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  • Emilie Zumsteeg

    von Martina Rebmann
    Emilie Zumsteeg. Lithographie von Christian Siegmund Pfann, 1857.
    Namen:
    Emilie Zumsteeg
    Lebensdaten:
    geb. in Stuttgart, Deutschland
    gest. in Stuttgart, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Chorleiterin, Sängerin, Pianistin, Dirigentin, Musiklehrerin, Klavierbegleiterin, Musikalienhändlerin
    Charakterisierender Satz:

    „Wäre sie ein Knabe, so würde sicher unser guter Zumsteeg durch sie ersetzt...“, schrieb die Mutter Luise Zumsteeg über ihre 6-jährige Tochter in einem Brief im Jahr 1803 an die Verleger Breitkopf und Härtel in Leipzig.


    Profil

    Emilie Zumsteeg gründete um 1830 den ersten Frauenchor in Württemberg. Sie trat öffentlich als Dirigentin auf und hatte auch innerhalb der privaten Musikausübung des Bürgertums in Stuttgart eine wichtige Rolle inne: So begleitete und leitete sie Oratorien und Opern, die von Laien(chören) ausgeführt wurden, in Privathäusern vom Klavier aus. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlangte – nach dem Adel – nun auch das Bürgertum eine eigene kulturelle Betätigung. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass Emilie Zumsteeg die Möglichkeit fand, mit größter öffentlicher Anerkennung auf musikalischem Gebiet tätig zu werden. Durch ihre Arbeit konnte sie gleichzeitig auf den Musikgeschmack und die Programmgestaltung bürgerlicher Konzerte in Stuttgart Einfluss nehmen.

    Ihre Kompositionstätigkeit und ihr öffentliches Auftreten als Sängerin und Pianistin hat sie im Laufe ihres Lebens zugunsten von Chorleitung, der Mitarbeit in der Musikalienhandlung Zumsteeg und von Musikunterricht, womit sie sich ihren Lebensunterhalt verdiente, zurückgesteckt. So haben sich nur etwa 60 Klavierlieder und u. a. Kompositionen für chorische Besetzungen erhalten.

    Orte und Länder

    Emilie Zumsteeg wirkte ihr ganzes Leben lang in Stuttgart. Von größeren Reisen ist nichts bekannt, einzig ein Besuch im Haus des Dichters Justinus Kerner in Weinsberg (bei Heilbronn) ist belegt.

    Biografie

    Emilie Zumsteeg wurde am 9. Dezember als jüngstes von sieben Kindern von Johann Rudolph Zumsteeg und Luise Andreae in Stuttgart geboren. Die Mutter stammte aus einer Arztfamilie, der Vater war Cellist und Komponist am Hof des württembergischen Herzogs.

    Emilie Zumsteeg erhielt Unterricht in Klavier und Partiturspiel sowie Gesang und trat um 1820 mehrfach öffentlich als Künstlerin auf. Doch wandte sie sich dann stärker der Arbeit mit Chören zu, die in dieser Zeit sehr großen Zulauf aus dem Stuttgarter Bürgertum hatten. So gründete sie den ersten Frauenchor in Württemberg, mit dem sie zusammen auch öffentlich Auftritte hatte. Besonders hervorgehoben wurde in der zeitgenössischen Musikberichterstattung auch ihr Engagement, mit Laienvereinigungen ganze Oratorien einzustudieren, die in Privathäusern in Stuttgart aufgeführt wurden. Etwa 60 Lieder sind von Emilie Zumsteeg erhalten, ihr Œuvre weist sonst noch wenige Chor- und Klavierwerke auf.

    Ihren Lebensunterhalt musste sich die Künstlerin hauptsächlich durch Klavier- und Gesangsunterricht verdienen. Am 1. August 1857 starb sie 60-jährig in Stuttgart, wo sie ihr ganzes Leben verbracht hatte.

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    Emilie Zumsteeg kam am 9. Dezember 1796 als siebtes Kind des Ehepaares Johann Rudolph Zumsteeg (1760-1802), der Komponist und Konzertmeister am württembergischen Hof war, und Luise, geb. Andreae (1760-1837) in Stuttgart zur Welt. Da ihr Vater starb, als sie noch keine sechs Jahre alt war, gründete die Mutter mit Unterstützung des Leipziger Verlages Breitkopf & Härtel ein Musikaliengeschäft in Stuttgart, um den Unterhalt für die Familie zu verdienen. In einem Brief an die Verleger in Leipzig schrieb Luise Zumsteeg 1803:

    „Dieses Mädchen ist meine größte Freude, schon darum, weil sie dem teuren Vater so sehr gleicht! Wäre sie ein Knabe, so würde sicher unser guter Zumsteeg durch sie ersetzt. Sie ist der tröstende Engel, der mir’s zur Pflicht macht, ein sonst freudenloses Leben zu tragen.“ (Zitiert nach Kurt Haering. S. 538.) Bald wurde Luise Zumsteeg im Musikaliengeschäft von ihrer Tochter Emilie unterstützt.


    Emilie Zumsteegs musikalische Begabung wurde bereits früh erkannt, und so erhielt sie bei Gottlob Schick (Lebensdaten nicht zu ermitteln) – dem Bruder des Malers Christian Gottlieb Schick (1776-1812) – Klavierunterricht. Der damalige Chordirektor Wilhelm Sutor (gestorben 1828) erteilte ihr Unterricht in Generalbass und Gesang. Auch ihr Partiturspiel soll bei Zeitgenossen wie Peter Joseph von Lindpaintner, Conradin Kreutzer, Carl Maria von Weber und Johann Nepomuk Hummel Bewunderung hervorgerufen haben. Bei öffentlichen Auftritten wurde ihre schöne Altstimme und ihr außerordentliches Klavierspiel gelobt. Weitaus wichtiger für das Stuttgarter Musikleben war jedoch ihr Engagement, mit teilweise völlig ungeschulten Sängerinnen und Sängern Werke von Bach, Händel und Haydn einzustudieren.

    So war in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ vom 1. März 1826 (Jg. 28, Nr. 9, Sp. 144) ganz ausdrücklich auf ihre Leistung bei der Aufführung eines Oratoriums hingewiesen worden:

    „So hatte in diesen Tagen in einem Privathause [in Stuttgart] die Aufführung von Händels Messias mit Auslassung weniger Stücke von einem Chor von etwa vierzig männlichen und weiblichen Stimmen unter Klavierbegleitung Statt, und überraschte durch die Fülle und Rundung des Geleisteten, besonders im Vortrage der herrlichen Chöre, so Kenner als Liebhaber. Mit Anerkennung muss hierbey der Beharrlichkeit der Theilnehmer und ihrer Leiter, so wie des das Ganze zusammenhaltenden Accompagnements von Emilie Zumsteeg, der Tochter des verstorbenen Tondichters, die uns auch schon Compositionen gegeben, gedacht werden.“


    Emilie Zumsteeg gründete um 1830 den ersten Frauenchor in Württemberg, den Stuttgarter Frauenliederkranz, der sich in der Folge des „Stuttgarter Liederkranzes“ (eines reinen Männerchores, gegründet 1824) formierte.

