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  • Eda Kersey

    von Silke Wenzel
    Namen:
    Eda Kersey
    Lebensdaten:
    geb. in Goodmayes, England
    gest. in Ilkley (Yorkshire), England
    Tätigkeitsfelder:
    Violinistin
    Charakterisierender Satz:

    „The double concerto [...] does not show Brahms in his easiest mood, but it was beautifully played last night by Miss Eda Kersey and Miss Thelma Reiss. [...] The cooperation of the two players was all that could be desired, and Sir Henry Wood gave them every help to realize to the full their conception of a work which rarely sounds so persuasive and convincing, even to its admirers, as it did in their hands.“


    „Das Doppelkonzert […] zeigt Brahms nicht gerade in seiner unbeschwertesten Stimmung, doch es wurde letzten Abend von Fräulein Eda Kersey und Fräulein Thelma Reiss wundervoll gespielt. […] Die Zusammenarbeit der beiden Spielerinnen hatte alles, was man sich wünschen könnte, und Sir Henry Wood gab ihnen jede Unterstützung, um ihre Konzeption eines Werkes in Vollendung zu realisieren, das, selbst für seine Bewunderer, selten so überzeugend und bestechend klang wie es unter ihren Händen der Fall war.“


    („The Times“ vom 19. August 1937, S. 10)


    Profil

    Die Geigerin Eda Kersey wurde überwiegend privat ausgebildet und erhielt u. a. Violinunterricht von Edgar Mouncher, einem Schüler Otokar Sevciks, und Margaret Holloway, einer Schülerin Leopold Auers. Ab Ende der 1920er Jahre konnte sie sich als Solistin und Kammermusikerin im englischen Musikleben etablieren. Sie konzertierte u. a. regelmäßig mit dem Birmingham Symphony Orchestra und dem BBC Orchestra unter Dirigenten wie Sir Henry Wood und Joseph Lewis, veranstaltete Kammermusikkonzerte mit dem Pianisten Gerald Moore und dem Violoncellisten Cedric Sharpe sowie in späteren Jahren mit der Pianistin Kathleen Long und dem Violoncellisten James Whitehead. Zwischen 1926 und 1944 gab Eda Kersey mehr als 200 Rundfunkkonzerte. Zudem spielte Eda Kersey zahlreiche Uraufführungen und englische Erstaufführungen, darunter Uraufführungen der Violinkonzerte von Stanley Wilson, Arthur Benjamin („Romantic Fantasy“ für Violine, Viola und Orchester o. op.) und Arnold Bax o. op. sowie die englische Erstaufführung von Samuel Barbers Violinkonzert op. 14. Darüber hinaus nahm sie einen Teil dieser Konzerte für die BBC auf und gab u. a. die erste Rundfunkaufführung von Ernst von Dohnányis Violinkonzert d-Moll op. 27.

    Orte und Länder

    Eda Kersey wurde in Goodmayes, in der Grafschaft Essex geboren und wuchs u. a. in Southsea (Portsmouth, Hampshire) auf. Ab 1917 lebte sie in London, wo sie privat Violine studierte, und behielt dort zeitlebens ihren Wirkungskreis bei. Zudem konzertierte sie regelmäßig in zahlreichen weiteren Städten Englands, u. a. in Southhampton, Birmingham, Harrogate, Leeds und Norwich. Sie starb in Ilkley in der Grafschaft Yorkshire.

    Biografie

    Eda Kersey wurde am 15. April 1904 in Goodmayes, in der Grafschaft Essex geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie überwiegend in privatem Unterricht, zunächst am Klavier, ab dem Alter von sechs Jahren auch in Violine. 1910/11 besuchte sie das Trinity College of Music. Nachdem die Familie 1915 nach Southsea in Hampshire gezogen war, setzte Eda Kersey ihren Unterricht bei Edgar Mouncher, einem Schüler des Prager Violinpädagogen Otakar Sevcik, fort und erarbeitete mit ihm u. a. das Violinkonzert d-Moll op. 22 von Henri Wieniawski (vgl. Artikel „Eda Kersey“, in Wikipedia England; Wright 2012). Ab dem Alter von 13 Jahren lebte Eda Kersey bei Verwandten in London, um dort ihr Violinstudium bei Margaret Holloway, einer Schülerin von Leopold Auer, fortzusetzen (vgl. Artikel „Eda Kersey“, in: Wikipedia England; Wright 2012). Drei Jahre später, im Oktober 1922 gab sie ein erstes eigenes Konzert in der Londoner Æolian Hall (vgl. Konzertankündigung in „The Times“ vom 22. Oktober 1920, S. 13). Gemeinsam mit ihrer Schwester, der Violoncellistin Rosalie Kersey, und weiteren Familienmitgliedern trat sie zudem als Streichquartett auf, so z. B. am 14. November 1924 in Southhampton, wo sie das „Kersey String Quartet“ als Primaria führte. Auf dem Programm des Kammermusikkonzertes standen eine Serenade von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Streichquartette von Peter I. Tschaikowsky (D-Dur op. 11), Johannes Brahms (a-Moll op. 51 Nr. 2) und Ludwig van Beethoven (B-Dur op. 130) (vgl. „The Musical Times“ vom 1. Januar 1925, S. 70). Im Frühjahr 1926 bewarb sich Eda Kersey schließlich beim „Patron’s Fund“ des Royal College of Music für ein Stipendium für ausübende Künstler und konkurrierte dort mit den in London institutionell ausgebildeten Musikerinnen und Musikern. Dabei spielte sie Antonín Dvořáks Violinkonzert a-Moll op. 53, wie aus einer Meldung der „Musical Times“ hervorgeht: „Two rehearsals for executive artists have been given this term by the Patrons’ Fund. [...] The programme of the second rehearsal included [...] a performance of the Dvořák Violin concerto by Miss Eda Kersey, who studied privately.“ („Zwei Probeaufführungen für ausübende Künstler wurden in diesem Semester vom Patrons’ Fund gegeben. […] Das Programm der zweiten Probeaufführung beinhaltete […] eine Interpretation von Dvořáks Violinkonzert von Fräulein Eda Kersey, die privaten Unterricht hatte.“; „The Musical Times“ vom 1. März 1926, S. 261)


