 2003. S. 11-13.


    Johannsson, Ingrid. Triumf att finnas till! Att komponera för kör idag Karin Rehnqvists och Thomas Jennefelts tonsättningar av Edith Södergrans dikt. Uppsala: Uppsala universitet, Musikvetenskapliga institutionen 2003.


    Libby, Cynthia Green. Report from Sweden: The Music of Karin Rehnqvist“. In: Women of Note Quarterly. Vol. 7. Nr. 1. February 1999. S. 1-5.


    Liebst, Anna: Strategien der Vermittlung von Tradition und Aktualität in den Werken der Komponistinnen Maria de Alvear, Karin Rehnqvist und Pauline Oliveros. Examensarbeit zur 1. Staatsprüfung Lehramt Sekundarstufe 1 bei Prof. Andreas Eichhorn. Musikhochschule Köln 2003.


    Lundman, Tony. „Shivering Beauty“. In: Nordic Sounds. Jg. 3. Oktober 2003. S. 22-25.


    Lundman, Tony. „Rehnqvist: Art Music and Folk Music combined“. In: Nordic Sounds Jg. 1. 1999. S. 15-17.


    Myers, Margaret. „Karin Rehnqvist and her reception“. In: Frau Musica nova - Komponieren heute. Martina Homma (Hg.). Sinzig: Studio 2000. S. 49-61.


    Myers, Margaret. „Karin Rehnqvist“. In: Annäherung XII - an sieben Komponistinnen. Mayer, Clara (Hg.). Kassel: Furore Verlag 2001. S. 149-169.


    Oehlschlegel, Reinhard. „Sötskolan“ - Schule des Nettseins: Karin Rehnqvists Kinder- und Jugendoper ‚Die Schönheitsfalle’. In: MusikTexte Jg. 81/82, Dezember 1999. S. 135.


    Pedersen, Helle Nina: „Portratsamtale med tre kvindelige nordiske komponister“ In: Kvinder i Musik Arsskrift. Dezember 2002. S. 41.49.


    Potts, Jim: From Kulning to Pibroch and back: Reconnecting the North. [Interview with Karin Rehnqvist and Sally Beamish]. In: Sweden Agenda 2002-2003. British council. Stockholm o.D. [2002]. S. 21-26.


    Rehnqvist, Karin: „Putz das Fenster und sieh hinaus!” und Tony Lundman. „Kunstmusik und Volksmusik”. In: Programmheft zu Porträtkonzert Frau musica (nova), Köln 1999. S. 5-6 und S. 7-11.


    Reimers, Lennart. „Here I am – What Triumph to Exist! – A Vocal Conversation between Karin Rehnqvist and Lennart Reimers. Choral Music Perspectives: Dedicated to Eric Ericson. Stockholm: The Royal Swedish Academy of Music 1993. S. 219-230.


    Seeman, Rebecca: Feminist musical aesthetic in the choral music of Karin Rehnqvist 1983-2000. Doctoral Dissertation (University of Iowa), Ann Arbor MI: University Microfilms International 2002.


    Schönfelder, Gerd und Åstrand, Hans. „Karin Rehnqvist – Kast“ In: Contemporary Swedish Music through the telescopic sight. Ödesbög: Edition Reimers. 1993. S. 331-348.


    Sparks, Richard. „Karin Rehnqvist“. In: The Swedish Choral Miracle. A capella Chorus Music sind 1945. Bynum (North Carolina, USA): Blue fire Production, S. 111-114.


    Soderberg, Karen: „A survey of selected contemporary Swedish choral composers and literature, Doctoral Dissertation (University of Arizona), 1991 (nicht veröffentlicht).


    Wallrup, Erik. „Listening, Dismissing, Welcoming“. What kind of music is this? About Puksånger-Lockrop. In the Plural, World Music Days Copenhagen 1996. Universitätsverlag Kopenhagen 1997.


    Wallrup, Erik. „’Aus der Tiefe des Körpers’. Karin Rehnqvist und die Volksmusik“. In: MusikTexte Jg. 76/77. 1998. S. 53-59.


    Zickovic, Zagorka. „Kulning: Antiquated style of singing...“. CD-Booklet „Davids nimm“ Phono Sueca PSCD 85 1996.



    3. Diskografie (chronologisch)


    SWEDISH PIANORAMA

    „Dans för Piano“ von Karin Rehnqvist; mit: Love Dervinger (Piano),

    Caprice Records, CAP 2021 (LP), 1987


    SAXOFONO CON FORZA

    Mit Werken von u.a. Karin Rehnqvist „Rädda mig ur dyn“ mit Susanne Rosenberg, Jörgem Petterson, Phono Sueica, PSCD 81, 1995



    DAVIDS NIMM

    Davids nimm, Kast, Taromirs tid, Puksånger-lockrop:

    Lamento – rytmen av en röst: Royal Stockholm Rhilharmonic Orchestra, RosenbergWillemark/Christensen, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Willemark/Rosenberg/Gabrielsson, PSCD 85, 1996


    ARSTIDER – JAHRESZEITEN - SEASONS

    Chormusik a cap. Mit Werken u.a. von Karin Rehnqvist: „Bara du gar över markerna“ (Track 18). Mit Allmänna Sangen Uppsala, Dir: Cecilia Rydinger Alin.

