Herzlich Willkommen bei MUGI

  • (PDF)
  • (105%)
  • Deutsch
  • Emma Mundella

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Emma Mundella
    Lebensdaten:
    geb. in Nottingham,
    gest. in London,

    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin, Schulmusikerin, Musikpädagogin, Dirigentin, Organistin
    Charakterisierender Satz:

    „On the opening of the Wimbledon High School in 1880, the whole of the curriculum of music was placed in her hands [...]. Not content with the usual amount of musical work which is the requirement of high school study, she inaugurated lectures on musical subjects, pianoforte recitals, started a ‚music circle’ of past and present pupils for the encouragement of composition and vocal and instrumental performances, she also collected the first books for the formation of a musical library. [...] when the constitution of her classes required her to compose fresh music or make special instrumental or vocal arrangements of standard works, she was ready with them [...]. Emma Mundella might have had only ordinary work to do, but she certainly did not do it in the ordinary way.“


    „Bei der Eröffnung der Wimbledon High School im Jahre 1880 wurde der gesamte Lehrplan für das Fach Musik in ihre Hände gelegt [...]. Da sie mit den üblichen Anforderungen einer High School nicht zufrieden war, führte sie Vorlesungen zu musikalischen Themen und Klavierabende ein, initiierte einen ‚Musikkreis’ ehemaliger und gegenwärtiger Schüler, der zum Komponieren und Musizieren einlud, und sammelte auch die ersten Bücher für die Errichtung einer Musikbibliothek. [...] wenn die Zusammensetzung ihrer Klassen es erforderte, neue Musik zu komponieren oder spezielle instrumentale oder vokale Arrangements von Standardwerken einzurichten, war sie damit schon fertig [...]. Emma Mundella hatte möglicherweise nur die übliche Arbeit zu erledigen, aber sie erledigte sie bestimmt nicht auf gewöhnliche Art und Weise.“


    („The Musical Times“ vom 1. April 1896, S. 246)


    Profil

    Die Pianistin, Organistin, Komponistin, Musiklehrerin und Dirigentin Emma Mundella wurde an der National Training School for Music in Nottingham ausgebildet und fand anschließend eine Stelle als Musiklehrerin. Als 1880 die Londoner Wimbledon High School mit dem Ziel gegründet wurde, Mädchen eine bessere und fundierte Schulbildung zu ermöglichen, wurde Emma Mundella als Leiterin der Musikabteilung dorthin berufen und entwickelte einen umfassenden Lehrplan für das Fach Musik. Zudem versah sie den Orgeldienst in einer Londoner Kirche, leitete Laienchöre und gab privaten Musikunterricht. Ein – vermutlich kleinerer Teil – ihrer Kompositionen, die sie als Schulmusikerin wie als Musikpädagogin schrieb, wurden in renommierten Londoner Musikverlagen veröffentlicht, u. a. bei Novello, Ewer & Co.

    Orte und Länder

    Emma Mundella wurde in Nottingham geboren und studierte an der dortigen National Training School for Music in einem kooperativen Studiengang mit dem Royal College of Music in London. Anschließend wirkte sie als Musiklehrerin im Nordwesten Englands an der St. Elphin’s Clergy Daughters’ School in Warrington und lehrte ab 1880 an der Londoner Wimbledon Highschool. Im Jahr 1884 lebte sie in 2 Grenville Street, Brunswick Square, London (vgl. Carley 2006, S. 437). Emma Mundella starb in London.

    Biografie

    Emma Mundella wurde 1858 als Tochter von John Mundella und seiner Frau in Nottingham geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie von ihren Eltern und wurde zudem von 1873 bis 1876 von dem Komponisten und Organisten Arthur James Page in Klavier und Komposition unterrichtet. Im Jahr 1876 erhielt sie ein Stipendium der Stadt Nottingham für die neu gegründete National Training School for Music, die eine möglichst breite musikalische Ausbildung anstrebte. Das Studium umfasste die Fächer Klavier, Orgel, Harmonielehre, Komposition, Kontrapunkt und Gesang, und Emma Mundella studierte dort von 1876 bis 1879 u. a. bei den Professoren Ernst Pauer, Sir Arthur Sullivan, Frank Bridge und Ebenezer Prout; das Abschlussdiplom erhielt sie vom Royal College of Music als dessen Associate (A.R.C.M.) (vgl. Ebel 1913).


