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  • Doris Böhme

    von Silke Wenzel
    Die Pianistin Doris Böhme. Undatierte Fotografie von Carl Miersch, Dresden.
    Namen:
    Doris Böhme
    Varianten: Doris Boehme, Doris Antonie Louise Doris Böhme, Doris Antonie Louise Doris Boehme
    Lebensdaten:
    geb. in Dresden, Deutschland
    gest. in Dresden, Deutschland
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Musikpädagogin
    Charakterisierender Satz:

    „Fräulein Böhme hat [...] im Laufe namentlich der letzten zwei Jahre ihr seltenes Talent so überaus schnell entwickelt u. so eminente Fortschritte gemacht, daß sie in diesem Augenblicke als eine vollkommen gereifte, durch die eigenthümlichsten Vorzüge hervorragende Klavierspielerin dasteht, welche, wenn nicht Alles trügt, in ihrer Kunst einst den wenigen Auserwählten beigezählt werden dürfte, denen das Höchste zu erreichen beschieden ist.“


    (Der Pianist Ernst Ferdinand Wenzel über Doris Böhme im Lehrerzeugnis des Leipziger Konservatoriums für Musik. Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sign. A I. 3. Zeugnisse. Matrikelnummer 826: Antonie Louise Doris Böhme)


    Profil

    Doris Böhme studierte von 1860 bis 1863 am Leipziger Konservatorium für Musik das Fach Klavier bei Ignaz Moscheles und Ernst Ferdinand Wenzel. Nach ihrem Studium wirkte sie mehr als vierzig Jahre lang als Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin im mitteldeutschen Raum. Die Kammermusiksoiréen, die sie in den 1880er Jahren in Dresden gemeinsam mit dem Geiger Emil Feigerl und dem Violoncellisten Ferdinand Böckmann veranstaltete, waren beim Dresdner Publikum überaus beliebt. In ihnen wurden vorwiegend Werke zeitgenössischer deutscher und französischer Komponisten aufgeführt. In späteren Jahren wirkte Doris Böhme als Musikpädagogin an der „Rollfuss’schen Musikakademie für Damen“ in Dresden.

    Orte und Länder

    Doris Böhme wurde in Dresden geboren. Von 1860 bis 1863 studierte sie am Konservatorium für Musik in Leipzig und kehrte anschließend nach Dresden zurück, wo sie sich dauerhaft niederließ. Sie konzertierte vorwiegend in Mitteldeutschland.

    Biografie

    Doris Böhme wurde am 2. August 1846 in Dresden als Tochter von Eduard Böhme, einem „Mechanikus“, und seiner Frau geboren. Ab dem Alter von acht Jahren erhielt sie Klavierunterricht bei einem Herrn Wehner und einem Frl. Enzmann in Dresden (vgl. Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sign. A I. 2. Inskriptionen, Matrikelnummer 826: Antonie Louise Doris Böhme) und trat zwischen 1856 und 1859 als so genanntes „Wunderkind“ in Konzerten der Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient auf (vgl. „Die Musik“ Jg. 5 [1905/06], Bd. 4, S. 261).


