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  • Dory Burmeister-Petersen

    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Dory Burmeister-Petersen. Undatierte Fotografie von W. Höffert, Berlin.
    Namen:
    Dory Burmeister-Petersen
    Varianten: Dory Burmeister, Doris Burmeister-Petersen, Doris Burmeister, Dorys Burmeister-Petersen, Dorys Burmeister, Dora Burmeister-Petersen, Dora Burmeister
    Lebensdaten:
    geb. in Oldenburg, Deutschland
    gest. in Hamburg, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Musikpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Dory Burmeister-Petersen [...] hatte ihr Programm aus dem Dmoll-Concert ihres Gatten Richard Burmeister und dem Liszt’schen Esdur-Concert zuammengestellt und verschmähte alle kleineren Solosachen. Das genügte auch vollständig, um die auch hier in Berlin seit Jahren bekannte Pianistin als eine aussergewöhnliche Liszt-Spielerin zu erkennen. [...] Es ist eine Freude, eine Dame nicht nur technisch auf der Höhe des Liszt-Concertes stehen zu finden, sondern auch den Eindruck mit hinweg zu nehmen, dass sie es geistig beherrscht und mit Geist und Feuer zum Vortrag zu bringen vermag.“


    („Musikalisches Wochenblatt“ vom 6. November 1890, S. 563)


    Profil

    Dory Burmeister-Petersen gehörte zu den Budapester und Weimarer Schülerinnen Franz Liszts. Parallel zu ihrem Studium gründete sie mit Richard Burmeister, ihrem späteren Mann, ein Klavierduo und trat zudem sowohl solistisch als auch in weiteren Kammermusikformationen in den europäischen Musikzentren auf. Neben klassisch-romantischen Werken u. a. Ludwig van Beethovens und Robert Schumanns spielte Dory Burmeister-Petersen in ihren Konzerten zahlreiche Kompositionen Franz Liszts. In späteren Jahren trat sie verstärkt für die Werke ihres Mannes ein und gab u. a. in Leipzig, Berlin und London die Ur- und Erstaufführungen von dessen Klavierkonzert d-Moll.

    Orte und Länder

    Dory Burmeister-Petersen wurde in Oldenburg geboren und wuchs in Hamburg auf. Von Ende der 1870er Jahre bis 1884 studierte sie Klavier bei Franz Liszt in Budapest und Weimar und begann gleichzeitig international zu konzertieren. Im Jahr 1885 ließ sie sich gemeinsam mit ihrem Mann in Baltimore, USA, nieder, kehrte jedoch nach ihrer Scheidung 1899 nach Deutschland, vermutlich nach Hamburg, zurück.


    Konzertreisen führten Dory Burmeister-Petersen durch Italien, Ungarn, Deutschland, Frankreich, England, die Niederlande und die USA.

    Biografie

    Dory Burmeister-Petersen wurde am 1. August 1860 als Dory Petersen in Oldenburg geboren und lebte ab dem Alter von acht Jahren mit ihrer Familie in Hamburg. Dort erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung.


    Ab Anfang der 1880er Jahre studierte Dory Burmeister-Petersen Klavier bei Franz Liszt in Budapest und Weimar und erhielt in den Jahren 1882 und 1884 das begehrte Liszt-Stipendium der Musikakademie in Budapest (vgl. Legány 1976, S. 49). In Weimar gehörte sie dabei zum späten Schülerkreis Franz Liszts (vgl. Lachmund 1970). Parallel zu ihrem Studium begann sie ab 1881 international zu konzertieren und bereiste in den folgenden Jahren Italien, Ungarn, Deutschland, Frankreich, England und die Niederlande (vgl. Artikel „Musikerinnen“ 1900, S. 179). So trat sie z. B. im Juli 1881 in London bei einem Benefizkonzert in der deutschen Botschaft als Solistin unter der Leitung von Wilhelm Ganz auf (vgl. „The Times London“ vom 12. Juli 1881, S. 5).


