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    von Cornelia Bartsch
    Fanny Hensel 1836. Bleistiftzeichnung von Wilhelm Hensel.
    Namen:
    Fanny Hensel
    Geburtsname: Fanny Mendelssohn
    Varianten: Fanny Mendelssohn Bartholdy, Cäcilia Hensel, Cäcilia Mendelssohn, Cäcilia Mendelssohn Bartholdy
    Lebensdaten:
    geb. in Hamburg, Deutschland
    gest. in Berlin, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Pianistin, Dirigentin, Konzertorganisatorin, Korrespondentin
    Charakterisierender Satz:

    „Beinahe hätte ich vergessen, Ihnen zu danken, dass Sie erst aus meiner Verlobungskarte geschlossen haben, ich sei ein Weib wie andre, ist doch ein Bräutigam auch ein Mann wie andre. Dass man übrigens seine elende Weibsnatur jeden Tag, auf jeden Schritt seines Lebens von den Herren der Schöpfung vorgerückt bekommt, ist ein Punkt, der einen in Wuth und somit um die Weiblichkeit bringen könnte, wenn nicht dadurch das Uebel ärger würde.“


    (Fanny Hensel im Brief an Karl Klingemann, 22. März 1829, zit. n. Die Familie Mendelssohn 1729–1847. Nach Briefen und Tagebüchern hg. von Sebastian Hensel, 2. durchgesehene Auflage Berlin: Behr 1880, S. 197)


    Profil

    Fanny Hensel ist unter den Komponistinnen des 19. Jahrhunderts mit ihrem zwar umfangreichen, jedoch nur zum geringsten Teil von ihr in Druck gegebenen und damit autorisierten Oeuvre in vielerlei Hinsicht eine der interessantesten Erscheinungen. Ihr Schaffen als Komponistin, Pianistin und Musikorganisatorin stellt die sich im 19. Jahrhundert etablierenden und immer noch gültigen Kategorien der Musikgeschichtsschreibung in Frage. Es zwingt dazu, den Werkbegriff zu hinterfragen und umzudefinieren, und führt über die Überlegung, ob der gesellschaftliche Raum, in dem ihre Stücke entstanden, in diese einkomponiert ist, zu komplexen editionstechnischen und aufführungspraktischen Fragen.

    Fanny Hensel eignete sich die Gattungen an, die ihr qua Geschlecht zugewiesen wurden, indem sie sie als Experimentierfelder nutzte. Weitgehend unter Ausschluss einer anonymen Öffentlichkeit entstanden so Kompositionen, die unter verschiedenen Aspekten innovativ waren: harmonisch und in der Form, durch ihren die Gattungsgrenzen überschreitenden Charakter und die Durchkreuzung der sich in ihrer Zeit etablierenden Grenzen zwischen „privat“ und „öffentlich“.

    Fanny Hensels Leben und ihre Arbeit sind nicht zu trennen von der besonderen Bedeutung jüdischer Familien für das Berliner Kulturleben. Für die von ihnen geförderten und organisierten Konzertveranstaltungen im privat-öffentlichen Raum spielten Frauen eine wichtige Rolle. So stellte sich Fanny Hensel mit ihren Sonntagsmusiken in der Leipziger Straße 3 sowie mit weiteren geselligen musikalischen Zusammenkünften in ihrem Haus in eine Tradition, die über ihre Mutter Lea Mendelssohn, geb. Salomon (1777–1842), bis zu Fanny von Arnstein (1758–1818) in Wien und Sara Levy (1761–1854) in Berlin reichte und von großer Bedeutung für das bürgerliche Musikleben war. Im Zuge der Herausbildung des öffentlichen Musiklebens geriet diese vornehmlich von Frauen getragene Tradition jedoch in Vergessenheit.

    Orte und Länder

    Fanny Hensel lebte und wirkte vor allem in Berlin, wo sie ab 1831 die Mendelssohnsche Familientradition der Sonntagsmusiken wieder belebte und damit das Berliner Musikleben nachhaltig beeinflusste. Reisen führten sie nach Paris, in die Schweiz, nach Düsseldorf, Leipzig, Köln und Boulogne. Die wichtigste Reise aber war 1839/40 ihre Reise nach Italien, die sie über München, Venedig, Florenz nach Rom und Neapel führte. Insbesondere der Winter in Rom war für sie durch den Kontakt zu den Künstlern der dortigen Académie française musikalisch in jeder Hinsicht inspirierend. Sie fand Anerkennung als Komponistin, trat als Pianistin auf und machte die Académie-Mitglieder, darunter Charles Gounod (1818–1893), mit der Musik Bachs und Beethovens bekannt.

    Biografie

    Fanny Hensel wurde am 14. November 1805 als ältestes von vier Kindern ihrer Eltern Abraham und Lea Mendelssohn (1776–1835 bzw. 1777–1842) in Hamburg geboren. Ihr Vater Abraham war der Sohn des jüdischen Berliner Aufklärers Moses Mendelssohn (1729 oder 1728–1786). Ihre Mutter Lea, geb. Salomon, war eine Enkelin Daniel Itzigs (1723–1799), des „Münzentrepreneurs“ Friedrichs des Großen. In Fanny Hensels Familie mütterlicherseits gab es eine außerordentliche musikalische Tradition, die vor allem von den Frauen getragen wurde. Fanny Hensels Vater war Bankier und hatte nach seiner Heirat in Hamburg ein Bankgeschäft gegründet. 1811 kehrte die Familie wegen Problemen mit der französischen Besatzungsmacht fluchtartig nach Berlin zurück. 1816 wurde Fanny Hensel gemeinsam mit ihren Geschwistern evangelisch reformiert getauft. Die Eltern traten 1822 zum christlichen Glauben über. Ersten Klavierunterricht erhielt Fanny Hensel ebenso wie ihr Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy von ihrer Mutter. Während einer Reise nach Paris im Jahr 1816 bekamen die Geschwister Unterricht bei der Beethoven-Kennerin Marie Bigot de Morogues (1786–1820). Nach der Rückkehr wurde Ludwig Berger (1777–1839) als Klavierlehrer engagiert. Weitere Klavierlehrer der Geschwister waren Ignaz Moscheles (1794–1870) und Johann Nepomuk Hummel (1778–1837). 1819 wurde Karl Friedrich Zelter (1758–1832) als Kompositionslehrer eingestellt, und im März 1820 trat Fanny Hensel gemeinsam mit ihren jüngeren Geschwistern in die von diesem geleitete Berliner Singakademie ein. Vom Beginn des Unterrichts bei Zelter sind regelmäßig Kompositionen Fanny Hensels überliefert: vor allem Lieder, aber auch Klaviersonaten und Kammermusik. Sie wuchs mit ihrem Bruder Felix in enger künstlerischer Gemeinschaft auf, wurde jedoch von Anfang an auf ihre weibliche Rolle hingewiesen, mit der eine musikalische Professionalisierung nicht vereinbar sei. In Fanny Hensels Verlobungsjahr 1829 brach der Bruder zu seiner großen Bildungsreise nach England und Schottland auf, und die Wege der Geschwister trennten sich. Nach ihrer Eheschließung im Oktober 1829 zog Fanny Hensel mit ihrem Mann, dem preußischen Hofmaler Wilhelm Hensel, ins Gartenhaus des elterlichen Anwesens in der Leipziger Straße 3 in Berlin. Der Raum, den die Ehepartner einander für ihr Schaffen gewährten, erwies sich als entscheidend für Fanny Hensels künftiges Musizieren und Komponieren. Ihre ersten Ehejahre waren musikalisch sogar besonders produktiv. So komponierte sie 1831, im Jahr nach der Geburt ihres einzigen Kindes Sebastian, alle ihre Kantaten und führte diese anlässlich von Familienfesten auf. Im selben Jahr begann sie die Familientradition der Sonntagsmusiken neu zu beleben und brachte in den Räumen ihrer Wohnung vor geladenem Publikum Werke von Bach, Beethoven, Gluck, Weber, ihrem Bruder Felix sowie auch eigene Kompositionen zur Aufführung. Ein Höhepunkt ihres Lebens war die 1839/40 gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn unternommene Italienreise, die ihr durch den Kontakt mit den jungen Künstlern der Académie française in Rom erstmals von professioneller Seite Anerkennung als Komponistin und Pianistin einbrachte. Erst kurz vor ihrem Tod konnte sich Fanny Hensel entschließen, gegen das Gebot des Vaters und gegen den Wunsch ihres Bruders Felix eine kleine Anzahl ihrer Werke herauszugeben. Im Mai 1847 erlitt sie während einer Probe für die nächste Sonntagsmusik vermutlich einen Schlaganfall und starb noch in der darauf folgenden Nacht.

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    Familie

    Fanny Hensel und ihre drei Geschwister Felix (1809–1847), Rebecka (1811–1858) und Paul 1812–1874) wurden in eine Familie mit einer außerordentlichen Bildungstradition geboren, die eng mit der jüdischen Akkulturation in Preußen verbunden war. Für Moses Mendelssohn, ihren Großvater väterlicherseits, der im Dessauer Ghetto aufgewachsen war und als Kind jiddisch und hebräisch gesprochen hatte, waren umfassende Bildung und der Erwerb der deutschen Sprache die Schlüssel für Emanzipation und Toleranz. Sein Sohn Abraham, Fanny Hensels Vater, hätte sich gern den Wissenschaften zugewandt, aufgrund der Berufsbeschränkungen für Juden in Preußen kam für ihn jedoch nur der Beruf des Bankiers in Frage. Die Musik war ein Erbe der Mutter Lea, geb. Salomon. Bereits im Haus ihres Großvaters Daniel Itzig, der als Finanzier Friedrichs des Großen in unmittelbarer Nähe zum königlichen Schloss lebte, war ein Klavierlehrer angestellt gewesen. Die Töchter Daniel Itzigs und seiner Frau Miriam, geb. Wulff (1727–1788), darunter Lea Mendelssohns Mutter Bella Salomon (1749–1824), setzten die Berliner Bachtradition fort, die am preußischen Hof nicht nur vom König selbst, sondern auch von seiner jüngeren Schwester Anna Amalia von Preußen (1727–1783) repräsentiert wurde. Lea Mendelssohns Tante Sara Levy legte eine der umfangreichsten Notensammlungen des 18. Jahrhunderts an, vergab Kompositionsaufträge an Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) und trat als Cembalistin in Konzerten der Berliner Singakademie auf. Auch ihre Schwestern Fanny von Arnstein und Cäcilie (Zippora) von Eskeles (1759–1836), die nach Wien heirateten und dort zu Förderinnen und Gönnerinnen des beginnenden bürgerlichen Musiklebens wurden, waren hervorragende Pianistinnen. Mit den Namen „Fanny Cäcilie (Zippora)“ ihrer ersten Tochter war für Lea Mendelssohn also ein Programm verbunden.


    Taufe und Konversion

    Der fehlende Eintrag Felix Mendelssohn Bartholdys ins Geburtsregister für Knaben der jüdischen Gemeinde in Altona gilt als Beleg dafür, dass Abraham und Lea Mendelssohn von Anfang an entschlossen waren, ihre Kinder christlich taufen zu lassen (vgl. Elvers, frühe Quellen, S. 18). Aufgrund ihrer Familientraditionen dürfte ihnen dieser Entschluss jedoch schwer gefallen sein. Wie Moses Mendelssohn als führendem Vertreter der jüdischen Aufklärung war auch den Nachfahren Daniel Itzigs an einer Verbindung der jüdischen Religion mit den Ideen der Aufklärung und der Integration in die bürgerliche Gesellschaft und Kultur gelegen. Ein Übertritt kam also dem Eingeständnis des Scheiterns jener Vision einer Gesellschaft gleich, die Moses Mendelssohn angestrebt hatte und in der Menschen jüdischen und christlichen Glaubens gleichberechtigt miteinander verkehrten. Das „Naturalisationspatent“, das den Nachfahren Daniel Itzigs und ihren Ehepartnern die vollen Bürgerrechte zusicherte, galt jedoch nur bis zur Generation Lea Mendelssohns, so dass ihre Kinder die Nachteile einer jüdischen Existenz voll zu spüren bekommen hätten. Hinzu kam, dass die antisemitische Stimmung auch in Berlin ab 1815 wieder zunahm; in Süddeutschland, aber auch in Frankfurt und Hamburg kam es im Spätsommer 1819 sogar zu Judenverfolgungen. 1816 ließen die Eltern schließlich alle vier Kinder evangelisch reformiert taufen. Sie selbst traten erst im Herbst 1822 zum christlichen Glauben über und nahmen ebenso wie Lea Mendelssohns Bruder Jakob mit der Konversion den Zunamen Bartholdy an. Lea Mendelssohns Mutter Bella, mit der die Familie ab 1820 gemeinsam in ihrem Haus in der Neuen Promenade 7 in Berlin wohnte, wurde der Übertritt verheimlicht. Selbstaussagen darüber, wie dies in Anbetracht der zahlreichen, den Alltag betreffenden Regeln des jüdischen Lebens überhaupt möglich war, sind nicht überliefert.

    Für die Eltern Lea und Abraham Mendelssohn war der Übertritt zum christlichen Glauben mit höchsten ethischen Anforderungen an sich selbst wie auch an ihre Kinder verbunden. Beispielhaft hierfür ist der Brief, den der noch jüdische Vater Abraham Mendelssohn seiner ältesten Tochter Fanny im Frühjahr zur Einsegnung schrieb (Hensel/Familie, S. 93ff.). Hohe ethische Ideale stellt er ihr darin als gemeinsamen Grundsatz aller Religionen, die Mutter als deren Verkörperung vor. Verknüpft war damit auch die absolute Einhaltung der sich im Bürgertum etablierenden Geschlechtsrollenmuster.


    Kindheit und musikalische Ausbildung – Fanny und Felix

    Obwohl Fanny Hensel mit ihrem Bruder Felix in enger künstlerischer Gemeinschaft aufwuchs, wurde die Grenze zwischen seiner und ihrer Musikausübung von Anfang an deutlich markiert. Während die ernsthafte musikalische Beschäftigung für ihren Bruder an die Bedingung gebunden wurde, dass er sich damit eine bürgerliche Existenz schaffen könne und als Dirigent und Komponist öffentlich zu wirken im Stande sein müsse, wurde eine Professionalisierung dieser Art für Fanny Hensel ausgeschlossen: Ihr musikalisches Wirkungsgebiet wurde auf „das Haus“ beschränkt, allerdings auf das „offene Haus“ im Sinne bürgerlicher Geselligkeit des 19. Jahrhunderts. Während ihr Bruder vom Vater herausgefordert wurde, sich in öffentlichkeitswirksamen Gattungen zu üben, wurde Fanny Hensel in der Komposition darin bestärkt, sich an das Lied als „weibliche“ Gattung zu halten. Schon vor diesem Hintergrund ist die oft wiederholte Rede von der gemeinsamen Ausbildung der Kinder Fanny und Felix zu korrigieren. Über den Unterricht bei Zelter, dessen Beginn wahrscheinlich in das Jahr 1819 fällt, sind keine Einzelheiten bekannt. Eine Bemerkung der Mutter Lea gegenüber ihrer Cousine Henriette von Pereira-Arnstein, sie lasse die jüngere Schwester Rebecka gemeinsam mit Felix Griechisch lernen, da dieser alles so gern in Gesellschaft unternehme legt die Vermutung nahe, dass auch Fanny Hensel ihren Kompositionsunterricht bei Zelter dem Geselligkeitsbedürfnis ihres kleinen Bruders zu verdanken hatte: „Beckchen ist eine halbe Griechin; in ihrem Munde, der sich gewöhnlich nur zum Thorheitenreden öffnet, nimmt sich das erfreulich kontrastirend aus. Eigentlich laße ich es sie Felixen zu Gefallen lernen; er liebt ungemein, alles in Gesellschaft vorzunehmen“ (Brief vom 6. Mai 1821, Staatsbibliothek Berlin, Mendelssohn Archiv, Nachl. 15, 13). Ein Übungsbuch Fanny Hensels ist im Gegensatz zu ihrem Bruder nicht überliefert, einige Kontrapunktstudien sowie Korrekturen von Zelters Hand finden sich in ihrem ersten Kompositionsalbum. Im Unterschied zu ihrem Bruder erhielt Fanny Hensel keinen Unterricht im Orgelspiel und im Spiel eines Streichinstrumentes. Beides galt als berufsqualifizierend und war für sie folglich nicht vorgesehen. Wenn man davon absieht, dass der Klavierunterricht bei Marie Bigot, Johann Nikolaus Hummel und Ignaz Moscheles gemessen an ihrem Lebensalter für Fanny Hensel jeweils dreieinhalb Jahre später anfing, dürfte die pianistische Ausbildung der Kinder allerdings weitgehend parallel verlaufen sein. Zu seinem zwölften Geburtstag gaben die Eltern dem Sohn Gelegenheit, sein zum Geburtstag des Vaters komponiertes Singspiel „Die Soldatenliebschaft“ mit Orchester vor geladenen Gästen aufzuführen (vgl. Lea Mendelssohn an Henriette von Pereira Arnstein, Brief vom 26. Februar 1821; Staatsbibliothek Berlin, Mendelssohn Archiv, Nachl. 15, 11). Kurz darauf richteten sie vierzehntäglich stattfindende Sonntagsmusiken als Übungsmatineen ein, um dem Sohn Gelegenheit zu geben, seine Sinfonien, Klavierkonzerte und Kammermusik gemeinsam mit Werken insbesondere Beethovens und Mozarts mit den besten in Berlin gastierenden Instrumentalisten und Mitgliedern der königlichen Kapelle vor geladenem Publikum zu dirigieren und zu spielen. Fanny Hensel wirkte dabei als Pianistin mit. Im Herbst des Jahres 1821 reiste ihr Bruder Felix mit Carl Friedrich Zelter zu Goethe nach Weimar. Der Dichter, dessen Urteil für jeden angehenden Künstler seiner Zeit als wegbereitend galt, war für die Familie Mendelssohn wie für viele gebildete Juden in Deutschland, denen die christlich-bürgerliche Umgebung politisch und gesellschaftlich nur eine brüchige Heimat bot, eine kulturelle Identifikationsfigur. Fanny Hensels Briefe an den Bruder auf der Reise nach Weimar zeigen, wie gern sie mitgefahren wäre. In einem Brief an Zelter von der Schweizer Reise, die die Familie im Sommer 1822 unternahm, bezeichnet Fanny Hensel ihren Bruder als ihr „besseres Ich“ (Brief vom 29. August 1822, Staatsbibliothek Berlin, Handschriftenabteilung, Nachlass Fam. Mendelssohn 4,1, fol. 4.). Als Ältere übernahm sie die Rolle der „Lehrerin“, die darüber wachte, dass er den Weg, den sie nicht gehen konnte, so gut als möglich ging. Nach der Rückkehr aus der Schweiz begann die 17-Jährige ein Werkverzeichnis ihres kleinen Bruders anzulegen und seine Biografie zu schreiben. Wenn sie darin ihre Funktion als seine engste Ratgeberin betont, die „seine Opern auswendig gewusst [habe], ehe eine Note aufgeschrieben war“ (Hensel, Familie Mendelssohn Bd. 1, S.135), so spricht daraus nicht allein die künstlerische Nähe der Geschwister, sondern auch die ihr von Beginn an bewusste Trennung ihrer künstlerischen Wege, die ihr nur die Möglichkeit bot, sich als Alter Ego des Bruders zu imaginieren.

    Dennoch war Fanny Hensel in diesen frühen Jahren kompositorisch sehr produktiv. Ab 1819 sind zahlreiche Lieder und Übungsstücke überliefert, aber auch Werke, die ihre über die ihr gesetzten Grenzen hinausgehenden Ambitionen deutlich machen. Als Felix Mendelssohn Bartholdy dem Wunsch des Vaters folgend, seine ersten musikdramatischen Erfahrungen sammelte, vertonte sie Liedeinlagen französischer Schäferromane, die sich durchaus szenisch verstehen lassen (Fanny Hensel, „Frühe französische Lieder, hg. von Ulrike Merk, Kassel 2006). Weiterhin befinden sich unter ihren frühen Kompositionen zwei geistliche Werke für Soli, Chor und Klavier („Ist uns der Sündenlast zu schwer“ und „Ob deiner Wunderzeichen staunen“, Dezember 1820 und Januar 1821) und ein Klavierquartett. Ab 1826 ist schließlich zunehmend Klaviermusik überliefert, die jenem Typ des lyrischen Klavierstücks nahe kommt, das später unter dem Namen „Lied ohne Worte“ zum Markenzeichen ihres Bruders Felix wurde. Viele Jahre später bezeichnet Fanny Hensel ihrem Bruder gegenüber das Verfahren der Textierung von Liedern ohne Worte als gemeinsamen „Kindheitsspaß“. Aus dem Spiel mit der „möglichen Bedeutung“ von Musik, das sich auch in musikalischen Incipits in Briefen wiederfindet, entwickelten sich musikalische Kommunikationsformen, deren Spuren sich in Kompositionen Fanny Hensels, aber auch ihres Bruders Felix nachweisen lassen.

    Fanny Hensels musikalische Ausbildung endete 1826, als der Vater nach der Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“ entschied, dass die häusliche Ausbildung des Sohnes abgeschlossen sei. Im Herbst des Vorjahres hatte er Felix Mendelssohn Bartholdy Luigi Cherubini in Paris vorgestellt. Mit Cherubinis positivem Urteil über seine musikalischen Fähigkeiten war Felix Mendelssohn Bartholdys Laufbahn als Berufsmusiker beschlossen, und die elterlichen Aktivitäten zu dessen Förderung verlagerten sich stetig vom Haus in die Öffentlichkeit. Die Sphären der Geschwister begannen sich zunehmend zu trennen.


    1825–1829: „Zwischenräume“

    Nach dem Tod von Lea Mendelssohns Mutter Bella erwarb die Familie 1825 ein Haus mit parkähnlichem Garten in der Leipziger Straße 3, eine Adresse, die bald zum Inbegriff bürgerlicher und musikalischer Geselligkeit in Berlin werden sollte. Die Jahre von 1825 bis zum endgültigen Schritt Felix Mendelssohn Bartholdys in die Professionalisierung wurden für die Geschwister Fanny und Felix zu einer „Karenzzeit“ zwischen der Kindheit und dem Ernst jener Lebenswege, die die Eltern für sie vorgesehen hatten. Getragen von den Mendelssohn-Kindern und ihren Freundinnen und Freunden entwickelte sich im ersten in der Leipziger Straße 3 gemeinsam verlebten Sommer 1826 ein künstlerisch geselliges Leben, dessen musikalische Produkte Felix Mendelssohn Bartholdy Jahre später als Ideal einer „natürlichen Musik“ beschrieb, in der es keine Trennung zwischen Ausführenden und Publikum gab (z. B. im Brief an Karl Klingemann vom 1. August 1839, Klingemann, Briefwechsel, S. 241, vgl. Borchard, Opferaltäre, 1999, S. 34). Beethoven, Goethe und Jean Paul wurden gewissermaßen als „virtuelle“ Gäste in den Kreis der Freunde einbezogen. 1827 entdeckte Fanny Hensel gemeinsam mit ihrem Bruder die späten Streichquartette Ludwig van Beethovens. Sie komponierte Lieder, die ihr Bruder so schön fand, dass er sie in seine ersten Liedersammlungen op. 19 (1827) und op. 30 (1830) aufnahm. Ein großes Ereignis war im April 1829 die Wiederaufführung von Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“ in der Berliner Singakademie unter der Leitung des 20-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Fanny Hensel sang im Alt mit. Welchen Anteil sie an der Vorbereitung der Aufführung hatte, ist ungeklärt. Die Abschrift des Werks, die die Aufführung ermöglichte, war ein Weihnachtsgeschenk der Großtante Sara Levy oder der Großmutter Bella Salomon gewesen und stammte wahrscheinlich aus Sara Levys Notensammlung. Kurz nach der legendären Aufführung trat Felix Mendelssohn Bartholdy die erste seiner großen Reisen an, die neben Bildung auch den Zweck verfolgten, dass er sich in der Musikwelt einen Namen machen sollte. Fanny Hensel formuliert in ihrer ersten Tagebucheintragung des Jahres 1829, ihr stehe „der Anfang meiner 2ten Lebenshälfte bevor“ (Tagebücher, S. 1).


    Räume in der Ehe

    Dass Fanny Hensel trotz der ihr auferlegten Beschränkungen ihr Leben lang weiter komponierte, lag nicht zuletzt daran, dass sie den richtigen Mann heiratete. Sie hatte den Maler Wilhelm Hensel (1794–1861) schon 1821 kennen gelernt. Ihre Eltern erlaubten jedoch vor seinem mehrjährigen Studienaufenthalt in Italien, der ihm seine Stellung als preußischer Hofmaler eintrug, keine Verlobung und gestatteten dem Paar nicht einmal einen persönlichen Briefwechsel. Wilhelm Hensel versuchte mit seiner zukünftigen Verlobten direkt zu kommunizieren, indem er Zeichnungen nach Berlin schickte. Sie vertonte Gedichte seines Freundes Wilhelm Müller (1794–1827), die er ihr vor der Abreise zum Weihnachtsfest geschenkt hatte. Als Wilhelm Hensel nach fünfjähriger Trennungszeit im Herbst 1828 zurückkehrte, war es für ihn allerdings nicht leicht, Zugang zu dem Freundeskreis zu finden, der sich um seine zukünftige Frau gebildet hatte. Auch die große Nähe Fanny Hensels zu ihrem Bruder Felix dürfte ihn irritiert haben. Zu Konflikten mit Abraham und Lea Mendelssohn trug auch seine Absicht bei, zum Katholizismus überzutreten, die er dann jedoch aufgab. Für Fanny Hensel war ihre Brautzeit spannungsreich, weil sie um ihre Musikausübung bangte. Sie verlor mit dem Fortgang ihres Bruders nicht nur ihr wichtigstes Publikum, sondern fürchtete auch, mit ihrer „Mädchenzeit“ ihre Kunst zu verlieren. Immer wieder handeln ihre Briefe davon, wie und ob sie die Musik durch ihre Brautzeit hindurch in die Ehe retten werde. Dass ihr dies schließlich gelang, lag nicht zuletzt daran, dass Wilhelm Hensel sie vom ersten Ehetag an in ihrer Musikausübung förderte und bestärkte und die künstlerische Zusammenarbeit mit seiner jungen Frau suchte. Auch die räumliche Situation im Gartenhaus der Leipziger Straße 3, das das Paar bewohnte, trug hierzu bei. Direkt neben den in der Mitte der Wohnung gelegenen Gartensaal hatten die Eltern ein Atelier bauen lassen, so dass es Wilhelm und Fanny Hensel möglich war, Familien- und Arbeitsleben auf engem Raum miteinander zu verbinden. Die gegenseitige Nähe führte zu verschiedenen Formen der künstlerischen Zusammenarbeit. Wilhelm Hensel versah Kompositionen seiner Frau mit dazu passenden Zeichnungen und regte sie auf diese Weise dazu an, Reinschriften anzufertigen. Sie vertonte in der ersten Zeit der Ehe fast ausschließlich Gedichte von ihrem Mann. Insbesondere das zweite Ehejahr war für sie kompositorisch eine produktive Zeit. Innerhalb eines einzigen Jahres entstanden sowohl ihre Orchesterouvertüre als auch ihre Kantaten, die sie alle drei anlässlich familiärer Feste schrieb: „Lobgesang“ war ein Geschenk zum ersten Geburtstag ihres Sohnes Sebastian, das sie zum Geburtstag ihres Mannes aufführte. Die Kantate „Hiob“ entstand aus Anlass ihres zweiten Hochzeitstages als Geschenk an Wilhelm Hensel, und die so genannte „Cholera-Musik“ war ein Geschenk zum Geburtstag des Vaters Abraham Mendelssohn. Im Winter 1831/32 entstand die dramatische Szene „Hero und Leander“ nach Friedrich Schiller, zu der Wilhelm Hensel den Text geschrieben hatte, und im Frühjahr 1832 die Ouvertüre für Orchester in C-Dur, die Fanny Hensel zwei Jahre später, im Juni 1834, mit Musikern des Königstädtischen Theaters bei einer Sonntagsmusik aufführte. Wie sie ihrem Bruder Felix im Brief berichtet, griff sie bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal zum Taktstock. Auch die Sonntagsmusiken hatten in Wilhelm Hensel, der sich vom Musizieren seiner Frau beim Malen inspirieren ließ, einen Fürsprecher.


    Die Sonntagsmusiken

    Aus zwanglosem sonntäglichen Musizieren in geselligem Kreis entwickelten sich ab 1831 die „neuen Sonntagsmusiken“ unter Fanny Hensels Leitung, die im Laufe der Zeit zu einer „nicht-institutionalisierten Institution“ des Berliner Musiklebens wurden. Soweit überliefert, zeigen die Programme ihrer Matineen, dass Fanny Hensel daran gelegen war, ihre Sonntagsgäste musizierend und zuhörend mit „guter Musik“ der Vergangenheit sowie zeitgenössischer Komponisten in Berührung zu bringen. In dieser Bildungsfunktion weisen die Sonntagsmusiken zurück auf ihren bereits 1825 skizzierten „Vorschlag zur Errichtung eines Dilettantenvereins für Instrumentalmusik“, dem die ein Jahr später von dem mit Felix Mendelssohn Bartholdy eng befreundeten Geiger Eduard Rietz gegründete philharmonische Gesellschaft in vielen Zügen entsprach. Fanny Hensels Musiken waren jedoch sehr viel informeller und variabler. Die Besetzung der Konzerte wechselte und war nicht immer vorherzuplanen. Musiker des Königstädtischen Orchesters und der Königlichen Kapelle, Sänger und Sängerinnen der Berliner Bühnen, gastierende Künstlerinnen und Künstler wirkten daran ebenso mit wie so genannte Dilettanten – unter den letzteren Freunde und Familienmitglieder und so „professionelle“ Musiker und Musikerinnen wie die Sopranistin Pauline Decker, geb. von Schätzel (1811–1882), die mit ihrer Eheschließung von der Bühne abgetreten war. Für die späteren Jahre der Sonntagsmusiken ist nachgewiesen, dass Fanny Hensel einen kleinen Chor gegründet hatte, mit dem sie regelmäßig probte und der an den Musiken teilnahm. Die Programme umfassten Vokal und Instrumentalmusik, kammermusikalische Gattungen ebenso wie Kantaten, Opern und – wenn auch selten – Orchestermusik. Einerseits schuf sich Fanny Hensel durch die Sonntagsmusiken ein Betätigungsfeld, das sicherlich dazu beitrug, dass sie trotz Mangel an äußerer Anregung ihr Leben lang weiter musizierte und auch komponierte. Andererseits dokumentiert die Geschichte der Sonntagsmusiken auch, wie störungsanfällig Fanny Hensels musikalische Aktivitäten waren. Einschneidende familiäre Ereignisse wie der Tod des Vaters 1835 und der Mutter 1842, aber auch Krankheiten von Familienmitgliedern oder Abwesenheiten Wilhelm Hensels führten zu langen Pausen, nach denen es Fanny Hensel oft schwer fiel, ihre Sonntagsmatineen wieder aufzunehmen. Ein besonderes Handicap, das sie selbst allerdings selten erwähnt, waren ihre zahlreichen Fehl- und gar Totgeburten. Gerade unter diesen Umständen sind die glanzvollen Perioden von Fanny Hensels Sonntagsmusiken besonders bemerkenswert. In der Saison 1833/34 etablierte sich ihre Zusammenarbeit mit Pauline Decker, die an Donnerstagen in ihrem Haus Opernsoireen gab. In den ersten Phasen der Sonntagsmusiken führte Fanny Hensel mehrere Opern ganz oder in Auszügen auf, darunter auch Beethovens „Fidelio“. Die Berliner Erstaufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys „Paulus“ fand im Januar 1837 im Hinterhaus der Leipziger Straße 3 statt. Zum Programm der Sonntagsmusiken gehörten durchgängig Werke von Johann Sebastian Bach, Beethoven und Mozart sowie von Felix Mendelssohn Bartholdy. Opernauszüge von Gluck und Weber standen ebenfalls immer wieder auf dem Programm. In Anwesenheit der Komponistin wurde die „Vogelkantate“ von Johanna Kinkel (1810–1858) musiziert. Auch eigene Werke führte Fanny Hensel auf, sie bildeten jedoch keinen Schwerpunkt der Programme. Die Gäste wurden eingeladen. In den letzten beiden Perioden der Matineen 1843/44 und 1846/47 hatten sich die Musiken jedoch derart verselbständigt, dass Fanny Hensel sie als ein „wunderliches Mittelding zwischen Privat und öffentlichem Wesen“ bezeichnete (Brief an Julius Elsasser vom 6. Mai 1846, zit. n. Klein 2003b , S. 157).


