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  • Erna Schulz

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Erna Schulz
    Lebensdaten:
    geb. in Czernowitz, Österreich-Ungarn (heute Ukraine)
    gest. um in ,

    In den Unterlagen zum Mendelssohn-Preis (UdK-Archiv Nr. 5156, vgl. Prante 1999, S. 61) wird das Geburtsjahr 1880 angegeben, die „Große Jüdische Nationalbiographie“ (Winninger 1931) verzeichnet das Jahr 1887 als Geburtsjahr. Ein genaues Sterbedatum sowie der Sterbeort sind nicht bekannt.
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin, Solistin, Bratschistin, Kammermusikerin, Violinpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Eine Leistung hervorragender Art, in jeder Beziehung meisterlich. Eine seltene Künstlerin; Auffassung, glänzende Technik, alles vorhanden.“ (Joseph Joachim über Erna Schulz; UdK-Archiv, Bestand 1, Nr. 5156, zit. n. Prante 1999, S. 61)


    Profil

    Erna Schulz zählte unter den Schülerinnen von Joseph Joachim zu den herausragenden Talenten. Bereits in ihrem zweiten Studienjahr erhielt sie den begehrten Mendelssohn-Preis, debütierte kurz nach ihrem Studium unter der Leitung von Joseph Joachim in der Berliner Singakademie und konnte sich anschließend im deutschen und englischen Musikleben etablieren. Neben ihrer Karriere als Solistin trat sie in mehreren Kammermusikensemble sowohl als Geigerin als auch als Bratschistin auf und war über mehrere Jahre Mitglied des Wietrowetz-Quartetts. Nachdem sie sich in London niedergelassen hatte, vermutlich um 1912, arbeitete sie dort auch als Violinpädagogin.

    Orte und Länder

    Erna Schulz wurde in Czernowitz (damals Österreich-Ungarn, heute Ukraine) geboren. Sie erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung und studierte dann zunächst in Budapest, später in Berlin das Fach Violine.

    Nach ihrem Studium lebte sie in Berlin und ließ sich später in London nieder, vermutlich um das Jahr 1912. In den Jahren 1916/1917 konzertierte sie nochmals in Berlin. Die „Großes Jüdische Nationalbiographie“ aus dem Jahr 1931 berichtet, dass Erna Schulz in London wohne.

    Konzertreisen führten Erna Schulz durch Österreich-Ungarn, Deutschland, England und die USA.

    Biografie

    Erna Schulz wurde am 27. Februar 1880 oder 1887 (s. Kommentar zu Lebensdaten) in Czernowitz, damals Österreich-Ungarn, geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie von Alfred Schlüter, dem damaligen Direktor des Czernowitzer Musikvereins. Ende der 1890er Jahre studierte Erna Schulz vier Jahre lang an der Budapester Musikakademie bei Jenö Hubay und setzte von Oktober 1900 bis September 1902 ihr Studium an der Königlichen Hochschule für Musik Berlin fort. Dort wurde sie in ihrem ersten Studienjahr von Joseph Joachim, Emanuel Wirth und Heinrich Jacobsen unterrichtet, im zweiten Jahr von Joseph Joachim und Emanuel Wirth.

    In den Jahren 1901 und 1902 bewarb sich Erna Schulz um den begehrten Mendelssohn-Preis. Während sie im ersten Jahr für ihr Spiel von Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll eine Auszeichnung von 500 Mark erhielt, konnte sie im zweiten Jahr den mit 1500 Mark dotierten Preis mit dem 2. Violinkonzert von Henri Wieniawski gewinnen. Joseph Joachim notierte in den Unterlagen: „Eine Leistung hervorragender Art, in jeder Beziehung meisterlich. Eine seltene Künstlerin; Auffassung, glänzende Technik, alles vorhanden.“ (UdK-Archiv Nr. 5156 (1902), zit. n. Prante 1999, S. 61)


    Noch während ihres Studiums gab Erna Schulz am 21. Oktober 1901 gemeinsam mit der Sängerin Justa von Prangen ein Konzert im Berliner Bechstein-Saal. Sie spielte das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, den ersten Satz aus Max Bruchs Violinkonzert Nr. 2 und würdigte schließlich im Programm ihre beiden Lehrer mit der Interpretation einer Romanze von Joseph Joachim und einer „Scène de la Czárda“ von Jenö Hubay. Nach ihrem Preisträger-Konzert des Mendelssohn-Preises im Oktober 1902 urteilte die Allgemeine Musikzeitung über die junge Geigerin: „Auch in dem d-moll-Konzert von Wieniawski und in der Mazurka von Zarzycki nahm sie Gelegenheit, ihre perlende Technik und ihr feuriges Temperament voll zur Geltung zu bringen. […] Das Lob des im Konzert anwesenden Joseph Joachim der mir die Worte zurief: ‚Endlich eine ungarische Künstlerin, die uns Ehre macht’, möge Frl. Schulz zum Weiterstreben anspornen.“ (AMZ vom 24.10.1902, S. 712, zit. n. Prante 1999, S. 62).