    Für ihr musikalisches Schaffen in Stuttgart erhielt sie große öffentliche Anerkennung, der Stadtrat sowie der Vorstand des Liederkranzes ehrten sie öffentlich und der württembergische König Wilhelm I. setzte ihr im Jahr 1841 ein jährliches Gehalt aus.

    Ein Bericht in einer Musikzeitschrift schildert ihr Talent zur Chorleitung folgendermaßen:


    „Wer sie einmal am Flügel dirigiren sah und hörte, wird die Ueberzeugung haben, daß kein Mann, kein noch so großer Meister auf dem Klavier, diese Aufgabe besser lösen könnte. Mit dem feinsten Ohre begabt, hört sie aus der größten Tonmasse heraus das Mangelhafte, und ihr richtiges ästhetisches Gefühl macht auch an Chöre Anforderungen seiner Nuancirung (Abschattung), welchen oft Solosänger nicht genügen. Dabei weiß sie dem sie umgebenden Kreise eine solche Liebe zur Musik, einen Eifer mithzutheilen, der vor dem Schwierigsten nicht erschrickt, und auch das Mühevolle und Zeitraubende der vielen Proben sich gefallen läßt.“ („Musikalisches Volksblatt“, Nr. 1, 8. Januar 1842, S. 4).


    Die Musikerin galt in Stuttgart auf musikalischem Gebiet als unbestrittene Autorität. Sie hatte eine große Anzahl an Schülerinnen und Schülern und arbeitete am bereits zitierten „Musikalischen Volksblatt“ mit, einer in Stuttgart im Jahr 1842 erschienenen Zeitschrift, an der sonst nur Männer wie die Komponisten Friedrich Silcher, Ernst Friedrich Kauffmann und Louis Hetsch mitwirkten. Ihre Mitarbeit lässt sich leider nicht genau angeben, da nur ihr Name im Redaktionsteam auftaucht. Kaum einer der Beiträge ist jedoch namentlich gekennzeichnet und ein Artikel von Emilie Zumsteeg ist nicht darunter. Über ihre musikschriftstellerische Tätigkeit kann daher keine Aussage getroffen werden, was im Übrigen auch für die bereits genannten männlichen Mitarbeiter an diesem Unternehmen gilt. Es zeigt jedoch, dass ihre Stimme im Musikleben der Stadt großes Gewicht hatte.


    Von den erhaltenen Kompositionen – etwa 60 Lieder für Singstimme und Klavier, aber auch Kantaten und Lieder für Männer-, Frauen- und gemischten Chor sowie ein paar Klavierwerke – ist ein Teil bei Simrock (Köln und Bonn), Schott (Mainz) und Gustav Adolf Zumsteeg (Stuttgart) gedruckt worden. Einiges blieb zu ihrer Zeit allerdings auch ungedruckt. Zu ihren bedeutendsten Kompositionen gehören sicher die als Opus 6 um das Jahr 1842 gedruckten sieben Lieder für Singstimme und Klavier. Auch bei diesen Liedern fällt – wie bei allen Vokalkompositionen Emilie Zumsteegs – das ausgefeilte Wort-Ton-Verhältnis auf.


    Die Texte von Emilie Zumsteegs Klavierliedern lassen einerseits erkennen, dass sie sich Dichtern zuwandte, deren Texte auch ihr Vater häufig vertont hatte (z. B. Friedrich Haug und Friedrich von Matthisson). Andererseits vertonte sie aber auch Gedichte von zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern (Helmina von Chézy, Gustav Schwab, Eduard Mörike, Nikolaus Lenau, Friedrich Rückert, Theodor Körner, Justinus Kerner, Wilhelm Hauff, Carl Grüneisen u. a.), zu denen meist auch persönliche Kontakte oder Freundschaften bestanden.

    Der Verfasser des Nachrufs in der Schwäbischen Chronik, der Dichter Johann Georg Fischer, fasste ihre kompositorische Begabung folgender maßen zusammen:


    „...ihr Kompositionstalent hat kraftvolle Probe geliefert, und wenn wir uns des Ulrichslieds aus Hauffs Lichtenstein: ‘Vom Thurme, wo ich oft gesehen’, erinnern, jener Komposition, deren Kraft und Adel das Ansehen der Klassicität bei uns erlangt hat, oder der tiefempfundenen Lieder: ‘Gut Nacht, fahr wohl’, ‘Sehnsucht der Liebe’, ‘Mitternacht’, ‘Heimath’, oder der seelenvollen Melodien zu Lenaus Schilfliedern etc., Leistungen, die ebensosehr durch die Originalität der Empfindungen, als durch die Gewandtheit des Sazes [sic] die Meisterin beurkunden, so müssen wir bedauern, daß die Komponistin diesem Talente keine ausgebreitetere Entwicklung gewähren zu sollen glaubte.“ („Schwäbische Chronik“ (Stuttgart), Nr. 193, 16.8.1857, S. 1391).


    Etwa ein Jahr vor ihrem Tod war Emilie Zumsteeg krank geworden. Ihr Tod am 1. August 1857 hinterließ eine große Lücke im Stuttgarter Musikleben. Dies wird aus den poetischen Worten Johann Georg Fischers deutlich, die an ihrem Grab gesprochen wurden:


    Eine Vollendete wandelst Du nun

    Hoch über unserem irdischen Schmerz,

    Und entgegen kommt Dir der gepries’ne Vater,

    Zu führen die Tochter in die Tongefilde

    Jener seligen Geisterinsel [s. u.],

    Wo Dich empfangen alle die Meister,

    Die Du so tief und innig verstanden,

    die Du so treu und begeistert verkündigt;

    Und die göttlichen Chöre des Messias vernimmst Du,

    von jeglichem irdischen Mißklang entbunden,

    Und ein ewiges Requiem labt die Verklärte.

    Uns Trauernde aber an Deinem Grabe

    hat aufgerichtet der herrliche Trost,

    Ein Vorbild wie Deines als Stärkung zu tragen

    In dankbarer Brust!


    Mit der „Geisterinsel“ ist Johann Rudolph Zumsteegs Singspiel gemeint, das in Stuttgart seine Uraufführung am 7. November 1798 hatte.

