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    von Teresa Fischer
    Elsa Reger 1948. Fotografie von Fritz Spiess, Heidelberg.
    Namen:
    Elsa Reger
    Geburtsname: Elsa von Bagenski
    Ehename: Elsa von Bercken
    Lebensdaten:
    geb. in Kolberg, Preußen (heute Kołobrzeg in Polen)
    gest. in Bonn, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Dialogpartnerin, Nachlassverwalterin, Autorin, Konzertorganisatorin, Archiv-, Stiftungs- und Institutsgründerin, Veranstalterin
    Charakterisierender Satz:

    „Die Angst vor dem Niederschreiben war einer tiefen Dankbarkeit für die idealste Gattenliebe, die mir einst beschieden war, und dem großen Glück, einst Max Regers Kampfgenosse gewesen zu sein, gewichen.“

    (Elsa Reger: Aus dem Vorwort zu „Mein Leben mit und für Max Reger. Erinnerungen“, Leipzig 1930)


    Profil

    Elsa Reger heiratete im Jahr 1902 den Komponisten Max Reger. Die Unterstützung seines künstlerischen Schaffens und die Verbreitung und Anerkennung seiner Werke wurden zu ihrem Lebensinhalt. Nach Regers Tod im Jahre 1916 war sie als Nachlassverwalterin aktiv. 1927 beauftragte sie die Veröffentlichung von Max Regers Korrespondenz in der Briefausgabe „Max Reger, Briefe eines deutschen Meisters. Ein Leitbild“ (hg. von Else von Hase-Koehler, Leipzig, 1928), und verfasste anschließend – wiederum mit Hilfe von Else Hase-Koehler – den Roman „Mein Leben mit und für Max Reger. Erinnerungen“ (Leipzig, 1930).

    Mit der Gründung des Max-Reger-Archivs (1920), der Elsa-Reger-Stiftung und des Max-Reger-Instituts (beides 1947) trug sie erheblich zur Entwicklung der Reger-Forschung bei.

    Orte und Länder

    Elsa Reger, geb. von Bagenski, wurde in Kolberg geboren und verbrachte den Großteil ihrer Kindheit in Crailsheim, Baden-Würtemberg. Mit 8 Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Pflegeschwester nach Wiesbaden. Ab 1887 lebte sie mit ihrem ersten Ehemann zeitweise in Polen, kehrte 1899 ganz nach Wiesbaden zurück und zog wiederum mit Mutter und Pflegeschwester im selben Jahr nach Schneewinkel bei Berchtesgaden. Nach ihrer Heirat mit Max Reger lebte das Ehepaar in München, zog 1907 nach Leipzig, 1911 nach Meiningen und 1915 nach Jena (vgl. Stein, 1956, S. 35f.) Dort gründete Elsa Reger nach dem Tod Max Regers 1916 im Jahr 1920 in ihrem Wohnhaus das Max-Reger-Archiv. Elsa Reger verließ Jena 1930 und zog zurück nach München. 1946 siedelte sie um nach Bonn, wo sie 1947 die Elsa-Reger-Stiftung und das Max-Reger-Institut gründete. Dort starb sie 1951.

    Biografie

    Elsa Reger wurde am 25. Oktober 1870 als Elsa von Bagenski in Kolberg (damaliges Preußen, heute Kołobrzeg in Polen) geboren. Ihre Eltern entstammten beide dem preußischen Adel. Ihr Vater war Major Ernst von Bagenski (1832-1911). Elsa von Bagenskis Eltern wurden früh geschieden und sie wuchs bei ihrer Mutter, Auguste Freiin von Seckendorff-Aderbar, auf, zu der sie zu Lebzeiten ein „inniges Verhältnis“ hatte (Reger 1930, S. 15). Mutter und Tochter lebten zunächst bei Auguste von Bagenskis Bruder Ernst auf Gut Erkenbrechtshausen bei Crailsheim. Nach dem Tod des Ehepaares Ernst von Seckendorff zogen sie 1878 nach Weimar. Die verwaiste jüngere Cousine Berthel wurde zu Elsas Pflegeschwester. Wie für Töchter des höheren Standes üblich, absolvierte Elsa von Bagenski keine Berufsausbildung, erhielt allerdings mehrere Jahre Gesangsunterricht. In ihren „Erinnerungen“ (Reger, 1930) erfährt man, dass ihre Mutter aus einer musikalischen Familie stammte. Elsa von Bagenskis Großmutter war eine bekannte Sängerin und ihre Mutter legte offenbar viel Wert auf musikalisches Geschehen in ihrem Haus (vgl. ebd., S. 18). Im Jahre 1887 heiratete Elsa von Bagenski den Offizier Ernst von Bercken und zog mit ihm in die damalige Provinz Polen. Allerdings verbrachte sie immer wieder mehrere Wochen im Haus ihrer Mutter und lernte dort 1893 den neuen Klavierlehrer ihrer Pflegeschwester, Max Reger, kennen und seine Musikalität schätzen (vgl. ebd., S. 17f.). Reger befand sich zu dieser Zeit anscheinend in einer von depressiven Stimmungen und Alkoholismus geprägten Phase und muss bei Elsa von Bercken einen dementsprechend negativen Eindruck hinterlassen haben (vgl. Popp, 2014, S. 506).

