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  • Franziska Friese

    von Silke Wenzel
    Die Violinistin Franziska Friese. Undatierte Fotografie von August Brasch, Leipzig.
    Namen:
    Franziska Friese
    Ehename: Franziska Amalie Völlmar-Friese
    Varianten: Franziska Völlmar-Friese, Franziska Völlmar, Franziska Amalie Johanna Franziska Friese, Franziska Amalie Johanna Franziska Völlmar-Friese, Franziska Amalie Johanna Franziska Völlmar
    Lebensdaten:
    geb. in Elbing (Westpreußen), Deutschland (heute: Elblag, Polen)
    gest. unbekannt

    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin
    Charakterisierender Satz:

    „The forth number of the programm was a real treat for the public. The young and unpretending lady, Fräulein Franziska Friese played wonderfully well the beautiful concerto [...] in E minor by Mendelssohn. This highly gifted young artist has got exactly the same purity of intonation and style, as well as the fulness of sound of her teacher, the celebrated father [Ferdinand] David in Leipzig.”

    („Der vierte Programmpunkt war ein wirkliches Vergnügen für das Publikum. Die junge und bescheidene Dame, Fräulein Franziska Friese, spielte das schöne Konzert e-Moll von Mendelssohn [...] einfach wunderbar. Die hochtalentierte junge Künstlerin hat genau jene Reinheit in Intonation und Stil und dieselbe Klangfülle wie ihr Lehrer, der berühmte Vater [Ferdinand] David in Leipzig.“)


    (Salvatore Saverio Baldassare, in: „The Musical World“ vom 13. April 1867, S. 234)


    Profil

    Die Geigerin Franziska Friese studierte zwischen 1861 und 1865 u. a. am Leipziger Konservatorium der Musik bei Ferdinand David und erhielt bereits im Herbst 1862 ein Lehrerzeugnis. In den folgenden Jahren galt sie im deutschen Musikleben als herausragende Solistin und Kammermusikerin. Dabei trat sie häufig gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester, der Violinistin und Pianistin Ottilie Friese, auf und konzertierte u. a. im Leipziger Gewandhaus, in den Leipziger Euterpe-Konzerten und in der Berliner Singakademie. Nach einer psychischen Erkrankung 1873 zog sich Franziska Friese vermutlich weitgehend aus dem öffentlichen Konzertleben zurück; nur noch vereinzelt sind spätere Konzerte zu belegen.

    Orte und Länder

    Franziska Friese wurde im westpreußischen Elbing (heute Elblag in Polen) geboren. Um 1860 erhielt sie Unterricht bei Ferdinand Laub in Berlin und studierte anschließend 1861/62 sowie nochmals 1864/65 in Leipzig. Ihre weiteren Aufenthaltsorte sind nur bruchstückhaft zu belegen. In den Jahren 1862 bis 1871 konzertierte Franziska Friese überwiegend in Leipzig und Berlin und lebte Anfang der 1870er Jahre in Westfalen, im Jahr 1871 in Krefeld.


    Konzertreisen führten Franziska Friese u. a. nach Riga (1860), London (1873) und Rotterdam (1878).

    Biografie

    Franziska Friese wurde als Amalie Johanna Franziska Friese am 30. Oktober 1846 in Elbing (damals Westpreußen, heute Elblag in Polen) geboren. Ab dem Alter von acht Jahren wurde sie von ihrem Vater, dem Geiger Hermann Friese, in Violine unterrichtet und erhielt kurzzeitig auch Violinunterricht bei dem Berliner Geiger Ferdinand Laub (vgl. Archiv der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, A I. 2. Inskriptionen, Nr. 876 Franziska Friese). Als Jugendliche trat sie mit ihrem Vater und ihrer Zwillingsschwester Ottilie Friese gemeinsam auf, so z. B. am 20. Mai 1860 im Rigaer Gewerbeverein (vgl. Rudolph 1890). Von Februar 1861 bis Oktober 1862 studierte Franziska Friese am Leipziger Konservatorium Violine bei Ferdinand David und belegte zudem die Fächer Musiktheorie, Komposition und Gesang bei Ernst Friedrich Richter bzw. Robert Papperitz und Musikgeschichte bei Franz Brendel. Am 30. September 1862 erhielt sie ein Lehrerzeugnis des Konservatoriums, in dem Ferdinand David über sie schrieb: „Ausgezeichnete Begabung, musterhafter Fleiß, ernstes Streben – alles was man nur Gutes von einem Schüler sagen kann, findet hier Platz. Sowohl im Solo – als Ensemble, Quartett u. Orchesterspiel hervorragende Leistung.“ (vgl. Archiv der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Sign. A I. 1. Inskriptionsregister, A I. 2. Inskriptionen und A I. 3. Zeugnisse, Nr. 876 Franziska Friese) Von Oktober 1864 bis Ostern 1865 war Franziska Friese nochmals für ein Semester am Leipziger Konservatorium inskribiert (vgl. ebd.); möglicherweise hatte sie zwischenzeitlich ihr Studium andernorts fortgesetzt.