    „Wie der Esel zwischen zwei Heubündeln“ – Publizieren und Öffentlichkeit

    Fanny Hensels Verhältnis zur Frage der Publikation ihrer Musik erscheint ambivalent, da sie die ablehnende Haltung des Vaters, die nach dessen Tod auch von ihrem Bruder Felix vertreten wurde, zunächst verinnerlichte. Aufschlussreich hierzu ist noch ihr Brief vom 9. Juli 1846, mit dem sie dem Bruder ankündigt, dass sie zu publizieren beginnt: „[…] ich habe zu 40 Jahren eine Furcht vor meinen Brüdern, wie ich sie zu 14 vor meinem Vater gehabt habe, oder vielmehr Furcht ist nicht das rechte Wort, sondern der Wunsch, Euch u. Allen die ich liebe, es in meinem ganzen Leben recht zu machen, u. wenn ich nun vorher weiß, daß es nicht der Fall seyn wird, so fühle ich mich rather unbehaglich dabei.“ (Citron, Letters, S. 611 f.) Obwohl Fanny Hensel gelegentlich behauptet, es sei ihr einerlei, wird doch schon früh deutlich, wie gern sie eine öffentliche und professionelle Resonanz auf ihrer Musik erfahren hätte. Bereits 1829 neckte sie den Bruder mit der Bemerkung, dass „England ja ein prächtiges Land [ist], wo die Lieder mit 10 Guineen pro Stück bezahlt werden,“ und fragte: „kannst Du mich da empfehlen? Wenn sie mir 12 abnehmen, kriegen sie das 13te im Kauf.“ (Unveröffentlichter Brief an den Bruder Felix vom 17. Oktober 1829, Oxford, Bodleian Library, Green Book I, Nr. 102) 1836 bereitete sie mehrere ihrer Klavierstücke zur Publikation vor (Konvolut MA Ms 44, Staatsbibliothek zu Berlin, s. Quellen, veröffentlicht von Camilla Cai: Cai, Songs for Pianoforte, 1994) und nur die ablehnende Haltung ihres Bruders hielt sie am Ende davon ab, ihren Plan zu Ende zu führen. Lea Mendelssohn versuchte, ihren Sohn umzustimmen. Wilhelm Hensel drang sogar darauf, dass seine Frau ihre Musik publizierte, und Fanny Hensel fühlte sich zwischen seinem Wunsch und der Haltung ihres Bruders „wie der Esel zwischen zwei Heubündeln“ (Brief an Felix Mendelssohn Bartholdy vom 22. November 1836, zit. n. Citron, Letters, S. 521). In musikalischen Dingen blieb ihr Bruder Felix die wichtigste Instanz: Seine Zustimmung war für sie entscheidend. Diese blieb jedoch aus.

    Zu ihren Schwierigkeiten, einen eigenen Standpunkt in der Frage der Publikation zu finden und zu vertreten, trug vermutlich Felix Mendelssohn Bartholdys widersprüchliche Haltung gegenüber der „Öffentlichkeit“ bzw. seinem Status als öffentlicher Musiker bei. So erscheint der private und familiäre musikalische Wirkungskreis seiner Schwester, in dem auch seine eigenen musikalischen Wurzeln lagen, in seinen Briefen oft als idealer Ort einer unentfremdeten Kommunikation in Musik. Diese Ambivalenz zeigte sich der Schwester gegenüber auf verschiedenen Ebenen: So versuchte Felix Mendelssohn Bartholdy sich auch in den Jahren, in denen er sich europaweit als Dirigent und Komponist etablierte, der Verbindung mit den familiären Quellen seiner Musik zu versichern, indem er beispielsweise die alte Gewohnheit beibehielt, seiner Schwester Fanny zu ihrem Geburtstag eine neue Musik zu schicken, die er am Ende mit ihrem Geburtsdatum versah. Wie in der Zeit der gemeinsamen Kindheit erwartete und erhielt er von ihr Rat und kollegiale Kritik. Auch der Briefwechsel über die Frage ihres Publizierens in den Jahren 1836 und 1837 erscheint eigentümlich ambivalent. Felix Mendelssohn Bartholdys abschlägige Antwort hierauf wird begleitet von Bitten um musikalische Beiträge seiner Schwester für das Stammbuch seiner künftigen Frau, Cécile Jeanrenaud – eine „private Form der Musikverbreitung also – und endet mit dem Lob ihrer Kompositionen vor Komponisten wie Lachner und Reissiger, deren Werke öffentlich aufgeführt wurden (vgl. die Briefe vom 23. Oktober 1836 bis zum Sommer 1837, Weissweiler, Briefwechsel, 1997, S. 229–261). Auch sein Bericht über die einzig nachgewiesene Ausnahme von der Regel, die Musik seiner Schwester von der Öffentlichkeit fern zu halten, die Aufführung ihres Liedes „Die Schiffende“ im Gewandhaus im März 1837, zeigt trotz der Anerkennung, die er ihr zollte, dass die Sphäre des öffentlichen Konzertlebens und die Sphäre des Privaten, in der er die Musik seiner Schwester ansiedelte, für ihn nicht vereinbar waren. Auch dies wird wiederum mit einem Lob der „privaten Sphäre“ der Musik begleitet: So erscheint ihm die Stimme der Schwester Rebecka, die Fanny Hensels Lieder zumeist sang, schöner als die Henriette Grabaus, die das Lied 1837 aufführte, und das „graue Kupferstichzimmer“ in Berlin als Aufführungsort angemessener als das grelle und laute Gewandhaus (Brief vom 7. März 1837, zit. n. Weissweiler, Briefwechsel 1997, S. 249f). Für Fanny Hensel transportierten die Reaktionen ihres Bruders auf die Frage ihres Veröffentlichens widersprüchliche Botschaften. Nur langsam gelang es ihr, sich innerlich von dem Einfluss des Bruders zu lösen. Für diese Entwicklung war es vermutlich wichtig, dass sie sich andere Adressaten für ihre Musik suchte. 1839 schenkte sie ihrem Mann Wilhelm Hensel eine Retrospektive ihrer Lieder zum 10. Hochzeitstag und fertigte zu diesem Zweck von vielen Liedern erstmals Reinschriften und Überarbeitungen an („Auswahl aus meinen Büchern. Sieben und sechzig Lieder für eine und mehrere Stimmen. F.H. für W.H.“, Staatsbibliothek zu Berlin, MA Ms. 128, s. Quellen).


    Italien

    Eine Wende in Fanny Hensels künstlerischem Leben brachte schließlich ihre knapp einjährige Reise nach Italien von 1839 bis 1840. Pläne zu einer gemeinsamen Italienreise mit der gesamten Familie hatten die Geschwister Fanny, Felix und Rebecka bereits zehn Jahre zuvor geschmiedet. Nur Felix unternahm dann jedoch 1831 seine große Bildungsreise nach Italien, die ihn erst 1833 über die Schweiz Frankreich und England wieder nach Berlin führte. Mit der Italienreise des Jahres 1839/40, die sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem 9-jährigen Sohn sowie der Köchin Jette unternahm, ging für Fanny Hensel also ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Wie die meisten Italienreisenden des 19. Jahrhunderts reiste sie auf den Spuren des Weimarer Dichterfürsten: „Goethe hat mich auf dieser Reise nicht verlassen“ resümierte sie nach der Rückkehr (unveröffentlichter Brief vom 3. November 1840 an Felix Mendelssohn Bartholdy im Besitz der Bodleian Library, Oxford, zit. n. Maurer, Thematisches Verzeichnis, S. 110). Auch Briefe und Ratschläge ihres Bruders Felix begleiteten sie. Dennoch war die Italienreise auch ein Schritt in die größere innere Unabhängigkeit von ihrem Bruder. Grund hierfür war vor allem die Anerkennung, die sie in Rom von Seiten professioneller Musiker erhielt. Die jungen Stipendiaten der Académie francaise, mit denen sie dort verkehrte – unter ihnen Charles Gounod (1818–1893) – waren nicht nur begeistert von ihren pianistischen Fähigkeiten, sondern lobten auch ihre Kompositionen. Sie lernten durch Fanny Hensel die bis dahin in Frankreich kaum bekannte Musik Bachs und Beethovens kennen. Aus Fanny Hensels Briefen und Tagebuchaufzeichnungen dieser Zeit spricht die Befreiung, die es für sie bedeutete, von Gleichgesinnten anerkannt und frei von Familienpflichten in geselligem Austausch musizieren und komponieren zu können.


    Die späten Berliner Jahre

    So erfüllend die Zeit in Italien und insbesondere der mehrmonatige Aufenthalt in Rom für Fanny Hensel war, so ernüchternd war die Rückkehr nach Berlin im September 1840. Das Berliner Musikleben war rückständig und bot wenige Anregungen. Zwar nahm Fanny Hensel im Januar 1841 noch beflügelt von ihren Italienerlebnissen die Sonntagsmusiken wieder auf, den lebendigen Austausch mit den jungen Komponisten in Rom konnten diese ihr jedoch nicht ersetzen. Als Nachhall der italienischen Reise entstanden zwei große Erinnerungsbücher, die Fanny Hensel gemeinsam mit ihrem Mann gestaltete: „Das Jahr“, ein Zyklus von zwölf Charakterstücken, und das „Italienische Reise-Album“ mit Liedern und Klavierstücken, die Fanny Hensel teils in Italien, teils im Anschluss an die Reise komponiert hatte und die lose den Reiseverlauf nachvollziehen lassen. Alle Kompositionen wurden von Wilhelm Hensel mit Zeichnungen versehen. „Das Jahr“ enthält zusätzlich zu jeder einzelnen Komposition noch einen Aphorismus aus Dramen und Gedichten zumeist von Goethe, aber auch von Schiller, Uhland, Tieck und Eichendorff. Dennoch konnte Fanny Hensel die italienische Lebensfreude nicht lange in ihren Berliner Alltag retten. Im März 1843 fürchtete sie gar, ihre gesamte Musik werde bald „ein Mährlein gewesen“ sein (Fanny Hensel, Tagebücher, S. 222). Ein Besuch beim Bruder in Leipzig sowie der Besuch Charles Gounods in Berlin gaben ihr wieder Auftrieb. Angeregt von Felix Mendelssohn Bartholdys Kantate „Die erste Walpurgisnacht“ komponierte sie selbst eine „Elfenmusik“, ihre „Faustszene“. Entgegen ihrer im Sommer 1843 im Tagebuch geäußerten sehr pessimistischen Zukunftsaussichten leitete sie im Winter 1843/44 in Anwesenheit ihres Bruder Felix, der in dieser Zeit mit den Berliner Ministerien über seine Zukunft als Generalmusikdirektor in seiner Heimatstadt verhandelte, eine besonders brillante Saison der Sonntagsmusiken. Als die Pläne des Bruders, sich in Berlin niederzulassen, sich endgültig zerschlugen, verfiel sie jedoch wieder in Resignation.


    Das letzte Jahr: Ein musikalischer Altweibersommer

    Am Ende ihres Lebens sollte Fanny Hensel noch einen goldenen musikalischen „Altweibersommer“ erleben (Formulierung Fanny Hensels im unveröffentlichten Brief an den Bruder von Ende Januar 1846, Oxford, Bodleian Library, Green Books XXIII, Nr. 188), in dem ihr in Rom gewonnenes Selbstbewusstsein Früchte trug. Nach der Rückkehr von ihrer zweiten Italienreise, die sie unternommen hatte, um ihrer in Florenz erkrankten Schwester beizustehen, lernte sie im Sommer 1846 den jungen, musikalisch gebildeten Rechtsreferendar Robert von Keudell (1824–1903) kennen, mit dem sie täglich ihre Kompositionen besprach und der ihr eine Anerkennung zollte, die sie an ihre Zeit mit den jungen französischen Komponisten Charles Gounod und George Ange Bousquet (1818–1854) in Rom erinnerte (vgl. Fanny Hensel, Tagebücher, S. 264). Im Juli 1846 entschloss sich Fanny Hensel, ungeachtet der erwarteten Ablehnung ihres Bruders Felix, ihre Musik zu veröffentlichen. Bis zum Frühjahr 1847 erschienen sechs Opus-Nummern: Lieder für eine Singstimme und Klavier, Lieder für das Pianoforte und Gartenlieder für gemischten Chor. Ein weiteres Heft bereitete Fanny Hensel wahrscheinlich noch zur Veröffentlichung vor. Von dem Auftrieb, den ihr das Publizieren für ihre musikalische Arbeit brachte, konnte sie jedoch nur noch wenig profitieren. Am 14. Mai 1847 erlitt sie während einer Probe von Felix Mendelssohn Bartholdys Kantate „Die erste Walpurgisnacht“ einen „Anfall ihres Nasenblutens“, ausgelöst wahrscheinlich durch einen Schlaganfall. Sie starb noch in der darauf folgenden Nacht. Auf Wunsch Wilhelm Hensels veranlasste Felix Mendelssohn Bartholdy nach ihrem Tod die Edition weiterer Kompositionen seiner Schwester: zwei Hefte mit Liedern, eines mit Liedern für das Pianoforte und schließlich das Klaviertrio op. 11, das Fanny Hensel am 11. April 1847, dem Geburtstag der Schwester Rebecka, zur Sonntagsmusik noch aufgeführt hatte. Wilhelm Hensel malte nach dem Tod seiner Frau kein großes Bild mehr. Felix Mendelssohn Bartholdy war nach dem Tod seiner Schwester zunächst nicht mehr in der Lage zu komponieren. Als letztes Werk entstand schließlich sein Streichquartett op. 80, das in seiner Diktion an die frühen Quartette der Jahre 1827 und 1829 erinnert und an Verfahren der musikalischen Kommunikation mit seiner Schwester anknüpft. Er starb ein halbes Jahr nach seiner Schwester Fanny.

    Würdigung

    Fanny Hensels Schaffen – ihr Komponieren und Musizieren ebenso wie ihre Arbeit als Musikorganisatorin – war eingebunden in persönliche Netzwerke aus Freundschaften und Familienbeziehungen, zu deren Erhalt und Weiterwirken Fanny Hensel durch ihre Aktivitäten beitrug. Ihr kompositorisches, musikalisches und organisatorisches Schaffen ist im Rahmen dieser Netzwerke zu würdigen. Zu den besonderen Verdiensten dieser Arbeit gehörte das Schaffen eines „Raumes aus Musik“, der über die Mauern des Gartensaals hinausreichte, in dem es keine Trennung zwischen Musizierenden und Zuhörenden gab, der vielmehr alle Beteiligten auf hohem Niveau in das musikalische Geschehen einbezog. Ausgehend von der ihr auf Grund ihres Geschlechts zugewiesenen Gattung des Liedes hat Fanny Hensel eine eigene musikalische Sprache gefunden, die insbesondere in ihrer Klaviermusik vorausweisend ist. Das Lied und das lyrische Klavierstück wurden für sie zum Experimentierfeld und zum Ausgangspunkt für die Entwicklung größerer Zusammenhänge sowie für Kompositionen mit Sonatenhauptsatzform. Gemeinsam mit ihrem Bruder Felix war Fanny Hensel Urheberin jener Variante des lyrischen Klavierstücks, die unter dem Namen „Lied ohne Worte“ eng mit dem Namen Felix Mendelssohn Bartholdys verbunden wurde. Aufgrund der ihr eingeschriebenen Adressiertheit stellt Fanny Hensels Musik eingefahrene Hörgewohnheiten in Frage und lässt in der Folge auch etablierte Werke des 19. Jahrhunderts in neuem Licht erscheinen.

    Mit ihren Sonntagsmusiken leistete Fanny Hensel einen bedeutenden Beitrag zum sich etablierenden öffentlichen Konzertwesen. So boten ihre Matineen gastierenden Musikerinnen und Musikern die für die Finanzierung ihrer öffentlichen Konzerte unverzichtbare Gelegenheit, Subskribenten zu gewinnen. Gleichzeitig wirkte Fanny Hensel mit ihren Sonntagsmusiken repertoirebildend.

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    Obwohl Fanny Hensel nahezu 500 Werke komponierte, hinterließ sie kein Werk im herkömmlichen Sinn. Ihr Schaffen zu würdigen bedeutet zugleich, Kategorien wie Autorschaft, Abgeschlossenheit und Schriftform zu hinterfragen, die mit dem Begriff des Werks verknüpft sind.

    Die Verbreitungsformen ihrer Musik im Rahmen der „privaten Öffentlichkeit“ des 19. Jahrhunderts haben sich Fanny Hensels Musik eingeschrieben, und zwar auch über die Grenzen jener Gattungen hinaus, zu deren Charakteristika persönliche Adressiertheit im 19. Jahrhundert ohnehin gehörte. So sind auch ihre Kammermusikwerke, die als Gattungen mit Sonatenhauptsatzform einen anderen Anspruch haben als beispielsweise Lieder, als adressierte Musik zu betrachten. Selbst ihr Streichquartett – eine Komposition in der Königsdisziplin einer von Meister zu Meister sich fortschreibenden Musikgeschichte – ist als persönliche „Antwort“ auf das Streichquartett op. 12 ihres Bruders zu verstehen. Insbesondere ihre mit dem Bruder geführten musikalischen Dialoge über die Musik Beethovens zeigen, dass sie in ihren musikalischen Bezugnahmen keinen Unterschied zwischen „Freunden“ und „Meistern“ machte. Gleichzeitig rückt die Betrachtung von Fanny Hensels Musik im Rahmen ihrer privat-öffentlichen Netzwerke die Schicht der persönlichen Adressiertheit auch solcher Musik in den Blick, die heute aufs Engste mit dem Begriff des Werks im emphatischen Sinn verknüpft ist, wie insbesondere der Musik Ludwig van Beethovens. Eine der Musik Fanny Hensels angemessene Rezeptionsweise führt folglich zur Dekonstruktion jenes Bildes von Musikgeschichte, das sie selbst im Laufe des 19. Jahrhunderts ausgeschlossen hatte.

    Durch das Knüpfen von Netzwerken zwischen Häusern, in denen musiziert wurde, zwischen gastierenden Musikern untereinander, sowie zwischen Musikern und ihrem Publikum leistete Fanny Hensel einen wesentlichen Beitrag zum sich etablierenden öffentlichen Musikleben. Ihre sonntäglichen Matineen waren verbunden mit anderen Formen der Geselligkeit innerhalb des Hauses, wie den „Dienstagen“ der Schwester Rebecka Dirichlet oder Gesellschaften der Mutter Lea, bei denen ebenfalls musiziert wurde. Sie waren auch verknüpft mit musikalischen Geselligkeiten in anderen Häusern. Zu nennen sind hier insbesondere die donnerstags stattfindenden Opernsoireen der Sängerin Pauline Decker, mit der Fanny Hensel im Winter 1833/34 zusammenzuarbeiten begann. Öffentlich konzertierende Musiker und Musikerinnen konnten sich bei ihren Matineen dem Berliner Publikum vorstellen. In der Programmgestaltung ihrer Sonntagsmusiken orientierte Fanny Hensel sich hinsichtlich der Mischung von Vokal- und Instrumentalmusik an den Gepflogenheiten des zeitgenössischen Konzertwesens, gleichzeitig machte sie ihr Publikum mit noch unbekannten Werken Beethovens sowie mit „alter Musik“, vorzugsweise von Johann Sebastian Bach, aber auch von Händel und Pergolesi bekannt.

    Rezeption

    Obwohl Fanny Hensels Musik zu ihren Lebzeiten weitgehend nicht gedruckt und öffentlich aufgeführt wurde, war sie auf Grund ihrer Verbreitung durch Briefe, Stammbücher und Widmungsexemplare im Rahmen privater Öffentlichkeit bekannt. Auch von Fanny Hensels Beitrag zu den ersten Liedsammlungen ihres Bruders Felix, in denen sechs ihrer Lieder erschienen, wussten viele ihrer Zeitgenossen. In einzelnen Fällen fand Fanny Hensels Musik im 19. Jahrhundert sogar den Weg auf öffentliche Bühnen.

    Großen Einfluss auf die weitere Rezeption von Fanny Hensels Leben und Schaffen hatte die 1879 von ihrem Sohn Sebastian herausgegebene Familienbiografie „Die Familie Mendelssohn“. Sebastian Hensels darin unternommener Versuch, das Wirken einer Frau in die Familiengeschichte der Mendelssohns einzuschreiben, war jedoch mit einem, den geschlechtsrollenkonformen Erwartungen des 19. Jahrhunderts entsprechend idealisierten Bild Fanny Hensels verbunden, das sich mit der Rezeption seines äußerst populären Buchs noch verstärkte. Im Lauf des 19. Jahrhunderts setzte sich so das Bild der selbstgenügsamen Komponistin „schöner Lieder“ durch. Erst nachdem 1964 mit der Sammlung der Mendelssohn-Gesellschaft, die Nachlässe von zahlreichen Mitgliedern der Familie Mendelssohn umfasste, darunter auch von Nachfahren Sebastian Hensels, ein großer Teil von Fanny Hensels Musikautographen in den Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin gelangte, kam langsam wieder zu Bewusstsein, dass Fanny Hensel in nahezu allen Gattungen komponiert hatte. Bis in die jüngste Zeit haben weitere Quellenfunde dabei zu Korrekturen der Forschung geführt.

    Von vereinzelten Beiträgen abgesehen setzte die aufführungspraktische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fanny Hensels kompositorischem Schaffen zu Beginn der 1980er Jahre ein. Die Diskrepanz zwischen Fanny Hensels vermeintlicher Bekanntheit und einer – ungeachtet ihrer großen Fülle – problematischen Quellenlage gehörte dabei von Anfang an zu den besonderen Schwierigkeiten. Die Problematik ist wesentlich auf die sich in Fanny Hensels Schaffen durchkreuzenden Bereiche von „privat“ und „öffentlich“ zurückzuführen, die sich in ihrer Zeit voneinander abgrenzten. Sie betrifft die Tradierung der Quellen ebenso wie deren Beschaffenheit und reicht bis hin zum Notentext der Musik. Erst Ende der 1990er Jahre begann jedoch die in Anbetracht dessen zwingend notwendige methodische Diskussion. Obwohl Fanny Hensel mittlerweile die wissenschaftlich am meisten beachtete Komponistin ist, besteht hier nach wie vor ein erheblicher Forschungsbedarf.

    Neben der wissenschaftlichen setzte sich auch die belletristische, journalistische und aufführungspraktische Rezeption des Lebens und Schaffens von Fanny Hensel mit Einspielungen ihrer Musik, Kinderbüchern, Romanen und Dokumentarfilmen bis in die jüngste Zeit fort.

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    Vom Beginn ihrer Kompositionstätigkeit bis kurz vor ihrem Tod waren es mit Briefen und Stammbüchern vor allem Medien „privater Öffentlichkeit“, mittels deren Fanny Hensels Musik über die Grenzen der engeren Familie hinaus und an weit entfernte Orte wie Paris oder Stockholm gelangte. Briefe ebenso wie die darin verschickte Musik wurden weitergegeben, und auch Stammbücher wurden herumgezeigt, und wer sich eintrug, las – oder sang – zuvor die Einträge seiner Vorgängerinnen und Vorgänger. Vor allem Lieder oder kurze Klavierstücke eigneten sich für diese Form der Verbreitung, mit der sowohl verschiedene Arten der Adressierung als auch besondere Rezeptionsweisen einhergingen. So enthielten die Kompositionen oftmals persönlich an ihren Empfänger gerichtete musikalische oder textliche Anspielungen, die Stimme des Adressaten oder bestimmte Erinnerungen zwischen KomponistIn und Adressat wurden den Kompositionen eingeschrieben. Paradoxerweise führten die zeitgenössischen Verbreitungsformen von Fanny Hensels Musik auf diese Weise tendenziell zu ihrem Verschwinden. Zum Einen lassen sich die Kommunikationsformen in Musik heute nur noch rudimentär rekonstruieren, zum anderen sind durch Widmungsexemplare, die nicht im engeren Familienkreis verblieben sind, de facto Kompositionen verloren gegangen.

    Von der Bekanntheit Fanny Hensels zeugt nicht zuletzt die Erinnerungsliteratur des 19. Jahrhunderts. Oft wird Fanny Hensel hier als dem Bruder ebenbürtige Pianistin erwähnt, Zeitgenossen wie Nils Gade oder Max Müller stellen sie auch als Komponistin dem Bruder an die Seite. Die Bitte eines Wiener Verlegers, Fanny Hensel möge eine Liste ihrer „verkappt in der Welt herumfliegenden Sachen“ anfertigen, und seine bemerkenswerte Frage, ob „Auf Flügeln des Gesanges“ – also ausgerechnet eines der berühmtesten Liedern ihres Bruders – von ihr sei, zeigen, wie hoch die Qualität ihrer Kompositionen zu ihrer Zeit geschätzt wurde.

    Vereinzelt fanden Kompositionen Fanny Hensels auch den Weg auf öffentliche Bühnen. 1837 führte Felix Mendelssohn Bartholdy das Lied „Die Schiffende“, das Fanny Hensel im selben Jahr in einem gemischten Album publiziert hatte, im Leipziger Gewandhaus auf. Ende Oktober 1855 beschloss Clara Schumann, ein Konzert mit Musik von Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frederik Chopin, und Johannes Brahms mit zwei Liedern von Fanny Hensel zu ergänzen (vgl. Litzmann, Clara Schumann. Ein Künstlerleben, Bd. 2, 6. Auflage Leipzig 1920, S. 388 f., s. a, Kimber, Zur frühen Wirkungsgeschichte, 1999, S. 261). Ein Jahr später wurde das Klaviertrio op. 11 durch den Pianisten Otto Dresel (1826–1990), der es vermutlich in Leipzig kennengelernt hatte, in Boston aufgeführt (Besprechung von „Otto Dresel’s Soirées“ in „Dwight’s Journal of Music“, 1956, vgl. Kimber, Zur frühen Wirkungsgeschichte, 1999, S. 261). Eine ausführliche Untersuchung zur zeitgenössischen Rezeption von Fanny Hensels Musik gehört jedoch zu den Desiderata der Forschung.

    Den entscheidenden Beitrag dazu, dass Fanny Hensel im Lauf des 19. Jahrhunderts nicht in Vergessenheit geriet, leistete ihr Sohn Sebastian mit seiner Familienbiografie „Die Familie Mendelssohn“. Nach der von Abraham Mendelssohns Bruder Joseph verfassten Lebensgeschichte Moses Mendelssohns und den von Paul und Carl Mendelssohn Bartholdy herausgegebenen Reisebriefen Felix Mendelssohn Bartholdys ist Sebastian Hensels Buch die dritte von einem Familienmitglied verfasste Schrift biografischen Charakters. Zum ersten Mal wird dabei der Versuch unternommen, die Geschichte einer Frau in die Mendelssohnsche Familiengeschichte einzuschreiben. Zwar idealisiert Sebastian Hensel das Bild seiner Mutter entsprechend den sozialen Erwartungen seiner Zeit und stellt sie als Frau dar, die sich trotz künstlerischer Hochbegabung zufrieden in ihre Rolle schickt, ihre größeren Kompositionen bleiben dabei jedoch ebensowenig unerwähnt wie ihre Unzufriedenheit mit dem Mangel an öffentlicher Anerkennung. Und in ihrer Mehrdimensionalität entspricht seine auf teilweise stark redigierten Tagebucheintragungen und Briefen basierende Erzählung durchaus dem kommunikativen Netzwerk, in dem Fanny Hensels Schaffen situiert war. Bereits nach neun Jahren erschien das Buch in der sechsten Auflage; insgesamt 18 Auflagen erschienen bis 1933. Die zweite Auflage von 1880 wurde ein Jahr nach ihrem Erscheinen ins Englische übersetzt, und 1888 erschien basierend auf Sebastian Hensels Buch eine Darstellung von Fanny Hensels Leben in französischer Sprache: „Fanny Mendelsohn. D’après les mémoires des son fils“. Weniger in seiner „vielstimmigen“ Methodik als in seiner idealisierenden Sicht auf ein Frauenleben des frühen 19. Jahrhunderts, prägte Sebastian Hensels Familienbiografie die Rezeption des Lebens und Wirkens Fanny Hensels nachhaltig. Bereits im späteren 19. Jahrhundert gab sie Anlass zu einer in englisch- und deutschsprachigen Zeitschriften geführten kontroversen Diskussion über Fanny Hensels Konflikt zwischen künstlerischen Ambitionen und der ihr auferlegten Rolle (vgl. hierzu Kimber, Zur frühen Wirkungsgeschichte, 1999). Obwohl in diesem Kontext früh über ihre Persönlichkeit und ihre Biografie diskutiert wurde, setzte sich hinsichtlich ihres Schaffens zunehmend das bereits von dem Berliner Musikkritiker Ludwig Rellstab in seinem Nachruf beschworene Bild der mit den ihr gesetzten Grenzen zufriedenen Komponistin „schöner Lieder“ durch (Vossische Zeitung vom 18. Mai 1847, Reprint in: Fanny Hensel, Das Werk, hg. v. Martina Helmig, 1997, S. 162–163). Erst 1964, als mit der die gesamte Familie Mendelssohn betreffenden Sammlung der neu gegründeten Mendelssohn-Gesellschaft ein großer Teil der Musikautographe Fanny Hensels in den Besitz der Berliner Staatsbibliothek gelangte, war die Grundlage für eine realistische Einschätzung ihres kompositorischen Schaffens gegeben. Allerdings dauerte es noch mehrere Jahrzehnte, bis die Sammlung angemessen archiviert und der wissenschaftlichen Forschung auch praktisch zugänglich wurde. Nur nach und nach wurde klar, dass Fanny Hensel sich mit Orchesterwerken, Kantaten und einem Streichquartett durchaus ambitioniert in Gebiete gewagt hatte, mit denen sie die ihr qua Geschlecht gesetzten Grenzen überschritt. Die Entdeckungsgeschichte der illustrierten Reinschrift von Fanny Hensels Klavierzyklus „Das Jahr“, mit der 1997 nicht nur ein ganz neues Klavierstück ans Licht kam, sondern auch der Charakter des Zyklus als „Gesamtkunstwerk en miniature“ erst deutlich wurde, ist beispielhaft für die Korrekturen der Forschung durch Neuerwerbungen von Musikautographen sowie Briefen und Tagebüchern Fanny Hensels aus Privatbesitz bis in die jüngste Zeit (vgl. hierzu Borchard, „Ich glaub’, ich hab’ das“, 2000). Bis heute gelten Musikautographe Fanny Hensels, wie etwa die Reinschrift ihres Streichquartetts oder ihre 1829 komponierte „Ostersonate“ für Klavier als verschollen und befinden sich möglicherweise in Privatbesitz.

    Auf der Basis dieser problematischen Quellenlage setzte die aufführungspraktische und wissenschaftliche Rezeption des Schaffens Fanny Hensels zu Beginn der 1980er Jahre im Umkreis der neuen Frauenbewegung in den USA und in Deutschland ein. Während in den USA schon zu diesem Zeitpunkt Dissertationen entstanden und Aufsätze in musikwissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienen, waren die deutschen Beiträge lange außerhalb der wissenschaftlichen Institutionen angesiedelt und standen zumeist im Kontext von Noteneditionen und Aufführungen der neu entdeckten Musik. Die „Pionierinnen“ der Auseinandersetzung mit Fanny Hensels Musik in Deutschland waren also nicht Wissenschaftlerinnen, sondern ausübende Musikerinnen und Musiker sowie Musikjournalistinnen mit pragmatischen Interessen: Sie wollten Fanny Hensels Musik spielen, aufführen und an die Öffentlichkeit bringen. In vielen Fällen wurde der komplizierten Quellenlage dabei nicht Rechnung getragen. Die Diskrepanz zwischen der vermeintlich bekannten Komponistin Fanny Hensel und den ganz verschiedenartigen „Lücken“ der Überlieferung wurde dadurch oft eher größer. Mit der ersten Edition von Briefen Fanny Hensels an ihren Bruder (Citron 1987) den ersten umfassenden Werkverzeichnissen, die der besonderen Tradierungsgeschichte durch die Nennung verschollener Werke Rechnung trugen (Maurer 1997 und Hellwig-Unruh 2000), wurden seit Ende der 1980er Jahre grundlegende Forschungsinstrumente bereitgestellt. Seit Beginn der 1990er Jahre widmeten sich wissenschaftliche Institutionen vermehrt der Erforschung Fanny Hensels und ihres Schaffens. Ein erster wissenschaftlicher Kongress, in dessen Zentrum Fanny Hensel und ihre Musik vor dem Hintergrund der kulturgeschichtlichen Situation ihrer Zeit standen, fand unter dem Titel „Music, Gender and Culture in Early Nineteenth-Century Germany“ 1992 an der Cornell University in den USA statt. Zum 150. Todesjahr widmeten sich 1997 gleich mehrere Institutionen Fanny Hensel und ihrer Musik. Bei dem von Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser geleiteten Fanny-Hensel-Kongress an der Universität der Künste Berlin wurden angefangen vom Problem des Namens über den Werkbegriff bis hin zu Fragen der Editionstechnik erstmals auch grundlegende methodische Fragen diskutiert. Das Berliner Mendelssohn-Archiv beging das Jubiläum mit einer Ausstellung, die der musikalischen Geschwisterbeziehung zwischen Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet war. Auch an der Wesleyan University fand ein Kongress zum 150. Todestag der Geschwister statt, bei dem Fanny Hensel im Rahmen der Geschwisterbeziehung und der Familienkonstellation einige Vorträge gewidmet waren. Ein nächster Meilenstein war Fanny Hensels 200. Geburtstag im Jahr 2005, der erneut von wissenschaftlichen Kongressen begleitet war: Die University of Oxford beging das Jubiläum mit einem von Susan Wollenberg geleiteten Kongress „Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy and her Circle“. An der Florida State University fand, geleitet von Larry Todd, eine Fanny Hensels Schaffen gewidmete Konferenz statt und in Deutschland wurde von Beatrix Borchard und Cornelia Bartsch an der Hamburger Musikhochschule und der Universität der Künste Berlin eine Veranstaltungsreihe konzipiert und durchgeführt, die mit dem Untertitel „Räume für Musik“ vor allem Fanny Hensels Arbeit als „Netzwerkerin“ im Bereich der Musikförderung, aber auch im Bereich der Komposition ins Zentrum stellte. Im Anschluss an das Jubliäumsjahr 2005 entstanden auch die ersten Fanny Hensel und ihrem musikalischen Schaffen gewidmeten Monografien mit methodisch innovativen Ansätzen: Annegret Huber stellt mit ihrer Untersuchung „Das „Lied ohne Worte als kunstübergreifendes Experiment“ Methoden der musikalischen Analyse für Gattungen „jenseits der Sonatenhauptsatzform“ bereit, die die Spezifika des Liedes ohne Worte „zwischen“ Musik und Sprache berücksichtigen. In meiner Dissertation „Fanny Hensel ‑ Musik als Korrespondenz“ stelle ich Fanny Hensels Musik erstmals im Rahmen der ihr eingeschriebenen dialogischen Verbreitungsformen dar – eine Methode, die nicht nur Auswirkungen auf die Rezeption der Musik ihres Bruders hat, sondern auch den Blick auf die von Fanny Hensel rezipierten „großen Meister“, insbesondere Ludwig van Beethoven, verändert.