    In den folgenden Jahren konnte sich Eda Kersey im englischen Musikleben als Solistin und Kammermusikerin etablieren und konzertierte sowohl in London als auch in zahlreichen weiteren britischen Städten. Zu ihrem Repertoire gehörten dabei nicht nur die großen klassisch-romantischen Violinkonzerte von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter I. Tschaikowsky und Johannes Brahms sowie die entsprechenden Kammermusikwerke, sondern auch – vor allem ab den 1940er Jahren – zahlreiche aktuelle Kompositionen der jüngeren englischen Generation, u. a. von John Ireland, Arthur Benjamin und Arnold Bax, dessen Violinkonzert sie 1943 uraufführte. Ab Ende der 1920er Jahre überzeugte Eda Kersey mit ihrem Spiel nahezu ausnahmslos Musikkritik und Publikum, auch wenn ihre Erfolge in der Presse häufig nur mit wenigen Worten gewürdigt wurden.


    Bekannt wurde Eda Kersey vor allem durch ihre Auftritte als Solistin bei den Londoner Promenade Concerts, die jeweils im August und September stattfanden. Ihr dortiges Debüt im September 1929 unter der Leitung von William Walton mit Edouard Lalos „Symphonie Espagnole“ für Violine und Orchester d-Moll op. 21 blieb zunächst ohne großes Presseecho („The Times“ vom 16. September 1929, S. 10). Als sie dort im August 1931 das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms unter der Leitung von Sir Henry Wood spielte, zeigte sich u. a. die „Musical Times“ begeistert: „On Wednesday, beside the really fine performance of the Symphony, there was also a most commendable performance of the Violin Concerto by Miss Eda Kersey. Miss Kersey is known for a good violinist, but this was the first really big test, and she came out of it with complete success, for her playing was rhythmically steady, sweet in tone, and thoroughly musical. She is obviously developing fast into a fine player.“ („Am Mittwoch gab es neben der wirklich schönen Aufführung der Symphonie eine höchst lobenswerte Aufführung des Violinkonzertes durch Fräulein Eda Kersey. Fräulein Kersey ist als gute Violinistin bekannt, doch dies war der erste wirklich große Test, und sie bestand ihn mit vollem Erfolg, da ihr Spiel rhythmisch stabil, süß im Klang und durchweg musikalisch war. Sie entwickelt sich offensichtlich schnell zu einer ausgezeichneten Spielerin.“; „The Musical Times“ vom 1. September 1931, S. 844) In den Promenade Concerts 1936 gab Eda Kersey das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter I. Tschaikowsky, wiederum unter der Leitung von Sir Henry Wood, und zeigte – so die „Times“ – „that she has added assurance and brilliance to her long-probed ability and accomplishments.“ („... dass sie zu ihren lange erprobten Fähigkeiten und Errungenschaften Sicherheit und Brillanz hinzugefügt hat.“; „The Times“ vom 14. August 1936, S. 10) Gemeinsam mit der Violoncellistin Thelma Reiss spielte sie in den Konzerten des Jahres 1937 das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 von Johannes Brahms, und die „Times“ rezensierte: „The double concerto [...] does not show Brahms in his easiest mood, but it was beautifully played last night by Miss Eda Kersey and Miss Thelma Reiss. Bigger and more spacious readings are rarely so smooth and free from strain as this more modest but wholly musical treatment of a rugged work. [...] The cooperation of the two players was all that could be desired, and Sir Henry Wood gave them every help to realize to the full their conception of a work which rarely sounds so persuasive and convincing, even to its admirers, as it did in their hands.“ („Das Doppelkonzert […] zeigt Brahms nicht gerade in seiner unbeschwertesten Stimmung, doch es wurde letzten Abend von Fräulein Eda Kersey und Fräulein Thelma Reiss wundervoll gespielt. […] Die Zusammenarbeit der beiden Spielerinnen hatte alles, was man sich wünschen könnte, und Sir Henry Wood gab ihnen jede Unterstützung, um ihre Konzeption eines Werkes in Vollendung zu realisieren, das, selbst für seine Bewunderer, selten so überzeugend und bestechend klang wie es unter ihren Händen der Fall war.“; „The Times“ vom 19. August 1937, S. 10) Ein Jahr später, im August 1938 trat sie im Eröffnungskonzert mit Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll op. 64 auf, wiederum unter der Leitung von Sir Henry Wood, und verleitete den Rezensenten zu einer in der englischen Musikkritik seltenen blumigen Sprache: „Miss Eda Kersey played the most amiable of violin concertos and led the butterfly’s ball in that finale of gossamer and dewdrops that Mendelssohn alone among the great composers knew how to create.“ („Fräulein Eda Kersey spielte das reizendste aller Violinkonzerte und leitete den Tanz der Schmetterlinge in diesem Finale von Spinnfäden und Tautropfen, den zu erschaffen unter den großen Komponisten nur Mendelssohn in der Lage war.“; „The Times“ vom 8. August 1938, S. 8) Im Juni 1944 spielte sie im Rahmen der Promenade Concerts nochmals zwei Violinkonzerte, die nun allerdings nicht mehr dem klassisch-romantischen Repertoire entnommen waren: Samuel Barbers Violinkonzert op. 14 und Arnold Bax’ Violinkonzert (o. op.), dessen Uraufführung sie ein Jahr zuvor gegeben hatte. Über die Aufführung von ersterem schrieb die „Musical Times“: „Eda Kersey played the (for us) new Concerto by Samuel Barber with a dash and skill that testified to sound musicianship as much as to her ability to adapt herself to any style.“ („Eda Kersey spielte das (uns) neue Konzert von Samuel Barber mit einem Bogenstrich und einer Fähigkeit, die sowohl einwandfreie Musikalität als auch ihre Fähigkeit, sich jedem Stil anzupassen, bezeugte.“; „The Musical Times“ vom Juli 1944, S. 221)