    Nach ihrem Studienabschluss konnte sich Emma Mundella als Musiklehrerin etablieren und widmete sich dabei von Beginn an der musikalischen Ausbildung von Mädchen. Sie fand zunächst eine Stelle an der St. Elphin’s Clergy Daughters’ School in Warrington, im Nordwesten Englands, wo sie die Leitung der Musikabteilung übernahm. Als 1880 in London die bis heute bestehende Wimbledon High School gegründet wurde, berief man sie dort als Leiterin der Musikabteilung (vgl. Brown/Stratton 1897). Über die Hintergründe der Schulgründung heißt es auf den heutigen Websites der Schule: „Unprecedented political and social change in the second half of the 19th century in Britain benefited women and children in particular. The 1870 Education Act introduced free elementary education for both girls and boys. However, for most of the pioneers of girls’ education the Act did not go far enough and the National Union for improving the education of women of all classes was established in 1871. The National Union set up a limited liability company to fund the creation of girls’ schools in areas where there was a need for "good and cheap" day education, seeking also to promote teacher training and to increase the number of women and girls attending University Local Examinations. As a result the Girls’ Public Day School Trust was founded in 1872 [...]. The Trust founded Wimbledon High School in 1880, opening on 9 November at No 74 (now No 78) Wimbledon Hill Road with 12 students and Miss Edith Hastings as Headmistress, aged just 29. During the next ten years the number of girls increased to 200, the buildings expanded into Mansel Road and the first "old girl" passed her BA examination at the University of London.“ („Beispiellose politische und soziale Veränderungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen in Großbritannien insbesondere Frauen und Kindern zugute. Das Ausbildungsgesetz von 1870 führte eine kostenlose Grundausbildung sowohl für Mädchen als auch für Jungen ein. Dennoch ging für die meisten Pioniere der Mädchenausbildung das Gesetz nicht weit genug, und 1871 wurde ein Nationaler Verband für die Verbesserung der Ausbildung von Frauen aller Klassen gegründet. Dieser errichtete eine Kapitalgesellschaft, um die Gründung von Mädchenschulen in Gegenden zu fördern, in denen es Bedarf an ‚guten und günstigen’ Tagesschulen gab, die Ausbildung von Lehrenden zu fördern und die Anzahl an Frauen und Mädchen, die an den örtlichen Universitäten ihre Prüfungen ablegten, zu erhöhen. Als Ergebnis wurde 1872 die Gesellschaft öffentlicher Tagesschulen für Mädchen gegründet [...]. Diese gründete 1880 die Wimbledon High School, die am 9. November in der Wimbledon Hill Road Nr. 74 (heute Nr. 78) mit zwölf Studentinnen und der erst 29-jährigen Fräulein Edith Hastings als Direktorin eröffnet wurde. Innerhalb der nächsten zehn Jahre stieg die Anzahl an Schülerinnen auf 200 an, die Gebäude weiteten sich bis in die Mansel Road aus und die erste ‚Ehemalige’ bestand ihre BA-Prüfung an der Universität von London.“; http://www.wimbledonhigh.gdst.net/history.html, Stand: 8. September 2012)


    In diesem Rahmen errichtete Emma Mundella den Gesamtbereich Musik. Sie entwickelte nicht nur die schulischen Curricula, sondern gründete Arbeits- und Musiziergemeinschaften, um Mädchen an Musik heranzuführen. Sie initiierte Vorlesungen über musikwissenschaftliche Themen, sorgte für eine Musikbibliothek an der Schule, veranstaltete Konzerte und gründete einen musikalischen Zirkel, in dessen Rahmen sie Mädchen zum Musizieren und Komponieren ermutigte (vgl. „The Musical Times“ vom 1. April 1896, S. 247). Im Rahmen der von ihr veranstalteten Konzerte trat sie auch selbst als Pianistin auf. So gab sie z. B. am 18. Oktober 1884 an der Wimbledon High School ein Konzert mit Werken des zu dieser Zeit noch relativ unbekannten Komponisten Edvard Grieg, dem sie anschließend das Programm schickte, verbunden mit einer Tempi-Frage zu dem Stück „Norwegischer Brautzug“ aus „Aus dem Volksleben“ op. 19 Nr. 2 (Brief von Emma Mundella an Edvard Grieg vom 21. Oktober 1884, siehe Carley 2006, S. 48).