    Würdigung

    Emilie Zumsteeg erfuhr viel öffentliche Anerkennung für ihre Tätigkeit als Dirigentin und Chorleiterin sowie als Musiklehrerin. Neben Ehrungen durch den Stuttgarter Stadtrat und den Vorstand des Liederkranzes erhielt sie auch ein jährliches Gehalt von König Wilhelm I. Hatte ihr Vater sein musikalisches Talent als Hofkomponist und Konzertmeister einsetzen können, war es für eine Frau dagegen unmöglich, eine Stelle als Hofkomponistin oder -kapellmeisterin zu bekommen. Dennoch hatte Emilie Zumsteeg die Möglichkeit, ihre überaus große musikalische Begabung einzusetzen: Das Aufblühen der bürgerlichen musikalischen Vereinigungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts – insbesondere der Chorvereinigungen – bot dazu eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern. Emilie Zumsteeg komponierte, bearbeitete, studierte Chorwerke ein und dirigierte sogar öffentlich – dies ist für eine Frau bei den engen Konventionen und Verhältnissen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ganz außergewöhnlich. Den Bestrebungen des Bürgertums nach einer eigenen kulturellen Betätigung ist es hierbei zu verdanken, dass Emilie Zumsteeg Raum fand, in dieser Weise auf dem Gebiet der Musik zu arbeiten.


    Überblickt man ihre Tätigkeit, die sich vom Komponieren und von öffentlichem Konzertieren zum Dirigieren und Lehren hin verlagerte, so muss man nach dem Grund für diesen Entschluss suchen. Zum einen waren dies sicher wirtschaftliche Gründe – Emilie Zumsteeg blieb unverheiratet und musste selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Doch offenbar sah die Musikerin in der Rolle der Vermittlerin auch die Chance, geschmacksbildend und erzieherisch zu wirken. Betrachtet man die Konzertprogramme der Abonnementskonzerte in Stuttgart zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis weit in die 20er Jahre hinein, so ist die Dominanz von Opernarien von italienischen Komponisten wie Giacomo Rossini zu beobachten; kaum jemals standen dagegen Werke von Haydn, Mozart, Weber oder Beethoven auf dem Programm. Emilie Zumsteeg wirkte auf diesen an der Mode orientierten Publikumsgeschmack durch die Einstudierung und Aufführung von Opern und Oratorien verändernd ein.


    Das Stuttgarter Musikleben hat dem Wirken Emilie Zumsteegs sehr viel zu verdanken. Die erste Biographin Anna Blos schrieb: „Es ist mit ihr Verdienst, daß das Stuttgarter Musikleben damals zum Vorbild wurde für musikalische Ereignisse weit über Württembergs Grenzen hinaus.“ (Anna Blos, „Hausmusik bei Früh-Zumsteeg“, in: „Stuttgarter Tagblatt“, 1928, Beilage „Schwäbische Heimat“, Nr. 20).

    Rezeption

    Emilie Zumsteeg wird zunehmend „entdeckt“. Ihre Klavierlieder sind in den letzten Jahren in einigen Konzerten bereits wieder erklungen, auch CD-Einspielungen von drei Liedern und zwei Duetten sind entstanden. Neuausgaben, die ebenfalls in der letzten Zeit entstanden sind, erleichtern den Zugang zu ihrer Musik.

    Zwar wurde nach ihr – im Gegensatz zu ihrem Vater – noch keine Straße benannt, dafür heißt inzwischen ein Saal im Stuttgarter Kulturzentrum Rotebühlplatz nach ihr.



    Werkverzeichnis

    Das vorliegende Verzeichnis basiert auf einem ausführlichen Werkverzeichnis aus dem Jahr 1994 (Martina Rebmann. „‚Wie Deine Kunst, so edel war Dein Leben’ – Ein Werkverzeichnis der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg“. In: Musik in Baden-Württemberg, Jahrbuch. Hg. von Georg Günther und Reiner Nägele. Stuttgart, Weimar 2 (1995). S. 51-74.

    Vgl. dazu auch das Verzeichnis der Lieder Emilie Zumsteegs in: Martina Rebmann. „...das Lied, das du mir jüngst gesungen“ – Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse. Frankfurt am Main 2002).

    Seiner Anlage nach spiegelt es den Stand von 1994 wider, das heißt, Lieder die seither gedruckt wurden, vorher jedoch nur handschriftlich überliefert waren, sind hier unter „Ungedruckten Kompositionen“ aufgeführt. Durch Neuausgaben der letzten Jahre sind heute viele Lieder der Komponistin wieder leicht zugänglich. Der Aufbau des Werkverzeichnisses wurde dennoch in dieser Form beibehalten, da die Werke Emilie Zumsteegs bei ihrer ersten Verzeichnung aufsteigende Nummern erhalten hatten, durch die sie eindeutig identifizierbar sind.


    a) Zur Anlage des Werkverzeichnisses

    Jeder im Werkverzeichnis nachgewiesenen Komposition wurde vor dem Titel eine Nummer in spitzen Klammern zugeordnet; bei Werken, die ein zweites Mal in Erscheinung treten, ist an dieser Stelle die Werkverzeichnis-Nummer ihrer ersten Erwähnung angegeben. Bei Kompositionen, die in unterschiedlicher Besetzung oder mit anderem Text nochmals vorhanden sind, wird durch die Angabe <=...> auf ihre erste bekannte Fassung hingewiesen.

    Nach dem Titel (kursiv) oder dem Textbeginn eines jeden Liedes schließt sich die Angabe zum Verfasser oder zur Verfasserin des Gedichts an. Zu allen gedruckten Quellen finden sich anschließend Verlag und – soweit zu ermitteln – Erscheinungsjahr. Bei handschriftlich überlieferten Werken wird der Fundort und die zugehörige Signatur genannt.


    b) Gliederung des Werkverzeichnisses

    I. GEDRUCKTE KOMPOSITIONEN

    A. Werke mit Opuszahl

    a) Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung

    b) Lied für mehr als eine Singstimme mit Klavierbegleitung

    B. Werke ohne Opuszahl

    1. Vokalmusik (in alphabetischer Reihenfolge der Textanfänge)

    a) Lieder für eine Singstimme mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung

    b) Lieder für Männerchor a cappella

    c) Lieder für gemischten Chor a cappella

    d) Lied für drei gleiche Stimmen

    e) Bearbeitungen für Frauenstimmen

    2. Klaviermusik (in chronologischer Reihenfolge)

    II. UNGEDRUCKTE KOMPOSITIONEN

    A. Datierte Werke (in chronologischer Reihenfolge)

    1. Lieder

    a) Für eine Singstimme mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung

    b) Für Chor a cappella

    2. Kantaten

    B. Undatierte Werke (in alphabetischer Reihenfolge der Textanfänge)

    1. Lieder

    a) Für eine Singstimme mit Klavierbegleitung

    b) Für zwei Frauenstimmen mit Klavierbegleitung

    c) Für Frauenchor a cappella

    d) Für Männerchor a cappella

    e) Für gemischten Chor a cappella

    2. Andere

    III. VERSCHOLLENE KOMPOSITIONEN


    Abkürzungen

    A – Alt

    AmZ – „Allgemeine musikalische Zeitung“, Leipzig

    Aufl. – Auflage

    B – Bass

    Deutsch – Otto Erich Deutsch, Musikverlagsnummern. Eine Auswahl von 40 datierten Listen 1710-1900. 2., verbesserte und 1. deutsche Ausgabe. Berlin 1961

    Haering – Kurt Haering. „Emilie Zumsteeg. Komponistin, Sängerin, Pianistin und Musikpädagogin 1796-1857“. In: Schwäbische Lebensbilder, Band 2, Stuttgart 1941. S. 537-544

    Hg., hg. – Herausgeber, herausgegeben

    Nr. – Nummer

    Op. – Opus

    s. – Siehe

    S – Sopran

    SNM - Deutsches Literaturarchiv/Schiller-Nationalmuseum Marbach/N.