    Auch in anderen Konzerten und Konzertreihen, teilweise außerhalb Londons, trat Eda Kersey regelmäßig als Solistin auf und spielte dabei sowohl mit professionellen als auch mit Amateur-Orchestern. So gab sie z. B. im November 1929 in Harrogate mit dem dortigen Municipal Orchestra das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms unter der Leitung von Mr. Cameron. Ende des Jahres 1929 konzertierte sie mit dem B.B.C. Symphony Orchestra unter der Leitung von Joseph Lewis in Cheltenham und spielte dabei Frédéric Alfred d’Erlangers „Poème et Tarantelle“ für Violine und Orchester. Sie gab im Januar 1933 in Leeds Antonín Dvořáks Violinkonzert a-Moll op. 53, gemeinsam mit dem Leeds Symphony Orchestra unter der Leitung von Julius Harrison, und spielte im März desselben Jahres Johann Sebastian Bachs Violinkonzert E-Dur BWV 1042 mit der Philharmonic Society unter der Leitung von Heathcote Statham in Norwich (vgl. „The Musical Times“ vom 1. November 1929, S. 1034; vom 1. Januar 1930, S. 71; vom Februar 1933, S. 174; vom April 1933, S. 364). Im Januar 1934 übernahm Eda Kersey den Solopart in Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert A-Dur KV 219 und in Ralph Vaughan Williams’ „The Lark Ascending“ o. op. bei einem Konzert des British Women’s Orchestra unter der Leitung von Grace Burrows in der Londoner Queen’s Hall. Die „Times“ rezensierte: „Miss Eda Kersey played the solo part in Mozart’s violin concerto in A. Her pure tone and intelligent phrasing had admirable results both here and in Vaughan Williams’s ‚The Lark Ascending.’“ („Fräulein Eda Kersey spielte die Solopartie in Mozarts Violinkonzert in A-Dur. Ihr reiner Klang und ihre intelligente Phrasierung brachten sowohl hier als auch in Vaughan Williams’ ‚The Lark Ascending’ bewundernswerte Ergebnisse hervor.“; „The Times“ vom 27. Januar 1934, S. 8) Am 24. März 1938 spielte Eda Kersey gemeinsam mit dem Bratscher Bernard Shore die Uraufführung von Arthur Benjamins „Romantic Fantasy“ für Violine, Viola und Orchester (o. op.) im Rahmen der London Philharmonic Concerts unter der Leitung des Komponisten und übernahm im Januar 1939 auch die Rundfunkerstübertragung des Werkes mit dem BBC Orchestra unter der Leitung von Constant Lambert (vgl. „The Musical Times“ vom April 1938, S. 294; „Tempo“ vom 1. Januar 1939, S. 3). Gemeinsam mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Charles Hambourg spielte Eda Kersey im April 1940 das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven in der Queen’s Hall. Die „Times“ schrieb über ihre Interpretation: „The Concerto was by far the most interesting performance of the evening. Miss Kersey gave a beautifully clear and decisive performance and was well supported by the orchestra. She claimed their compliance perhaps a little too freely in the G minor episode of the first movement [...]. In the slow movement where she had a right to claim such compliance her reading was all that could be wished for, and the rhythm of the Finale was never encroached on by the fine bravura impulse she gave to it.“ („Das Konzert war bei Weitem die interessanteste Aufführung des Abends. Fräulein Kersey gab eine wunderbar klare und entschiedene Vorstellung und wurde vom Orchester gut unterstützt. Sie beanspruchte dessen Folgsamkeit vielleicht ein wenig zu frei in der g-Moll-Episode des ersten Satzes […]. Im zweiten Satz, in dem sie das Recht hatte, eine solche Folgsamkeit zu beanspruchen, hatte ihre Lesart alles, was man sich wünschen konnte, und der Rhythmus des Finales wurde nie durch den schönen Bravourimpuls, den sie ihm gab, beeinträchtigt.“; „The Times“ vom 17. April 1940, S. 4; vgl. auch „The Musical Times“ vom Mai 1940, S. 228)


    Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit als Solistin trat Eda Kersey auch regelmäßig als Kammermusikerin auf und musizierte dabei u. a. mit den Pianistinnen und Pianisten Tom Bromley, Mary Abbott, Evelyn Suart Harcourt und Michael Mullinar. Zudem konzertierte sie regelmäßig im Klaviertrio: in den frühen 1930er Jahren mit dem Pianisten Gerald Moore und dem Violoncellisten Cedric Sharpe, spätestens ab 1939 dann mit der Pianistin Kathleen Long und dem Violoncellisten James Whitehead. So übernahm Eda Kersey z. B. bei einem Kammermusikkonzert im März 1930 in Birmingham den Part der Solovioline in Ernest Chaussons Concerto für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21. Den Klavierpart spielte Mary Abbott, das Streichquartett wurde von der Geigerin Gwen Jones geführt (vgl. „The Musical Times“ vom 1. April 1930, S. 360). Am 10. März 1934 gab Eda Kersey ein Konzert mit Gerald Moore in St. Martin-in-the Fields (vgl. „The Musical Times“ vom März 1934, S. 252) und spielte im Dezember 1934 in der Londoner Society of Women Musicians mit der Pianistin Evelyn Suart Harcourt eine der Sonaten für Violine und Klavier der US-amerikanischen Komponistin Marion Bauer, wie die „Musical Times“ vermerkte: „A Sonata for violin and pianoforte by Marion Bauer proved a searching, but highly interesting work, played with extraordinary accuracy and élan by Eda Kersey and Evelyn Suart Harcourt.“ („Eine Sonate für Violine und Klavier von Marion Bauer erwies sich als eindringliches, jedoch höchst interessantes Werk, das mit außergewöhnlicher Exaktheit und Elan von Eda Kersey und Evelyn Suart Harcourt gespielt wurde.“; vgl. „The Musical Times“ vom Januar 1935, S. 67) Im Oktober 1935 veranstaltete Eda Kersey gemeinsam mit Gerald Moore ein eigenes Konzert in der Londoner Wigmore Hall, dessen Programm u. a. die Violinsonate A-Dur op. 100 von Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Es-Dur KV 268 und Arnold Bax’ Violinsonate Nr. 3 enthielt. Die Rezension, die die „Times“ veröffentlichte, zeigt die hohe Anerkennung, die Eda Kersey mittlerweile als Interpretin entgegengebracht wurde: „Miss Kersey enjoys a considerable reputation as a sound violinst, but her solo recitals in London are sufficiently rare to demand respectful attention when, as on Wednesday at Wigmore Hall, she offers a whole programme of larger works. She is particularly happy in Brahms, and she played the A major sonata with Mr. Gerald Moore in a way that reminded us, by its warmth, breadth, and lyrical feeling, of a former excellent performance by her of the concerto. In Mozart’s E flat concerto she was less successful. [...] Bax’s third sonata is a repetitive and discursive work, albeit beautiful, and Miss Kersey closely followed its changes of mood and its subtler inflexions, so as to bring out from its frustrated utterance its true poetic quality.“ („Fräulein Kersey genießt einen beträchtlichen Ruf als eine einwandfreie Violinistin, doch ihre Soloabende in London sind selten genug, um Anspruch auf respektvolle Aufmerksamkeit zu erheben, wenn sie, wie am Mittwoch in der Wigmore Hall, ein ganzes Programm mit größeren Werken anbietet. Sie ist besonders glücklich mit Brahms und sie spielte die A-Dur-Sonate mit Herrn Gerald Moore in einer Weise, die uns in ihrer Wärme, ihrer Weite und ihrem lyrischen Gefühl an eine ihrer früheren herausragenden Aufführungen des Konzertes erinnerte. In Mozarts Es-Dur-Konzert war sie weniger erfolgreich. […] Bax’ dritte Sonate ist ein repetitives und weitschweifiges, wenngleich schönes Werk und Fräulein Kersey folgte den Stimmungsänderungen und raffinierteren Wendungen genau, um aus ihrer frustrierten Äußerung ihre wahre poetische Qualität herauszuholen.“; „The Times“ vom 11. Oktober 1935, S. 12) Im Rahmen eines Konzertes des British Music Movement in London spielte Eda Kersey im Oktober 1936 gemeinsam mit der Geigerin Marjorie Hayward eine Sonate für zwei Violinen von Ernest John Moeran, und die „Musical Times“ rezensierte: „Moeran’s Sonata for two violins unaccompanied – an interesting work ending with a Passacaglia where the composer develops his possibilities with notable logic and brilliance, and where Marjorie Hayward and Eda Kersey played with a breadth of style that imparted a dignity rarely heard in such a slender combination.“ („Moerans unbegleitete Sonate für zwei Violinen – ein interessantes Werk, das mit einer Passacaglia endet, in der der Komponist seine Möglichkeiten mit bemerkenswerter Logik und Brillanz entwickelt und die Marjorie Hayward und Eda Kersey mit einer stilistischen Weite spielten, die eine Würde verlieh, wie sie selten in solch einer reinen Kombination zu hören ist.