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  • Elisabeth Lutyens

    von Annika Forkert
    Die Komponistin Elisabeth Lutyens
    Namen:
    Elisabeth Lutyens
    Lebensdaten:
    geb. in London,
    gest. in London,
    Tätigkeitsfelder:
    Komponistin, Schriftstellerin
    Charakterisierender Satz:

    „Though devoid of a natural musical talent I feel I chose music as another form of my need for privacy. If I had chosen a visual art, I might have had Father breathing over my shoulder, if writing, well, as I have said, all Lyttons write, from Mary, professionally, even to me, as an amateur.“


    („Obwohl ich eigentlich kein natürlich musikalisches Talent besitze, wählte ich, glaube ich, die Musik als eine Form meines Bedürfnisses nach Privatsphäre. Hätte ich eine visuelle Kunst gewählt, hätte ich meinen Vater im Nacken gehabt, und hätte ich das Schreiben gewählt – nun ja, alle Lyttons schreiben, von [meiner Schwester] Mary als Profi bis hin zu mir selbst als Amateur.“


    (Elisabeth Lutyens. „A Goldfish Bowl“, S. 10)


    Profil

    Elisabeth Lutyens gilt als erste britische Komponistin, die die Zwölftontechnik verwendete. Ihre kompositorische Entwicklung verlief alles andere als geradlinig und war gefährdet durch finanzielle und gesundheitliche Probleme. Ihre Kompositionen wurden in Großbritannien lange Zeit ignoriert, was für die auf ihren Beruf angewiesene Mutter von vier Kindern einen ständigen Kampf gegen den finanziellen Ruin bedeutete, dem sie mit der Komposition von Auftragswerken für Film und Radio entgegenwirkte. Ihre Beharrlichkeit brachte ihr erst sehr spät eine gewisse Anerkennung in Großbritannien; ihre zahlreichen Werke werden jedoch bis heute kaum aufgeführt.

    Orte und Länder

    Elisabeth Lutyens wurde in London geboren. Mit knapp 17 Jahren studierte sie einige Monate in Paris. Nach privaten Reisen in Zentren der theosophischen Bewegung, nach Ehrwald (Österreich), Trient (Italien), verschiedene Städte Indiens und Sydney (Australien) in ihren Zwanziger Jahren, lebte und wirkte Lutyens – abgesehen von einem kurzen Aufenthalt in Newcastle während des Zweiten Weltkrieges – den Rest ihres Lebens in London.

    Biografie

    Als viertes von fünf Kindern des Architekten Sir Edwin Landseer Lutyens und seiner Frau Lady Emily (geborene Lytton) wurde Elisabeth Lutyens in eine wohlhabende Familie geboren. Das Familienleben war von Konflikten zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter geprägt. Ihr Vater war der Architekt der Innenstadt Delhis, ihre Mutter die Tochter eines Vizekönigs von Indien und einer Hofdame Königin Victorias. Elisabeth Lutyens beschloss früh, Komponistin zu werden – zum einen um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erlangen, zum anderen, weil auf diesem Gebiet keine familiäre Konkurrenz zu erwarten war, wie sie später in ihrer Autobiografie schrieb. Sie erhielt Violin-, Klavier- und Kompositionsunterricht. Ihre Tante Constance Lytton, eine begabte Pianistin, deren Lehrerin bei einer Schülerin Clara Schumanns Unterricht hatte, und Suffragette, unterstützte sie, indem sie sie mit Werken Robert Schumanns bekannt machte. Im Alter von 15 Jahren entstanden Lutyens‘ erste kammermusikalische Versuche, ein Jahr darauf die Konzeption für ein erstes Ballett.


    Wahrscheinlich durch Vermittlung ihrer Mutter, die seit 1910 der theosophischen Bewegung anhing, lebte Lutyens im Winter 1922/23 für drei Monate in Paris bei der bei Nadia Boulanger ausgebildeten jungen theosophischen Komponistin Marcelle de Manziarly und besuchte Kurse in Harmonielehre, Kontrapunkt und Solfège an der Pariser École Normale de Musique. Marcelle de Manziarly machte Elisabeth Lutyens mit den Werken Claude Debussys und vor allem Igor Strawinskys vertraut, den sie Zeit ihres Lebens verehrte. Ebenfalls in Paris lernte sie den Musikwissenschaftler, Komponisten und Organisten Antoine Geoffroy-Dechaume kennen, der ihr Interesse an den Werken Girolamo Frescobaldis und Henry Purcells weckte. Aus der Auseinandersetzung mit diesen Werken entwickelte sie später – nach eigenen Angaben unabhängig – die Komposition mit Reihen gleichberechtigter Töne; (vgl. Lutyens, „A Goldfish Bowl“ S. 270; Laurel Parsons, „Early Music and the Ambivalent Origins of Elisabeth Lutyens’s Modernism“, worin die Autorin die spezifischen Einflüsse Purcells ins Lutyens‘ atonaler und dodekaphoner Musik nachweist.) Bereits während der Pariser Monate zeigten sich bei Lutyens die Anzeichen von Depressionen, die später zu mehreren nervlichen Zusammenbrüchen führen sollten.


    Nach einer gemeinsamen Reise mit der Mutter zu einem theosophischen Zentrum im österreichischen Ehrwald begann Lutyens 1923 in London ein privates Kompositionsstudium bei dem theosophischen Komponisten John Foulds. Wenig später unterbrach sie jedoch den Unterricht, um ihre Mutter und den von der theosophischen Gesellschaft als „Weltlehrer“ auserwählten und teilweise in ihrer Familie aufgewachsenen Jiddu Krishnamurti nach Italien (Trient) und weiter in verschiedene Städte Indiens und nach Australien (Sydney) zu begleiten. Obwohl die theosophische Lehre und das persönliche Verhältnis zu Krishnamurti sie zunehmend belasteten, ließ sie sich im Mai 1925 in die Gesellschaft aufnehmen, bevor sie die Rückreise von Sydney nach London antrat.


    Zurück in London, wandte sie sich radikal von der Theosophie und jeglicher Religion ab und begann 1926 mit dem Kompositionsstudium am renommierten Londoner Royal College of Music, wo sie von Harold Darke (Komposition) und Ernest Tomlinson (Viola) unterrichtet wurde. Spannungen zwischen ihr und dem der sogenannten English Musical Renaissance anhängenden Direktor des Royal College of Music, Hugh Allen, führten dazu, dass Lutyens keinen Kompositionsunterricht bei den berühmten Professoren Ralph Vaughan Williams oder John Ireland erhielt. Während des Studiums lernte sie ihre Kommilitonin und langjährige Vertraute, die Komponistin Dorothy Gow, kennen. Im Gegensatz zu den gleichzeitig am Royal College of Music studierenden Kompositionsstudentinnen (Elizabeth Maconchy, Dorothy Gow, Imogen Holst und Grace Williams) erhielt Elisabeth Lutyens während ihrer Studienzeit nie eine Auszeichnung oder einen

    Preis für ihre Kompositionen. Das während dieser Zeit sich verschlechternde Verhältnis zu ihrer Mutter resultierte in wiederkehrende Depressionen.


    1929 lernte Lutyens den Sänger Ian Glennie kennen, den sie 1933 heiratete. Mit der Dirigentin Iris Lemare und der Geigerin Anne Macnaghten gründete sie 1931 die über Jahrzehnte bestehenden Macnaghten-Lemare-Konzerte in London. Ziel der Konzerte war es, die Aufführungsbedingungen für die Werke junger Komponisten und Komponistinnen zu verbessern. Sie wurden bald zu einer festen Einrichtung im Londoner Kulturleben und Elisabeth Lutyens hörte viele ihrer frühen Werke dort zum ersten Mal.


    Mit der Aufführung der im Stil von Strawinskys „Petruschka“ geschriebenen Ballettmusik „The Birthday of the Infanta“ durch die Camargo Society (1932) – später aufgrund von Zweifeln an der Qualität des Werkes zurückgezogen ¬– erlangte erstmals ein Werk von Elisabeth Lutyens öffentliche Aufmerksamkeit. 1934 wurde ihr erster Sohn Sebastian geboren. In den folgenden Jahren arbeitete Lutyens für die Macnaghten-Lemare-Konzerte und brachte ein Zwillingspaar auf die Welt, bevor sie 1938 den 18 Jahre älteren Dirigenten und ehemaligen BBC-Produzenten Edward Clark kennenlernte, einen Schüler Schönbergs, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das britische Publikum mit kontinentaler zeitgenössischer Musik bekannt zu machen. Es kam zur Trennung von Ian Glennie, der jedoch der Scheidung erst einige Jahre später zustimmte. 1939 und 1940 entstanden „Chamber Concerto“ I und II, Lutyens‘ erste dodekaphone Werke. 1940 zog sie aufgrund der unsicheren Kriegslage mit den Kindern zur Familie ihrer Schwester Ursula nach Newcastle (im Norden Englands). Spannungen zwischen den Familien führten jedoch bald zu einem Zerwürfnis und der folgenden Rückkehr nach London. Am Abend des deutschen Bombenangriffs auf London wurden bei den Londoner Promenade Concerts ihre noch im tonalen Stil geschriebenen „Three Pieces for Orchestra“ op. 7 uraufgeführt; es war für lange Zeit die einzige größere Aufführung ihrer Werke. 1941 kam ihr einziges Kind von Edward Clark, Conrad, auf die Welt. Große finanzielle Sorgen sowie Hunger, Krieg und Krankheit hinderten Elisabeth Lutyens während der Jahre 1940 bis 1941 weitgehend am Komponieren. 1943 kehrte sie nach weiteren Aufenthalten auf dem Land mit den Kindern nach London zurück, während sich bereits Anzeichen ihres späteren Alkoholproblems mehrten.


