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    von Silke Wenzel
    Namen:
    Dora Schirmacher
    Lebensdaten:
    geb. in Liverpool, England
    gest. nach

    Sterbedatum, -jahr und -ort von Dora Schirmacher sind bislang nicht bekannt. Im Katalog zur Ausstellung „Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik“ von 1914 werden ihre Kompositionen in der Rubrik „lebende Komponistinnen“ präsentiert (vgl. ebd., S. 54).
    Tätigkeitsfelder:
    Pianistin, Komponistin
    Charakterisierender Satz:

    „A young pianist, Miss Dora Schirmacher, played Mendelssohn’s second concerto (D) with so much spirit and intelligence that she may be said to have made her position at once. Miss Schirmacher has an elastic touch, a legitimate tone, and great fluency of execution. […] The audience recalled her with enthusiasm.”


    („Eine junge Pianistin, Miss Dora Schirmacher, spielte Mendelssohns zweites Klavierkonzert (d-Moll) mit so viel Lebendigkeit und Intelligenz, dass sie sich auf Anhieb positionieren konnte. Miss Schirmacher hat einen weichen Anschlag, einen seriösen Ton und eine große Geläufigkeit in der Ausführung. […] Das Publikum rief sie begeistert ein weiteres Mal heraus.“)


    („The Times London” vom 3. April 1877, S. 6)


    Profil

    Dora Schirmacher studierte von 1872 bis 1877 Klavier bei Ernst F. Wenzel und Carl Reinecke am Leipziger Konservatorium. Bereits während ihrer Studienzeit konnte sie sich als Pianistin etablieren und trat regelmäßig in Deutschland und England auf, u. a. im Leipziger Gewandhaus, bei den Frankfurter Museumskonzerten, den Londoner Popular Concerts sowie im Rahmen des Liverpool Musical Festivals. Mehrere Kompositionen von ihr erschienen ab 1883 in den Musikverlagen Schuberth, Hamburg, E. W. Fritzsch, Leipzig, und Novello, London. Das letzte nachweisbare Konzert von Dora Schirmacher fand 1889 statt. Über ihren weiteren Lebensweg ist nichts bekannt. Im Jahr 1914 wurden Drucke ihrer Kompositionen im Rahmen der Leipziger „Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik“ präsentiert.

    Orte und Länder

    Dora Schirmacher wurde in Liverpool, England, geboren. Sie studierte von 1872 bis 1877 Klavier am Leipziger Konservatorium, kehrte anschließend nach England zurück und ließ sich in Liverpool nieder, wo sie 1888 noch ihren Wohnsitz hatte (vgl. Michaelis 1888) .


    Dora Schirmacher konzertierte regelmäßig in deutschen und englischen Städten, darunter London, Liverpool, Manchester, Amsterdam, Leipzig, Frankfurt a. M. und Stuttgart.

    Biografie

    Dora Schirmacher wurde am 1. September 1857 in Liverpool als Kind deutsch-englischer Eltern geboren. Der Vater, H. Schirmacher, war ein aus Deutschland eingewanderter Musiklehrer, die Mutter eine gebürtige Engländerin.


    Dora Schirmacher erhielt ihre erste musikalische Ausbildung vom Vater, der sie bis zum Alter von 15 Jahren regelmäßig in Klavier unterrichtete. Anschließend studierte sie von 1872 bis 1877 Klavier bei Ernst F. Wenzel und Carl Reinecke am Leipziger Konservatorium und erhielt dort auch Unterricht in Komposition; möglicherweise wurde ihr während ihres Studiums der Mendelssohn-Preis verliehen (vgl. Elson 1903, S. 146).