“; „The Musical Times“ vom November 1936, S. 1035) Ein Jahr später veranstaltete Eda Kersey wiederum mit dem Pianisten Gerald Moore ein eigenes Konzert in der Londoner Wigmore Hall, diesmal mit Ludwig van Beethovens Violinsonate a-Moll op. 23, Jean Sibelius’ Sonatine für Violine und Klavier E-Dur op. 80, einem Werk von Johann Sebastian Bach für Violine solo sowie einem Violinkonzert von Joseph Haydn: „Miss Eda Kersey played Beethoven’s violin sonata in A minor and the sonatina in E major by Sibelius at Wigmore Hall on Wednesday. Unaccompanied Bach and a concerto by Haydn made up a conventional but enjoyable programme. Mr. Gerald Moore was the pianist and the collaboration was admirable. The music, though familiar, had clearly been studied to present it as freshly as possible. There was no suggestion of routine performance. Miss Kersey’s talent is still somewhat unevenly developed. But her technique is used with musicianly aim and at its best her playing gave great pleasure.“ („Fräulein Eda Kersey spielte am Mittwoch in der Wigmore Hall Beethovens Violinsonate in a-Moll und die Sonatine in E-Dur von Sibelius. Ein unbegleiteter Bach und ein Konzert von Haydn vervollständigten ein konventionelles, doch unterhaltsames Programm. Herr Gerald Moore war der Pianist, und das Zusammenwirken war bewundernswert. Die Musik war, wenngleich geläufig, offenkundig einstudiert worden, um sie so frisch wie möglich zu präsentieren. Es gab nicht eine Andeutung von einer Routinevorstellung. Fräulein Kerseys Talent ist noch immer gewissermaßen unausgewogen entwickelt. Doch sie setzt ihre Technik mit künstlerischem Ehrgeiz ein, und ihr Spiel bereitete bestenfalls Freude.“; „The Times“ vom 8. Oktober 1937, S. 12) Ab dem Jahr 1939 konzertierte Eda Kersey in der Kammermusik vorwiegend mit der Pianistin Kathleen Long und dem Violoncellisten James Whitehead. So gaben z. B. Eda Kersey und Kathleen Long im Oktober 1939 ein Kammermusikkonzert in der Londoner National Gallery im Rahmen jener Konzertreihe, die die Pianistin Myra Hess mit Kriegsbeginn gegründet hatte. Auf dem Programm standen Violinsonaten von Wolfgang Amadeus Mozart und César Franck: „Miss Eda Kersey, a violinist whose sterling merit has long been recognized but now is more clearly defined than ever, commands a variety of tone for both: it has purity for Mozart and breadth for Franck. Miss Long’s judgment and skill in ensemble playing found scope for the happiest employment in collaboration with so sensitive a violinist.“ („Fräulein Eda Kersey, eine Geigerin, deren gediegener Wert schon lange anerkannt ist, heute jedoch klarer bestimmt ist als jemals zuvor, verfügt über klangliche Vielfalt in zweierlei Hinsicht: einerseits die Reinheit für Mozart und andererseits den langen Atem für Franck. Fräulein Longs Urteilsvermögen und ihre Fähigkeit im Ensemblespiel erhielten durch die Zusammenarbeit mit einer so einfühlsamen Geigerin Spielraum für die freudvollste Beschäftigung.“; „The Times“ vom 12. Oktober 1939, S. 6) Mitte November 1939 traten die beiden Musikerinnen gemeinsam mit dem Sänger Marc Raphael in einem von der Society of Musicians veranstalteten Konzert im Londoner Mercury Theatre auf und begeisterten damit Publikum und Presse. Eda Kersey und Kathleen Long spielten dabei Violinsonaten von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Arnold Bax: „But a concert such as that which Miss Kathleen Long, Miss Eda Kersey, and Mr. Mark Raphael gave twice on Sunday […] in the comfort and intimacy of this charming little theatre is pure pleasure. […] Miss Long plays the piano as though she loves it, and so makes her audience love it too. She is therefore a splendid accompanist, whether that term be applied to the equality of partnership presupposed in sonatas for violin and piano by Bach, Mozart, and Bax [...]. Miss Kersey’s playing of the violin is musicianly and assured, and is finding a deserved place in London concerts.“ („Aber ein Konzert wie jenes, das Miss Kathleen Long, Miss Eda Kersey und Mr. Mark Raphael am Sonntag zweimal […] in der Behaglichkeit und Intimität des reizenden kleinen Theaters gaben, ist ein reines Vergnügen. […] Miss Long spielt das Klavier, als ob sie es liebt, und bringt auf diese Weise ihr Publikum dazu, es ebenfalls zu lieben. Dabei ist sie eine großartige Begleiterin, sofern dieser Begriff auf die Gleichberechtigung beider Partner angewendet werden darf, die in den Sonaten für Violine und Klavier von Bach, Mozart und Bax vorausgesetzt wird [...]. Miss Kerseys Violinspiel ist musikalisch und sicher und findet seinen verdienten Platz im Londoner Konzertwesen.“; „The Times London“ vom 14. November 1939, S. 6). Im Mai 1940 veranstaltete das Klaviertrio Eda Kersey, Kathleen Long und James Whitehead einen Abend mit französischer Kammermusik. Auf dem Programm standen u. a. die „Danseries“ für Violine und Klavier von Claude Delvincourt, Claude Debussys Violinsonate g-Moll und Maurice Ravels Klaviertrio a-Moll (vgl. „The Times“ vom 7. Mai 1940, S. 4).


