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  • Emma von Staudach

    von Silke Wenzel
    Emma von Staudach. Lithographie von August Prinzhofer aus dem Jahr 1853
    Namen:
    Emma von Staudach
    Ehename: Emma Mérey von Kapos-Mere
    Varianten: Emma von Mérey von Kapos-Mere, Emma von Mérey, Emma Emma Antonia Johanna Emma Staudach, Emma Emma Antonia Johanna Emma Mérey von Kapos-Mere, Emma Emma Antonia Johanna Emma Mérey, Emma Emma Antonia Emma Emma Staudach, Emma Emma Antonia Emma Emma Mérey von Kapos-Mere, Emma Emma Antonia Emma Emma Mérey, Emma Emma Antonia Antonia Emma Staudach, Emma Emma Antonia Antonia Emma Mérey von Kapos-Mere, Emma Emma Antonia Antonia Emma Mérey, Emma Emma Antonia Freiin Emma Staudach, Emma Emma Antonia Freiin Emma Mérey von Kapos-Mere, Emma Emma Antonia Freiin Emma Mérey, Emma Emma Antonia von Emma Staudach, Emma Emma Antonia von Emma Mérey von Kapos-Mere, Emma Emma Antonia von Emma Mérey, von von Staudach, von von Mérey von Kapos-Mere, von von Mérey, von von Antonia Johanna von Staudach, von von Antonia Johanna von Mérey von Kapos-Mere, von von Antonia Johanna von Mérey
    Lebensdaten:
    geb. in Graz,
    gest. vor in Pressburg,

    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin
    Charakterisierender Satz:

    „Le concert de Mlle Emma de Staudach a valu à cette charmante pianiste un succès complet. La sonate de Scarlatti a été dite par elle avec cette précision de rhythme et ce toucher léger qui sont les conditions indispensables de l’exécution des œuvres de l’ancienne école; la ‚Berceuse’ et la ‚Valse’ de Chopin, on fait voir tout ce que la jeune artiste viennoise possède de grâce, de poésie et de sentiment délicat. L’auditoire a été surtout ravi de ces deux morceaux, dont l’auteur ne sera pas de sitôt remplacé.“


    „Das Konzert von Mlle. Emma de Staudach war für die charmante Pianistin ein voller Erfolg. Die Sonate von Scarlatti wurde von ihr mit jener rhythmischen Präzision und dem leichten Anschlag gegeben, die für Werke der alten Schule unabdingbar notwendig sind; die ‚Berceuse’ und die ‚Valse‘ von Chopin zeigten uns die Anmut, die Poesie und das feinsinnige Gefühl, die die junge Wiener Künstlerin besitzt. Das Publikum war vor allem von diesen beiden Stücken begeistert, deren Autor nicht so bald ersetzt werden wird.“


    („Revue et Gazette musicale de Paris“ vom 15. März 1857, S. 86)


    Profil

    Die Pianistin Emma von Staudach studierte privat bei dem Pianisten und Komponisten Eduard Pirkhart Klavier. Ab dem Alter von 18 Jahren trat sie als Solistin und Kammermusikerin öffentlich auf, u. a. im Saal der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. In den Jahren 1852/53 und nochmals 1856/57 bereiste sie Deutschland, Frankreich, Belgien und England, konzertierte im Leipziger Gewandhaus, in der Pariser Salle Érard und im Rahmen der „New Philharmonic Society“ in London. Ihre Konzertprogramme enthielten neben dem klassisch-romantischen Repertoire von Beginn an auch ältere Werke, u. a. von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. Nach ihrer Heirat 1859 zog sich Emma von Staudach aus der Öffentlichkeit zurück.

    Orte und Länder

    Emma von Staudach wurde in Graz geboren. Sie wuchs in Wien auf und verbrachte dort ihr Leben. Konzertreisen führten sie in den Jahren 1852/53 und 1856/57 durch Deutschland, Frankreich, Belgien und England. Emma von Staudach starb im ungarischen Pozsony, heute Bratislava in der Slowakei.

    Biografie

    Emma von Staudach wurde am 18. April 1834 in Graz als Tochter des k. k. Rittmeisters Joseph Maria Anton Freiherrn von Staudach (1795–1852) und dessen Frau Maria Clementine, geb. Baroni de Cavalcabò, Marchesa Viadana (1807–1862) geboren. Ihre Mutter war eine Cousine der Komponistin Julie Baroni de Cavalcabò. Ihre musikalische Ausbildung im Fach Klavier erhielt Emma von Staudach von dem Wiener Pianisten und Komponisten Eduard Pirkhart. Dabei stand sie auch mit Carl Czerny in Kontakt, der ihr am 7. Februar 1849 ein „Impromptu/Presto leggierissimo“ widmete (vgl. Stargardt 1978, S. 202).