    Neben der wissenschaftlichen Rezeption enstehen bis heute weltweit und in unterschiedlicher Qualität Editionen von Fanny Hensels Musik. Sorgfältigen textkritischen und teilweise auch kontextualisierenden Ausgaben stehen dabei wenig empfehlenswerte Ausgaben gegenüber. Zahlreiche Einspielungen unterschiedlicher Qualität ermöglichen es heute, sich mit Fanny Hensel und ihrem Schaffen hörend auseinanderzusetzen. Die Mechanismen des Marktes gelten dabei auch für Fanny Hensel: So existieren Werke mit inzwischen größerem Bekanntheitsgrad, wie vor allem der Klavierzyklus „Das Jahr“ und das Klaviertrio op. 11, in gleich mehreren Aufnahmen, von anderen Werken wie etwa mehreren ihrer 1836 zur Veröffentlichung vorbereiteten Charakterstücke gibt es dagegen keine Einspielung.

    Auch die populäre, journalistische und belletristische Rezeption Fanny Hensels setzt sich unvermindert fort. Bis in die jüngste Zeit sorgen populärwissenschaftliche Biografien, Romane auch zu einzelnen Aspekten wie der Italienreise und Kinderbücher dafür, dass Fanny Hensels Lebensgeschichte und auch die damit verbundenen Mythen sich im Lesepublikum verschiedener Generationen verbreiten. Ein Dokumentarfilm über die Geschwisterbeziehung zwischen Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy von Karin Reiss wurde 1993 vom NDR ausgestrahlt. Neben CDs ist auch ein Hörstück für Kinder der Geschwisterbeziehung in Musik gewidmet. Fanny Hensels Portrait fand den Weg auf eine Briefmarke, und in Berlin Mitte wurde eine Grundschule nach ihr benannt.

    Werkverzeichnis

    I. Werke mit Opus-Zahlen


    1. Zu Lebzeiten herausgegebene Werke


    Op. 1: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1tes Heft, Op. 1, Berlin: Bote & Bock 1846, [PI.‑Nr.] 1046. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 7.

    Nr. 1) Schwanenlied, T.: Heinrich Heine, komponiert während der Itailienreise Herbst 1839–Sommer 1840 oder später, spätestens im Herbst 1841 [H 358]

    Nr. 2) Wanderlied, T.: Johann Wolfgang von Goethe, komponiert Sommer 1837 [H 317]

    Nr. 3) Warum sind denn die Rosen so blass, T.: Heinrich Heine, 26. Januar 1837, Widmung: Cécile Mendelssohn Bartholdy, geb. Jeanrenaud [H 312]

    Nr. 4) Maienlied, T.: Joseph von Eichendorff, komponiert 1841 oder später [H 387]

    Nr. 5) Morgenständchen, T.: Joseph von Eichendorff, komponiert 1841 oder später [H 388]

    Nr. 6) Gondellied, T.: Emanuel Geibel, 4. Juni 1841 (Die illustrierte Reinschrift diese Liedes ist Teil des Italienischen Reise-Albums.) [H 377]


    Op. 2: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.‑Nr.1 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 6 und Pastorella.

    Nr. 1) Andante, G-Dur, 19. Juli 1836 [H 301]

    Nr. 2) Andante con moto, h-Moll, November 1841 („September“ aus dem Klavierzyklus „Das Jahr“) [H 385]

    Nr. 3) Allegro grazioso, E-Dur, (Villa Mills, Lied), komponiert während der Italienreise Herbst 1839–Sommer 1839. Eine illustrierte Reinschrift ist Teil des Italienischen Reise-Albums, eine Kopistenabschrift unter dem Titel „Lied“ schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder 1843 [H 357]

    Nr. 4) Allegro molto vivace, A-Dur, 28. Oktober 1843 [H 395]


    Op. 3: Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Bass componirt von Fanny Hensel geb. Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 3, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1846, [PI.‑Nr.] 1048.

    Nr. 1) „Hörst Du nicht die Bäume rauschen“, T.: Joseph von Eichendorff, 3. Mai 1846 [H 421]

    Nr. 2) Schöne Fremde, T. Joseph von Eichendorff, 22. Juli 1846 [H 437]

    Nr. 3) Im Herbste („Es rauschen die Wipfel und schauern“), T.: Ludwig Uhland, 14. Juni 1846 [H 430]

    Nr. 4) Morgengruß („Schnell fliehen die Schatten“), T.: Wilhelm Hensel, 14. Juni 1846 [H 432]

    Nr. 5) „Abendlich schon rauscht der Wald, T. Joseph von Eichendorff, 7. Mai 1846 [H 422]

    Nr. 6) Im Wald (Emanuel Geibel), 9. Februar 1846 [H 418]


    Op. 4/5: Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982. (RL 1935). Neuauflage ebd., 1993.

    Nr. 1) Allegro assai, As-Dur, 5. April 1846. Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy (s. Anmerkungen) [H 342]

    Nr. 2) Allegretto, cis-Moll, zwischen 21. März und 3. Mai 1846 [H 420]

    Nr. 3) Allegro molto quasi Presto, E-Dur, Dezember 1840, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy (s. Anmerkungen) [H 364]

    Nr. 4) Lento appassionato, h-Dur, 27. Juli 1846 [H 438]

    Nr. 5) Allegro molto vivace, G-Dur, 1840 oder später [H 365]

    Nr. 6) Andante soave, Es-Dur, 1840 oder später [H 366]

    Anmerkungen: Nr. 1 und 3 sind Teil einer großen Kopistenabschrift, die Fanny Hensel 1843 ihrem Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy schenkte: „Zwölf Klavierstücke von Fanny Hensel, geb. Mendelsohn Bartholdy. Für Felix 1843“. Von Nr. 5 und 6 sind die Autographen verschollen. [Vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 60f.]


    Op. 6: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn-Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.‑Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella.

    Nr. 1) Andante espressivo, As-Dur, 11. November 1846 [H 454]

    Nr. 2) Allegro vivace, h-Dur, während der Italienreise Herbst 1839–Sommer 1840, Widmung: Felix Mendelsohn Bartholdy (s. Anm.) [H 356]

    Nr. 3) Andante cantabile, Fis-Dur, Tonart der Niederschrift: F-Dur, dort unter dem Titel: „O Traum der Jugend, o goldner Stern“ und mit der Tempobez. „Andante espressivo“, 16. Mai 1846 (s. Anm.) [H 424]

    Nr. 4) Il saltarello romano (Tarantella), Allegro molto, a-Moll, begonnen am 26. März, beendet am 20. März 1841, Widmung: Felix Mendelsohn Bartholdy (s. Anm.) [H 372]

    Anmerkungen: Nr. 2 und 4 gehören zu den 12 Klavierstücken, die Fanny Hensel ihrem Bruder Felix 1843 in einer großen Kopistenabschrift schenkte, Nr. 4 befindet sich außerdem unter dem Titel „Tarantella“ in der großen von Wilhelm Hensel illustrierten Reinschrift „Italiänisches Reise-Album“. Bei Nr. 3 änderte Fanny Hensel für den Druck die Tonart und die Tempobezeichnung. Die Druckvorlage ist verschollen. [Vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 62 ff.]


    Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1.

    Nr. 1) Nachtwanderer, T.: Joseph von Eichendorff, 1843 oder früher, Widmung: Julius Rietz und Auguste Löwe [H 397]

    Nr. 2) Erwin, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 4. Oktober 1846 [H 450]

    Nr. 3) Frühling, Joseph von Eichendorff, 1846 oder früher (Autograph verschollen) [H 464]

    Nr. 4) Du bist die Ruh, Friedrich Rückert, 4. Mai 1839 [H 343]

    Nr. 5) Bitte, T.: Nikolaus Lenau, 7. August 1846 [H 440]

    Nr. 6) Dein ist mein Herz, Nikolaus Lenau, 11. Juli 1846 [H 434]



    2. Nachgelassene Werke (ediert von Familienmitgliedern)


    Op. 8: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.‑Nr.] 8141. Reprint bei Furore, Kassel 1989

    Nr. 1) Allegro moderato, h-Moll, 14. Mai 1846 [H 423]

    Nr. 2) Andante con espressione, a-Moll, 1846 oder früher [H 463]

    Nr. 3) Lied (Lenau), Larghetto, Des-Dur, 1846 oder früher [H 461]

    Nr. 4) Wanderlied, Presto, E-Dur, 4. Dezember 1846 [H 458]

    Anmerkung: Die Autographen von Nr. 2 und 3 sind verschollen, der Druck ist hier die einzige Quelle.


    Op. 9: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850 [Pl.-Nr.] 8140

    Nr. 1) Die Ersehnte, T.: Ludwig Hölty, 26. Februar 1827 [H 196]

    Nr. 2) Ferne, T.: Ludwig Tieck, 29. Oktober 1823 [H 97]

    Nr. 3) Der Rosenkranz, T.: Johann Heinrich Voß, 3. März 1826 [H 168]

    Nr. 4) Die frühen Gräber, T.: Friedrich Gottlieb Klopstock, 9. Oktober 1828 [H 222]

    Nr. 5) Der Maiabend, T.: Johann Heinrich Voß, 30. August 1827, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy [H 208]

    Nr. 6) Die Mainacht, T.: Ludwig Hölty, 24. Juni 1838 [H 331]

    Anmerkungen: Das Autograph von Nr. 2 enthält die Notiz „Brief aus Paris von Peppi“ von der Hand Fanny Hensels. Mit Peppi ist ihre Cousine Josephine Benedicks, die Tochter von Lea Mendelssohns Schwester Rebecka, verh. Seeligmann, gemeint. Nr. 5 notierte Fanny Hensel vor Felix Mendelssohn Bartholdys Aufbruch zu seiner zweiten Bildungsreise am 12. Mai 1830 in dessen Stammbuch.


    Op. 10: Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144

    Nr. 1) Nach Süden, T.: Wilhelm Hensel, April oder Mai 1841 [H 373]

    Nr. 2) Vorwurf, Nikolaus Lenau, 1846 oder früher [H 462]

    Nr. 3) Abendbild („Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde“), Nikolaus Lenau, 2. September 1846 [H 446]

    Nr. 4) Im Herbste („Auf des Gartens Mauerzinnen“), Emanuel Geibel, 23. Januar 1846 [H 416]

    Nr. 5) Bergeslust, Joesph von Eichendorff, 13. Mai 1847 [H 466]

    Anmerkungen: Nr. 1 ist das erste Lied der illustrierten Reinschrift „Italiänisches Reise-Album“. Die Vignette zeigt die Familie Hensel in der Eisenbahn nach Leipzig, die erste Station auf der Reise nach Italien. Die Autographen von Nr. 2 und Nr. 5 sind verschollen. Von Nr. 5 ist eine Abschrift von der Hand der Schwester Rebecka Dirichlet erhalten, sowie ein für Freunde und bekannte angefertigter Faksimiledruck mit dem Vermerk: „Das letzte Lied von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn-Bartholdy, Bergeslust, Eichendorff“, datiert am 13. Mai 1847. Ein Incipit des Liedes befindet sich auf Fanny Hensels Grabstein auf dem Berliner Dreifaltigkeitsfriedhof vor dem Halleschen Tore.


    Op. 11: Trio für Pianoforte, Violine und Violoncell componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 11, No. 4 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8212. Reprint bei Da Capo, New York 1980. (Women Composers Series No. 6) [H 465].

    Das Autograph des Trios ist zwar nachgewiesen, der „Besitzer aber unbekannt“ [Elvers, Weitere Quellen, S. 215, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, S. 78]



    II. Chronologisch-systematisches Werkverzeichnis


    1. Vokalwerke


    1.1 Lieder für eine Singstimme und Klavier


    [H 2] Lied zum Geburtstage des Vaters am 11ten Dezember 1819, T.: unbekannt, wahrscheinlich aus dem Familienkreis, 11. Dezember 1819


    [H 3] Lied des Schäfers, T.: Johann Friedrich Casper, 4. März 1820


    [H 5] Romance de Claudine, T. Jean Pierre Claris de Florian, 22. März 1820 Ausgaben: 1.) Three Romances on Texts by Jean Pierre de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 6] Chanson des bergères, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 5. April 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 7] Romance de Galatée, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 8. April 1820, Ausgaben: 1.) Three Romances on Texts by Jean Pierre de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelsohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 8] Romance de Célestine, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 17. April 1820, Ausgaben: 1.) Three Romances on Texts by Jean Pierre de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 9] Isidore, T.: Jean Pierre Claris des Florian, 26. April 1820, Ausgaben: 1.) Three Romances on Texts by Jean Pierre de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 10] „Die Schönheit nicht, o Mädchen“, T.: Johann Gottfried Herder, 29. April 1820


    [H 11] Némorin („Arbre charmant“), T.: Jean Pierre Claris de Florian, 10. Mai 1820, Ausgaben: 1.) Three Romances on Texts by Jean Pierre de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 12] Zoraide, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 16. Mai 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 13] „C’en est fait“, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 27. Mai 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 14] Annette, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 3. Juni 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 15] Serenade de Cortez, T.: Jean Pierre Claris de Florian, zwischen dem 3. und 17. Juni 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 16] „Unique objet de ma tendresse“, T.: Jean Pierre Claris de Florian, 17. Juni 1820

    Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 17] „Wenn ich ihn nur habe“, T.: Novalis, Ende Juni oder Juli 1820


    [H 18] Erster Verlust (I), Johann Wolfgang von Goethe, Juli 1820. Fanny Hensel vertonte denselben Text drei Jahre später erneut.


    [H 19] „Füllest wieder Berg und Tal“, Johann Wolfgang von Goethe, Sommer 1820


    [H 20] Ave Maria, T.: Walter Scott, zwischen 27. Juli und 27. September 1820, zu Lebzeiten unter ungeklärten Umständen herausgegeben in: The Harmonicon 10.1832, 2. Teil, S. 54 f.


    [H 21] L’Amitié, T.: unbekannt, 27. September 1820, Widmung: Fanny Sebastiani, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 22] „Schwarz ihre Brauen“, T.: Franz Grillparzer, 6. Oktober 1820


    [H 23] „C’est une larme“, T.: unbekannt, 29. November 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 24] „So mußt’ ich von dir scheiden“, T.: Walter Scott, 13. Dezember 1820


    [H 26] „Wohl deinem Liebling“, T.: unbekannt, zweite Dezemberhälfte 1820


    [H 27] „Du stillst der Meere Brausen“, T.: unbekannt, Anfang Januar 1820


    [H 28] „Ob deiner Wunderzeichen staunen“, A-Dur, T.: unbekannt, Mitte Januar 1921 (eine Fassung desselben Stücks für Sopran, Soli, Chor und Klavier ist datiert am 27. Januar 1821, s. unten 1.6. Kantaten)


    [H 31] Némorin („Du soleil quitte“), T.: Jean Pierre Claris des Florian, 3. März 1821. Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 32] Le rocher des deux amants, T.: Jean Pierre Claris des Florian, 9. März 1821, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 33] „Das stille Fleh’n“, T.: unbekannt, zwischen 9. und 21. März 1821


    [H 34] La fuite inutile, T.: unbekannt, 21. März 1821, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 35] „Au bord d’une fontaine“, T.: Jean Bertaud, zwischen 21. März und 11. Mai 1821, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk, Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    [H 36] Nähe des Geliebten (I), Johann Wolfgang von Goethe, 11. Mai 1821. Ein weiteres Lied nach demselben Text datiert 5 Jahre später.


    [H 38] Frühlingserinnerung, T.: Fanny Robert, 25. Mai 1821, ein später datiertes Widmungsexemplar des Liedes ist an Julie Saaling, eine Cousine der Mutter Lea gerichtet: „Zur Erinnerung an Deine treue Freundin Fanny Cäc. Mendelssohn. Den 22 Februar 1822“


    [H 45] Fischers Klage, T.: Johann Ludwig Casper, März 1822, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy: „Berlin, im März 1822, Deine Schwester Fanny“


    [H 46] Die Nonne, T.: Ludwig Uhland, Mai 1822, Ausgaben: 1.) Unter dem Namen Felix Mendelssohn Bartholdy als Op. 9, 12 in: „Zwölf Gesänge mit Begleitung des Pianoforte“, in Musik gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy, Heft II, Op. 9, Berlin: Schlesinger 1830, 2.) Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 47] Lauf der Welt, Ludwig Uhland, Mai oder Juni 1822


    [H 48] Lebewohl, T.: Wilhelm Hensel, 15. Juni 1822, (erste Vertonung eines Gedichts von Wilhelm Hensel), Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 49] Der Blumenstrauß, T.: Ludwig Uhland, zwischen 19. und 25. Juli 1822 in Frankfurt am Main auf der Reise in die Schweiz (– möglicherweise anlässlich der Verlobung von Julie Saaling und Wilhelm Heyse, die zur Reisegesellschaft gehörten [vgl. Hellwig-Unruh 2000, S. 109].)


    [H 50] Sehnsucht nach Italien, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 16. August 1822 während der Schweizer Reise, Vermerk auf dem Autograph: „Auf dem Wege nach dem Gotthart (Zwischen Altorf und Wasen), den 16. August [18]22. Ausgaben: 1) Fanny Hensel geb. Mendelssohn: „Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier“, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (transponiert), 2) Fanny Hensel geb. Mendelssohn: „Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier“, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (Originaltonart)


    [H 51] „Du hast mein Gott“, T.: Marianne Saaling, Anfang Oktober 1822 auf der Rückkehr von der Schweizer Reise in Basel. Marianne Saaling, eine Cousine der Mutter Lea, gehörte zur Reisegesellschaft.


    [H 52] „Mon cœur soupire“, T.: unbekannt, 14. Oktober 1822, Widmung: „Für Fräulein Ulrike von Pogwisch“; (Fanny Hensel lernte die Widmungsempfängerin, die Schwester der Schwiegertochter Goethes, auf der Rückkehr von der Schweizer Reise kennen, als die Familie Mendelssohn den Dichter in Weimar besuchte, vgl. Hellwig-Unruh 2000, S. 111.)


    [H 54] Im Herbste (I), T.: Ludwig Uhland, 9. November 1822, eine weitere Vertonung des Textes für andere Besetzung (4 gem. Stimmen) datiert 1846 und wurde von Fanny Hensel in ihre erste Sammlung Gartenlieder aufgenommen (s. Op. 3, 3)


    [H 56] Die Linde, T.: Luise Hensel, 28. November 1822 (Die Dichterin Luise Hensel war Wilhelm Hensels Schwester, Fanny Hensels spätere Schwägerin.)


    [H 57] „Die Sommerrosen blühen“, T.: Luise Hensel, Dezember 1822


    [H 58] Schlaflied, T.: Ludwig Tieck, Dezember 1822


    [H 59] Der Neugierige, T.: Wilhelm Müller, 10. Januar 1823, Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller's „Die schöne Müllerin“ by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme), 3.) Die schöne Müllerin. Ein Liederspiel der Romantik für Singstimmen, Sprecher und Klavier, Musik von Ludwig Berger und Fanny Mendelssohn, Worte von Wilhelm Müller, Wilhelm Hensel, Luise Hensel und Hedwig von Staegemann, Sprechertexte von Rainer Leptihn, hg. v. Rainer Leptihn, Gauting: Pasticcio 2009


    [H 60] Des Müllers Blumen, T.: Wilhelm Müller, 14. Januar 1823: Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller's „Die schöne Müllerin“ by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 61] Das Ständchen, T.: Ludwig Uhland, 22. Januar 1823


    [H 62] Die liebe Farbe, T.: Wilhelm Müller, Januar 1823, Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller’s „Die schöne Müllerin” by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 63] Gebet in der Christnacht, T.: Wilhelm Müller, 1. Februar 1823, Ausgaben: 1.) Five Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 64] Das Ruhetal, T.: Ludwig Uhland, Februar 1823


    [H 65] Wiegenlied („Schlummre sanft du holder Knabe“), T. Herrmann Reinhard Schick, März 1823, Widmung: Carl Friedrich Zelter.


    [H 66] Die furchtsame Träne, T.: Hermann Reinhard Schick, März 1823, Widmung: „Für H. Professor Zelter“


    [H 68] Erinnerung, T.: Franz Grillparzer, 2. Mai 1823


    [H 70] Der Abendstern, T.: Johann Nepomuk von Mailáth, 16. Mai 1823, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 73] Lied der Fee, T.: Fanny Casper, 30. Mai 1823 (Fanny Casper, geb. Robert, war die Schwester von Rahel Varnhagen von Ense, sie hatte Johann Ludwig Casper geheiratet, den „Librettisten“ der frühen Singspiele von Felix Mendelssohn Bartholdy.)


    [H 75] Die sanften Tage, T.: Ludwig Uhland, 15. Juni 1823


    [H 76] Der Sänger, T.: Novalis, 18. Juni 1823


    [H 77] Die Schwalbe, T.: Friederike Robert, 20. Juni 1823, Ausgaben: 1.) Anonymer Erstdruck in: „Rheinblüthen, Taschenbuch auf das Jahr 1825“, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 78] Schäfers Sonntagslied, T.: Ludwig Uhland, 29. Juni 1823, [Bearbeitung von fremder (?) Hand für Tenor und Männerchor]


    [H 80] Einsamkeit, T.: Wilhelm Müller, 12. Juli 1823, Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller's „Die schöne Müllerin” by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 82] Abendreihn, T.: Wilhelm Müller, angefangen am 4. Juli, beendet am 1. August 1823, Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller’s „Die schöne Müllerin” by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 83] Seefahrers Abschied, T.: Wilhelm Müller, 1. August 1823, Ausgaben: 1.) Three Poems from Wilhelm Müller's „Die schöne Müllerin” by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 85] Der Fischer, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 29. August 1823. (Von dem Lied existiert eine Bearbeitung für Tenor und Männerchor nicht geklärter Urheberschaft)


    [H 87] Die Kapelle, T.: Ludwig Uhland, 6. September 1823. (Von dem Lied existiert eine Bearbeitung für Männerchor nicht geklärter Urheberschaft)


    [H 89] Am Morgen nach einem Sturm. Im Molo di Gaeta, T.: Franz Grillparzer, 15. September 1823


    [H 90] Frühe Sorge, T. Ludwig Tieck 20. September 1823


    [H 91] Wanderlied („Frei wie der Wind“), T.: Friederike Robert, 22. September 1823, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 93] Die Spinnerin, T. Ludwig Tieck, 1823, Ausgabe: Fanny Mendelssohn, „The Spinning Girl“ („Die Spinnerin“) hg. v. Jack Werner, London: Elkin & Co Ltd. [1959]


    [H 94] Wonne der Einsamkeit, T.: Ludwig Tieck, 12. Oktober 1823


    [H 95] Erster Verlust (II), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 17. Oktober 1823 (Fanny Hensel vertonte dieselben Verse bereits 1820)


    [H 97] Ferne, op. 9,2 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Ludwig Tieck, 29. Oktober 1823. Das Lied ist möglicherweise eine Reaktion auf einen Brief von Fanny Hensels Cousine Josephine Benedicks („Peppi“), das Autograph enthält den Vermerk „Brief aus Paris von Peppi“. Ausgabe: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb Mendelssohn Bartholdy. Op. 9, 2 der nachgelassenen werke. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850


    [H 98] Die Liebende, T.: Ludwig Tieck, Oktober 1823


    [H 101] Vereinigung, T.: Wilhelm Müller, 22. November 1823, Ausgaben: 1.) Five Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    [H 104] Canzonetta da Pindemonte, T.: Ippolito Pindemonte, 11. Dezember 1823, Widmung: „An Peppi“ (Fanny Hensels Cousine Josephine Benedicks)


    [H 105] An die Entfernte, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 13. Dezember 1823, Widmung: Josephine Benedicks, mit dem Vermerk „Ihr (=Josephine Benedicks) Geburtstag“


    [H 106] Ohne sie, T.: Heinrich Wilhelm von Gerstenberg, 26. Dezember 1823


    [H 107] „Mein Herz das ist begraben“, T.: Heinrich Wilhelm von Gerstenberg, 31. Dezember 1823


    [H 109] Die glückliche Fischerin, T.: Wilhelm Müller, Widmung: Adelheid Müller, um 1823, verschollen, nur nachgewiesen durch ein Faksimile des Widmungsblatts in: Max Müller, Alte Zeiten, S. 26


    [H 110] „Wo kommst du her?“ T.: Heinrich Wilhelm von Gerstenberg, 2, Januar 1824


    [H 111] Auf der Wanderung, T.: Ludwig Tieck, 17. Januar 1824, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publishing 1995


    [H 112] Klage, T.: Ludwig Tieck, 24. Januar 1824


    [H 115] Abschied („Was ist das Leben?“), T.: Ludwig Tieck, 24. März 1824, Widmung: „An Peppi“ (Josephine Benedicks)


    [H 117] Sehnsucht („Ach aus dieses Tales Gründen“), T.: Friedrich von Schiller, 3. April 1824


    [H 118] Frage, T.: Ludwig Tieck, 6. April 1824


    [H 119] Herbstlied, T. Ludwig Tieck, 10. April 1824


    [H 120] Frühlingsnähe, T.: Friederike Robert, 17. April 1824, Widmung: Josephine Benedicks („Peppi“), Niederschrift mit dem Vermerk: „An Peppi“, Widmungsexemplar in Josephine Benedicks Stammbuch mit der Nachschrift: „Berlin, den 8. August 1824. Der Frühling ist zum Herbstliede geworden, aber die Empfindung ist dieselbe geblieben, in allem Wechsel der Jahreszeiten. Erhalte auch Du mir Deine Liebe treu! Fern wie nah deine Fanny MB.“ Ausgabe: Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 121] An einen Liebenden im Frühling, T.: Ludwig Tieck, 24. April 1824


    [H 122] Mailied, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 28. April 1824, Widmung: Josephine Benedicks („An Peppi“), Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publishing 1995


    [H 124] Jägers Abendlied, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 13. Mai 1824


    [H 125] Glück, T.: Ludwig Tieck, 10. Juni 1824


    [H 126] Leben, T.: Ludwig Tieck, 24. Juni 1824


    [H 129] Heimweh/Das Heimweh, T.: Friederike Robert, 19. Juli 1824. Im Autograph wurde der 4/4-Takt in einen 6/8-Takt geändert; der Druck in Felix Mendelssohn Bartholdys Liederheft erfolgte wieder im 4/4-Takt. Ausgaben: 1.) als op. 8,2 in: Zwölf Gesänge mit Begleitung des Pianoforte componirt von Felix Mendelssohn Bartholdy 1. Heft, Op. 8, Berlin: Schlesinger 1827, 2.) (Fassung des Autographs): Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 131] „Eilig zieh’n in weite Ferne“, T.: Sophie Dellevie, 2. August 1824, mit dem Vermerk: „Sophie Dellevie in Peppis Stammbuch“ (Fanny Hensel hatte das Gedicht im Stammbuch ihrer Cousine entdeckt, als sie selbst dort das Lied „Frühlingsnähe“ eintrug.


    [H 133] Nacht („In Windsgeräusch“), T.: Ludwig Tieck, 12. September 1824


    [H 134] Leiden, T.: Johann Peter Eckermann, 16. September 1824


    [H 135] Verlor’nes Glück, T.: Johann Peter Eckermann, 24. September 1824


    [H 137] Sonnenuntergang, T.: Johann Peter Eckermann, 21. Oktober 1824


    [H 138] „Am stillen Hain“, Textverf. unbekannt, 5. November 1824


    [ohne Nummer] „Die Linde blüht“, T.: Friederike Robert, 1. Januar bis spätestens September 1824 vermutlich während des ersten Aufenthalts von Friederike Robert in Berlin entstanden, verschollen. Das Lied wird von Friederike Robert in ihrem Tagebuch erwähnt: „Fanny Mendelssohn hat ‚Die Linde blüht‘ frei aus dem Kopf komponiert und gesungen in fünf Minuten“ [„Tagebuch vom 1t Jan. 1824 bis … von Friederike Robert“, geb. Braun, Tochter des Magisters Braun, Knittlingen. 43 Seiten, unpaginiert. Privatbesitz, zit. nach Rebmann, Friederike Robert, 2002, S. 149]


    [H 141] Sehnsucht („Zeit meiner Kindheit“), T.: Johann Peter Eckermann, 3. Januar 1825


    [H 142] Verloren, T.: Johann Peter Eckermann, 19. Januar 1825


    [H 143] Der Einsamwandelnde, T.: Johann Peter Eckermann, 29. Januar 1825


    [H 147] Wanderers Nachtlied („Der du von dem Himmel bist“), T.: Johann Wolfang von Goethe, 23. März 1825


    [H 148] An Suleika, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 25. April 1825, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel 1993


    [H 150] Suleika (I), T.: Marianne von Willemer (unter Goethes Namen im West-östlichen Diwan), 5. Mai 1825. 1836 vertonte Fanny Hensel dieselben Verse erneut.


    [H 152] Sonett aus dem 13. Jahrhundert, T.: Johann Gottfried Herder nach Thibaud IV, Graf von Champagne und König von Navarra, 10. Juni 1825


    [H 153] „Das holde Tal“ (I), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 16. Juni 1825 (Fragment). Fanny Hensel vertonte denselben 1840 Text als Duett.


    [H 154] Mond, T.: Ludwig Hölty, 20. Juni 1825, Ausgabe: Eight songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by L. H. Chr. Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997


    [H 155] „Ecco quel fiero istante”, T.: Pietro Antonio Metasio, 29. Juni 1825


    [H 156] „Ist es möglich, Stern der Sterne“, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 13. Juli 1825


    [H 157] Italien/Zwischen Gaeta und Capua, T.: Franz Grillparzer, 24. August 1825 oder früher, Widmung: Henriette Neumann („An Henriette Naumann von Ihrer Fanny M.B.“), Ausgabe: 1.) Als op. 8,3 unter dem Namen Felix Mendelssohn Bartholdys in Zwölf Gesänge mit Begleitung des Pianoforte componirt von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Opus 8, Berlin: Schlesinger 1827, 2.) Ausgabe nach dem autographen Widmungsexemplar: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 158] „Dir zu eröffnen mein Herz“, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 5. September 1825


    [H 162] Harfners Lied, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 5. November 1825, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 163] Erinnerungen in die Heimat, T.: Marianne Saaling, 8. November 1825 (Marianne Saaling, war eine Cousine von Lea Mendelssohn.)


    [H 164] Die Schläferin, T.: Johann Heinrich Voß, zwischen dem 8. November 1825 und dem 8. Februar 1826


    [H 168] Der Rosenkranz, op. 9,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Johann Heinrich Voß, , 3. März 1826, Ausgabe: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850


    [H 170] „Der Eichwald brauset“, Friedrich von Schiller, zwischen dem 4. März und dem 6. Mai 1826, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1 Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 171] Am Grabe, T.: Johann Heinrich Voß, 6. Mai 1826


    [H 172] „Sie liebt, mich liebt die Auserwählte“, T.: Johann Heinrich Voß, 17. Mai 1826


    [H 173] Abendlandschaft, T.: Friedrich von Matthisson, 10. Juni 1826


    [H 174] Erwachen, T.: Friedrich Voigts, 19. Juni 1826


    [H 175] Waldlied, T.: Friedrich Voigts, 3. Juli 1826, Bad Doberan


    [H 176] Mignon, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 12. Juli 1826, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte :Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (In Transposition), 2.) Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Eva Rieger und Käte Walter, Mainz: Schott 1992, 3.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen: Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 178] Geheimnis, T.: Friedrich Voigts, 12. Juli 1826, Bad Doberan


    [H 179] Die Äolsharfe auf dem Schlosse zu Baden / Schloß Liebeneck, T.: Friederike Robert, 15. Juli 1826, Bad Doberan, Ausgaben: 1.) unter dem Titel „Schloß Liebeneck“ in: Rhein-Sagen und Lieder, Köln u. Bonn: J. M. Dunst 1839, 2.) Unter dem Titel „Die Äolsharfe auf dem Schlosse zu Baden“,in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 180] Der Sprosser, T.: „Selt“ [Angabe der Komponistin auf dem Autograph, möglicherweise Henriette von Hülsen, die unter dem Pseudonym „Amalia von Seldt“ veröffentlichte [vgl. Maurer, Verzeichnis, 2000, S. 75]. 24. Juli 1826


    [H 181] An einem Herbstabende, Gustav Schulz, 23. August 1826


    [H 185] Der Frühlingsabend, T.: Johann Heinrich Voß, zwischen dem 29. August und dem 26. Oktober 1826


    [H 186] „Ich hab’ ihn gesehen“, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 26. Oktober 1826


    [H 188] Marias Klage, T.: Johann Heinrich Voß, 14. November 1826


    [H 189] Nähe des Geliebten (II), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 18. November 1826, Fanny Hensel vertonte denselben Text bereits im Mai 1821.