    BISCD934, 1998


    SOLSÅNGEN – „Solsången,“ „Bara du går över markerna“, „Puksånger – lockrop“: mit: Willemark/Sundsvall Chamber Orchestra, Allmänna Sången, Willemark/Rosenberg/Gabrielsson

    Dirigent: Niklas Willén, BISCD 996, 1999


    FRAU MUSICA (NOVA)

    Dokumentation vom „Festival for Contemporary Music“ in Köln, 1998 mit Werken von u.a. Karin Rehnqvist.

    Frau Musica (Nova) e.V. 4 CDs; 1999.


    LOCKRUFE

    Porträtkonzert Karin Rehnqvist v. 24.10.1999

    Deutschlandfunk Köln

    „Puksånger – lockrop“: Axelsson/Bodén/Gabrielsson


    „Wings“: Hoitenga; „Dådra“: Nilsson/Axelsson


    „Rädda mig ur dyn“: Bodén/Petterson


    „Lod“: Oberlinger/Rath/Wand


    „Dans“: Richards
; „Andrum“: Axell Hedén/Gjörup-Zetterström/Gabrielsson/Axelsson/Nilsson.

    Frau Musica (Nova) e.V. 2000.


    PERCUSSIONE CON FORZA

    Mit Werken von u.a. Karin Rehnqvist: „Strömmar“ mit Johnny Axelsson (b-cimbalom), Phono Sueica, PSCD 126, 2000


    Donaueschinger Musiktage 2002 – u.a. Karin Rehnqvist: Teile Dich Nacht, SWR Vokalensemble und Lena Willemark

    COL LEGNO, ASIN: B0000WVU5W, 2004.


    SUNSONG – Solsången: Puksånger-Lockrup, Solsången u.a.

    Mit Cecilia Rydinger Alin, Niklas Willén u.a.,

    IMCD 037, 2006.


    REHNQVIST:KOMPONISTINNENPORTRÄT

    „Arktis! Arktis“, „Beginning“, „I Himmelen“ und „On a Distant Shore“

    mit: Schwed. Kammerorchester (Ltg.: J. Stongards/Petter Sundkvist)), Kungsbacka Piano Trio, Adolf Fredrik’s Girls Choir (Ltg.: Bo Johannson), Martin Fröst (Soloklarinette)

    BISCD1396, 2005.



    4. Links

    http://www.karin-rehnqvist.se/English/rehnqvistarchive.html

    Webpage von Karin Rehnqvist mit biografischen und werkspezifischen Informationen.

    Forschung

    Obgleich Karin Rehnqvist zu den bekanntesten Komponistinnen in Schweden und in Skandinavien gehört und ihr bereits Artikel in vorwiegend skandinavischen Fachzeitschriften sowie einige wissenschaftliche Einzeluntersuchungen, hier v.a. zu Karin Rehnqvists Chormusik und ihrer Nähe zu volksmusikalischen Traditionen gewidmet sind, steht eine detaillierte Betrachtung ihres Lebens und Werkes noch aus (s. Forschungsinformationen).

    Hörbeispiele, Kritiken, Bildmaterialien sowie weitere Informationen zu ihren Kompositionen und CD’s sind auf der Webpage von Karin Rehnqvist verfügbar (http://www.karin-rehnqvist.se/English/rehnqvistarchive.html).

    Forschungsbedarf

    Vor allem Karin Rehnqvists innovativer Kompositionsansatz, Kunstmusik mit schwedischen Volksmusik- und Gesangstechniken zu kombinieren, wurde als solcher untersucht und anerkannt. Dabei konzentrierte man sich verständlicherweise auf jene Werke, die Rehnqvist auch über die Grenzen Schwedens bekannt machten, wie „Davids nimm“, „Puksånger – Lockrup“, „Kast u.a.“, also vor allem Ensemblekompositionen. Analytisch bislang kaum betrachtet sind ihre großen Orchesterwerke wie z.B. „Arktis, Arktis“, „On Distant Shore“ u.a. Insgesamt wäre eine kontinuierliche Beschäftigung mit ihr und ihrem Werk sehr wünschenswert.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 62408663
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 121600475
    Library of Congress (LCCN): no90002894
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Barbara Klaus-Cosca, Die Grundseite wurde im Oktober 2007 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 16.02.2005
    Zuletzt bearbeitet am 11.10.2007


    Empfohlene Zitierweise

    Barbara Klaus-Cosca, Artikel „Karin Rehnqvist“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 11.10.2007
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Karin_Rehnqvist