    Elsa von Bercken zog im Jahre 1898 vollständig ins Haus ihrer Mutter zurück und im Jahre 1899 wurde ihre erste Ehe geschieden (vgl. Reger, 1930, S. 23). Im selben Jahr zog Familie von Bagenski von Wiesbaden nach Schneewinkel bei Berchtesgarden und hatte dort erneut Max Reger zu Gast. Die Besuche endeten, als Regers Annäherungen an Elsa zunahmen, aber seine Gefühle zunächst von ihr nicht erwidert wurden (vgl. ebd., S. 25). Im Jahre 1902 sahen sich Elsa von Bercken und Max Reger auf einem seiner Konzerte wieder und er begann erneut um sie zu werben, diesmal mit Erfolg. Während einer Aufführung von Wagners „Parzival“ fand der viel zitierte Sinneswandel statt, über den sie rückblickend schrieb: „In der Karfreitagsszene stieg in mir die Erkenntnis auf, daß es etwas Erhebendes sein müßte, eines großen Musikers Frau zu werden“ (Reger 1930, S.27). Am 25. Oktober 1902 heiratete der katholische Max Reger die nun 32 Jahre alte, geschiedene Protestantin Elsa von Bercken. Er wurde daraufhin von der katholischen Kirche exkommuniziert (vgl. Niesen 2011).


    Das Paar lebte zunächst in München, später in Leipzig, Meiningen und Jena. Elsa Reger begleitete ihren Mann bei Proben und Konzerten und nahm so fortdauernd Anteil an Max Regers musikalischem Schaffen. Die Ehe muss laut Berichten sehr glücklich begonnen haben, wurde aber wohl zunehmend durch Max Regers Alkoholismus und Elsa Regers kränklicher Konstitution und ihrem Hang zu depressiven Verstimmungen getrübt. Für letzteres wird unter anderem der häufige Wohnortwechsel des Paares, der mit Max Regers beruflichen Erfolgen und Misserfolgen zusammenhing, verantwortlich gemacht (vgl. Popp 2014, S. 507). Die beiden bekamen keine eigenen Kinder, adoptierten allerdings zwei Töchter. Die erste Tochter Christa kam im Juli 1907 zu den Regers (vgl. Reger 1907, Brief an Karl Straube), die zweite Tochter Charlotte im Herbst 1908 (Sandfort 2012, S. 30). Am 11. Mai 1916 starb Max Reger im Alter von 43 Jahren an einem Herzanfall.