    Ab 1882 bildete Dory Burmeister-Petersen gemeinsam mit ihrem späteren Mann, dem Franz-Liszt-Schüler und Komponisten Richard Burmeister (1860-1944), ein Klavierduo, das vorwiegend Werke Franz Liszts aufführte. So standen z. B. bei einem ihrer Konzerte am 9. Dezember 1882 in der Londoner Steinway Hall „Les Préludes“ für zwei Klaviere, eine „Rhapsodie Hongroise“, die „Liebesträume“ und die „Norma-Fantasie“von Franz Liszt sowie die „Polacca brillante“ (op. 72) von Carl Maria von Weber auf dem Programm (vgl. Konzertankündigung, in „The Times London“ vom 4. Dezember 1882, S. 1). Im Oktober 1882 gaben Dory Burmeister-Petersen und Richard Burmeister ein eigenes Konzert im Leipziger Blüthnersaal und spielten dabei wiederum hauptsächlich Kompositionen Franz Liszts. Ein Musikkritiker des „Musikalischen Wochenblatts“ reagierte allerdings eher verhalten auf das Spiel des Klavierduos: „Das Clavierspiel der beiden Hamburger Künstler hat uns sehr wohl behagt, es zeugte von Geschmack und guter Schule, und wenn auch keine besonders geniale Beanlagung aus ihnen heraus sich kundthut, so ist es andererseits doch auch frei von Excentricitäten, mit welchen manche jüngeren Pianisten das mangelnde Genie zu maskiren suchen.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 19. Oktober 1882, S. 504f.) Im Herbst 1884 traten die beiden im Düsseldorfer Theater in Opernintermezzi auf, und auch diesmal klang die Distanz des Kritikers an: „An zwei Opernabenden des Stadttheaters liessen sich in den Zwischenacten mit Claviervorträgen Frl. Dory Petersen und Hr. Rich. Burmeister aus Hamburg hören und die bedeutenden Fortschritte erkennen, die sie seit ihrem vorjährigen Auftreten hierselbst gemacht haben. Unstreitig hat die Künstlerschaft der Beiden eine achtunggebietende Stufe erreicht und werden die Leistungen überall sich die gebührende Anerkennung verschaffen.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 13. November 1884, S. 583)


    Parallel zu ihren Auftritten im Klavierduo konzertierte Dory Burmeister-Petersen auch weiterhin als Solistin sowie gemeinsam mit anderen Musikerinnen und Musikern. So veranstaltete sie z. B. am 8. März 1881 ein Konzert in der Berliner Singakademie, an dem auch die Sopranistin Gertrud Seeger und der Geiger Ferdinand Rehfeld mitwirkten. Dabei spielte Dory Burmeister-Petersen eine Mazurka von Friedrich August Naubert sowie die „Mazeppa-Etüde“ und die Ungarische Rhapsodie Nr. 12, cis-Moll, von Franz Liszt (vgl. „Der Klavierlehrer“ vom 1. April 1881, S. 81). Im Oktober 1883 gab Dory Burmeister-Petersen gemeinsam mit der Sängerin Magda Boetticher und dem Pianisten Alexander Siloti ein „Liszt-Concert“ im Leipziger Blüthnersaal. Auf dem Programm standen die „Don Juan“-Fantasie in der Bearbeitung für zwei Klaviere, der „Mephisto-Walzer“ Nr. 2, die „Norma“-Fantasie und der Marsch „Vom Fels zum Meer“ (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 11. Oktober 1883, S. 516). Kurze Zeit später konzertierte sie in Antwerpen, und der dortige Korrespondent des „Musikalischen Wochenblatts“ berichtete: „Die Pianistin Frl. Dory Petersen hat mit vielem Glück sich hier hören lassen. Man fand das gute Renommée, welches ihr vorausgegangen war, bestätigt.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 25. Oktober 1883, S. 544)


    Im Jahr 1885 heirateten Dory Burmeister-Petersen und Richard Burmeister. Im gleichen Jahr ließ sich das Ehepaar in Baltimore, USA, nieder, wo Richard Burmeister eine Stelle als erster Lehrer für Klavierspiel am Peabody Institute angenommen hatte. Auch Dory Burmeister-Petersen erhielt 1887 eine Anstellung als Klavierpädagogin am „Women’s College“ in Baltimore und unterrichtete dort in den folgenden Jahren (vgl. Artikel „Musikerinnen“ 1900).