    Neben ihrer Arbeit als Musiklehrerin übernahm Emma Mundella den Orgeldienst in einer Londoner Kirche, unterrichtete zahlreiche Privatschülerinnen und -schüler und leitete als Dirigentin einen Frauenchor („The Musical Times“ vom 1. April 1896, S. 247).


    Emma Mundella hat zahlreiche Kompositionen veröffentlicht, die nahezu alle aus ihren Tätigkeiten als Musikpädagogin, Schulmusikerin und Chordirigentin hervorgegangen sind. Hierzu gehören Lieder, geistliche und weltliche Chorstücke, zwei Kantaten – „The Victory of Song“ für Frauenchor, Harfe, drei Violinen und Klavier von 1891 und „Autumn leaves“ für Frauenstimmen und Klavier von 1892 –, die „Twelve Children’s songs for elementary classes“, die Emma Mundella mit entsprechenden Tafelübungen publizierte, sowie Instrumentalstücke für den Unterricht, darunter die „Twelve Elementary Duets for the Pianoforte“. Einige ihrer Kompositionen erschienen im renommierten Londoner Musikverlag Novello, Ewer & Co, ein größerer Teil wird vermutlich Manuskript geblieben sein.


    Ihre gedruckten Werke wurden öffentlich und überregional wahrgenommen und regelmäßig in der „Musical Times“ rezensiert. Über ihre Kantate „The Victory of Song“ für dreistimmigen hohen Chor, drei Violinen, Harfe und Klavier hieß es dort z. B. im Juni 1891: „In the arrangement of this most effective piece of writing the composer has presented an idea which will, doubtless, be heartily welcomed. [...] The composition itself is attractive for its simplicity of treatment and melodic part-writing. The words are admirably illustrated in music, and the working up to the climax is effected in a way which is most attractive.“ („Mit der Anlage dieses höchst wirkungsvollen Stückes hat die Komponistin eine Idee verwirklicht, die zweifellos herzlich aufgenommen werden wird. [...] Die Komposition ist aufgrund der Einfachheit der Verarbeitung und der melodischen Stimmführung ansprechend. Der Text ist durch die Musik bewundernswert illustriert und die Hinführung zu einem Höhepunkt erfolgt auf eine äußerst reizvolle Art und Weise.“; „The Musical Times“ vom 1. Juni 1891, S. 363) Ein Jahr später wurde die Kantate unter der Leitung von Rachel Gray mit Emma Mundella am Klavier in Shrewsbury aufgeführt, wie wiederum die „Musical Times“ berichtete: „A Concert was given by Miss Rachel Gray at the Music Hall, on the 18th ult., at which the Cantata entitled ‚The Victory of Song’, written for Miss Gray’s class by Miss Emma Mundella, received an excellent interpretation. Miss Gray conducted with admirable tact, and Miss Mundella played pianoforte solos with much success.“ („Am 18. des Vormonats gab Fräulein Rachel Gray ein Konzert in der Musikhalle, bei dem die mit ‚The Victory of Song’ betitelte Kantate, von Fräulein Emma Mundella für Fräulein Grays Klasse geschrieben, eine herausragende Interpretation erhielt. Fräulein Gray dirigierte mit bewundernswertem Fingerspitzengefühl und Fräulein Mundella spielte Klaviersoli mit großem Erfolg.“; „The Musical Times“ vom 1. Mai 1892, S. 300)