    Bereits während ihrer Leipziger Studienzeit trat Dora Schirmacher sowohl in England als auch in Deutschland regelmäßig auf. So spielte sie z. B. Ende September 1874 im Rahmen des Liverpool Musical Festival das Klavierkonzert g-Moll, op. 25, von Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Leitung von Julius Benedict und begleitete den Violinisten Ludwig Straus in einigen der von Joseph Joachim arrangierten „Ungarischen Tänzen“ von Johannes Brahms. Die „London Times” schrieb über das Konzert: „The young pianist, Miss Dora Schirmacher, pupil […] of Herr Reinecke, the Leipsic Capellmeister, did honour to her master and credit to herself by her spirited execution of Mendelssohn’s first concerto. She gave the first and last movements with the vigour which is their predominant characteristic – the rondo more especially; while in the middle movement (andante) one of the most charmingly melodious inspirations of its kind, she exhibited not only a delicate touch, but real feeling. Such promise at the early age of 15 merits cordial recognition. The audience were gratified beyond measure, and expressed their approval in the heartist manner.” („Die junge Pianistin, Miss Dora Schirmacher, eine Schülerin von Carl Reinecke, dem Leipziger Kapellmeister, machte ihrem Lehrer und sich selbst alle Ehre mit ihrer lebendigen Ausführung von Mendelssohns erstem Klavierkonzert. Sie gab den ersten und letzten Satz mit jener Vitalität, die deren vorherrschende Eigenschaft ist, vor allem im Rondo; im mittleren Satz (Andante) hingegen, einem der reizvollsten melodischen Einfälle seiner Art, zeigte sie nicht nur einen feinsinnigen Anschlag, sondern wirkliche Sensibilität. Solch vielversprechendes Talent im Alter von 15 Jahren verdient Anerkennung. Das Publikum war über alle Maßen zufrieden und gab herzlichen Beifall.“ „The Times London“ vom 1. Oktober 1874, S. 8) Ein Jahr später, am 30. Oktober 1875, beteiligte sich Dora Schirmacher an einem Konzert des Violoncellisten S. Streletski im Leipziger Gewandhaus mit Ludwig van Beethovens Klaviersonate C-Dur, op. 2 (vgl. Dörffel 1884, S. 226f.).


    Kurz vor Abschluss ihres Studium, am 1. Februar 1877, debütierte Dora Schirmacher offiziell im Leipziger Gewandhaus im Rahmen eines Konzertes, das den Kompositionen Felix Mendelssohn Bartholdys gewidmet war. Dabei spielte sie dessen Klavierkonzert d-Moll, op. 40. Die „Neue Zeitschrift für Musik“ rezensierte ihren Auftritt verhalten: „Das gegen das Gmollconcert zurückstehende Dmollconcert spielte eine sehr begabte Schülerin des hiesigen Conservatoriums, Frl. Dora Schirmacher, welche laut Angabe eines Lehrers der Anstalt ‚bereits vor ihrem Eintritte in das Institut schon sehr Tüchtiges leistete, weil sie von ihrem Vater, einem der besten Clavierpädagogen Englands, eine ganz vorzügliche Ausbildung erhalten hatte‘. Haftete auch der Leistung noch manches Schülerhafte an und schlummert noch die tiefere seelische Seite, so regte doch die treffliche Abrundung der Technik wie die Klarheit der Darstellung zu schönen Hoffnungen an.“ („Neue Zeitschrift für Musik“ vom 2. März 1877, S. 103). Wenige Wochen später, am 31. März 1877, debütierte Dora Schirmacher mit demselben Klavierkonzert im Londoner Crystal Palace unter der Leitung von August Manns. Im Gegensatz zur „Neuen Zeitschrift für Musik“ zeigte sich die „London Times“ begeistert: „A young pianist, Miss Dora Schirmacher, played Mendelssohn’s second concerto (D) with so much spirit and intelligence that she may be said to have made her position at once. Miss Schirmacher has an elastic touch, a legitimate tone, and great fluency of execution. […] The audience recalled her with enthusiasm.” („Eine junge Pianistin, Miss Dora Schirmacher, spielte Mendelssohns zweites Klavierkonzert (d-Moll) mit soviel Lebendigkeit und Intelligenz, dass sie sich auf Anhieb positionieren konnte. Miss Schirmacher hat einen weichen Anschlag, einen seriösen Ton und eine große Geläufigkeit in der Ausführung. […] Das Publikum rief sie begeistert ein weiteres Mal heraus.“ „The Times London” vom 3. April 1877, S. 6)