    Im Frühjahr 1887 gab Dory Petersen mehrere Konzerte in der New Yorker Steinway Hall. An einem der Abende, am 30. März 1887, standen Robert Schumanns „Carnaval“ (op. 9), Ludwig van Beethovens Klaviersonate d-Moll (op. 31 Nr. 2), Franz Schuberts Thema und Variationen B-Dur (op. 142 Nr. 3) sowie kleinere Stücke von Franz Liszt, Anton Rubinstein und Theodor Kullak auf dem Programm. Die „New York Times“ rezensierte: „Mme. Burmeister-Petersen’s playing [...] was quite remarkable for alternate vigor and delicacy, and the 18 or 20 distinct and exquisitely finished little tone-poems that make up the ‘Carnaval’ were all dealt with in a sympathetic spirit and with very commendable powers of expression. The Beethoven sonata [...] came, as to depth of feeling and clearness and force of interpretation, less convincingly within the range of the pianist’s abilities. It was played, notwithstanding, with intelligence and refinement and if the impressive alternations of sunshine and gloom were not conveyed to the audience with as much vividness as might have been wished, the rendering was altogether superior to a mechanical or conventional effort.” („Mme. Burmeister-Petersens Spiel [...] war bemerkenswert, was den Wechsel zwischen Kraft und Feinheit angeht, und die 18 oder 20 unterschiedlichen und ausgezeichneten kleinen Tongedichte, aus denen der „Carnaval“ besteht, waren alle mit Verständnis und anerkennenswerter Ausdruckskraft ausgearbeitet. Die Beethoven-Sonate blieb, was Ausdruckstiefe, Klarheit und Interpretation anging, weniger überzeugend, gemessen an den Fähigkeiten der Pianistin. Sie wurde dennoch mit Intelligenz und Feinsinn gespielt; auch wenn der eindrucksvolle Wechsel zwischen Licht und Schatten dem Publikum nicht so vermittelt wurde, wie es wünschenswert gewesen wäre, lag die Interpretation weit über einer rein mechanischen oder konventionellen Wiedergabe.“; „The New York Times“ vom 31. März 1887; vgl. auch „Musikalisches Wochenblatt“ vom 28. April 1887, S. 224)


    Von den USA aus unternahm Dory Burmeister-Petersen mehrere Konzertreisen durch Europa, u. a. in den Jahren 1888, 1890/91 und 1897 und bemühte sich dabei besonders um die Verbreitung des Klavierkonzertes d-Moll ihres Mannes Richard Burmeister. Am 14. Oktober 1888 veranstaltete sie ein eigenes Konzert im Leipziger Blüthnersaal, bei dem sie das Klavierkonzert gemeinsam mit Carl Reinecke an zwei Klavieren dem Leipziger Publikum vorstellte: „Am 14. October lud die Pianistin Frau Dory Burmeister-Petersen aus Baltimore zu einer Matinée im Saale Blüthner ein, um die Erinnerung an ihr Künstlerthum [...] etwas aufzufrischen und gleichzeitig einem Dmoll-Concert ihres Gatten, des tüchtigen Pianisten R. Burmeister, Freunde und einen Verleger zu gewinnen.“ (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ 1888, S. 521) Wenige Tage später debütierte sie mit diesem Werk mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Gustav F. Kogel (vgl. Muck 1982, S. 27). Erst zwei Jahre später allerdings, bei der Wiederholung des Konzertes in der Berliner Singakademie am 10. Oktober 1890, wiederum mit dem Berliner Philharmonischen Orchester unter der Leitung Gustav F. Kogels, nahm auch die Musikkritik Notiz davon (vgl. Muck 1982, S. 37). Das „Musikalische Wochenblatt“ berichtete: „Die Erste, welche in diesem Winter mit grossem Apparat auf der Bildfläche erschien, war am 10. Frau Dory Burmeister-Petersen aus Baltimore. Sie hatte ihr Programm aus dem Dmoll-Concert ihres Gatten Richard Burmeister und dem Liszt’schen Esdur-Concert zuammengestellt und verschmähte alle kleineren Solosachen. Das genügte auch vollständig, um die auch hier in Berlin seit Jahren bekannte Pianistin als eine aussergewöhnliche Liszt-Spielerin zu erkennen. [...] Es ist eine Freude, eine Dame nicht nur technisch auf der Höhe des Liszt-Concertes stehen zu finden, sondern auch den Eindruck mit hinweg zu nehmen, dass sie es geistig beherrscht und mit Geist und Feuer zum Vortrag zu bringen vermag.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 6. November 1890, S. 563) Die Zeitschrift „Der Klavierlehrer“ notierte: „In dem Konzerte, das Frau Dory Burmeister-Petersen aus Baltimore am 10. Oktober in der Singakademie veranstaltet hatte, spielte sie zuerst das d-moll-Klavierkonzert ihres Gatten, ein ernstes, würdiges Werk, das sich oft zu leidenschaftlichem Schwunge erhebt [...]. Frau B. bewältigte das schwierige Werk mit Kraft, Temperament und in den zarten Stellen mit sinnigem, poetischem Ausdruck. [...] Zu noch glanzvollerer Bethätigung ihrer Technik gab Liszt’s Es-dur-Konzert Veranlassung. Die vollkommene Beherrschung aller technischen Schwierigkeiten, der feurige, temperamentvolle Vortrag und die feine Nüanzierung verliehen ihrem Spiel das Gepräge einer Kunstleistung ersten Ranges. Das Philharmonische Orchester unter Musikdirektor Kogel’s Leitung begleitete mit gewohnter musikalischer Feinfühligkeit [...].“ („Der Klavierlehrer“ vom 15. Oktober 1890, S. 246) Auch die „Neue Zeitschrift für Musik“ rezensierte die Aufführung und schrieb über das Spiel von Dory Petersen: „Beide Concerte wurden von der Pianistin mit brillanter Technik, mit musikalischem Verständniß und mit gefühlvoller Nüancierung und con molto bravura meisterhaft durchgeführt.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 29. Oktober 1890, S. 485) Im Frühjahr 1891 wurde Richard Burmeisters Klavierkonzert auch in der Londoner Philharmonic Society aufgeführt, wiederum mit Dory Petersen als Solistin und unter der Leitung von August Manns (vgl. Shaw am 12. März 1891 in „The World“, vgl. Laurence 1881, Bd. II, S. 28f.).