    Elsa Reger begann sich um den Nachlass zu kümmern und stilisierte sich selbst als Komponistenwitwe, eine Rolle die sie 35 Jahre lang, bis zu ihrem Tod im Jahre 1951, lebte. Sie unterschrieb jegliche Korrespondenz mit „Frau Max Reger“ und ließ sich von seinen Schülern, Freunden und Bekannten „Reger-Mutter“ nennen, so als sei ihr die „Geburt des Künstlers“ (Popp, 2014, S. 506) zu verdanken. Sie sah es nach seinem Tod als ihre Aufgabe, dem Werk ihres verstorbenen Mannes zu mehr Ansehen zu verhelfen, es für die Nachwelt zu sichern und ihm somit einen Platz im kulturellen Gedächtnis der Gesellschaft zu verschaffen (vgl. ebd., S. 509). Als ersten Schritt hierfür begann sie bereits ein Jahr nach Max Regers Tod, 1917, Hauskonzerte mit seinen Werken in ihrem Wohnhaus in Jena zu veranstalten. Diese fanden im Sommer an zwei aufeinander folgenden Tagen statt und Elsa Reger lud hierzu ehemalige Freunde und Schüler ihres Mannes ein. Diese waren mit der Aufführungstechnik von Regers Stücken bestens vertraut und konnten somit, laut Elsa Reger, den Geist seiner Musik in adäquater Art und Weise zum Ausdruck bringen (vgl. Popp 2014, S. 510). Auch in den Jahren 1918 und 1920 fanden diese Konzerte statt. Die Musiker verzichteten bei diesen Veranstaltungen auf ein Gehalt, alles Weitere finanzierte Elsa Reger selbst. 1920 gründete sie das Max-Reger-Archiv in ihrem Wohnhaus in Jena. Max Regers Arbeitszimmer hatte sie nach seinem Tod unverändert gelassen, und hinzu kamen nun als Räumlichkeit noch das ehemalige Esszimmer, in welchem ein großer Notenschrank mit Regers Werken gefüllt wurde. Elsa Reger steuerte einiges an Material zur Gründungsmasse des Archivs bei, behielt allerdings 35 wertvolle Autographe, die sich als einzige zum Zeitpunkt seines Todes in Max Regers Besitz befanden, für sich (vgl. ebd., S. 511f.). Dies mag aus heutiger Sicht wie eine lediglich halbherzige Archiv-Gründung anmuten, war aber wohl in der damaligen Situation notwendig für die finanzielle Absicherung der Witwe, da das Archiv zunächst keinerlei staatliche Zuschüsse erhielt. So konnte sie die Autographe nach und nach verkaufen, um ihr Überleben in den Zeiten der Inflation während der Wirtschaftskrise in den 1920er Jahren und während des Zweiten Weltkrieges zu sichern. 1922 wurde das Archiv in das Weimarer Schloss verlegt und erhielt von da an Förderung durch das Land Thüringen. Seit 1948 befindet sich das Archiv in Meiningen, wo Max Reger von 1911 bis 1914 als Hofkapellmeister wirkte.

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    Im Jahre 1927 beauftragte Elsa Reger die Roman-Autorin Else von Hase-Koehler, die verstreute Korrespondenz ihres Mannes zusammen zu tragen und diese in einer Briefedition zu veröffentlichen. Von den etwa 4000 gesammelten Briefen wurden 745 Dokumente veröffentlicht (allerdings teilweise nur in Auszügen; vgl. Langen 2004, S. 171). Elsa Reger zerstritt sich in den folgenden Jahren mit den Verantwortlichen des Archivs, vielen ehemaligen Freunden von Max Reger sowie mit ihrer Adoptivtochter Christa (vgl. ebd., S. 513) und zog im Jahre 1930 zurück nach München, wo Max Regers Urne in einem Ehrengrab auf dem Waldfriedhof beigesetzt wurde. Gemeinsam mit Else von Hase-Koehler verfasste sie 1930 das autobiographische (Sandfort 2012, S. 57) Werk „Mein Leben mit und für Max Reger. Erinnerungen“ (Reger 1930). Aus den ihr verbliebenen Bildern und Gemälden ihres Mannes erschuf sie in ihrer Wohnung einen Max Reger-Altar und veranstaltete weiterhin kleinere Hauskonzerte. Bis 1940 versuchte sie vergeblich, das Max-Reger-Archiv nach München zu holen.


    Während des Zweiten Weltkrieges war Elsa Reger auf Grund von Bombeneinschlägen gezwungen, ihre Wohnung in München aufzugeben und zu Verwandten nach Bonn umzusiedeln. Dort gründete sie 1947 als westliches Pendant zum Max-Reger-Archiv in Jena die Elsa-Reger-Stiftung mit dem Max-Reger-Institut als ausführendes Organ (vgl. Popp 2007, S. 30). Finanzielle Mittel besaß sie zu diesem Zeitpunkt keine, überzeugte jedoch das Regierungspräsidium in Köln davon, dass ihrer Person und somit der Stiftung Gelder in Millionenhöhe aus nicht geleisteten Tantiemenzahlungen zustanden (aus Reger-Konzerten, die während des Krieges im Ausland veranstaltet worden waren). Bei diesem Vermögen handelte es sich allerdings um ein Fantasiegebilde, da es kaum solche Konzerte gegeben hatte und auch für diese keinerlei Zahlungen geleistet worden wären (vgl. ebd., S. 30). Dennoch wurde die Stiftung mit großen Visionen, aber ohne finanziellen Grundstock gegründet, sodass die Ideen erst viele Jahre nach Elsa Regers Tod tatsächlich realisiert werden konnten. Dies lag zum einen an der mittlerweile weit verstreuten Autographensammlung, zum anderen an der Witwe selbst, die zwar nach außen hin die Stiftung und das Institut durchaus zu Forschungszwecken gründete, allerdings eine große Menge an wichtiger Korrespondenz und die zwei ihr verbliebenen autographen Partituren dem Institut nicht zu Verfügung stellte (vgl. Popp 2014, S. 514f).