    [H 190] Sehnsucht („Ist es Mitleid Filomela“), T.: Johann Heinrich Voß, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel, 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 191] Neujahrslied, T.: Johann Heinrich Voß, 22. Dezember 1826


    [H 192] Sehnsucht („Süße Kehle des Hains“), Ludwig Hölty, 24. Januar 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 194] Maigesang, T.: Ludwig Hölty. 4. Feburar 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 195] Seufzer, Ludwig Hölty, 14. Februar 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 196] Die Ersehnte,op. 9,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Ludwig Hölty, 26. Februar 1827, Ausgaben: 1.) Op. 9: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850 [Pl.-Nr.] 8140, 2.) Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Eva Rieger und Käte Walter, Mainz: B. Schott's Söhne 1992


    [H 197] „Kein Blick der Hoffnung“, T.: Ludwig Hölty, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden u. a.: Breitkopf und Härtel 1994


    [H 198] An den Mond, T.: Ludwig Hölty, 16. März 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 199] Die Schiffende, Ludwig Hölty, 27. März 1827, Ausgaben: 1.) Album. Neue Originial-Compositionen für Gesang und Piano, Berlin: Schlesinger 1836, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden u. a.: Breitkopf und Härtel 1994


    [H 201] An die Ruhe, T.: Ludwig Hölty, 30. März 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 203] Sehnsucht („Würde mein heißer Seelenwunsch“), T.: Ludwig Hölty, 2. Mai 1827, Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 204] Am Flusse, T.: Johann Wolfang von Goethe, 27. Mai 1827


    [H 205] Sehnsucht („Du jungfräulicher Geist“), T.: Johann Heinrich Voß. 4. Juli 1827, Widmung: August Hanstein, neben dem Entstehungsdatum ist das Todesdatum des Widmungsträgers vermerkt: 22. Juli 1827, [abgedruckt in Bartsch, Fanny Hensel, 2007 sowie in der multimedialen Präsentation von Cornelia Bartsch „Fanny Hensel. Korrespondenzen in Musik“, http://mugi.hfmt-hamburg.de/Hensel_Korrespondenzen/index.html)


    [H 206] Umsonst, T.: Johann Heinrich Voß, 24. Juli 1827


    [H 207] „Was will die einsame Träne“, T.: Heinrich Heine, 5. August 1827, Ausgabe: Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 208] Der Maiabend, op. 9,5 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Johann Heinrich Voß, 30. August 1827, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850


    [H 209] Die Sommernacht, T.: Friedrich Gottlieb Klopstock, 12. September 1827, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel, 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 210] Suleika („Wer mit innigstem Behagen“), T.: Marianne von Willemer, 4. Oktober 1827


    [H 211] Achmed an Irza, T.: Heinrich Stieglitz, 16. November 1827


    [H 212] „Am leuchtenden Sommermorgen“, T.: Heinich Heine, 14. Dezember 1827, Ausgabe: Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 213] „Und wüßten’s die Blumen“/Verlust, T. Heinrich Heine, 28. Dezember 1827, Ausgabe: Unter dem Titel „Verlust“ als op. 9, 10 unter Felix Mendelssohn Bartholdys Namen hg. in: Zwölf Lieder mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy, Berlin: Schlesinger 1830, 2.) Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 1, Kassel: Furore 2005 (fue 667)


    [H 215] „Wenn ich mir in stiller Seele“, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 19. Januar 1828


    [H 217] Sehnsucht („Ich weiß ein Tal“), T.: Friedrich Adolf Märker, 17. Februar 1828


    [H 218] Abendluft, T.: Ludwig Hölty, Mitte Juni 1828, Ausgabe: Ausgabe: Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Ludwig Hölty, Fairbanks: Arts Venture 1997 (auch Kassel: Furore)


    [H 219] Sehnsucht/Geräusch („Fern und ferner schallt der Reigen“), T.: Johann Gustav Droysen, 24. Juni 1828, Ausgaben: 1.) Unter dem Titel „Sehnsucht“ als op. 9, 7 unter Felix Mendelssohn Bartholdys Namen hg. in: Zwölf Lieder mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy, Berlin: Schlesinger 1830, 2.) Unter dem Titel der autographen Reinschrift Fanny Hensels in: Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 220] „Allnächtlich im Traume“, T.: Heinich Heine, 21. Juli 1828, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 221] „Heut in dieser Nacht“, T.: Johann Gustav Droysen, 5. August 1828


    [H 222] Die frühen Gräber, op. 9,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Friedrich Gottlieb Klopstock, op. 9. Oktober 1828, Ausgaben: 1.) Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 224] „Über die Berge steigt schon die Sonne“, T.: Heinrich Heine, 20. November 1828, Widmung: Rebecka Mendelssohn Bartholdy („Beckchen zugeeignet“), Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 225] Nacht („Nacht liegt auf den fremden Wegen“), T.: Heinrich Heine, 20. November 1828, Widmung: Cécile Mendelssohn Bartholdy (Widmungsexemplar im Stammbuch von Cécile Mendelsohn Bartholdy), Bearbeitung für 4stimmigen gemischten Chor (s. 1.4. Vokalquartette/Lieder für gemischten Chor) von 1846


    [H 226] Aglae, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 30. Dezember 1828


    [H 227] Wonne der Wehmut, T.: Johann Wolfgang von Goethe, um 1828


    [H 228] Gram, T.: Johann Gustav Droysen, 6. Januar 1829


    [H 230] Selmar und Selma, T.: Friedrich Gottlieb Klopstock, 4. März 1829


    [H 232] „Durch zartes Mailaub blinckt die Abendröte“, T.: Johann Heinrich Voß, 26. März 1829


    [H 234] Lied, verschollen, T.: Johann Gustav Droysen, 20. Mai 1829 [erwähnt in Fanny Hensels Brief an ihren Bruder Felix vom 20. Mai 1829; „Heut früh weckte mich der Schornsteinfeger um 6, sonst stehe ich so früh nicht auf, die Frucht meiner Überwindung war ein gutes Lied, des Du Dich freuen wirst, an der Wendung dieser Phrase kannst Du nicht zweifeln, daß es von Droysen ist, vgl. Hellwig-Unruh, Thematisches Verzeichnis, 2000, S. 211]


    [H 236] Liederkreis, (Lebewohl, „Grüner Frühling“, „Nun ist’s nicht öd“, „O sprich“, „Im Hochland“, Wiedersehn) T.: Johann Gustav Droysen, Liederzyklus für Sopran und Klavier (No. 1–5) und für Sopran, Alt und Tenor (No. 6), Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ausgaben: 1.) Liederkreis. An Felix während seiner ersten Abwesenheit in England 1829, by Fanny Hensel on Texts by Johann Gustav Droysen for Soprano and Piano with SAT Trio unaccompanied, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995, 2.) Neuausgabe: Liederkreis an Felix (1829), [hg. v. Barbara Gabler], Kassel: Furore 2005 (fue 7290)


    [H 240] Liederzyklus/Liederspiel, T.: Johann Gustav Droysen/Wilhelm Hensel, August/September 1829, verschollen. Erwähnt im Brief an Felix Mendelsohn Bartholdy vom 21. August 1829 „Joh. Gust. Droysen sagte mir mal vor einiger Zeit, er fände es gar nicht übel, wenn die Lieder, die man so machte, einen gewissen innerlichen Zusammenhang hätten, so einen Faden, u. ob ich wol erlaubte, daß er so ‘nen Faden suchte, u. da Lieder dran aufzöge. Ich erlaubte. Da kam er wieder nach einiger Zeit u. frug, ob mir nicht die Sage von der Loreley gefiele? Ich genehmigte, da brachte er mir seinen Plan. Aber das Ding war zu undramatisch für ein Stück, zu dramatisiert für eine Sage, kurz, nicht Fisch u. Fleisch. Zu gleicher Zeit da ich sah, daß es ernst, u. groß wurde, wünschte ich doch sehr, daß mein künftiger Eheherr Theil an der Arbeit nähme, und so versprach mir dieser auf mein Bitten, einen 2ten Theil zu schreiben...Kurz, die Sache wuchs und dehnte sich aus, bis ich nun ein großes Stück in drei Theilen vor mir habe, das heißt, den [Entwurf] dazu, an dem wir noch immer herum schustern u. schneidern, u. ihn Droysen in diesen Tagen zu überliefern gedenken. [Citron, Letters, 1987, S. 420] Möglicherweise wurde das Stück jedoch nicht zu Ende geführt. [Vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 218]


    [H 241] „Schlafe, schlaf!“ T.: Wilhelm Hensel, 21. September 1829, Lied auf das Gedicht, das Wilhelm Hensel der Aufgebotsanzeige einer Berliner Zeitung beifügte, die er seiner Verlobten zuschickte. Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 245] „Zu deines Lagers Füßen“, T.: Wilhelm Hensel, Oktober 1829, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 249] „Wie dunkel die Nacht“, T.: unbekannt, 19. Januar 1830


    [H 250] Lied. G-Dur, Entwurf, 18. März 1830. Es ist unklar, ob es sich um einen Entwurf für ein Lied für Singstimme und Klavier oder für Klavier allein handelt. Vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 226)


    [H 252] Genesungsfeier, T.: Wilhelm Hensel, 10. April 1829, Widmung: Rebecka Mendelssohn Bartholdy, „An Rebecca“: [Die Reinschrift in der Wilhelm Hensel zum 10. Hochzeitstag geschenkten Anthologie ist an Rebecka Mendelssohn Bartholdys Geburtstag, den 11. April, datiert.] Das Lied nimmt das Motiv auf, um das auch der Liederkreis „An Felix“ kreist und bezieht die Schwester musikalisch in den Kreis ein. Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 254] Minnelied des Grafen Peter von Provence, T. Ludwig Tieck, 16. November 1830


    [H 255] Frühlingslied („Blaue, blaue Luft“), T.: Wilhelm Hensel, 19. November 1820, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 256] „Der Schnee der ist geschmolzen“, T.: Vermutlich Wilhelm Hensel, Frühjahr 1831, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 259] Nacht („Die Sonne ist gesunken“), T.: Friederike Robert, 1. Oktober 1831, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 261] „O wie beseeligend kommen und gehen die Stunden“, T.: wahrscheinlich Wilhelm Hensel, 21. Dezember 1831


    [H 266] Wiegenlied („Wenn die Vögel mit Gesange“), T.: wahrscheinlich Wilhelm Hensel, 14. September 1832


    [H 270] Gegenwart, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 1. August 1833, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1 Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 271] In die Ferne, T.: Ludwig Hölty, 29. August 1833, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte :Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (in Transposition), 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause‑Schmülling 1998


    [H 274] Drei Lieder nach Heine von Mary Alexander („Once o’er my dark“, I wander through the wood“, What means the lonely tear?“), T.: Heinrich Heine in einer Übertragung ins Englische von Mary Alexander, begonnen am 16. März 1834, Widmung: Mary Alexander (Widmungsexemplar mit Zeichnungen von Wilhelm Hensel), Ausgaben: 1.) Tree Poems by Heinrich Heine in the Translation of Mary Alexander by Fanny Hensel, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995 (fue 39532), 2.) Songs from the autograph box of Mary Alexander, mit einem Vorwort von Peter Avis, London: Weinberger 2007


    [H 275] Der Pilgrim vor St. Just, T.: August Graf von Platen, 18. Mai 1834 (Von dem Lied ist ein Widmungsexemplar, datiert „Berlin 8 aout 1834“, mit der Notiz „Horreur allemande par Fanny Hensel“ nachgewiesen, Musikantiquariat Hans Schneider, Tutzing, 1979, Katalog 232, S. 30. Nr. 59, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 252.)


    [H 276] „Wo sich gatten jene Schatten“, T.: August Graf von Platen, 29. Mai 1824


    [H 278] „Ich ging lustig durch den grünen Wald“, T.: aus „Des Knaben Wunderhorn“, zwischen Juni 1834 und Anfang 1835


    [H 281] An Cidli, Friedrich Gottlieb Klopstock, 22. Mai 1835, Fragment


    [H 285] „Über allen Gipfeln ist Ruh“, T.: Johann Wolfgang Goethe, 22. August 1835, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2 Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 286] „Wenn der Frühling kommt“, T.: Heinrich Heine, 24. August 1835


    [H 292] „Wie die dich warme Luft umscherzt“, T.: August Graf von Platen, 26. Februar 1836


    [H 293] „Gleich Merlin“, T.: Heinrich Heine, 13. März 1836, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 298] Neue Liebe, neues Leben, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 3. Mai 1836, Ausgabe: Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Eva Rieger und Käte Walter, Mainz: B. Schott’s Söhne 1992


    [H 305] Das Meeresleuchten, T.: unbekannt, 21. November 1836


    [H 306] Suleika („Ach um deine feuchten Schwingen“), 4. Dezember 1836, Widmungsexemplar für Cécile Jeanrenaud, später verh. Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2 Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 307] „There be none of beauty’s daughters”, T.: George Gordon Byron, 29. Dezember 1829, Ausgabe: Three Songs by Fanny Hensel for Voice and Piano, on Texts by Lord Byron, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994 (fue 39530)


    [H 312] Warum sind denn die Rosen so blaß? T.: Heinrich Heine, 26. Januar 1837, Widmungsexemplar für Cécile Mendelssohn Bartholdy unter dem Titel „Warum?“: „Ihrer liebe Cécile von Fanny Hensel. Berlin 18ten August 1838, Ausgabe: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, 1stes Heft, Op 1, Berlin: Bote & Bock 1846 [Pl.-Nr.] 1046. Reprint: gemeinsam mit Op. 7, Bote & Bock 1983 und 1985


    [H 315] Altes Lied, T. Clemens Brentano, 26. Mai 1837, Ausgabe: Fanny Hensel, Altes Lied – A poem by Clemens Brentano for high voice and piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995


    [H 316] Farewell! T.: George Gordon Byron, 1. Juni 1837, Ausgabe: Three Songs by Fanny Hensel for Voice and Piano, on Texts by Lord Byron, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994 (fue 39530)


    [H 317] Wanderlied („Von den Bergen zu den Hügeln“), op. 1, 2, [s. a. Werke mit Opus-Zahl], T.: Johann Wolfgang von Goethe, undatiert, Ausgabe: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1tes Heft, Op. 1, Berlin: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1046. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 7


    [H 318] Bright be the place of thy soul, T.: George Gordon Byron, zwischen dem 1. Juni und dem 15. September 1837, Ausgabe: Three Songs by Fanny Hensel for Voice and Piano, on Texts by Lord Byron, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994 (fue 39530)


    [H 325] Ach, die Augen sind es wieder, T.: Heinrich Heine, 20. Dezember 1837, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel 1993


    [H 328] Fichtenbaum und Palme, T.: Heinrich Heine, 30. März 1838, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2 Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 331] Die Mainacht, op. 9,6 [s. a. Werke mit Opus-Zahl], T.: Ludwig Hölty, 24. Juni 1838, Ausgabe: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850 [Pl.-Nr.] 8140


    [H 334] „Ich wandelte unter den Bäumen“, T.: Heinrich Heine, 7. August 1838, Ausgabe: Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 335] Das Meer erglänzte [weit hinaus], T. Heinrich Heine, 6. September 1838, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995.


    [H 340] Sehnsucht („Was zieht mir das Herz so, was zieht mich hinaus?“), T.: Johann Wolfgang von Goethe, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (in Transposition), 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen: Karthause-Schmülling 1998


    [H 343] Du bist die Ruh, op. 7,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Friedrich Rückert, 4. Mai 1839


    [H 355] Hausgarten, T.: Johann Wolfgang von Goethe, Frühjahr 1840 in Rom oder vorher, Widmung: Caroline Unger-Sabatier („An Madame Unger Sabatier zu freundlicher Erinnerung von Fanny Hensel“). Das Lied steht am Ende der großen Reinschrift „Das italienisches Reise-Album“.


    [H 358] Schwanenlied, op. 1,1 [s. a. Werke mit Opus-Zahl], T.: Heinrich Heine, zwischen Herbst 1839 und spätestens Herbst 1841, Das Lied ist Teil der von Wilhelm Hensel illustrierten Reinschrift „Das italiänische Reise-Album“. Zwei Widmungsexemplare des Liedes mit dem Titel „Der Stern“ sind durch Versteigerungskataloge nachgewiesen [vgl. Hellwig-Unruh, Thematisches Verzeichnis, 2000, S. 50], Widmung: Maria Stenzler, Ausgaben: Op. 1: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1tes Heft, Op. 1, Berlin: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1046. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 7


    [H 359] Der Fürst vom Berge, T.: Wilhelm Hensel, zwischen Herbst 1839 und Herbst 1841, Das Lied befindet sich in der illustrierten Reinschrift „Italiänisches Reise-Album“, Ausgabe (Faksimile des Autographs): Der Fürst vom Berge, Lied auf einen Text von Wilhelm Hensel für Singstimme und Klavier; Einleitung und Erstausgabe von Hans-Günter Klein, Wiesbaden: Reichert, 2001


    [H 367] Wanderers Nachtlied („Der du von dem Himmel bist“) II, T.: Johann Wolfgang von Goethe, nach 1840 (Fanny Hensel vertonte dieselben Verse bereits 1825), Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 373] Nach Süden, op. 10,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Wilhelm Hensel, April oder Mai 1841, Ausgaben: 1.) Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 374] „Von dir, mein Lieb ich scheiden muß“, T.: Philipp Kaufmann nach Robert Burns, zwischen dem 31. März und dem 31. Mai 1841, Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 377] Gondellied, op. 1,6 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Emanuel Geibel, 4. Juni 1841. Die illustrierte Reinschrift des Liedes ist Teil des Italienischen Reise-Albums. Ausgabe: Op. 1: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1tes Heft, Op. 1, Berlin: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1046. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 7


    [H 378] Anklänge, Drei Lieder („Vöglein in den sonn’gen Tagen“, „Ach! Wie ist es doch gekommen“, „Könnt’ ich zu den Wäldern flüchten“), T.: Joseph von Eichendorff, 7. Juni 1841, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (in Transposition), 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1993, 3.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 380] Traurige Wege, T.: Nikolaus Lenau, 28. Juli 1841, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf 1991 (in Transposition), 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993, 3.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen: Karthause-Schmülling 1998


    [H 382] Auf dem See (von Como), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 11. August 1841, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf: Edition Donna 1991 (in Transposition), 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen: Karthause-Schmülling 1998


    [H 384] Totenklage, T.: Justinus Kerner, 14. August 1841, Ausgabe: Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995


    [H 387] Maienlied, op. 1,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T. Joseph von Eichendorff, undatiert (Autograph verschollen), Ausgabe: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1


    [H 388] Morgenständchen, op. 1,5 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Joseph von Eichendorff, undatiert (Autograph verschollen), Ausgabe: (Originalausgabe mit Reprint): Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1, 2.) (Weitere) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel 1993


    [H 390] „Wer dich gesehen“, T.: wahrscheinlich Wilhelm oder Fanny Hensel, 15. Mai 1843, , Widmungsexemplar an Thérèse Wartel („An Frau Thérèse Wartel“)


    [H 392] Dämmrung senkte [sich von oben], T.: Johann Wolfgang von Goethe, 28. August 1843, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 397] Nachtwanderer, op. 7,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Nachtwanderer, T.: Joseph von Eichendorff, 1843 oder früher, Widmung: Julius Rietz und Auguste Löwe, Ausgaben: 1.) (Originalausgabe mit Reprint) Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 399] Zauberkreis, Friedrich Rückert, Ende 1843 oder Anfang Januar 1844, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 400] „Mutter, o sing mich zur Ruh’“, T.: Felicia Dorothea Hemans, Ende 1843 oder Anfang 1844


    [H 401] Die Stille, T.: Joseph von Eichendorff, 5. Januar 1844, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 402] Liebe in der Fremde, T.: Joseph von Eichendorff, 6. Januar 1844, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf 1991 (in Transposition) 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 407] Im Herbst, T.: Joseph von Eichendorff, 27. Januar 1827, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993


    [H 411] Liederzyklus, Sommer 1844, verschollen. Von Fanny Hensel im Brief vom 20. Juli 1844 erwähnt: „u. so will ich Dir denn auch erzählen, daß ich nach meiner Art fleißig bin und einen kleinen Roman in Lieder komponire, den mein Mann während des Brunnentrinkens für mich gemacht hat, für Dich wäre das auf einen Zahn, Du schreibst in ¾ Stunden so viel Noten wie ich in ¾ Jahren, aber ich gebe mir sehr viel Mühe darum, es soll wieder so ein Heftchen mit Vignetten werden.“ [Citron, Letters, 1987, S. 596, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, S. 334]


    [H 412] Traum, T.: Joseph von Eichendorff, 1844 oder früher, Ausgaben: 1.) Faksimile des Autographs hg. v. Hans-Günter Klein, Wiesbaden,: Reichert 1997, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Lieder ohne Namen (1820–1844), hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, Vol . 2, Kassel: Furore 2005 (fue 673)


    [H 415] Das Veilchen, T.: unbekannt, 23. Januar 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 416] Im Herbste („Auf des Gartens Mauerzinnen“), op. 10,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Emanuel Geibel, 4. Februar 1846, Ausgaben: Op. 10: Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144 (Zahlreiche Abweichungen zwischen Druck und Autograph, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 76)


    [H 419] „Es rauscht das rote Laub“, T.: Emanuel Geibel, 21. März 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 431] „Erwache Knab’, erwache“, T.: Wilhelm Hensel, 16. Juni 1846, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 434] Dein ist mein Herz, op. 7,6 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Nikolaus Lenau, 11. Juli 1846, Ausgabe: Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1


    [H 440] Bitte, op. 7,5, (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Nikolaus Lenau, 7. August 1846, Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1


    [H 444] Stimme der Glocken, T.: Nikolaus Lenau, 26. August 1846, Ausgaben: 1.) Ausgabe: Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 446] Abendbild („Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde“), op. 10,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Nikolaus Lenau, 2. September 1846, Ausgaben: 1.) Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998. (Ed‑Nr. 0072)


    [H 450] Erwin, op. 7,2, (s. a. Werke mit Opus-Zahl), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 4. Oktober 1846, Ausgabe: Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1


    [H 451] Erwins Lied („Ich kann wohl manchmal singen“), T.: Joseph von Eichendorff, 5. Oktober 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 453] „Nacht ist wie ein stilles Meer“, 22. Oktober 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 2, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1993, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 455] Abendbild („Stille wird’s im Walde“), T.: Nikolaus Lenau, 21. November 1846, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 457] Beharre, T.: Helmina von Chézy, 27. November 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 460] Kommen und Scheiden, T.: Nikolaus Lenau, 27. Dezember 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998


    [H 462] Vorwurf, op. 10,2 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Ausgaben: 1.) Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 464] Frühling, op. 7,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Ausgaben: 1.) Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994


    [H 466] Bergeslust, op. 10,5 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Ausgaben: 1.) Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144, 2.) Fanny Hensel, Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, Bd. 1, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel, 1994



    1.2 Duette


    [H 149] Suleika und Hatem, T.: Goethe, für Sopran, Tenor und Klavier, 28. April 1825, Ausgaben: 1.) Als op. 8,12 in: Zwölf Gesänge mit Begleitung des Pianoforte componirt von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Opus 8, Berlin: Schlesinger 1827, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Vier Duette für Sopran, Tenor/Bariton und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 5) (fue 644)


    [H 160] Schäfergesang, T.: Ludwig Tieck, für Sopran, Tenor und Klavier, 29. September 1825, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 4) (fue 643)


    [H 186] „Ich hab ihn gesehen“, T.: Goethe für Sopran, Tenor und Klavier, 26. Oktober 1826, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 4) (fue 643)


    [H 233] „Schlafe, schlafe du süß“, T.: Johann Gustav Droysen, für 2 Soprane und Klavier, datiert am 10. und 11. April 1829 [an den Tagen nach der Abreise Felix Mendelssohn Bartholdys nach England] mit der dem Lied vorausgehenden Anmerkung: „Es ist Sonntag morgen, und die weite, grüne See sonnenhell, die kleinen Wellen plätschern am breiten Schiffsraum, und spielen mit den tiefherabflatternden Wimpeln, ach sind Sonntagsflaggen ausgestärk an Mast und Raa. Er aber liegt in des Capitains Kajüte, im bequemen Schiffsbett, u. sieht aus den offenen Fenstern auf das sonnenhelle, ebne Meer, auch wohl weit am Horizont ein weißes Segel, das bald schwindet, und wieder weite, freundliche See, u. wieder plätschern die kleinen Wellen spielend, u. wiegen ihn ein. Und als er schläft, u. als er träumt, da tauchen aus der günen See zwei liebe Mädchen und singen: [...]“ Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 640)


    [H 264] „So soll ich dich verlassen“ (Sopran, Tenor und Klavier), T.: Wilhelm Hensel, 30. Januar 1832, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Vier Duette für Sopran, Tenor/Bariton und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 5) (fue 644)


    [H 280] „In der stillen Mitternacht“, (Sopran, Bariton und Klavier), T.: Johann Gottfried Herder, 26. Februar 1835, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Vier Duette für Sopran, Tenor/Bariton und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 5) (fue 644)


    [H 284] „Ich stand gelehnet an den Mast“, (2 Soprane a capella), T.: Heinrich Heine, zwischen dem 20. Juni und dem 22. August 1835, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Two duets on texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Art Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 287] Der Strauß, (2 Soprane a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, undatiert, Entstehungszeit wahrscheinlich Sommer 1835, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 290] Ein Hochzeitsbitter, (2 Soprane a capella), T.: August Graf von Platen, undatiert, zwischen dem 7. und dem 15. Februar 1836, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 295] März (2 Soprane und Klavier) T.: Johann Wolfgang von Goethe, 25. April 1836 Ausgaben: 1.) Fanny Hensel: „Three duets on Texts by Johann Wolfgang von Goethe“, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 640)


    [H 296] April (2 Soprane und Klavier), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 25.–28. April 1836, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel: „Three duets on Texts by Johann Wolfgang von Goethe“, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 640)


    [H 297] Mai (2 Soprane und Klavier), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 28. April 1836, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel: Three duets on Texts by Johann Wolfgang von Goethe, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 640)


    [H 309] Die Mitternacht war kalt (2 Soprane a capella), T.: Heinrich Heine, undatiert, wahrscheinlich 1836 oder 1837, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Two duets on texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Art Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 320] „Sprich, o sprich, wird Liebe mahnen“ (Sopran, Tenor und Klavier), T.: unbekannt, 15 September 1837, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Vier Duette für Sopran, Tenor/Bariton und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 5) (fue 644)


    [H 323] „Im wunderschönen Monat Mai“ (2 Soprane oder Sopran und Alt und Klavier), T.: Heine, Herbst 1837, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Three Duets on texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Art Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 2) (fue 641)


    [H 324] „So hast du ganz und gar vergessen“ (2 Soprane a capella), T.: Heinrich Heine, 16. Dezember 1837, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 326] „Hör ich das Liedchen klingen“, 1837 oder 1838, Fragment


    [H 327] Aus meinen Tränen sprießen (2 Soprane und Klavier), T.: Heinrich Heine, 4. Januar 1838, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Three Duets on texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Art Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 2) (fue 641)


    [H 329] Wenn ich in Deine Augen sehe, (2 Soprane und Klavier), T.: Heinrich Heine, 6. Juni 1838 Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Three Duets on texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Art Venture 1991, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 336] Blumenlied (2 Soprane oder Sopran und Alt und Klavier), T.: Heinrich Heine, 8. September 1838, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 2) (fue 641)


    [H 341] Verschiedene Trauer (Sopran, Alt und Klavier), T.: Anastasius Grün, 23.–25. März 1839, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 2) (fue 641)


    [H 344] „Strahlende Ostsee“ (Sopran und Alt a capella), T.: August Hermann Niemeyer, 20. Juni 1839 (in Heringsdorf), Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 351] „Das holde Tal“ (Sopran, Tenor und Klavier), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 1840 (in Rom), aufgenommen in das „Italiänische Reise-Album“, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 4) (fue 643)


    [H 354] „L’Âme triste“ (Sopran, Tenor und Klavier), T.: Alphonse de Lamartine, 1840 in Italien aufgenommen in das „Italiänische Reise-Album“, Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 4) (fue 643)


    [H 362] „Mein Liebchen wir saßen beisammen“ (Duett für 2 Soprane und Klavier), T.: Heinrich Heine, während der Italienreise 1839-1840 oder danach, nicht später als Herbst 1841, aufgenommen in das „Italiänische Reise-Album“, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 2) (fue 641)


    [H 363] Drei Duette (für 2 Soprane oder Sopran und Alt und Klavier), T.: Otto IV, „mit dem Pfeil“ (Markgraf von Brandenburg), No. 1: „Wiederkehrt ein lichter Maie“, Allegretto, No 2: „ Winter, was hat dir getan“, Andante, No. 3: „Zeigt mir den Weg“, Allegro, Dezember 1840 (Das erste Duett ist datiert „12ten Decbr. 1840“. Die drei Duette sind vermutlich in enger zeitlicher Folge entstanden.), Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 640)


    [H 375] „Der Winterwind entflieht“ (Sopran und Alt a capella), T.: unbekannt, Pfingsten 1840, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 1) (fue 642)


    [H 383] Die Sennin, (Sopran, Tenor und Klavier), T.: Nikolaus Lenau, 1841 [ins „Italiänische Reise-Album“ aufgenommen], Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 2000 (Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, Bd. 4) (fue 643)



    1.3 Vokalterzette


    [H 236] Wiedersehn, T.: Johann Gustav Droysen, s. „Liederkreis“ (1.1. Lieder für eine Singstimme und Klavier)


    [H 282] Abschied („Es treibt dich fort“) (2 Soprane und Tenor a capella), T.: Heinrich Heine, 15. Juni 1835, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, „Fünf Terzette“ für Singstimmen, hg. v. Barbara Gabler und Tille Stöhr, Kassel: Furore 1995


    [H 283] „Wandl’ ich in dem Wald des Abends“ (2 Soprane und Tenor a capella), T.: Heinrich Heine, 20. Juni 1835, „Für Rosa von Woringen zu freundlicher Erinnerung an Fanny und Wilhelm Hensel“, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, „Fünf Terzette“ für Singstimmen, hg. v. Barbara Gabler und Tille Stöhr, Kassel: Furore 1995


    [H 288] Wie Feld und Au (2 Soprane und Tenor a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, Sommer 1835


    [H 289] Frühzeitiger Frühling, (2 Soprane und Tenor a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 7. Februar 1836, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Frühzeitiger Frühling für dreistimmigen gemischten Chor oder Solostimmen, hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf und Härtel, 1989, 2.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Fünf Terzette für Singstimmen, hg. v. Barbara Gabler und Tille Stöhr, Kassel: Furore 1995


    [H 291] Winterseufzer, (2 Soprane und Tenor a capella), T.: unbekannt, 1836, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Fünf Terzette für Singstimmen, hg. v. Barbara Gabler und Tille Stöhr, Kassel: Furore 1995


    [H 319] Komm mit, (Sopran, Alt, Tenor und Klavier), T.: Franz von Woringen, August oder September 1837, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Komm mit (1837), Terzett für Sopran, Alt, Bariton und Klavier, Erstveröffentlichung, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 2004 (fue 6810)


    [H 347] „Sage mir, was mein Herz begehrt“ (2 Soprane und Alt a capella), Februar 1840 in Rom, Widmungsexemplar mit einer Zeichnung für Wilhelm Hensel zum Geburtstag der Mutter datiert „Zum 15. März 1849“. Letzter Nachweis des Widmungsexemplars bei Sotheby’s, 29.11.1985 (vgl. Hellwig-Unruh 2000)


    [H 379] Waldruhe, (Sopran, Alt, Tenor und Klavier), T.: A. Rolein, 22. Juni 1841, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Waldruhe, Terzett für Sopran, Alt, Tenor und Klavier, hg. v. Barbara Gabler und Tille Stöhr, Kassel: Furore 1994


    [H 447] „Wer will mir wehren zu singen“, (Sopran, Alt und Bariton a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 3. September 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 5, hg. u. bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988



    1.4 Vokalquartette / Lieder für gemischten Chor (auch doppelchörig bzw. 8stimmig)


    [H 100] Pilgerspruch („Laß dich nur nichts nicht dauern“) für Soloquartett (Sopran, Alt, Tenor, Bass) und 4st. gem. Chor, T.: Paul Flemming, 11. November 1823


    [H 161] „Laß dich nur nichts nicht dauern“, T.: Paul Flemming, zwischen dem 29. September und dem 5. November 1825 (Es handelt sich um eine spätere Vertonung desselben Textes wie von H 100.)


    [H 169] Feldlied, T. Johann Heinrich Voß, für Soloquartett (Sopran, Alt, Tenor, Bass) und gem. Chor, 4. März 1826


    [H 171] „Am Grabe“, T.: Johann Heinrich Voß, Fassung des gleichnamigen Liedes für eine Singstimme und Klavier für 4stimmigen gemischten Chor vom 6. Mai 1826 (Fassung für Chor undatiert)


    [H 225] Nacht („Nacht liegt auf den fremden Wegen“), T.: Heinrich Heine, Bearbeitung des Liedes für Singstimme und Klavier vom November 1828 (siehe 1.1. Lieder für Singstimme und Klavier) für 4stimmigen gemischten Chor a capella, vermutlich vom Herbst 1846


    [H 237] Nachtreigen (8st. Gem. Chor a cappella), T.: Wilhelm Hensel, 29. Juni 1829


    [H 268] Dem Unendlichen, 4stimmiger Männerchor (2 Tenöre und 2 Bässe) und Klavier, (Fragment), T.: Friedrich Gottlieb Klopstock, 31. Dezember 1831


    [H 360] „Laß fahren hin das allzu Flüchtige“ (4stimmiger gemischter Chor a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, während der Italienreise 1839/40 oder danach, nicht später als Herbst 1841. Das Stück gehört zum „Italienischen Reise-Album“.


    [H 361] „Dämmernd liegt der Sommerabend“, T.: Heinrich Heine, während der Italienreise 1839/40 oder danach, nicht später als Herbst 1841. Das Stück gehört zum „Italienischen Reise-Album“.


    [H 370] „Unter des Laubdachs Hut“, T.: William Shakespeare (aus „As you like it“, 2. Akt, 5. Szene, Lied des Amiens), 27. Januar 1841, Ausgabe von Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, Chor-Bibliothek Nr. 5234


    [H 398] „Wenn wir durch die Dörfer ziehen“ (Quartett für 2 Tenöre und 2 Bässe), T.: unbekannt, entstanden um 1843 (zur Datierung vgl. Hellwig-Unruh, S. 327).