    T – Tenor

    WLB/HA – Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, Handschriftenabteilung

    WLB/HA (UL) – Ungedruckte Lieder von Emilie Zumsteeg, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, Handschriftenabteilung




    I. GEDRUCKTE KOMPOSITIONEN


    A. Werke mit Opuszahl


    a) Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung


    Op. 1-3: nicht nachweisbar.


    Op. 4: 6 Lieder [Die Kapelle (Text: Carl Breidenstein); Morgenfreude (Text: Theodor Körner); Religion (Text: Alois Schreiber); An meine Zither (Text: Theodor Körner); Der Sternenhimmel (Text: [Rudolf?] Magenau); Lied in der Ferne (Text: Theodor Hell, Pseudonym für Karl Theodor Winkler)]. Mainz: Schott, um 1818.


    Op. 5: 6 Lieder [Die letzte Rose (Text: Gräfin Sophie von Reinhardt); Lied aus Friedrich Kinds Erzählung „Der Engel und die Schäferin“ (Text: Friedrich Kind); Gut’ Nacht! (Text: Helmina von Chézy); Schweitz (Text: Ernst Otto Freiherr von der Malsburg); Heimweh eines Schweitzermädchens (Text: Cesar Heigel); Liedchen ohne R (Text: Grf. von Thurn)]. Stuttgart: Zumsteeg, um 1830.


    Op. 6: [Abschied (Text: Caroline Binder); Schilflied Nr. 2 (Text: Nikolaus Lenau); Schilflied Nr. 4 (Text: Nikolaus Lenau); Sehnsucht der Liebe (Text: Theodor Körner); Mitternacht (Text: Friedrich Rückert); Scheide nur nicht (Text: Helmina von Chézy); Nachruf (Text: Gustav Schwab)]. Stuttgart: Zumsteeg, um 1842.


    Op. 7: 4 Lieder [Abschied von der Schweiz (Text: Adolf Stöber); Heimath (Text: Theodor Hell, Pseudonym für Karl Theodor Winkler); Lied aus Friedrich Kinds Erzählung „Der Engel und die Schäferin“ (Text: Friedrich Kind); Sängers Trost (Text: Justinus Kerner)]. Stuttgart: Zumsteeg, um 1855.


    b) Lied für mehr als eine Singstimme mit Klavierbegleitung


    Op. 8: [Chorgesang am heiligen Abend für 2 S, A und Klavier (Text: ohne Angabe)]. Stuttgart: Zumsteeg, um 1855.



    B. Werke ohne Opuszahl


    1. Vokalmusik


    a) Lieder für eine Singstimme mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung (zunächst werden zwei Liederhefte aufgelistet, daran schließen sich einzelne gedruckte Lieder in der alphabetischen Reihenfolge der Liedtitel an)


    Neun Lieder [Natur und Tugend (Text: Karl von Lohbauer); Der Abend (Text: Elise Bürger); Beim Abschiede (Text: von Aurnhammer); Die Unschuld (Text: Siegfried August Mahlmann); Vergangenheit (Text: ohne Angabe); Des Freundes Wunsch (Text: ohne Angabe); Tröstung (Text: von Ungern Sternberg); Das Epheublättchen (Text: Fischer); Ich denke Dein! (Text: Friederike Brun)]. Köln/Bonn: Simrock, um 1817.


    Fünf Lieder [Des Kaufmanns Liebeswerbung (Text: ohne Angabe); Der Geburtstag (Text: Friedrich Haug); In das Stammbuch einer Freundin (Text: ohne Angabe); Romanze (Text: ohne Angabe); Sehnsucht der Liebe (Text: Theodor Körner); Am Oelberg (Text: Heinrich Puchta)] (Köln/Bonn: Simrock, um 1817). auch in: Karl Christian Eberhard Ehmann (Hg.), Geistliche Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, 2. Aufl., Tübingen 1894, Nr. 83.


    <= EZ 9> Schlafliedchen (Text: Julius Krais). In: Karl Christian Eberhard Ehmann (Hg.), Geistliche Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, 2. Aufl., Tübingen 1894, Nr. 103.


    Trennung ohne Abschied (Text: ohne Angabe). In: Frauen komponieren, 25 Lieder für Singstimme und Klavier, hg. von Eva Rieger und Käte Walter, Schott 1992. Die handschriftliche Vorlage dafür in: Liederbuch der Wilhelmine Wächter (WLB/HA, Signatur: Cod. mus. II. fol. 300, Blatt 15v und 16r).


    Nachruf an unsere verewigten [!]Königin Catharina (Text: Friedrich Haug). [Stuttgart: Privatdruck des Württembergischen Königshauses, 1819]. Handschriftlich auch in WLB/HA (UL), S. 18.


    Der Abend (Text: Friedrich von Matthisson). Köln/Bonn: Simrock, um 1818.


    Pilgerlied (Text: Friedrich Kind). In: August Bopp, Ein Liederbuch aus Schwaben, 2. Aufl. Tübingen 1921, S. 52-54. Handschriftlich auch in WLB/HA (UL), S. 6f.


    <= EZ 37> Ulrichs Lied in der Nebelhöhle (Text: Wilhelm Hauff). Stuttgart: Zumsteeg.


    b) Lieder für Männerchor a cappella


    Zur Nacht (Text: Theodor Körner). In: Beilage zum Musikalischen Volksblatt (Stuttgart) Nr. 43 (1842). Handschriftlich auch in WLB/HA (UL), S. 14.


    Trost (Text: ohne Angabe). In: Sammlung ausgewählter vierstimmiger Gesänge für Männerstimmen, hg. von Fr. Jos. Kunkel, 5. Aufl., Stuttgart 1872, Nr. 71. Handschriftlich auch in WLB/HA (UL), S. 15.


    c) Lieder für gemischten Chor a cappella


    Auf hoher Alp (Text: Friedrich Krummacher). In: Orpheus. Sammlung auserlesener mehrstimmiger Gesänge ohne Begleitung, Braunschweig [ca. 1829], Band 3, S. 56/57. Handschriftlich auch in WLB/HA (UL), S. 47 (Fassung für gemischten Chor).