    Elsa Reger starb im Alter von 80 Jahren am 3. Mai 1951 in Bonn und wurde dort auf dem alten Friedhof in einem Ehrengrab beigesetzt (vgl. Niesen 2011).

    Würdigung

    Elsa Reger unternahm nach dem Tod ihres Mannes zahlreiche Schritte, wie z. B. Konzerte, die Briefedition, die „Erinnerungen“, die Archiv-, Stiftungs- und Institutsgründungen, die dazu beitrugen, dass die Musik Max Regers verbreitet und für die Nachwelt erhalten blieb. Das Max-Reger-Institut wurde von Elsa Reger als alleiniger Erbe ihres Nachlasses eingesetzt und erhielt 1951 nach Abzug der Pflichtanteile der beiden Adoptivtöchter 30 Prozent der Tantiemen als Grundausstattung (vgl. Popp 2007, S. 31). Die Institutionen, die Elsa Reger zunächst ohne jegliche finanziellen Mittel und oft mit eigenwilligen Ideen privat gegründet hat, sind heute wichtige Forschungseinrichtungen mit staatlicher Förderung, die sie der Witwe zu verdanken haben.

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    In den Veröffentlichungen des Max-Reger-Instituts Karlsruhe (ehm. Bonn) finden die Leistungen der Witwe bis heute regelmäßig Beachtung (vgl. z.B. Popp 2007).

    Rezeption

    Elsa Reger war zu Lebzeiten bei vielen Max Reger-Anhängern nicht besonders beliebt, da man ihr gerade im Bezug auf die Aufarbeitung von Max Regers Lebensgeschichte (durch die Briefedition und Elsa Regers „Erinnerungen“) unzählige Ungenauigkeiten und Wahrheits-Verdrehungen vorwarf (vgl. Popp, 2014, S. 508, S. 513). Sie betonte vielfach die Bedeutung ihrer Rolle als legitime Nachlassverwalterin und trat durchaus selbstbewusst auf, wofür sie zum Teil stark kritisiert wurde, u. a. mit dem Vorwurf, sie stelle ihre eigene Person zu sehr in den Vordergrund. Zudem neigte sie stets dazu, ihren Mann, sich selbst und ihre Ehe zu idealisieren, indem sie alle negativen Aspekte der gemeinsamen Geschichte unerwähnt ließ bzw. in ihren Erzählungen abänderte. Der heutige Forschungsstand lässt tatsächlich erkennen, dass sowohl die Briefedition von 1928 als auch Elsa Regers „Erinnerungen“ aus wissenschaftlicher Sicht erhebliche Mängel aufweisen. Die veröffentlichten Briefe Max Regers wurden teilweise umdatiert oder nur ausschnittweise veröffentlicht, so dass sie in vielen Fällen ein falsches Bild des Briefverfassers vermitteln (vgl. Langen 2004, S. 171). Elsa Regers „Erinnerungen“ sind äußerst subjektiv, wobei sie dies selbst thematisierte und jeden wissenschaftlichen Anspruch von sich wies (vgl. Sandfort 2012, S. 57). Das größte Problem an ihrer Autobiographie ist allerdings nicht, dass sie Begebenheiten aus subjektiver Sicht schilderte und (womöglich bewusst) zu ihren Gunsten veränderte, sondern dass sie sehr genaue Zeitangaben und Datierungen vornahm, die aber erwiesenermaßen fehlerhaft sind. Da es über ihr Leben aus der Zeit vor ihrer Ehe mit Max Reger wenig andere Zeugnisse gibt als ihre Erzählung, ist diese dennoch eine wichtige Quelle. Sowohl die ursprüngliche Briefedition als auch die „Erinnerungen“ sind allerdings aus wissenschaftlicher Sicht mit Vorsicht zu genießen und der erinnerungskulturelle Charakter zu berücksichtigen. Beide Veröffentlichungen sind für die Forschung interessant, da Elsa Reger in ihnen bewusst ein bestimmtes Bild ihres Mannes und ihrer selbst zeichnete. In den Publikationen spiegelt sich ihr Rollenbild, das sie selbst entwarf und das zugleich ihrer Zeit entsprach: sie zeigt sich darin als perfekte Komponisten-Frau und -Witwe, die ihr gesamtes Leben mit absoluter Hingabe in den Dienst ihres berühmten Mannes stellt und in diesem Sinne mit „am Gebäude seiner Kunst“ baut (Popp 2014, S.507).