    [H 418] Im Wald, op. 3,6 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), (Sopran, Alt, Tenor, Bass), T.: Emanuel Geibel, Ausgaben: 1.) (Erstausgabe) Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Bass componirt von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, Op. 3, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1048, 2.) Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy, Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. 1854, 3.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 4.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 5.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 1, hg. und bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 510)


    [H 421] „Hörst du nicht die Bäume rauschen“ op. 3,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), (Sopran, Alt, Tenor, Bass), T.: Joseph von Eichendorff, 3. Mai 1846, Ausgaben: 1.) (Erstausgabe): Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Bass componirt von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, Op. 3, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1846, [PI.–Nr.] 1048, 2.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 3.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 4.) Fanny Hensel, „Lockung“, Wolfenbüttel und Zürich: Möseler 1988, 5.) (unter dem Titel „Lockung) in: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 1, hg. und bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 510)


    [H 422] „Abendlich schon rauscht der Wald“ op. 3,5 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), (Sopran, Alt, Tenor, Bass), T.: Joseph von Eichendorff, Ausgaben: 1.) (Erstausgabe) Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Bass componirt von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, Op. 3, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1048, 2.) Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy, Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. 1854, 3.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 4.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 5.) unter dem Titel „Abendlich“ in: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 1, hg. und bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 510), 6.) Fanny Hensel, Abschied op. 3,5, Wolfenbüttel und Zürich 1988 (Lose Blätter 752)


    [H 428] Waldeinsam (Soloquartett und 4st. gem. Chor a capella), T.: Wilhelm Hensel, 6. Juni 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988


    [H 429] Morgenwanderung (Soloquartett und 4st. gem. Chor a capella), T.: Emanuel Geibel, 10. Juni 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988


    [H 430] Im Herbste („Seid gegrüßt mit Frühlingswonne“) op. 3,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), T.: Ludwig Uhland, Ausgaben: 1.) Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Baß, componirt von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, 1stes Heft, op. 3, Berlin und Breslau: Bote und Bock [1846], 2.) Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy, Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. 1854, 3.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 4.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 5.) unter dem Titel „Seid gegrüßt“ in: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 2, hg. und bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 511)


    [H 432] Morgengruß („Schnell fliehen die Schatten der Nacht“) op. 3,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), (Sopran, Alt, Tenor, Bass), T.: Wilhelm Hensel, 24. Juni 1846, Ausgaben: 1.) Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Baß, componirt von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, 1stes Heft, op. 3, Berlin und Breslau: Bote und Bock [1846], 2.) Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy, Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. 1854, 3.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 4.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 5.) unter dem Titel „Komm“ in: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 512), 6.) Fanny Hensel, Morgengruß op. 3,4 für 4st. gem. Chor a cappella hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1991 (Chor-Bibliothek Nr. 5239)


    [H 433] Morgengruß („Um heller Blumen Farbenring“), T.: Wilhelm Hensel, 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988


    [H 435] Ariel, (Quartett SATB/4st. gem. Chor a capella), T.: Johann Wolfgang von Goethe, 18. Juli 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988


    [H 436] Abend, (Quartett SATB/4st. gem. Chor a capella), T.: Joseph von Eichendorff, 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988, 2.) Fanny Hensel: Abend (Joseph von Eichendorff), Erstveröffentlichung, eingerichtet u. hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel u. Zürich: Möseler 1988 (Lose Blätter 751)


    [H 437] Schöne Fremde, op. 3,2 (s. a. Werke mit Opus-Zahlen), (Sopran, Alt, Tenor, Bass), T.: Joseph von Eichendorff, 22. Juli 1846, Ausgaben: 1.) Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Baß, componirt von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, 1stes Heft, op. 3, Berlin und Breslau: Bote und Bock [1846], 2.) Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy, Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. 1854, 3.) Novellos Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 246–351, London: Novello, Ewer & Co. 1879, 4.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515), 5.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 4, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 513), 6.) Fanny Hensel, Schöne Fremde op. 3,2 für 4st. gem. Chor a cappella hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1991 (Chor-Bibliothek Nr. 5236)


    [H 439] „Schweigend sinkt die Nacht hernieder“ (4st. gem. Chor a cappella), T.: W. Hensel, 29. Juli 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988, 2.) Fanny Hensel, Schweigend sinkt die Nacht hernieder, hg. v. Gottfried Wolters, Zürich: Möseler 1988


    [H 441] „Lust’ge Vögel“, (Quartett für Sopran, Alt, Tenor, Baß a cappella), T.: Joseph von Eichendorff, 14. August 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 3, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988


    [H 445] Schilflied (Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Baß a capella), T.: Nikolaus Lenau, 29. August 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 5, hg. u. bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988, 2.) Fanny Hensel, Schilflied, eingerichtet und hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel und Zürich: Möseler Verlag 1988


    [H 448] „O, Herbst, in linden Tagen“ (Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Baß a capella), T.: Joseph von Eichendorff, 16. September 1846, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 5, hg. u. bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988, 2.) Fanny Hensel, „O Herbst“, eingerichtet und hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel und Zürich: Möseler Verlag 1988


    [H 449] „Schon kehren die Vögel wieder ein“ (Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Baß a capella), T.: Joseph von Eichendorff, September 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Weltliche a-capella-Chöre von 1846, Heft 5, hg. u. bearb. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988



    1.5 Konzertarien / Cavatinen / dramatische Szene


    [H 159] „Numi clementi – Chi puo dire“, Rezitativ und Arie für Singstimme und Klavier, T.: Pietro Antonio Metastasio, zwischen dem 5. und 29. September 1825


    [H 262] Hero und Leander, Dramatische Szene für Sopran und Klavier oder Sopran und Orchester, T.: Wilhelm Hensel nach Friedrich Schiller, 21.–23. Dezember 1831 (Fassung für Sopran und Klavier), 4.-21. Januar 1832 (Fassung für Sopran und Orchester). Widmungsformulierung der Fassung für Klavier: „Hero und Leander / Dramatische Szene / Ihrer Freundin / Ulrike Peters zugeeignet / von W. und F. Hensel. 24. Dec. 1831“, Ausgabe: Fanny Hensel, Hero und Leander, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1995 (fue 532)


    [H 279] „Io d’amor, oh Dio, mi moro“, Arie für Sopran und Klavier oder Orchester, T.: unbekannt, Januar 1835, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Io d’amor, oh Dio, mi moro, Faksimile hg. v. Hans Günter Klein, Berlin 1990, 2.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Io d’amor, oh Dio, mi moro, Konzertarie für Sopran und Orchester, hg. und bearbeitet von Wolfgang Gottschalk, Berlin: Bote und Bock, 1992


    [H 348] „Deh torna a me“, Cavatine für Singstimme und Klavier, T.: Ludovico Ariosto, 13. März 1840



    1.6 Kantaten / Festspiele


    [H 25] „Ist uns der Sünden Last zu schwer“, Choral, Rezitativ und Arioso für Singstimme, 4st. gem. Chor und Klavier, T.: unbekannt, 2. Dezemberhälfte 1820


    [H 28] „Ob deiner Wunderzeichen staunen“, für Sopran, Soli, Chor und Klavier, 27. Januar 1921,mit Korrekturen von Carl Friedrich Zelter), (es handelt sich wohl um eine Ausarbeitung des Liedes für Singstimme und Klavier mit demselben Titels unter Zelters Anleitung, s. o. 1.1


    [H 248] Festspiel. („Die Hochzeit kommt“), T.: Wilhelm Hensel,für 3 Soprane, Tenor, 2 Bässe, 4 st. gem. Chor und Orchester, komponiert zur Silberhochzeit der Eltern im Dezember 1829, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelsohn, Die Hochzeit kommt, für 6 Solostimmen, 4st. gemischten Chor und Orchester, hg. v. Marilee Vana, Kassel: Furore, 1996 (fue 563)


    [H 257] Lobgesang, Kantate für Sopran, Alt, 4st. gem. Chor und Orchester T.: Psalm 62, 2 (Eingangschor), Johannes 16, 21 und Hohes Lied 8, 6 (Rezitativ), Johann Mentzer, Loblied (Arie und Schlusschor), 6. Februar – 14. Juni 1831, Widmung: „Für Felix Ludwig Sebastian Hensel am ersten Jahrestag seiner Geburt von seiner Mutter“, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Lobgesang, Kantate für Soli, Chor und Orchester, Partitur, hg. v. Conrad Misch, Kassel: Furore 1992 (fue 525)


    [H 258] Hiob, Kantate für Sopran, Alt, Tenor, Baß, 4st. gem. Chor und Orchester, T.: Hiob 7, 17–18 und 13, 24–25 (gekürzt), 1. Juni – 1. Oktober 1831, Widmung: Wilhelm Hensel, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Hiob, Kantate für Soli, Chor und Orchester, Partitur, hg. v. Conrad Misch, Kassel: Furore 1992 (fue 526)


    [H 260] „Höret zu, merket auf“ (Choleramusik), Kantate für Sopran, Alt, Tenor, Bass, 8st. gem. Chor und Orchester, T.: Psalmen, Offenbarung des Johannes, Hiob, Jesaja sowie Briefe aus dem Neuen Testament, 9. Oktober – 20. November 1831, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Oratorium nach Bildern der Bibel. Musik für die Toten der Cholera-Epidemie, für Soli, Chor und Orchester, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1996 (fue 533)


    [H 272] Zum Fest der heiligen Cäcilia, für Sopran, Alt, Tenor, Bass, 4st. gem. Chor und Klavier (Klavierstimme unvollendet), T.: unbekannt, nach Versen aus der Messe der heiligen Cäcilia, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Zum Fest der heiligen Caecilia, für Soli, Chor und Klavier, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1996 (fue 4003)


    [H 371] Einleitung zu lebenden Bildern, für einen Sprecher, 4st. gemischten Chor und Klavier, T.: Wilhelm Hensel, Februar/Anfang März 1841


    [H 389] Szene aus Faust (2. Teil, 1. Szene), für 2 Soprane, 2 Alte, 4st. Frauenchor (SSAA) und Klavier, T.: Johann Wolfgang von Goethe, 23. März bis spätestens Anfang Juli 1843, Ausgabe: Fanny Hensel, Faust, Part II of the Tragedy, Act 1, for Soprano and Piano with SSAA Soli and Chorus, ed. by Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994 (fue 4002)



    2. Instrumentalwerke


    2.1 Klavier- und Orgelmusik


    2.1.1 Klavier zu zwei Händen


    [H 1] 12 Gavotten, Sommer 1819, verschollen. Erwähnt im Brief vom 18. August 1819 an Carl Friedrich Zelter: „...mit den Gavotten bin ich fertig, das heißt es stehen 12 davon auf dem Papier, woran Sie aber gewiß recht viel werden tadeln müssen.“


    [H 4] Klavierstück in d-Moll, ohne Tempobezeichnung, 17. März 1820


    [H 29] Klavierstück in e-Moll, ohne Tempobezeichnung, zwischen dem 27. Januar und dem 3. März 1821, Autograph mit Korrekturen von Carl Friedrich Zelter


    [H 30] Klavierstück in E-Dur, Andante, zwischen dem 27. Januar und dem 3. März 1821, Autograph mit Korrekturen von Carl Friedrich Zelter


    [H 37] Klavierstück in g-Moll, Allegro, 18. Mai 1821


    [H 39] Klavierstück in B-Dur, ohne Tempobezeichnung, 16. Juni 1821


    [H 40] Übungsstück, g-Moll, 16.–18. Juni 1821


    [H 41] Klavierstück in As-Dur, ohne Tempobezeichnung, 27. Juni 1821


    [H 42] Klavierstück in a-Moll (Fragment), ohne Tempobezeichnung, Sommer 1821


    [H 43] Sonate für Klavier in F-Dur, Herbst 1821, verschollen. Erwähnt im Brief an den Bruder vom 29. Oktober 1821: „Das erste Stück von meiner f dur Sonate ist abgeschrieben, mit der Correktur ist es so eine Sache, sie geht mir nicht von der Hand. Indessen hoffe ich, wenn Du zurückkommst [Felix Mendelssohn Bartholdy befand sich mit C.F. Zelter auf der Reise nach Weimar], soll Alles gethan sein. [zit. n. Citron, Briefe, 1987, S. 371, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 200, S: 105]


    [H 44] Sonatensatz in E-Dur, Allegro assai moderato, 29. Januar – 19. Feburar 1822, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Sonate c-Moll. Sonatensatz E-Dur [für] Klavier, hg. v. Liana Gavrila Serbescu und Barbara Heller, Kassel: Furore 1991


    [H 53] Übungsstück in C-Dur, Allegro Moderato, 6. November 1822 (Die Niederschrift enthält folgende Angabe von Hand der Komponistin: „komponiert den 6. November 1822, im 22. Mrz 18[23]“ (vgl. Hellwig-Unruh, Thematisches Verzeichnis), Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Klavierwerke, Erstausgabe nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: Henle 1986


    [H 67] Übungsstück in C-Dur, Allegro molto, 30. April 1823, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Klavierwerke, Erstausgabe nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: Henle 1986


    [H 69] Übungsstück in g-Moll, Allegro agitato, 16. Mai 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 1, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 71] Übungsstück in g-Moll, Allegro moderato, 23/24. Mai 1823, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Klavierwerke, Erstausgabe nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: Henle 1986


    [H 74] Übungsstück in es-Moll, Larghetto, 5. Juni 1923. Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 2, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 79] Übungsstück in G-Dur, Allegro assai moderato, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 2, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 84] Übungsstück in G-Dur, Presto, 6. August 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 1, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 86] Übungsstück in C-Dur, Allegro Ma non troppo, 2. September 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 2, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 88] Übungsstück in C-Dur, 12. September 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Übungsstücke und Etüden, Heft 2, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996


    [H 92] Übungsstück in h-Moll, Allegro ma non troppo, 23. September 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 96] Übungsstück in g-Moll, ohne Tempobez., 24. Oktober 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 99] Lento ma non troppo in C-Dur, 6. November 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 102] Andantino in B-Dur, 24. November 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 103] Übungsstück in d-Moll, Allegro molto agitato, 3. Dezember 1823, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 108] Übungsstück in C-Dur, Allegro di molto, 1823


    [H 113] Sonata o Capriccio für Klavier in f-Moll, Adagio, Andante sostenuto e con espressione, Allegro molto, 5.-14. Februar 1824, Ausgabe: Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 2, Mittelschwere Stücke (1824) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 7) (fue 209)


    [H 114] Toccata für Klavier in c-Moll. Allegro moderato, 13. März 1824, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 116] Klavierstück in c-Moll, ohne Titel und ohne Tempobez., 27. März 1824


    [H 123] Übungsstück in g-Moll, Allegretto, 5. Mai 1824, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn, Frühe Klavierstücke, Heft 1, Leichte Stücke (1823/24) hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    [H 127] Gigue, e-Moll, 28. Juni 1824


    [H 128] Sonate für Klavier in c-Moll, Allegro moderato e con espressione, Andante con moto, Finale. Presto, 3.–19. Juli 1824, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn, Sonate c-Moll. Sonatensatz E-Dur [für] Klavier, hg. v. Liana Gavrila Serbescu und Barbara Heller, Kassel: Furore 1991 (fue 147), 2.) Fanny Hensel, Two Piano Sonatas, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1992


    [H 130] Klavierstück in g-Moll, Allegro di molto, 23. Juli 1824


    [H 132] Klavierstück in f-Moll, ohne Tempobez., 3. September 1824


    [H 136] Übungsstück, c-Moll, Allegro assai, 7. Oktober 1824


    [H 139] Klavierstück in c-Moll, Allegro, 13. November 1824, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 140] 32 Fugen für Klavier, verschollen, Ende 1824, erwähnt von Carl Friedrich Zelter im Brief an Goethe vom 24. Dezember 1824: „Felix ist noch der Obermann, […] und seine Schwester hat seine 32. Fuge fertig. (z. n. Klein, Verborgenes Band, 1997, S. 66)


    [H 144] Klavierstück in g-Moll, ohne Tempobez., 5. Februar 1825, Ausgabe: Fanny Hensel, Ausgewählte Klavierwerke, Erstausgabe nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: Henle 1986


    [H 145] Klavierstück in f-Moll, ohne Tempobez., 26. Februar 1825, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, Ausgewählte Klavierwerke, Erstausgabe nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: Henle 1986, 2.) At the Piano with Felix and Fanny Mendelssohn, ed. by Maurice Hinson, Van Nuys: Alfred Publ. 1988


    [H 146] Klavierstück in c-Moll, Andante con moto, 12. März 1825, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 165] Capriccio für Klavier in Fis-Dur, humoristisch und etwas ironisch, 8. Februar 1826, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 166] Etüde für Klavier in F-Dur, Allegro moderatissimo, 20. Februar 1826


    [H 167] Klavierstück in f-Moll, Allegro ma non troppo, 21. Februar 1826, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 177] Klavierstück in d-Moll, Andante, 12. Juli 1826, Bad Doberan


    [H 181] Klavierstück in c-Moll, Andante con espressione, vor dem 23. August 1826, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 183] Klavierstück in c-Moll, Allegro di molto, vor dem 29. August 1826


    [H 184] Westöstlicher Redaktionswalzer in fis-Dur, 13. September 1826, notiert in der hauseigenen, von den Geschwistern Mendelssohn gestifteten Gartenzeitung vom 13. September 1826 mit dem Zusatz: „Die Zeitung ist heute so vergnügt. Sie stimmt deshalb einen westöstlichen Redactionswalzer an, der lautet wie folgt:“


    [H 187] Andante fugato, Oktober 1826, verschollen oder nicht zugänglich (erwähnt in Elvers, weitere Quellen, S. 217, vgl. Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 185)


    [H 193] Fugata für Klavier, Es-Dur, Largo ma non troppo, 26. Januar 1827, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy), Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1995


    [H 200] Klavierstück in h-Moll, Andante, 29. März 1827


    [H 202] Klavierstück in f-Moll, ohne Tempobez., März 1827


    [H 214] Klavierbuch in e-Moll, 1827 oder früher, Praeludio, Fuga, Allegro di molto, Largo, Praeludio, Toccata, Fuga (Fragment). Ausgaben: 1.) (Nur die Sätze 1-3) Fanny Hensel-Mendelssohn, Prélude für Klavier, hg. v. Rosario Marciano, Kassel: Furore 1989, 2.) Fanny Hensel: Klavierbuch, e-Moll, Erstdruck der Sätze 4–6 hg. v. Peter Dicke, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel 2003 (EB 8170)


    [H 216] Klavierstück in e-Moll, 24. Januar 1828, datiert am Anfang in der Handschrift von Felix Mendelssohn Bartholdy: „Berlin am 24. Jan. 1828. Abends in der Familie“, Ausgabe: Fanny Hensel, Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)


    [H 223] Fuge für Klavier, verschollen, Ende Oktober 1828. Erwähnt im Brief an Felix Mendelssohn Bartholdy: „Ich habe eben eine Fuge angefangen, auf ein Thema, sie ist ernsthaft, u. es soll Gegensätze darin geben.“ (Citron, Letters, 1987, S. 384, vgl. Hellwig-Unrih, Verzeichnis, 2000, S. 205


    [H 229] Klavierstück in E-Dur, ohne Tempobez., 7. Februar 1829, Ausgabe: Fanny Hensel, Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)


    [H 231] Präludium für Klavier in a-Moll, Fragment, 14. März 1829


    [H 235] Ostersonate, Frühjahr 1829, verschollen. Karl Klingemann erwähnt die Sonate in einem Brief vom 19. August 1829: „[…] und wie er [Felix Mendelssohn Bartholdy], im Hafen von Liverpool, unfern des Atlantischen, sich hinsetzte und mir aus dem ersten Satz ihrer Ostersonate, o Fräulein Braut vorspielte […]“ (z. n. Hensel, Familie, Bd. 1. S. 242) Fanny Hensel erwidert darauf in einem unveröffentlichten Brief an Felix Mendelsohn Bartholdy: „Aber lieber Felix, daß Du im Atlantischen, Stücke aus meiner Ostersonate auf einem Broadwood gespielt hast, wäre gränzenlos grotesk, wenn es nicht – wenn es nicht gar so hübsch wäre. Daran amüsiere ich mich wochenlang.“ [Oxford Bodleian Library, Ms. M.D.M., b. 4, Nr. 83, zit. n. Hellwig Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 212


    [H 239] Klavierstück in a-Moll, Presto, 31. August 1829, Ausgabe: Fanny Hensel, Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)


    [H 246] Sonate für Klavier, Es-Dur, Adagio – Intermezzo. Allegretto – Largo molto, Oktober/November 1829, unvollständig. (Fanny Hensel arbeitete diese Sonate 1834 zum Streichquartett um.)


    [H 251] Präludium, a-Moll, 30. März 1830, Ausgabe: Fanny Hensel, Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)


    [H 253] Fantasia für Klavier, As-Dur, Adagio, 19. Oktober 1830, Ausgabe: Fanny Hensel, Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)


    [H 263] Das Nordlicht, 24. Januar 1832, Fragment


    [H 267] Klavierstück in c-Moll, Con moto, 22. Dezember 1832, Fragment


    [H 269] Duett für Sopran und Tenor. Mit den Fingern zu singen, A-Dur, um 1832, in Felix Mendelssohn Bartholdys Pariser Tagebuch (Fanny Hensel greift in diesem scherzhaften Stück musikalische Anspielungen auf, die in ihrem Liederkreis [H 236] eine Rolle spielen.)


    [H 273] Fuge für Klavier, Es Dur, zwischen 29. August 1833 und 16. März 1834


    [H 294] Allegretto grazioso, B-Dur, zwischen dem 13. März und dem 25. April 1836, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 299] Prestissimo, C-Dur, 17. Juni 1836 (Das Stück gehört als „No. 3“ zu einer Auswahl von Klavierkompositionen in der Art von Liedern ohne Worte, die Fanny Hensel 1836 zur Publikation vorbereitete.) Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 300] Allegro agitato, g-Moll, 8. Juli 1836, (Das Stück gehört als „No. 7“ zu einer Auswahl von Klavierkompositionen in der Art von Liedern ohne Worte, die Fanny Hensel 1836 zur Publikation vorbereitete.) Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 301] Lied für das Pianoforte, Andante, G-Dur, op. 2,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Ausgaben: 1.) Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.–Nr.1 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 6 und Pastorella], 2.) Fanny Hensel née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, 1836‑1837, hg. v. Camilla Cai, Madison: A–R Editions 1994 (Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, 22)


    [H 302] Allegro agitato, f-Moll, 15. August 1836, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 303] Allegro con spirito, F-Dur, 1. September 1836, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 304] Allegro con brio, f-Moll, 8. Oktober 1836, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 308] Capriccio für Klavier, fis Moll, Allegro ma non troppo, 1836 oder 1837, Ausgabe: Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, ed. by Camilla Cai, Madison: A-R Editions, Inc. 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries 22)


    [H 310] Bagatelle, F-Dur, Allegretto, 1836 oder danach, Autograph verschollen, Ausgaben: 1.) Zwei Bagatellen für die Schüler des Schindelmeisser’schen Musik-Instituts, componirt von Fanny Hensel, Berlin: T. Trautwein’sche Musikalien-Handlung [1848] 2.) Fanny Hensel‑Mendelssohn: Zwei Bagatellen für Klavier, hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1988 (fue 123)


    [H 311] Bagatelle, D-Dur, Con Moto, 1836 oder danach, Autograph verschollen, Ausgabe: 1.) Zwei Bagatellen für die Schüler des Schindelmeisser’schen Musik-Instituts, componirt von Fanny Hensel, Berlin: T. Trautwein’sche Musikalien-Handlung [1848] 2.) Fanny Hensel‑Mendelssohn: Zwei Bagatellen für Klavier, hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1988 (fue 123). [Das Stück liegt dem langsamen Satz des Klaviertrios op. 11 zugrunde.]


    [H 313] Allegro moderato, H-Dur, 4. März 1837, Ausgabe: Fanny Hensel née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, 1836‑1837, hg. v. Camilla Cai, Madison: A-R Editions 1994 (Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, 22)


    [H 314] Andante con espressione, B-Dur, 28. März 1837, Fanny Hensel-Mendelssohn: Lyrische Klavierstücke (1836‑1839), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996. (KIavierstücke von Fanny Hensel, Bd. 1) (fue 194)


    [H 321] Allegro con brio, c-Moll, 5. Oktober 1837, Ausgabe: Fanny Hensel née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, 1836‑1837, hg. v. Camilla Cai, Madison: A-R Editions 1994 (Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, 22)


    [H 322] Largo con espressione, e-Moll, 25. November 1837, Ausgabe: Fanny Hensel née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, 1836‑1837, hg. v. Camilla Cai, Madison: A‑R Editions 1994 (Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, 22)


    [H 330] Andante con moto, E-Dur, 16. Juni 1838, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Lyrische Klavierstücke (1836‑1839), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996. (KIavierstücke von Fanny Hensel, Bd. 1) (fue 194)


    [H 332] Allegro molto vivace ma con sentimento, Es-Dur, 28. Juni 1838, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Lyrische Klavierstücke (1836‑1839), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996. (KIavierstücke von Fanny Hensel, Bd. 1) (fue 194)


    [H 333] Etüde, Allegro con brio, g-Moll, 19. Juli 1838, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Virtuose Klavierstücke (1838), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996. (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 2) (fue 195)


    [H 337] Notturno, Andantino, g-Moll, 15. Oktober 1838, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner‑Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986, 2.) At the Piano with Felix and Fanny Mendelssohn, hg. v. Maurice Hinson, Van Nuys: Alfred 1988.


    [H 338] Allegro di molto, d-Moll, 8. Dezember 1838, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Virtuose Klavierstücke (1838), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 2) (fue 195)


    [H 339] Allegro grazioso, B-Dur, 7. Januar 1839, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Virtuose Klavierstücke (1838), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 2) (fue 195)


    [H 342] Mélodie pour le piano, Allegro assai, As-Dur, op. 4/5,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), 5. April 1839, Ausgabe: Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn-Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935). Neuaufl. ebd., 1993


    [H 345] Gondelfahrt (Serenata), g-Moll, 26. Oktober 1839 (Venedig), die illustrierte Reinschrift dieses Stücks ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“, eine Kopistenabschrift schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder gemeinsam mit weiteren Klavierstücken 1843, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung, „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig‑Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    [H 346] Allegro moderato, As-Dur, 22. Februar 1840 (Rom)


    [H 349] Introduction und Capriccio, h-Moll, 19. März 1840 (Rom), eine illustrierte Reinschrift des Stücks ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“.


    [H 350] Largo und Allegro con fuoco, g-Moll, 29. März 1840, (Rom)


    [H 352] Abschied/Abschied von Rom/Ponte molle, a-Moll, Andante con espressione, 22. April 1840, (Rom); der Titel des Stücks weicht in Niederschrift, Reinschrift und Widmungsexemplar voneinander ab. Die illustrierte Reinschrift mit dem Titel „Abschied“ ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“. Widmung: Julius Elsasser, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986. 2.) At the Piano with Felix and Fanny Mendelssohn, hg. v. Maurice Hinson, Van Nuys: Alfred 1988


    [H 353] Villa Medici, Allegro maestoso, As-Dur, 3.–11. Mai 1840 (Rom). Die illustrierte Reinschrift mit dem Titel „Abschied“ ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“, eine Kopistenabschrift schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder gemeinsam mit weiteren Klavierstücken 1843. Ausgabe: Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung, „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    [H 356] Lied für das Pianoforte, op. 6,2 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Andante espressivo, H-Dur, Autograph datiert am 11. November 1846, Ausgabe: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn-Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.-Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella.


    [H 357] Lied für das Pianoforte op. 2,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Villa Mills/Lied, Allegretto grazioso. Die illustirierte Reinschrift des Stücks unter dem Titel „Villa Mills“ ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“, eine Kopistenabschrift unter dem Titel „Lied“ schenkte Fanny Hensel mit weiteren 11 Klavierstücken 1843 ihrem Bruder Felix, Ausgaben: 1.) Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.-Nr.] 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 6 und Pastorella. 2.) Chanson sans paroles (Lied ohne Worte pour piano par Fanny Hensel. No. 1 en E. London: Augener & Co 1886


    [H 364] Mélodie pour le piano, op. 4/5,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Allegro molto vivace, G-Dur, Autograph verschollen, Ausgabe: Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935). Neuaufl. ebd., 1993


    [H 365] Mélodie pour le piano, op. 4/5,5 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Allegro molto vivace, G-Dur, Autograph verschollen, Ausgabe: Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935). Neuaufl. ebd., 1993.


    [H 366] Mélodie pour le piano, op. 4/5,6, Andante soave, Es-Dur, Autograph verschollen, Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935). Neuaufl. ebd., 1993.


    [H 368] Allegro molto, G-Dur, zwischen 1840 und 1843, Autograph verschollen. Eine Kopistenabschrift schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder gemeinsam mit weiteren Klavierstücken 1843, Ausgabe: Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung, „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    [H 369] Allegro molto vivace, As-Dur, Autograph verschollen. Eine Kopistenabschrift schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder gemeinsam mit weiteren Klavierstücken 1843, Ausgabe: Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung, „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig‑Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    [H 372] Il Saltarello romano (Tarantella), op. 6, 4, Allegro molto, a-Moll, 26. März 1841. Eine illustrierte Reinschrift unter dem Titel „Tarantella“ ist Teil des „Italienischen Reise-Albums“. Ausgaben: 1.) Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn=Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.‑Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella, 2.) Fanny Mendelssohn: Il saltarello romano, edited by Jack Werner, London: Elkin & Co. LTD 1958 (Classical Discoveries no. 4)


    [H 376] Allegro molto, a-Moll, 1. Juni 1841


    [H 381] Klavierstück, Fis-Dur, 6. August 1841, Fragment (23 Takte)


    [H 385] Das Jahr. Zwölf Charakterstücke für Klavier, 28. August bis 23. Dezember 1841. Januar. Ein Traum, Adagio, quasi una Fantasia – Februar. Scherzo, Presto – März. Agitato – April. Capriccioso, Allegretto – Mai. Frühlingslied, Allegro vivace e gioioso – Juni. Serenade Largo (Niederschrift) bzw. Allegro (Reinschrift) – Juli. Larghetto – August. Allegro – September. Am Flusse, Andante con moto – Oktober. Con spiritu – November. Mesto – Dezember. Allegro molto – Nachspiel. Choral. Widmung: Wilhelm Hensel, Marie Lichtenstein (nur September). Illustrierte Reinschrift mit Vignetten von Wilhelm Hensel und Aphorismen aus Gedichten und Dramen von Goethe, Schiller, Uhland und Eichendorff. Ausgaben: 1.) September: als op. 2,2 in: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.‑Nr.] 1 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, 2.) Fanny Hensel‑Mendelssohn: Das Jahr. 12 Charakterstüicke für das Forte‑Piano, hg. v. Liana Gavrila Serbescu und Barbara Heller, 2 Bde., Kassel: Furore 1989 (fae 138) (2. rev. Aufl. 1998), 3.) Fanny Hensel, Das Jahr. Zwölf Charakterstücke (1841) für das Fortepiano. Illustrierte Reinschrift mit Zeichnungen von Wilhelm Hensel, Faksimile nach dem Autograph aus dem Besitz des Mendelssohn-Archives der Staatsbibliothek zu Berlin, Kassel: Furore 2000 (fue 892)


    [H 391] Allegro agitato, g-Moll, 20. Mai 1843, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 393] Allegretto m non troppo, e-Moll, 6. Oktober 1843, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843-44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 394] Lied für das Pianoforte, op. 2,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), A-Dur, Allegro molto vivace, Op. 2,4, 28. Oktober 1843, Ausgaben: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.‑Nr.] 1 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 6 und Pastorella.


    [H 395] Sonate für Klavier, g-Moll, Allegro agitato – Scherzo – Adagio, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Sonate g‑Moll [für] Klavier, hg. v. Liana Gavila Serbescu und Barbara Heller, Kassel: Furore 1991 (fue 146), 2.) Fanny Hensel: Two Piano Sonatas, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1992 (Sonaten in c-Moll und in g-Moll)


    [H 396] Adagio, Es-Dur, 1843 oder früher. Eine Kopistenabschrift schenkte Fanny Hensel ihrem Bruder gemeinsam mit weiteren Klavierstücken 1843, Widmung: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung, „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig‑Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    [H 403] Klavierstück, g-Moll, ohne Tempobez., vor dem 27. Januar 1844, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 404] Klavierstück, Es-Dur, ohne Tempobez., Fragment, vor dem 27. Januar 1844


    [H 405] Klavierstück, a-Moll, ohne Tempobez., vor dem 27. Januar 1844, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 410] Allegro molto, e-Moll, 14. März 1844, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 413] Allegro molto, c-Moll, 20. Januar 1846, Ausgabe: Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    [H 414] Allegro molto vivace e leggiero, H-Dur, 21. oder 22. Januar 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Charakterstücke (1846), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 3) (fue 208)


    [H 417] Andante cantabile, Des-Dur, 4. Februar 1846, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner‑Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986


    [H 420] Mélodie pour le piano, op. 4/5,2, Allegretto, cis-Moll, zwischen 21. März und 3. Mai 1846, Ausgaben: 1.) (Originalausgabe) Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935), Neuaufl. ebd., 1993, 2.) Frauen Komponieren. 22 Klavierstücke des 18.-20. Jahrhunderts, hg. v. Eva Rieger und Käthe Werner, Mainz, London [u. a.]: Schott 1985


    [H 423] Lied für das Pianoforte, op. 8,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Allegro moderato, h-Moll, 14. Mai 1846, Ausgaben: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8141. Reprint hg. v. Eva Rieger, Kassel: Furore 1989


    [H 424] Lied für das Pianoforte, op. 6,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Titel der Niederschrift: O Traum der Andante cantabile, fis-Dur, 16. Mai 1846, Ausgaben: 1. (Originalausgabe) Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn-Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.‑Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella. 2.) At the Piano with Felix and Fanny Mendelssohn, hg. v. Maurice Hinson, Van Nuys: Alfred 1988 3.) Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner‑Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986


    [H 425] Pastorella, A-Dur, 25. Mai 1846, Ausgaben: Album Zum Besten des Frauenvereins zur Erwerbung eines Kriegsfahrzeugs, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1848. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Opus 6


    [H 426] Allegretto, d-Moll, Mai 1846


    [H 427] Klavierstück, fis-Moll, Ende Mai, Anfang Juni 1846, Fragment


    [H 438] Mélodie pour le piano, op. 4/5,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Lento appassionato, H-Dur, 27. Juli 1846, Ausgaben: 1.) Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935), Neuaufl. ebd., 1993, 2.) Frauen Komponieren. 22 Klavierstücke des 18.-20. Jahrhunderts, hg. v. Eva Rieger und Käthe Werner, Mainz, London [u. a.]: Schott 1985


    [H 442] Allegro molto vivace, C-Dur, 15. August 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Charakterstücke (1846), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 3) (fue 208)


    [H 443] Tempo di Scherzo, e-Moll, 19. August 1846


    [H 452] Andante con moto, E-Dur, 13. Oktober 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Charakterstücke (1846), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996. (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 3) (fue 208)


    [H 454] Lied für das Pianoforte, op. 6,1 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Andante espressivo, As-Dur, 11. November 1846, Ausgabe: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn=Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.-Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella


    [H 456] Lied. Andante espressivo, 24. November 1846, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Charakterstücke (1846), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 3) (fue 208)


    [H 458] Wanderlied, op. 8,4 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Presto, E-Dur, 4. Dezember 1846, Ausgabe: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8141. Reprint bei Furore, Kassel 1989.