    Am 14. November 1852 gab Emma Staudach ihr erstes eigenes Konzert im Wiener Saal der Gesellschaft der Musikfreunde. Auf dem Programm standen Johann Nepomuk Hummels Septett d-Moll op. 74, Johann Sebastian Bachs Fuge c-Moll (verm. BWV 847), ein Nocturne Frédéric Chopins, eine Saltarelle von Charles-Valentin Alkan und Franz Liszts „Réminiscences de Lucia di Lammermoor“ (Gaetano Donizetti). Die „Neue Wiener Musikzeitung“ rezensierte verhalten, obwohl das Konzert vom Publikum begeistert aufgenommen wurde: „Frln. Staudach eröffnete ihr Konzert mit dem Hummel’schen Septett in D moll [...]. Sie spielte ihren Part recht nett und fertig, aber etwas monoton. [...] Als Mittelnummer gruppirte Frl. Staudach, die C moll Fuge von Seb. Bach, eine Nocturne von F. Chopin, welche sie mit ungemein feiner Nuancierung der Melodie vortrug und die unserer Ansicht nach unstreitig als ihre beste Leistung bezeichnet zu werden verdient, sodann die Saltarelle von C.[harles] B. Alkan. Letztere Piece lohnt die darauf zu verwendende Mühe nicht. [...] Noch weniger als diese aber, hätte sie die Fantasie über Lucia di Lammermoor von Fr. Liszt wählen sollen, zu welcher [...] schon ihre phisische Kraft nicht genugsam hinreicht. [...] Die versammelten Zuhörer waren nicht lässig im Beifallspenden und Hervorrufen. Die Wiederholung der Saltarelle, so wie der alte, abgedroschene Spaß mit dem Blumenwerfenlassen am Schlusse hätte füglich unterbleiben können.“ („Neue Wiener Musikzeitung“ vom 18. November 1852, S. 200f.) Im Jahr darauf, im November und Dezember 1853, veranstaltete Emma von Staudach drei eigene Konzerte im Wiener Musikvereinssaal, von denen das erste am 20. November, die beiden folgenden am 8. und 20. Dezember stattfanden, und an denen u. a. der Sänger Joseph Staudigl und der Geiger Joseph Hellmesberger beteiligt waren. In den drei Konzerten spielte sie ein breitgefächertes Repertoire. Auf den Programmen standen Ludwig van Beethovens Klaviersonate f-Moll op. 57 und dessen Violinsonate A-Dur op. 47, ein Thema mit Variationen Georg Friedrich Händels und eine Fuge Johann Sebastian Bachs, ein Nocturne und eine Valse von Frédéric Chopin, Stephen Hellers Etude „La Chasse“ op. 29 und dessen „Saltarelle“, Franz Liszts „Illustrations du Prophète“ (Giacomo Meyerbeer), Sigismund Thalbergs „Introduction et Variations sur la Barcarolle de ‚L’Elisire d’amore’ de Donizetti“ op. 66 und dessen „Grande Fantasia et Variations sur ‚Don Juan’ de Mozart“ op. 14, Felix Mendelssohn Bartholdys „Rondo capriccioso“ op. 14 und Leopold Meyers „Souvenir d’Italie“. Über das erste der Konzerte schrieb die „Neue Wiener Musikzeitung“: „Schon vom vorigen Jahre her dem musikliebenden Publikum als eine sehr geschickte und liebenswürdige Künstlerin bekannt, wurde das Fräulein von den sehr zahlreich versammelten Zuhörern auf das freundlichste bewillkommnet. Das Programm war wie in den vorjährigen Concerten ein mannigfaltiges; ältere und neuere Meister, Klassisches und Modewaaren für den Salon wechselten ab. Der Sonate aus Fmoll von Beethoven, welche den Beginn machte, konnte die liebenswürdige Künstlerin wohl nicht in allem und jedem gerecht werden; doch spielt sie die zarteren Stellen schön und in der Auffassung zeigte sich Verständniß. Sehr interessant war die Vorführung eines Thema mit Variationen von dem alten Meister Händel, eine köstliche Gabe, die den neuen Beweis liefert, daß man auch den Klavierkompositionen der alten großen Meister nicht allzu ängstlich aus dem Wege gehen darf, denn dieses Stück fand, getragen von dem äußerst klaren und gediegenen Vortrage des Fräuleins, allgemeine Anerkennung. Eine Valse von Chopin, in der bekannten Weise dieses Tonsetzers, ist von wenig Bedeutung. Mehr Gelegenheit zur Auszeichnung, besonders durch Kraft und Behendigkeit gab das Jagdgemälde von Heller, das so tüchtig vorgetragen wurde, daß man die Wiederholung verlangte. Den Glanzpunkt im Spiele der Konzertgeberin bildete aber die Illustration des ‚Propheten’ von Liszt, die sie mit außerordentlicher Bravour in der Art spielte, daß ein wahrer Beifallssturm folgte und auch die Wiederholung dieses Stückes verlangt wurde.