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  • Josephine Gerwing

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Josephine Gerwing
    Lebensdaten:
    geb. in Köln,
    gest. nach

    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin
    Charakterisierender Satz:

    „Josephine Gerwing, die 9jährige Violinvirtuosin aus Köln, dürfen wir nach den vollständig gereiften Kunstleistungen in ihrem Concert am 19. Januar im alten Gewandhause nicht mehr als ‚Wunderkind’ bezeichnen, sondern als ganz ‚vortrefflich ausgebildete Künstlerin’. [...] Das Kind entwickelt eine edle Klangfülle in der tiefsten bis in die höchste Region der Geige. Ihre Intonation ist stets sicher und absolut rein; die Bogenführung musterhaft; energisch und zart, je nachdem es erforderlich. Die zahlreichen Doppelgriffe in Bruch’s Concerto kamen deutlich, klar und glockenrein zu Gehör. Staccatos und Legatos, Flageolett und männlich sonore Töne der Gsaite – das klang Alles wie von gereiftester Künstlerhand.“


    („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 24. Januar 1894, S. 39)


    Profil

    Die Geigerin Josephine Gerwing wurde von Gustav Hollaender, Johann Kruse, Carl Halir und möglicherweise auch Joseph Joachim ausgebildet. Ab dem Alter von zehn Jahren trat sie als so genanntes „Wunderkind“ mit Violinkonzerten von Max Bruch, Henri Wieniawski und Henri Vieuxtemps u. a. in der Berliner Singakademie und im Leipziger Alten Gewandhaus auf. Nach ihrem Studium, zwischen 1900 und 1907, emigrierte Josephine Gerwing in die USA, ließ sich in Chicago nieder und wirkte in den folgenden beiden Jahrzehnten als Geigerin in verschiedenen Music Companies, darunter die „Company of Artists“ des Sängers Marion Green und die „Metropolitan Concert Company“. Von ca. 1910 bis 1919 leitete Josephine Gerwing das „Chicago Ladies Orchestra“, das mit acht Musikerinnen besetzt war und dessen Repertoire im Wesentlichen aus populären Stücken bestand. Mit allen Ensembles bereiste sie die USA und trat in Städten wie Cedar Rapid in Iowa, Oshkosh in Wisconsin, Lincoln in Nebraska und Chillicothe in Missouri auf. In den Jahren 1927 und 1930 sind zudem Rundfunkkonzerte von Josephine Gerwing in New York nachzuweisen.

    Orte und Länder

    Josephine Gerwing wurde in Köln geboren und studierte von 1890 bis 1894 am dortigen Konservatorium für Musik das Fach Violine. Anschließend setzte sie ihr Studium am Stern’schen Konservatorium in Berlin fort sowie vermutlich auch an der dortigen Akademischen Hochschule für Musik. Bis 1900 konzertierte sie in zahlreichen deutschen Städten, u. a. in Berlin, Leipzig, Dresden und Köln. Zwischen 1900 und 1907 wanderte Josephine Gerwing in die USA aus. Sie ließ sich in Chicago nieder und bereiste bis mindestens 1920 als Mitglied verschiedener Ensembles die USA. Ende der 1920er Jahre lebte Josephine Gerwing vermutlich in New York; ihr weiterer Verbleib ist unbekannt.

    Biografie

    Josephine Gerwing wurde am 7. Februar 1882 in Köln geboren (vgl. Michaelis 1895, S. 61). Über ihre Herkunft und ihre erste musikalische Ausbildung ist nichts bekannt.


    Ab dem Alter von acht Jahren, von 1890 bis 1894, studierte Josephine Gerwing das Fach Violine bei Gustav Hollaender am Konservatorium für Musik in Köln (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 30. Mai 1900, S. 273). Anschließend folgte sie ihrem Lehrer an das Stern’schen Konservatorium in Berlin, wo sie ab September 1895 ihr Studium bei Gustav Hollaender ein weiteres Jahr lang fortsetzte (vgl. Personen-Datenbank des Stern’schen Konservatoriums). Weiteren Unterricht erhielt sie bei drei Violinprofessoren der Akademischen Hochschule für Musik in Berlin: bei Joseph Joachim, Carl Halir und Johann Kruse (vgl. „Neue Musik-Zeitung“, 21. Jg. [1900], Nr. 16, S. 189).