    [H 459] Lied, Allegro vivace, 8. Dezember 1846, Ausgabe: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986


    [H 462] Lied (Lenau), op. 8,3 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Larghetto, Des-Dur, Ausgabe: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8141. Reprint hg. v. Eva Rieger, Kassel: Furore 1989


    [H 463] Lied für das Pianoforte, op. 8,2 (s. a. Werke mit Opus-Zahl), Andante espressivo, a-Moll, 1846 oder früher, Ausgabe: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8141. Reprint hg. v. Eva Rieger, Kassel: Furore 1989



    2.1.2 Klavier zu vier Händen


    [H 81] Walzer für den Herzog von Rovigo, C-Dur, 25. Juni 1823, Ausgaben: 1.) Music for Piano 4 Hands, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard 1996 (fue 39404), 2.) Fanny Mendelssohn Hensel: Vier Klavierstücke zu vier Händen, hg. v. Irene Patay, Adliswil: Kunzelmann 1996 (GM 500)


    [H 408] Klavierstück c-Moll, Februar/Anfang März 1844, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Drei Stücke zu vier Händen, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 1990 (fue 120) (2. rev. Aufl. 1998), 2.) Fanny Mendelssohn Hensel: Vier Klavierstücke zu vier Händen, hg. v. Irene Patay, Adliswil: Kunzelmann 1996 (GM 500)


    [H 406] Klavierstück Es-Dur, vor dem 27. Januar 1844, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Drei Stücke zu vier Händen, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 1990 (fue 120) (2. rev. Aufl. 1998), 2.) Fanny Mendelssohn Hensel: Vier Klavierstücke zu vier Händen, hg. v. Irene Patay, Adliswil: Kunzelmann 1996 (GM 500)


    [H 409] Klavierstück As-Dur, Februar/Anfang März 1844, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Drei Stücke zu vier Händen, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 1990 (fue 120) (2. rev. Aufl. 1998), 2.) Fanny Mendelssohn Hensel: Vier Klavierstücke zu vier Händen, hg. v. Irene Patay, Adliswil: Kunzelmann 1996 (GM 500)



    2.1.3 Orgelwerke


    [H 242] Präludium F-Dur, 28. September 1829, Fanny Hensel komponierte das Präludium als Eingangsstück für ihren Hochzeitstag am 3. Oktober 1829, Ausgaben: 1.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Prelude für Orgel [F-Dur, ,Zum 3. Oktober 1829'], bearb. von Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 124), 2.) Fanny Mendelssohn (Hensel): Prelude for Organ [F-Dur], hg. v. Barbara Harbach, Washington: Vivace Press 1993, 3.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Prelude F-Dur für Orgel und 1–2 Trompeten, bearb. und hg. v. Harald Pfeiffer, Kassel: Furore 1997 (fue 246)


    [H 243] Präludium G-Dur, 2. Oktober 1829, Fanny Hensel komponierte das Stück als Ausgangsstück für die Kirche am Vorabend ihrer Hochzeit [Vgl. Hellwig-Unruh, 2000, S. 220]


    [H 244] Präludium G-Dur (Fragment), Grave, 22. Oktober 1829, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Präludium G-Dur für Orgel, Bearbeitung und Ergänzung des Fragments von Ronald Herrmann-Lubin, Kassel: Furore 1997 (fue 249)



    2.2 Kammermusik


    [H 55] Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier Es-Dur, 1. Mai–23. November 1822, Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Klavierquartett As-Dur, hg. v. Renate Eggebrecht-Kupsa, Kassel: Furore 1990 (fue 139)


    [H 72] Adagio für Violine und Klavier E-Dur, 28. Mai 1823, Fanny Hensel-Mendelssohn: Adagio für Violine und Klavier, hg. v. Rosario Marciano, Kassel: Furore 1989 (fue 137)


    [H 238] Sonate o Fantasia für Violoncello und Klavier g-Moll, 19./20. August 1829, Widmung: Paul Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Fanny Hensel: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier, hg. v. Christian Lambour, Wiesbaden u. a.: Breitkopf & Härtel 1994 (Edition Breitkopf 8575)


    [H 247] Capriccio für Violoncello und Klavier As-Dur, Herbst 1829 (zur Datierung vgl. Hellwig-Unruh 2000, S. 223), Widmung: Paul Mendelssohn Bartholdy, Ausgabe: Fanny Hensel: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier, hg. v. Christian Lambour, Wiesbaden u. a.: Breitkopf & Härtel 1994. (Edition Breitkopf 8575)


    [H 277] Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur, 26. August–23. Oktober 1834. (Das Quartett geht auf eine unvollendete Klaviersonate von 1829 zurück, vgl. 2.1.1. Klavier zu zwei Händen, Werknummer H 246.) Ausgaben: 1.) Fanny Hensel: Streichquartett Es-dur, hg. v. Günter Marx, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1988 (Kammermusik‑Bibliothek 2255), 2.) Fanny Hensel-Mendelssohn: Streichquartett Es-Dur, hg. v. Renate Eggebrecht-Kupsa, Kassel: Furore 1989 (fue 121) (2. rev. Ausg. 1997)


    [H 386] Stück für Violine (?) und Klavier g-Moll (Fragment), um 1841 (zur Entstehungszeit vgl. Hellwig-Unruh, 2000, S. 320)


    [H 465] Trio für Violine, Violoncello und Klavier, op. 11, beendet Anfang April 1846, Autograph verschollen, Ausgaben: 1.) (Originalausgabe) Trio für Pianoforte, Violine und Violoncell componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 11, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8212. 2.) Reprint bei Da Capo, New York 1980. (Women Composers Series No. 6), 3.) Fanny Mendelssohn-Hensel: Trio für Violine, Violoncello und Klavier, opus 11, München: Wollenweber 1984 (Unbekannte Werke der Klassik und Romantik 95)



    2.3 Orchesterwerke


    [H 265] Ouvertüre C-Dur, 29. März–April oder Mai 1832 (zur Entstehungszeit vgl. Hellwig-Unruh 2000, S. 244), Ausgabe: Fanny Hensel-Mendelssohn: Ouvertüre C-Dur, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1991 (fue 2507)



    III. Ausgaben von Werken Fanny Hensels


    1. Von Fanny Hensel autorisierte Ausgaben


    Op. 1: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1tes Heft, Op. 1, Berlin: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1046. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 7


    Op. 2: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel geb. Mendelssohn-Bartholdy, 1. Heft, Op. 2, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1846, [PI.-Nr.] 1 1047. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 6 und Pastorella


    Op. 3: Gartenlieder. Sechs Gesänge für Sopran, Alt, Tenor und Bass componirt von Fanny Hensel geb. Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 3, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1846, [PI.-Nr.] 1048.


    Op. 4/5: Six mélodies pour le piano composées par Fanny Hensel née Mendelssohn‑Bartholdy, Op. 4, I. livre, und Op. 5, II. livre, Berlin: Schlesinger 1847, [PI.-Nr.] 3294. Reprint bei Robert Lienau, Berlin 1982 (RL 1935), Neuauflage ebd., 1993


    Op. 6: Vier Lieder für das Pianoforte von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn-Bartholdy, II. Heft, Op. 6, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & Bock 1847, [PI.-Nr.] 1049. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusammen mit Opus 2 und Pastorella


    Op. 7: Sechs Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte, componiert und ihrer Schwester Frau R. Lejeune-Dirichlet zugeeignet von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, 2tes Heft, Op. 7, Berlin u. Breslau: Ed. Bote & G. Bock 1847, [PI.-Nr.] 1050. Reprint bei Bote & Bock 1983 und 1985, zusammen mit Opus 1 (Die Liedersammlung Op. 7 erschien nach Fanny Hensels Tod im Herbst 1847, wurde aber höchst wahrscheinlich noch von ihr zusammengestellt, vgl. Hellwig-Unruh, 2000, S. 25.)



    2. Nachgelassene Werke


    Op. 8: Vier Lieder für das Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 8, No. 1 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.‑Nr.] 8141. Reprint bei Furore, Kassel 1989


    Op. 9: Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 9, No. 2 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850 [Pl.-Nr.] 8140


    Op. 10: Fünf Lieder mit Begleitung des Pianoforte componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 10, No. 3 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8144.


    Op. 11: Trio für Pianoforte, Violine und Violoncell componirt von Fanny Cäcilia Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Op. 11, No. 4 der nachgelassenen Werke, Leipzig: Breitkopf & Härtel 1850, [PI.-Nr.] 8212. Reprint bei Da Capo, New York 1980. (Women Composers Series No. 6)



    3. Zu Lebzeiten anonym, unter dem Namen des Bruders oder unter ungeklärten Umständen veröffentlichte Werke


    Die Schwalbe [H 77], T.: Friederike Robert, Faksimile einer Abschrift als anonyme Musikbeilage, in: Rheinblüthen. Taschenbuch auf das Jahr 1825


    Heimweh/Das Heimweh [H 129], T.: Friederike Robert; Italien/Zwischen Gaeta und Capua [H 157], T.: Franz Grillparzer; Suleika und Hatem [H 149], T.: Johann Wolfgang von Goethe, als Nr 2, 3 und 12 publiziert in: Zwölf Gesänge mit Begleitung des Pianoforte componirt von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Opus 8, Berlin: Schlesinger 1827


    Sehnsucht (Niederschrift unter dem Titel „Geräusch“) [H 219], T.: Johann Gustav Droysen; Verlust [H 213], T.: Heinrich Heine; Die Nonne [H 46], T.: Friedrich Uhland als Nr. 7, 10 und 12, in: Zwölf Lieder mit Begleitung des Pianoforte (Erstes Heft: Der Jüngling. Zweites Heft: Das Mädchen), in Musik gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy. Heft II, Op. 9. Berlin: Schlesinger [1830]. [PI.-Nr.] 1581

    Ave Maria [H 20], T.: Walter Scott, zwischen 27. Juli und 27. September 1820, in: The Harmonicon 10.1832, 2. Teil, S. 54 f.


    Die Schiffende [H 199], in: Album. Neue Original-Compositionen für Gesang und Piano, Berlin: Schlesinger 1836


    Schloß Liebeneck [H 179], in: Rhein-Sagen und Lieder, Köln u. Bonn: J. M. Dunst 1839 (in den Autographen u. d. T. „Die Äolsharfe auf dem Schlosse zu Baden“)



    4. Weitere Ausgaben


    4.1 Lieder für Singstimme und Klavier


    Fanny Mendelssohn-Bartholdy: Ave Maria [H 20], arr. as a unison song by Jack Werner, poem by Sir Walter Scott, London: Curwen & Sons 1934 (Curwen Edition 71864)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Düsseldorf. Edition Donna 1991. (In Transposition: Sehnsucht nach Italien [H 50], Mignon [H 176], In die Ferne [H 271], Sehnsucht. „Was zieht mir das Herz“ [H 340], Anklänge [H 378], Traurige Wege [H 380], Auf dem See [H 382], Liebe in der Fremde [H 402])


    Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Eva Rieger und Kite Walter, Mainz: B. Schott's Söhne 1992 (Von Fanny Hensel: Mignon [H 176], Die Ersehnte [op. 9,1/H196], Neue Liebe, neues Leben [H 298])


    Fanny Hensel: Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Annette Maurer, 2 Bde., Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1993 und 1994. (Bd. 1: Wanderlied, op. 1,2, Warum sind denn die Rosen so blaß, op. 1,3, Morgenständchen, op. 1,5, Nachtwanderer, op. 7,1, Frühling, op. 7,3, Die frühen Gräber, op. 9,4, Die Mainacht, op. 9,6, Nach Süden op. 10,1, Vorwurf, op. 10,2, Abendbild, op. 10,3, Im Herbste, op. 10,4, Bergeslust, op. 10,5, Die Schiffende [H 199], Kein Blick der Hoffnung [H 197], Der Eichwald brauset [H 170], Gegenwart [H 270], Bd. 2: Traurige Wege [H 380], Harfners Lied [H 162], Dämmrung senkte sich von oben [H 392], Über allen Gipfeln ist Ruh [H 289], Wandrers Nachtlied [H 367], An Suleika [H 148], Suleika [H 306], Ach, die Augen sind es wieder [H 325], Fichtenbaum und Palme [H 328], Nacht ist wie ein stilles Meer [H 453], Ich kann wohl manchmal singen [Erwins Lied] [H 451], Im Herbst [H 407], Anklänge [H 378])


    Three Songs by Fanny Hensel for Voice and Piano, on Texts by Lord Byron, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994. (Hohe Stimme fue 597, mittlere Stimme fue 598) (Bright be the Place of thy Soul [H 318], There be None of Beauty's Daughters [H 307], Farewell! [H 316])

    Altes Lied. The Spinstress’ Song [H 315] – a poem by Clemens Brentano for high voice and piano by Fanny Hensel, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995


    Liederkreis. An Felix während seiner ersten Abwesenheit in England 1829 [H 236], by Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, on Texts by Johann Gustav Droysen for Soprano and Piano with SAT Trio Unaccompanied, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995 (Hohe Stimme fue 604, mittlere Stimme fue 605)


    Three Poems by Heinrich Heine in the Translation of Mary Alexander by Fanny Hensel [H 274], hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995 (Hohe Stimme fue 594, mittlere Stimme fue 5 95) (Once o’er my Dark and Troubled Life, I Wander through the Wood and Weep, What Means the Lonely Tear)


    Three Poems from Wilhelm Müller's „Die schöne Müllerin” by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995 (Tenor fue 601, Bariton fue 602) (Des Müllers Blumen [H 60], Der Neugierige [H 59], Die liebe Farbe [H 62])


    Three Songs on Texts by Jean Pierre Claris de Florian by Fanny Hensel, for Tenor and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1995 (Tenor fue 599, Bariton fue 600) (Némorin. „Arbre charmant“ [H 11], Vous, qui loin d'une amante [Isidore] [H 9], Serenade de Cortez [H 15])


    Fanny Mendelssohn Hensel: 16 Songs, hg. v. John Glenn Paton, Van Nuys: Alfred Publ. 1995 (Der Abendstern [H 70], Auf der Wanderung [H 111], Mailied [H 122], Nähe des Geliebten [H 189], Sehnsucht. „Ist es Mitleid, Filomela“ [H 190], Die Sommernacht [H 209], Gleich Merlin, dem eitlen Weisen [H 293] Ich wandelte unter den Bäumen [H 334], Das Meer erglänzte weit hinaus [H 335], Von dir, mein Lieb ich scheiden muß [H 374],Totenklage [384], Das Veilchen [H 415])


    Eight Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by L. H. Chr. Hölty, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997. (fue 4001) (Abendluft [H 218], An den Mond [H 198], An die Ruhe [H 201], Maigesang [H 194], Mond. ,,Dein Silber schien“ [H 154], Sehnsucht. ,,Süße Kehle“ [H 192], Sehnsucht. „Würde mein heißer Seelenwunsch“ [H 203], Seufzer [H 195])


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: Traum [H 412]. Lied auf einen Text von Joseph von Eichendorff, F-Dur, 1844, für Singstimme und Klavier, Faksimile des Autographs, hg. v. Hans‑Günter Klein, Wiesbaden: Reichert Verlag 1997


    Three Romances on Texts by Jean Pierre Claris de Florian by Fanny Hensel, for Voice and Piano, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997 (Hohe Stimme fue 584, mittlere Stimme fue 596) (Romance de Galathée [H 7], Romance de Claudine [H 5], Romance de Célestine [H 8])


    Five Songs for Voice and Piano by Fanny Hensel, on Texts by Wilhelm Müller hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1997 (fue 585) (Abendreihn [H 82], Einsamkeit [H 80], Seefahrers Abschied [H 83], Gebet in der Christnacht [H 63], Vereinigung [H 101])


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Eine musikalische Italienreise, ausgewählte Lieder für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause‑Schmülling 1998 (Ed.‑Nr. 0066) (Neue Ausgabe von Ausgewählte Lieder für Singstimme und Klavier. Edition Donna 1991 in den Originaltonarten, vgl. oben)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Die späten Lieder, für mittlere Stimme und Klavier, hg. v. Aloysia Assenbaum, Kamen u. a.: Karthause-Schmülling 1998 (Ed-Nr. 0072) („Es rauscht das rote Laub“, Das Veilchen, „Erwache Knab' erwache“ [H 431], Stimme der Glocken [H 444], Abendbild, op. 10,3, Erwins Lied [H 451], „Nacht ist wie ein stilles Meer“ [H 453], Kommen und Scheiden [H 469], Abendbild von Lenau [op. 10,3/H 446], Beharre [H 457)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Acht Lieder nach Texten von Wilhelm Müller, hg. v. Suzanne Summerville, (Des Müllers Blumen [H 60], Der Neugierige [H 59], Die liebe Farbe [H 62], Abendreihn [H 82], Einsamkeit [H 80], Seefahrers Abschied [H 83], Gebet in der Christnacht [H 63]., Vereinigung [H 101]), Kassel: Furore 2001 (fue 645 für hohe Stimme und fue 647 für mittlere Stimme)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Lieder ohne Namen, hg. v. Cornelia Bartsch und Cordula Heymann-Wentzel, 2 Bde., Kassel: Furore 2005 (Bd. 1: Ave Maria [H 20], Die Nonne [H 46], Lebewohl [H 48], Die Schwalbe [H 77], Wanderlied [H 91], Frühlingsnähe [H 120], Heimweh/Das Heimweh [H 129], Zwischen Gaeta und Capua/Italien [H 157], Die Äolsharfe auf dem Schlosse zu Baden (Schloß Liebeneck) [H 179], „Was will die einsame Träne“ [H 207], „Am leuchtenden Sommermorgen“ [H 212], „Und wüßten’s die Blumen“/Verlust [H 213]; Bd. 2: Geräusch/Sehnsucht [H 219], „Über die Berge“ [H 224], „Schlafe, schlaf!“ [241], „Zu deines Lagers Füßen“ [H 245], Genesungsfeier [H 252], Frühlingslied [H 255], „Der Schnee, der ist geschmolzen“ [H 256], Nacht [H 259], Zauberkreis [H 399], Traum [H 412], Schwanenlied [op. 1,1/H 358])


    Fanny Hensel, geb. Mendelsohn, Frühe Französische Lieder für Singstimme und Klavier, hg. v. Ulrike Merk (Romance de Claudine [H 5], Chanson des bergères [H 6], Romance de Galatée [H 7], Romance de Célestine [H 8], Isidore [H 9], Némorin („Arbre charmant“) [H 11], Zoraide [H 12], „C’en est fait“ [H 13], Annette [H 14], Sérenade de Cortez [H 15], „Unique objet de ma tendresse“ [H 16], L’Amitié [H 21], „C’est une larme“ [H 23], Nemorin („Du soleil qui te suit“) [H 31], Le rocher des deux amants [H 32], La fuite inutile [H 34], „Au bord d’une fontaine“ [H 35], „Mon coeur soupire“ [H 52]), Kassel: Furore 2006 (fue 6760), auch bearbeitet für Singstimme und Gitarre (fue 6690)


    Songs from the autograph box of Mary Alexander, mit einem Vorwort von Peter Avis, London: Weinberger 2007 (von Fanny Hensel: Drei Lieder nach Heine von Mary Alexander [H 274] „Once o’er my dark“, „I wander through the wood“, „What means the lonely tear?“)


    Die schöne Müllerin. Ein Liederspiel der Romantik für Singstimmen, Sprecher und Klavier, Musik von Ludwig Berger und Fanny Mendelssohn, Worte von Wilhelm Müller, Wilhelm Hensel, Luise Hensel und Hedwig von Staegemann, Sprechertexte von Rainer Leptihn, hg. v. Rainer Leptihn, Gauting: Pasticcio 2009 (von Fanny Hensel: Der Neugierige [H 59])



    4.2 Duette, Terzette, Quartette, Chorlieder


    Fanny Hensel, née Mendelssohn Bartholdy: Five Vocal Quartets, London: Ewer & Co. [1854] (=Orpheus Book 27) (The unknown land [op. 3,2/H 437], In autumn [op.3,3/H 430], Morning's greetings [op. 3,4/H 432], The woodland valley [op.3,5/H 422], The woods are glowing [op. 3,6/H 418] (weitere Auflage London: Ewer & Co. [1860])


    Fanny Hensel: Dost Thou Hear the Trees that Rustle [op. 3,1/H 421], a four-part song, the words translated from the German of Eichendorff, in: Novello's Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 346, London: Novello, Ewer & Co. [1879] Part-Song Book 1878


    Fanny Hensel: The Unknown Land [op. 3,2/H 437], a four-part song, the words translated from the German of Eichendorff, in: Novello's Part‑Song Book, second series, Vol. 12, No. 347, London: Novello, Ewer & Co. [1879]


    Fanny Hensel: In Autumn [op. 3,3/H 430], a four-part song, the words translated from the German of Uhland, in: Novello's Part‑Song Book, second series, Vol. 12, Nr. 348, London: Novello, Ewer & Co. [1879]


    Fanny Hensel: Morning Greeting [op. 3,4/H 432], a four-part song, the words tanslated from the German of W. Hensel, in: Novello's Part‑Song Book, second series, Vol. 12, No. 349, London: Novello, Ewer & Co. [1879]


    Fanny Hensel: The Woodland Valley [op. 3,5/H 422], a four-part song, the words translated from the German of Eichendorff, in: Novello's Part‑Song Book, second series, Vol. 12, No. 350, London: Novello, Ewer & Co. [1879]


    Fanny Hensel: When Woods Are Glowing [op. 3,6/H 418], a four-part song, the words translated from the German of Geibel by W. Bartholomew, in: Novello's Part-Song Book, second series, Vol. 12, No. 351, London: Novello, Ewer & Co. [1879]


    Fanny Hensel: „O Herbst“ [H 448] (Joseph von Eichendorff), Erstveröffentlichung, eingerichtet u. hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel u. Zürich: Möseler 1988


    Fanny Hensel: Schilflied [H 445] (Nikolaus Lenau), Erstveröffentlichung, eingerichtet u. hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel u. Zürich: Möseler 1988


    Fanny Hensel: Abend [H 436] (Joseph von Eichendorff), Erstveröffentlichung, eingerichtet u. hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel u. Zürich: Möseler 1988 (Lose Blätter 751)


    Fanny Hensel: Abschied, (Joseph von Eichendorff), op. 3,5 [H 422], Wolfenbüttel. u. Zürich: Möseler 1988 (Lose Blätter 752)


    Fanny Hensel: Lockung „Hörst du nicht die Bäume rauschen“ op. 3,1 [H 421], Wolfenbüttel u. Zürich Möseler 1988 (Lose Blätter 757)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Weltliche a-cappella Chöre von 1846, 5 Hefte, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 510–514)

    Heft 1: Im Wald, op. 3,6, Lockung „Hörst du nicht die Bäume rauschen“, op. 3,1, Abendlich „Abendlich schon rauscht der Wald“, op. 3,5 (fue 510)

    Heft 2: Waldeinsam [H 428], Im Herbste „Seid gegrüßt mit Frühlingswonne“, op. 3,3 [H 430], Morgendämmerung [sic. Morgenwanderung] [H 429] (fue 511)

    Heft 3: Morgengruß „Schnell fliehen die Schatten der Nacht“ [op. 3,4/H 432] u. d. T. „Komm“, Ariel [H 435], Abend [436] u. d. T. „Schweigt der Menschen laute Lust“, Morgengruß. „Um heller Blumen Farbenring“ [H 433] (fue 512),

    Heft 4: Schöne Fremde [op. 3,2/H 437], „Schweigend sinkt die Nacht hernieder“ [H 439], „Lust'ge Vögel“ [H 441] (fue 513)

    Heft 5: O Herbst. „O Herbst, in linden Tagen“ [H 448], Schilflied [H 445] Schon kehren die Vögel. „Schon kehren die Vögel wieder ein“ [H 449], „Wer will mir wehren zu singen“ [Terzett] [H 447], (fue 514)


    Fanny Hensel: Frühzeitiger Frühling [H 289] (Johann Wolfgang von Goethe), für dreistimmmigen gemischten Chor oder Solostimmen, hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1989 (Chor-Bibliothek 5235)


    Fanny Hensel: Schöne Fremde, für 4st. gem. Chor a cappella op. 3,2 [H 437], Text von Joseph von Eichendorff, Chorpartitur, hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1990 (Chor‑Bibliothek Nr. 5236)


    Fanny Hensel: Mogengruß (Wilhelm Hensel) op. 3,4 [H 432] für 4stg. Chor a cappella, hg. v. Joachim Draheim und Gottfried Heinz, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1991 (Chor‑Bibliothek Nr. 5239)


    Fanny Hensel: Schweigend sinkt die Nacht hernieder [H 439] (Wilhelm Hensel), für 8 gem. Stimmen in zwei Chören/Chor und Soli, Erstveröffentlichung, nach den Skizzen von 1846 eingerichtet und hg. v. Gottfried Wolters, Wolfenbüttel u. Zürich: Möseler Verlag 1988 (Möseler Chorreihe 200)


    Fanny Hensel: Three Duets on Texts by Johann Wolfgang von Goethe, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1991 (fue 607) (März [H 295], April [H 296], Mai [H 297])


    Fanny Hensel: Three Duets on Texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994 (fue 606) („Im wunderschönen Monat Mai“ [H 323], Aus meinen Tränen sprießen [H 327], Wenn ich in deine Augen sehe [H 329])


    Fanny Hensel: Two Duets on Texts by Heinrich Heine, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1993 (fue 603) (Die Mitternacht war kalt. „Die Mitternacht war kalt und stumm“ [H 309], „Ich stand gelehnet an den Mast“ [H 284])


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Wandl’ ich in dem Wald des Abends [H 283], Terzett für Sopran und 2 Alte bzw. Alt und Tenor, hg. v. Barbara Gabler und Tilla Stöhr, Kassel: Furore 1994 (fue 545)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Fünf Terzette für Singstimmen, hg. v. Barbara Gabler und Tilla Stöhr, Kassel: Furore 1994 (fue 546) (Frühzeitiger Frühling [H 289], Wiedersehen [aus Liederkreis H 236, Nr. 6], Abschied [H 282], Wandl’ ich in dem Wald des Abends [H 283], Winterseufzer [H 291])


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Waldruhe [H 379], Terzett für Sopran, Alt, Tenor und Klavier, hg. v. Barbara Gabler und Tilla Stöhr, Kassel: Furore 1994 (fue 550)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Gartenlieder op. 3, Sonderdruck, Kassel: Furore 1996 (fue 515)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy, Duette, Gesamtausgabe in 5 Bänden, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1999–2000, Bd.1: Sieben Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier („Wiederkehrt ein lichter Maie“ [H 363, Nr.1], „Winter, was hat Dir getan“ [H 363, Nr.2], „Zeigt mir den Weg“ [H 363, Nr.3], März [H 295], April [H 296], Mai [H 297], „Schlafe, schlafe Du süß“ [H 233]) (fue 640), Bd. 2: Sechs Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier (Blumenlied [H 336], Aus meinen Tränen [H 327], Im wunderschönen Monat Mai [H 327], Wenn ich in Deine Augen sehe [H 329], Verschiedene Trauer [H 341], Mein Liebchen, wir saßen beisammen [H 362]) (fue 641) Bd. 3: Sieben Duette für zwei Frauenstimmen a capella, (Der Strauß [H 287], Ein Hochzeitsbitter [H 290], Die Mitternacht war kalt [H 309], Ich stand gelehnet an den Mast [H 284], Strahlende Ostsee [H 344], Der Winterwind entflieht [H 375]) (fue 642), Bd. 4: Fünf Duette für Sopran, Tenor und Klavier (Das holde Tal [H 351], Die Sennin [H 287], Ich hab’ ihn gesehen [H 186], Schäfergesang [H 160], La Tristesse. „L’Âme triste“ [H 354]) (fue 643), Bd. 5: Vier Duette für Sopran, Tenor/Bariton und Klavier (So soll ich dich verlassen [H 264], Sprich, o sprich, wird Liebe mahnen [H 320], In der stillen Mitternacht [H 280], Suleika und Hatem [H 149]) (fue 644)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Komm mit (1837) [H 319], Terzett für Sopran, Alt, Bariton und Klavier, Erstveröffentlichung, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 2004 (fue 6810)



    4.3 Kantaten, Arien, Kavatinen


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Io d'amor, oh Dio, mi moro. Konzertarie für Sopran und Orchester, Faksimile hg. v. Hans-Günter Klein, Berlin, 1990


    Fanny Hensel: Io d'amor, oh Dio, mi moro. Konzertarie für Sopran und Orchester, hg. und bearb. von Wolfgang Gottschalk, Berlin: Bote & Bock 1992


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Lobgesang. Kantate für Soli, Chor und Orchester, Partitur, Erstveröffentlichung, hg. v. Conrad Misch, Kassel: Furore 1992 (fue 525)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Hiob. Kantate für Soli, Chor und Orchester, Partitur, Erstveröffentlichung, hg. v. Conrad Misch, Kassel: Furore 1992 (fue 526)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Oratorium nach Bildern der Bibel („Höret zu merket auf“), Partitur, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1992 (fue 533)


    Fanny Hensel: Faust, Part 11 of the Tragedy, Act 1, for Soprano and Piano with SSAA Soli and Chorus, hg. v. Suzanne Summerville, Fairbanks: Arts Venture 1994. (Lizenzausgabe 1998, fue 576)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Hero und Leander. Dramatische Szene für eine Singstimme mit Begleitung des Orchesters, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1995 (fue 532)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Festspiel. „Die Hochzeit kommt“ für 6 Solostimmen, 4st. gem. Chor und Orchester, hg. v. Marilee Vana, Kassel: Furore 1996 (fue 563) 2. rev. Aufl. 1999


    Fanny Hensel: Zum Fest der heiligen Caecilia, für Soli, Chor und Klavier, hg. v. Willi Gundlach, Kassel: Furore 1998 (fue 609)



    4.4 Klavierwerke


    Zwei Bagatellen für die Schüler des Schindelmeisser'schen Musik-Instituts, Berlin: Trautwein 1848


    Pastorella für Klavier, in: Album zum Besten des Frauenvereins zur Erwerbung eines Kriegsfahrzeuges, Berlin u. Breslau: Bote & Bock 1848. Reprint bei Bote & Bock 1983, 1985 und 1987, zusarnmen mit Opus 2 und Opus 6


    Chanson sans paroles (Lied ohne Worte pour piano par Fanny Hensel. No. 1 en E. London: Augener & Co 1886 (=Opus 2,3)


    Fanny Mendelssohn: Il saltarello romano, edited by Jack Werner, London: Elkin & Co. LTD 1958. (Classical Discoveries no. 4)


    Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy: AusgewähIte Klavierwerke, Erstausgabe, nach den Autographen hg. v. Fanny Kistner-Hensel, mit einem Vorwort von Rudolf Elvers, München: G. Henle 1986


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Zwei Bagatellen für Klavier, hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1988 (fue 123)


    At the Piano with Felix and Fanny Mendelssohn, hg. v. Maurice Hinson, Van Nuys: Alfred 1988 (Von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn: Abschied von Rom, Il Saltarello Romano, Notturno, O Traum der Jugend, o goldner Stern, Study in F minor 1825)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Das Jahr. 12 Charakterstücke für das Forte-Piano, hg. v. Liana Gavrila Serbescu und Barbara Heller, 2 Bde., Kassel: Furore 1989 (fue 138) (2. rev. Auff 1998)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Vier Lieder ohne Worte op. 8, hg. v. Eva Rieger, Kassel: Furore 1989 (fue 142) (Reprint der Originalausgabe)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Prélude für Klavier, hg. v. Rosario Marciano, Kassel: Furore 1989 (fue 136)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Drei Stücke zu vier Händen, hg. v. Barbara Gabler, Kassel: Furore 1990 (fue 120) (2. rev. Aufl. 1998)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Sonate c-Moll. Sonatensatz E-Dur, [für] Klavier, hg. v. Liana Gavrila Serbescu und Barbara Heller, Kassel: Furore 1991 (fue 147)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Sonate g‑Moll [für] Klavier, hg. v. Liana Gavila Serbescu und Barbara Heller, Kassel: Furore 1991 (fue 146)


    Fanny Hensel: Two Piano Sonatas, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. Comp. 1992. (Sonaten in c-Moll und in g-Moll)


    Fanny Hensel née Mendelssohn: Songs for Pianoforte, 1836–1837, hg. v. Camilla Cai, Madison: A-R Editions 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, 22)


    Fanny Hensel (née Mendelssohn-Bartholdy): Six Piano Pieces from the 1820s, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard Publ. 1995 (fue 39403)


    Fanny Mendelssohn Hensel: Vier Klavierstücke zu vier Händen, hg. v. Irene Patay, Adliswil: Kunzelmann 1996 (GM 500)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Lyrische Klavierstücke (1836-1839), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke von Fanny Hensel, Bd. 1) (fue 194)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Virtuose Klavierstücke (1838), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 2) (fue 195)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Charakterstücke (1846), hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 3) (fue 208)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Übungsstücke und Etüden, Heft 1, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 4) (fue 206)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Übungsstücke und Etüden Heft 2, hg. v. Annegret Huber, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 5) (fue 207)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Frühe Klavierstücke, Heft 1: Leichte Stücke (1823/24), hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (KIavierstücke Fanny Hensel, Bd. 6) (fue 196)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Frühe Klavierstücke, Heft 2: Miltelschwere Stücke (1824), hg. v. Barbara Heller, Kassel: Furore 1996 (Klavierstücke Fanny Hensel, Bd. 7) (fue 209)


    Music for Piano 4 Hands, hg. v. Judith Radell, Bryn Mawr: Hildegard 1996. (Von Fanny Hensel: Walzer für den Herzog von Rovigo [H 81]) (fue 39404)


    Fanny Hensel: 5 Klavierstücke, aus der Sammlung „Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix 1843“, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig‑Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40390)


    Fanny Hensel: Klavierstücke 1843–44, Erstausgabe, hg. v. Renate Hellwig-Unruh, Frankfurt: Robert Lienau 1997 (RL 40400)


    Fanny Hensel: Klavierbuch, e-Moll, Erstdruck der Sätze 4–6, hg. v. Peter Dicke, Wiesbaden [u.a.]: Breitkopf & Härtel 2003 (EB 8170)


    Fanny Hensel: Klavierstücke 1828–1830, Erstveröffentlichung, hg. v. Annette Nubbemeyer, Kassel: Furore 2005 (Fantasia, Klavierstück a-Moll, Präludium, Klavierstück E-Dur) (Klavierstücke von Fanny Hensel Bd. 8) (fue 431)



    4.5 Orgelwerke


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Prelude für Orgel [F-Dur, „zum 3. Oktober 1829“], bearb. von Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1988 (fue 124)


    Fanny Mendelssohn (Hensel): Prelude for Organ [F-Dur], hg. v. Barbara Harbach, Washington: Vivace Press 1993


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Präludium G-Dur für Orgel, Bearbeitung und Ergänzung des Fragments von Ronald Herrmann-Lubin, Kassel: Furore 1997 (fue 249)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Prelude F-Dur für Orgel. und 1–2 Trompeten, bearb. und hg. v. Harald Pfeiffer, Kassel: Furore 1997 (fue 246)



    4.6 Kammermusik


    Fanny Mendelssohn-Hensel: Trio für Violine, Violoncello und Klavier, op. 11, München: Wollenweber 1984 (Unbekannte Werke der Klassik und Romantik 95)


    Fanny Hensel: Streichquartett Es-dur, hg. v. Günter Marx, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel 1988 (Kammermusik‑Bibliothek 2255)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Streichquartett Es-Dur, hg. v. Renate Eggebrecht-Kupsa, Kassel: Furore 1989 (fue 121) (2. rev. Ausg. 1997)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Adagio für Violine und Klavier, hg. v. Rosario Marciano, Kassel: Furore 1989 (fue 137)


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Klavierquartett As-Dur, hg. v. Renate Eggebrecht-Kupsa, Kassel: Furore 1990 (fue 139)


    Fanny Hensel: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier, hg. v. Christian Lambour, Wiesbaden u. a.: Breitkopf & Härtel 1994 (Edition Breitkopf 8575)



    4.7 Orchesterwerke


    Fanny Hensel-Mendelssohn: Ouvertüre C-Dur, hg. v. Elke Mascha Blankenburg, Kassel: Furore 1991 (fue 2507)

    Repertoire

    Das Repertoire, das Fanny Hensel sich als Pianistin sowie auch als Musikorganisatorin und Chordirigentin aneignete, ist außerordentlich umfassend und vielseitig. Von Anfang an gehörten dazu die Werke Johann Sebastian Bachs. Schon die Vierzehnjährige spielte auf Anregung der Mutter Lea dem Vater alle 24 Präludien aus dem ersten Band des „Wohltemperierten Klaviers“ auswendig zum Geburtstag vor. Durch Marie Bigot und Ludwig Berger kamen früh auch Werke Beethovens hinzu. Nachgewiesen sind für die frühen Jahre weiterhin Werke von Johann Nepomuk Hummel und natürlich von Anfang an die Werke ihres Bruders Felix: Seine frühen Klavierkonzerte waren Geschenke für seine Schwester Fanny, die sie bei den Sonntagsmusiken aufführte. Die Musik Bachs, Beethovens sowie ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy blieb auch später durchgängig Repertoire ihrer eigenen Sonntagsmusiken, und zwar in allen Gattungen: Klavierkonzerte, Kammermusik, Klaviermusik, Kantaten und Opern wurden bei verschiedenen Gelegenheiten ganz oder in Auszügen aufgeführt. Zwar ist die Aufführung ihrer eigenen Ouvertüre durch Mitglieder des Königstädtischen Orchesters nachgewiesen, bei der Fanny Hensel erstmals zum Dirigentenstab griff, in den meisten Fällen hat sie Werke mit Orchester jedoch sehr wahrscheinlich in einer Klavierversion und – je nach anwesenden Gästen – mit Begleitung einzelner Streicher aufgeführt und vom Klavier aus geleitet. Dasselbe galt für die Bachkantaten, die zum Programm gehörten. Mehrfach wurden die Kantaten BWV 8 („Liebster Gott, wann werd’ ich sterben“), 105 („Herr, gehe nicht ins Gericht“) und 106 („Actus tragicus“) auszugsweise oder ganz bei den Sonntagsmusiken aufgeführt. Weiterhin sind Aufführungen der Kantaten BWV 103 und 104 nachgewiesen. Eines von Fanny Hensels Lieblingswerken, das sie mehrfach aufführte, war die Kantate „Die erste Walpurgisnacht“ von ihrem Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy. Weiterhin fand die Berliner Erstaufführung von Felix Mendelsohn Bartholdys erstem Oratorium „Paulus“ unter Fanny Hensels Leitung in der Leipziger Straße 3 statt.