    Auch Emma Mundellas instrumentalpädagogische Werke fanden eine überwiegend positive Resonanz. So schrieb z. B. ein Rezensent über ihre „Twelve Elementary Duets for the Pianoforte“, die 1890 bei Novello & Co erschienen waren und im Schwierigkeitsgrad für Schülerinnen bzw. Schüler und ihre Lehrenden konzipiert wurden: „It is not easy in the present day to write elementary music which shall commend itself to the attention of young players by any especial character; but Miss Mundella has, we think, been highly successful in the attempt to interest both pupils and teachers by composing duets in which at first the young pianist shall play the treble notes, in the highest staff, with the right hand, and afterward the bass notes, in the lowest staff, with the left hand. As the teacher has important parts with both hands in all these duets, the little pieces are highly attractive throughout. [...] We may say that the melodious nature of all the duets contained in the volume will delight juvenile pianists, and that the ingenious manner in which the teacher’s part is woven in with that for the pupil can scarcely fail to win the cordial approval of every sympathetic listener.“ („Es ist heutzutage nicht leicht, einfache Musik zu schreiben, die die Aufmerksamkeit junger Musikerinnen und Musiker jeden Charakters auf sich zieht, doch Fräulein Mundella war, wie wir finden, höchst erfolgreich in dem Versuch, durch die Komposition von Duos, bei denen der junge Pianist zunächst die Sopranstimme auf dem obersten System mit der rechten Hand und anschließend die Bassstimme auf dem untersten System mit der linken Hand zu spielen hat, das Interesse sowohl der Schüler als auch der Lehrer zu wecken. Da der Lehrer in all diesen Duos mit beiden Händen wichtige Partien übernimmt, sind die kleinen Stücke durchweg höchst ansprechend. […] Wir können sagen, dass die melodiöse Natur aller Duette in dem Band jugendliche Pianisten entzücken wird, und dass die geistreiche Art und Weise, in der die Stimme des Lehrers mit der des Schülers verwoben ist, es kaum unterlassen wird, die aufrichtige Zustimmung eines jeden verständnisvollen Hörers zu erlangen.“; „The Musical Times“ vom 1. November 1890, S. 680)


    Die bekannteste und erfolgreichste Veröffentlichung Emma Mundellas war die Sammlung „The Day School Hymn Book with Tunes“, die 1890 in erster Auflage erschien; 1896 folgte die zweite erweiterte Auflage. Der Rezensent der „Musical Times“ hob deren Bedeutung für den schulischen Chorgesang ebenso hervor wie den überkonfessionellen und internationalen Charakter der Sammlung, in der englische, französische, deutsche und lateinische geistliche Lieder und Chorstücke enthalten sind: „The preface to this collection of hymns and tunes states its object. It is intended solely for use in day schools, and only such hymns as are suited to ordinary week-day morning use have been included. A further aim has been to render the book acceptable in those schools in which the religious teaching [...] is compulsorily undenominational in character, and for this reason no hymns of an especially doctrinal tendency have been chosen. [...] There are hymns by many of the greatest writers of various ages, from Bishop Ken to Baring-Gould, and there are tunes selected from all sources – English, German, and so forth – all of which have the element of popularity, a good swinging or easily remembered melody. [...] There can be no doubt of the value of the book for school use, and it is certain that wherever it becomes known it cannot fail to be highly appreciated.“ („Die Vorrede zu dieser Sammlung von Hymnen und Liedern erklärt deren Sinn. Sie ist nur für den Gebrauch in Tagesschulen gedacht und enthält nur solche Hymnen, die für die Verwendung am Morgen gewöhnlicher Wochentage geeignet sind. Ein weiteres Ziel war es, das Buch für jene Schulen einzurichten, deren Religionsunterricht […] zwingend konfessionslos gestaltet ist; daher wurden keine Hymnen mit dogmatischer Richtung ausgewählt. Viele der Hymnen stammen von den größten Autoren aller Epochen, von Bischof Ken bis Baring-Gould, und die Lieder, die alle beliebt sind, da sie über einen guten Schwung oder leicht erinnerbare Melodien verfügen, wurden aus allen möglichen Quellen zusammengetragen – englischen, deutschen und anderen mehr. [...] Es kann keinen Zweifel an dem Wert des Buches für die Verwendung in der Schule geben und es ist sicher, dass es überall, wo es bekannt wird, nicht anders als hoch geschätzt werden kann.“; „The Musical Times“ vom 1. April 1890, S. 235)


    Emma Mundella starb am 20. Februar 1896 im Alter von nur 38 Jahren in London (vgl. „The Musical Times“ vom 1. April 1896, S. 246).

    Würdigung

    Emma Mundella galt – der „Musical Times“ zufolge – sowohl als herausragende Musikerin als auch als überaus engagierte und erfolgreiche Pädagogin. Mit ihren Kompositionen für ihre Schülerinnen und Laienchöre erreichte sie eine überregionale Bedeutung und Bekanntheit, die für eine Schulmusikerin im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts ungewöhnlich war.