    Erna Schulz konnte sich relativ rasch als Violinistin im Berliner Musikleben etablieren. Am 30. Oktober 1903 debütierte sie mit dem Berliner Philharmonischen Orchester im Saal der Singakademie unter der Leitung von Joseph Joachim mit einem ungewöhnlich umfangreichen Programm: Sie spielte das Violinkonzert A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, das Violinkonzert D-Dur von Ludwig van Beethoven sowie ein Adagio von Louis Spohr (vermutlich aus dem Violinkonzert Nr. 9) und zwei ungarische Tänze von Johannes Brahms in der Bearbeitung von Joseph Joachim. Als Solistin konzertierte sie in den folgenden Jahren in Berlin, u. a. gemeinsam mit den Sängerinnen Hertha Dehmlow und Louise Göttinger-Heymann, dem Cellisten Otto Urack und – bei einer Veranstaltung des Vereins für Volksunterhaltungen – gemeinsam mit dem königlich-bayerischen Schauspieler Max Hofpauer (Vossische Zeitung vom 1. März 1905, S. 7). Sie unternahm Konzertreisen durch Österreich-Ungarn, Deutschland, England und die USA, über die bislang jedoch nichts Näheres bekannt ist.


    Parallel zu ihrer Karriere als Solistin machte sich Erna Schulz auch als Kammermusikerin einen Namen. Von 1905 bis 1912 gehörte sie als Bratschistin dem Wietrowetz-Quartett an, einem Damenstreichquartett, das die Geigerin und Joseph Joachim-Schülerin Gabriele Wietrowetz 1905 gegründet hatte; möglicherweise zählte Erna Schulz zu den Gründungsmitgliedern. In den Jahren 1916 und 1917 trat sie noch mehrmals mit diesem Ensemble auf, zuletzt als 2. Violinistin (zu Erna Schulz als Mitglied des Wietrowetz-Quartetts vgl. Prante 1999, S. 126-128).


    Neben ihrer Konzerttätigkeit in Deutschland konzertierte Erna Schulz zunehmend auch in London. Im Mai 1909 gab sie gemeinsam mit Mr. Vernon D’Arnalle ein Solokonzert in der Londoner Bechstein Hall, u. a. mit Johann Sebastian Bach’s Chaconne, dem Adagio aus Louis Spohrs 9. Violinkonzert und Henri Wieniawkis Polonaise A-Dur. Die „London Times“ urteilte am 18. Mai 1909: „On the whole she was at her best in the slow movement of the concerto, which she played with a good deal of feeling and with a fairly large tone of a sweet quality on the lower notes and in the quieter passages.” („Insgesamt war sie [Erna Schulz] im langsamen Satz des Konzerts ganz in ihrem Element, den sie mit einem guten Anteil an Gefühl, einem ordentlich großen Ton und einer schönen Wärme in den tiefen Tönen und den ruhigeren Passagen spielte.“; „The Times London“ vom 18. Mai 1909, S. 12).

    Möglicherweise ließ sie sich 1912 bzw. 1913 endgültig in London nieder, nachdem sie 1912 aus dem Berliner Wietrowetz-Quartett ausgeschieden war. (Ein Grund für den Ortswechsel könnte der Tod des Bruders Karl Schulz gewesen sein, der ebenfalls in Berlin lebte.) Am 21. Januar 1913 und im Mai 1913 gab Erna Schulz jeweils eigene Konzerte in der Londoner Steinway Hall, begleitet von dem Pianisten Louis Edger. Über das zweite Konzert, bei dem sie u. a. César Francks Violinsonate A-Dur, Ludwig van Beethovens Kreutzer-Sonate und die Violinsonate g-Moll von Louis Edger aufführte, schrieb die „London Times“: „Miss Schulz’s beautifully finished violin playing combined excellently with his piano playing. Once or twice she gave a necessary check to his impetuosity, often he provided the stronger impulse, especially in the climax, but each was always sensitive to the other, and the result was wonderfully inspiring.” („Miss Schulz’ schönes, vollendetes Violinspiel harmonierte hervorragend mit seinem Klavierspiel. Ein oder zwei Mal musste sie sein Ungestüm bremsen, häufig ging der stärkere Impuls von ihm aus, besonders in den Höhepunkten, aber jeder achtete immer sensibel auf den anderen, und das Ergebnis war wunderbar und beeindruckend.“; „The Times London“ vom 29. Mai 1913, S. 10)