    Abendfeier (Text: Carl Johann Philipp Spitta). In: Hundert Lieder für gemischten Chor, hg. von Julius Abel, 4. Aufl., Waiblingen 1891, Nr. 34.


    d) Lied für drei gleiche Stimmen


    <= EZ 37> Herzog Ulrich der Verbannte (Text: Wilhelm Hauff). In: Deutsche Liederhalle. Alte und neue Lieder für Freunde des mehrstimmigen Gesanges und für häusliche und gesellige Kreise. Mit Originalkompositionen berühmter deutscher Tonsetzer, hg. von Thomas Täglichsbeck. Bd. 3, Stuttgart [1847], Nr. 619.


    e) Bearbeitungen für Frauenstimmen


    Schillers Lied an Emma (Text: Friedrich Schiller). Nach einer Vorlage von Josef Rudersdorff (1799-1866) bearbeitet für 3 Frauenstimmen und Gitarre. Mainz: Schott, um 1821/22.


    Sicilianisches Schiffergebet (Text: ohne Angabe). Für vier Frauenstimmen eingerichtet. Mainz: Schott, um 1821/22.


    Grablied aus der Sonnenjungfrau (Text: August von Kotzebue). Nach einer Vorlage von J. R. Zumsteeg bearbeitet für vier Frauenstimmen. Mainz: Schott, um 1821/22.


    2. Klaviermusik (in chronologischer Reihenfolge)


    Marche concertante. Köln/Bonn: Simrock, um 1817.


    Momento capriccioso. Köln/Bonn: Simrock, um 1817.


    Trois Polonoises. Köln/Bonn: Simrock, um 1819.


    Walse favorite nach Themen aus La Gazza Ladra von Rossini. Mainz: Schott, zwischen 1821 und 1825; Neuauflage hg. v. Isolde Weiermüller-Backes Certosa Verlag.


    Walzer nach einem Thema aus Rossinis Othello. Mainz: Schott, zwischen 1821 und 1825; Neuauflage hg. v. Isolde Weiermüller-Backes Certosa Verlag.



    II. UNGEDRUCKTE KOMPOSITIONEN


    A. Datierte Werke (in chronologischer Reihenfolge)


    1. Lieder


    a) Für eine Singstimme mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung (soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, handelt es sich um Klavierbegleitung)


    Der erste December für Singstimme mit Gitarre (Text: Emilie Zumsteeg). WLB/HA, Cod. mus. II fol. 305, VIII, 5. Entstanden 1814.


    Abschied (Text: Ernst Schulze). WLB/HA (UL), S. 23. Entstanden 1819.


    Nachruf an C. M. v. Weber (Text: Pirazzi). WLB/HA (UL), S. 12. Entstanden 1826.


    Lieblingsplätzchen (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 1-4. Ebenso WLB/HA, Cod. mus. II. fol. 91. Entstanden 1827/1834.


    b) Für Chor a cappella


    Es erscheint mit Jubelchören (für 4-stimmigen gemischten Chor) (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 45. Entstanden 1825.


    Auf ihr Schwestern, euch versammelt! (für 2 S und 2 A) (Text: Gustav Schwab). WLB/HA (UL), S. 13. Entstanden 1830.


    Jubiläums Lied (für 4-stimmigen gemischten Chor) (Text: Carl Grüneisen). WLB/HA (UL), S. 33. Entstanden 1841.


    Hochzeitlied (für 2 S und 2 A und Sopransolo) (Text: Gustav und Christoph Schwab). WLB/HA (UL), S. 46. Entstanden 1845.


    2. Kantaten


    Hochzeit-Cantate für fünf Solostimmen (2 S, A, T, B) und vierstimmigen gemischten Chor (Text: Gustav Pfizer). WLB/HA (UL), S. 40-42. Entstanden 1838.


    Trauungs Cantate für vier Solostimmen (S, A, T, B) und vierstimmigen gemischten Chor (Text: Philipp Reichmann). WLB/HA (UL), S. 43-45. Entstanden 1842.


    B. Undatierte Werke (in alphabetischer Reihenfolge der Textanfänge)


    1. Lieder


    a) Für eine Singstimme mit Klavierbegleitung


    Lied (Text: Wilhelm Waiblinger). WLB/HA (UL), S. 10f.


    Lebensloos (Text: Friedrich Lehr). WLB/HA, Cod. mus. II. fol. 305, VIII, 2 a-d.


    Hier oder dort! (Text: Friedrich Haug). WLB/HA (UL), S. 29.


    Lied aus „Des Minnesängers Rheinfahrt“ (Text: Ernst Ludwig Posselt). WLB/HA (UL), S. 8f.


    Lied der Schwermuth (Text: Friedrich Haug). WLB/HA (UL), S. 19.


    Ein Vögelein den Winter lang war in Gefangenschaft (Text: Johanna Osiander). WLB/HA (UL), S. 20f.


    Reiterlied aus „Leyer und Schwerdt“ (Text: Theodor Körner). WLB/HA, Cod. mus. II fol. 305, VIII, 4.


    Liebes-Frage (Text: ohne Angabe). Liederbuch der Wilhelmine Wächter, WLB/HA, Cod. mus. II. fol. 300, Blatt 16v und 17r.


    Sans-façon’s Lied (Text: Friedrich Haug). WLB/HA, Cod. mus. II fol. 305, VIII, 6 (Rückseite).


    Der verklärten Natalia (Text: Friedrich Haug). WLB/HA (UL), S. 39.


    Que le temps me dure (Text: Jean-Jacques Rousseau). WLB/HA (UL), S. 22.


    Wiegenlied des Kronprinzen Carl von Württemberg (Text: Carl Grüneisen). WLB/HA (UL), S. 38; SNM, A: Grüneisen, 16772, Notenstammbuch.


    Letzter Wunsch (Text: Johann Gaudenz von Salis-Sewis). WLB/HA, Cod. mus. II. fol. 305, VIII, 3.


    b) Für zwei Frauenstimmen mit Klavierbegleitung


    Herr! schicke was du willst (für S und A) (Text: Eduard Mörike). WLB/HA (UL), S. 36.


    Kannst du mir das Wort nicht sagen (für zwei Frauenstimmen) (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 16f.


    Duettino dal Metastasio a due voci di Soprano (für 2 S) (Text: Pietro Metastasio). WLB/HA (UL), S. 24f.


    Vom Traum noch halb geborgen (für zwei Frauenstimmen) (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 26f.


    <= EZ 45> Abendfeier (für S und A) (Text: Carl Johann Philipp Spitta). WLB/HA (UL), S. 37.


    c) Für Frauenchor a cappella (wo nicht anders angegeben für 2 S und 2 A)


    Ave Maria! neig dein Angesicht, holdselige Mutter (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 35.


    Befiehl dem Herrn deine Wege (Text: Psalm 37, 5; 2. Chronik 16, 9). WLB/HA (UL), S. 46f.


    Lächelnd tritt der holde Knabe (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 32.


    Hochzeitlied (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 33.