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    In den folgenden Jahren konnte sich Dora Schirmacher als Solistin und Kammermusikerin im deutschen und englischen Musikleben etablieren. Dennoch sind ihre Auftritte nur vereinzelt nachweisbar. Am 3. Dezember 1877 übernahm sie im Rahmen der Londoner Monday Popular Concerts den Klavierpart im Klavierquartett b-Moll, op. 3, von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Ludwig Straus an der ersten Violine und gab als Solostück die Klaviersonate C-Dur, op. 2, von Ludwig van Beethoven, „in the rendering of which Mdlle. Schirmacher’s exceptional talent appeared to the best advantage” („in deren Ausführung sich Mdlle. Schirmachers außergewöhnliches Talent von seiner besten Seite zeigte“, „The Musical Times“ vom 1. Januar 1878, S. 26). Am 14. Februar 1880 trat sie in den Crystal Palace Concerts auf, konzertierte am 24. Januar 1881 an der Seite der Geigerin Wilma Neruda und dem Violoncellisten Alfredo Piatti in den Saturday Popular Concerts in der Londoner St. James’s Hall und spielte am 12. Februar 1881 in einem Londoner Konzert, bei dem auch der Sänger Edward Lloyd, der Geiger Jean Becker und der Violoncellist Alfredo Piatti auftraten (Concert Programmes Database – ohne Angaben zu den Programmen; vgl. „Links“). Am 28. März 1881 trat Dora Schirmacher in den „Gentlemen’s concerts“ in Manchester wiederum mit Felix Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert g-Moll sowie mit Solostücken von Jean Philipp Rameau und Frédéric Chopin auf. Die „Musical Times“ schrieb über das Konzert: „Miss Dora Schirmacher gave an admirable reading of Mendelssohn’s G minor pianoforte Concerto […], and played with great success solos by Rameau and Chopin. Miss Schirmacher is perhaps slightly deficient in power, but her mastery of technique, and sympathy with the composers whose works she interprets, more than condone the minor shortcoming alluded to.” („Miss Dora Schirmacher gab eine herrliche Interpretation von Mendelssohns g-Moll-Klavierkonzert […] und spielte mit großem Erfolg Solostücke von Rameau und Chopin. Miss Schirmacher fehlt es möglicherweise etwas an Kraft, aber ihre meisterhafte Technik und ihr Verständnis für die Komponisten, deren Werke sie spielt, lässt den kleinen erwähnten Mangel vergessen.“ „The Musical Times“ vom 1. Mai 1881, S. 246). Im Frühjahr 1886 gab Dora Schirmacher einen eigenen Konzertabend in der St. George’s Hall in Liverpool. Auf dem Programm standen eine Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach, die Klaviersonate „quasi una Fantasia” Es-Dur, op. 27 Nr. 1, von Ludwig van Beethoven, das Scherzo es-Moll, op. 4, von Johannes Brahms, Robert Schumanns „Carnaval” op. 9 sowie eigene Kompositionen: „Her playing throughout was distinguished by real sensitive force and sympathy, and the wonderful power of her left hand, aided by the tone of the instrument, a Blüthner, was the subject of general comment. We must not omit to mention that the fourth section of her programme was composed of some interesting little compositions of Miss Schirmacher’s own writing, which were a nearer approach to genius than to mediocrity.” („Ihr Spiel zeichnete sich während des ganzen Konzerts durch wirklich sensible Stärke und Gefühl aus, und die wunderbare Kraft ihrer linken Hand, unterstützt vom Klang des Instruments, einem Blüthner, war allgemein im Gespräch. Wir sollten nicht versäumen zu erwähnen, dass der vierte Teil des Programms aus einigen interessanten kleinen Kompositionen von Miss Schirmacher bestand, die näher dem Genie als der Mittelmäßigkeit waren.“ „The Musical Times” vom 1. Mai 1886, S. 284). Das letzte nachweisbare Konzert von Dora Schirmacher – wiederum ein eigener Konzertabend – fand am 15. Mai 1889 in der London Prince’s Hall statt. Dort spielte sie u. a. Georg Friedrich Händels „Air and Variations“ d-Moll, Klavierstücke von Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven sowie Carl Maria von Webers „Grande Sonate“ As-Dur, op. 39. Die Rezension in der „London Times“ zeigt, dass Dora Schirmacher zu dieser Zeit einen sicheren Stand im englischen Musikleben hatte: „Miss Dora Schirmacher, one of the most finished pianists now before the public, gave a recital of more than ordinary interest last week in Prince’s-hall. […] Weber’s sonata in A flat was played with exactly the right combination of fire and delicacy, and the selection from Chopin with perfect sympathy and artistic feeling.” („Miss Dora Schirmacher, eine der vollkommensten, in der Öffentlichkeit wirkenden Pianistinnen, gab letzte Woche ein mehr als interessantes Konzert in der Prince’s-Hall. Webers Sonate As-Dur wurde mit genau der richtigen Mischung aus Temperament und Feinsinnigkeit gespielt, und die Chopin-Stücke mit perfektem Verständnis und künstlerischer Sensibilität.“ „The Times London” vom 21. Mai 1889, S. 4)


    Dora Schirmacher trat, Lexikonartikeln zufolge, in den 1880er Jahren weiterhin auch in Deutschland auf und war Gast in den Leipziger Gewandhaus- und Euterpe-Konzerten, den Museumskonzerten in Frankfurt a. M., sowie in Stuttgart, Wiesbaden, Dresden, Berlin und Köln. Auf ihre Akzeptanz im deutschen Musikleben verweist auch ein biografisches Porträt der Pianistin, das 1881 im „Musikalischen Wochenblatt“ erschien (1881). Als weitere Auftrittsorte werden Amsterdam sowie die Philharmonic Concerts in Liverpool und die Hallé Concerts in Manchester genannt.