    In den ersten Jahren ihrer sonntäglichen Matineen führte Fanny Hensel mehrfach ganze Opern auf, darunter wahrscheinlich Glucks „Iphigenie in Aulis“ und „Orpheus und Eurydike“, sicher Beethovens „Fidelio“ und Mozarts „La Clemenza die Tito“. Von wenigen Ausnahmen abgesehen wurden diese Werke konzertant und mit Klavierbegleitung, verstärkt durch einzelne Streicher musiziert. Opernmusik blieb auch später Bestandteil ihrer Musiken, allerdings beschränkte sich Fanny Hensel auf Auszüge. Bevorzugt führte sie neben den schon genannten Komponisten auch Arien aus Opern von Carl Maria von Weber auf.

    Bei ihren Sonntagsmusiken sowie bei ihren wenigen öffentlichen Auftritten bei so genannten Dilettantenkonzerten ist Fanny Hensel als Pianistin mehrerer Klavierkonzerte nachgewiesen, darunter Beethovens Klavierkonzert Nr. 4, op. 58, Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert Nr. 1, op. 25, und Mozarts Klavierkonzert d-Moll, KV 466. Das Konzert in d-Moll, BWV 1052, von Johann Sebastian Bach gehörte zu Fanny Hensels Lieblingsstücken, die sie sehr oft spielte (vgl. Klein, „mit obligater Nachtigallen- und Fliederblüthenbegleitung“, S. 33). Weiterhin sind das Konzert d-Moll für drei Klaviere von Johann Sebastian Bach, BWV 1063, sowie Beethovens Tripelkonzert op. 56 nachgewiesen. Klavierkammermusik gehörte durchgängig zum Repertoire der sonntäglichen Matineen, darunter Klavierquartette von Carl Maria von Weber (op. 5 und/oder op. 11) und Mozart (KV 478) sowie Klaviertrios von Beethoven (op. 70 Nr. 2 und op. 70 Nr. 1, oder op. 1 Nr. 1) Moscheles (op. 84) und Mozart (KV 496 oder KV 546). Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio op. 49 ist für eines der so genannten Dilettantenkonzerte nachgewiesen, bei denen Fanny Hensel öffentlich auftrat. Eine Chronik der Sonntagsmusiken mit dem Versuch einer Rekonstruktion der Programme findet sich bei Klein, „mit obligater Nachtigallen- und Fliederblüthenbegleitung“, S. 33 ff., vgl. dazu auch Bartsch, Fanny Hensel, Musik als Korrespondenz, S, 147 ff. Eine genaue Rekonstruktion der Programme bleibt jedoch schwierig. Briefe der Familienmitglieder sowie Tagebücher Fanny Hensels bilden hierfür die wichtigste Quelle. Dort werden die Werke jedoch zumeist nicht genau oder nur mit Kurzformeln benannt, die sich nicht in allen Fällen auflösen lassen.

    Quellen

    A.) Quellen- und Werkverzeichnisse


    Catalogue of the Mendelssohn Papers in the Bodleian Library, Oxford, zusammengestellt von Margaret Crum und Peter Ward Jones, 3 Bde., Tutzing 1980, 1983 und 1989


    Elvers, Rudolf. Verzeichnis der Musikautographen von Fanny Hensel, in: Mendelssohn-Studien I (1972), S. 169–174


    Elvers, Rudolf. Weitere Quellen zu den Werken von Fanny Hensel im Mendelssohn-Archiv zu Berlin, in: Mendelssohn-Studien II (1975), S. 215–220


    Hellwig-Unruh, Renate. Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Thematisches Verzeichnis der Kompositionen, Adliswil 2000


    Klein, Hans Günter. Autographe und Abschriften von Werken Fanny Hensels im Mendelssohn-Archiv zu Berlin – Verzeichnis der Abschriften und Neuerwerbungen 1976–1990, in: Mendelssohn-Studien VII (1990), S. 343–345


    Klein, Hans Günter. Quellen zu Werken Fanny Hensels in der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, in: Mendelssohn-Studien VIII (1993), S. 159–160


    Klein, Hans Günter. Die Kompositionen Fanny Hensels in Autographen und Abschriften aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, hg. v. Hans-Günter Klein, Tutzing 1995 (= Musikbibliographische Arbeiten, Bd. 13)


    Maurer, Annette. Thematisches Verzeichnis der klavierbegleiteten Sololieder Fanny Hensels, Kassel 1997



    B.) Quellen


    I. Handschriftliche Quellen


    1.) Überblick


    Die beiden wichtigsten Archive für handschriftliche Quellen zu Fanny Hensel sind das Mendelssohn-Archiv der Berliner Staatsbibliothek (D-B1, MA) sowie die Bodleian Library, Oxford (GB-Obl), Music Department, Sammlung Margaret Deneke Mendelssohn (MS. M.D.M.). Im Mendelssohn-Archiv befinden sich die verschiedenen Teilnachlässe Sebastian Hensels (Tagebücher, Briefe von Fanny Hensel an verschiedene Familienmitglieder, Briefe an Fanny und Wilhelm Hensel), der größte Teil der Musikautographe sowie weitere Briefkonvolute, die für Fanny Hensels künstlerische Biografie von Bedeutung sind, darunter die Briefe Lea Mendelssohns an Henriette von Pereira-Arnstein als einzige Quelle für die musikalische Kindheit der Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn. In Oxford befinden sich die so genannten „Green-Books“, (MS. M.D.M. b.4 sowie d. 28–41), in denen Felix Mendelssohn Bartholdy die an ihn gerichteten Briefe archivierte, darunter zahlreiche Familienbriefe, Briefe Fanny Hensels (weitgehend ediert von Marica Citron, Letters, bzw. Eva Weissweiler, siehe gedruckte Quellen) sowie anderer Familienmitglieder und Freunde. Weiterhin befinden sich dort Felix Mendelssohn Bartholdys Stammbücher sowie auch vereinzelte Musikautographe Fanny Hensels (insbes. Widmungsexemplare). Ein kleinerer Bestand von Briefen (Fanny Hensels Briefe an Carl Friedrich Zelter, einzelne Briefe von Karl Klingemann u. a.) befindet sich in der Handschriftensammlung der Berliner Staatsbibliothek (Haus 2: D-B2).


    Von Bedeutung sind weiterhin Felix Mendelssohn Bartholdys an die Familie gerichteten Briefe, die sich heute in der New York Public Library, Lincoln Center (USA-Npl) befinden, sowie einige Briefe und Musikautographe, die ursprünglich zu den Beständen der Berliner Staatsbibliothek gehörten, mit der Sammlung Varnhagen während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert wurden und heute in der Biblioteka Jagielłonska in Krakau (Pl-Kj) sind.


    Einzelne Quellen finden sich weiterhin im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, im Goethe-Museum, im Literaturarchiv Marbach sowie in weiteren kleineren Archiven. Einen detaillierten Überblick über die in Deutschland befindlichen handschriftlichen Quellen (außer Musikautographen) liefert die Nachlassdatenbank Kalliope: http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de


    Die Bestände der Bodleian Library in Oxford (Sammlung Margaret Deneke Mendelssohn) sind durch das Verzeichnis von Margaret Crum und Peter Ward Jones (s. Quellenverzeichnisse) erschlossen.



    2.) Briefe und Tagebücher


    Briefe aus der Familie Mendelssohn, darunter Briefe von und an Fanny Hensel an verschiedene Adressaten bzw. von verschiedenen Personen aus dem Freundes- und Familienkreis: Felix Mendelssonn Bartholdy, Jakob Levin Salomon Bartholdy, Anna Elisabeth Dirichlet, Julius Elsasser, Friedrich August Elsasser, Henriette (Hinni) Mendelssohn u. a.; teilweise veröffentlicht von Rudolf Elvers, Eva Weissweiler, Hans-Günter Klein, Christian Lambour u. a. (s. gedruckte Quellen)

    D-B1 (= Staatsbibliothek zu Berlin, Haus 1), MA Depos. Berlin (= Teilnachlass Sebastian Hensel) 1–315


    Briefe von Fanny Hensel an Familienmitglieder u. a. von der Reise nach Italien 1839/40 [die Briefe aus München, Venedig, Rom, Neapel veröffentlicht von Hans-Günter Klein bzw. Rudolf Elvers, s. gedruckte Quellen]

    D-B1, MA Depos. Berlin 500,18


    Briefe von Rebecka Dirichlet an Fanny und Wilhelm Hensel

    D-B1, MA Depos. Berlin 500,19 [veröffentlicht von Hans-Günter Klein, s. gedruckte Quellen]


    Briefe von Wilhelm Hensel an Abraham und Lea Mendelssohn sowie Fanny Hensel

    D-B1, MA Depos. 3 (= Teilnachlass Sebastian Hensel II), 1


    Briefe Fanny Hensels an ihre Familie [darunter Briefe an Felix Mendelsohn Bartholdy und Briefe von der Schweizer Reise an Marianne Mendelssohn, Bella Salomon, Henriette (Hinni) Mendelssohn

    D-B1, MA Depos. 3,2


    Fanny Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Hensel, Brautbriefe

    D-B1, MA Depos. 3, 4/6 [veröffentlicht von Annette Maurer und Annegret Huber, s. gedruckte Quellen]


    Briefe Felix Mendelsohn Bartholdy an Fanny Hensel

    D-B1 MA Depos. Berlin 3


    Lea Mendelssohn, Briefe an Henriette von Pereira-Arnstein

    D-B1, MA Nachl. 15 (Eine überaus wichtige Quelle für das frühe häusliche Musikleben, das ansonsten nicht dokumentiert ist. Ausschnitte aus den Briefen befinden sich in Abschriften auch in der Bodleian Library, Oxford, und wurden in verschiedenen Publikationen veröffentlicht.)


    Nachl. Familie Mendelsohn 4: Briefe von Fanny Hensel und Lea Mendelssohn an Karl Friedrich Zelter, u. a.

    D-B2 (= Staatsbibliothek zu Berlin Haus 2, Potsdamer Straße, Handschriftenabteilung)


    Unter verschiedenen Signaturen befinden sich in der Handschriftenabteilung der Berliner Staatsbibliothek (Haus 2) auch Briefe Fanny Hensels an weitere Adressaten (Livia Frege, Karl Klingemann)


    Briefe an Felix Mendelssohn Bartholdy, „Green Books I–XXV“, Bodleian Library, Oxford. Music Department, Sammlung Margaret Deneke Mendelssohn, [GB-Obl., Ms. M.D.M. b. 4. sowie Ms. M.D.M. d. 28–d. 51.] Die Briefe Fanny Hensels sind weitgehend veröffentlicht bei Marcia Citron (s. veröffentlichte Quellen), von besonderer Bedeutung für Fanny Hensels Schaffen, insbes. die Sonntagsmusiken, sowie das häusliche Musikleben in der Leipziger Straße 3 sind die Briefe Lea Mendelssohns und Rebecka Dirichlets


    Felix Mendelssohn Bartholdy, Family Letters, New York Public Library, Lincoln Center: Sammlung der von Felix Mendelssohn Bartholdy an die Familie nach Berlin geschriebenen Briefe [enthält auch mehrere Briefe von Fanny Hensel]


    Briefe Fanny Hensels an Franz Hauser, [veröffentlicht von Renate Hellwig-Unruh, s. gedruckte Quellen], Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt


    Vereinzelte Briefe Fanny Hensels befinden sich in folgenden Archiven und Bibliotheken: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Heinrich-Heine-Insititut Düsseldorf, Bayerische Staatsbibliothek München, Freies Deutsches Hochstift Frankfurt, Zentrum für Theaterforschung Hamburg, Bibliothek der Universität Köln, Stockholm, Musikmuseet u. a.



    3.) Musikautographe


    Fanny Hensels Kompositionen liegen inzwischen weitgehend gedruckt vor (s. hierzu auch die Rubriken Werkverzeichnis sowie Rezeption, Forschungsinformationen und Forschungsbedarf). Den größten Teil ihrer Kompositionen notierte sie in Alben, ein geringerer Teil wurde nachträglich in Konvolute zusammengebunden. Eine Auflistung der weitgehend im Mendelssohn-Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin befindlichen Alben und Konvolute findet sich bei Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000, S. 31 ff. Aufgrund der besonderen Verbreitungsformen von Fanny Hensels Musik ist paradoxer Weise ausgerechnet solche Musik, die zu ihrer Zeit durch Widmungsblätter in Umlauf gebracht wurde und dadurch den Status einer „privaten Veröffentlichung“ erlangte, unter Umständen verloren gegangen. Dies gilt insbesondere, wenn sie außerhalb des engeren Familienkreises verschenkt wurde. Nachgewiesene Widmungsexemplare sind im Werkverzeichnis (Hellwig-Unruh, Verzeichnis, 2000) aufgeführt.


    Von zahlreichen Kompositionen Fanny Hensels ist nur eine Niederschrift überliefert. Ein besonderer Wert kommt daher einigen großen Reinschriften zu, die Fanny Hensel anfertigte bzw. anfertigen liess und die wie die Widmungsblätter den Charakter einer „privaten Veröffentlichung“ haben. Nur diese Alben werden im folgenden aufgelistet:


    Auswahl aus meinen Büchern. Sieben und sechzig Lieder für eine und mehrere Stimmen. F.H. für W.H. („Anthologie“ ihrer Lieder, die Fanny Hensel Wilhelm Hensel 1839 anlässlich des 10jährigen Hochzeitstages schenkte.), Staatsbibliothek zu Berlin, Haus 1, MA Ms. 128


    Reise-Album 1839–1840. Deutschland–Italien, 5 Lieder, 4 Duette, 2 Quartette, 7 Klavierstücke mit Bezug zur Italienreise von 1839–1840, auf farbigem Papier und mit Vignetten von Wilhelm Hensel versehen. Staatsbibliothek zu Berlin, Haus 1, MA Ms. 163


    Das Jahr. Zwölf Charakterstücke für Fortepiano von Fanny Hensel. Reinschrift auf farbigem Papier mit Vignetten von Wilhelm Hensel. Staatsbibliothek zu Berlin, Haus 1, MA Ms. 155 (Faksimile-Druck, siehe Ausgaben)


    Zwölf Clavierstücke von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Für Felix. 1843 (Kopistenabschrift), Oxford, Bodleian Library, Music Department, Sammlung Margaret Deneke Mendelssohn c.85



    II. Quelleneditionen


    1.) Briefe und Tagebücher der Familie Mendelssohn, Quelleneditionen ab 1958 (in absteigender chronologischer Folge)


    Mendelssohn Bartholdy, Lea. „Ewig die deine“. Briefe an Henriette von Pereira-Arnstein, hg. v Wolfgang Dinglinger und Rudolf Elvers, Hannover, 2010


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Sämtliche Briefe, Bd. 1, 1816 bis Juni 1830, herausgegeben und kommentiert von Juliette Appold und Regina Back, Kassel u. a., Bärenreiter, 2008.


    Hensel, Fanny. Briefe aus Paris an ihre Familie 1835. Nach den Quellen zum ersten Mal hrsg. von Hans-Günter Klein, Wiesbaden: Reichert, 2007


    Klein, Hans-Günter. Rebecka Dirichlet in Rom. Die Briefe an ihre Schwester Fanny Hensel im Winter 1843/44, in: Mendelssohn-Studien XV (2007), S. 261–332


    Klein, Hans Günter. Henriette Maria Mendelssohn in Paris. Briefe an Lea Mendelssohn, in: Mendelssohn-Studien XIV (2005), S. 101–187


    Hensel, Fanny. Briefe aus Venedig und Neapel an ihre Familie in Berlin 1839/40. Nach den Quellen zum ersten Mal herausgegeben von Hans-Günter Klein, Wiesbaden 2004


    Hensel, Fanny. Briefe aus Rom an ihre Familie in Berlin 1839/40. Nach den Quellen herausgegeben von Hans-Günter Klein, Wiesbaden 2002


    Hensel, Fanny. Tagebücher, hg. v. Hans-Günter Klein und Rudolf Elvers, Wiesbaden, Leipzig, Paris 2002


    Hellwig-Unruh, Renate. „Ein Dilettant ist schon ein schreckliches Geschöpf, ein weiblicher Autor ein noch schrecklicheres…“. Sechs Briefe von Fanny Hensel an Franz Hauser (1794–1870), in: Mendelssohn-Studien X (1997), S. 215–225


    Hensel, Wilhelm und Mendelssohn Bartholdy, Fanny. Briefe aus der Verlobungszeit, hg. und kommentiert von Martina Helmig und Annette Maurer, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 139–163


    Mendelssohn, Fanny und Felix. „Die Musik will gar nicht rutschen ohne Dich“. Briefwechsel 1821 bis 1846, hg. v. Eva Weissweiler, Berlin 1997


    Rellstab, Ludwig. Nachruf auf Fanny Hensel in der Vossischen Zeitung vom 18. Mai 1847, als Faksimile abgedruckt in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 162–163


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Brief an Fanny Hensel, Düsseldorf 2. Januar 1835, in: Zeileis, Friedrich Georg. Katalog einer Musiksammlung, Privatdruck Gallspach 1992, S. 99–101


    Weissweiler, Eva. Fanny Mendelssohn. Ein Porträt in Briefen, Frankfurt/Main 1991 [Auswahl von Briefen Fanny Hensels aus Sebastian Hensels Familienbiographie sowie einiger von Marcia Citron veröffentlichter Briefe Fanny Hensels]


    The Letters of Fanny Hensel to Felix Mendelssohn, hg. von Marica Citron, [New York] 1987


    Meyerbeer, Giacomo. Briefwechsel und Tagebücher, in Verbindung mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin hg. v. Heinz Becker und Gudrun Becker, Bd. 4: 1846–1849, Berlin 1985 [enthält Berichte über Fanny Hensels Sonntagsmusiken]


    Elvers, Rudolf. Fanny Hensels Briefe aus München 1839, in: Ars iocundissima. Festschrift für Kurt Dorfmüller zum 60. Geburtstag, hg. v. Horst Leuchtmann und Robert Münster, Tutzing: Schneider 1984, S. 65–81


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Briefe, hg. v. Rudolf Elvers, Frankfurt/Main 1984


    Mendelssohn, Fanny. Italienisches Tagebuch, hg. v. Eva Weissweiler, Frankfurt/Main 1982 [Edition der bei Sebastian Hensel veröffentlichten Passagen aus Fanny Hensels „Tagebuch der italienischen Reise, von dem keine handschriftliche Quelle vorliegt, sowie von bei Sebastian Hensel veröffentlichten Briefen nach dessen Familienbiografie]


    Alexander, Boyd. Some Unpublished Letters of Abraham Mendelssohn and Fanny Hensel, in: Mendelssohn-Studien III (1979), S. 9–50


    Gilbert, Felix (Hg.). Bankiers, Künstler und Gelehrte. Unveröffentlichte Briefe der Familie Mendelssohn aus dem 19. Jahrhundert, hg. v. Felix Gilbert, Tübingen 1975

    Elvers, Rudolf. Ein Jugendbrief von Felix Mendelssohn in: Festschrift Friedrich Smend, dargebracht von Freunden und Schülern unter Mitarbeit von Hildebrecht Hommel, Berlin 1963, S. 95–97


    Sutermeister, Peter. Mendelssohn Bartholdy, Felix. Eine Reise durch Deutschland, Italien und die Schweiz. Briefe, Tagebuchblätter, Skizzen, hg. v. Peter Sutermeister, Tübingen 1979 (1. Auflage Zürich 1958)


    Schnapp, Friedrich. Felix Mendelssohn Bartholdys Brief an seine Schwester Fanny vom 26./27. Juni 1830, in: Schweizerische Musikzeitung 99 (1959), S. 85–91



    2.) Erinnerungsliteratur, Quelleneditionen und -übersetzungen bis 1910 (alphabetisch)


    Devrient, Eduard. Meine Erinnerungen an Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Briefe an mich, Leipzig 1869 (= Dramatische und dramaturgische Schriften, Bd. 10)


    Devrient, Therese. Jugenderinnerungen, hg. v. Hans Devrient, Stuttgart 1905


    Dorn, Heinrich. Aus meinem Leben. Erinnerungen von Heinrich Dorn, Bd. 3, Berlin 1872


    Gade, Nils W. Aufzeichnungen und Briefe, hg. v. Dagmar Gade, Basel 1894


    Hensel, Sebastian. Die Familie Mendelssohn 1729–1847. Nach Briefen und Tagebüchern, hg. v. Sebastian Hensel, 2 Bde., Berlin: Behr (2. Auflage) 1880 (1. dreibändige Auflage, Berlin: Behr 1879)


    Hensel, Sebastian. Ein Lebensbild aus Deutschlands Lehrjahren, Berlin 1903


    Hiller, Ferdinand. Felix Mendelssohn-Bartholdy. Briefe und Erinnerungen, Köln 1874


    Kinkel, Gottfried: Aus Johanna Kinkel’s Memoiren, Teil 8, in: Berliner Tageblatt 15 (1886). 15. November, Beiblatt der Zeitgeist, Nr. 46


    Klingemann, Karl (Hg.). Felix Mendelssohn-Bartholdys Briefwechsel mit Legationsrat


    Karl Klingemann in London, hg. v. Karl Klingemann, Essen 1909


    Lewald, Fanny. Meine Lebensgeschichte. Berlin 1861–62, 3 Bde., neue, von der Verfasserin veranstaltete, rev. Ausgabe, Berlin 1871 (hg. v. Ulrike Helmer, Frankfurt/Main 1989)


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Briefe aus den Jahren 1830–1847, Bd. 1, hg. v. Paul Mendelssohn Bartholdy, Leipzig 1861, Bd. 2, hg. v. Paul und Carl Mendelssohn Bartholdy, Leipzig 1863 (Faksimile hg. im Auftrag des Moses-Mendelssohn Zentrums für Europäisch-jüdische Studien von Julius H. Schoeps, mit einem Vorwort von Beatrix Borchard, Potsdam 1997)


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Briefe aus den Jahren 1830–1847, hg. von Paul Mendelssohn Bartholdy und Carl Mendelssohn Bartholdy. Zweite billige Ausgabe in einem Bande, Leipzig 1870. [Einige im Zusammenhang mit Fanny Hensels künstlerischer Biographie interessante Briefe befinden sich nur in der zweiten Auflage der Briefe.]


    Moscheles, Charlotte (Hg.). Aus Moscheles' Leben. Nach Briefen und Tagebüchern 2 Bde., Leipzig 1872/73


    Müller, Friedrich Max. Alte Zeiten – Alte Freunde. Lebenserinnerungen, Gotha 1901

    Malla Montgomery–Silverstolpe. Das romantische Deutschland. Reisejournal einer Schwedin (1825–1826), mit einer Einleitung von Ellen Key. Leipzig 1913


    Marx, Adolph Bernhard. Erinnerungen. Aus meinem Leben, Bd. 2, Berlin 1865


    Parthey, Lili. Tagebücher aus der Berliner Biedermeierzeit, hg. v. Bernhard Lepsius, Berlin, Leipzig 1926


    Rellstab, Ludwig. Ludwig Berger, ein Denkmal, Berlin 1846


    Reich, Nancy B. From the Memoirs of Ernst Rudorff, translated and annotated by Nancy B. Reich, in: Mendelssohn and his World, hg. v. Ralph Larry Todd, Princeton 1991, S. 259–271


    Sergy, E. (Pseudonym für Noëmie König), Fanny Mendelssohn, d’après les mémoires de son fils, Paris 1888 [gekürzte frz. Übersetzung von Sebastian Hensel, Die Familie Mendelssohn, die sich auf die Person Fanny Hensels konzentriert]



    3.) Zeitgenössische Rezensionen und Besprechungen


    Neue Zeitschrift für Musik 26, 1847, S. 14 [Op. 2]


    Neue Zeitschrift für Musik 26, 1847, S. 38 [Op. 1]


    Neue Zeitschrift für Musik 26, 1847, S 89 [Op. 4]


    Neue Berliner Musikzeitung 1, 1847, S. 86 [Op. 4]


    Neue Berliner Musikzeitung 1, 1847, S. 357 [Op. 7]


    Neue Zeitschrift für Musik 26, 1847, S. 169 [Op. 3]


    Allgemeine Musikalische Zeitung, 49, 1847, S. 381 f. [Op. 2,4 und Op. 5,6]


    Neue Zeitschrift für Musik 27, 1847, S. 50 [Op. 6]


    Neue Zeitschrift für Musik 28, 1848, S. 87 [Op. 7]


    Neue Berliner Musikzeitung 4, 1850, S. 210 [Op. 8]


    Neue Berliner Musikzeitung 4, 1850, S. 394 f. [Op. 9 und 10]


    Otto Dresel’s Soirees, in: Dwight’s Journal of Music 8, no. 22, 1. März 1856, S. 174 [Besprechung des Klaviertrios Op. 11 nach einer Aufführung durch den Pianisten Otto Dresel in Boston, vgl. Kimber 1999, S. 261 f.]