    „Ach, arm nur ist mein Singen“ (für 1 S und 2 A) (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 28.


    Santa Maria, salve! (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 5.


    Wonne! Wonne! Entzückungstrunknes Wiedersehn (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 17. Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Sign. Mus. ms. autogr. E. Zumsteeg 2 (Autograph).


    d) Für Männerchor a cappella


    <= EZ 56> Nachruf an C. M. v. Weber (Text: Pirazzi). WLB/HA, Cod. mus. II. fol. 125, Abt. I u: Fragment (unvollständige Partitur), wahrscheinlich für vierstimmigen Männerchor (nur T 1, B 1 und 2 erhalten).


    e) Für gemischten Chor a cappella


    Festliche Kränze flöchten so gerne wir (für vier Solostimmen und 4-stimmigen gemischten Chor) (Text: V. Strebel). WLB/HA (UL), S. 30f.


    Fromm und heilig (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 15.


    Hochzeitlied (Text: ohne Angabe). WLB/HA (UL), S. 34.


    Rundgesang (Text: Theodor Körner). WLB/HA (UL), S. 27.


    2. Andere


    <= EZ 86> Santa Maria, salve!. WLB/HA (UL), S. 5.


    Aria aus der Oper Aline, Reine de Golconde von Henri-Montan Berton, arrangiert für zwei Gitarren und Klavier von Emilie Zumsteeg.



    III. VERSCHOLLENE KOMPOSITIONEN


    („Haering“ bezieht sich im folgenden auf ein kurzes Werkverzeichnis im Anschluss an den Aufsatz zur Biographie Emilie Zumsteegs: Kurt Haering. „Emilie Zumsteeg. Komponistin, Sängerin, Pianistin und Musikpädagogin 1796-1857“. In: Schwäbische Lebensbilder. Band 2. Stuttgart 1941. S. 537-544, Werke: S. 543f.)


    Für Gesang:


    <= EZ 56> Nachruf für 6-stimmigen Chor; Nachweis in: Programm zur Gedächtnisfeier für Emilie Zumsteeg am 28. Januar 1858. – Haering. S. 543.


    Cantate vom Stadtrath, Hrn. [Friedrich] Ritter, gedichtet, in Musik gesetzt; Nachweis in: AmZ, November 1829, Nr. 45, Sp. 747. – Wahrscheinlich identisch mit: Festkantate anlässlich der Schillerfeier (1829); Nachweis in: Haering. S. 544.


    Bearbeitung: Lied von [Friedrich Wilhelm] Kücken, arrangiert v. E. Zumsteeg mit besonders für diesen Abend verfaßtem Gedicht von [Friedrich] Ritter; Nachweis in: „Musikalisches Volksblatt“ (Stuttgart). Hg. von Alois Schmitt. 1.10.1842, Nr. 39. S. 156.


    Vertonungen einiger Gedichte von Friedrich Schiller; Nachweis in: Anna Blos, Frauen in Schwaben. S. 140.


    Handbuch der musikalischen Literatur. Zehnter Nachtrag (März 1826 bis Februar 1827). – Vermutlich identisch mit einer Sammlung von sechs Liedern, die bei Haering, S. 543 nachgewiesen sind: Aria: So willst du; Lebensloos (jedoch handschriftlich überliefert); Aria: Gefilde des Todes; Letzter Wunsch (jedoch handschriftlich überliefert); An den Schlaf (Text vermutlich von Friedrich Haug, von dem es zwei Gedichte mit diesem Titel gibt); Aria: Theodas Lied (Text vermutlich ebenfalls von Friedrich Haug).


    Kinderlieder; Nachweis in: Haering. S. 543.


    Jubellied der Württemberger (1842); Nachweis in: Haering. S. 543.


    Als bei dem Scheiden (Text: nach Byron, übersetzt von Sophie Schwab). Komposition für Marie Mörike geb. Seyffer. Nachweis in: Walter Scheffler. Die Sammlung Dr. Fritz Kauffmann. Stuttgart 1967. S. 81.


    Für Klavier:


    Doppelmarsch für Klavier; Nachweise in Carl Friedrich Whistling / Friedrich Hofmeister, Handbuch der musikalischen Literatur (Verzeichnis bis August 1817) und Haering. S. 544.


    Langsamer Walzer in F (1824); Nachweis in: Haering. S. 544.


    Pastorale in C; Nachweis in: Haering. S. 544.


    Für Flöte und Klavier:


    Variationen Partant pour la Syrie; Nachweis in: Haering. S. 544.

    Repertoire

    Emilie Zumsteeg trat einige Male als Sängerin und Pianistin öffentlich auf u. a. in den Abonnementskonzerten der Königlichen Hofkapelle in Stuttgart, die seit 1819 unter der Leitung von Hofkapellmeister Peter Joseph von Lindpaintner (1791-1856) standen. Im ersten Konzert der Wintersaison 1821/22, am 13. November, sang Emilie Zumsteeg in Franz Schneiders Oratorium „Das Weltgericht“ die Partie des Michael. Im Dezember 1821 gab die Musikerin dann ihr Debüt als Pianistin. Dabei spielte sie zusammen mit drei anderen Pianisten – unter ihnen Ludwig (Louis) Schuncke (1810-1834), der spätere Mitarbeiter Robert Schumanns an der „Neuen Zeitschrift für Musik“, – die Ouvertüre zur Oper Anacreon von Cherubini für „2 Piano-Forte 8händig gesetzt“.

    Daneben haben sich noch Nachrichten über Auftritte als Dirigentin erhalten, die zumeist in halböffentlichem Raum – in Bürgerhäusern in Stuttgart mit musikalisch gebildeten Laien – stattfanden. Hierbei wurden Werke wie Händels Messias unter der Leitung und am Flügel begleitet von Emilie Zumsteeg einstudiert und aufgeführt. Zeitgenössische Berichte überliefern jedoch nicht immer das genaue Repertoire, sondern fassen zusammen:


    „Besonders reich entwickelt waren die musikalischen Bestrebungen, welche Emilie Zumsteeg mit sicherer Hand leitete. Da wurden Opern und Oratorien und alle Blüthen der klassischen Musik einstudiert und im kleineren Kreise aufgeführt.“ („Schwäbische Chronik“ (Stuttgart). 7. Juni 1883. S. 974 (Nekrolog Friedrich Federer).


    Doch verließ Emilie Zumsteeg den privaten Raum auch und dirigierte in der Öffentlichkeit, wie ein Korrespondentenbericht in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ erkennen lässt:


    „Der Instrumentalmusik-Verein gab im Saale des Museums zum Besten des jetzt in Wien lebenden jungen Tonsetzers, Louis Hetsch [1806-1872], als dankbare Anerkennung seiner als ehemaligen Dirigentens [sic] dieser Dilettanten-Gesellschaft uneigennützig geleisteten guten Dienste, eine musikalische Abendunterhaltung gegen Entree, bey welcher unsre sehr geschätzte, um die Kunst hochverdiente Landsmännin, Fräul[ein] Emilie Zumsteeg, die Leitung aller von ihr zu diesem Zwecke einstudirten Gesänge gefälligst übernommen hatte.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“. Jg. 36. Nr. 29. 16. Juli 1834. Sp. 484).