    Bereits als Kind trat Josephine Gerwing regelmäßig mit größeren Violinkonzerten auf und galt rasch als so genanntes „Wunderkind“. Sie debütierte am 10. Februar 1893 in der Singakademie in Berlin mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung ihres Lehrers Gustav Hollaender. Auf dem Programm standen Henri Wieniawskis Violinkonzert d-Moll op. 22, Gustav Hollaenders „Introduction et Polonaise“ op. 14 für Violine und Orchester sowie Benjamin Godards „Concert romantique“ für Violine und Orchester op. 35 (vgl. Muck 1982, S. 49; „Musikalisches Wochenblatt“ vom 23. Februar 1893, S. 134). Ein knappes Jahr später, am 19. Januar 1894, konzertierte Josephine Gerwing, elfjährig, im Alten Gewandhaus in Leipzig. Dabei spielte sie das Violinkonzert g-Moll op. 26 von Max Bruch, die Mazurka G-Dur op. 26 für Violine und Orchester von Alexander Zarzycki, ein Andante von Gustav Hollaender sowie „Ballade et Polonaise de Concert“ für Violine und Klavier op. 38 von Henri Vieuxtemps. Ein Rezensent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ schrieb über Josephine Gerwing – deren Alter heruntergerechnet worden war – und ihren Auftritt: „Josephine Gerwing, die 9jährige Violinvirtuosin aus Köln, dürfen wir nach den vollständig gereiften Kunstleistungen in ihrem Concert am 19. Januar im alten Gewandhause nicht mehr als ‚Wunderkind’ bezeichnen, sondern als ganz ‚vortrefflich ausgebildete Künstlerin’. Das Wunder läßt sich aber dabei doch nicht ganz wegdisputiren, ja es wird sogar noch größer, wenn ein neunjähriges Mädchen Bruch’s G moll-Concert mit vollendeter technischer Virtuosität und empfindungsvoller geistiger Erfassung vorträgt, wie ein Virtuose ersten Ranges im Mannesalter! So geschah es in der That. Das Kind entwickelt eine edle Klangfülle in der tiefsten bis in die höchste Region der Geige. Ihre Intonation ist stets sicher und absolut rein; die Bogenführung musterhaft; energisch und zart, je nachdem es erforderlich. Die zahlreichen Doppelgriffe in Bruch’s Concerte kamen deutlich, klar und glockenrein zu Gehör. Staccatos und Legatos, Flageolett und männlich sonore Töne der Gsaite – das klang Alles wie von gereiftester Künstlerhand. Nach der seelenvollen Reproduction des Bruch’schen Concertes spielte sie mehrere Virtuosenstücke kleinen Genres: Mazurka von Zarzycki, Andante von Holländer, Ballade und Polonaise von Vieuxtemps, Alles brillant mit Grazie sowie in geistig und technisch vollendeter Vortragsweise. Um den enthusiastischen Beifall zu beruhigen, mußte sie noch mit drei Zugaben erfreuen.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 24. Januar 1894, S. 39)


    Auch in Dresden trat Josephine Gerwing in dieser Zeit mit dem Violinkonzert g-Moll op. 26 von Max Bruch auf. Der Dresdner Korrespondent des „Musikalischen Wochenblatts“ äußerte sich jedoch weitaus skeptischer als sein Leipziger Kollege: „Die zehnjährige Josephine Gerwing aus Cöln gab hier als ‚Violinvirtuosin‘ ein eigenes grosses Concert. Das Spiel dieses kleinen schwächlichen, blassen, übermüdeten Wesens, das im Kinderkleidchen, mit einer grossen Vollvioline unter dem Arm auf der Spielbühne erschien und alsbald das Bruch’sche G moll-Violinconcert zu geigen begann, verrieth immerhin ungewöhnliches Talent, so wenig das Kind seiner schweren Aufgabe voll gerecht zu werden vermochte, wie denn, kurz gesagt, das ganze Auftreten sich als verfrüht erwies.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 23. August 1894, S. 413) Im Juni 1894 notierte die „Neue Zeitschrift für Musik“, Josephine Gerwing plane eine Tournee durch die USA mit einhundert Konzerten (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 13. Juni 1894, S. 282) Ob diese Konzertreise tatsächlich stattgefunden hat, lässt sich derzeit nicht belegen.