    Six Four Part Songs, in: The Musical Times 20, 1. März 1879 [Rezension einer Neuausgabe der „Gartenlieder“, vgl. Kimber 1999, S. 262]


    Fanny Mendelssohn, in: The Musical Times 29, 1. Juni 1888, S. 338–341



    III. Sekundärliteratur (alphabetisch)


    Alexander, Boyd. Felix Mendelssohn and the Alexanders, in Mendelssohn-Studien I (1972), S. 81–105


    Bartsch, Cornelia. Das Lied ohne Worte op. 6,1 als offener Brief, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 55–72


    Bartsch, Cornelia. Lebewohl. Fanny Hensels Auseinandersetzung mit Beethovens späten Werken, in: Der „männliche“ und der „weibliche“ Beethoven. Bericht über den Internationalen musikwissenschaftlichen Kongress vom 31. Oktober bis 4. November 2001 an der Universität der Künste Berlin, hg. v. Cornelia Bartsch, Beatrix Borchard, Rainer Cadenbach, Bonn 2003 (= Schriften zur Beethoven-Forschung, Bd. 18), S. 295–330


    Bartsch, Cornelia. Geburtstagslieder von Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy. Reflexionen über das Schreiben, in: Musik und Biographie. Festschrift für Rainer Cadenbach, hg. v. Cordula Heymann-Wentzel und Johannes Laas, Würzburg 2004, S. 73–81


    Bartsch, Cornelia. Räume für Frauen. Fanny Hensel als Komponistin und Konzertveranstalterin, in: Fanny Hensel. Ein Frauenschicksal im 19. Jahrhundert, hg. v. Veronika Leggewie (=Koblenzer Mendelssohn-Tage. Vortragsreihe Band 4), Bell 2005, S. 97–131


    Bartsch, Cornelia. Fanny Hensel, geb. Mendelssohn. Musik als Korrespondenz. Kassel: Furore 2007


    Bartsch, Cornelia und Borchard, Beatrix. Leipziger Straße Drei: Sites for Music, in: Nineteenth Century Music Review, hg. v. Bennett Zon. Vol. 4, Issue 1 (Juli 2007), S. 119–140


    Bartsch, Cornelia. Dialogizität versus Univers(al)ität. Musik bei Lea Mendelssohn, in: Musikwelten, Lebenswelten. Jüdische Identitätssuche in der deutschen Musikkultur, hg. von Beatrix Borchard und Heidy Zimmermann, Wien 2009, S. 135–158


    Benjamin, Phyllis, A Diary-Album for Fanny Mendelssohn Bartholdy, in: Mendelssohn-Studien VII (1990), S. 179–217


    Borchard, Beatrix. „Mein Singen ist ein Rufen nur aus Träumen“. Berlin, Leipziger Straße Nr. 3, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 9–21


    Beatrix Borchard, Ein Rufen nur aus Träumen? in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, Vorwort, S. XI–XVIII


    Borchard, Beatrix. Opferaltäre der Musik, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 27–44


    Borchard, Beatrix, „Ich glaub’ ich hab das“. Der Klavierzyklus „Das Jahr“. Geschichte einer Entdeckung, in: Fanny Hensel: Das Jahr. Zwölf Charakterstücke (1841) für das Fortepiano, Kassel 2000 (Faksimileausgabe der illustrierten Reinschrift nach dem Autograph MA Ms. 155 aus dem Besitz des Mendelssohn-Archivs der Staatsbibliothek zu Berlin, mit Geleitworten von Beatrix Borchard, Ayako Suga Maack und Christian Thorau)


    Borchard, Beatrix, U versus E, Frau versus Mann. Abwertungen und ihre Folgen. Mendelssohns Lieder ohne Worte, in: Frauentöne. Beiträge zu einer ungeschriebenen Musikgeschichte, hg. v. Alenka Barber-Kersovan, Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld, Karben 2000, S. 67–83


    Borchard, Beatrix. Einschreiben in eine männliche Genealogie? Überlegungen zur Bach-Rezeption Fanny Hensels, in: „Zu groß, zu unerreichbar“ Bach-Rezeption im Zeitalter Mendelssohns und Schumanns, hg. v. Anselm Hartinger, Christoph Wolff und Peter Wollny, Wiesbaden, Leipzig, Paris 2007, S. 59–78


    Borchard, Beatrix und Schwarz-Danuser, Monika. Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, Stuttgart Weimar: Metzler 1999 [Zweite überarbeitete Auflage: Kassel: Furore 2002]

    Büchter-Römer, Ute. Fanny Mendelssohn-Hensel, (Rowohlt Bildmonographien), Reinbek 2001


    Büchter-Römer, Ute. Fanny und die Familie Hensel, in: Fanny Hensel. Ein Frauenschicksal im 19. Jahrhundert, hg. v. Veronika Leggewie (= Koblenzer Mendelssohn-Tage. Vortragsreihe Band 4), Bell 2005, S. 7–30


    Büttner, Fred. Zwischen Gaeta und Capua. Grillparzers Gedicht als Liedkomposition, in: Neues Musikwissenschaftliches Jahrbuch 1.1992, S. 87–117


    Cadenbach, Rainer. Vom Gang des Herankommens – Fanny und Felix wetteifern in Klavierquartetten, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 81–92


    Cadenbach, Rainer. „Die weichliche Schreibart“, „Beethovens letzte Jahre“ und „ein gewisses Lebensprinzip“. Perspektiven auf Fanny Hensels spätes Streichquartett (1834), in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 141–164


    Cai, Camilla. Fanny Mendelssohn Hensel as Composer and Pianist, in: The Piano Quarterly 139. 1987, S. 46–50


    Cai, Camilla. Fanny Hensel’s „Songs for Pianoforte“ of 1836–37: Stylistic Interaction with Felix Mendelssohn, in: The Journal of Musicological Research 14 (1994), S. 55–76


    Cai, Camilla. [Vorwort zu] Fanny Hensel (née Mendelssohn): Songs for Pianoforte, 1836–1837, hg. v. Camilla Cai, Madison, 1994 (=Recent Researches in the Music of the Nineteenth Century), S. I‑XVIII


    Cai, Camilla. Texture and Gender: New Prisms for Understanding Hensel’s and Mendelssohn’s Piano Pieces, in: Nineteenth-Century Piano Music. Essays in Performance and Analysis, New York 1997, S. 53–93


    Cai, Camilla. Virtuoso Texture in Fanny Hensel’s Piano Music, in: The Mendelssohns. Their Music in History, hg. v. John Michael Cooper und Julie D. Prandi, Oxford 2002, S. 263–277


    Campbell, Peter. Das Stammbuch der Fanny Mendelssohn, in: Schweizerische Musikzeitung 87 (1947), S. 405–408


    Carl, Beate. „Der wandernde Musikant (Reise-Lied)“ in Vertonungen von Felix Mendelssohn, Justus Wilhelm Lyra und Fanny Hensel, in: Joseph von Eichendorff. Tänzer, Sänger, Spielmann, hrsg. von Ute Jung-Kaiser und Matthias Kruse, (=Wegzeichen Musik, Bd. 2), Hildesheim 2007, S. 97–126


    Citron, Marcia J. The Lieder of Fanny Mendelssohn Hensel, in: The Musical Quarterly 69 (1983), S. 570–594


    Citron, Marcia J. Felix Mendelssohn’s Influence on Fanny Mendelssohn Hensel as a Professional Composer, in: Current Musicology 37/38 (1984), S. 9–17


    Citron, Marcia J. A Bicentennial Reflection: Twenty-Five Years with Fanny Hensel, in: Nineteenth Century Music Review, hg. v. Bennett Zon. Vol. 4, Issue 1 (Juli 2007), S. 7–20


    Cullen, Michael. Leipziger Straße Drei – Eine Baubiographie, in: Mendelssohn-Studien V (1982), S. 9–77


    Dinglinger, Wolfgang. „Die Glaubensform der meisten gesitteten Menschen“. Aspekte der christlichen Erziehung der Geschwister Mendelssohn, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 288–304


    Dinglinger, Wolfgang. Sonntagsmusiken bei Abraham und Lea Mendelssohn Bartholdy, in: Die Musikveranstaltungen bei den Mendelssohns – Ein musikalischer Salon? Die Referate des Symposions am 2. September 2006 in Leipzig, hg. im Auftrag des Mendelssohn-Hauses von Hans-Günter Klein (= Leipzig – Musik und Stadt – Studien und Dokumente, Bd. 2), S. 35–47


    Dinglinger, Wolfgang. Die ‚Bella Salomon’sche Verlaßenschaft’. Ein Testament und seine Folgen, in: Mendelssohn-Studien XV (2007), S. 121–145


    Drießner, Petra/Bach-Archiv Leipzig."...diese Sachen muß man oft spielen". Das Bach-Bild von Fanny Hensel und Clara Schumann. Sonderausstellung im Schumann-Haus vom 30. Oktober bis 31. Dezember 2005 in Leipzig / hg. v. Bach-Archiv-Leipzig. Katalog erarbeitet von Petra Dießner], Leipzig: Bach-Archiv, 2005


    Dümling, Albrecht. Im Schatten ihres Bruders. Streichquartette von Fanny Mendelssohn-Hensel und Arnold Schönberg in Berlin, in: Neue Zeitschrift für Musik 7–8/47 (1986), S. 71–73


    Eberle, Gottfried. Zu Fanny Hensels Klavierzyklus „Das Jahr“, in: Komponistinnen in Berlin, hg. v. Bettina Brand, Martina Helmig u.a., Berlin 1987, S. 56–64


    Eberle, Gottfried. Eroberung des Dramatischen, Fanny Hensels „Hero und Leander“, in: Helmig, Martina (Hg.). Fanny Hensel, geb. Mendelsohn Bartholdy. Das Werk, München 1997, S. 131–138


    Elvers, Rudolf. Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy (14. November 1805–14. Mai 1847). Dokumente ihres Lebens. Zum 125. Todestag. Berlin 1972 (=Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz, Ausstellungskataloge Nr. 2)


    Elvers, Rudolf. Ein Schwede besucht die Mendelssohns. Aus den Reisebriefen Hendrik Munktell 1829/39, in: Festschrift Rudolf Stephan zum 65. Geburtstag, hg. von Joseph Kuckertz, Helga de la Motte Haber, Christian Martin Schmidt und Wilhelm Seidel, Laaber 1990


    Elvers, Rudolf. Der fingierte Brief Ludwig van Beethovens an Fanny Mendelssohn Bartholdy, in: Mendelssohn-Studien X (1997), S. 97–100


    Elvers, Rudolf. Frühe Quellen zur Biographie Felix Mendelssohn Bartholdys, in: Felix Mendelssohn Bartholdy Kongress-Bericht Berlin 1994, hg. v. Christian Martin Schmidt, Wiesbaden, Leipzig, Berlin 1997, S. 17–22


    Elvers, Rudolf. Durchgerutscht. Einige Bemerkungen zur Ausgabe des Briefwechsels zwischen Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, in: Mendelssohn-Studien XI (1999), S. 131–143


    Elvers, Rudolf und Klein, Hans-Günter. Die Mendelssohns in Berlin. Eine Familie und ihre Stadt, Berlin 1983 (= Ausstellungskataloge Staatsbibliothek, Preußischer Kulturbesitz, Bd. 20)


    Elvers, Rudolf und Ward Jones, Peter. Das Musikalienverzeichnis von Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy, in: Mendelssohn-Studien VIII (1993), S. 85–103

    Feilchenfeldt, Konrad. Karl August Varnhagen von Ense: Sieben Briefe an Rebecka

    Dirichlet, in: Mendelssohn-Studien III (1979), S. 51–79


    Fladt, Ellinore. Das problematische Vorbild. Zur Rezeption des „vokalen Bach“ in der Kantate „Hiob“, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 223–234


    Fontaine, Susanne. Bach, das Gegenbild, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 209–215


    Fontijn, Claire (2007). Bach-Rezeption und Lutherischer Choral in der Musik von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, in: „Zu groß, zu unerreichbar“. Bach-Rezeption im Zeitalter Mendelssohns und Schumanns, hg. von Anselm Hartinger, Christoph Wolff und Peter Wollny, Wiesbaden 2007, S. 255–277


    Gabler, Barbara. Tradieren und Edieren aus Verlagssicht, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 177–181


    Geck, Martin. Die Wiederentdeckung der Matthäuspassion im 19. Jahrhundert: die zeitgenössischen Dokumente und ihre ideengeschichtliche Deutung, Regensburg 1967 (= Studien zur Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Bd. 19)


    Giesau, Peter. Das Palais Mendelssohn Bartholdy in Berlin und die Entwürfe Carl Theodor Ottmers zum Umbau aus dem Jahr 1825, in: Mendelssohn-Studien XII (2001), S. 55–66


    Gordy, Laura, Women Creating Music 1750–1850: Marianne Martinez, Maria Theresia von Paradis, Fanny Mendelssohn Hensel and Clara Wieck Schumann, Dissertation University of Alamame 1987


    Gorell, Lorraine. Fanny Mendelssohn and her Songs, in: The NATS [=National Association of Teachers of Singing] Journal 05/42 (1986), S. 6–11


    Grotjahn, Rebecca. Die „story“ der unterdrückten Komponistin – ein feministischer Mythos? Anmerkungen zu einigen neuen Publikationen über Fanny Hensel, in: Frankfurter Zeitschrift für Musikwissenschaft 7 (2004), S. 27–45


    Gülke, Peter. Unkomponierte Musik bei Mendelssohn?, in: Felix Mendelssohn. Mitwelt und Nachwelt. Bericht zum 1. Leipziger Mendelssohn Kolloquium am 8. und 9. Juni 1993, hg. v. Gewandhaus zu Leipzig, Wiesbaden, Leipzig, Paris 1996, S. 123–126


    Gundlach, Willi. Fanny Hensels geistliche Kantaten, in: Forum Kirchenmusik, 48. 1997, S. 219–224


    Hahn, Barbara. Häuser für die Musik. Akkulturation in Ton und Text um 1800, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 3–26


    Hahn, Barbara. Berliner ‚Salons’ in der Zeit der Restauration, in: Die Musikveranstaltungen bei den Mendelssohns. Ein ‚musikalischer Salon’? Die Referate des Symposions am 2. September 2006 in Leipzig, hg. im Auftrag des Mendelssohn-Hauses von Hans-Günter Klein (Leipzig – Musik und Stadt – Studien und Dokumente, hg. vom Mendelssohn-Haus Leipzig, Bd. 2), Leipzig 2006, S. 9–16


    Head, Meathew. Genre, Romanticism and Female Autorship: Fanny Hensel’s ‚Scottish’ Sonata in G Minor (1843), in: Nineteenth Century Music Review, hg. v. Bennett Zon. Vol. 4, Issue 1 (Juli 2007), S. 67–88


    Hellwig-Unruh, Renate. Die Cholerakantate von Fanny Hensel, in: musica 50 (1996), S. 121–123


    Hellwig-Unruh, Renate. „Eigentlich sollte das Stück für Orchester gesetzt seyn…“. Fanny Hensels Faust-Szene, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 105–114


    Hellwig-Unruh, Renate. „... so bin ich mit meiner Musik ziemlich allein“. Die Komponistin und Musikerin Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, in: Stadtbild und Frauenleben. Berlin im Spiegel von 16 Frauenporträts, hg. von Henrike Hülsbergen, Berlin 1997 (= Berlinische Lebensbilder, 9], S. 335–261


    Hellwig-Unruh, Renate. Zur Entstehung von Fanny Hensels Streichquartett in Es-Dur (1829/34), in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 121–140


    Helmig, Martina (Hg.). Fanny Hensel. Das Werk, München 1997


    Heymann-Wentzel, Cordula. Ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk. Fanny Hensels „Lobgesang“, in: Musik und Biographie. Festschrift für Rainer Cadenbach, hg. v. Cordula Heymann-Wentzel und Johannes Laas, Würzburg 2004, S. 462–471


    Hinrichsen, Hans-Joachim. Kantatenkomposition in der „Hauptstadt von Sebastian Bach“. Fanny Hensels geistliche Chorwerke und die Berliner Bach-Tradition, in: Fanny Hensel. Das Werk, hg. von Martina Helmig, München 1997, S. 115–129


    Hinrichsen, Hans-Joachim. Choralidiom und Kunstreligion. Fanny Hensels Bach, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 115–129


    Huber, Annegret. Von Liebhaberorchestern und „Sonntagsmusiken“. Fanny Cäcilia Hensel née Mendelssohn Bartholdy, in: Liebhaberorchester 40 (1996), S. 5–9


    Huber, Annegret. Anmerkungen zu „Schreibart“ und „Lebensprinzip“ einiger Sonatenhauptsätze von Fanny Hensel, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 93–104


    Huber, Annegret. In welcher Form soll man Fanny Hensels „Choleramusik“ aufführen? In: Mendelssohn-Studien X (1997), S. 227–245


    Huber, Annegret. Schillers Gedicht „Des Mädchens Klage“ in den Vertonungen von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, in: Viva Voce 42 (1997), S. 8–10


    Huber, Annegret. Zerschlagen, zerfließen oder erzeugen? Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy im Streit um musikalische Formkonzepte nach „Beethovens letzter Zeit“, in: Maßstab Beethoven? Komponistinnen im Schatten des Geniekults, hg. v. Bettina Brand und Martina Helmig, München 2001, S. 120–144


    Huber, Annegret. Das Lied ohne Worte als kunstübergreifendes Experiment, Schneider: Tutzing, 2006 (Diss: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 2000)


    Huber, Annegret. Edieren und Analysieren – ein potentieller Interessenkonflikt. Zu Problemen der Erstveröffentlichungen von Werken Fanny Hensels aus dem Nachlass, in: Louise Farrenc und die Klassik-Rezeption in Frankreich. Oldenburg: 2006, (Schriftenreihe des Sophie-Drinker-Instituts, Bd. 2), S. 226–237


    Huber, Annegret und Maurer, Annette. Fanny Mendelssohn Bartholdys Lied „Die Schwalbe” als Musikbeilage des Almanachs „Rheinblüthen”, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, hg. v. Martina Helmig, München 1997, S. 51–57


    Kellenberger, Edgar. Fanny Hensel und die Cholera-Epidemie 1831, in: Musik und Kirche 67 (1997), S. 295–303


    Kimber, Marian Wilson. Zur frühen Wirkungsgeschichte Fanny Hensels, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 248–262


    Kimber, Marian Wilson. The Composer as Other: Gender and Race in the Biography of Felix Mendelssohn, in: The Mendelssohns. Their Music in History, hg. v. John Michael Cooper und Julie D. Prandi, Oxford 2002, S. 335–351


    Kimber, Marian Wilson. The „Suppression” of Fanny Mendelssohn: Rethinking Feminist Biography, in: 19th–Century Music 26/2 (2002), S. 113–129


    Klassen, Janina. Fugenfinger und reine Kunst. Hintergründe der Bach-Rezeption Fanny Hensels, in: Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, hg. v. Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser, Stuttgart, Weimar 1999, S. 203–208


    Klein, Hans-Günter. „... dieses allerliebste Buch“ – Fanny Hensels Noten-Album, in: Mendelssohn-Studien VIII (1993), S. 141–157


    Klein, Hans-Günter. Eine postume Huldigungskomposition für Friedrich Wilhelm IV. und Elisabeth von Preußen von Fanny Hensel, in: Staatsbibltiothek zu Berlin – Preußischer Kultbesitz. Mitteilungen N.F. 6 (1997), S. 67–70


    Klein, Hans-Günter (Hg.). Das verborgene Band. Felix Mendelssohn und seine Schwester Fanny Hensel, hg. v. Hans-Günter Klein, Wiesbaden 1997 (= Ausstellungskataloge Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Bd. 22)


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    Klein, Hans-Günter. Mendelssohnsche Familienkultur in Zeugnissen aus den Alben Fanny Hensels, in: Jahrbuch des Landesarchivs Berlin, Berlin 2004, S. 27–38


    Klein, Hans-Günter. Fanny Hensels öffentliche Auftritte als Pianistin, in: Mendelssohn-Studien XIV (2005), S. 285–293


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    Klein, Hans-Günter. „… mit obligater Nachtigallen und Fliederblütenbegleitung“ Fanny Hensels Sonntagsmusiken, Wiesbaden 2005


    Klein, Hans-Günter. „O glückliche, reiche, einzige Tage“: Fanny und Wilhelm Hensels italienische Reise. Mit einem Faksimile der 18 Bildseiten aus dem "Reise-Album 1839–1840", hg. von Hans-Günter Klein, Wiesbaden 2006


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    Wolitz, Stefan. Fanny Hensels Chorwerke, Tutzing: Schneider, 2007


    Wallace, Sean Michael Hamilton, Fanny Mendelssohn Hensel’s Gartenlieder op. 3. A Critical Edition. Thesis for the Degree of M.A. (unveröffentlichtes Typoscript), Michigan State University 2001 (enthält neben der kritischen Edition der Gartenlieder op. 3 einen Abschnitt über Fanny Hensels Chorstil, ihre Sonntagsmusiken und die Rezeptionsgeschichte der Gartenlieder).


    Wollenberg, Susan. Fanny Hensel’s Op. 8, No. 1: A Special Case of ‚multum in parvo’?, in: Nineteenth Century Music Review, hg. v. Bennett Zon. Vol. 4, Issue 1 (Juli 2007), S. 101–118


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    Wollny, Peter. „Ein förmlicher Sebastian und Philipp Emanuel Bach-Kultus“. Sara Levy, geb. Itzig und ihr literarisch-musikalischer Salon, in: Musik und Ästhetik im Berlin Moses Mendelssohns, hg. v. Anselm Gerhard, Tübingen 1999 (= Wolfenbütteler Studien zur Aufklärung, Bd. 25, hg. v. der Lessing-Akademie), S. 217–255



    IV. Belletristik


    Derado, Thea. Fanny Mendelssohn Hensel. Aus dem Schatten des Bruders, biographischer Roman über die "gleichermaßen begabte Schwester" von Felix Mendelssohn Bartholdy, Lahr: Kaufmann 2005


    Mascoli, Adriana und Papeschi, Marcella. Fanny Mendelssohn: note a margine San Cesario di Lecce: Manni 2006


    Sparre, Sulamith. Eine Frau jenseits des Schweigens. Die Komponistin Fanny Mendelssohn-Hensel (1805–1847), Lich 2006


    Schmeda, Astrid. Quasi una fantasia. Eine Begegnung mit Fanny Mendelssohn, Hamburg 2002

    Forschung

    Allgemeines

    Fanny Hensel gehört sicherlich zu den Komponistinnen des 19. Jahrhunderts, deren Schaffen am besten erschlossen ist. Auf Grund der Verbindung mit dem berühmten Namen des Bruders und da in der Familie Mendelssohn sehr früh und über mehrere Generationen hinweg autobiografische Materialien von Familienmitgliedern gesammelt wurden, ist eine Fülle von Quellen erhalten und seit mehreren Jahrzehnten auch in Archiven zugänglich. Nicht nur Fanny Hensels Kompositionen, sondern auch zahlreiche autobiografische Quellen wie ihre Briefe und Tagebücher sind mittlerweile, wenngleich in sehr unterschiedlicher editorischer Qualität, im Druck erschienen. Zu verschiedenen Aspekten ihres Wirkens, ihren Sonntagsmusiken, ihrem Klavierspiel, einzelnen Werken oder Werkgruppen liegen Einzeluntersuchungen, teilweise sogar Monographien vor (Huber 2007, Wolitz 2008). Wie unter anderem der Fund der illustrierten Reinschrift des Klavierzyklus „Das Jahr“ zeigt, sind gleichwohl bis in jüngere Zeit immer wieder wichtige Quellen aufgefunden worden, die Forschungsergebnisse grundlegend korrigierten (vgl. hierzu Borchard, „Ich glaub’ ich hab das.“ 2000). Die Herausforderung für die Forschung besteht daher anders als bei vielen anderen schöpferisch tätigen Frauen des 19. Jahrhunderts nicht in einem Mangel an Quellen, sondern darin, die den zahlreichen Quellen von Anfang an eingeschriebenen Lektürespuren und die Tradierungsweisen selbst vor dem Hintergrund der Kultur- und Geschlechtergeschichte angemessen zu reflektieren und ihnen methodisch zu begegnen. Dieser Herausforderung wird bis in jüngste Veröffentlichungen hinein nicht immer genügend Rechnung getragen. Daher trifft die Bewertung der Quellen als „umfangreich und lückenhaft zugleich“ (Borchard, „Mit Schere und Klebstoff“. Montage als biographisches Verfahren, in Musik mit Methode, hg. v. Corinna Herr und Monika Woitas, Köln, Weimar Wien 2006, S. 47–62, hier S. 57) auf die Quellen- und Forschungslage zu Fanny Hensel in besonderem Maße zu.


    Anfänge und Quellenerschließung

    Vor diesem Hintergrund lässt sich die Forschungsgeschichte zu den verschiedenen Aspekten von Fanny Hensels Leben und Schaffen folgendermaßen umreißen: Erste Dissertationen entstanden zu Beginn der 1980er Jahre in den USA und sind nur in maschinenschriftlicher Form zugänglich (Sirota Ressmeyer 1981 und Quin 1981). Sie widmen sich dem Leben und Schaffen Fanny Hensels weitgehend auf der Basis der zu Lebzeiten im Druck erschienenen Kompositionen sowie der Familienbiografie Sebastian Hensels. Sirota-Ressmeyer bezieht ungedruckte Quellen überblicksartig ein. Hinsichtlich der Quellenerschließung konnten beide ebenso wie die ersten kürzeren werkanalytischen bzw. werkanalytisch-biografischen Arbeiten (Citron 1983 und 1984, Schröder 1987, Eberle 1987) nur auf die noch sehr rudimentären Verzeichnisse der Bestände des Berliner Mendelssohn-Archivs aus den 1970er Jahren (Elvers 1972 und 1975, vgl. Quellen A. Verzeichnisse) zurückgreifen. Umfangreichere Verzeichnisse der im Mendelssohn-Archiv befindlichen Quellen entstanden erst zu Beginn der 1990er Jahre (Klein 1990, 1993 und 1995). Verzeichnisse der Kompositionen, die den besonderen Tradierungsformen der Musik Fanny Hensels Rechnung tragen, indem sie gedruckte und ungedruckte Quellen aus verschiedenen Archiven berücksichtigen, verschollene und nur erwähnte Werke einbeziehen und damit einen Überblick über die gesamte Quellenlage bieten, stehen erst mit den Arbeiten von Annette Maurer und Renate Hellwig-Unruh seit 1997 (Maurer, Liedverzeichnis) bzw. 2000 (Hellwig-Unruh, Werkverzeichnis, vgl. Quellen A. Verzeichnisse) zur Verfügung.


    Quelleneditionen

    Ein Meilenstein und eine wichtige Arbeitsgrundlage für weitere Forschung war die erste Ausgabe der Briefe Fanny Hensels an ihren Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy, die 1987 in englischer Übersetzung mit den deutschen Briefen im Anhang erschien (Hg.: Citron 1987, bibl. Angaben hierzu und zu den folgenden Quelleneditionen vgl. Quellen, B II.,1 Quelleneditionen). Eva Weissweilers Briefwechsel (Hg.: Weissweiler 1997) fügt den von Citron edierten Briefen Fanny Hensels nur einige wenige hinzu. Mit Fanny Hensels Tagebüchern (Hg.: Klein, Elvers 2002), mehreren Ausgaben von Fanny Hensels Reisebriefen (Hg.: Klein, 2002, 2004, 2007), dem Verlobungsbriefwechsel (Hg.: Helmig, Maurer 1997) und weiteren für Fanny Hensels künstlerische Biografie aufschlussreichen Briefeditionen aus dem Familienumkreis erschienen grundlegende wissenschaftlich-kritische Quelleneditionen erst Ende der 1990er Jahre bzw. zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dasselbe gilt auch für die Briefe Felix Mendelssohn Bartholdys, die für Fanny Hensels musikalische Biografie von großer Bedeutung sind. Hier musste die Forschung bis in jüngste Zeit weitgehend auf die von der Familie edierten Briefausgaben aus dem 19. Jahrhundert bzw. auf die autographen Quellen zurückgreifen. Der erste Band der Mendelssohn-Briefausgabe erschien im Jahr 2008 (Hg. Appold, Back 2008). Lea Mendelssohns Briefe an Henriette von Pereira-Arnstein, die für die Kindheit und Jugend der Geschwister Mendelssohn und für das private Musikleben im Hause Lea und Abraham Mendelssohns bis Mitte der 1820er Jahre die einzige Quelle jenseits der Erinnerungsliteratur des 19. Jahrhunderts sind, sind erst seit 2007 vollständig öffentlich zugänglich. Eine Edition erschien 2010 (Hg. Dinglinger, Elvers 2010).


    Biografik

    Auf dieser Grundlage schlossen die Forschungsbeiträge zu Fanny Hensels von Anfang an biografische Aspekte ein. Umfangreichere biografische Studien entstanden seit Beginn der 1990er Jahre. Ein überaus wichtiger Beitrag gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Quellenlage war die Studie Nancy B. Reichs, die quer zu der herkömmlichen patrilinearen Genealogie die Bedeutung von Frauen wie Fanny von Arnstein, Henriette von Pereira-Arnstein und Sara Levy – den weiblichen Vorfahren der Familie mütterlicherseits – für Fanny Hensels Selbstdefinition als Musikerin deutlich machte (Reich 1991). Die erste umfassende Biografie Fanny Hensels erschien 1992 in Frankreich (Tillard 1992, deutsche Übersetzung 1994). Inzwischen liegen zwei weitere biografische Monographien über Fanny Hensel vor, die auch Analysen von Musik beinhalten (Schleuning 2007 und Todd 2010).


    Musikedition

    Von Einzelausgaben abgesehen erschienen die ersten Editionen von Fanny Hensels unveröffentlichter Musik in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. Bereits seit 1982 wurden die zu Lebzeiten publizierten Lieder mit Klavierbegleitung und „Lieder für das Pianoforte“ durch Nachdrucke der Originalausgaben leichter zugänglich. Inzwischen liegt der größte Teil von Fanny Hensels Kompositionen im Druck vor. Auf Grund der sehr individuellen Auswahl der Stücke durch die jeweiligen Herausgeberinnen und Herausgeber sowie eine Vielzahl von Verlagen weltweit, in denen Erstausgaben erschienen sind, ist jedoch eine ausgesprochen unübersichtliche Situation entstanden. Vor allem hinsichtlich der editorischen Qualität sind viele Ausgaben wohl für die Praxis, nicht aber als Grundlage der Forschung geeignet. Die ersten Beiträge, die Probleme der Musik Fanny Hensels aus editorischer und aufführungspraktischer Sicht methodisch reflektieren, erschienen Ende der 1990er Jahre (Huber 1997, Maurer 1999, de la Motte 1999, Gabler 1999), grundlegende editionswissenschaftliche Forschungsbeiträge erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts (Huber, „Edieren und Analysieren“, 2006).


    Analyse

    Erste kürzere werkanalytische Studien, von denen die meisten biografische und kulturhistorische Kontexte einzubeziehen versuchten, wurden bereits in den 1980er Jahren vorgelegt (Citron 1983 und 1984, Eberle 1987, Schröder 1987, Cai 1987). Analysen, die aus der Berücksichtigung von kultur- und geschlechterhistorischer Kontexte und Genderfragen grundlegende methodische Konsequenzen ziehen, sind erst in jüngerer Zeit zu Fanny Hensels „Liedern für das Pianoforte“ (Huber 2006) sowie zu einzelnen anderen Kompositionen erschienen (Huber 1997 und 2001), darunter mehrere anlässlich des von Susan Wollenberg zum 200. Geburtstag Fanny Hensels konzipierten Symposions „Fanny Hensel (née Mendelssohn Bartholdy) and her Circle“ (Head 2007, Williams 2007, Wollenberg 2007, u. a.).


    Kulturwissenschaftliche Kontexte und Methodik

    Studien, die Fanny Hensels Schaffen wie auch das ihres Bruders Felix unter unterschiedlichen Gesichtspunkten im kulturhistorischen Kontext untersuchen, wurden 1993 unter dem Rahmenthema „Music, Gender and Culture in Early Nineteenth Century Germany“ in der US-amerikanischen Zeitschrift „The Musical Quarterly“ veröffentlicht (Rothenberg 1993, Sabbean 1993, Toews 1993 u. a.).

    Ein Meilenstein für die Forschung war der 150. Todestag der Geschwister, den mehrere Institutionen mit Ausstellungen, Publikationen und Kongressen begingen, wobei die musikalische Beziehung der Geschwister vielfach im Vordergrund stand (Klein, Das verborgene Band, 1997, Klein 2002 u. a. m.). Die auf Grund der besonderen Quellenlage und der Tradierungsformen vordringlichen methodischen Fragen wurden erst bei dem ebenfalls anlässlich des 150. Todestages veranstalteten und von Beatrix Borchard und Monika Schwarz-Danuser konzipierten Symposion „Fanny Hensel. Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik“ ausdrücklich in den Mittelpunkt gestellt (Symposionsbericht: Borchard, Schwarz-Danuser 1999, zum Symposion erschienener Sammelband: Helmig 1997). Zahlreiche der in diesem Rahmen diskutierten und publizierten Beiträge befassen sich unter analytischen, editorischen, überlieferungsgeschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Aspekten mit Fragen, die aus den spezifischen kulturhistorischen Kontexten von Fanny Hensels Schaffen erwachsen.

    Von Anfang an wurde in vielen Forschungsbeiträgen die Beziehung der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy in biografischer wie musikalischer Hinsicht thematisiert. Ähnlichkeiten der Kompositionen Fanny Hensels und ihres Bruders standen in mehreren Studien seit 1994 im Zentrum (Cai 1994, Todd 2002) und wurden zumeist unter dem Aspekt der gegenseitigen Beeinflussung oder eines gemeinsamen Familienstils untersucht. Erst in jüngerer Zeit wurde auch der Aspekt der musikalischen Korrespondenzen Fanny Hensels als Effekt der privat-öffentlichen Tradierungsformen ihrer Musik zur Grundlage der Betrachtung gemacht (Bartsch 1999, 2004 und 2007 vgl. hierzu auch die multimediale Site „Fanny Hensel – Korrespondenzen in Musik“: http://mugi.hfmt-hamburg.de/A_multimedia/hensel_korr.php).

    Forschungsbedarf

    Zwar liegen sowohl Fanny Hensels Kompositionen als auch ihre Briefe inzwischen weitgehend gedruckt vor, da die editorische Qualität allerdings nicht immer der schwierigen Ausgangslage Rechnung trägt, ist der Rückgriff auf die Quellen meist nach wie vor unabdingbar. Die Musik Fanny Hensels stellt die Herausgeberinnen und Herausgeber vor Aufgaben, die unbedingt einer methodischen Reflexion bedürfen und sowohl im Widerspruch zu den am pragmatischen Wunsch der Aufführung orientierten „spielpraktischen Ausgaben“ als auch an den Prämissen einer am Werkbegriff orientierten wissenschaftlichen Editionspraxis stehen. Die Arbeit an einer wissenschaftlich-kritischen Gesamtausgabe, die neuartige Formen der Editionstechnik wie insbesondere digitale Editionsinstrumente methodisch nutzt, wäre dringend nötig, steht aber durch die weltweit verstreuten Einzelausgaben der Musik nahezu unüberwindlichen rechtlichen Hindernissen gegenüber. Obwohl die zugänglichen Ausgaben der Briefe Fanny Hensels eine hilfreiche Arbeitsgrundlage darstellen, entsprechen sie weder dem heutigen Stand der Briefforschung und teilweise auch nicht den Anforderungen an eine wissenschaftlich kritische Edition. Leider wurde auch im Rahmen der Leipziger Felix Mendelssohn Bartholdy-Briefausgabe die Chance verpasst, nicht nur die Briefe Fanny Hensels, sondern auch die Felix Mendelssohn Bartholdys den heutigen Erkenntnissen über den Brief als einer unabgeschlossenen, dialogischen Textform entsprechend zu edieren. Anstelle einer gemeinsam mit den jeweiligen Gegenbriefen kommentierten, textkritischen Edition ist eine Edition getreten, die die Briefe unter einem vermeintlichen „Autornamen“ fasst. Dies führt zum einen dazu, dass die Briefe von Lea Mendelssohn und Rebecka Dirichlet, die eine wichtige Quelle insbesondere für Fanny Hensels Musizieren darstellen, erst zu einem sehr späten Zeitpunkt erscheinen werden, zum andern erschwert es die Lesbarkeit der Briefe ungemein. Dies gilt um so mehr auf Grund der in der Familie Mendelssohn üblichen Praxis des Schreibens von Familienbriefen: Briefe wurden nicht nur im Familien- und Freundeskreis vorgelesen, sondern auch gemeinsam geschrieben, so dass die Herauslösung eines „Briefautors“ eine Konstruktion ist, die die zirkulierenden Schreib- und Lektüreweisen fragmentiert und zerstört. Auch für den Brief lassen sich mittels digitaler Technik Editionsformen entwickeln, die seinen besonderen unabgeschlossenen Schreib- und Lektüreweisen Rechnung tragen. Hier wäre es ebenfalls wünschenswert, wenn die Rechtsfragen die Entwicklung solcher Methoden nicht von vornherein unmöglich machten.

    Fanny Hensels Kompositionen wurde in den letzten Jahren einige Aufmerksamkeit zuteil. Nur selten wurde ihre Musik dabei jedoch in den Kontext der musikalischen Kommunikationsweisen gestellt, für die sie entstanden ist. Die Rekonstruktion der ihrer Musik angemessenen Rezeptionsformen gehört daher nach wie vor zu den Herausforderungen, die die Auseinandersetzung mit ihrer Musik und ihrem musikalischen Wirken heute mit sich bringt.

    Ein Bereich, zu dem fast noch keine Untersuchungen vorliegen, ist die Korrespondenz zwischen Zeichnungen und Musik in den von Fanny Hensel und ihrem Mann Wilhelm gestalteten Albumblättern und Erinnerungsbüchern.

    Die methodische Reflexion, die die Auseinandersetzung mit Fanny Hensels Musik erzwingt, geht über ihr Schaffen weit hinaus. Sie führt zu grundlegenden Infragestellungen herkömmlicher Rezeptionsweisen und Tradierungsformen von Musik.

    Normdaten

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    Library of Congress (LCCN): n82155113
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Cornelia Bartsch, 22. März 2010


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 22.03.2010


    Empfohlene Zitierweise

    Cornelia Bartsch, Artikel „Fanny Hensel“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 22.3.2010.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Fanny_Hensel