    Über die folgenden zehn Jahre ist nichts bekannt, außer den wenigen Auftritten mit dem Wietrowetz-Quartett 1916/1917. Erst im Juni 1923 findet sich in der „London Times“ wieder die Ankündigung eines Konzertes, bei dem Erna Schulz gemeinsam mit der Pianistin Jessie Muro die englische Erstaufführung von Paul Hindemiths Sonate für Klavier und Violine D-Dur op. 11 Nr. 2 spielt. Im gleichen Jahr 1923 und nochmals 1927 findet sich ihr Name zudem in den „Broadcasting-Programmen“ der „London Times“; demnach war Erna Schulz spätestens ab 1923 auch bei der BBC für Rundfunkkonzerte engagiert.


    Nur wenige Hinweise geben Aufschluss über ihre weiteren Tätigkeiten in London. Winningers „Große Jüdische Nationalbiographie“ von 1931 gibt an, dass Erna Schulz „seit einigen Jahren“ als Musikpädagogin in London wirke. Über Schülerinnen und Schüler ist jedoch bislang nichts bekannt. In jedem Fall aber konnte Erna Schulz sich in den Freundeskreisen der Joseph Joachim-Schülerinnen etablieren und musizierte z. B. gemeinsam mit Marie Soldat in privatem Kreis. Margaret Deneke, in deren Familie Marie Soldat regelmäßig zu Gast war, hat in ihren Aufzeichnungen die gemeinsamen musikalischen Abende beschrieben, so z. B. in den Jahren 1931-1933: „In 1931, 1932 and 1933, Professor Albert Einstein came to Christ Church. We knew he was an amateur violinist and we invited him to play quartets with artists. Marie Soldat was to lead, Arthur Williams (Klingler Quartet) was the cellist and Erna Schulz (Wietrowetz Quartet) was the viola. He had heard them all at concerts in Vienna or Berlin and accepted the offer with alacrity.“ („In den Jahren 1931, 1932 und 1933 kam Professor Albert Einstein nach Christ Church. Wir wussten, dass er ein Amateurgeiger war und luden ihn ein, Quartette mit Künstlern zu spielen. Marie Soldat spielte die erste Geige, Arthur William (Klingler Quartet) das Cello und Erna Schulz (Wietrowetz Quartet) die Bratsche. Er hatte sie alle bei Konzerten in Wien oder Berlin gehört und nahm das Angebot ohne zu zögern an.“; Deneke o. D., zit. n. Musgrave 1990, S. 329)


    Erna Schulz starb 1938. Ein genaues Sterbedatum sowie der Sterbeort sind nicht bekannt.


    Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde sie während der Nazi-Zeit in Deutschland im einschlägigen Lexikon „Judentum und Musik: mit dem ABC jüdischer und nichtarischer Musikbeflissener“ von Hans Brückner und Christa Maria Rock diffamiert.

    Würdigung

    Eine angemessene Würdigung der künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten von Erna Schulz wird erst nach weiteren Forschungen möglich sein.

    Rezeption

    Die künstlerischen Tätigkeiten von Erna Schulz werden bislang nicht rezipiert.

    Werkverzeichnis

    Es sind bislang keine Werke von Erna Schulz bekannt.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste lässt sich aufgrund fehlender Informationen zur Zeit nicht erstellen. Nachgewiesen sind bislang die Aufführungen folgender Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Partita d-Moll BWV 1004.

    Beethoven, Ludwig van. Violinkonzert D-Dur op. 61.

    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate A-Dur op. 47.

    Brahms, Johannes/Joseph Joachim. Zwei Ungarische Tänze.

    Bruch, Max. Violinkonzert d-moll op. 44.

    Edger, Louis. Violinsonate g-Moll.

    Franck, César. Violinsonate A-Dur.

    Hindemith, Paul. Sonate für Klavier und Violine D-Dur op. 11 Nr. 2.