    In weiteren Konzerten trat Dory Burmeister-Petersen z. B. am 30. Januar 1891 in Hagen gemeinsam mit dem Geiger Marcello Rossi in „Feilhauers Kaisersaal“ auf. Dabei spielten die beiden Ludwig van Beethovens Violinsonate c-Moll (op. 30 Nr. 2), Frédéric Chopins Ballade g-Moll (op. 23), Joachim Raffs „Valse sentimentale“, Theodor Kullaks „La Chasse“, Anton Rubinsteins „Romance“ und „Valse Caprice“ sowie Franz Liszts „Liebesträume“ und dessen Ungarische Rhapsodie Nr. 6, Des-Dur (vgl. Konzertprogramm vom 30. Januar 1891, Goethe- und Schillerarchiv Weimar, Sign. 96/391). In London gab Dory Burmeister-Petersen am 28. Mai 1897 in der St. James’s Hall ein eigenes Orchesterkonzert unter der Leitung von Sir George Henschel; zu dieser Zeit wurde sie von der Berliner Konzertagentur Ernest Cavour vertreten (vgl. Konzertankündigung in „The Times London“ vom 1. Mai 1897, S. 1). Zudem veröffentlichte Dora Burmeister-Petersen 1893 zwei Klaviertranskriptionen von Kompositionen des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha, Ernst II., im Hamburger Musikverlag Cranz, ein „Ave Maria“ und „Heimweh“. Beide Veröffentlichungen dienten vermutlich dem Andenken Ernst II., der im August 1893 verstorben war.


    Im Jahr 1899 wurde die Ehe mit Richard Burmeister geschieden. Dory Burmeister-Petersen kehrte nach Deutschland zurück und setzte – vermutlich von Hamburg aus – ihre pianistische Laufbahn fort. So konzertierte sie z. B. am 22. Januar 1901 in einem geschlossenen Zirkel in Paris, wie die „Neue Zeitschrift für Musik“ berichtete: „Gestern spielte vor einer auserwählten Zuhörerschaft die bedeutende Pianistin, die Kgl. Sächs. und Coburg-Gotha’sche Hofpianistin Dory Burmeister-Petersen mit den ihr eigenen hervorragenden technischen und geistigen Vorzügen ein vornehm gehaltenes Programm mit großem Erfolge.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 6. Februar 1901, S. 84)


    Während ihrer Laufbahn als Pianistin wurde Dory Burmeister-Petersen mehrfach ausgezeichnet. Sie führte den Titel „königlich sächsisch-coburgische und gothasche Hofpianistin“, und erhielt 1899 vom Großherzog von Luxemburg die „grosse Medaille für Künste und Wissenschaften“ (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ Jg. 30 [1899], S. 106).


    Dory Burmeister-Petersen starb am 4. November 1902 in Hamburg.

    Würdigung

    Dory Burmeister-Petersen war mehr als zwanzig Jahre lang als Pianistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin im internationalen Musikleben präsent. Dabei setzte sie sich besonders für die Verbreitung der Werke Franz Liszts und ihres Mannes Richard Burmeister ein. Eine angemessene Würdigung ihrer Tätigkeiten ist jedoch erst nach weiteren Forschungen möglich.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten von Dory Burmeister-Petersen werden derzeit nicht rezipiert (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“).