    Vermutlich zog sich Josephine Gerwing während ihrer Studienzeit in Berlin zunächst vom Konzertpodium zurück. Erst am 13. März 1897 konzertierte sie wieder mit dem Berliner Philharmonischen Orchester in der Singakademie unter der Leitung von Franz Mannstaedt (vgl. Muck 1982, S. 66) und spielte dabei Henri Vieuxtemps’ Violinkonzert E-Dur op. 10 sowie Louis Spohrs Violinkonzert „in Form einer Gesangsszene“ a-Moll, op. 47 (vgl. „Neue Musik-Zeitung“, 21. Jg. [1900], Nr. 16, S. 189). Im Januar 1899 trat sie in Kattowitz (heute Katowice in Polen) im Rahmen eines Konzerts des dortigen Kammermusikvereins auf, wo sie von Herrn Raschdorff jun. und Frau Raschdorff-Straßberger am Klavier begleitet wurde. Auf dem Programm standen Ludwig van Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61, Henri Wieniawskis „Legende“ op. 17 und eine der Mazurken von Alexander Zarzycki. Ein Korrespondent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ berichtete: „Kattowitz 10. Januar. Der Kammermusik-Verein unter Leitung des Herrn Raschdorff jun. gab gestern sein zweites Concert. Als hervorragendste Mitwirkende erschien die Violin-Virtuosin Josephine Gerwing aus Berlin vor dem Publikum und eroberte sich im Fluge die Gunst und die Bewunderung ihrer Zuhörer. Das 17jährige Mädchen, dessen durchgeistigte, ernste Züge von vornherein lebhaftes Interesse erregten, spielte zunächst das Beethoven’sche Violinkonzert in Ddur (Op. 61). Schon nach den ersten Bogenstrichen war zu erkennen, daß man hier sich einer bedeutenden künstlerischen Persönlichkeit gegenüber befindet. Die ausgezeichnete Technik der jungen Geigerin, die Schönheit, absolute Reinheit und theilweise auch Größe des Tones wollen wir dabei gar nicht in erster Reihe hervorheben, wohl aber mußte die Reife und Tiefe der Auffassung verblüffen, welche die so jugendliche Künstlerin an den Tag legte. Es ist etwas männlich-ernstes in ihrem Spiel, eine sichere Energie führt ihren Bogen, und wer mit geschlossenen Augen ihren Tönen lauschte, käme gewiß nicht auf den Gedanken, daß er ein junges Mädchen spielen höre. Weichen, gesangreichen Ton zu zeigen, dazu hatte Frl. Gerwing in der Wieniawski’schen Legende Gelegenheit, während zur Entfaltung ihres großen technischen Könnens die Mazourka von Zarzycki Anlaß und Raum bot. Sie spielte mit vollendeter Sicherheit, Doppelgriffe, Passagen, Flageolettöne kamen in größter Klarheit zu Gehör, und dabei belebte den Vortrag eine wilde Gluth, zu welcher das unverändert ernste Antlitz der Geigerin einen fesselnden Gegensatz bildete. Jedenfalls haben wir in Frl. Gerwing eine Künstlerin kennen gelernt, die den höchsten Zielen der Kunst zustrebt und die Anwartschaft auf eine erste Stelle hat. Der Beifall war denn auch nach jedem ihrer Vorträge lebhafter und wärmer. Bei dem Beethoven’schen Concert wurde die Geigerin von Herrn Raschdorff, bei den anderen Piecen von Frau Raschdorff-Straßberger decent und mit feinfühliger Anpassung begleitet.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 7. Juni 1899, S. 269)


    Im April 1899 spielte Josephine Gerwing anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kölner Konservatoriums zwei Sätze aus Henri Vieuxtemps’ Violinkonzert d-Moll op. 31, und Paul Hiller schrieb in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ über ihren Auftritt: „Von Josefine Gerwing war im Programm zu lesen, daß sie von 1890 bis 1895 Unterricht gehabt hat, somit muß es nun doch wohl mit der Wunderkinderei endgültig aus sein. Aber auch ohne Appell an diese, ist dem Fräulein das Zeugnis zu geben, daß sie den ersten und zweiten Satz aus Vieuxtemps’ Violinkonzert D moll (Nr. 4) in fein gegliederter Weise und bis auf die Flageolettöne mit rühmenswerther Technik, im Ganzen mit viel Verve spielte.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 30. Mai 1900, S. 273)