    Bereits während ihres Studiums konnte sich Franziska Friese im deutschen Musikleben als Geigerin etablieren, auch wenn überwiegend Leipziger Konzerte zu belegen sind: Über ihre erste öffentliche Hauptprüfung am 23. März 1862, bei der Franziska Friese zwei Sätze aus dem Violinkonzert e-Moll (op. 64) von Felix Mendelssohn Bartholdy spielte, schrieb die „Neue Zeitschrift für Musik“: „Frl. Franziska Friese errang sich einen mehrmaligen begeisterten Hervorruf; ihr Ton ist von großer Fülle, ihr Bogenstrich ein kräftiger und sicherer. Ihre technisch wie geistig hervorragende Wiedergabe der beiden Concertsätze läßt auf eine glänzende Zukunft der jungen Künstlerin schließen.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 28. März 1862, S. 105f.) In den folgenden Jahren trat Franziska Friese u. a. regelmäßig im Leipziger Gewandhaus als Solistin auf (Dörffel 1884, Anh., S. 81): Am 12. Oktober 1862 debütierte sie im dortigen zweiten Abonnementkonzert mit Ferdinand Davids „Introduction et variations sur un thème russe“ E-Dur (op. 6) und sicherte sich damit wiederum die Anerkennung der „Neuen Zeitschrift für Musik“: „Die noch sehr jugendliche Dame producirte sich in den immer wieder gern gehörten russischen Variationen ihres Lehrers David, und machten ihre Leistungen der bewährten Schule, aus der sie hervorgeht, alle Ehre. Ausgebildete reine Technik sowie ein gesunder Ton unterstützen einen fein musikalischen Geschmack, der die natürlich noch fehlende, tiefere Empfindung angenehm ersetzt.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 17. Oktober 1862, S. 141) Wenige Tage später gab sie dort gemeinsam mit ihrer Schwester, der Pianistin Ottilie Friese, ein eigenes Konzert, bei dem die französische Sängerin Julienne Orwil, der Pianist Carl Reinecke, die Geiger Ferdinand David und Friedrich Hermann sowie der Violoncellist Theodor Krumbholz mitwirkten. Auf dem Programm standen u. a. Ludwig van Beethovens Streichquartett B-Dur (op. 18), dessen Violinkonzert D-Dur (op. 61) und Franz Schuberts Rondo brillant h-Moll (D 895) für Violine und Klavier (vgl. „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 31. Oktober 1862, S. 157; Dörffel 1884, S. 222). Auch in ihrem zweiten Studienabschnitt 1864/65 galt Franziska Friese als Vorzeigestudentin. So trat sie z. B. bei einem Konzert, das das Leipziger Konservatorium am 12. Dezember 1864 anlässlich des Geburtstages des sächsischen Königs gab, mit Ferdinand Davids „Am Springquell“ (op. 39 Nr. 6) auf (vgl. „Signale für die musikalische Welt“, Jg. 22 [1864], S. 982).