    Meist ist bei Aufführungen dieser Art eine „Mitarbeit“ Emilie Zumsteegs zu vermuten. Das bedeutet, dass die Musikerin die Werke einstudierte, sie dann bei Aufführungen häufig von Männern aufgeführt wurden:


    „Seit einer Reihe von Jahren wirkt eine Künstlerin mit begeistertem, nie ermüdendem, Eifer und anspruchsloser, uneigennüziger [sic] Bescheidenheit für Veredlung und Ausbreitung des Sinnes für Musik unter uns – des frühe geschiedenen Zumsteeg talentvolle Tochter Emilie. Wie sie im engeren Kreise vieler Schüler und Schülerinnen die Liebe für Musik weckt und nährt, durch eigene gelungene Kompositionen die Freunde der Tonkunst erfreut, so danken wir auch ihrer rastlosen Thätigkeit und Liebe für die Kunst Vieles bei dem Gelingen so mancher größerer musikalischer Ausführungen in den lezten Jahren, wie bei den Produktionen des Messias, Makkabäus, des Alexanderfestes [alle von Georg Friedrich Händel], des Paulus [von Felix Mendelssohn Bartholdy], der Schöpfung [von Joseph Haydn] und anderer Meisterwerke.“ („Schwäbische Chronik“ (Stuttgart). 30. Dezember 1841. S. 1417).

    Quellen

    Gedruckte Literatur (alphabetisch geordnet)


    Blos, Anna. Frauen in Schwaben. 15 Lebensbilder – Die bunten und oft hochdramatischen Schicksale schwäbischer Frauengestalten! Ein Heimatbuch und ein Frauenbuch zugleich. Stuttgart 1929. Kapitel „Emilie Zumsteeg“, S. 135-148.


    Dies. „Hausmusik bei Früh-Zumsteeg“. In: Stuttgarter Tagblatt 1928, Beilage Schwäbische Heimat, Nr. 20.


    Bopp, August. Ein Liederbuch aus Schwaben. 1. Auflage: Tübingen 1918. 2. Auflage: Tübingen 1921. S. 17-18.


    Citron, Marcia J. Artikel „Zumsteeg, Emilie“. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. Hg. von Stanley Sadie. 2. Auflage: London 2001. Bd. 27. S. 882-883.


    Dies. Artikel „Zumsteeg, Emilie“. In: The new Grove dictionary of women composers, Hg. von Julie Anne Sadie and Rhian Samuel. London 1994. S. 514-515.


    Fischer, Johann Georg. [Nekrolog]. In: „Schwäbische Chronik“ (Stuttgart). 16. August 1857. S. 1391f. (Wiederabdruck in: Zum Gedächtnis von Emilie Zumsteeg, geb. den 9. Dezember 1796. Stuttgart 1896).


    Haering, Kurt. „Emilie Zumsteeg. Komponistin, Sängerin, Pianistin und Musikpädagogin 1796-1857“. In: Schwäbische Lebensbilder. Bd. 2. Hg. von Max Miller. Stuttgart 1941. S. 537-544.


    Lipp, Carola (Hgin.). Schimpfende Weiber und patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Moos/Baden-Baden 1986. S. 274-282.


    Mehl, Wilhelm Tobias. Worte am Grabe der Emilie Zumsteeg. Geboren den 9. Dezember 1796. Gestorben den 1. August 1857. Gesprochen von Herrn Stadtdekan Mehl, am 3. August 1857. Stuttgart [1857].


    Raff, Gerhard. „Musikalisches Mädle. Emilie Zumsteeg“. In: Gerhard Raff, Raffs Raritäten, Stuttgart 1998, S. 143-146.


    Rebmann, Martina. „Das Lied, das du mir jüngst gesungen...“ – Studien zum Sololied in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Quellen – Funktion – Analyse. Frankfurt am Main [u. a.] 2002 (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 36, Musikwissenschaft, Bd. 216). Kapitel „Emilie Zumsteeg“, S. 115-180.


    Dies. „‚Die Thatkraft einer Männerseele’ – der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg zum 200. Geburtstag am 9.12.1996. In: VivaVoce, Archivnachrichten 40 (1996). S. 29-33.


    Dies. „Emilie Zumsteeg (1796-1857) – Sie war ein entschiedenes musikalisches Talent“. In: Annäherung an sieben Komponistinnen. Bd. 12. Hg. von Clara Mayer. Kassel 2001. S. 37-57.


    Dies. „‚Ihr Kompositionstalent hat kraftvolle Probe geliefert’. Zum Liedschaffen der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg (1796-1857)“. In: Musik in Baden-Württemberg, Jahrbuch. Hg. von Georg Günther und Reiner Nägele. Stuttgart, Weimar 9 (2002). S. 83-100.


    Dies. „Sie war eine Haupttriebfeder jener musikalischen Ereignisse“ – Emilie Zumsteeg (1796-1857) und das Stuttgarter Chorwesen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. In: klangwelten : lebenswelten – komponistinnen in südwestdeutschland. Eine Ausstellung der Badischen Landesbibliothek vom 6. Oktober 2004 bis 3. Januar 2005 und der Württembergischen Landesbibliothek vom 2. Februar bis 24. März 2005. Hg. von Martina Rebmann und Reiner Nägele. Stuttgart 2004. S. 38-61


    Riepl-Schmidt, Maja. „Die ‚männliche’ Musikerin: Emilie Zumsteeg“. In: Maja Riepl-Schmidt. Wider das verkochte und verbügelte Leben. 1. Auflage: Stuttgart 1990. 2. Auflage: Tübingen 1998. S. 70-79.


    Dies. „Ihre Welt war die Musik: Emilie Zumsteeg (1796-1857)“. In: 175 Jahre Stuttgarter Liederkranz. Ein Festbuch. Hg. vom Stuttgarter Liederkranz 1824 e. V. Stuttgart 1999. S. 213-221.


    Steinsberger, Claudia: „Emilie Zumsteeg. Musikerin im 19. Jahrhundert“. In: Lauter Frauen aufgespürt in Baden-Württemberg, 47 Porträts. Hg. von Stefanie Albus [als Begleitbuch zur großen Frauenserie, die unter dem Titel „Lauter Frauen“ in der Landesschau Baden-Württemberg ausgestrahlt wird]. Stuttgart 2000. S. 188-190.


    Summerville, Suzanne. „Emilie Zumsteeg (1796-1857)“. In: Women composers. Music through the ages, hg. von Martha Furman Schleifer und Sylvia Glickman. Bd. 4. Composers born 1700-1799. Vocal music. New York [u. a.] 1998. S. 421-444.