    Ab 1944 begann sie, jetzt alleinige Ernährerin ihrer vier Kinder und ihres Mannes, Aufträge für Kopierarbeiten und Filmmusik anzunehmen. Obwohl sie selbst stets pedantisch zwischen ihrer „ernsten Musik“ und „Lohnarbeit“ unterschied, trug die Arbeit an den Filmmusiken wahrscheinlich wesentlich zur Entwicklung ihres späteren Stils bei.

    Um ungestört arbeiten zu können, schickte sie die Kinder zu Verwandten und richtete getrennte Wohnungen für Clark und sich selbst ein. Mit Constant Lambert, Francis Bacon und Dylan Thomas lernte sie einige Größen des Londoner modernen Lebens kennen und geriet durch den häufigen Besuch der Pubs im Londoner Stadtteil Bloomsbury noch stärker in Alkoholabhängigkeit. 1946 entschloss sie sich auf Druck Edward Clarks und ihrer Mutter zur Abtreibung ihres fünften Kindes und erlitt zwei Jahre später einen nervlichen und körperlichen Zusammenbruch, der sie zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt zwang. Erst 1951 versuchte sie, durch einen viertägigen Extrementzug ihre Alkoholkrankheit in den Griff zu bekommen. Doch zunehmende gesellschaftliche Isolierung und ausbleibender Erfolg ihrer „ernsten Musik“ führten dazu, dass sie weiter vermehrt Aufträge für Filme, Werbung und Radio annehmen musste.



    1957 begann sie eine langjährige private Lehrtätigkeit, womit sich ihre finanzielle Situation geringfügig verbesserte. Sie fühlte sich vor allem jungen Außenseitern nahe, die wie sie selbst mit dem musikalischen Establishment kämpften. Zu ihren Schülern und Protegés gehörten Malcolm Williamson und Richard Rodney Bennett, während sie einige Mitglieder der Manchester Group (Harrison Birtwistle, Alexander Goehr und Peter Maxwell Davies) mit Rat und Geld unterstützte. Zur selben Zeit schädigte sie jedoch ihre Beziehungen zur BBC durch eine Auseinandersetzung, bei der sie die BBC für das Scheitern ihres Mannes im Musikbetrieb verantwortlich machte. Zudem ergriff sie in höchst zweifelhafter Weise mit antisemitischen Bemerkungen (die bis zu ihrem Lebensende an Häufigkeit zunahmen) in einem Rechtsstreit gegen den mit der BBC in enger Verbindung stehenden Benjamin Frankel Partei für ihren Mann Edward Clark.


    1962 erhielt Lutyens einen mit 350 britischen Pfund dotierten Geldpreis des Phoenix Trust für ihre Verdienste um die Musik. Im selben Jahr starb Edward Clark, dessen Rolle als Vertrauter und Kritiker in ihrer Karriere kaum zu überschätzen ist. Im Folgenden begann sie sich mit Ideen von Tod und Ewigkeit auseinanderzusetzen und entwickelte ihre kompositorische Sprache weiter, indem sie der thematischen Ausgestaltung zunehmend mehr Gewicht beimaß, während das dodekaphone Reihendenken in den Hintergrund trat.

    1969 wurde sie in den Stand des „Commanders of the Order of the British Empire“ (CBE) erhoben und erhielt den Londoner Lord Mayor’s Midsummer Award (ein Geldpreis für bisher unzureichend für ihre herausragenden Beiträge geehrte Künstler). Im selben Jahr gründete sie nach dem Zerwürfnis mit ihrem Verleger Schott ihren eigenen Verlag, Olivan Press, den sie bereits 1974 an Universal Music abgab, die Olivan Press bald darauf einstellten und Lutyens‘ Werke in ihren Katalog übernahmen.

    Zwischen 1962 und 1971 erhielt sie zwar insgesamt acht Kompositionsaufträge von der BBC, ihre Werke wurden jedoch außerhalb Londons kaum aufgeführt. 1972 erschien ihre Autobiografie „A Goldfish Bowl“, in der sie tiefe Einblicke in ihr Leben und Arbeiten als Londoner Komponistin gibt.

    1976 wurde sie zum „composer-in-residence“ an die York University berufen; etwa um dieselbe Zeit begannen die Einnahmen aus ihrer langjährigen Arbeit für Film und Funk merklich zu steigen, so dass sie nun erstmalig ohne finanzielle Unterstützung der Freunden und Familie leben konnte.


    Zu Beginn der 1970er Jahre begann Elisabeth Lutyens wieder, Alkohol zu trinken und wurde darüber hinaus tablettenabhängig. (Sie nahm regelmäßig Antidepressiva, Tranquilizer, Barbiturate und Steroide ein.)

    Ab dem Ende der 1970er Jahre, angegriffen von Krankheit und Alkoholabhängigkeit, komponierte Elisabeth Lutyens nur noch selten; die in dieser Phase entstandenen Stücke sind meist kurz. Nach der Uraufführung ihres dreizehnten Streichquartetts im März 1983, die sie im Rollstuhl miterlebte, starb Elisabeth Lutyens in den frühen Morgenstunden des 14. April an einem Herzinfarkt in ihrer Wohnung in 17 King Henry’s Road im Norden Londons.

    Würdigung

    Elisabeth Lutyens gilt als erste britische Komponistin, die die Zwölftontechnik verwendete. Nach eigenen Angaben entwickelte sie ihre Reihentechnik unabhängig von der Schönberg-Schule aus ihren Studien der „String Fantasias“ von Henry Purcell; ihre Bekanntschaft mit Edward Clark dürfte jedoch ebenfalls maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Weitere starke Einflüsse hatten die Musik Igor Strawinskys und in jüngeren Jahren Claude Debussys. Ihr Schaffen beinhaltet die meisten Genres der europäischen Kunstmusik, sie schrieb jedoch keine Sinfonie im strengen Sinne. Es ist auffällig, dass sie kaum Überarbeitungen eigener Werke vornahm. Den größten Anteil an ihrem Œuvre haben Auftragswerke für Film, Funk, Fernsehen und Theater, die sie selbst jedoch nie als „Kunstmusik“ (im emphatischen Sinne) anerkannte. Ihre Einstellung zu ihrer Filmmusik ist als selbstironisches Zitat bekannt geworden. Um eine solche Musik gebeten, fragte sie: „Do you want it good or do you want it Thursday?“ (Wollen Sie es gut oder am Donnerstag?)


    Ihre stilistische Entwicklung erfolgte von Musik im spätromantischen Stil über Experimente mit dem Neoklassizismus zu einer freien und eigenwilligen Handhabung der Dodekaphonie. Als ein erster Wendepunkt in ihrem Schaffen gilt das Kammerkonzert Nr. 1 (1939), in dem sie erstmalig mit einer vollständig ausformulierten Zwölftonreihe arbeitete. In der Kantate „O Saisons! O Châteaux!” von 1946 begann Lutyens, in ihrer mittlerweile perfektionierten Technik einen eigenen Personalstil zu finden. “Quincunx” (1957) bildet in formaler Hinsicht einen Höhepunkt an Balance und Ausgewogenheit. In den 1960er und 1970er Jahren schrieb Lutyens vermehrt Vokalmusik und krönte nach mehreren Kurzopern ihr Schaffen mit den Opern “The Numbered” (1965-67, unaufgeführt), “Time Off? Not a Ghost of a Chance!” (1967-68, UA Sadler’s Wells London 1972) und “Isis and Osiris” (1969-70, UA Morley College London 1976).


    Als Lehrerin und Fördererin junger Komponisten und Komponistinnen legte Elisabeth Lutyens großen Wert auf die eigenständige Entwicklung ihrer Schüler und Schülerinnen. Zudem stand sie ihren Schülern, Schülerinnen und Protegés auch mit praktischem Rat zur Seite, etwa mit ihren Kontakten zu einflussreichen Personen oder finanzieller Unterstützung.

    Rezeption

    Elisabeth Lutyens blieb lange Zeit die ihr gebührende Anerkennung verwehrt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann sich die Öffentlichkeit in Großbritannien für ihre dodekaphonen Werke zu interessieren. Dies steigerte sich in den 1960er Jahren, bedingt durch das aufflammende Interesse am Serialismus. Elisabeth Lutyens, die schon früh mit Tonhöhenklassen und –reihen gearbeitet hatte, jedoch nie seriell komponierte, geriet so von der undankbaren Rolle der Vorreiterin plötzlich ins kompositorische Hintertreffen gegenüber jüngeren Komponisten. Auf dem europäischen Kontinent ist ihr Werk bis heute weitgehend unbekannt – ein Schicksal, das sie mit einer erheblichen Anzahl britischer Komponistinnen und Komponisten teilt.