    Von 1926 bis 1944 trat Eda Kersey zudem in mehr als 200 Rundfunkkonzerten sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin auf (vgl. die Rubrik „Broadcasting“ der „Times“ zwischen dem 9. Februar 1926 [S. 20] und dem 8. Mai 1944 [S. 6]).


    Eda Kersey starb im Alter von vierzig Jahren am 13. Juli 1944 in Ilkley, Yorkshire, an Magenkrebs (vgl. „The Times“ vom 14. Juli 1944, S. 1 und S. 7; vom 18. Juli 1944, S. 6).


    Nach ihrem Tod wurde an der Royal Academy of Music ein Fonds eingerichtet, aus dem jährlich der „Eda Kersey Prize“ vergeben werden sollte. Zu der Stiftung aufgerufen hatten Kathleen Long, Myra Hess, Adrian Boult, Edward Isaacs, Gerald Moore, Albert Sammons, Malcolm Sargent und James Whitehead (vgl. „The Musical Times“ vom Oktober 1944, S. 317). Im Aufruf hieß es: „The recent death of Eda Kersey at an early age has deprived Britain of one of her finest violinists, and a musician whose place it will be very difficult to fill. It is felt that there must be a very great many friends and admirers who would like to contribute to some fitting memorial of her beautiful playing and superb artistic integrity. It has been decided to open a fund to found a prize, to be given annually at the Royal Acaemy of Music to a talented and deserving violinist, this prize to be called the ‚Eda Kersey Prize’.“ („Der kürzliche frühe Tod von Eda Kersey hat Großbritannien eine seiner besten Geigerinnen und eine Musikerin, deren Platz einzunehmen schwierig werden wird, genommen. Es ist zu spüren, dass es eine sehr große Menge von Freunden und Bewunderern gibt, die sich gerne an einem angemessenen Denkmal für ihr schönes Spiel und ihre großartige künstlerische Integrität beteiligen würden. Es wurde entschieden, einen Fonds zu eröffnen, um einen Preis zu stiften, der jährlich an der Royal Academy of Music an talentierte und verdienstvolle Geiger vergeben wird und ‚Eda Kersey Prize’ heißen soll.“; „The Musical Times“ vom Oktober 1944, S. 317)