    Zwischen 1900 und 1907 emigrierte Josephine Gerwing in die USA. Ihr dortiges Wirken als Geigerin lässt sich nur noch rudimentär erfassen. Spätestens 1907 hatte sich Josephine Gerwing in Chicago niedergelassen und trat als Mitglied mehrerer Music Companies auf. So gehörte sie z. B. eine Zeitlang zur „Company of Artists“ des Sängers Marion Green (vgl. Werbeprospekt „The Marion Green Concert Co.“, o. D.) sowie zur Metropolitan Concert Company. Mit beiden Konzertvereinigungen unternahm sie umfangreiche Tourneen durch die USA und trat u. a. im Dezember 1907 in Cedar Rapid (Iowa), im Dezember 1908 in Oshkosh (Wisconsin) und im Januar 1912 in Gettysburg (Pennsylvania) auf (vgl. „Cedar Rapids Evening Gazette“ vom 18. Dezember 1907, S. 9; „Oshkosh Daily Northwestern“ vom 18. Dezember 1908, S. 7; „Gettysburg Times“ vom 18. Januar 1912, S. 4). Am 1. Februar 1912 trat Josephine Gerwing gemeinsam mit der Metropolitan Concert Company in der Memorial Hall von Winston-Salem (North Carolina) auf und spielte dabei u. a. zwei populäre Stücke, ein „Ave Maria“ und einen „Elfentanz“. Die Zeitung der University of Winston-Salem, „The Academy“ berichtete: „Through the efforts of Prof. H. A. Shirely, Dean of the Music Faculty, the students were afforded an opportunity to hear the artists of the Metropolitan Concert Company on Saturday evening, February 1st. The company was one of the best organizations which has visited the city in recent years, and greatly pleased the audience of town people and students of the College. From the first stroke of the bow Miss Josephine Gerwing showed complete mastery of the violin. From the soul-touching tones of the ‚Ave Maria’ to the fairy lightness of the ‚Elfentanz’ Miss Gerwing reached the extremes of the human emotions. Her comprehensive style and brilliant technique featured her playing and calles forth prolonged applause.“ („Dank der Bemühungen von Prof. H. A. Shirely, dem Vorsitzenden der Fakultät für Musik, erhielten die Studierenden die Gelegenheit, am Samstag Abend, dem 1. Februar, die Künstler der Metropolitan Concert Company zu hören. Die Company ist eine der besten Vereinigungen, die in den vergangenen Jahren in der Stadt waren, und erfreute ihr Publikum, das aus städtischen Besuchern und Collegestudierenden bestand. Vom ersten Bogenstrich an zeigte Miss Josephine Gerwing ihr vollkommenes Können auf der Geige. Von den berührenden Tönen des ‚Ave Maria’ bis zu der feenhaften Leichtigkeit des ‚Elfentanzes’ lotete Miss Gerwing die Extreme menschlicher Gefühle aus. Stilsicherheit und brillante Technik brachten ihr Spiel zur Entfaltung und riefen lang anhaltenden Applaus hervor.“; „The Academy“ vom Februar 1912, S. 5049)


    Von ca. 1910 bis 1919 führte Josephine Gerwing zudem das achtköpfige „Chicago Ladies Orchestra“, mit dem sie ebenfalls große Tourneen unternahm. Die Broschüre der 7. Saison (vermutlich 1916/17) verweist in ihrem Pressespiegel auf Konzerte in Reading (Pensylvannia), Lincoln (Nebraska), Battle Creek (Michigan), Charleston (Illinois), Albia (Iowa), Chillicothe (Missouri), Auburn (Nebraska) und Winona Lake (Indiana) (vgl. Chicago Ladies Orchestra [Broschüre]). Auf dem Programm standen vorrangig populäre Melodien. So berichtete z. B. der „Charleston Plaidealer“, dem Pressespiegel zufolge, über ein dortiges Konzert: „That concentrated bunch of music, the Chicago Ladies Orchestra, has certainly made a hit, and by many are thought to be even better than they were last year ... The closing selection was of a patriotic character, and when the ‚Star Spangled Banner’ was flung across the stage and the full orchestra struck the stirring chords of ‚Old Glory’s triumph’ the vast throng felt like singing ‚Oh, long may it wave!’ We hope to see them next year.“ („Dieses konzertrierte Bündel an Musik, das Chicago Ladies Orchestra, war ein Volltreffer, und Viele meinten, es sei seit letztem Jahr noch besser geworden. ... Der Abschluss hatte einen patriotischen Charakter, und als ‚Star Spangled Banner’ über die Bühne geschleudert wurde und das volle Orchester die mitreißenden Akkorde von ‚Old Glory Triumph“ strich, schien es, als sänge die ganze Menschenmenge ‚Oh, long may it wave!’ Wir hoffen, sie nächstes Jahr wiederzusehen.“; ebd.)