    Anfang 1867 folgten zwei weitere Auftritte im Leipziger Gewandhaus: Am 17. Januar 1867 spielte Franziska Friese im 12. Abonnementkonzert das Violinkonzert Nr. 22, a-Moll, von Giovanni Battista Viotti sowie Adagio und Rondo aus dem Violinkonzert E-Dur (op. 10) von Henri Vieuxtemps. Die „Signale für die musikalische Welt“ berichteten: „Das Gebiet des Solo-Instrumentalen und Vocalen beherrschten in diesem Concert die Violinistin Fräul. Franziska Friese und der Tenorist des hiesigen Stadttheaters Herr Josef Schild. Die Erstgenannte ist Leipzig schon aus ihrer Studienzeit am Conservatorium und einer damals auch in einem Gewandhausconcert abgelegten Fähigkeits-Probe nicht unvortheilhaft bekannt. Ihre gestrigen Leistungen nun, in dem Concert in AMoll von Viotti und in Adagio und Rondo aus dem EDur-Concert von Vieuxtemps, gaben Kunde von den sehr erfreulichen Fortschritten, die sie seitdem gemacht hat und stellten ihr unwiderleglich großes Violintalent in’s beste Licht. Sie spielte zuvörderst mit großer Intonationsreinheit, und dann mit einer Bogen- und Finger-Gewandtheit, die schon sehr beträchtlich ist [...]. Der Beifall, welcher der jungen Dame gespendet wurde, war herzlich und rauschend.“ („Signale für die musikalische Welt“, Januar 1867, S. 93; vgl. auch „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 25. Januar 1867, S. 40; Dörffel 1884, Anh., S. 81). Wenige Tage später, am 28. Januar 1867, trat Franziska Friese nochmals im Leipziger Gewandhaus im Rahmen eines Wohltätigkeitskonzertes „zum besten der hiesigen Kinderheilanstalt“ auf (vgl. Dörffel 1884, S. 223; „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 8. Februar 1867, S. 57). Im April 1867 konzertierte Franziska Friese gemeinsam mit ihrer Schwester in der Berliner Singakademie und wurde auch dort begeistert empfangen. Die „Allgemeine Musikalische Zeitung“ berichtete über das Konzert: „Das erste der nachösterlichen Concerte wurde von den Schwestern Franziska und Ottilie Friese in der Singacademie veranstaltet, befestigte die gute Meinung, welche ich bereits nach dem ersten Auftreten der Violinistin Frl. Franziska Friese von deren Leistungsfähigkeit hatte, und liess auch in der Clavierspielerin, Frl. Ottilie Friese, ein recht bedeutendes Talent, sowohl nach der musikalischen, wie nach der technischen Seite hin erkennen. Die weitere Entwicklung beider Schwestern bietet entschieden künstlerisches Interesse.“ („Allgemeine Musikalische Zeitung“ vom 12. Juni 1867, S. 194) Ebenfalls im April spielte Franziska Friese im Rahmen eines von der Pianistin Madeleine Johnson-Gräver veranstalteten Konzerts in Berlin das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Leitung von Richard Wüerst. Salvatore Saverio Baldassare, Korrespondent der englischen Zeitung „The Musical World“, berichtete begeistert über die Solistin: „The forth number of the programm was a real treat for the public. The young and unpretending lady, Fräulein Franziska Friese played wonderfully well the beautiful concerto [...] in E minor by Mendelssohn. This highly gifted young artist has got exactly the same purity of intonation and style, as well as the fulness of sound of her teacher, the celebrated father [Ferdinand] David in Leipzig.” („Der vierte Programmpunkt war ein wirkliches Vergnügen für das Publikum. Die junge und bescheidene Dame, Fräulein Franziska Friese, spielte das schöne Konzert e-Moll von Mendelssohn [...] einfach wunderbar. Die hochtalentierte junge Künstlerin hat genau jene Reinheit in Intonation und Stil und dieselbe Klangfülle wie ihr Lehrer, der berühmte Vater [Ferdinand] David in Leipzig.“; „The Musical World“ vom 13. April 1867, S. 234) Bei einem weiteren Auftritt im Leipziger Gewandhaus spielte Franziska Friese am 17. Februar 1870 ein Adagio von Louis Spohr sowie Ferdinand Davids „Introduction et variations sur un thème de Mozart“ A-Dur (op. 11) (Dörffel 1884, Anh., S. 81; „Musikalisches Wochenblatt“ vom 25. Februar 1870, S. 137; „Neue Zeitschrift für Musik“ vom 25. Februar 1870, S. 85). Am 24. Oktober 1871 trat Franziska Friese, die mittlerweile in Krefeld lebte, wiederum in Leipzig auf, diesmal jedoch als Solistin im Rahmen der Leipziger Euterpe-Konzerte im großen Saal der Buchhändlerbörse und mit neuem Repertoire, darunter Max Bruchs Violinkonzert g-Moll (op. 26) und Louis Spohrs Violinkonzert d-Moll (op. 55): „Franziska Friese [...] bewies zunächst durch die Wahl des Bruch’schen Concertes, dass sie auch für noch andere Sachen, als die bei früherem Besuche mit Begeisterung gespielte Vieuxtemps’sche Fantaisie-Caprice und gewisse Variationen Etwas übrig hat. Ihr Spiel zeichnete sich auch diesmal durch reine Intonation, gewandte Bogenführung und natürliches Temperament aus, dagegen vermissten wir bei doppelgriffigen Stellen durchweg eine kräftigere Tonerzeugung.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 27. Oktober 1871, S. 694)


    Im Jahr 1873 versuchte Franziska Friese vermutlich im englischen Musikleben Fuß zu fassen. Am 26. Mai 1873 konzertierte sie gemeinsam mit dem Pianisten Ernst Pauer und dem Sänger Gustave Garcia im Rahmen der „Ernst Pauer’s Historical concerts“ in den Londoner Hannover Square Rooms (vgl. die Ankündigung in „The Times London“ vom 12. Mai 1873, S. 1). Weitere Auftritte in England sind bislang nicht zu belegen.