    Werkverzeichnis

    Das vorläufige Werkverzeichnis von Emma Mundella wurde von Maj-Britt Peters auf der Grundlage digitaler Bibliothekskataloge, insbesondere des britischen Verbundkatalogs Copac, sowie zeitgenössischer Presseartikel erstellt.



    Kompositionen


    The Holidays. A „breaking up“ Song. London, 1881.


    Blessed be the Lord God. Christmas Anthem. London: Weekes & Co., 1883.


    Our God is Lord of the Harvest. Anthem. London: Novello & Co., 1886.


    Twelve Children’s songs for elementary classes. Gesungen in Verbindung mit Übungen an der Tafel. Text und Musik von E. Mundella. London: J. Curwen & Sons, 1886.


    Autumn. Song, Text von Henry Gardner Adams. London: S. Lucas Weber & Co, 1886.


    Flowers. Kanon für zwei Stimmen. Text von Percie. London & New York: Novello, Ewer and Co, 1886.


    Song of the Mermaids and Mermen. Two-Part Song. Text von Sir Walter Scott. London: Novello, Ewer & Co, 1886.


    The Mad Lover’s Song. Text von Thomas Dibdin. London: S. Lucas, Weber & Co, 1886.


    Ye spotted Snakes. Two-part Song. Text von William Shakespeare. London & New York: Novello, Ewer and Co, 1886.


    Through wisdom is a house builded. Two-part Anthem für Sopran- und Altstimmen. London & New York: Novello, Ewer and Co, 1887.


    Andante & Allegro con brio für drei Violinstimmen und Klavier. London & New York: Novello, Ewer & Co, 1888.


    Twelve elementary Duets for the pianoforte. London & New York: Novello, Ewer and Co, 1890.


    The Victory of Song. Für Frauenchor, Harfe, drei Violinen und Klavier. Gedicht von Lewis Morris. London: Novello, 1890 und London & New York: Novello, Ewer and Co, 1891.


    Autumn leaves. Kantate für Frauenstimmen (SSA) und Klavier. Gedicht von J. M. Scott Moncrieff. London: J. Williams, 1892.


    Up and down. Two-part Song. London: Novello & Co, 1893 (in: MacNaught: Novello’s School Songs. Book xxii. No. 130, 1892ff.)


    What the Birds said. Two-part Song. Text von G. Macdonald. London: Novello & Co, 1893 (in: MacNaught: Novello’s School Songs. Book xv. No. 80. 1892ff.)



    Bearbeitungen


    March and chorus (Richard Wagner). Arrangiert für Klaviersolo und Frauenchor. London: Novello & Co, 1890.



    Sammlungen


    The Day School Hymn Book, with Tunes. London & New York: Novello, Ewer and Co, 1890; Neue und erweiterte Edition. London & New York: Novello, Ewer and Co Limited, 1896.

    Repertoire

    Über das Repertoire von Emma Mundella ist so gut wie nichts bekannt. Im Jahr 1884 gab sie einen Klavierabend mit Werken von Edvard Grieg.

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Mundella, Emma“. In: British Musical Biography, James Duft Brown, Stephen S. Stratton, 1897 (vorh. in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Mundella (Emma). In: Otto Ebel: Women Composers, 3. Auflage, 1913 (vorh. in wbis – world biographical information system).


    Carley, Lionel. Edvard Grieg in England. Woodbridge: The Boydell Press, 2006.



    Zeitungsartikel und -rezensionen


    The Musical Times vom 1. April 1890, S. 235.

    The Musical Times vom 1. November 1890, S. 680.

    The Musical Times vom 1. Juni 1891, S. 363.

    The Musical Times vom 1. Mai 1892, S. 300.

    The Musical Times vom 1. April 1896, S. 246–247 (Nachruf).

    Forschung

    Zu Emma Mundella liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Emma Mundella umfasst ihre Biografie, ihre Tätigkeiten und ihre Kompositionen. Besonders interessant erscheint ihre Tätigkeit als leitende Schulmusikerin.

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 05.11.2012


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Emma Mundella“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 5.11.2012.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Emma_Mundella