    Kaum eines ihrer Werke erlebte mehrere Aufführungen, und es dürfte besonders vor den 1970er Jahren ihren treuen Kontakten in der Kunstszene und der relativ kleinen Gemeinde der musikalischen Modernisten in London zu verdanken sein, dass überhaupt Aufführungen ihrer Werke erfolgten. Es gelangen ihr zwar auch mit Aufführungen bei den „Promenade Concerts“ einige wenige größere Erfolge, allerdings konnten diese langfristig nichts zu ihrer Popularität beitragen. Dies dürfte vor allem an ihrem über lange Zeit hinweg kritischen Verhältnis zur BBC gelegen haben. An der Seltenheit von Aufführungen hat sich bis heute nichts geändert, obwohl einige der Werke für kleinere Instrumentalbesetzung eingespielt sind.

    Werkverzeichnis

    Da Lutyens viele ihrer frühen Werke verwarf oder später zurückzog, existieren keine Werke mit den Opusnummern 1, 2, 3, 4, 5/2, 6, 11, 12, 21, 24, 26, 35 und 40.

    Bisher unaufgeführte Werke sind als solche vermerkt, nicht bekannte Uraufführungsdaten sind als solche gekennzeichnet. Undatierte und zweifelhafte Werke sind in der Auflistung nicht enthalten, innerhalb der Werkgruppen sind die Werke chronologisch geordnet.



    Vokalmusik


    Bühnenwerke:

    „Job“, Solisten, Chor und Orchester, ca. 1927.


    „The Birthday of the Infanta“, Ballett, T.: O. Wilde, 1932, UA.: London 04.12.1932.


    „King Midas“, Ballett, T.: T. del Renzio, 1939, UA.: wahrscheinlich Hammersmith 1939.


    „The Pit”, dramatic scene op. 14, T.: W. R. Rodgers, 1947; Auftrag von und gewidmet William Walton, UA.: London 18.05.1947 (konzertant), Palermo 24.04.1949 (szenisch).


    „Rhadamanthus“, Ballett, 1948, unaufgeführt.


    „Penelope“, music drama for radio, 1950, nicht orchestriert, unaufgeführt.


    „Infidelio”, Oper in 7 Szenen op. 29, T.: E. Lutyens [unter dem Pseudonym T. E. Ranselm], 1954, UA.: London 17.04.1973.


    „The Numbered”, Oper in einem Prolog und 4 Akten op. 63, T.: M. Volonakis nach E. Canettis „Die Befristeten“, 1965-67, unaufgeführt.


    „Time Off? Not a Ghost of a Chance!”, Charade in 4 Szenen mit 3 Unterbrechungen op. 68, T.: E. Lutyens, 1967-68, UA.: London 01.03.1972.


    „Isis and Osiris”, Lyrisches Drama für 8 Stimmen und kleines Orchester op. 74, T.: E. Lutyens nach Plutarch, 1969-70, UA.: London 26.11.1976.


    „The Linnet from the Leaf”, Musik-Theater op. 89, T.: E. Lutyens, 1972, Auftrag der BBC, UA.: BBC 11.11.1979.


    „The Waiting Game”, Oper in 3 Szenen op. 91, T.: E. Lutyens, 1973, unaufgeführt.


    „One and the Same”, Scena op. 97, T.: E. Lutyens, 1973-4, Auftrag des York Festivals, UA.: York 21.06.1976.


    „The Goldfish Bowl”, Balladenoper op. 102, T.: E. Lutyens, 1975 (verworfen).


    „Like a Window” op. 109, T.: Briefauszüge von V. Van Gogh, 1976, Auftrag von ‚In Performance‘, UA.: BBC 24.11.1977.


    Chorwerke:

    „Winter the Huntsman“, Chor, Horn, Violoncello, Trompete, Klavier, T.: O. Sitwell, 1932, UA.: London 12.12.1932.


    „Three Salutes to the United Nations“ (Nr. 3), Tenor, gem. Chor, Orchester, T.: Milton, 1941/43, unaufgeführt.


    „Requiem for the Living“ op. 16, Stimmen, gem. Chor, Orchester, 1948, T.: ?, gewidmet Elspeth Grant [ursprüngliche Widmung an Lutyens‘ Mutter gestrichen], UA.: London 30.09.1952.


    „Bienfaits de la Lune“, Sopran, Tenor, Chor, Streicher, Percussion, 1952, unaufgeführt.


    Motette „Excerpta Tractatus logico-philosophici”, op. 27, gem. Chor, T.: L. Wittgenstein, 1953, Auftrag von und gewidmet William Glock, UA.: Dartington August 1954.


    „De Amore” op. 39, Sopran, Tenor, gem. Chor, Orchester, T.: G. Chaucer, 1957, UA.: London 07.09.1970.


    „The Dong with the Lumious Nose“, Kinderchor und Instrumentalensemble, T.: Lear, 1961, unaufgeführt.


    „Encomion – Let Us Now Praise Famous Men” op. 54, gem. Chor, Blechbläser, Percussion, T.: R. Kipling, 1963, Auftrag der Sandon Music Society, UA.: Liverpool 15.04.1964.


    Motette „The Country of the Stars” op. 50, gem. Chor, T.: H. Boethius, Übs. G. Chaucer, 1963, UA.: London 20.03.1963.


    „Magnificat and Nunc Dimittis”, Männerchor, 1965, Auftrag der Coventry Cathedral, überarbeitet für SATB, 1970, unaufgeführt.


    Motette „The Hymn of Man” op. 61, Männerchor, T.: A.C. Swinburne, 1965, überarbeitet für SATB, 1970, UA unklar.


    „Essence of Our Happinesses“ op. 69, Tenor, gem. Chor, Orchester, T.: Abu Yasid (Übs. R.C. Zaehner), J. Donne, A. Rimbaud, 1968, Auftrag der BBC, UA.: London 08.09.1970.


    „The Tyme Doth Flete” op. 70, gem. Chor mit ad lib. Prelude and Postlude für 2 Trompeten und 2 Posaunen, T.: Petrarch, Ovid, Übs. T. Wyatt, 1968, Auftrag der BBC, UA.: wahrscheinlich London 11.11.1968.


    „Verses of Love”, gem. Chor, T.: B. Jonson, 1970, UA unklar.


    „Voice of Quiet Waters” op. 84, gem. Chor und Orchester, T.: W. Wordsworth, J. Conrad u.a., 1972, Auftrag des BBC Northern Symphony Orchestra, UA.: Huddersfield 14.04.1973.


    „Counting Your Steps” op. 85, gem. Chor, 4 Flöten, Percussion, T.: nach Gedichten der Pygmäen Gabuns, 1972, Auftrag der BBC, UA.: London 22.05.1972.


    „It Is the Hour” op. 111a, SSTB, T.: G. Byron, 1976, Auftrag des Yorkshire Derwent Trust/Arts Council, UA.: Malton 29.09.1976.


    „The Roots of the World” op. 136, gem. Chor und Violoncello, T.: W.B. Yeats, 1979, UA.: Ort unbekannt, vermutlich 14.04.1988.



    Werke für Stimme(n) mit Orchester- oder Ensemblebegleitung:

    „Sonnet: To Sleep“, Contralto und kleines Orchester, T.: J. Keats, 1929, UA.: vermutlich London 1929.


    „The Dying of Tanneguy de Bois“, Tenor, 4 Hörner, Streicher, 1934, UA.: 04.02.1935.


    Vier Lieder, Tenor und Streichquartett, T.: Rochford, „O Death, Rock Me Asleep“, anon., „Die Not, Found Man“, Lyly, „O Cruel Love“, Quarles, „A Good Night“, 1937-38, Auftrag von Adolph Hallis, UA.: Braunwald 21.07.1938.


    „Lamento e Recitativo d’Arianna“, Tenor und Orchester, 1938, UA.: London 14.03.1939.


    Vier französische Lieder, Sopran/Mezzosopran und Viola/Orchester/Instrumente, T.: Villon, „More, j’appelle de ta rigeur“, A. de Baif, „Voici le verd et beau mai“, J. du Bellay, „La nuit froide et sombre“, anon., „Quand un cordier cordant“, 1938-39, UA.: Braunwald 1938.


    „O Saisons! O Châteaux!”, Kantate op. 13, Sopran, Mandoline, Gitarre, Harfe, Streichorchester, T.: A. Rimbaud, 1946, Auftrag von Gerald Cooper, gewidmet John Davenport, UA.: London 11.02.1947.


    „Nativity“, Sopran, Streichorchester/Orgel, T.: W. R. Rodgers, 1951, Auftrag des Riddick String Orchestra and Arts Council for Festival of Britain, UA.: London 05.06.1951.


    3 Lieder und Bühnenmusik ‘Homage to Dylan Thomas’, „Do Not Go Gentle Into That Good Night“, „It Is My Craft and Sullen Art“, „Paper and Sticks“, Sopran, (Flöte, Viola)/Akkordeon/Klavier, 1953, UA.: London 30.01.1954.


    „Quincunx” op. 44, Sopran, Bariton, Orchester, T.: nach T. Browne, 1959-60, UA.: Cheltenham 12.07.1962.


    „Catena” op. 47, Kantate für Sopran, Tenor, 21 Instrumente, 1961, Auftrag der BBC, UA unklar.


    „The Valley of Hatsu-Se” op. 62, Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello, Klavier, T.: verschiedene japanische Texte, 1965, Auftrag von William Glock für Dartington Summer School of Music, UA.: Dartington 06.08.1965.


    „Akapotik Rose” op. 64, Sopran und Ensemble, T.: E. Paolozzi, 1966, Auftrag des Arts Council, gewidmet Virgil Thomson, UA.: Dartington, August 1966.