“ („Neue Wiener Musikzeitung“ vom 24. November 1853, S. 196f.; zu den weiteren Konzerten vgl. auch „Neue Wiener Musikzeitung“ vom 15. Dezember 1853, S. 211, vom 22. Dezember 1853, S. 216) Auch in den folgenden Jahren gab Emma Staudach regelmäßig Konzerte in Wien und wirkte bei Konzerten anderer Musikerinnen und Musiker mit. So spielte sie z. B. am 6. April 1854 bei einem Konzert des Sängers Julius Stockhausen im Wiener Musikvereinssaale Carl Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“ (Rondo brillant Des-Dur op. 65) sowie nochmals Leopold Meyers „Souvenir d’Italie“. Die „Neue Wiener Musikzeitung“ schrieb, Emma Staudach habe „‚Weber’s Aufforderung zum Tanze‘ und ‚Souvenir d’Italie’ von L. v. Meyer ganz vortrefflich, mit herrlichem Anschlage, vollendeter Reinheit, Deutlichkeit und Eleganz“ gespielt (vgl. „Neue Wiener Musikzeitung“ vom 13. April 1854, S. 64). Im Februar 1855 trat sie in Wien in einem Konzert der Sängerin Mathilde Marchesi-Graumann auf und spielte in diesem Rahmen Johann Sebastian Bachs Fuge D-Dur BWV 850 und mehrere kleinere Stücke. Eduard Hanslick rezensierte in der „Freien Wiener Presse“: „Sie spielte eine Bach’sche Fuge (Nr. 5 des wohltemperirten Claviers, D-Dur) einen geistreichen Sonatensatz von Scarlatti, endlich Stücke von Liszt und Chopin, – alles mit großer Zierlichkeit, Rundung und recht ausgebildeter Technik [...]. An Applaus und Hervorruf war kein Mangel.“ (Eduard Hanslick, in: „Freie Presse“ vom 1. März 1855, zit. n. Hanslick 1995, S. 34) Für ihre eigenen Konzerte erweiterte Emma Staudach stetig ihr Repertoire, das sowohl ältere und klassisch-romantische Werke als auch virtuose zeitgenössische Kompositionen umfasste. Bei einem Konzert, das sie am 3. März 1855 im Wiener Musikvereinssaal veranstaltete, spielte sie das Tripelkonzert d-Moll BWV 1063 in einer Bearbeitung für drei Klaviere und Streichquartett von Johann Sebastian Bach sowie kleinere Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Domenico Scarlatti, Frédéric Chopin und Alexander Dreyschock: „Der Saal war ziemlich voll, der Beifall sehr lebhaft. [...] Diesmal war das Konzert für drei Piano-Forte mit Streichquartett-Begleitung von dem alten Seb. Bach die interessanteste Nummer. Der Vortrag war mit eingehendem Verständniß in diese naiv-liebliche Tondichtung schlicht, und dabei durchaus korrekt und deutlich. Nebstbei spielte sie ‚Gigue’ von Mozart, ein Lied ohne Worte von Mendelssohn, eine Sonate von Scarlatti, eine Etude von Chopin und ‚Invitation à la Polka’ [G-Dur op. 73] von Dreyschock.“ („Neue Wiener Musikzeitung“ vom 8. März 1855, S. 41) Im Dezember 1855 übernahm Emma von Staudach im Rahmen der Soireen, die der Geiger Ludwig Strauß mit seinem Quartett in Wien veranstaltete, den Klavierpart in Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierquartett h-Moll op. 3: „Die zweite Quartett-Soirée der Hrn. Straus, König, Kral und Röver, welche am 21. d. M. im Saale zum ‚römischen Kaiser’ stattfand, hatte im Ganzen einen günstigeren Erfolg als die erste, und verdiente es auch. [...] In der Mitte [...] wurde Mendelssohns Quartett in H-moll für Piano, Violin, Viola und Violoncell gegeben. Fräulein Emma Staudach spielt den äußerst schwierigen Pianoforte-Part mit ausgezeichneter Bravour und beinahe vollendeter Technik [...].“ („Neue Wiener Musikzeitung vom 27. Dezember 1855, S. 210)