    Dora Schirmacher war zudem – wie erwähnt – auch als Komponistin bekannt. Mehrere ihrer Werke erschienen ab 1883 in den Verlagen Schuberth, Hamburg, E. W. Fritzsch, Leipzig, und Novello, London. Ihre Kompositionen wurden 1914 im Rahmen der Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig ausgestellt. Im Katalog zur Abteilung „Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik“ wurde Dora Schirmacher dabei unter den „lebenden Komponistinnen“ verzeichnet (ebd., S. 54).


    Über den weiteren Lebensweg von Dora Schirmacher nach 1889 ist bislang nichts bekannt.

    Würdigung

    Dora Schirmacher wurde in den 1870er und 1880er Jahren in Deutschland und England als Pianistin und Komponistin anerkannt. Hierauf verweisen ihre Auftritte im Gewandhaus Leipzig, in den Museumskonzerten Frankfurt a. M., den Londoner Crystal Palace Concerts und den dortigen Popular Concerts. Sir G. Grove schrieb 1879 über die Pianistin, sie werde „greatly esteemed for her poetical rendering and her varied répertoire” („sehr geschätzt für ihre poetischen Interpretationen und ihr vielfältiges Repertoire“; Artikel 1879). Ein biografisches Porträt, das 1881 im „Musikalischen Wochenblatt“ erschien, sowie die Ausstellung ihrer Kompositionen im Rahmen der „Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik“ 1914 in Leipzig zeigen, dass Dora Schirmacher im deutschen Musikleben präsent blieb. Ihre Tätigkeiten können jedoch erst nach weiteren Forschungen angemessen gewürdigt werden.

    Rezeption

    Die Tätigkeiten von Dora Schirmacher werden derzeit nicht rezipiert (zur zeitgenössischen Rezeption vgl. „Biografie“).

    Werkverzeichnis

    (Die Kompositionen wurden nach Hofmeister 1883/84, Michaelis 1888, Pazdírek 1904 und „Die Frau im Buchgewerbe“ 1914 zusammengestellt. Die Liste gibt vermutlich lediglich eine Auswahl der Kompositionen von Dora Schirmacher wieder.)


    Zwei Lieder für eine Singstimme mit Pianoforte, mit deutschem und englischem Text: Nr. 1 Des Ocean’s Sehnsucht („Aus dem nächtlichen Azur“) – Nr. 2 Jugend und Alter („Die Welt war munter und jung“). Hamburg: Schuberth, 1883.


    Vier Klavierstücke: Lied und Intermezzo – Prelude – Intermezzo – Etüde. Hamburg: Schuberth, 1883.


    Romanze für Klavier, op. 4. Hamburg: Schuberth, 1883.


    Fünf Tonbilder für Klavier, op. 5. Hamburg: Schuberth, 1884.


    Valse de Concert A-Dur für Klavier, op. 6. Leipzig: E. W. Fritzsch, 1884.


    Suite für Klavier. Hamburg: Schuberth, o. J.


    Valse Caprice. Hamburg: Schuberth, o. J.


    Klaviersonate. Hamburg: Schuberth, o. J.


    Serenade cis-Moll für Klavier, op. 10. London: Novello, 1885.

    Repertoire

    Eine Repertoireliste kann bei derzeitigem Forschungsstand nicht erstellt werden. Nachgewiesen sind Aufführungen folgender Werke:


    Bach, Johann Sebastian. Toccata und Fuge (keine Präzisierung)

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate C-Dur, op. 2

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate Es-Dur „quasi una Fantasia“, op. 27 Nr. 1

    Beethoven, Ludwig van. Klaviersonate C-Dur, op. 53 („Waldsteinsonate“)

    Brahms, Johannes. Scherzo es-Moll für Klavier, op. 4

    Brahms,Johannes/Joachim, Joseph. Ungarische Tänze, bearb. für Violine und Klavier, o. op.