    Am 4. Oktober 1859 bestand Doris Böhme die Aufnahmeprüfung am Leipziger Konservatorium für Musik und erhielt eines der begehrten Stipendien des Konservatoriums, die „königliche Freistelle“. Von April 1860 bis September 1863 studierte sie dort das Fach Klavier bei Ignaz Moscheles und Ernst Ferdinand Wenzel und wurde zudem von Ernst Friedrich Richter in Musiktheorie, Komposition und Chorgesang, von Ferdinand David in Ensemblespiel und von Franz Brendel in Musikgeschichte unterrichtet (vgl. Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sign. A I. 3. Zeugnisse. Matrikelnummer 826: Antonie Louise Doris Böhme). Während ihres Studiums trat Doris Böhme bei mehreren öffentlichen Hauptprüfungen auf, die in der Regel im Leipziger Gewandhaus stattfanden. Dabei spielte sie am 9. April 1862 Ignaz Moscheles’ Klavierkonzert E-Dur (op. 64) und im Mai 1863 Frédéric Chopins Klavierkonzert f-Moll (op. 21). Über ihren Auftritt in einem Prüfungskonzert schrieb ein Musikkritiker der „Allgemeinen Musikalischen Zeitung“, sie habe sehr brillant gespielt und die beste Leistung des Abends erbracht (vgl. „Allgemeine musikalische Zeitung“ vom 13. Mai 1863, Sp. 360). Am 30. September 1863 schloss Doris Böhme ihr Studium ab und erhielt ein Lehrerzeugnis des Leipziger Konservatoriums, in dem ihre künstlerischen Fähigkeiten mehrfach hervorgehoben wurden. Ignaz Moscheles urteilte, sie habe „ihre künstlerischen Anlagen durch unermüdliches Studium in einem hohen Grade ausgebildet“. Ferdinand David notierte: „Bei vorzüglicher Befähigung und eifrigem Interesse für die Sache hat Frl. B.[öhme] einen hohen Grad von Ausbildung im Vortrage von Kammermusik erreicht“, und Ernst Ferdinand Wenzel formulierte zusammenfassend: „Fräulein Böhme hat [...] im Laufe namentlich der letzten zwei Jahre ihr seltenes Talent so überaus schnell entwickelt u.[nd] so eminente Fortschritte gemacht, daß sie in diesem Augenblicke als eine vollkommen gereifte, durch die eigenthümlichsten Vorzüge hervorragende Klavierspielerin dasteht, welche, wenn nicht Alles trügt, in ihrer Kunst einst den wenigen Auserwählten beigezählt werden dürfte, denen das Höchste zu erreichen beschieden ist“ (vgl. Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sign. A I. 3. Zeugnisse. Matrikelnummer 826: Antonie Louise Doris Böhme).


    Nach ihrem Studium konnte sich Doris Böhme in Dresden und Leipzig als Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin etablieren und blieb mehr als vierzig Jahre lang im mitteldeutschen Musikleben präsent, auch wenn ihre Konzerte derzeit nur bruchstückhaft zu belegen sind. Bereits kurz nach Beendigung ihres Studiums, am 12. November 1863, debütierte sie im Leipziger Gewandhaus mit dem Klavierkonzert f-Moll (op. 21) von Frédéric Chopin (Dörffel 1884, Anh., S. 89). Der Rezensent der „Neuen Zeitschrift für Musik“ reagierte allerdings eher verhalten auf ihren Auftritt: „Frl. Böhme trug das sehr schwere Chopin’sche Concert recht lobenswerth vor. Entbehrte ihr Spiel auch hin und wieder noch der erforderlichen Kraft, so entschädigte es andererseits den Zuhörer durch anmuthig zarten Anschlag.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 27. November 1863, S. 188; vgl. auch „Neue Berliner Musikzeitung“ vom 18. November 1863, S. 375) Am 28. Oktober 1864 trat sie im Rahmen der so genannten „Abendunterhaltungen“ des Leipziger Konservatoriums auf und übernahm dort den Klavierpart in Edouard Lalos Klaviertrio h-Moll (vgl. „Signale für die musikalische Welt“ vom 4. November 1864, S. 814).


    In Dresden und Umgebung veranstaltete Doris Böhme regelmäßig eigene Konzerte. So gab sie z. B. am 7. Dezember 1866 mit dem Wittingschen Musikchor ein Benefizkonzert für Cholerakranke in Werdau, bei dem sie das Klavierkonzert e-Moll (op. 11) von Frédéric Chopin, Serenade und Allegro giocoso h-Moll (op. 43) von Felix Mendelssohn Bartholdy, eine Fantasie von Sigismund Thalberg sowie – gemeinsam mit dem jungen Pianisten Georg Leitert – Carl Reineckes Impromptu über ein Thema aus Robert Schumanns „Manfred“ für zwei Klaviere (op. 66) spielte. Die „Allgemeine musikalische Zeitung“ schrieb über das Konzert, Doris Böhme zeige sich „als wackere Clavierspielerin von tüchtiger Schule und geschmackvollem Vortrage, die jedenfalls unter dem gewaltigen Heere ihrer Kunstgenossinnen eine nicht unrühmliche Stellung einnehmen dürfte.“ („Allgemeine musikalische Zeitung“ 1866, S. 73) Bei einem weiteren eigenen Konzert im Herbst 1871 in Dresden standen u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate cis-Moll (op. 27 Nr. 2) und kleinere Stücke von Johannes Schondorf und Joachim Raff auf dem Programm (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 17. November 1871, S. 746), und im Februar 1878 spielte sie u. a. Ludwig van Beethovens Klaviersonate As-Dur (op. 110): „Von weiteren heimischen Künstlern concertirten selbständig Frl. Doris Böhme, deren tüchtige Leipziger Schule (Conservatorium) in der heiklen Sonate Op. 110 von Beethoven glänzend zur Anschauung gelangte.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 1. März 1878, S. 124)