    Im Jahr 1927 hatte sich Josephine Gerwing vermutlich in New York niedergelassen, wo sie Rundfunkkonzerte gab (vgl. „The Brooklyn Daily Eagle, New York“ vom 26. Februar 1927, S. 10). Auch 1930 konzertierte Josephine Gerwing am 9., 11. und 18. März sowie am 9. April im New Yorker Rundfunk (vgl. „New York Times“ der entsprechenden Daten).


    Der weitere Lebensweg von Josephine Gerwing ist unbekannt.

    Repertoire

    Eine Repertoire-Liste von Josephine Gerwing kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:



    Beethoven, Ludwig van. Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61


    Bruch, Max. Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 26


    Godard, Benjamin. Concert romantique für Violine und Orchester op. 35


    Hollaender, Gustav. Andante

    Hollaender, Gustav. Introduction et Polonaise op. 14 für Violine und Orchester


    Spohr, Louis. Konzert für Violine und Orchester „in Form einer Gesangsszene“ a-Moll, op. 47


    Vieuxtemps, Henri. Ballade et Polonaise de Concert für Violine und Klavier op. 38

    Vieuxtemps, Henri. Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 31

    Vieuxtemps, Henri. Konzert für Violine und Orchester E-Dur op. 10


    Wieniawski, Henri. Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 22.

    Wieniawski, Henri. Légende für Violine und Orchester op. 17


    Zarzycki, Alexander. Mazurka G-Dur op. 26 für Violine und Orchester


    Hinzu kamen zahlreiche populäre Stücke in unterschiedlichen Bearbeitungen, darunter ein „Ave Maria“, ein „Elfentanz“ und „The Star Spangled Banner“.

    Quellen

    Literatur


    Chicago Ladies Orchestra with Reader. Eight Musicians [Broschüre ca. 1916/17]. Online verfügbar in der Iowa Digital Library: http://digital.lib.uiowa.edu/cdm/compoundobject/collection/tc/id/62268/rec/15 (Stand: 7. Mai 2013)


    Heymann-Wentzel, Cordula. Berlin als Ausbildungsort. Personen-Datenbank des Stern’schen Konservatoriums, online-Ausgabe http://www.udk-berlin.de/sites/musikwissenschaft/content/forschung/forschungsprojekte/berlin_als_ausbildungsort___personen_datenbank_des_sternschen_konservatoriums/index_ger.html (Stand: 7. Mai 2013).


    Michaelis, Adolf Alfred. Vermischte Aufsätze über Musik, belehrenden, unterhaltenden und biographischen Inhalts, nebst Grundlagen zu einer musikalischen Physiologie, Leipzig: Kühn, 1895.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.


    The Marion Green Concert Co. [Werbeprospekt], o. D. Online verfügbar in der Iowa Digital Library: http://sdrc.lib.uiowa.edu/traveling-culture/chau1/pdf/marion/1/brochure.pdf (Stand: 7. Mai 2013).



    Zeitungsartikel und Konzertrezensionen


    Cedar Rapids Evening Gazette vom 18. Dezember 1907, S. 9.


    Gettysburg Times vom 18. Januar 1912, S. 4.


    Musikalisches Wochenblatt vom 23. Februar 1893, S. 134.

    Musikalisches Wochenblatt vom 23. August 1894, S. 413.


    Neue Musik-Zeitung, 21. Jg. (1900), Nr. 16, S. 189.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 24. Januar 1894, S. 39.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 13. Juni 1894, S. 282.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 7. Juni 1899, S. 269.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 30. Mai 1900, S. 273.


    Oshkosh Daily Northwestern vom 18. Dezember 1908, S. 7.


    The Academy. University of Winston-Salem vom Februar 1912, S. 5049.


    The Brooklyn Daily Eagle, New York vom 26. Februar 1927, S. 10.


    The New York Times vom 9. März 1930.

    The New York Times vom 11. März 1930.

    The New York Times vom 18. März 1930.

    The New York Times vom 9. April 1930.



    Links


    http://digital.lib.uiowa.edu (Stand: 7. Mai 2013)

    Die Iowa Digital Library verfügt über Broschüren zweier Companies, zu deren Mitgliedern Josephine Gerwing gehörte.

    Forschung

    Zu Josephine Gerwing liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Josephine Gerwing umfasst ihre Biografie, ihre Tätigkeiten und ihre beruflichen und privaten Kontakte.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Josephine Gerwing“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom ...
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Josephine_Gerwing