    Würdigung

    Eda Kersey war mehr als fünfzehn Jahre lang als herausragende Solistin und Kammermusikerin im englischen Musikleben präsent und spielte dabei zahlreiche Solokonzerte sowohl des klassisch-romantischen Repertoires als auch aktueller Komponisten. Als Kammermusikerin trat sie regelmäßig mit Gerald Moore und Cecil Sharpe bzw. ab 1939 mit Kathleen Long und James Whitehead im Klaviertrio auf. Nach ihrem Tod würdigte Dame Myra Hess die Geigerin in einem offenen Brief an die „Times“: „The sudden passing of Eda Kersey has caused the deepest sorrow in the musical world. Her outstanding qualities as a violinst and her fine and intensive serious musicianship had won the respect and admiration not only of her colleagues but of the whole music-loving public. Few musicians have to their credit the extensive repertoire that Eda Kersey had built up. [...] In October 1939, Eda Kersey was one of the first artists to offer her services for the National Gallery concerts. With Kathleen Long she played in the very first week, and since then had given innumerable concerts for us, including a series of the Mozart violin and piano sonatas and many trio programmes with Miss Long and Mr. Jame Whitehead. [...] Her generous spirit of cooperation and warm enthusiasm endeared her to the hearts of all of us. We shall miss her beyond words.“ („Das plötzliche Ableben Eda Kerseys hat das tiefste Bedauern in der musikalischen Welt hervorgerufen. Ihre herausragenden Qualitäten als Geigerin und ihre hervorragende und ausgeprägte Musikalität gewannen den Respekt und die Bewunderung nicht nur ihrer Kollegen, sondern der gesamten Musik liebenden Öffentlichkeit. Nur wenige Musiker können ein so umfangreiches Repertoire vorweisen, wie Eda Kersey es aufgebaut hatte. […] Im Oktober 1939 war Eda Kersey eine der ersten Künstlerinnen, die den National Gallery-Konzerten ihre Dienste anbot. Zusammen mit Kathleen Long spielte sie in der allerersten Woche und seitdem hat sie zahllose Konzerte für uns gegeben, darunter eine Reihe der Sonaten für Violine und Klavier von Mozart und viele Trio-Programme mit Fräulein Long und Herrn Jame Whitehead. […] Ihr großzügiger Teamgeist und ihr warmer Enthusiasmus gewannen unser aller Herzen. Wir werden sie unbeschreiblich vermissen.“; „The Times“ von 18. Juli 1944, S. 6)

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Eda Kersey kann derzeit aufgrund fehlender Forschungen nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufnahmen der folgenden Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Violinkonzert E-Dur BWV 1042


    Barber, Samuel. Violinkonzert op. 14


    Bauer, Marion. Sonate für Violine und Klavier


    Bax, Arnold. Violinkonzert (o. op.)

    Bax, Arnold. Violinsonate Nr. 3


    Beethoven, Ludwig van. Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130

    Beethoven, Ludwig van. Violinkonzert D-Dur op. 61

    Beethoven, Ludwig van. Violinsonate Nr. 4 a-Moll op. 23


    Benjamin, Arthur. Violinkonzert o. op.

    Benjamin, Arthur. Romantische Fantasie o. op.


    Brahms, Johannes. Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2

    Brahms, Johannes. Violinkonzert D-Dur op. 77

    Brahms, Johannes. Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102

    Brahms, Johannes. Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100

    Brahms, Johannes. Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8


    Chausson, Ernest. Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur op. 21


    Debussy, Claude. Violinsonate g-Moll L 140


    Delvincourt, Claude. „Danseries“ für Violine und Klavier


    Dohnányi, Ernst von. Violinkonzert d-Moll op. 27


    Dvořák, Antonín. Violinkonzert a-Moll op. 53


    d’Erlanger, Frédéric Alfred. „Poème et Tarantelle“ für Violine und Orchester


    Harty, Hamilton. Violinkonzert d-Moll


    Lalo, Edouard. Violinkonzert Nr. 2 („Symphonie Espagnole“) d-Moll op. 21


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Violinkonzert e-Moll op. 64


    Moeran, Ernest John. Sonate für zwei Violinen R 53


    Mozart, Wolfgang Amadeus. Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Violinkonzert Nr. 6 Es-Dur KV 268

    Mozart, Wolfgang Amadeus. Klaviertrio Nr. 6 C-Dur KV 548


    Ravel, Maurice. Klaviertrio a-Moll o. op.


    Sibelius, Jean. Sonatine für Violine und Klavier E-Dur op. 80


    Tschaikowsky, Peter I. Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11

    Tschaikowsky, Peter I. Violinkonzert D-Dur op. 35


    Vaughan Williams, Ralph. „The Lark Ascending“ o. op.