    Anfang der 1880er Jahre bildete Doris Böhme gemeinsam mit dem Geiger Emil Feigerl und dem Violoncellisten Ferdinand Böckmann ein Klaviertrio, das in Dresden jährlich einen Zyklus mit Kammermusiksoiréen präsentierte. Dabei wurden überwiegend Werke zeitgenössischer deutscher und französischer Komponisten gespielt, die Doris Böhme mit ihren Partnern auf diese Weise bekannt machte. So gab das Trio z. B. im Sommer 1881 zwei Kammermusikabende mit einem Klaviertrio von Edouard Lalo, Robert Volkmanns Klaviertrio b-Moll (op. 5) und Xaver Scharwenkas Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll (op. 46) (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 8. September 1881, S. 442). Im Frühjahr 1882 standen u. a. das Klaviertrio Nr. 1 (op. 1 Nr. 1) von César Franck und die Violinsonate B-Dur von Hans Huber auf den Programmen, und das „Musikalische Wochenblatt“ schrieb über die Konzerte: „Die Triosoiréen von Frl. Doris Böhme, einer sehr begabten hiesigen Pianistin, und der HH. Feigerl und Böckmann, k.[önigliche] Kammermusiker, brachten ebenfalls vieles Werthvolles in abgerundetster Weise, das höchst interessante, nicht mehr neue und trotzdem nur selten gehörte Trio (op. 1) von César Frank ward ganz prächtig, temperamentvoll und fein begeistigt wiedergegeben und elektrisirte dermaassen, dass der Wunsch nach Wiederholung desselben ein ganz berechtigter war. Hans Huber’s Sonate (B-Dur) für Clavier und Violine erwies sich als ganz talentvolle und tüchtig durchgeführte Arbeit eines unserer jüngeren Componisten und fand viel Beifall.“ („Musikalisches Wochenblatt“ vom 1. Juni 1882, S. 271) In einer Soirée am 1. November 1883 spielte das Trio Friedrich Gernsheims Klaviertrio H-Dur (op. 37), Anton Rubinsteins Klaviertrio B-Dur (op. 52) und Franz Schuberts Fantasie für Klavier und Violine C-Dur (op. 159, D 934) (vgl. „Musikalisches Wochenblatt“ vom 4. Januar 1883, S. 22).


    Für ihr künstlerisches Wirken erhielt Doris Böhme den Titel einer königlich-sächsischen Kammervirtuosin.


    Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtete Doris Böhme regelmäßig und war etwa ab den 1890er Jahren an der „Rollfuss’schen Musikakademie für Damen“ in Dresden, die der Pianist Bernhard Rollfuss in den 1860er Jahren gegründet hatte, als Klavierpädagogin angestellt. Zu ihren dortigen Kollegen zählten u. a. der Komponist Felix Draeseke und der Musikwissenschaftler Robert Eitner.


    Doris Böhme starb am 25. Juli 1906 in Dresden.

    Würdigung

    Die Pianistin und Musikpädagogin Doris Böhme war nach ihrem Studium am Leipziger Konservatorium mehr als vierzig Jahre lang im Dresdner und Leipziger Musikleben präsent. Sie galt als engagierte Musikpädagogin und als herausragende Solistin und Kammermusikerin, die u. a. mit dem Titel einer „königlich-sächsischen Kammervirtuosin“ ausgezeichnet wurde. Ein Nachruf in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ würdigte ihre verschiedenen Tätigkeiten: „Die kgl. sächs. Kammervirtuosin Frl. Doris Böhme starb nach kurzer Krankheit. Sie galt mit Recht als eine überaus feinsinnige Pianistin, ausgezeichnete Lehrerin und liebenswürdige, geistig bedeutende Dame, deren Tod für die Dresdner Musikwelt, besonders aber für die Rollfusssche Musikakademie für Damen, an welcher Frl. Böhme seit Jahren wirkte, einen grossen Verlust bedeutet. Ihren Solodarbietungen zu lauschen, ihrem innigen Versenken in die Poesien eines Schumann, Schubert und Chopin nachzugehen, gewährte dem Hörer einen ungetrübten Genuss. Auch als Kammermusikspielerin war Doris Böhme wegen ihres ausgeprägten Stilgefühls sehr geschätzt.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 1. August 1906, S. 647; vgl. auch „Der Klavierlehrer“ Jg. 29 [1906], S. 280)