    In den Jahren 1852/53 unternahm Emma von Staudach eine erste größere Konzerttournee durch Deutschland, Frankreich und England, bei der sie u. a. in Leipzig, Weimar, Berlin, Paris und London auftrat. Am 25. November 1852 spielte sie in den Leipziger Gewandhauskonzerten Ludwig van Beethovens Klavierkonzert c-Moll op. 37 sowie Sigismund Thalbergs „Introduction et Variations sur la Barcarolle de ‚L’Elisire d’amore’ de Donizetti“ op. 66. Der Rezensent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ schrieb äußerst verhalten: „Frl. v. Staudach zeigte sich als eine Pianistin mit tüchtiger Fertigkeit, aber sehr trocknem und sprödem Anschlage. Die geistigen Mittel der jungen Dame schienen dem Beethoven’schen Concerte nicht recht gewachsen zu sein. In der Thalberg’schen Composition fand sie Gelegenheit, ihre technische Ausbildung zu bethätigen.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 3. Dezember 1852, S. 244). Dafür war es Emma Staudach gelungen, Franz Liszt in Weimar von ihrem Spiel zu überzeugen, der ihr eine Empfehlung an Pierre Erard in Paris übermitteln ließ und überdies den Kontakt zu dem Geiger Joseph Joachim herstellte, der zeitgleich mit Emma Staudach im Dezember 1852 in Berlin konzertierte. Am 3. Dezember 1852 schrieb Franz Liszt aus Weimar an Heinrich Schlesinger in Berlin: „Vous avez sûrement déjà fait la connaissance de Mademoiselle de Staudach. Je ne l’ai vu qu’une couple d’heures à Weymar; elle m’a laissé l’impression d’une charmante jeune personne et d’une pianiste distinguée. Voulez-vous bien avoir l’obligeance de lui remettre avec mille complimens de ma part la lettre ci-joint pour Erard qui sera je pense à même de lui être agréable à Paris. [...] Veuillez bien encore dire à Mademoiselle Staudach que Joachim aura le plaisir de lui faire sa visite à Berlin, et de mettre ses bonnes offices à Hanovre à sa disposition.“ („Sie haben sicherlich bereits Mademoiselle de Staudach kennengelernt. Ich habe sie nur ein paar Stunden in Weimar gesehen; sie hinterließ bei mir den Eindruck einer charmanten jungen Dame und einer vornehmen Pianistin. Wären Sie so freundlich, ihr mit herzlichen Grüßen meinerseits den beiliegenden Brief an Erard zu übermitteln, der in Paris in einer Position ist, in der er ihr hilfreich sein kann. [...] Könnten Sie bitte überdies Mademoiselle Staudach ausrichten, dass Joachim sie in Berlin besuchen wird, um ihr seine guten Verbindungen in Hannover zur Verfügung zu stellen.“; Franz Liszt an Heinrich Schlesinger am 3. Dezember 1852, zit. n. Liszt 2003, S. 289). Von Berlin aus reiste Emma von Staudach Anfang Januar 1853 nach Paris. Dort trat sie zunächst in einem Konzert des Geigers Camillo Sivori auf, das dieser am 28. Februar 1853 in der Salle Herz veranstaltete, und gab dann ein eigenes Konzert. Am 28. Februar spielte Emma von Staudach den ersten Satz aus Ludwig van Beethovens Klavierkonzert c-Moll op. 37 und Sigmund Thalbergs „Introduction et Variations sur la Barcarolle de L’Elisir d’Amore“ op. 66, und die „Revue et Gazette musicale de Paris“ rezensierte zustimmend: „Mlle Staudach est une pianiste sérieuse, qui a fait preuve de modestie en ne paraissant que comme auxiliaire dans un concert qu’elle a probablement donné plus tard pour son propre compte [...]. Après avoir exécuté l’œuvre de Beethoven en excellente musicienne, elle a dit en virtuose de salon [...] les brillantes variations de Thalberg sur ‚L’Elisir d’amore’; et le public, aussi charmé que surpris, a fort bien accueilli Mlle Staudach, qui est une pianiste distinguée, en qui on voudrait cependant un peu moins de distinction, et plus de son et de chaleur.“ („Mlle. Staudach ist eine ernsthafte Pianistin, die ihre Bescheidenheit unter Beweis stellte, indem sie zunächst lediglich als Mitwirkende bei einem Konzert erschien, das sie vielleicht erst später auf eigene Rechnung veranstaltet hätte [...]. Nachdem sie sich mit der Komposition Beethovens als exzellente Musikerin erwiesen hat, gab sie als Salonvirtuosin [...] die brillanten Variationen von Thalberg über ‚L’Elisir d’amore’; und das Publikum, ebenso hingerissen wie überrascht, empfing mit Begeisterung Mlle. Staudach, die eine vornehme Pianistin ist, auch wenn man sich ein bißchen weniger Vornehmheit und ein bißchen mehr Klang und Wärme wünschen würde.“; „Revue et Gazette musicale de Paris“ vom 6. März 1853, S. 81) Anfang April 1853 veranstaltete Emma von Staudach dann ein eigenes Konzert in Paris, unter Mitwirkung des Geigers Jean Baptiste Phelémon de Cuvillon. Auf dem Programm standen Ludwig van Beethovens Violonsonate A-Dur, Präludium und Fuge Cis-Dur BWV 848 aus dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach, ein Nocturne Frédéric Chopins, Stephen Hellers „Saltarelle“, ein „Lied ohne Worte“ (A-Dur) von Felix Mendelssohn Bartholdy und Andante und Finale der Klaviersonate f-Moll op. 57 von Ludwig van Beethoven. Die „Revue et Gazette musicale de Paris“ schrieb über die Pianistin und ihr Konzert: „Après l’andante avec variations et le finale de la sonate en la pour piano et violon de Beethoven, fort bien dialogués par M. Cuvillon et Mlle Staudach, la jeune artiste autrichiene a dit d’une délicieuse manière une fugue de Bach (avec son prélude), celle en ut dièze majeur; un nocturne de Chopin, et la charmante romance en la majeur, sans paroles, de Mendelssohn; puis sont venus encore l’andante et le finale de la sonate en fa mineur de Beethoven. Pour bien dire, exprimer, peindre, faire passer dans l’âme de ses auditeurs tout ce qu’il y a de mystérieuse poésie, de passion et de puissance rhythmique dans ces deux morceaux, il faut toutes les tendresses et toutes les tristesses d’une âme féminine unies à la force, au ton, au jeu impérieux d’un homme énergique. Mlle Staudach s’y est montrée pianiste correcte, précise, un peu emportée, ainsi que dans la Saltarelle de Stéphen Heller, mais tirant toujours de son instrument un son net et brillant.“ („Nach dem Andante mit Variationen und dem Finale der Sonate A-Dur für Klavier und Violine von Beethoven, von M. Cuvillon und Mlle. Staudach hervorragend miteinander vorgetragen, gab die österreichische Künstlerin in einer feinsinnigen Weise die Fuge Cis-Dur von Bach (mit Präludium), ein Nocturne von Chopin und das charmante Lied ohne Worte A-Dur von Mendelssohn; schließlich kamen noch Andante und Finale der Sonate f-Moll von Beethoven. Um alles, was es an geheimnisvoller Poesie, Leidenschaft und rhythmischer Kraft in diesen beiden Stücken gibt, darzustellen, auszudrücken, zu malen, und in die Seele der Zuhörer eindringen zu lassen, braucht es alle Zärtlichkeit und alle Melancholie einer weiblichen Seele, vereint mit der Kraft, dem Ton und dem gewaltigen Spiel eines starken Mannes. Mlle. Staudach hat sich darin als korrekte und präzise Pianistin gezeigt, ließ sich hin und wieder mitreißen, so auch in der Saltarelle von Stephen Heller. Dabei erzeugte sie jedoch stets auf ihrem Instrument einen reinen und brillanten Klang.“; „Revue et Gazette musicale de Paris“ vom 10. April 1853, S. 131)