    Wieniawski, Henri. Violinkonzert d-Moll op. 22



    Aufnahmen


    Bax, Arnold. Violinkonzert (gemeinsam mit dem BBC Orchestra unter der Leitung von Adrian Boult, Rundfunkmitschnitt vom 23. Februar 1944)


    Brahms, Johannes. Klaviertrio H-Dur, op. 8 (gemeinsam mit Kathleen Long, Klavier, James Whitehead, Violoncello, Decca)


    Harty, Hamilton. Violinkonzert (gemeinsam mit dem BBC Orchestra unter der Leitung von Maurice Johnstone, ca. 1943)


    Mozart, Wolfgang Amadeus. Klaviertrio C-Dur, KV 548 (gemeinsam mit Kathleen Long, Klavier, James Whitehead, Violoncello, Decca)

    Quellen

    Literatur


    Artikel „Kersey, Eda“. In: Lexikon der Frau. Zürich: Encyclios Verlag, 1954, Bd. 2, Sp. 206.


    Artikel „Kersey, Eda“. In: Wikipedia England, http://en.wikipedia.org/wiki/Eda_Kersey (Stand: 26. November 2012).


    Cooper, Albert. Eda Kersey. In: Strad Magazine Vol. 25 No. 1129 vom Mai 1984, online verfügbar: The Cooper Collection, http://www.thecoopercollection.co.uk/articles.html (Stand: 26. November 2012).


    Cooper, Albert. Eda Kersey. In: Hampshire Magazine Vol. 24 Nr. 10 vom 10. August 1984, online verfügbar: The Cooper Collection, http://www.thecoopercollection.co.uk/articles.html (Stand: 26. November 2012).


    Wright, David C. F. Eda Kersey. In: Wrightmusic.net, http://www.wrightmusic.net/pdfs/eda-kersey.pdf (Stand: 26. November 2012).



    Zeitungsartikel und Presserezensionen


    „The Musical Times“ vom 1. Januar 1925, S. 70.

    „The Musical Times“ vom 1. März 1926, S. 261.

    „The Musical Times“ vom 1. November 1929, S. 1034.

    „The Musical Times“ vom 1. Januar 1930, S. 71.

    „The Musical Times“ vom 1. April 1930, S. 360.

    „The Musical Times“ vom 1. September 1931, S. 844.

    „The Musical Times“ vom Februar 1933, S. 174.

    „The Musical Times“ vom April 1933, S. 364.

    „The Musical Times“ vom März 1934, S. 252.

    „The Musical Times“ vom Januar 1935, S. 67.

    „The Musical Times“ vom November 1936, S. 1035.

    „The Musical Times“ vom April 1938, S. 294.

    „The Musical Times“ vom Mai 1940, S. 228.

    „The Musical Times“ vom Juli 1944, S. 221.

    „The Musical Times“ vom Oktober 1944, S. 317.


    „The Times“ vom 22. Oktober 1920, S. 13.

    „The Times“ vom 16. September 1929, S. 10.

    „The Times“ vom 27. Januar 1934, S. 8.

    „The Times“ vom 11. Oktober 1935, S. 12.

    „The Times“ vom 14. August 1936, S. 10.

    „The Times“ vom 19. August 1937, S. 10.

    „The Times“ vom 8. Oktober 1937, S. 12.

    „The Times“ vom 8. August 1938, S. 8.

    „The Times“ vom 12. Oktober 1939, S. 6.

    „The Times“ vom 17. April 1940, S. 4.

    „The Times“ vom 7. Mai 1940, S. 4.

    „The Times“ vom 14. Juli 1944, S. 1 und S. 7.

    „The Times“ vom 18. Juli 1944, S. 6.

    „The Times“ vom 14. November 1939, S. 6.


    Rubrik „Broadcasting“ der „Times“ zwischen dem 9. Februar 1926 [S. 20] und dem 8. Mai 1944 [S. 6].


    „Tempo“ vom 1. Januar 1939, S. 3.



    Links


    http://www.thecoopercollection.co.uk/articles.html

    Albert Cooper stellt auf seiner Website auch zwei Artikel über Eda Kersey aus dem Jahr 1984 zur Verfügung.


    http://www.wrightmusic.net/pdfs/eda-kersey.pdf

    David C. F. Wright stellt auf seiner Website auch einen Artikel über Eda Kersey zur Verfügung.


    http://cadensa.bl.uk/cgi-bin/webcat (Stand: 25. November 2012)

    Das National Sound Archive der British Library enthält mehrere Aufnahmen von Eda Kersey, u. a. als Solistin in Violinkonzerten von Arnold Bax und Hamilton Harty sowie als Kammermusikerin in Werken von Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart.


    http://www.concertprogrammes.org.uk (Stand: 25. November 2012)

    Die britische Concert Programmes Database verweist auf mehrere Konzertprogramme von Eda Kersey.


    http://en.wikipedia.org/wiki/Eda_Kersey (Stand: 5. Dezember 2012)

    Die Wikipedia England enthält einen Artikel über Eda Kersey.

    Forschung

    Zu Eda Kersey liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Eda Kersey umfasst ihre Biografie, ihre Tätigkeiten sowie ihre Kontakte innerhalb des englischen Musiklebens.

    Normdaten

    Wikipedia-Personensuche

    Autor/innen

    Silke Wenzel


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Eda Kersey“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom ...
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Eda_Kersey