    Chopin, Frédéric. Klavierstücke (keine Präzisierung)

    Händel, Georg Friedrich. Air and Variations d-Moll

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierkonzert d-Moll, op. 40

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierkonzert g-Moll, op. 25

    Mendelssohn Bartholdy, Felix. Klavierquartett h-Moll, op. 3

    Rameau, Jean Philipp. Klavierstücke (keine Präzisierung)

    Schumann, Robert. Carnaval, op. 9

    Weber, Carl Maria von. Grande Sonate As-Dur, op. 39

    Quellen

    Literatur


    Anonym. Biographisches. Dora Schirmacher (mit Portrait). In: Musikalisches Wochenblatt vom 31. März 1881, S. 68.


    Artikel „Schirmacher, Dora“. In: A Dictionary of Music and Musicians. George Grove (Hg.). 1879 und weitere Auflagen (verfügbar in wbis – world biographical information system).

    Artikel „Schirmacher, Dora“. In: A Dictionary of Pianists. E. Pauer (Hg.). ca. 1896 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Schirmacher, Dora“. In: British Musical Biography. J. D. Brown, S. S. Stratton (Hg.). 1897 (verfügbar in wbis – world biographical information system).


    Artikel „Schirmacher, Dora“. In: Universalhandbuch der Musikliteratur aller Zeiten und Völker, Franz Pazdírek (Hg.), Wien: Pazdírek & Co, 1904-1910. Bd. 6, S. 222.


    Artikel „Schirmacher (Dora)”. In: Ebel, Otto. Women Composers: A Biographical Handbook of Woman’s Work in Music. Brooklyn, N. Y.: Chandler-Ebel Music & Co, 1913.


    Die Frau im Buchgewerbe und in der Graphik. Sondergruppe der Weltausstellung für Buchgewerbe und Graphik, Leipzig: Verlag des deutschen Buchgewerbe-Vereins, 1914.


    Dörffel, Alfred. Geschichte der Gewandhausconcerte zu Leipzig vom 25. November 1781 bis 25. November 1881, Leipzig: Gewandhausdirection, 1884.


    Hofmeister, Friedrich. Verzeichnis der im Jahre ... erschienenen Musikalien, auch musikalische Schriften und Abbildungen mit Anzeige der Verleger und Preise. Leipzig: Hofmeister, 1829ff. (Dora Schirmacher: Jg. 1883, 1884).


    Michaelis, Alfred. Frauen als schaffende Tonkünstler. Ein biographisches Lexikon. Leipzig: A. Michaelis, 1888.


    Niemann, Walter. Meister des Klaviers. Die Pianisten der Gegenwart und der letzten Vergangenheit. 9. bis 14. völlig umgearbeitete Auflage. Berlin: Schuster & Loeffler, 1921.



    Konzertkritiken und Zeitungsartikel


    Musikalisches Wochenblatt vom 31. März 1881, S. 68.


    Neue Zeitschrift für Musik vom 2. März 1877, S. 103.


    The Musical Times vom 1. Januar 1878, S. 25f.

    The Musical Times vom 1. Mai 1881, S. 246.

    The Musical Times vom 1. Januar 1883, S. 17.

    The Musical Times vom 1. Mai 1886, S. 284.


    The Times London vom 1. Oktober 1874, S. 8.

    The Times London vom 3. April 1877, S. 6.

    The Times London vom 21. Mai 1889, S. 4.



    Links


    http://www.concertprogrammes.org.uk

    Die britische Concert Programmes database verweist auf mehrere Konzertprogramme Dora Schirmachers.


    http://www.hofmeister.rhul.ac.uk/cocoon/hofmeister/index.html

    Die Datenbank „Hofmeister XIX“ (digitale Fassung von: Hofmeister, Friedrich. Verzeichnis der im Jahre ... erschienenen Musikalien, auch musikalische Schriften und Abbildungen mit Anzeige der Verleger und Preise. Leipzig: Hofmeister, 1829-1900) verzeichnet Kompositionen von Dora Schirmacher.

    Forschung

    Zu Dora Schirmacher liegen keine weiteren Forschungsinformationen vor.

    Forschungsbedarf

    Der Forschungsbedarf zu Dora Schirmacher umfasst sowohl ihre Biografie als auch alle ihre Tätigkeitsbereiche. Über mögliche Schülerinnen und Schüler ist ebenso wenig bekannt, wie über ihre beruflichen Kontakte. Der Verbleib ihrer Kompositionen ließ sich bislang nicht eruieren. Ein möglicher Nachlass ist nicht bekannt.

    Autor/innen

    Silke Wenzel, 5. September 2008


    Bearbeitungsstand

    Redaktion: Regina Back
    Zuerst eingegeben am 14.09.2008


    Empfohlene Zitierweise

    Silke Wenzel, Artikel „Dora Schirmacher“, in: MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 14.9.2008.
    URL: http://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Dora_Schirmacher