    Im Juni und Anfang Juli 1853 folgten mehrere Konzerte in London. So trat Emma Staudach z. B. am 28. Juni 1853 im Rahmen der Matineen der Londoner Musical Union auf und spielte dort gemeinsam mit dem Wiener Pianisten Joseph von Blumenthal ein Klavierduo (vgl. Konzertanzeige, in: „The Times“ vom 20. Juni 1853, S. 1). Anfang Juli beteiligte sie sich an einem Konzert, das die Sängerin Mathilde Marchesi-Graumann und deren Mann Salvatore Marchesi in den New Beethoven-Rooms in London gaben. Unter den weiteren Mitwirkenden waren die Sängerin Agnes Bury und der Geiger Henri Vieuxtemps. In der „Musical World“ hieß es: „Mdlle. Staudach was the pianist, and her performances gave evident satisfaction.“ („Die Pianistin war Mdlle. Staudach, und ihre Aufführungen waren absolut zufriedenstellend.“; „The Musical World“ vom 2. Juli 1853, S. 422f.) Wenige Tage später, am 9. Juli 1853, trat Emma Staudach gemeinsam mit der Sängerin Pauline Viardot in einer musikalischen Matinée auf, die der Geiger Antonio Bazzini in den Londoner Willis’s Rooms gab (vgl. „The Times“ vom 5. Juli 1853, S. 1).