    Rezeption

    Die Tätigkeiten Doris Böhmes werden derzeit nicht rezipiert.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste von Doris Böhme lässt sich aufgrund fehlender Forschungen bislang nicht erstellen. Nachgewiesen sind Aufführungen folgender Werke:


    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate cis-Moll, op. 27 Nr. 2

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate As-Dur, op. 110


    Chopin, Frédéric. Konzert für Klavier und Orchester e-Moll, op. 11

    Chopin, Frédéric. Konzert für Klavier und Orchester f-Moll, op. 21


    Franck, César. Klaviertrio op. 1 Nr. 1


    Gernsheim, Friedrich. Klaviertrio H-Dur, op. 37


    Huber, Hans. Sonate für Violine und Klavier B-Dur


    Lalo, Edouard. Klaviertrio h-Moll, o. op.


    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Serenade und Allegro giocoso h-Moll, op. 43


    Moscheles, Ignaz. Konzert für Klavier und Orchester E-Dur, op. 64


    Reinecke, Carl. Impromptu über ein Thema aus Robert Schumanns „Manfred“ für zwei Klaviere, op. 66


    Rubinstein, Anton. Klaviertrio B-Dur, op. 52


    Scharwenka, Xaver. Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll, op. 46


    Schubert, Franz. Fantasie für Klavier und Violine C-Dur, op. 159, D 934.


    Thalberg, Sigismund. Fantasie


    Volkmann, Robert. Klaviertrio b-Moll, op. 5

    Quellen

    Dokumente


    Archiv der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Signaturen A I. 1. Inskriptionsregister, A I. 2. Inskriptionen, A I. 3. Zeugnisse. Matrikelnummer 826: Antonie Louise Doris Böhme.


    Universitätsbibliothek Johann Christin Senckenberg Frankfurt am Main. Zwei Visitenkarten, davon eine an Julius Rietz gerichtet. Sign.: Mus. Autogr. Böhme.



    Literatur


    Dörffel, Alfred. Geschichte der Gewandhausconcerte zu Leipzig vom 25. November 1781 bis 25. November 1881. Leipzig: Concert-Direction Gewandhaus, 1884.



    Zeitschriftenartikel und Konzertkritiken


    Allgemeine musikalische Zeitung 1866, S. 73.


    Der Klavierlehrer, Jg. 29 (1906), S. 280.


    Die Musik, Jg. 5 (1905/06), Bd. 4, S. 261.


    Musikalisches Wochenblatt vom 17. November 1871, S. 746.

    Musikalisches Wochenblatt vom 1. März 1878, S. 124.

    Musikalisches Wochenblatt vom 8. September 1881, S. 442.

    Musikalisches Wochenblatt vom 1. Juni 1882, S. 271.

    Musikalisches Wochenblatt vom 4. Januar 1883, S. 22.


    Neue Berliner Musikzeitung vom 18. November 1863, S. 375.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 27. November 1863, S. 188.

    Neue Zeitschrift für Musik vom 1. August 1906, S. 647.


    Signale für die musikalische Welt vom 4. November 1864, S. 814.



    Links


    www.kalliope-portal.de

    Das Verbundsystem Nachlässe und Autographen „Kalliope-Portal“ verzeichnet zwei Visitenkarten sowie fünf Konzertprogramme von Doris Böhme in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main.

    Forschung

    In der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt a. M. sind von Doris Böhme zwei Visitenkarten, davon eine an Julius Rietz gerichtet, sowie fünf Konzertprogramme erhalten.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Doris Böhme umfasst ihre Biografie sowie alle ihre Tätigkeiten und künstlerischen bzw. privaten Kontakte. Ihre Biografie könnte besonders im Hinblick auf Ausbildung und anschließende Erwerbstätigkeit von Musikerinnen im 19. Jahrhundert interessant sein.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 23. November 2009


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 03.12.2009


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Doris Böhme“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 3.12.2009.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Doris_Böhme