    Hubay, Jenö. Scène de la Czárda (keine Spezifizierung möglich).

    Joachim, Joseph. Romanze (verm. Romanze C-Dur o. op.)

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Violinkonzert e-Moll op. 64.

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Violinkonzert A-Dur KV 219.

    Spohr, Louis. Violinkonzert d-Moll op. 55.

    Wieniawski, Henri. Violinkonzert d-Moll op. 22.

    Wieniawski, Henri. Polonaise brillante in A-Dur op. 21.

    Zarzycki, Aleksander. Mazurka für Violine und Klavier G-Dur op. 26.

    Quellen

    Quellen


    Archiv der Universität der Künste Berlin (UdK-Archiv), Bestand 1 Nr. 5155-5156 (Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, Specialia, 1901-1902)



    Literatur


    Artikel „Schulz, Erna“. In: Wininger, Salomon. Große jüdische National-Biographie. Lebensbeschreibungen namhafter jüdischer Männer und Frauen aller Zeiten und Länder. Ein Nachschlagewerk für das jüdische Volk und dessen Freunde. Cernãuţi: Orient [et al.], 1925-1936. 7 Bände, Bd. 5 (1931). S. 468.


    Artikel „Schulz, Erna“. In: Brückner, Hans; Rock, Christa Maria. Judentum und Musik: mit dem ABC jüdischer und nichtarischer Musikbeflissener / begründet von H. Brückner und C. M. Rock; 3. Auflage bearbeitet von Hans Brückner. München: Brückner, 1938 [einschlägiges Nazi-Werk mit antisemitischer Tendenz].


    Deneke, Margaret. What I remember, 2 vols. (o. D.). Unveröffentlichtes Manuskript. Oxford. Lady Margaret Hall. Deneke Deposit. [Besprochen in Musgrave 1990]


    Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Preis. Geschichte. Satzung, Wettbewerbsrichtlinien, Preisträger, Stipendiaten. Stiftung Preussischer Kulturbesitz Berlin (Hg.). Berlin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 2001.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.


    Musgrave, Michael. „Marie Soldat 1863-1955: An English Perspective.“ In: Reinmar Emans und Matthias Wendt (Hg.). Beiträge zur Geschichte des Konzerts. Festschrift Siegfried Kross zum 60. Geburtstag. Bonn: Gudrun Schröder Verlag, 1990, S. 319-330.


    Prante, Inka. Die Schülerinnen Joseph Joachims. Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Amt des Lehrers, Berlin. Unveröffentlichtes Typoskript, 1999.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    „Allgemeine Musikzeitung“ vom 24. Oktober 1902, S. 712.

    „Allgemeine Musikzeitung“ vom 6. November 1903, S. 703.

    „The Times London“ vom 18. Mai 1909, S. 12.

    „The Times London” vom 29. Mai 1913, S. 10.

    „Vossische Zeitung“ vom 23. Oktober 1901.

    „Vossische Zeitung“ vom 3. März 1904, S. 6.

    „Vossische Zeitung“ vom 1. März 1905, S. 7.

    Forschung

    Lediglich Inka Prante hat bislang im Rahmen ihrer Staatsexamensarbeit über die Schülerinnen Joseph Joachims einen kurzen Artikel über Erna Schulz und ihre Studienzeit bei Joseph Joachim verfasst und dabei auch ihre kammermusikalische Tätigkeit im Wietrowetz-Quartett untersucht (vgl. Prante 1999). Darüber hinaus liegen bislang keine Forschungsinformationen über Erna Schulz vor. Ein möglicher Nachlass ist nicht bekannt.

    Forschungsbedarf

    Über das Leben und die künstlerischen Tätigkeiten von Erna Schulz ist bislang kaum etwas bekannt, obwohl sie bei zwei der erstrangigen Violinisten der Zeit ausgebildet wurde und sich bereits während ihres Studiums im deutschen, später dann auch im englischen Musikleben etablieren konnte und mit zahlreichen Musikerinnen und Musikerin der Zeit in Kontakt stand. Der Forschungsbedarf umfasst daher alle Bereiche: ihre Biografie, ihre solistische Karriere, ihre kammermusikalischen Tätigkeiten, ihre Konzertreisen, ihre künstlerischen und privaten Kontakte sowie schließlich auch den Kreis ihrer Schülerinnen und Schüler.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, Die Grundseite wurde im November 2007 verfasst.


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 03.12.2007


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Erna Schulz“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 3.12.2007.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Erna_Schulz