    In den Jahren 1856/57 unternahm Emma von Staudach eine weitere große Tournee durch Deutschland, Frankreich, Belgien und England. Dabei trat sie am 30. Oktober 1856 in den Leipziger Gewandhauskonzerten an der Seite der Sängerin Jenny Meyer auf und spielte dort Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert c-Moll KV 491, eine Klaviersonate A-Dur von Domenico Scarlatti sowie Stephen Hellers Tarantelle As-Dur op. 85 Nr. 2. Die „Leipziger Zeitung“ schrieb über das Konzert: „Das gestrige (vierte) Abonnementconcert im hiesigen Gewandhause [...] fand um so größere Anerkennung, als auch die virtuosen Vorträge diesmal durch zwei Künstlerinnen von nicht ungewöhnlicher Begabung sehr wacker vertreten waren, durch die Sängerin Fräulein Jenny Meyer aus Berlin [...] und durch die Pianistin Fräul. Emma v. Staudach. [...] In Emma von Staudach, deren flüchtige Bekanntschaft wir bereits vor ungefähr drei Jahren gemacht haben, begrüßen wir eine äußerst talentvolle junge Pianistin von feinster musikalischer Durchbildung und dem modernen Virtuosenthume ebenbürtiger Dexterität. Sie spielte das C moll Concert (No. 7) von W. A. Mozart mit ebenso geistvollem Verständniß u. tadelloser Präcision, als sie durch die rapide Fertigkeit u. graziöse Sauberkeit womit sie in ihren beiden letzten Vorträgen, einer Sonate in A dur von Scarlatti, sowie der Tarantelle in As dur von Stephen Heller sich auszeichnete, das große Publicum [...] wahrhaft zu bezaubern wußte.“ („Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung“ vom 2. November 1856, S. 472; vgl. auch „Berliner Musik-Zeitung Echo“ vom 30. November 1856, S. 384) Anschließend reiste Emma von Staudach in weiter nach Bremen, wo sie in den „Privatconcerten“ als Solistin auftrat (vgl. „Bremer Sonntagsblatt: Organ des Künstlervereins“ vom 29. März 1857, S. 104), und konzertierte Ende Dezember 1856 in Brüssel im Rahmen der Konzerte des Künstlervereins (vgl. „Neue Wiener Musik-Zeitung“ vom 25. Dezember 1856, S. 221). In Paris, wo sie im Januar eintraf (vgl. „Revue et Gazette musicale de Paris“ vom 11. Januar 1857, S. 14), gab sie Anfang März 1857 ein eigenes Konzert, bei dem sie u. a. eine Sonate von Domenico Scarlatti und Kompositionen von Frédéric Chopin spielte. Die „Revue et Gazette musicale de Paris“ berichtete: „Le concert de Mlle Emma de Staudach a valu à cette charmante pianiste un succès complet. La sonate de Scarlatti a été dite par elle avec cette précision de rhythme et ce toucher léger qui sont les conditions indispensables de l’exécution des œuvres de l’ancienne école; la ‚Berceuse’ et la ‚Valse’ de Chopin, on fait voir tout ce que la jeune artiste viennoise possède de grâce, de poésie et de sentiment délicat. L’auditoire a été surtout ravi de ces deux morceaux, dont l’auteur ne sera pas de sitôt remplacé.“ („Das Konzert von Mlle. Emma de Staudach war für die charmante Pianistin ein voller Erfolg. Die Sonate von Scarlatti wurde von ihr mit jener rhythmischen Präzision und dem leichten Anschlag gegeben, die für Werke der alten Schule unabdingbar notwendig sind; die ‚Berceuse’ und die ‚Valse“ von Chopin zeigten uns die Anmut, die Poesie und das feinsinnige Gefühl, die die junge Wiener Künstlerin besitzt. Das Publikum war vor allem von diesen beiden Stücken begeistert, deren Autor nicht so bald ersetzt werden wird.“; „Revue et Gazette musicale de Paris“ vom 15. März 1857, S. 86) Am 16. Mai 1857 konzertierte Emma von Staudach im ersten Konzert der Brüsseler „Association des artistes musiciens“ als Solistin (vgl. Caecilia, algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland, 1844-1880, Calendar, S. 305) und reiste anschließend weiter nach London. Dort gab sie zunächst ein Konzert im Osborne House des englischen Königshauses, bei dem sie u. a. Felix Mendelssohn Bartholdys „Scherzo a capricco“ fis-Moll WoO 3 und Louis Moreau Gottschalks „Jota aragonesa“ op. 14 spielte, und übernahm Anfang Juni 1857 den Solopart in Ludwig van Beethovens Klavierkonzert c-Moll op. 37 in der Londoner New Philharmonic Society unter der Leitung von Henry Wylde (vgl. Konzertankündigung in „The Times“ vom 30. Mai 1857, S. 1). Die französische Zeitschrift „Le Guide musical“ berichtete in seinen Auslandsbriefen aus London: „L’éminente pianiste viennoise [...], Mlle Emma Staudach, reçoit à Londres un accueil non moins sympathique [qu’à Paris]. La grande société anglaise a pris cette aimable virtuose sous son patronage, et il n’est pas de soirée un peu importante où elle ne soit invitée. On a voulu aussi l’entendre à la cour: elle a été dernièrement appelée à Osborne, où elle a eu l’honneur de jouer devant la reine, le prince Albert et toute la famille royale.“ („Die hervorragende Wiener Pianistin [...] Mlle. Emma Staudach erfährt in London einen nicht weniger freundlichen Empfang [als in Paris]. Die englische hohe Gesellschaft hat diese liebenswerte Virtuosin unter ihren Schutz genommen, und es gibt kaum wichtigere Soiréen, zu denen sie nicht eingeladen wäre. Man wollte sie auch am Hof hören: vor kurzem wurde sie nach Osborne gerufen, wo sie die Ehre hatte, vor der Königin, Prince Albert und der gesamten königlichen Familie zu spielen.“; „Le Guide musical“ vom 18. Juni 1857, S. 3)