    Einer Meldung des „Musikalischen Wochenblatts“ zufolge erkrankte Franziska Friese Ende 1873 psychisch und wurde vorübergehend in einer Klinik in Endenich bei Bonn untergebracht (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 12. Dezember 1873, S. 707). Danach trat sie weiterhin auf. Ein letztes bislang nachweisbares Konzert fand im April 1878 in Rotterdam statt: Dort spielte Franziska Friese Anton Rubinsteins Violinsonate h-Moll (op. 98) gemeinsam mit dem Komponisten am Klavier; zu dieser Zeit hatte sie geheiratet und hieß Franziska Völlmar-Friese („Musikalisches Wochenblatt“ vom 3. Mai 1878, S. 234).


    Über den weiteren Lebensweg von Franziska Friese ist nichts bekannt.

    Würdigung

    Die Tätigkeiten Franziska Frieses können erst nach weiteren Forschungen angemessen gewürdigt werden.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Franziska Frieses werden derzeit (Februar 2009) nicht rezipiert (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. Biografie).

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Franziska Friese kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a.:


    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett B-Dur, op. 18

    Beethoven, Ludwig van. Violinkonzert D-Dur, op. 61

    Bruch, Max. Violinkonzert g-Moll, op. 26

    David, Ferdinand. Am Springquell, op. 39 Nr. 6

    David, Ferdinand. Introduction et variations sur un thème de Mozart für Violine und Orchester A-Dur, op. 11

    David, Ferdinand. Introduction et variations sur un thème russe für Violine und Orchester E-Dur, op. 6

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Violinkonzert e-Moll, op. 64

    Rubinstein, Anton. Violinsonate h-Moll, op. 98

    Schubert, Franz. Rondo brillant h-Moll für Violine und Klavier, D 895

    Spohr, Louis. Violinkonzert d-Moll, op. 55

    Vieuxtemps, Henri. Fantaisie-caprice, op. 11

    Vieuxtemps, Henri. Violinkonzert E-Dur, op. 10

    Viotti, Giovanni Battista. Violinkonzert Nr. 22, a-Moll

    Quellen

    Dokumente


    Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Sign. A. I. 1 Inskriptionsregister, A. I. 2 Inskriptionen und A. I. 3 Zeugnisse, Matrikelnummer 876: Franziska Friese.



    Literatur


    Artikel „Friese, Hermann“. In: Rigaer Theater- und Tonkünstler-Lexikon. Moritz Rudolph (Hg.), 1890 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Dörffel, Alfred. Geschichte der Gewandhausconcerte zu Leipzig vom 25. November 1781 bis 25. November 1881. Leipzig: Concert-Direction Gewandhaus, 1884.


    Sietz, Reinhold/Sietz, Margarete. Der Nachlaß Ferdinand Hillers [Inventar] (= Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln 59). Köln: Paul Neubner, 1970.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Allgemeine Musikalische Zeitung vom 12. Juni 1867, S. 194.


    Musikalisches Wochenblatt vom 25. Februar 1870, S. 137.

    Musikalisches Wochenblatt vom 27. Oktober 1871, S. 694.

    Musikalisches Wochenblatt vom 12. Dezember 1873, S. 707.

    Musikalisches Wochenblatt vom 3. Mai 1878, S. 234.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 28. März 1862, S. 105f.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 17. Oktober 1862, S. 141.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 31. Oktober 1862, S. 157.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 25. Januar 1867, S. 40.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 8. Februar 1867, S. 57.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 25. Februar 1870, S. 85.


    Signale für die musikalische Welt, Jg. 22 (1864), S. 982.

    Signale für die musikalische Welt, Jg. 25 (1867), S. 93.


    The Musical World vom 13. April 1867, S. 234.


    The Times London vom 12. Mai 1873, S. 1.



    Links


    www.kalliope-portal.de

    Das Verbundsystem Nachlässe und Autographe Kalliope-Portal enthält einen Briefnachweis.

    Forschung

    Franziska Friese war die Tochter des Geigers Hermann Friese und die Zwillingsschwester der Geigerin und Pianistin Ottilie Friese, die ebenfalls am Leipziger Konservatorium Klavier studierte (vgl. Rudolph 1890).


    In der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz befindet sich ein Brief von Fransziska Friese an Woldemar Bargiel vom 28. November 1869 (vgl. „Kalliope-Portal“ unter Links).

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Franziska Friese umfasst vorrangig ihre Biografie, ihre künstlerischen Kontakte und ihre Tätigkeitsbereiche.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 12. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 30.11.2009
    Zuletzt bearbeitet am 23.11.2017


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Franziska Friese“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 23.11.2017
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Franziska_Friese