    „And Suddenly It’s Evening“ op. 66, Tenor und 11 Instrumente, T.: S. Quasimodo, Übs. J. Bevan, 1966, Auftrag der BBC für das Eröffnungskonzert der Queen Elizabeth Hall, London, UA.: London 03.03.1967.


    „A Phoenix“, Sopran op. 71, Klarinette, Violine, Klavier, T.: Ovid (Übs. A. Goulding), 1968, arr. als op. 71a für Sopran und Klavier, 1968, UA.: Ort unbekannt, 6.10.1969.


    „Anerca” Sprecher/Schauspielerin op. 77, 10 Gitarren und Percussion, T.: Inuit Dichtung, 1970, UA.: London, 04.05.1971.


    „Vision of Youth” op. 79, Sopran, 3 Klarinetten, Klavier, Percussion, T.: J. Conrad, 1970, Auftrag von ‚Matrix‘, UA.: London 13.11.1972.


    „Islands” op. 80, Sopran, Tenor, Erzähler und Ensemble, T.: Sophokles (Übs. Volonakis), P. B. Shelley, R. L. Stevenson, F. Rabelais (Übs. T. Urquhart und P.A. Motteux), 1971, Auftrag der brit. Sektion der ISCM/ICA und Gulbenkian Foundation, UA.: London 07.06.1971.


    „Requiescat (in Memory of Stravinsky)”, Sopran, Streichtrio, 1971, UA.: BBC 15.08.1971.


    „The Tears of Night” op. 82, Countertenor, 6 Sopräne, 3 Instrumentalquintette, T.: anon. 14. Jhdt., G. Stein, J. Joyce, D. Thomas, 1971, Auftrag der London Sinfonietta/Arts Council, UA.: London 03.03.1972.


    „Dirge For the Proud World” op. 83, Sopran, Countertenor, Violoncello, Cembalo, T.: T. Merton, 1971, Auftrag des The Five Centuries Ensemble, UA.: Paris 13.12.1971.


    „Chimes and Cantos” op. 86, Bariton und Ensemble, T.: R. Herrick, 1972, Auftrag von The Globe Playhouse Trust, UA.: London 23.04.1972.


    „Laudi” op. 96, Sopran, 3 Klarinetten, Klavier, Percussion, T.: E. Lutyens, 1973, Auftrag von ‚Matrix‘, gewidmet Anne Macnaghten, UA.: Nottingham 11.11.1974.


    „One and the Same“ op. 97, Sopran, Sprecher, 2 Schauspielerinnen, Schauspieler, 2 Instrumentalensembles, T.: E. Lutyens, 1973/74, Auftrag des York Festivals, UA.: York 21.06.1976.


    „Concert Aria” op. 112, weibliche Stimme und Orchester, T.: anon. frz., 1976, unaufgeführt.


    „Cascando” op. 117, Contralto, Violine, Streichorchester, T.: S. Beckett, 1977, Auftrag von Katholieke Radio Omroep/Frans van Rossum, UA.: Hilversum 04.12.1979.


    „Chorale Prelude and Paraphrase” op. 123, Tenor und Instrumentalensemble, T.: J. Keats, 1977, unaufgeführt.


    „Elegy of the Flowers” op. 127, Tenor und 3 Instrumentalgruppen, T.: C. Cavafy, Übs. R. Devlen, 1978, Auftrag von und gewidmet Philip Langridge, UA.: London 26.01.1980.


    „Echoi” op. 129, Mezzosopran und Orchester, T.: T. Merton, 1979, UA.: BBC Scottish Symphony Orchestra o.O. 01.07.1980.


    „Cantata” op. 130, Sopran und Instrumentalensemble, T.: U. Vaughan Williams, 1979, UA unklar.


    „Cantata” op. 134, Sopran, Alt, Bariton, Instrumentalensemble, T.: C. Baudelaire, 1979, gewidmet Robert Saxton, unaufgeführt.


    „Echoes” op. 138, Contralto und Instrumentalensemble, T.: H. Sudo, 1979, UA.: Bracknell 28.06.1981.


    „Concert Aria: Dialogo” op. 142, Sopran und Instrumentalensemble, T.: S. Quasimodo, 1980, Auftrag der City of London Sinfonietta/Arts Council, gewidmet Richard Hickox, UA.: entw. London Febr. 1981 o. Cheltenham 12.07.1981.


    „Mine Eyes, My Bread, My Spade” op. 143, Bariton und Streichquartett, T.: T. Tanner, 1980, Auftrag von Ian Caddy, UA.: London 22.07.1981.


    „Fleur de Silence” op. 150, Tenor und 7 Instrumente, T.: R. de Gourment, 1980, geschrieben für Philip Langridge, UA.: London 02.08.1981.



    Werke für Solostimme(n) a cappella oder mit Begleitung eines Instruments:

    Fünf Lieder, Sopran, 1931, UA.: London 1931.


    Vier Lieder, Tenor und Klavier, T.: E. Brontë, Stanzas, D. H. Lawrence, „Thief in the Night“, „Nonentity“, W. Shakespeare, Feste’s Song, 1933-34, UA.: London 21.01.1935.


    Sechs Lieder, Tenor o. Sopran und Klavier, T.: A. E. Housman, „The Deserter“, E. Brontë, „The Night is Darkening“, „The Appeal“, „Fall, Leaves, Fall“, Sappho (Übs. W. S. Landor), „Mother, I Cannot Mind My Wheel“, anon., „Fara-diddle-dyno“, 1934/36, UA.: [1] Newcastle 19.09.1967, [2, 3, 4, 5, 6] London 08.02.1938.


    „Bring, In This Timeless Grave to Throw“, Stimme und Klavier, 1936, unaufgeführt.


    „Two Songs“, Sopran/Bariton und Klavier, T.: W. H. Auden, „As I walked Out One Morning“, „Refugee Blues“, 1942, UA.: London 17.11.1945.


    „Nine Stevie Smith Songs”, Stimme und Klavier, T.: Stevie Smith, „The Actress“, „The Film Star“, „Pad-Pad“, „Progression“, „The Songster“, The Repentance of Lady T.“, „Ceux qui Luttent“, „Lady Rogue“, „Singleton“, „Up and Down“, 1948–53, UA unklar.


    „Holiday Diary“, Klavier und Sprecher, 1949, unaufgeführt.


    „Carol for a Grandmother“, unbegleitete Stimme, 1958, zum Geburtstag des ersten Enkelkindes für Mary Links, UA unklar.


    „In the Temple of a Bird’s Wing” op. 37, Bariton und Klavier, T.: Tanner, 1957, überarbeitet 1965, UA.: London 1966.


    „Song – ‚From a Prayer to my Daughter‘“, Sopran, T.: Yeats, 1967, unaufgeführt.


    „Epithalamion”, Sopran und Orgel, T.: Spenser, 1968, Auftrag von Hilda Cross, gewidmet Hilda und Anthony Gaddum, UA unklar.


    „The Egocentric”, für Tenor/Bariton und Klavier, T.: Oxford English Dictionary, 1968, geschrieben für Dan Klein, UA unklar.


    „Tribute to Joe Links“, unbegleitete Stimme, 1968, UA unklar.


    „The Supplicant”, Bass und Klavier, T.: aus der Oper “Isis and Osiris” op. 74, 1969–70, UA unklar.


    „Lament of Isis on the Death of Osiris”, Sopran, T.: aus der Oper “Isis and Osiris” op. 74, 1969, Auftrag von und gewidmet Jane Manning, UA.: BBC 06.10.1969.


    „In the Direction of the Beginning”, op. 76, Bass und Klavier, T.: D. Thomas, 1970, Auftrag von David Read/Gulbenkian Foundation, UA.: BBC 08.09.1979.


    „Oda à la Tormenta” op. 78, Mezzosopran und Klavier, T.: P. Neruda, 1970, Auftrag der Park Lane Group, UA.: London 15.01.1971.


    „Dialogo” op. 88, Tenor und Laute, T.: S. Quasimodo, 1972, Auftrag von Wynford Evans, Carl Shavitz/Arts Council, UA.: London 12.11.1972.


    „Roads”, 2 Sopräne op. 95, Countertenor, Tenor, Bariton, Bass, T.: E. Lutyens, 1973, Auftrag des Purcell Consort of Voices, UA.: Cheltenham 06.07.1974.


    „The Hidden Power”, zwei gleiche Stimmen, T.: Shelley, 1974, unaufgeführt.


    „Of the Snow”, 3 Stimmen, T.: F. Martens, 1974, unaufgeführt.


    „Sloth – One of the Seven Deadly Sins”, 2 Countertenöre, Tenor, 2 Baritöne, Bass, T.: E. Lutyens, 1974, Auftrag der King’s Singers, UA.: Cheltenham 08.07.1974.


    „Two H. D. Lawrence Songs”, Stimme,“ T.: D.H. Lawrence, „Shadows“, „The Man who has Come Through“, 1974, UA unklar.


    „Nocturnes and Interludes” op. 111, Sopran und Klavier, T.: R. Burns, R. Kipling, A. Tennyson, R. Graves, C. Marlowe, E. Lutyens, J. Milton, H. Newbolt, G. Peele, 1976, unaufgeführt.