    Von Emma von Staudach sind zwei Kompositionen für Klavier erhalten, die sie vermutlich für den eigenen Konzertgebrauch schrieb. Darunter befindet sich ein Impromptu op. 1, das 1853 bei Witzendorf in Wien erschien, sowie das Klavierstück „Pensée fugitive“. Das Autograph der „Pensée fugitive“ ist im „Album der Tonsetzer Wiens für Elisabeth“ erhalten, das von insgesamt 93 Komponistinnen und Komponisten Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn zu ihrer Hochzeit am 20. April 1854 überreicht wurde (vgl. Artikel „Staudach, Emma von“, in: Marx/Haas 2001, S. 343; Brosche 1987).


    Am 18. Dezember 1859 heiratete Emma von Staudach in Wien Alexander Mérey von Kapos-Mere und zog sich vom Konzertpodium zurück. Sie starb Anfang Februar 1862 in Pozsony (Ungarn) im Alter von 27 Jahren an einem Lungenleiden.

    Würdigung

    Emma von Staudach konnte sich ab dem Alter von 18 Jahren im Musikleben als Solistin und Kammermusikerin etablieren und wurde dabei als Pianistin international anerkannt. Eine differenzierte Würdigung ihrer Tätigkeiten ist jedoch erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Werkverzeichnis

    Kompositionen


    Impromptu für Klavier op. 1. Wien: Witzendorf, 1853.


    Pensée fugitive für Klavier. Autograph, veröffentlicht in: Brosche, Günter (Hg.). Huldigung der Tonsetzer Wiens an Elisabeth Kaiserin von Österreich (Wien 1854). Erstdruck in Reproduktion der Original-Handschrift (= Denkmäler der Tonkunst in Österreich 142/144), Graz: Akademische Druck und Verlagsanstalt, 1987.


    Weitere, bislang unbekannte Kompositionen für Klavier (vgl. Artikel „Staudach, Emma Freiin“, in Wurzbach 1878).

    Repertoire

    Ein Repertoireverzeichnis Emma von Staudachs kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:


    Alkan, Charles Valentin. Saltarelle e-Moll op. 23.


    Bach, Johann Sebastian. Tripelkonzert oder Konzert für drei Cembali d-Moll BWV 1063.

    Bach, Johann Sebastian. Fuge c-Moll (verm. BWV 847).

    Bach, Johann Sebastian. Präludium und Fuge Cis-Dur BWV 848.

    Bach, Johann Sebastian. Fuge D-Dur BWV 850.


    Beethoven, Ludwig van. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll Nr. 3 op. 37

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57.

    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47.


    Chopin, Frédéric. Nocturne (keine Präzisierung)

    Chopin, Frédéric. Valse (keine Präzisierung).