    Werkverzeichnis

    Bearbeitungen


    Ernst, Herzog zu Sachsen. „Ave Maria“ für Pianoforte übertragen von Dora Burmeister-Petersen. Hamburg: Cranz, 1893.


    Ernst, Herzog zu Sachsen. „Heimweh“ für Pianoforte übertragen von Dora Burmeister-Petersen. Hamburg: Cranz, 1893.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Dory Burmeister-Petersen kann erst nach weiteren Forschungen erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen der folgenden Werke:


    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate d-Moll, op. 31 Nr. 2

    Beethoven, Ludwig van. Sonate für Violine und Klavier c-Moll, op. 30 Nr. 2


    Burmeister, Richard. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll


    Chopin, Frédéric. Ballade g-Moll, op. 23


    Kullak, Theodor. La Chasse


    Liszt, Franz. Zweiter Mephisto-Walzer

    Liszt, Franz. Réminiscences de Don Juan

    Liszt, Franz. Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur

    Liszt, Franz. Les Préludes für zwei Klaviere

    Liszt, Franz. Liebesträume

    Liszt, Franz. Marsch „Vom Fels zum Meer“

    Liszt, Franz. Mazeppa aus „Etudes d’exécution transcendante“

    Liszt, Franz. Réminiscences de Norma

    Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie Nr. 6, Des-Dur

    Liszt, Franz. Ungarische Rhapsodie Nr. 12, cis-Moll


    Naubert, Friedrich August. Mazurka


    Raff, Joachim. Valse sentimentale


    Rubinstein, Anton. Romance

    Rubinstein, Anton. Valse Caprice


    Schubert, Franz. Thema und Variationen B-Dur, op. 142 Nr. 3


    Schumann, Robert. Carnaval, op. 9


    Weber, Carl Maria von. Polacca brillante, op. 72

    Quellen

    Dokumente


    Konzertprogramm vom 30. Januar 1891, Goethe- und Schillerarchiv Weimar, Sign. 96/391.



    Literatur


    Artikel „Musikerinnen“. In: Illustriertes Konversations-Lexikon der Frau. o. Hg. 2 Bde. Berlin: Verlag von Martin Oldenburg, 1900.


    Brainard’s Biographies of American Musicians. E. Douglas Bomberger (Hg.).


    Liszt, Franz. Briefe aus ungarischen Sammlungen 1833-1886. Margit Prahács (Hg.). Kassel, Basel etc.: Bärenreiter, 1966.


    Lachmund, Carl von. Mein Leben mit Franz Liszt. Aus dem Tagebuch eines Liszt-Schülers. Eschwege: G. E. Schroeder-Verlag, 1970.


    Laurence, Dan H. (Ed.). Shaw’s Music. The Complete Musical Criticism of Bernard Shaw. 3 Vol. Second revised edition. London: The Bodley Head, 1981.


    Legány, Dezsö. Liszt’s and Erkel’s Relations and Students. In: Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae. Jg. 18 (1976), S. 19-50.


    Muck, Peter. Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester: Darstellung in Dokumenten. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Ur- und Erstaufführungen. Tutzing: Schneider, 1982.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Der Klavierlehrer vom 1. April 1881, S. 81.

    Der Klavierlehrer vom 15. Oktober 1890, S. 246.


    Musikalisches Wochenblatt vom 19. Oktober 1882, S. 504f.

    Musikalisches Wochenblatt vom 11. Oktober 1883, S. 516.

    Musikalisches Wochenblatt vom 25. Oktober 1883, S. 544.

    Musikalisches Wochenblatt vom 13. November 1884, S. 583.

    Musikalisches Wochenblatt vom 28. April 1887, S. 224.

    Musikalisches Wochenblatt, Jg. 19 (1888), S. 521.

    Musikalisches Wochenblatt vom 6. November 1890, S. 563.

    Musikalisches Wochenblatt, Jg. 30 (1899), S. 106.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 29. Oktober 1890, S. 485.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 6. Februar 1901, S. 84.


    The New York Times vom 31. März 1887.


    The Times London vom 12. Juli 1881, S. 5.

    The Times London vom 4. Dezember 1882, S. 1.

    The Times London vom 1. Mai 1897, S. 1.

    Forschung

    Zu Dory Petersen liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Dory Petersen umfasst ihre Biografie sowie ihre Tätigkeiten.

    Normdaten

    Virtual International Authority File (VIAF): 783245
    Deutsche Nationalbibliothek (GND): 117174718

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 23. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 03.12.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Dory Burmeister-Petersen“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 3.12.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Dory_Burmeister-Petersen