    „Variations: Winter Series – ‘Spring Sowing’” op. 115, Sopran und Klavier, T.: U. Vaughan Williams, 1977, Auftrag von Jane Manning und Richard Roger Bennett, UA.: Manchester 21.02.1979.


    „By all These” op. 120, Sopran und Gitarre, T.: R. Jeffries, 1977, UA.: London 30.03.1981.


    „She Tells her Love while Half Asleep” op. 131, Sopran, T.: Graves, 1979, UA.: BBC 18.01.1983.


    „That Sun” op. 137, Contralto und Klavier, T.: G. Flaubert, Übs. J. Cohen, 1979, London 07.01.1980.


    „The Singing of Birds” op. 151, Sprecher(in)/Schauspielerin und Viola, T.: W.B. Yeats, M. Silverthorne, nach Platon, 1980, unaufgeführt.



    Instrumentalmusik


    Werke für Orchester:

    „Caprice sur ‚La Pastorale‘ [von Frescobaldi]“ (Arrangement für Streichorchester), 1931-32, UA.: London 28.01.1932.


    Zwei Orgelfugen [von Titelouze] (Arrangement für Streichorchester), 1931-32, UA.: London 28.01.1932.


    „Passacaglia [von Buxtehude]“ (Arrangement für Orchester), 1934, UA.: London 04.02.1935.


    „Five-part Fantasia“, Streichorchester, 1937-38, unaufgeführt.


    3 Stücke für Orchester op. 7, 1939, UA.: London 07.09.1940.


    „Three Salutes to the United Nations“ (Nr. 1, 2), [1] Blechbläser, Streicher und Percussion, [2] Orchester, 1941/43, UA.: [2] BBC 15.02.1945.


    3 Symphonische Preludes, Orchester, 1942, UA.: London 07.07.1946.


    „En Voyage“, 1944, UA.: Ort unbekannt, vermutlich London 02.07.1960.


    Kammerkonzert Nr. 3 op. 8/3, Fagott, Streichorchester, 1945, UA.: London 18.01.1946.


    Kammerkonzert Nr. 4 op. 8/4, Horn, kleines Orchester, 1946-47, gewidmet Dennis Brain, UA.: Scheveningen 12.06.1948.


    Kammerkonzert Nr. 5 op. 8/5, Streichquartett und Kammerorchester, 1946-47, UA unklar.


    Konzert für Viola op. 15, 1947, UA.: London 08.09.1950.


    Kammerkonzert Nr. 6 op. 8/6, Oboe, Harfe, Streicher, 1948 (verworfen).


    „Lyric Piece“op. 23, Violine und Orchester, 1951, unaufgeführt.


    „Music for Orchestra I“op. 31, 1955, UA.: Ort unbekannt, 01.06.1961.


    „Diabelleries – Variations on ‚Where’s my little basket gone?‘“ [eine Variation in einer Zusammenstellung verschiedener KomponistInnen], 1955, Auftrag für ein Macnaghten-Lemare-Concert, UA.: London 16.05.1955.


    Choral für Orchester: ‘Hommage à Igor Stravinsky’ op. 36, 1956, gewidmet Stravinsky nach seiner Erholung von schwerer Krankheit, UA.: vermutlich London 15.08.1971.


    „Symphonies for Solo Piano, Wind, Harps and Percussion” op. 46, 1961, Auftrag der BBC Proms, gewidmet Katharina Wolpe, UA.: London 28.07.1961.


    „Music for Orchestra II” op. 48, 1962, gewidmet Edward Clark, UA.: Straßburg September 1962.


    „Music for Orchestra III” op. 56, 1963-4, Auftrag der BBC, gewidmet Lady Emily Lutyens, UA.: Cheltenham 17.07.1964.


    „Music for Piano and Orchestra” op. 59, 1964, Auftrag von Katharina Wolpe, unaufgeführt.


    „Novenaria” op. 67/1, 1967, Auftrag des Leicester Arts Festival, UA.: BBC Training Orchestra, 16.02.1969.


    „The Winter of the World” op. 98, 2 Orchester, 1974, Auftrag des English Bach Festival, UA.: London 05.05.1974.


    „Eos” op. 101, kleines Orchester, 1974-5, Auftrag des Twentieth-Century Ensemble of London, UA.: Nottingham 24.02.1975.


    „Rondel” op. 108, 1976, Auftrag des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, UA.: Liverpool 25.04.1978.


    6 Bagatellen op. 113, Kammerorchester, 1976, unaufgeführt.


    „Nox” op. 118, Klavier und 2 Kammerorchester, 1977, UA.: vermutlich London 15.12.1983.


    „Tides” op. 124, 1978, unaufgeführt.


    „Wild Decembers” op.149, Kammerorchester, 1980, Auftrag des February Festival, UA.: Bletchey 14.03.1982.


    „Music for Orchestra IV ‘Gone Like a Sea-Covered Stone’” op. 152, Kammerorchester ohne Violinen, 1981, UA.: vermutlich London 15.12.1983.


    Werke für drei und mehr Instrumente:

    Streichquartett in einem Satz, ca. 1927, UA.: vermutlich London 1931.


    Streichquartett Nr. 1 op. 5/1, 1937-38, Auftrag von Adolph Hallis, UA.: London Februar 1939 (später verworfen).


    Streichquartett Nr. 2 op. 5/5, 1938, gewidmet dem Aeolian Quartet, UA.: vermutlich Warschau 17.04.1939.


    „Music for the People – Feudal England“, Werk für Arbeiterchöre und TänzerInnen, T.: Randall Swingler, 1939, UA.: 01.04.1939 [Lutyens‘ Beitrag ist eine Episode für Blechbläser].


    Streichtrio op. 5/6, 1939, UA.: London 03.05.1945.


    Kammerkonzert Nr. 1 op. 8/1, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, 1939, UA.: London 11.06.1943.


    Kammerkonzert Nr. 2 op. 8/2, Klarinette, Tenor-Saxofon, Klavier, Streichorchester, 1940-41, UA.: London, vermutlich 1945.


    Divertissement, Percussion und Streicher/Militärkapelle, 1944, UA unklar.


    „Petite Suite“, 1944, UA.: London 26.08.1947, UA unklar.


    Streichquartett Nr. 3 op. 18, 1949, UA.: Ort unbekannt, 23.01.1951.


    Ballett für 9 Holzbläser und Percussion op. 19, 1949, unaufgeführt.


    „Concertante” für 5 SpielerInnen op. 22, 1950, UA.: Hampstead 11.02.1952.


    Streichquartett Nr. 4, 1952, unaufgeführt.


    Streichquartett Nr 5, 1952, unaufgeführt.


    Streichquartett Nr .6 op. 25, 1952, gewidmet Francis Bacon, UA.: London 06.12.1954.


    „Nocturnes“op. 30, Violine, Violoncello, Gitarre, 1955, Auftrag von Joyce Rathbone, UA.: London 10.12.1954.


    „Capriccii“op. 33, 2 Harfen, Percussion, 1955, UA.: London 12.12.1955.


    „Six Tempi“op. 42, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Trompete, Cembalo, Klavier, Violine, Viola, Violoncello, 1957, UA.: London 1959.


    Holzbläserquintett, op. 45, 1960, Auftrag der BBC, gewidmet Catherine Lacey,UA.: vermutlich London 26.01.1961.


    Streichquintett op. 51, 1963, Auftrag von Benjamin Sonnenberg, UA.: Manchester 12.05.1976.


    Holzbläsertrio op. 52, 1963, Auftrag der BBC, UA.: vermutlich London 10.12.1963.


    Fantasie-Trio op. 55, Flöte, Klarinette, Klavier, 1963, Auftrag des Chantry Ensemble, UA.: Dublin, Dezember 1963.


    Streichtrio op. 57, 1964, UA.: London 05.12.1965.


    „Scena“ op. 58, Violine, Violoncello, Percussion, 1964, Auftrag von David Martin und Florence Hooten, UA.: London 10.12.1965.


    „Music for Wind“ op. 60, doppeltes Holzbläserquintett, 1964, UA.: Liverpool 24.06.1965.


    „The Fall of the Leafe“, Oboe, Streichquartett, 1966, Auftrag des Exmoor and Minehead Festival, UA.: Exeter 27.07.1967.


    „Music for 3“ op. 65, Oboe, Flöte, Klavier, 1966, Auftrag des Mabillon Trio, UA unklar.


    „Horai” op. 67/4, Violine, Horn, Klavier, 1968, UA.: Stoke-on-Trent 24.04.1969.


    „Driving out the Death“ op. 81, Oboe, Streichtrio, 1971, geschrieben für Janet Craxton, UA.: London 20.02.1972.


    Divertimento „Rape of the Moone” op. 90, Bläseroktett, 1973, Auftrag des Mayfair Ensemle/Arts Council, UA.: London 20.03.1973.


    „Plenum II“ op. 92, Oboe und 13 Instrumente, 1973, Auftrag von Jane Craxton, UA.: London 14.06.1974.


    „Plenum III” op. 93, Streichquartett, 1973, UA.: London 06.05.1974.


    „Kareniana” op. 99, Viola, 10 Instrumente, 1974, gewidmet Karen Phillips, unaufgeführt.


    „Fanfare for a Festival”, 3 Trompeten, 3 Posaunen, 1975, Auftrag des York Festival, UA.: York 05.06.1976.