    Werner, Hermann und Erika Neuhäuser. Die Schwäbin. Stuttgart 1947. S. 197-199.



    Quellen


    1 Brief von Emilie Zumsteeg an Friedrich Silcher (aus dem Jahr 1818), Tübingen, Universitätsbibliothek (Signatur: Mi XXV 1)


    7 Briefe von und an Emilie Zumsteeg, Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, Handschriftenabteilung (Signatur: Cod. hist. qt. 710, 1-7, Kapsel)


    1 Brief von Christian Reinhold Köstlin an Emilie Zumsteeg (1832), Marbach, Deutsches Literaturarchiv/Schiller-Nationalmuseum (Signatur: 90.96.4)


    4 Briefe von Justinus Kerner an Emilie Zumsteeg (aus den Jahren 1837, 1838, 1841, 1849), Marbach, Deutsches Literaturarchiv/Schiller-Nationalmuseum (Signaturen: A: Kerner 49.326, 49.327, 49.328 und 49.329)


    3 Briefe von Eduard Mörike an Emilie Zumsteeg (1838, 1842, 1844) Marbach, Deutsches Literaturarchiv/Schiller-Nationalmuseum (Signaturen: 49.338, 49.339, 49.340)



    Ikonographische Quellen


    Scherenschnitt, gefertigt von Luise Walther, geb. von Breitschwerdt, wahrscheinlich um 1840

    Stuttgart, Stadtarchiv


    Lithographie von Christian Siegmund Pfann, 1857

    Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek



    Video


    Lauter Frauen [Bildtonträger]. 47 Porträts von Frauen aus Baden-Württemberg. Hg. vom SWR. Stuttgart (SWR Media GmbH) 2000.



    Diskographie


    Das Lied im deutschen Südwesten (Art song in Southwestern Germany; L’art du lied dans le sud-ouest de l’Allemagne), Bamberg: (Cavalli-Records, Stuttgart, SWR) 2002. Christine Müller (Mezzosopran), Thomas E. Bauer (Tenor), Ulrich Eisenlohr (Klavier) [enthält von Zumsteeg: Vom Traum noch halb geborgen (Duett mit Klavierbegleitung), Kannst Du mir das Wort nicht sagen (Duett mit Klavierbegleitung)].


    Música, Femenino Singular. Editions Moraleda 1998. Isabella Rossello (Sopran), Marta Pujol (Klavier) [enthält von Zumsteeg: Morgenfreude, Trennung ohne Abschied].


    Musik der schwäbischen Romantik. Bietigheim-Bissingen: Bayer-Records, 1996. Bd. 1, [Doppel-CD]. Rosina Sonnenschmidt (Sopran), Thomas Pfeiffer (Bariton), Harald Knauss (Biedermeiergitarre) [enthält von Zumsteeg: Ulrichs Lied in der Nebelhöhle (für Bariton und Gitarre)].



    Werkverzeichnis


    Rebmann, Martina. „‚Wie Deine Kunst, so edel war Dein Leben’ – Ein Werkverzeichnis der Stuttgarter Komponistin Emilie Zumsteeg“. In: Musik in Baden-Württemberg, Jahrbuch. Hg. von Georg Günther und Reiner Nägele. Stuttgart, Weimar 2 (1995). S. 51-74.



    Neue Ausgaben


    Bopp, August. Ein Liederbuch aus Schwaben. 1. Auflage: Tübingen 1918. 2. Auflage: Tübingen 1921. S. 48-55 [enthält von Zumsteeg: Ulrichs Lied, Pilgerlied, Mitternacht].


    Frauen komponieren. 25 Lieder für Singstimme und Klavier. Hg. von Eva Rieger und Käte Walter. Mainz: Schott, 1992 [enthält von Zumsteeg: Morgenfreude, Trennung ohne Abschied].


    Women composers. Music through the ages. Hg. von Martha Furman Schleifer und Sylvia Glickman. Bd. 4. Composers born 1700-1799. Vocal music. New York 1998. S. 435-444 [enthält von Zumsteeg: Sehnsucht der Liebe, Schlafliedchen, Auf hoher Alp, Ich denke dein, Das Epheublättchen].


    Zumsteeg, Emilie. Lieder und Duette für unterschiedliche Stimmlagen mit Begleitung des Klaviers. Hg. von Martina Rebmann. Stuttgart: Carus, 1998 (Musik aus Baden-Württemberg) [enthält von Zumsteeg insgesamt 45 Lieder und 5 Duette].


    Zumsteeg, Emilie. Sechs Lieder mit Begleitung des Pianoforte op. 4. Nachdruck der Erstausgabe. Mainz: Schott, 1990.



    Links


    http://www.stuttgart-im-bild.de/html/emilie_zumsteeg.html

    Kurzbiografie, Portraitbild und Bilder der Begräbnisstätte von Emilie Zumsteeg


    http://www.wlb-stuttgart.de/referate/musik/emilie.htm

    Seite der Württembergischen Landesbibliothek mit Link zum Nachlass von Emilie Zumsteeg


    http://www.stuttgarter-liederkranz.de/geschichte.htm

    Geschichte/Chronik der Stuttgarter Liederkranzes 1824 e. V.


    http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/aktuelles/aus04-komponistinnen.html

    Badische Landesbibliothek. Informationen zur Austellung: "klangwelten : lebenswelten" - komponistinnen in südwestdeutschland

    Forschung

    Zu Leben und Werk von Emilie Zumsteeg haben sich extrem wenige direkte Quellen erhalten. Einen Nachlass gibt es ebenfalls nicht. Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart verwahrt fast alle musikalischen Werke von Emilie Zumsteeg. Schriftliche Archivalien oder gar autographe Quellen wie ein Briefwechsel haben sich nicht erhalten (s. die kurze Liste bei Quellen). Daher mussten Daten zu Leben und Werk indirekt aus ganz verstreuten Quellen wie einzelnen Zeitungsberichten, Rezensionen, Nachrufen oder gedruckten Grabreden zusammengesucht werden.

    Forschungsbedarf

    Es stehen noch weitere Forschungen zur Geschichte des Frauenchorwesens – insbesondere auch in Württemberg – aus. Im Fall des Stuttgarter Frauenchores scheiterten nähere Angaben an Verlusten von Archivmaterial infolge des 2. Weltkrieges. Wichtig wären weitere Forschungen zum Schülerkreis Emilie Zumsteegs, sowie zu den privaten Zirkeln, in denen sie in Stuttgart wirkte.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 66730618
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 102411182
    Library of Congress (LCCN): no2001047037
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Martina Rebmann


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Nicole K. Strohmann
    Zuerst eingegeben am 04.11.2005


    Empfohlene Zitierweise

    Martina Rebmann, Artikel „Emilie Zumsteeg“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 4.11.2005.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Emilie_Zumsteeg