    Werkverzeichnis

    Schriften


    Reger, Elsa: Mein Leben mit und für Max Reger. Erinnerungen, Verlag Koehler und Amelang GmbH, München, 1930

    Quellen

    Reger, Elsa. Mein Leben mit und für Max Reger. Erinnerungen, Verlag Koehler und Amelang GmbH, München 1930.


    Reger, Max. Brief an Karl Straube vom 07.07.1907, Leipzig, hg. von Susanne Popp in: Max Reger – Briefe an Karl Straube, Dümmler-Verlag, Bonn 1986.


    Hase-Koehle, Else (Hrsg.). Max Reger. Briefe eines deutschen Meisters. Ein Lebensbild, Koehler&Amelang-Verlag, Leipzig 1928.



    Literatur


    Langen, Dietrich. Zum Briefwechsel zwischen Max und Elsa Reger, erschienen in: Reger-Studien 7 – Festschrift für Susanne Popp, hg. von Siegfried Schmalzriedt und Jürgen Schaarwächter, Carus-Verlag, Stuttgart 2004, S. 169-199.


    Niesen, Josef. Bonner Personenlexikon, Bouvier-Verlag, Bonn 2011.


    Popp, Susanne. Zwei Gründungen und kein Erbe, erschienen in: Immer Reger – Geschichte und Aufgaben des Max-Reger-Instituts, hg. vom Max-Reger-Institut/der Elsa-Reger-Stiftung, Carus-Verlag, Stuttgart 2007.


    Popp, Susanne. Frau Max Reger und ihr Dienst am Werk, erschienen in: Die Tonkunst, Oktober 2014, Weimar, S. 506-515.


    Sandfort, Corinna. „Der Fall Reger muss chronisch werden“: Die Tätigkeit der Witwe Elsa Reger als Biografin und Stifterin zur Förderung des Erinnerns an Max Reger, Masterarbeit im Fach Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2012.


    Stein, Fritz. Max Reger – Sein Leben in Bildern, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1956.



    Links


    Max-Reger-Archiv Meiningen, digitaler Katalog

    http://www.musikgeschichte-meiningen.de/digital/reger_partituren_start3.html


    Max-Reger-Institut

    http://www.max-reger-institut.de/de/index.php

    Forschung

    Derzeitige Forschungseinrichtungen sind das von Elsa Reger gegründete Max-Reger-Archiv in Meiningen (früher Jena, Weimar), die Elsa-Reger-Stiftung und das Max-Reger-Institut in Karlsruhe (früher Bonn). Zudem existiert noch die 1999 gegründete Internationale Max Reger Gesellschaft e.V., ebenfalls in Karlsruhe. Die von der Witwe begründeten Institutionen beschäftigen sich neben der Forschung zu ihrem Mann auch mit der Witwe selbst. Das Meininger Archiv hat die sich in ihrem Besitz befindlichen Partituren digitalisiert, momentan wird daran gearbeitet, diese auch online zu Verfügung zu stellen. 2012 verfasste Corinna Sandfort im Rahmen ihres Master-Abschluss eine ausführliche Arbeit über Elsa Reger mit Schwerpunkt auf ihrem erinnerungskulturellen Handeln (Sandfort, 2012).

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 5986279
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 128500832
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Teresa Fischer


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Silke Wenzel
    Zuerst eingegeben am 14.03.2016
    Zuletzt bearbeitet am 05.07.2017


    Empfohlene Zitierweise

    Teresa Fischer, Artikel „Elsa Reger“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 5.7.2017
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Elsa_Reger