    „Go, Said the Bird“ op. 105, E-Gitarre, Streichquartett, 1975, Auftrag des Bath Festival/Arts Council, UA.: Bath 02.07.1976.


    „Mare et Minutiae” op. 107, Streichquartett, 1976, geschrieben für das Medici Quartett, UA.: York 12.06.1976.


    „Fantasia” op. 114, Alt-Saxofon, 3 Instrumentengruppen, 1977, unaufgeführt.


    „O Absalom” op. 122, Violine, Oboe/Englischhorn, Viola, Violoncello, 1977, UA.: London 14.06.1978.


    „Doubles” op. 125, Streichquartett, 1978, Auftrag des Medici Quartetts, UA.: Hampstead 18.03.1979.


    Trio op. 135, Klarinette, Violoncello, Klavier, 1979, Auftrag des Mühlfeld Trio, UA.: Ort unbekannt 22.05.1980.


    Streichquartett op. 139, 1979, Auftrag des Edinburgh Quartetts, UA.: Edinburgh 09.11.1980.


    „Rapprochement” op. 144, Horn, Harfe, Instrumentalensemble, 1980, UA.: London 03.11.1981.


    Streichquartett (‘Diurnal’) op. 146, 1980, Auftrag des Medici Quartetts/Arts Council, UA.: Altrincham 21.12.1981.


    „Six” op. 147, Klarinette, Trompete, Klavier, Violine, Kontrabass, Percussion, 1980, UA.: London 16.05.1981.


    „Branches of the Night and of the Day” op. 153, Horn und Streichquartett, 1981, UA.: Ort unbekannt 09.10.1981.


    Streichquartett Nr.12 op. 155, 1981, Auftrag des Harrogate Festival/Yorkshire Arts Association, UA.: Harrogate 05.08.1982.


    Streichquartett Nr.13 op. 158, 1982, Auftrag des Edinburgh Quartetts, UA.: Wigmore 16.03.1983.


    „Triolet” I op. 160a, Klarinette, Mandoline, Violoncello, 1982, UA.: London 04.12.1984.


    „Triolet” II op. 160, Violoncello, Marimba, Harfe, 1982, UA.: London 04.12.1984.


    Werke für 1-2 Instrumente:

    Sonate für Viola op. 5/4, 1938, UA unklar.


    Partita für zwei Violinen, 1938, UA.: BBC 16.11.1947.


    9 Bagatellen op. 10, Violoncello und Klavier, 1942, UA unklar.


    „Suite Gauloise”, Violine und Klavier, 1944, arr. auch für Bläseroktett, 1. Satz arr. auch für Kammerorchester, UA unklar.


    „5 Little Pieces” op. 14/1, Klarinette und Klavier, 1945, Auftrag von Cyril Clarke für Frederick Thurston, UA.: London 03.11.1962.


    Suite op. 17, Orgel, 1948, UA.: London 16.06.1951.


    „Aptote”, Violine, 1948, UA.: wahrscheinlich London 02.03.1948.


    „Ninepins”, zwei Violinen, 1948, unaufgeführt.


    „Baker’s Dozen“, zwei Violinen, 1948, unaufgeführt.


    Prélude und Capriccio op. 20, Violoncello, 1949, UA.: London ca. 08.12.1969.


    „Valediction” op. 28, Klarinette und Klavier, 1953-54, gewidmet dem Andenken an Dylan Thomas, Auftrag von Georgina Dobree, UA.: London 15.06.1954.


    “A Rainy Day”, Violine und Klavier, 1954, unaufgeführt.


    Sinfonia op. 32, Orgel, 1955, Auftrag von William Glock, UA.: London 21.04.1956.


    3 Duos op. 34: (1) Horn und Klavier, UA.: vermutlich London 20.05.1966, (2) Violoncello und Klavier, UA.: vermutlich London 07.02.1960, (3) Violine und Klavier, UA.: vermutlich London 24.04.1958, geschrieben 1956-57.


    „Variations” op. 38, Flöte, 1957, UA.: London 18.11.1960.


    „Fantasie-Variations” op. 41, Violine und Klavier, 1957.


    „The Farmstead“, 2 Celli und SprecherIn, 1957, UA.: Ort unbekannt, 20.02.1964.


    „Présages” op. 53, Oboe, 1963, geschrieben für Jane Craxton, UA.: London 1965.


    „Scroll for Li-Ho” op. 67/3, Violine und Klavier, 1967, Auftrag von Peter Carter und Sally Mays, UA.: London 08.04.1968.


    „Temenos” op. 72, Orgel, Auftrag der Dartington Arts Society, 1969 (verworfen).


    „The Dying of the Sun” op. 73, Gitarre, 1969, gewidmet Yolanda Sonnabend, UA.: London 1969.


    „Trois Pièces Brèves”, Orgel, 1969 [aus “Isis and Osiris” op. 74], Auftrag der Dartington Arts Society, UA unklar.


    „The Tides of Time” op. 75, Kontrabass und Klavier, 1969, Auftrag von Rodney Slatford, UA.: London 22.10.1970.


    „Tre“ op. 94, Klarinette, 1973, UA.: Ort unbekannt, 27.02.1977.


    „Plenum IV” op. 100, Orgel 4-händig, 1974, Auftrag von Nicholas und Stephen Cleobury/Arts Council, UA.: London 05.03.1975.


    „This Green Tide” op. 103, Bassethorn und Klavier, 1975, Auftrag von Georgina Dobree, UA unklar.


    „Pietà” op. 104, Cembalo, 1975, Auftrag von Colin Tilney, gewidmet dem Andenken an Luigi Dallapiccola, UA.: Ort unbekannt, 06.02.1977.


    „The Ring of Bone” op. 106, Klavier und optionaler Sprecher, 1975, Auftrag des Manchester New Music Forum, UA.: Manchester 12.05.1976.


    „Constants” op. 110, Violoncello und Klavier, 1976, Auftrag von Joan Dickson und Joyce Rathbone, UA.: London 30.01.1977.


    Madrigal op. 119, Oboe und Violine, 1977, geschrieben zum Andenken an Kenneth Heath, UA.: Ort unbekannt 21.01.1981.


    „Romanza” op. 121, Gitarre, 1977, Auftrag von David Starobin, unaufgeführt.


    „Footfalls” op. 128, Flöte und Klavier (mit opt. Sprecher), 1978, Auftrag von Anne Cherry und Jeremy Brown/Vaughan Williams Trust, UA.: London 07.02.1979.


    Prélude op. 133, Violine, 1979, Auftrag von Perry Hart UA.: Ort unbekannt 21.01.1981.


    „Morning Sea” op. 140, Oboe/Oboe d’amore und Klavier, 1979, Auftrag von Elizabeth und Robin Carter, UA.: London 18.12.1981.


    „Déroulement” op. 145, Oboe und Gitarre, 1980, unaufgeführt.


    „Soli” op. 148, Klarinette und Kontrabass, 1980, UA.: London 13.12.1980.


    „The Living Night” op. 156, Percussion und Violoncello, 1981, Auftrag von James Wood, UA.: London 23.06.1982.


    „Echo of the Wind” op. 157, Viola, 1981, geschrieben für Paul Silverthorne, UA.: London 19.07.1984.


    Fanfare (‘Jubilate’), Viola, 1982, unaufgeführt.



    Klaviermusik:

    „The Check Book (12 Pieces for Children)”, Klavier, 1937-38, unaufgeführt.


    5 Intermezzi, op. 9, Klavier, 1941, UA.: Paris 1946 oder BBC 16.11.1947.


    „Three Improvisations”, Klavier, 1948, gewidmet Constant Lambert, UA unklar.


    „Piano e Forte”, op. 43, Klavier, 1958, UA.: London 1960.


    5 Bagatellen op. 49, Klavier, 1962, geschrieben für Katharina Wolpe, UA.: Liverpool 10.10.1963.


    „Helix” op. 67/2, Klavierduett, 1967, Auftrag von Susan Bradshaw und Richard Rodney Bennett, UA.: London 16.02.1968.


    „Plenum I” op. 87, Klavier, 1972, UA.: Ort unbekannt, 1972.


    Fünf Impromptus op. 116, Klavier, 1977, Auftrag von Roger Woodward, unaufgeführt.


    „7 Préludes” op. 126, Klavier, 1978, UA.: London 04.09.1978.


    „The Great Seas” op. 132, Klavier, 1979, UA.: vermutlich London 18.12.1979.


    „Three Books of Bagatelles” op. 141, Klavier, 1979, UA.: (erstes Buch) London 10.07.1981.


    „La Natura Dell’Aqua” op. 154, Klavier, 1981, UA.: London 28.10.1984.


    „Encore – Maybe” op. 159, Klavier, 1982, UA.: London 07.03.1983.



    Musik für Film (sofern nicht anders bezeichnet), BBC-Radio und -Fernsehen und Theater


    „Bustle for WAAFs/‘Gen‘“, 1944.

    Jungle Mariners, 1944.


    „Enter Caesar“, BBC, 1946.

    „Margate“, BBC, 1946.

    „Oxford“, BBC, 1946.

    „Greensleeves“, BBC, 1946.

    „The Way From Germany“, 1946.


    „Don Juan“, BBC, 1947.

    „Port of London“, BBC, 1947.

    „London Stock Exchange“, BBC, 1947.

    „Ophelia“, BBC, 1947.

    „Theatre Workshop“, BBC, 1947.