    Dreyschock, Alexander. Invitation à la Polka G-Dur op. 73.


    Gottschalk, Louis Moreau. Jota aragonesa op. 14.


    Händel, Georg Friedrich. Thema mit Variationen (keine Präzisierung möglich).


    Heller, Stephen. Etüde „La Chasse“ op. 29.

    Heller, Stephen. Tarantelle As-Dur op. 85 Nr. 2.


    Hummel, Johann Nepomuk. Septett d-Moll op. 74.


    Liszt, Franz. „Illustrations du Prophète“ (Giacomo Meyerbeer).

    Liszt, Franz. “Réminiscences de Lucia di Lammermoor” (Gaetano Donizetti).


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Lied ohne Worte A-Dur.

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Rondo Capriccoso op. 14.

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Scherzo a capricco fis-Moll WoO 3.

    Mendelssohn Bartholdys, Felix. Klavierquartett h-Moll op. 3.


    Meyer, Leopold. “Souvenir d’Italie“.


    Mozart, Wolfgang Amadeus. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491.


    Scarlatti, Domenico. Klaviersonate A-Dur (keine Präzisierung).


    Thalberg, Sigismund. „Grande Fantasia et Variations sur ‚Don Juan’ de Mozart op. 14.

    Thalberg, Sigismund. „Introduction et Variations sur la Barcarolle de ‚L’Elisire d’amore’ de Donizetti” op. 66.


    Weber, Carl Maria von. „Aufforderung zum Tanz“. Rondo brillant Des-Dur op. 65.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Staudach, Emma Freiin“. In: Constant von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich, T. 37, 1878, vorh. in wbis (world biographical information system).


    Artikel „Staudach, Emma von“. In: 210 österreichische Komponistinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Biographie, Werk und Bibliographie. Ein Lexikon. Eva Marx, Gerlinde Haas (Hg.). Salzburg: Residenz-Verlag, 2001, S. 342-344.


    Artikel „Staudach, Emma Antonia Johanna Freiin von“. In: Österreichisches Musiklexikon, hg. von Rudolf Flotzinger. Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften, 2006, Bd. 5, S. 2286.


    Hanslick, Eduard. Sämtliche Schriften. Historisch-kritische Ausgabe. Band I/3: Aufsätze und Rezensionen 1855-1856, hg. v. Dietmar Strauß, Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1995.


    Liszt, Franz. Liszt Letters in the Library of Congress, introd., transl., annot. and ed. by Michael Short, Hillsdale, NY: Pentagon Press, 2003.


    Stargardt, J. A. Autographen aus allen Gebieten, Versteigerungskatalog des Antiquariats J. A. Stargardt, Marburg 1978.



    Zeitschriftenartikel und Konzertrezensionen


    Berliner Musik-Zeitung Echo vom 30. November 1856, S. 384.


    Bremer Sonntagsblatt: Organ des Künstlervereins vom 29. März 1857, S. 104.


    Caecilia, algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland, 1844-1880, Calendar, S. 305.


    Freie Presse vom 1. März 1855, in: Hanslick 1995, S. 34.


    Illustrirte Zeitung (Leipzig) Bd. XIX, Nr. 493 vom 11. Dezember 1852, S. 379.


    Le Guide musical vom 18. Juni 1857, S. 3.


    Neue Wiener Musikzeitung vom 18. November 1852, S. 200f.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 24. November 1853, S. 196f.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 15. Dezember 1853, S. 211.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 22. Dezember 1853, S. 216.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 13. April 1854, S. 64.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 8. März 1855, S. 41.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 27. Dezember 1855, S. 210.

    Neue Wiener Musikzeitung vom 25. Dezember 1856, S. 221.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 3. Dezember 1852, S. 244.


    Revue et Gazette musicale de Paris vom 6. März 1853, S. 81.

    Revue et Gazette musicale de Paris vom 10. April 1853, S. 131.

    Revue et Gazette musicale de Paris vom 11. Januar 1857, S. 14.

    Revue et Gazette musicale de Paris vom 15. März 1857, S. 86.


    The Musical World vom 2. Juli 1853, S. 422f.


    The Times vom 20. Juni 1853, S. 1.

    The Times vom 5. Juli 1853, S. 1.

    The Times vom 30. Mai 1857, S. 1.


    Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung vom 2. November 1856, S. 472.

    Forschung

    Zu Emma von Staudach liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Emma von Staudach umfasst ihre Biografie, ihre Tätigkeiten sowie ihre künstlerischen Kontakte.

    Normdaten

    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 117743658

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 24.11.2011


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Emma von Staudach“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 24.11.2011.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Emma_von_Staudach