    „London Underground“, BBC, 1947.

    „A String of Beads“, BBC, 1947.

    „Infinite Variety“, BBC, 1947.

    „Hyde Park“, BBC, 1947.

    „Lorna Doone Country“, BBC, 1947.

    „Sheffield“, 1947.

    „Voices of Malaya“, 1947.


    „The Devil’s Horse“, BBC, 1948.

    „Anglo-Colonial Journey“, BBC, 1948.

    „Children of the Ruins“, 1948.

    „Penny and the Pownall Case“, 1948.


    „Bartholomew Fair“, BBC, 1949.

    „The Thames“, BBC, 1949.

    „The English Theatre“, BBC, 1949.

    „The English Seaside“, BBC, 1949.

    „The Fisher King“, BBC, 1949.

    „The Queen of Air and Darkness“, BBC, 1949.

    „Canada, Britain and Trade“, BBC, 1949.

    „Admetus“, BBC, 1949.


    „Export Jigsaw – Potteries; Motorcars; Jewellery; Wool“, BBC, 1950.

    „Canterbury Cathedral“, BBC, 1950.

    „Oil Review No. 7“, 1950.

    „Out of True“, 1950.

    „Waters of Life“, 1950.


    „To be a Woman“, 1950-51.

    „Henry VIII“, BBC, 1951.

    „The Otter“, BBC, 1951.

    „Shakespeare’s Birthday“, BBC, 1951.

    „El Dorado“, 1951.

    „British Guiana“, 1951.

    „Anglo-Iranian Oil No. 1“, 1951.

    „Sonnblick Mountain“, 1951.

    „British Key to Plenty“, 1951.

    „Persian Story“, 1951.


    „The Boy Kumasenu“, 1952.

    „The Third River“, 1952.

    „Scotland and the New World“, 1952.

    „Pipeline to the Sea“, 1952.

    „Wimbledon 52“, 1952.

    „Billy Boy“ [Werbung für Be-Ro Mehl], 1952.

    „This Little Ship“, 1952.


    „Westminster Abbey“, BBC, 1953.

    „We Planted a Stone“, 1953.

    „On Closer Inspection“, 1953.

    „School for Colonels“, 1953.

    „The Nile“, 1953.

    „Ertragreicher Kartoffelanbau“, 1953.

    „The Forest is not a Virgin“, 1953.

    „Rievaulx Abbey“, 1953.


    „Final Meeting“, BBC, 1954.

    „Death of a Town“, BBC, 1954.

    „Sir Hallewyn“, BBC, 1954.

    „Nano’s Song from Volpone“, BBC, 1954.

    „Two Songs from Bartholomew Fair“, BBC, 1954.

    „The Heart of England“, 1954.

    „Harvest of the Forest“, 1954.

    „Any Man’s Kingdom“, 1954.

    „Tyrolean Harvest“, 1954.

    „Destination UK“, 1954.

    „World Without End“, 1954.


    „The Quality of Desert“, BBC, 1955.

    „Every Man in His Humour“, BBC, 1955.

    „The Palm Wine Drinkard“, BBC, 1955.

    „Life is a Dream“, BBC, 1955.

    „Love After Death“, BBC, 1955.

    „The Song of the Grape“, 1955.

    „We Found a Valley“, 1955.

    „Theresa“, 1955.

    „Intermezzo Antique“, 1955.

    „Little Aden“, 1955.


    „The Zoo“, BBC, 1956.

    „Any Dark Morning“, BBC, 1956.

    „Harvest the Sea“, BBC, 1956.

    „Envoy Extraordinary“, BBC, 1956.

    „The Trial of Thomas Cranmer“, BBC, 1956.

    „Bussy d’Ambois“, BBC, 1956.

    „The Bermuda Affair“, 1956.

    „Pipeline into Persia“, 1956.

    „The Year of the Princess“, 1956.

    „Odd Boy Out“, 1956.

    „Simon“, 1956.

    „The Oil Rivers“, 1956.

    „God Save the Queen“, für ein Gastspiel des Berliner Ensembles in London, 1956.


    „The Birth of Ghana“, 1957.

    „The Twilight Forest“, 1957.

    „One Man’s Challenge“, 1957.


    „Son et lumière at Cardiff Castle“, für eine Festivalshow in Cardiff, Premiere am 18.07.1958.

    „Paths of Progress“, 1958.

    „The Travel Game“, 1958.

    „The Iron Mountain“, 1958.

    „Moving with the Times“, 1958.


    „The Atlantic Decade“, 1959.

    „Three is Company“, 1959.

    „The Weald of Kent“, 1959.

    „Never Take Sweets from a Stranger“, 1959.

    „Return to Life“, 1959.

    „The Bacchae“, Inszenierung des Euripides-Schauspiels von Minos Volonakis, 1959.


    „Anthony and Cleopatra“, BBC, 1960.

    „Hamlet“, BBC, 1960.

    „Challenge of the Desert“, 1960.

    „Morning on Mount Kenya“, 1960.

    „The Malpas Mystery“, 1960.

    „Youth Hostels“, 1960.

    „Off the Beaten Track“, 1960.

    „Don’t Bother to Knock“, 1960.

    „Mikhaili of Skiathos“, 1960.


    „Cusson’s No. 2 ‚Flower‘“, Werbung, 1961.

    „The Green Islands“, 1961.

    „Depression – Diagnosis in General Practice“, 1961.

    „A Woman’s Work“, 1961.

    „The Oresteia“, Inszenierung des Schauspiels von Minos Volonakis, 1961.


    „Julius Caesar“, Schauspiel, 1962.


    „Cain“, BBC, 1963.

    „The Abbot Dies“, BBC, 1963.

    „The Uneasy Chair“, BBC, 1963.

    „Francis Bacon“, 1963.

    „Central Sterile Supply Department“, 1963.

    „Angles of the Sun“, 1963.

    „Kaleidoscope Orissa“, 1963.

    „The Favourites“, 1963.


    „Puritan v. Cavalier“, 1964.

    „The Vital Link“, 1964.

    „The Earth Dies Screaming“, 1964.

    „Troubled Waters“, 1964.

    „Dr Terror’s House of Horrors“, 1964.


    „The Dog Beneath the Skin“, 1965.

    „Condor I“, 1965.

    „Space Flight I.C-1“, 1965.

    „As Is When“, 1965.

    „The Skull“, 1965.

    „Europe by Train“, 1965.


    „Psychopath/Paranoic“, 1966.

    „The Obi“, 1966.

    „Turner“, 1966.

    „The Terrornauts“, 1966.

    „A Sleep of Prisoners“, Inszenierung des Schauspiels von Harold Lang, 1966.

    „As You Like It“, Inszenierung des Schauspiels von Harold Lang, 1966.

    „Volpone“, Schauspiel, 1966.


    „The Pre-Raphaelite Revolt“, 1967.

    „Allegro“, 1967.

    „The Mad Woman of Chaillot“, 1967.


    „The Life Class“, BBC, 1968.

    „Theatre of Death“, 1968.

    „RAF Recruiting“, 1968.


    „Barbican“, 1969.


    „Rainbow Verdict“, 1970.


    „Never Talk to Strangers“, 1971.

    „Bassae“, 1971.


    „Paid on Both Sides“, BBC, 1972.

    Quellen

    Primärliteratur:

    Lutyens, Elisabeth. A Goldfish Bowl. London: Cassell London, England, 1972.


    Lutyens, Elisabeth. „Counting your steps, for mixed chorus, flutes, and percussion. Reviewed by William Wells“. In: Notes: Quarterly journal of the Music Library Association 29.3, 1973. S. 563-564.


    Lutyens, Elisabeth und Saxton, Robert. „Elisabeth Lutyens at 75. An Interview with Robert Saxton”. In: The musical times 122.1660, 1981. S. 368-369.


    Lutyens, Mary. „Life in the Lutyens household”. In: British medical journal (Clinical research edition) 293.6562, 1986. S. 1661-1662.



    Sekundärliteratur:

    Bock, Carsten. „‘Oh, did Schoenberg use the twelve-tone method too?’: Elisabeth Lutyens’ Rezeption der Zwölftontechnik”. In: Geschlechterpolaritäten in der Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Rebecca Grotjahn und Freia Hoffmann (Hg.). Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Musik. 3. Oldenburg: Centaurus Herbolzheim, 2002. S. 243-253.


    Bowling, Irene Ruth. „British piano music since 1945: A selected survey.” Dissertation. University of Washington. 1989.


    Bradshaw, Susan. „The music of Elisabeth Lutyens”. In: The musical times, Vol. 112. Nr. 1541, 1971. S. 653, 655-656.


    Bradshaw, Susan und Bennett, Richard Rodney. „Elisabeth Lutyens’s Stage Works” [Review]. In: Tempo 120, 1977. S. 47-48.


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    Brissman, Lily Chia. „In all his tuneful turning: Song settings of Dylan Thomas‘s poetry for solo voice and piano“. In: Journal of singing: The official journal of the National Association of Teachers of Singing 59.2, 2002. S. 111-120.


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    Parsons, Laurel. „This Imaginary Halfe-Nothing: Temporality in Elisabeth Lutyens’s 'Essence of Our Happinesses'“. In: Laurel Parsons und Brenda Ravenscroft. Analytical Essays on Music by Women Composers: Concert Music, 1960-2000. Oxford et al.: Oxford University Press. 2016, S. 196-220.


    Payne, Anthony. „Elisabeth Lutyens‘s Essence of Our Happiness“. In: Tempo: A quarterly review of modern music 95, 1970. S. 33-34.


    Pitfield, Thomas. „Dropped names: A nonagenarian composer‘s memorabilia“. In: British music: The journal of the British Music Society 17, 1995. S. 7-19.


    Roma, Catherine. „Contemporary British composers“. In: Women & music: a history. Karin Pendle (Hg.). Bloomington: Indiana University Press, 1991. S. 175-186.


    Roma, Catherine. „Contemporary British composers“. In: Women & music: a history. 2. überarbeitete Auflage. Karin Pendle (Hg.). Bloomington: Indiana University Press, 2001. S. 227-251.


    Roma, Catherine. The choral music of twentieth-century women composers: Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy, and Thea Musgrave. Lanham: Scarecrow Press, 2006.


    Rupprecht, Philip. „‘Something Slightly Indecent‘: British Composers, the European Avant-garde, and National Stereotypes in the 1950s“. In: The Musical Quarterly 91.3-4, 2008. S. 275-326.


    Samson, Jim. „Nowe tendencje w angielskiej muzyce orkiestrowej: New trends in British orchestral music.“ In: Muzyka: Kwartalnik poświęcony historii i teorii muzyki 26.2, 1981. S. 3-21.


    Searle, Humphrey und Robert Layton. Twentieth-century composers. III: Britain, Scandinavia, and the Netherlands. London: Weidenfeld & Nicolson London, 1972. Bes. S. 89-93.


    Tenant-Flowers, Sarah Jane. A study of style and techniques in the music of Elisabeth Lutyens: Ph.D.-Dissertation der University of Durham. 2 Bd., nicht veröffentlicht: o. A., 1991.


    Wright, David C. F. „Elisabeth Lutyens“. In: Women of note quarterly: The magazine of historical and contemporary women composers 8.2, 2000. S. 1-4.



    Diskografie:

    Box of Delights. British Light Music Gems (Werke von Cecil Armstrong Gibbs, Elisabeth Lutyens, Granville Bantock, Phyllis Tate, Samuel Coleridge-Taylor). Lyrita 2007. London Philharmonic Orchestra unter Barry Wordsworth, Royal Philharmonic Orchestra unter Simon Joly [„En Voyage“].


    Elisabeth Lutyens. „Présages“ für Oboe, Motette (Excerpta Tractati Logico-Philosophici), Magnificat et Nunc Dimittis, Streichtrio, „Verses of Love“, „Fantasie Trio“, „The Country of the Stars“. NMC 2006. Exaudi, Endymion.


    Elisabeth Lutyens. Kammerkonzert, „The Valley of the Hatsu-Se, „6 Tempi for 10 Instruments, „Lament of Isis on the Death of Osiris“, Triolet I, Requiescat (in memoriam Igor Stravinsky), Triolet II. NMC 1992. Jane’s Minstrels.


    Elisabeth Lutyens. „Quincunx“ und „And Suddenly it‘s Evening“; David Bedford. „Music for Albion Moonlight“. Lyrita 2008. BBC Symphony Orchestra unter Norman del Mar, Herbert Handt, John Carewe.


    In Praise of Woman (Werke von Amy Woodforde-Finden, Annie Fortescue Harrison, Caroline Norton, Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy u.a.). Hyperion 2004. Anthony Rolfe Johnson, Graham Johnson [„As I walked Out One Evening“].


    Invocations - Contemporary Viola Works (Werke von Anthony Payne, Arthur Kampela, Colin Matthews, Elisabeth Lutyens, John Hawkins). Black Box 2001. Paul Silverthorne, John Constable [„Echo of the Wind“].


    Janet Craxton - Works for Oboe and Strings (Werke von Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy, Francis Routh, Lennox Berkeley, Nicola LeFanu, u.a.). Oboe Classics 2004. Janet Craxton, The London Oboe Quartet [„Driving Out the Death“].


    Love from a Stranger - Four British Films (Werke von Benjamin Britten, Roberto Gerhard, Elisabeth Lutyens, Sir Richard Rodney Bennett). NMC 2004. BBC Symphony Orchestra unter Jac van Steen [„The Skull“].


    MeloMania. String Quartets by Women Composers (Werke von Elisabeth Lutyens, Ethel Smyth, Fanny Mendelssohn-Hensel, Germaine Tailleferre u.a.). Troubadisc 2003. Mendelssohn Quartet [Streichquartett Nr. 6].


    New English Clarinet Music (Werke von Anthony Powers, Elisabeth Lutyens, Graham Williams, Nicola LeFanu u.a.). Clarinet Classics 1994. Mühlfeld Ensemble [Trio op. 153].


    Perspectives - Contemporary British Piano Music (Werke von Timothy Salter, David Bedford, Elisabeth Lutyens, Gabriel Jackson). Usk 1996. Thalia Myers [„Encore – Maybe“].


    Red Leaves (Werke von Lutyens, John McCabe, Robert Saxton, Malcolm Williamson). Signum 2005. Brunel Ensemble unter Christopher Austin [Six Bagatelles, „O Saisons! O Châteaux!”].


    The British Double Bass (Werke von Alan Bush, Alfred Reynolds, David Ellis, Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy u.a). Meridian 2009. Leon Bosch, Sung-Suk Kang, I Musicanti [„The Tides of Time“].


    The Country of Stars: Contemporary Music for Chorus (Werke von Simon Bainbridge, Philip Cashian, John Casken, Gabriel Jackson, Elisabeth Lutyens u.a.). Usk 2001. The Ionian Singers unter Timothy Salter [„The Country of the Stars“].


    20th Century British Choral Music (Werke von Alun Hoddinott, Elisabeth Lutyens, Elizabeth Maconchy, Jonathan Dean Harvey, Thea Musgrave u.a.). Usk 1995. The Ionian Singers unter Timothy Salter [„Verses of Love“].



    Links:

    http://www.overgrownpath.com/2007/01/walking-with-stravinsky.html


    http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Lutyens

    Lebensdaten und -lauf (dt.) (Stand 17. 03. 2011)


    http://en.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Lutyens

    Biografie, Werke (Auswahl), Links (engl.) (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/elisabeth-lutyens/

    Biografie (dt.) (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.schott-musik.de/shop/persons/featured/11895/index.html

    Verlagsseite (dt.) mit Biografie, Ankündigungen, Bild und Aufführungsmaterial des Schott-Verlages (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.uymp.co.uk/composers.php?composer_id=20

    Verlagsseite (engl.) mit Biografie, Ankündigungen, Aufführungsmaterial und Aufnahmen der University of York Music Press (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.bbc.co.uk/bbcfour/audiointerviews/profilepages/lutyense1.shtml

    Kurzbiografie (engl.), kein Interview mehr online verfügbar (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.imdb.com/name/nm0527534/

    Liste von Filmen mit Musik von Lutyens (engl.) (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.wagner-tuba.com/lutyens.htm

    Kurzbiografie mit Hinweis auf Lutyens‘ Verwendung der Wagnertuba in „Quincunx“ (engl.) (Stand 17. 03. 2011)


    http://www.recmusic.org/lieder/l/lutyens.html

    Liedtexte zu einigen von Lutyens‘ Vokalwerken (Stand 17. 03. 2011)

    Forschung

    Die aktuelle wissenschaftliche Forschung befasst sich mit dem Schaffen Lutyens unter dem Gesichtspunkt ihres Modernismus und ihrer Rolle als Komponistin im Kontext zeitgenössischer KomponistInnen des 20. Jahrhunderts.

    Ihr außerordentlich umfangreiches Œuvre für Film und Funk ist in Vergessenheit geraten und harrt der Wiederentdeckung.


    Elisabeth Lutyens musikalische Manuskripte (inklusive unveröffentlichter, zweifelhafter oder undatierter Werke) sowie Briefe befinden sich in der British Library, London (Sigel GB-Lbl, http://catalogue.bl.uk [Katalogrecherche], siehe die beigefügten Verzeichnisse in der Materialsammlung, die mit freundlicher Genehmigung der British Library angefügt sind) Im Katalog des Sound Archive der British Library sind darüber hinaus Aufnahmen von Lutyens Werken zu finden.

    Forschungsbedarf

    Die Werke sind nur vereinzelt analysiert. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Einflüsse gerade der alten Musik auf ihre Kompositionstechnik vielfältiger gewesen sein dürften als angenommen. Eine weitergehende, auch vergleichende Untersuchung ihrer Werke ist daher ebenso sinnvoll wie die Erforschung ihrer Kontakte zu den zeitgenössischen Londoner Künstlern, Literaten und Malern. Die kritische Einordnung ihrer Werke in eine britische musikalische Moderne ist ebenfalls von Interesse. Nicht zuletzt steht eine Untersuchung ihrer ihren Stil vermutlich stark prägenden und erstaunlich vielseitigen Film- und Radiomusik noch völlig aus.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 54183952
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 118946781
    Library of Congress (LCCN): n85076142
    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Annika Forkert

    Übersetzung: Nancy Schuman


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Ellen Freyberg
    Zuerst eingegeben am 22.03.2011
    Zuletzt bearbeitet am 28.04.2014


    Empfohlene Zitierweise

    Annika Forkert, Artikel „Elisabeth Lutyens“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 28.4.2014
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Elisabeth_Lutyens